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Die alltägliche Logik des Glücks

Roman. Deutsche Erstausgabe

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Manchmal ist das Leben genial einfach – oder einfach genial ...
Victor, der einsame Trainer einer Fussballmannschaft, freut sich nicht, als seine Schwester ihren Sohn Leonard bei ihm zurücklässt. Jedes Wiedersehen mit ihr weckt schmerzhafte Erinnerungen, und sein Neffe ist einfach seltsam. Er spricht kaum und spielt gegen sich selbst Schach. Als Leonard ihm auch noch altklug sagt, Fussball sei simpel, platzt Victor der Kragen. Fussball ist mehr als ein Ball und elf Männer, es ist eine Kunst! Und während Onkel und Neffe sich gegenseitig die Welt erklären, werden aus Fremden Freunde, aus Einzelgängern eine eingeschworene Gemeinschaft – und aus zwei Einzelleben wird eine gemeinsame Geschichte …
Rezension
"Freuen Sie sich in diesem Fall auf Victor...und seinen Neffen Leonard[...], und verfolgen Sie die zunächst unwahrscheinliche Annäherung der beiden... Grossartig in seiner Einfachheit!" Weilheimer Tagblatt
Portrait
Alain Gillot, geboren 1952, ist ein Tausendsassa. Er übte viele Tätigkeiten aus, bevor er seinen Traum vom Schreiben verwirklichen konnte – er war u.a. Holzfäller und LKW-Fahrer. Er schrieb zuerst Sportartikel, bis er seine Leidenschaft fürs Reisen und andere Kulturen entdeckte. Daraufhin wurde er Auslandskorrespondent. Seitdem er aus seinen vielen Reisen zurück ist, arbeitet er als Drehbuchautor fürs Kino. »Die alltägliche Logik des Glücks« ist sein erster Roman.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 288
Erscheinungsdatum 16.05.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7341-0339-1
Verlag Blanvalet
Maße (L/B/H) 185/118/30 mm
Gewicht 235
Originaltitel La Surface de Réparation
Buch (Taschenbuch)
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Eine leise, aber dafür eindringliche Geschichte
von Jennifer aus Stadtroda am 01.06.2016

INHALT Victor, Mitte 30 und Ex-Fußballprofi, lebt allein in Sedan und trainiert eine Jugendfußballmannschaft. Mit seiner Vergangenheit/Familie scheint er abgeschlossen zu haben, doch sie nicht mit ihm.Eines Tages steht seine ältere Schwester Madeleine mit Sohn Leonard vor seiner Haustür. Er soll seinen in sich gekehrten und Schach besessenen Neffen für... INHALT Victor, Mitte 30 und Ex-Fußballprofi, lebt allein in Sedan und trainiert eine Jugendfußballmannschaft. Mit seiner Vergangenheit/Familie scheint er abgeschlossen zu haben, doch sie nicht mit ihm.Eines Tages steht seine ältere Schwester Madeleine mit Sohn Leonard vor seiner Haustür. Er soll seinen in sich gekehrten und Schach besessenen Neffen für eine Woche bei sich aufnehmen. Aber wird er einen Zugang zu ihm finden können, wenn Leonard immer alles besser zu wissen scheint. Fußball heißt das Zauberwort. Mit dem 13-Jährigen kommt Victor jeden Tag besser zurecht, wäre da nicht seine krebskranke Mutter, die auch seine Hilfe benötigt. Gerade sie, die ihm an die zerstörte Kindheit und den alkoholabhängigen Vater erinnert... MEINUNG Alain Gillots Roman erzählt anfangs eine mehr als tragische Geschichte aus zerstörten Träumen und grauen Kindheitserinnerungen. Nach dem ersten Drittel vollzieht sich dann ein Wandel innerhalb der Handlung, denn aus dem zurückgezogen lebenden Victor wird ein fürsorglicher Erzieher und Freund. Leonard und er arrangieren sich und vertrauen einander. Beide verändern sich zum Positiven. Leonard kann trotz Aspersyndorm die Mannschaftssportart Fußball betreiben und gewinnt dadurch an Selbstbewusstsein. Auch Victor kann sich nun wieder dem richtigen Leben und der Vergangenheit stellen, wird insgesamt offener. Ich-Erzähler Victor ist der alles beeinflussende Dreh- und Angelpunkt des 286-seitigen Buchs und wurde von Gillot insgesamt sehr realistisch gezeichnet. Seine Verletzlichkeit und sein Glaube an das Gute im Menschen sind unübertroffen und lassen den Leser nicht kalt. Gillot vermag mit ihrer einfachen, aber eindringlichen Sprache, den Leser für sich und ihre Story zu gewinnen. Einfühlsam und zaghaft deckt sie unterschwellige menschliche Konflikte und Fehler auf. Was bleibt ist die Quintessenz, dass trotz aller Probleme Familie und Freundschaft das Leben bereichern und es voranbringen. Wer den Mut hat zu kämpfen und sich nicht abzuwenden, der wird am Ende gestärkt hervorgehen und offen für Neues sein. Neben dem starken emotionalisierenden Part ist es vor allem das Thema Fußball, das den Plot bestimmt. Wer sich für französischen bzw. internationalen Fußball, vor allem auf theoretischer Ebene, interessiert, wird hier auf seine Kosten kommen. FAZIT Ein einfach gehaltener Roman, der Menschlichkeit propagiert und an die Zufälle im Leben glauben lässt. Zudem geht es um Fußball und die unbestreitbare positive Macht dieses Sports.

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Manchmal ist das Leben genial einfach - oder einfach nur genial ...
von einer Kundin/einem Kunden am 26.05.2016

Aufmerksam auf das Buch wurde ich durch das tolle Cover. Nach dem Lesen des Inhaltes wusste ich, dass ich dieses Buch unbedingt lesen will. Einfühlsam geschrieben und durch kurze Kapitel erfahren wir die Geschichte von Victor, einem einsamen Trainer einer Junior-Fußballmannschaft. Victor ist ein Einzelgänger, ohne Freunde und ohne viel Menschenkontakt.... Aufmerksam auf das Buch wurde ich durch das tolle Cover. Nach dem Lesen des Inhaltes wusste ich, dass ich dieses Buch unbedingt lesen will. Einfühlsam geschrieben und durch kurze Kapitel erfahren wir die Geschichte von Victor, einem einsamen Trainer einer Junior-Fußballmannschaft. Victor ist ein Einzelgänger, ohne Freunde und ohne viel Menschenkontakt. Sein einziges Interesse ist Fußball. Doch eines Tages steht seine Schwester unverhofft vor der Tür und lässt seinen Neffen Leonard bei ihm. Victor und Leonard könnten auf den ersten Blick nicht unterschiedlicher sein, doch werden aus den zwei fremden Einzelgängern bald Freunde... Einfühlsam, teilweise poetisch und berührend ... Ich habe die Geschichte der beiden, auf den ersten Blick doch recht seltsamen Einzelgängern, verschlungen... auf 286 Seiten begrenzt, jedoch vollkommen ausreichend um all das rüberzubringen was für die Geschichte wichtig ist... "Manchmal ist das Leben genial einfach - oder einfach genial..." Vor dem Lesen dieses Buches muss ich gestehen war mir der Autor völlig fremd und ich habe noch nie etwas von ihm oder diesem Buch gehört, aber nach dem Lesen bin ich mir sicher, es wird nicht bei diesem einen Buch bleiben... Der Schreibstil gefällt mir sehr!

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Berührend, heiter und verspielt
von Vanessas Bücherecke am 22.05.2016

Klappentext: Victor, der einsame Trainer einer Fußballmannschaft, freut sich nicht, als seine Schwester ihren Sohn Leonard bei ihm zurücklässt. Jedes Wiedersehen mit ihr weckt schmerzhafte Erinnerungen, und sein Neffe ist einfach seltsam. Er spricht kaum und spielt gegen sich selbst Schach. Als Leonard ihm auch noch altklug sagt, Fußball sei... Klappentext: Victor, der einsame Trainer einer Fußballmannschaft, freut sich nicht, als seine Schwester ihren Sohn Leonard bei ihm zurücklässt. Jedes Wiedersehen mit ihr weckt schmerzhafte Erinnerungen, und sein Neffe ist einfach seltsam. Er spricht kaum und spielt gegen sich selbst Schach. Als Leonard ihm auch noch altklug sagt, Fußball sei simpel, platzt Victor der Kragen. Fußball ist mehr als ein Ball und elf Männer, es ist eine Kunst! Und während Onkel und Neffe sich gegenseitig die Welt erklären, werden aus Fremden Freunde, aus Einzelgängern eine eingeschworene Gemeinschaft ? und aus zwei Einzelleben wird eine gemeinsame Geschichte ? Meinung: Der ehemalige Fußballspieler Vincent trainiert eine Junior-Fußballmannschaft, obwohl er von sich behauptet, Kinder nicht zu mögen. Ihm geht es dabei eigentlich nur um die Unterkunft, die finanzielle Absicherung und dass er in seinem Lieblingsmetier weiterarbeiten kann. Als dann plötzlich seine Schwester vor der Tür steht und seinen Neffen Leonard beim ihm ablädt, wird er aus seinem einsamen Alltagstrott gerissen. Denn Leonard ist nicht wie andere Kinder. Er ist lieber für sich, spielt Schach und verhält sich sowieso sehr eigenartig. Als er dann auch noch verkündet, dass Fußball ein sehr einfacher Sport wäre und viel weniger Strategien als Schach aufweist, fühlt sich Vincent bei seiner Ehre gepackt und versucht, Leonard vom Gegenteil zu überzeugen. Er nimmt den Jungen mit zum Training, wo Leonard erstaunliche Leistungen erzielt. Doch das Leben hat noch einige Prüfungen für die zwei parat. Vincent hat früh feststellen müssen, dass er besser im Leben zurechtkommt, wenn er für sich alleine bleibt. Beziehungen zu anderen Menschen oder gar Frauen ziehen nur Enttäuschungen nach sich, da bleibt er lieber direkt allein und geht dem ganzen Stress aus dem Weg. Natürlich hat der Einzelgänger die Rechnung ohne das Leben und seine Familie gemacht und der sonderbare Leonard zwingt Victor aus seiner Komfortzone. Leonard selber reagiert sehr sensibel auf seine Umwelt, kommt mit Veränderungen nicht gut klar und leidet unter der Flatterhaftigkeit seiner Mutter. Denn Leonard hat das Asperger Syndrom und nimmt seine Umwelt anders wahr, als ein normal gepolter Mensch. Ich fand beide Hauptfiguren schön und charmant ausgearbeitet und konnte mich gut mit ihnen auseinandersetzen. Auch die Nebenfiguren sind interessant, teils liebenswert, teils skurril und etwas bizarr gestaltet, was für einige heitere Momente im Roman sorgt. Überhaupt habe ich dieses kurzweilige Buch mit einem Dauerschmunzeln gelesen, denn die Geschichte ist einfach herzerwärmend und sehr schön erzählt. Einzig der Zeitrahmen, den der Autor hier gewählt hat, war mir für Leonards Entwicklung zu kurz angelegt und wirkte daher etwas unglaubwürdig. Ansonsten aber gibt es für dieses Erstlingswerk wenig zu meckern und die Seiten flogen nur so dahin. Vincent erzählt seine Geschichte in der Ich-Perspektive und wir nehmen als Leser Einblick in seine Sicht, Gedanken und Gefühle. Denn auch die Liebe ist ein kleines, aber feines Thema in diesem Buch ;) Die Kapitel sind angenehm lang und der Plot gut ausgearbeitet, so dass man bis zur letzten Seite gerne an der Geschichte dran bleibt. Fazit: Fußball, Asperger-Syndrom, Liebe, Familie - Alain Gillot hat hier einen sehr originellen, humorvollen aber auch sehr gefühlvollen Roman geschrieben, der einem ein paar sehr angenehme und unterhaltsame Lesestunden bereitet. Wenn der Zeitrahmen etwas großzügiger gewählt gewesen wäre, hätte die Geschichte jedoch glaubwürdiger gewirkt. Von mir gibt es 4 von 5 Punkten.

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