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Die andere Hälfte der Hoffnung

Kriminalroman

(21)
Die andere Häfte der Hoffnung - nominiert für den renommierten Friedrich-Glauser-Preis 2015!
Valentina wartet auf die Rückkehr ihrer Tochter aus Deutschland. Seit Monaten hat sie nichts mehr von ihr gehört. Sie scheint spurlos verschwunden – wie viele andere Studentinnen, die angeblich ein Stipendium in Deutschland erhalten haben. Valentina lebt dagegen in der verbotenen Zone von Tschernobyl, ihrer alten Heimat. Um dem trostlosen Warten und dem bitterkalten Winter zu trotzen und die Hoffnung nicht zu verlieren, beginnt Valentina ihre Lebensgeschichte aufzuschreiben. In Deutschland versteckt währenddessen Martin Lessmann eine junge osteuropäische Frau vor ihren Verfolgern. Als sie sich kurz darauf die Pulsadern aufschneidet, rettet er sie ein zweites Mal – und erfährt Ungeheuerliches.
Zeitgeschichte packend aufbereitet - ein Roman der Spuren hinterlässt!
»Virtuos, meisterlich erzählt. Zeitgeschichte packend aufbereitet – ein Krimi der absoluten Spitzenklasse.« hr-online
Rezension
"Es gibt dicke Bücher über Menschenhandel und Zwangsprostitution. Oder über das Leben in der ehemaligen Sowjetunion und wie die Regierung mit ihren Bürgern umgegangen ist. Mechtild Borrmann benötigt nur rund 300 Seiten, um in ihrem Roman all das auf den Punkt zu bringen. Das Schicksal ihrer Figuren bewegt, aber es macht auch wütend und ratlos. Vor allem das Geschehen in Tschernobyl ist wohl selten auf diese eindringliche Weise beschrieben worden - eben aus der Sicht einer Zeitzeugin. Mechtild Borrmann bedient sich dabei einer einfachen klaren Sprache. Sie schmückt nicht aus, sie schildert einfach nur, was geschieht. Und das ist auf jeder Seite spannend und ergreifend." WDR2 Krimi-tipp, Oliver Steuck, 25.04.2016
Portrait
Mechtild Borrmann, Jahrgang 1960, verbrachte ihre Kindheit und Jugend am Niederrhein. Bevor sie sich dem Schreiben von Kriminalromanen widmete, war sie u.a. als Tanz- und Theaterpädagogin und Gastronomin tätig. Mit „Wer das Schweigen bricht“ schrieb sie einen Bestseller, der mit dem Deutschen Krimi Preis ausgezeichnet wurde und wochenlang auf der KrimiZeit-Bestenliste zu finden war. Für den "Geiger" wurde Mechtild Borrmann als erste deutsche Autorin mit dem renommierten französischen Publikumspreis "Grand Prix des Lectrices" der Zeitschrift Elle ausgezeichnet. 2015 wurde sie mit "Die andere Hälfte der Hoffnung" für den Friedrich-Glauser-Preis 2015 nominiert. Mechtild Borrmann lebt als freie Schriftstellerin in Bielefeld
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 02.11.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-30483-9
Verlag Droemer Knaur Verlag
Maße (L/B/H) 190/123/25 mm
Gewicht 322
Buch (Taschenbuch)
Fr. 14.90
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
21 Bewertungen
Übersicht
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Preisverdächtig
von Der Bücherwurm aus Österreich am 10.12.2015

Eines der besten Bücher, die ich in den letzten Monaten gelesen habe. Würde den Preis mehr als verdienen. Die drei Schicksale sind meisterhaft ineinander verflochten.

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Leben
von einer Kundin/einem Kunden am 01.11.2015

Alle vier Protagonisten ringen um ihr Leben: Walentyna in der Vergangenheit, weil endlich keine Lügen mehr Platz haben sollen, Leonid in der Gegenwart, so wie auch Martin, weil sie selbst gebraucht werden, weil beide da sein wollen - auf ganz unterschiedliche Art und Weise - und Tanja für eine Zukunft,... Alle vier Protagonisten ringen um ihr Leben: Walentyna in der Vergangenheit, weil endlich keine Lügen mehr Platz haben sollen, Leonid in der Gegenwart, so wie auch Martin, weil sie selbst gebraucht werden, weil beide da sein wollen - auf ganz unterschiedliche Art und Weise - und Tanja für eine Zukunft, abseits aller Demütigungen und Qualen. "Die Tage werden zäh in die Stille tropfen wie kalter Honig. Nichts verlangt Eile, nur in ihrem Kopf gibt es diese Unruhe. Zweifel flüstern durch ihre Gedanken..." Und so wird Walentyna von ihrem Leben erzählen und für Kateryna, ihrer Tochter, alles aufschreiben - von Tschernobyl, von Ängsten natürlich, vom glücklichen Leben mit ihrem Hlib. So werden wir Tanja begegnen, einer engen Freundin von Kateryna, die irgendwann nur noch Marina heißen wird. Wir lesen von Lügen, Vertuschung, Menschenhandel - aber auch von Hoffnung.

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Ein Buch voller Hoffnungen
von einer Kundin/einem Kunden aus Riesa am 02.03.2015
Bewertet: Buch (gebunden)

In diesem Buch fließen für mich eigentlich drei Geschichten am Ende zusammen. Ein Bauer, der ein Mädchen vor der Prostitution bewahrt, eine Mutter die sehnlichst auf die Rückkehr Ihrer verschwundenen Tochter wartet, und ein Polizist der nach und nach ein Netz aus Intrigen entwirrt. Einziger kleine Minuspunkt: es ist... In diesem Buch fließen für mich eigentlich drei Geschichten am Ende zusammen. Ein Bauer, der ein Mädchen vor der Prostitution bewahrt, eine Mutter die sehnlichst auf die Rückkehr Ihrer verschwundenen Tochter wartet, und ein Polizist der nach und nach ein Netz aus Intrigen entwirrt. Einziger kleine Minuspunkt: es ist unerwartet schnell zu ende. Trotzdem viel Spaß beim lesen...

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von einer Kundin/einem Kunden am 22.03.2017
Bewertet: anderes Format

Dieser Krimi verbindet meisterlich ein Verbrechen der Gegenwart in Deutschland mit den Ereignissen in Prypjat/Tschernobyl 1986.Fesselnd und eindringlich!

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Intelligent! Nicht nur ein Krimi!

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Gekonnt verwebt die Autorin drei sehr unterschiedliche Personen miteinander und greift dabei sehr problematische Themen auf,über die zu lange geschwiegen wurde. Macht nachdenklich!

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Ein Roman wie Zündstoff, brisant und psychologisch.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Leider ist Frau Borrmann noch nicht so bekannt, wie sie es verdient hat! Liegt's am Anspruch? Möglich. Sie verwebt authentische Geschichten zu eindringlichen, intensiven Krimis.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Beeindruckender Krimi-Roman über zerbrochene Hoffnung und Glück im Unglück. Russischer Ermittler, deutscher Witwer und ukrainische Mutter im Sog von Mädchenhandel und Prostitution.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Hochaktuelle (Menschenhandel, Prostitution, Tschernobyl), spannende und gut erzählte Geschichte mit verschiedenen Erzählsträngen, die gut zusammenlaufen.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Mechthild Borrmann schafft es wieder mal eine gelungene Mischung aus fiktiver Geschichte und geschichtlichem Hintergrund zu schaffen, diesmal vor der Katastrophe von Tschernobyl.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Interessanter Roman, der auch mal die andere Seite zeigt.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Plötzlich steht sie auf Lessmanns Hof, die junge Frau aus der Ukraine, die offensichtlich Hilfe braucht. Welches Schicksal sich hier verbirgt, erfährt man nach und nach. Sehr gut.

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Ein sehr unerwartet gutes Buch
von MissRichardParker am 24.02.2015
Bewertet: Buch (gebunden)

Ein einsamer Bauer gewährt einer jungen Frau Unterschlupf.... Eine Mutter schreibt in der Sperrzone bei Tschernobyl ihre Geschichte nieder und wartet auf die Rückkehr Ihrer Tochter aus Deutschland... Ein hartnäckiger ukrainischer Polizist stösst auf die Spur von Menschenhandel... Die 3 verschiedenen Erzählstränge halten die authentische Geschichte stets spannend und führen... Ein einsamer Bauer gewährt einer jungen Frau Unterschlupf.... Eine Mutter schreibt in der Sperrzone bei Tschernobyl ihre Geschichte nieder und wartet auf die Rückkehr Ihrer Tochter aus Deutschland... Ein hartnäckiger ukrainischer Polizist stösst auf die Spur von Menschenhandel... Die 3 verschiedenen Erzählstränge halten die authentische Geschichte stets spannend und führen irgendwann zusammen. Nichts wird beschönigt, man kann die Hoffnung, Hoffnungslosigkeit, die Trostlosigkeit und die Lebensfreude richtig spüren beim Lesen. Es ist nüchtern und doch sehr feinfühlig geschrieben. Ich kann dieses toll geschriebene, sehr spannende Buch nur weiterempfehlen! Womit ich allerdings etwas Mühe hatte, waren die vielen osteuropäischen Namen. Ich tat mich etwas schwer damit, alle am richtigen Ort einzuordnen. Aber das legte sich mit der Zeit.

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Mehr als ein Kriminalroman
von einer Kundin/einem Kunden am 19.01.2015
Bewertet: Buch (gebunden)

Drei Handlungsstränge verweben kriminelle Aktionen in Europa mit den Ereignissen in Tschernobyl. In einer der Erzählebenen reist ein Ermittler auf der Suche nach einem vermissten Mädchen von der Ukraine nach Deutschland. Im parallel erzählten( spannendsten) Teil beschreibt Mechthild Borrmann wie eine ... Drei Handlungsstränge verweben kriminelle Aktionen in Europa mit den Ereignissen in Tschernobyl. In einer der Erzählebenen reist ein Ermittler auf der Suche nach einem vermissten Mädchen von der Ukraine nach Deutschland. Im parallel erzählten( spannendsten) Teil beschreibt Mechthild Borrmann wie eine junge Frau in Deutschland ihrem Zuhälter entkommt und Unterschlupf findet. Am nachhaltigsten berührt haben mich selbst aber die Aufzeichnungen der Mutter Walentyna (dritte Erzählebene), die in der sogenannten „Entfremdungszone“ um Tschernobyl lebt. Ein Kind hat sie verloren, aber noch hat sie entgegen besseren Wissens, die Hoffnung, dass ihre verschollene Tochter Katharyna zurückkommt. Während des Wartens erzählt sie von ihrem Glück, das sich nach dem Reaktorunglück zum Unglück gewendet hat. Sie, die die Katastrophe hautnah erlebt hat, berichtet schlicht und ohne Anklage von Verharmlosung, von falschen Versprechungen, von mehreren Evakuierungen und der gesellschaftlichen Ausgrenzung der Familie nach der Umsiedlung… Wie im vorherigen Roman „der Geiger“ ist es Mechthild Borrmann auf ganz außergewöhnliche Weise gelungen, einen Kriminalroman mit aktueller und interessanter Zeitgeschichte zu verbinden. „Die andere Hälfte der Hoffnung“ ist ein Buch das sich leicht, spannend und interessant liest und durch die Brisanz der Themen lange nachwirkt.

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Ein Wuchtiges Porträt über Menschenhandel
von einer Kundin/einem Kunden am 28.10.2014
Bewertet: Buch (gebunden)

Sehr schön ist der Bogen von der Ukraine bis nach Deutschland gespannt. Auch die drei Handlungsstränge von der Gegenwart bis in die Vergangenheit in der es in dieser Geschichte geht sind mehr als perfekt miteinander verknüpft. Walentyna die in der verbotenen Zone in der Ukraine lebt , erzählt in... Sehr schön ist der Bogen von der Ukraine bis nach Deutschland gespannt. Auch die drei Handlungsstränge von der Gegenwart bis in die Vergangenheit in der es in dieser Geschichte geht sind mehr als perfekt miteinander verknüpft. Walentyna die in der verbotenen Zone in der Ukraine lebt , erzählt in ihren Tagebuch Aufzeichnungen von ihrem früheren Leben. Von einer Zeit voller Lügen , von Freude und Leid . Von der Tschernobyl Katastrophe . Den Momenten der Zuversicht und voller Hoffnung. Sie schreibt das ganze für ihre Tochter Kateryna , die es später einmal lesen soll. Sie versucht damit das warten und bangen zu überbrücken. Sie wartet schon lange auf Kateryna , die längst zurück sein soll . Sie ist mit ihrer Freundin Olena , nach Deutschland gereist ist , als Gastleserin. Man hat den Studentinnen , ein Stipendium versprochen........... In Deutschland findet Lesmann vor seinem Hof ein halberfrorenes , verängstigtes und erschrecktes Mädchen. Als er sie bei ihrem Selbstmord versucht in letzter Sekunde findet , rettet er ihr zum 2. mal das Leben. Nur mit viel Geduld und langsam gewinnt er ihr vertrauen. Was sie ihm erzählt wirft ihn fast aus der Bahn , denn so etwas ist unvorstellbar für ihn. Er beschließt ihr zu helfen und gerät dabei selbst in große Lebensgefahr. Er wächst über sich selbst hinaus und Tut etwas , das er niemals sich selbst zugetraut hat ................. Auch der Leutnant einer Sondergruppe Leonid aus der Ukraine macht sich auf die Suche nach den vermissten Studentinnen , er hat es Walentyna versprochen , die vermissten Mädchen zu finden. Er selbst deckt ungeheuerliches auf und gerät in einen Strudel von Machenschaften von größter Politischer Brisanz . Wird er die Mädchen finden , die Uhr tickt unaufhaltsam weiter.... Die Autorin Mechthild Borrmann schafft es wie in ihren anderen Buch , Der Geiger, den Leser wieder in ihren Bann zu ziehen. Sie erzählt spannend , packend, Einfühlsam und zutiefst bedrückend , von Menschenhandel und Zuhälterei . Den Machenschaften der Regierung während der Tschernobyl Katastrophe , den Lügen, gegenüber den Menschen Authentisch herüber zubringen. Sie verleiht ihren Protagonisten Körper und Seele , sie kommen Bildstark herüber. Das Buch ist realistisch und überzeugend. Man fühlt und Leidet mit, Ein wuchtiges Porträt , das einem Erschüttert und nachdenklich macht. " Ein Facettenreiches und Anspruchsvolles Buch "

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Ein eindringliches wie beunruhigendes Bild der ukrainischen Gesellschaft
von Silke Schröder aus Hannover am 25.09.2014
Bewertet: Buch (gebunden)

Mechtild Bormann gelingt mit "Die andere Hälfte der Hoffnung" ein ungeheuer spannender und emotional aufreibender Krimi, der leider nur zu gut in unser Bild der früheren Ostblockstaaten passt. In Rückblenden geht sie auf die Katastrophe von Tschernobyl und die massiven Konsequenzen dieses selbst verschuldeten Unfalls für die Bevölkerung ein.... Mechtild Bormann gelingt mit "Die andere Hälfte der Hoffnung" ein ungeheuer spannender und emotional aufreibender Krimi, der leider nur zu gut in unser Bild der früheren Ostblockstaaten passt. In Rückblenden geht sie auf die Katastrophe von Tschernobyl und die massiven Konsequenzen dieses selbst verschuldeten Unfalls für die Bevölkerung ein. Dabei zeigt sie, wie der ukrainische Staatsapparat mit Zuckerbrot und Peitsche, mit guten Beziehungen und drakonischen Strafen eine Decke der Schweigens über die Ereignisse zog - ein Prinzip, das sich offenbar bis heute nicht grundlegend geändert hat. Denn auch ihre Geschichte der Studentin Kateryna verläuft ebenso tragisch wie die Ermittlungsversuche des Polizisten Leonid Kujan, der immer wieder auf eine Wand des Vertuschens stößt, bis er nach seiner Suspendierung die Sache selbst in die Hand nimmt. Bormann gibt ein ebenso eindringliches wie beunruhigendes Bild der ukrainischen Gesellschaft, das durch Networking und Vetternwirtschaft, Kriminalität und Menschenhandel geprägt ist - und in dem die wenigen aufrechten Kräfte nur wenige Chancen haben. Das Buch hat momentan auch noch eine weitere traurige Aktualität, denn nach den letzten nicht russisch-freundlichen Wahlen stet der ewige große Bruder schon wieder vor der Tür.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Ein in klaren Worten geschriebener Krimi, fesselnd und ergreifend. Es geht um Menschenhandel, Zwangsprostitution, um eine junge Frau auf der Flucht. Und es geht unter die Haut.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Eine junge Frau, die zweimal kurz hintereinander Selbstmord begehen will, spielt in diesem Buch eine große Rolle. Tiefgründige Spannung.

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Tschernobyl und die Folgen
von einer Kundin/einem Kunden am 12.01.2015
Bewertet: Buch (gebunden)

Wieder schafft es Mechtild Borrmann vorbildlich und in einer schönen schnörkellosen Sprachen einen spannenden Krimi zu verfassen der zwei Erzählebenen hat. Es geht um Tschernobyl, die Katastrophe und die Menschen aus der Region die vor dem Nichts stehen und um den Frauenhandel nach Deutschland, der die Frauen ausnützt, die... Wieder schafft es Mechtild Borrmann vorbildlich und in einer schönen schnörkellosen Sprachen einen spannenden Krimi zu verfassen der zwei Erzählebenen hat. Es geht um Tschernobyl, die Katastrophe und die Menschen aus der Region die vor dem Nichts stehen und um den Frauenhandel nach Deutschland, der die Frauen ausnützt, die versuchen aus der Armut zu kommen. Sie zeichnet tolle Figuren, die über sich hinauswachsen und erzählt eine Geschichte die erschüttert und lange noch nachwirkt. Für Leser die außergewöhnliche Krimis schätzen.

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