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Die Arbeit der Nacht

Roman

(13)

Wie lebt man in einer menschenleeren Welt?
Jonas ist allein. Und zwar ganz allein. Von einem Tag auf den anderen. Zunächst ist es für Jonas ein Morgen wie jeder andere. Dass die Zeitung nicht vor der Tür liegt, ist noch nicht beunruhigend. Doch als Radio, Fernsehen und Internet nur undeutlich rauschen, beginnt er sich zu wundern. Er verlässt die Wohnung: und ist allein. Es beginnt eine Expedition, die Jonas mit den elementaren Fragen menschlicher Existenz konfrontiert. Thomas Glavinic hat einen Albtraum in die literarische Realität geholt. Ein gewagter und suggestiver Roman.

Portrait

Thomas Glavinic wurde 1972 in Graz geboren und arbeitet seit 1991 als freier Schriftsteller. 1998 erschien sein viel beachtetes Debüt ›Carl Haffners Liebe zum Unentschieden‹, das vom ›Daily Telegraph‹ zum Buch des Jahres gewählt wurde. 2001 folgte der Roman ›Der Kameramörder‹, für den Glavinic mit dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet wurde. Weitere Romane folgten. Thomas Glavinics Werke sind in zahlreiche Sprachen übersetzt. Zuletzt erschien ›Unterwegs im Namen des Herrn‹. Er lebt in Wien.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 400
Erscheinungsdatum 01.10.2008
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-13694-5
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 191/121/25 mm
Gewicht 327
Verkaufsrang 21.964
Buch (Taschenbuch)
Fr. 14.90
inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
13 Bewertungen
Übersicht
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Spannung von Anfang bis zu Ende
von einer Kundin/einem Kunden am 26.04.2009

sehr tolles Buch, sprachlich tip-top, spannend bis zu Ende. 100% Empfehlenswert!

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1 0
Großartig
von Leni Pawelczynski aus Wiesbaden am 08.02.2012

Ein Mensch bleibt überraschend vollkommen alleine zurück. Er sucht nach einem Gegenüber , stellt Kameras auf und filmt zunächst die leere Stadt. Mit fortschreitender Zerrütung des Einsamen konzentriert sich alles auf das geheimnisvolle und immer bedrohlicher werdende Innere des Protagonisten. Es ist ein großartiger Roman, der mich tief beeindruckt... Ein Mensch bleibt überraschend vollkommen alleine zurück. Er sucht nach einem Gegenüber , stellt Kameras auf und filmt zunächst die leere Stadt. Mit fortschreitender Zerrütung des Einsamen konzentriert sich alles auf das geheimnisvolle und immer bedrohlicher werdende Innere des Protagonisten. Es ist ein großartiger Roman, der mich tief beeindruckt hat.

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Absolut lesenswert!!!
von einer Kundin/einem Kunden am 25.03.2011

Jonas wacht eines Morgens auf und befindet sich ganz allein auf der Welt. Es gibt keine Tiere, keinen Strom und keinerlei Hinweis auf den Verbleib vom Rest der Menschheit. Beunruhigt sucht er die umgliegenden Städte nach Hinweisen ab. Ohne Erfolg... Grundsätzlich ist zu diesem Buch zu sagen, dass das... Jonas wacht eines Morgens auf und befindet sich ganz allein auf der Welt. Es gibt keine Tiere, keinen Strom und keinerlei Hinweis auf den Verbleib vom Rest der Menschheit. Beunruhigt sucht er die umgliegenden Städte nach Hinweisen ab. Ohne Erfolg... Grundsätzlich ist zu diesem Buch zu sagen, dass das Verschwinden der Menschheit nicht im Vordergrund steht. Primär geht es um die Konfrontation des Protagonisten mit seiner Existenz und seinen Ängsten. Mit Abstand eines der besten Bücher von Thomas Glavinic. Er versteht es wie kein anderer seine Leser in den Bann zu ziehen und zum Nachdenken anzuregen. Man stellt sich hinterher unwillkürlich vor, was man selbst in so einer Situation machen würde.

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Was wäre wenn...
von einer Kundin/einem Kunden am 21.02.2011

Natürlich handelt es sich hierbei nicht um die Erfindung des Eis - man denke u.a. an Marlen Haushofers "Wand". Aber Thomas Glavinic hat es trotzdem geschafft, mir eine Gänsehaut nach dem anderen über den Rücken laufen zu lassen. Den zum einen empfiehlt es sich, das Buch nachts alleine zu... Natürlich handelt es sich hierbei nicht um die Erfindung des Eis - man denke u.a. an Marlen Haushofers "Wand". Aber Thomas Glavinic hat es trotzdem geschafft, mir eine Gänsehaut nach dem anderen über den Rücken laufen zu lassen. Den zum einen empfiehlt es sich, das Buch nachts alleine zu lesen, wenn es leise ist und sich die Situation (plötzlich sind alle Menschen verschwunden und Protagonist Jonas weiß nicht warum) eindringlich vermittelt. Zum anderen handelt es sich nicht um Phantasieorte, sondern konkrete Plätze (in Österreich und England), was die Imagination begünstigt. Ausserdem vermittelt sich der zunehmend beunruhigende geistige Zustand des Protagonisten auf eine besonders gruselige Art und Weise. Ich gebe es zu, ich habe manchmal wie Jonas aus dem Türspion gelinst - immer mit dem unangenehmen Gefühl, dass da plötzlich jemand davorstehen könnte, was natürlich nicht der Fall war. Alles in allem ein sehr empfehlenswertes Buch mit einem knallharten Schluß, der viele Fragen offen lässt!

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Thomas Glavinic: "Die Arbeit der Nacht"
von Nadia Brincker aus Köln am 27.01.2011

Was bleibt vom „Menschsein“, wenn es keine Menschen mehr gibt? Wie funktioniert eine entvölkerte Welt, in der ein einzelner Mensch zurückgelassen wurde; unbeobachtet, nicht wahrgenommen, auf sich selbst zurückgeworfen? Diese Fragen stellt der eindringliche,... Was bleibt vom „Menschsein“, wenn es keine Menschen mehr gibt? Wie funktioniert eine entvölkerte Welt, in der ein einzelner Mensch zurückgelassen wurde; unbeobachtet, nicht wahrgenommen, auf sich selbst zurückgeworfen? Diese Fragen stellt der eindringliche, kluge und manchmal schmerzhafte Roman des wunderbaren Autors Thomas Glavinic, der keine leichte Unterhaltung, sondern eine beklemmende (und zugleich heilsame!) Begegnung mit dem Menschen an sich und seinen ureigenen Ängsten bietet. Wer sich dieser Begegnung stellt, erlebt eine Geschichte von philosophischer und psychologischer Tiefe, die lange nachwirkt und dankbar für die Menschen um uns herum macht. Ein großartiges Buch, das man nicht mehr vergisst!

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Österreichiche Literatur der extraklasse!
von einer Kundin/einem Kunden am 03.02.2010

Ein Buch das beweisst das auch die Österreicher fähig sind verdammt gute Bücher zu schreiben! Absolut lesenswerte Geschichte über einen jungen Mann der morgens aufwacht und allein ist. Besonders interesant dabei das man die Schauplätze kennt! Man erwischt sich beim lesen dabei, das man sich Gedanken macht wie man selbst reagieren... Ein Buch das beweisst das auch die Österreicher fähig sind verdammt gute Bücher zu schreiben! Absolut lesenswerte Geschichte über einen jungen Mann der morgens aufwacht und allein ist. Besonders interesant dabei das man die Schauplätze kennt! Man erwischt sich beim lesen dabei, das man sich Gedanken macht wie man selbst reagieren würde!.....kalter Schauer GARANTIERT!

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selten so gefesselt
von enzoo aus wien am 22.10.2008

vorweg - ich konnte das buch nicht mehr aus der hand legen, bis ich es fertig gelesen hatte. ich bin durchaus als vielleser zu bezeichnen - und in den letzten jahren war da nur wenig, was mich derart gepackt hätte. die plausibilität der geschichte ist nebensache. die darstellung fortschreitenden irrsinns,... vorweg - ich konnte das buch nicht mehr aus der hand legen, bis ich es fertig gelesen hatte. ich bin durchaus als vielleser zu bezeichnen - und in den letzten jahren war da nur wenig, was mich derart gepackt hätte. die plausibilität der geschichte ist nebensache. die darstellung fortschreitenden irrsinns, die uns glavinic da liefert, ist einzigartig und durchaus nachvollziehbar. angstkreaturen aus der kindheit, schatten unverarbeiteter angst, all das kriecht uns aus dem buch beim lesen entgegen. "die arbeit der nacht" mit haushofers "die wand" zu vergleichen ist ein bissl so wie in der malerei einen expressionisten mit einem biedermeier-maler zu vergleichen: netter versuch, aber nutzlos. wer etwas über sich und darüber, was von uns menschen bleibt, wenn wir der kommunikation mit anderen beraubt wird, sollte dieses buch lesen. wer sich eine romantische robinsonade erwartet, sollte jedoch zum original greifen.

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Albtraum!
von einer Kundin/einem Kunden am 30.09.2013

Jonas erwacht und stellt fest, dass er ganz allein auf dieser Welt ist. Kein Radio, kein Fernsehen, kein Auto das fährt, kein Mensch auf der Straße. Er setzt sich ins Auto und fährt durch menschleere Landschaften. Diese Fahrt wirft ihn auf die elementaren Fragen der menschlichen Existenz zurück. "Ein... Jonas erwacht und stellt fest, dass er ganz allein auf dieser Welt ist. Kein Radio, kein Fernsehen, kein Auto das fährt, kein Mensch auf der Straße. Er setzt sich ins Auto und fährt durch menschleere Landschaften. Diese Fahrt wirft ihn auf die elementaren Fragen der menschlichen Existenz zurück. "Ein kafkaesker Albtraum".

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Surreale Endzeit-Literatur
von einer Kundin/einem Kunden am 28.02.2012

Wie ein Horrorroman beginnt "Die Arbeit der Nacht" : Der 35-jährige Jonas erwacht eines Morgens in Wien - und ist allein auf der Welt. Menschen, Tiere, alle sind über Nacht verschwunden. Glavinics Roman bietet aber mehr als eine vordergründiger Horrrorstory, er ist eine spannende psychologische Studie über einen Menschen... Wie ein Horrorroman beginnt "Die Arbeit der Nacht" : Der 35-jährige Jonas erwacht eines Morgens in Wien - und ist allein auf der Welt. Menschen, Tiere, alle sind über Nacht verschwunden. Glavinics Roman bietet aber mehr als eine vordergründiger Horrrorstory, er ist eine spannende psychologische Studie über einen Menschen in einer leeren Welt, geschrieben in einer sachlichen, fast emotionslosen Sprache. Ich habe diese ungewöhnliche Geschichte mit großem Genuss gelesen !

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Österreichische Literatur vom Feinsten
von einer Kundin/einem Kunden am 23.02.2010

Sie wachen eines Morgens auf und es ist kein anderes Lebewesen mehr auf der Welt! Ruhe und Stille ungibt Sie! Kurzfristig vielleicht ein schöner Gedanke, aber was ist mit Ihrer Familie, ihren Freunden? Ein beklemmendes Gefühl umfängt einen beim Lesen, da man viele Orte des Buches kennt und vielleicht auch... Sie wachen eines Morgens auf und es ist kein anderes Lebewesen mehr auf der Welt! Ruhe und Stille ungibt Sie! Kurzfristig vielleicht ein schöner Gedanke, aber was ist mit Ihrer Familie, ihren Freunden? Ein beklemmendes Gefühl umfängt einen beim Lesen, da man viele Orte des Buches kennt und vielleicht auch schon selbst einmal dort war! Für mich persönlich eines der besten Bücher die die österreichisch Literaturlandschaft hervorgebracht hat, leider hat mich der Schluß etwas enttäuscht!

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In der Nacht ist es kälter als draußen
von Thomas Zörner aus Lentia am 23.10.2008

"Die Arbeit der Nacht" beschäftigt sich mit einem Thema, dem sich sicher schon mancher auseinandergesetzt hat. Was wäre wenn man plötzlich der letzte Mensch auf der Welt wäre? Für Jonas wird dieser Gedanke Wahrheit und er erwacht plötzlich vollkommen alleine in Wien. Neben dem Versuch herauszufinden, weshalb er plötzlich... "Die Arbeit der Nacht" beschäftigt sich mit einem Thema, dem sich sicher schon mancher auseinandergesetzt hat. Was wäre wenn man plötzlich der letzte Mensch auf der Welt wäre? Für Jonas wird dieser Gedanke Wahrheit und er erwacht plötzlich vollkommen alleine in Wien. Neben dem Versuch herauszufinden, weshalb er plötzlich der letzte Mensch ist, lässt Glavinic seinen Charakter sich essentielle Fragen des Seins stellen. Über Zeit, sprich, was passiert mit vergangenen Momenten? Über Raum. An den Orten, an denen ich mich nicht befinde, passiert doch auch für mich etwas? Oder nur für dort anwesende? Wenn ich aber nun vollkommen allein bin, geschieht dann überhaupt etwas? Zu diesem Zweck benutzt Jonas auch Videokameras, um an den Orten zu filmen, an denen er sich gerade nicht aufhält und vor allem sich selbst im Schlaf. So entwickelt er eine Art "Alter Ego", den Schläfer, denn im Schlaf tut er absonderlichste Dinge. Glavinic schaffte es in diesem Roman Spannung (manche Stelle ist wirklich haarsträubend) mit einer gehörig intelligenten Geschichte zu verbinden. Das Ende ist unausweichlich und verwundert so auch nicht, nur einige Längen kann man dem Buch ankreiden, 100 Seiten weniger hätten vielleicht nicht geschadet. Oder vielleicht waren diese Passagen auch nötig um auch den Leser mit der algemeinen Einsamkeit zu quälen.

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Allein...
von einer Kundin/einem Kunden am 03.09.2011

Jonas wacht auf und ist vollkommen allein, zunächst ist alles wie gehabt. Es scheint alles normal als er das Haus verlässt. Als er keinen Fernsehkanal empfängt und aus dem Radio nur Rauschen dringt, verschwendet er keinen Gedanken daran. Erst als die Straßen menschenleer sind wird ihm langsam bewusst, er... Jonas wacht auf und ist vollkommen allein, zunächst ist alles wie gehabt. Es scheint alles normal als er das Haus verlässt. Als er keinen Fernsehkanal empfängt und aus dem Radio nur Rauschen dringt, verschwendet er keinen Gedanken daran. Erst als die Straßen menschenleer sind wird ihm langsam bewusst, er ist allein und zwar ganz allein. Ein interessanter, teils verstörender Roman etwas langatmig aber durchaus lesenswert.

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neutral
von MonaMayfair aus karlsruhe am 03.10.2008

hm.. schwierig zu sagen, was ich davon halte.. schwierig, schwierig.. als ich die inhaltsbeschreibung las, musste ich natürlich sofort an "die wand" von marlen haushofer denken.. allerdings kommt thomas glavinic bei weitem nicht an das mördecoole werk von marlen haushofer ran.. nicht im entferntesten.. irgendwie geht es in galvinics geschichte... hm.. schwierig zu sagen, was ich davon halte.. schwierig, schwierig.. als ich die inhaltsbeschreibung las, musste ich natürlich sofort an "die wand" von marlen haushofer denken.. allerdings kommt thomas glavinic bei weitem nicht an das mördecoole werk von marlen haushofer ran.. nicht im entferntesten.. irgendwie geht es in galvinics geschichte nicht richtig vorwärts.. jonas fährt mit dem auto bzw. motorrad ein bisschen durch die gegend und ernährt sich von tiefkühlkost und filmt sich beim schlafen.. was es mit "dem anderen", der des nächtenes in die filmkamera schaut, genau auf sich hat, erfahren wir nicht.. aber ich glaube, das ist mir auch wurst.. so nach ca. zwei dritteln hatte ich mir überlegt, ob jonas wohl tot ist bzw. gerade am sterben und durch das umherfahren mit dem auto/motorrad und abklappern der unterschiedlichen orte, wo er ja anscheinend früher schon einmal war, sein leben nochmals im schnelldurchlauf gezeigt werden sollte.. aber auch hierüber werden wir im unklaren gelassen.. die bewertung ---> neutrale drei punkte.. wer will, kann es lesen; ist aber absolut kein muss..

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Literaturpreisanwärter!
von Dabis am 25.08.2006
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Der Klappentext von "Die Arbeit der Nacht" von Thomas Glavinic fand ich so ungewöhnlich, das ich mir das Buch schließlich kaufen musste. Zwar mag ich die Einsamkeit selbst nur an gewissen Tagen erleben, wenn man sich träge und matt fühlt, aber die Idee des Buches machte mich einfach neugierig.... Der Klappentext von "Die Arbeit der Nacht" von Thomas Glavinic fand ich so ungewöhnlich, das ich mir das Buch schließlich kaufen musste. Zwar mag ich die Einsamkeit selbst nur an gewissen Tagen erleben, wenn man sich träge und matt fühlt, aber die Idee des Buches machte mich einfach neugierig. Die Art, wie Glavinic diese Geschichte um den jungen Jonas erzählt, der im menschenleeren Wien Riesenrad fährt und überall nach den verschwundenen Menschen sucht, ist außergewöhnlich und literarisch sehr preisverdächtig. "Die Arbeit der Nacht" stimmte mich nachdenklich und man fragt sich, was man wohl selber in so einer verlassenen Welt getan hätte.

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6 0
von einer Kundin/einem Kunden am 05.11.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Eindringliches, fesselndes und geniales Gedankenspiel um Sinn, Menschsein und Einsamkeit. Brillant!

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Beklemmend, kafkaesk, philosophisch und rasant erzählt. Das Buch macht etwas mit dem Leser.

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Für Fortgeschrittene Hörer
von Dorothea Rose aus Frankfurt am 19.07.2012
Bewertetes Format: Hörbuch (CD)

Der Sprecher bekommt bei dieser Lesung die vollen fünf Punkte. Er schafft es, dass auch ein Flüstern wie Schreien klingt und die düstere Atmosphäre doch nie ins Depressive oder Irreale abgleitet. Die Geschichte erinnert mich an Psalm 103 Vers 15/16: Ein Mensch ist in seinem Leben wie Gras, er blüht... Der Sprecher bekommt bei dieser Lesung die vollen fünf Punkte. Er schafft es, dass auch ein Flüstern wie Schreien klingt und die düstere Atmosphäre doch nie ins Depressive oder Irreale abgleitet. Die Geschichte erinnert mich an Psalm 103 Vers 15/16: Ein Mensch ist in seinem Leben wie Gras, er blüht wie eine Blume auf dem Felde; wenn der Wind darüber geht, so ist er nimmer da, und ihre Stätte kennt er nicht mehr. Ob der Leere (in der Geschichte) wandern die Gedanken schon mal ab. Für mich die spannendste Frage: Wie wäre eine Frau mit der Situation umgetgangen? Hier von mir vier Punkte.

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Spannend!
von einer Kundin/einem Kunden aus Thening am 12.09.2009
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Mir ist bei diesem Buck eine Gänsehaut nach der anderen über den Rücken gelaufen! Ich habe nicht oft so ein spannendes Buch gelesen! Was das ganze noch interessanter macht, ist die Tatsache, dass sich das ganze in Österreich und England abspielt - man weiß also meist ganz gut, wo... Mir ist bei diesem Buck eine Gänsehaut nach der anderen über den Rücken gelaufen! Ich habe nicht oft so ein spannendes Buch gelesen! Was das ganze noch interessanter macht, ist die Tatsache, dass sich das ganze in Österreich und England abspielt - man weiß also meist ganz gut, wo sich der Protagonist gerade befindet. So einfallsreich die Geschichte ist, so enttäuschend ist das Ende. Leider. Ist ihm gar nichts eingefallen? Aber trotzdem unbedingt lesen!

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tiefgründige Existenzsfrage
von Manu aus Wien am 28.07.2007
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Im eigentlichen Sinne eine Handlung ohne Anfang u. Ende, ein Start in der Mitte u. ein Schluß ohne Ergebnis oder Antwort. Es ist ein tiefgründiges Werk in dem der Leser gefordert wird seine eigene Existenz u. die der Menschheit in Frage zu stellen. Beim Lesen dieses Buches hat sich... Im eigentlichen Sinne eine Handlung ohne Anfang u. Ende, ein Start in der Mitte u. ein Schluß ohne Ergebnis oder Antwort. Es ist ein tiefgründiges Werk in dem der Leser gefordert wird seine eigene Existenz u. die der Menschheit in Frage zu stellen. Beim Lesen dieses Buches hat sich bei mir ein fast schon misteriöses Gefühl an Unbehagenheit aufgebaut, welches mich aber wiederum in einen Schleier des Wohlwollens gehüllt hat, ein wunderbar fesselnder Zwiespalt. Oberflächliches Lesen ist hier fehl am Platz, Tiefgründigkeit u. ein erweitertes Bewußtsein sind hier gefordert.

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Stiller Weg in unser Bewusstsein!
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Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Ich habe das Buch von einer Freundin empfohlen bekommen, und bin froh, dass ich es gelesen habe! Die Art, wie Glavinic die völlige Verwahrlosung des Mannes Jonas beschreibt, ist so subtil, dass sie schon wieder fesselnd ist. Teilweise etwas langatmig, aber alles in allem, wirklich sehr empfehlenswert, da Thomas... Ich habe das Buch von einer Freundin empfohlen bekommen, und bin froh, dass ich es gelesen habe! Die Art, wie Glavinic die völlige Verwahrlosung des Mannes Jonas beschreibt, ist so subtil, dass sie schon wieder fesselnd ist. Teilweise etwas langatmig, aber alles in allem, wirklich sehr empfehlenswert, da Thomas Glavinic es schafft, den Leser mit seinem außergewöhnlichen Schreibstil zum lesen zu "zwingen". Danke für dieses tolle Werk!

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