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Die Blausteinkriege 01 - Das Erbe von Berun

Roman

(18)
Magie ist ein gefährliches Spiel …


Einst war es der Nabel der Welt, doch nun steht es vor dem Niedergang: das Kaiserreich Berun, gegründet auf die Schlagkraft seiner Heere und den unerbittlichen Kampf gegen die Magie des Blausteins. Als Beruns Macht schwindet, kreuzen sich die Pfade dreier Menschen – ein Mädchen, ein Schwertkämpfer und ein Spion. Keiner von ihnen ahnt, wie unauflöslich ihr Schicksal mit der Zukunft von Berun verwoben ist.


Das Zeitalter der Blausteinkriege ist angebrochen …



Portrait
Mit ihren »Orks vs. Zwerge«-Romanen haben sich die beiden Brüder Tom & Stephan Orgel in die Herzen der deutschen Fantasy-Fans geschrieben. Mit »Die Blausteinkriege« erschaffen sie nun eine neue, gewaltige Welt, die von blutigen Machtkämpfen, geheimnisvoller Magie und verzweifelten Heldentaten erschüttert wird: das neue grosse Epos der deutschsprachigen Fantasy!
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 608
Erscheinungsdatum 12.10.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-31688-1
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 205/135/50 mm
Gewicht 680
Verkaufsrang 34.827
Buch (Paperback)
Fr. 22.90
inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
18 Bewertungen
Übersicht
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Viele Menschen haben verborgenen Talente
von Buchreisender aus Ibbenbüren am 10.11.2015

Ein brilliantes Feuerwerk aus Wort- und Bildgewalt gefesselt von der Macht der Blausteine, beeindrucken und faszinierend . Absolut gelungener Start einer fantastischen Trilogie Viele Menschen haben verborgenen Talente. Talente, die durch den Blaustein hervor gehoben werden. Allerdings ist der Blaustein Berun verboten. Die Macht des Reiches war einst unter dem “... Ein brilliantes Feuerwerk aus Wort- und Bildgewalt gefesselt von der Macht der Blausteine, beeindrucken und faszinierend . Absolut gelungener Start einer fantastischen Trilogie Viele Menschen haben verborgenen Talente. Talente, die durch den Blaustein hervor gehoben werden. Allerdings ist der Blaustein Berun verboten. Die Macht des Reiches war einst unter dem “ Löwen von Berun“ sehr groß. Der alte Kaiser regierte mit Überzeugungskraft und gekonnte Diplomatie , gestärkt durch ein schlagkräftiges Heer. Doch nun ist er tot. Berun hat einen Erben. Jedoch ist der junge Kaiser eher den schönen Dingen zu getan. Keine der Attribute seines mächtigen Vaters hat er geerbt. Die Kaisermutter versucht die politischen Geschicke im Reich zu lenken. und gerät eine Falle. Das Reich droht auseinander zu fallen, an vielen Stellen wird intrigiert und Aufstand geplant. Die Kaisermutter versucht mit ihren Vertrauten zu retten, was zu retten ist, doch auch sie gerät in eine Falle.daDoch in Zeiten der ersten Unruhen und Intrigen gerät sie in eine Falle. Mit ihren Vertrauten versucht sie das Kaiserreich zu retten, aber Berun’s Feinde scharen sich in der Ferne… Zu Beginn des Buches gibt es ein Inhaltsverzeichnis, so habe ich auch gleich das Personenverzeichnis am Ende gefunden. Welches wirklich sehr hilfreich war, ich kann nicht sagen, wie oft ich nach hinten geblättert habe, aber es war sehr oft. Fast genau so oft habe ich nach vorne geschaut, dort findet man nämlich eine Karte. Sie ist auf alt getrimmt und schaut richtig toll aus. Sie hat mir oft geholfen den räumlichen Weg besser zu begreifen. Und auch dabei, mir die Welt besser Vorstellen zu können. Aus der Sicht von fünf wichtigen Charaktere werden die Geschehnisse in den Kapiteln beschrieben werden. Messer , ein Auftragsmörder und Vertrauter der Kaiserin mit einem sehr merkwürdigen Geschmack, was Essen angeht. Sein optisches Erscheinungsbild sorgt dafür, dass man ihn den Vogelmann nennt. Seine Aufträge führt er ohne viel Aufhebens aus, schnell und präzise. Sarah, ein kleines Mädchen. Sie kommt aus dem fernen Macouban. Nicht nur ihre dunkle Hautfarbe, auch ein Talent, was ihr zu eigen ist, zeichnet sie aus. Der Puppenspieler -Henrey Thoren-. Er setzt sich für den Adel ein. Bei einer Diskussion mit dem örtlichen Bäcker steht er Sarah bei und dafür sorgt, dass sie etwas zu essen erhält. Bei einen Auftrag kann sie ihn nicht in eine Falle locken, was dazu führt, dass die beiden fortan zusammenarbeiten. Danil und Marten sind sehr gute Freunde. Ihre Wege trennen sich durch einen Verrat. Danil arbeitet weiter für die kaiserliche Krone und erwärmt sich ebenso wie Der Puppenspieler für Sarah. Marten hingegen gerät in einen Twist, welcher ihm fast das Leben kostet. Die vielen weiteren Charaktere in Die Blausteinkriege 1 – Das Erbe von Berun können aufgrund des Personenverzeichn sehr gut zuordnet werden. Der Leser verliert nie die Übersicht, genauso wenig besteht die Gefahr sich im Land Tertys. Eine wundervoll gezeichnete Karte zeigt dem Leser seinen jeweiligen Ort und weisen ihm den Weg.

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Überzeugender Trilogieauftakt
von PMelittaM aus Köln am 28.10.2016

Nach dem Tod des Kaisers von Berun geht das Land seinem Untergang entgegen, denn der Thronfolger ist schwach und unfähig. In den Vasallenstaaten gibt es Abspaltungstendenzen, es kommt zu Aufständen, Nachbarstaaten versuchen die Umstände auszunutzen. Das Schicksal mehrerer Menschen verbindet sich mit dem Geschehen: Die Diebin Sara tritt, nachdem... Nach dem Tod des Kaisers von Berun geht das Land seinem Untergang entgegen, denn der Thronfolger ist schwach und unfähig. In den Vasallenstaaten gibt es Abspaltungstendenzen, es kommt zu Aufständen, Nachbarstaaten versuchen die Umstände auszunutzen. Das Schicksal mehrerer Menschen verbindet sich mit dem Geschehen: Die Diebin Sara tritt, nachdem sie der Mutter des Kaisers unbeabsichtigt einen Gefallen erwies, in deren Dienst und damit mitten ins Geschehen. Der Schwertkämpfer Marten muss auf Grund seines lasterhaften Lebenswandels Berun verlassen und verdingt sich als Kriegsknecht. Messer, ein Auftragsmörder, erhält die Aufgabe verschiedene Personen, die mit dem Kaiserhaus in Verbindung stehen, zu töten – das sind nur drei der Charaktere, die die Handlung tragen und aus deren Perspektiven erzählt wird. Dem Leser bleibt lange unklar, wie die Charaktere miteinander verbunden sind, ja, wohin überhaupt die Geschichte führen soll. Das finde ich persönlich nicht weiter schlimm, denn die einzelnen Geschichten sind interessant und spannend erzählt und nach und nach erschließen sich zumindest Gemeinsamkeiten bzw. Verknüpfungen. Die Frage nach dem großen Ganzen der Geschichte stellte sich mir nur am Rande und wird sich wohl erst mit dem letzten Band endgültig erschließen. Dennoch gibt es auch hier schon einige Aha-Erlebnisse, z. B. wenn persönliche Hintergründe aufgedeckt werden. Überrascht wird der Leser zudem immer wieder durch unerwartete Wendungen, Entwicklungen und Verbindungen. Die Charaktere finde ich durchweg gut gelungen, die Charakterisierung ist nicht immer tiefgehend, dafür aber pointiert ausgefallen, keiner wirkt blass oder eindimensional, es gibt nahezu keine reine Schwarz-Weiß-Zeichnung, Protagonisten wie Antagonisten besitzen fast alle gute und schlechte Charakterzüge. Die Welt, die die Gebrüder Orgel entwickelt haben, gefällt mir gut, es ist eine Fantasywelt, jedoch sind die Fantasyelemente, zumindest bisher, dezent gesetzt. Einige Menschen haben „Talente“, besondere Eigenschaften (z. B. Beherrschen des Elementes Wasser), die durch Blaustein verstärkt werden können und in Berun als widernatürlich angesehen werden. Gut gefällt mir auch die dahinter stehende Mythologie/Religion, ebenfalls sehr gelungen ist die Tierwelt, von deren Vertretern wir hoffentlich in den Folgebände weitere kennen lernen werden. Der Roman wartet mit einer Karte und einem Personenverzeichnis auf, beides sehr nützlich. Schön wäre noch ein Glossar gewesen, es gibt einige Worte, die einer (früheren) Erklärung bedurft hätten (z. B. Metis oder Vibel). „Das Erbe von Berun“ ist der erste Teil einer Trilogie und in meinen Augen sehr viel versprechend. Ich bin sehr gespannt auf die weiteren Teile und die Entwicklungen, die Berun und die Charaktere durchlaufen werden. Von mir gibt es volle Punktzahl und eine Leseempfehlung.

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Grandioser Auftakt zur Trilogie
von Katrin Roisz aus Wien am 12.02.2016

Mich hat das Buch von der ersten Seite an gefesselt, ein grandioser Auftakt einer Trilogie, die hoffentlich in den weiteren beiden Bänden so spannend weiter geht. Was mich immer wieder an den Büchern von T.S. Orgel fasziniert ist, dass nichts ist wie es scheint. Scheinbar Gute zeigen plötzlich ihr wahres... Mich hat das Buch von der ersten Seite an gefesselt, ein grandioser Auftakt einer Trilogie, die hoffentlich in den weiteren beiden Bänden so spannend weiter geht. Was mich immer wieder an den Büchern von T.S. Orgel fasziniert ist, dass nichts ist wie es scheint. Scheinbar Gute zeigen plötzlich ihr wahres Gesicht und auch die Bösen sind es oft gar nicht mehr, wenn man sie mal näher kennt. Nichts ist nur schwarz weiß. Eines können die beiden Autoren dabei besonders gut: Schwertkämpfe beschreiben. Bei jedem Kampf hatte ich das Gefühl mitten im Geschehen zu sein, und das finde ich immer wieder spannend. Die Handlung ist sehr vielschichtig, mit zahlreichen Intrigen bei denen ich manchmal nicht mehr mitgekommen bin wer nun gegen wen intrigiert. Meist klärt sich das alles im Laufe des Buches auf, ich habe aufgehört diese Intrigen durchschauen zu wollen und lasse mich einfach darauf ein. Im Grunde geht es aber darum, dass sich das ferne Land Macouban angeblich vom Kaiserreich Berun lossagen will und dafür sogar einen Krieg riskiert. Im Laufe der Handlung begegnet der Leser dabei unter anderem der Straßendiebin Sara sowie der rechten Hand der Kaiserinmutter namens Thoren, auch Puppenspieler genannt. Ihre Wege kreuzen sich mit Danil, einem Adeligen sowie mit Marten, der nach einer Rauferei ins ferne Macouban verbannt wird. Dieses Gefilde ist so anders als Berun, so fremdartig und irgendwie wunderschön. Und mittendrin gibt es dann auch noch die Ritter, die Menschen mit besonderen Fähigkeiten jagen. Eine davon ist zum Beispiel Sara, die es schafft sich unsichtbar zu machen. Manche verstärken ihre Fähigkeiten indem sie den seltenen und wertvollen Blaustein kauen. Am Ende des Buches bleiben zahlreiche Fragen offen, aber das ist bei einer Trilogie auch nicht anders zu erwarten. Zudem beenden die Autoren das Buch mit einem ganz gemeinen Cliffhanger. Man kann also gar nicht anders als sich auf Band zwei zu freuen. Von mir gibt es die volle Punktzahl.

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Ein gelungener Eistieg
von einer Kundin/einem Kunden aus Bernburg am 07.02.2016

Auch bei diesem Buch der Gebrüder Orgel, muß man nicht viel drum herum reden oder schreiben. Ein packender Eintstieg, der einfach gelungen ist. Dabei geht es sicher nicht um die Perfektion, ales in einem Band klären zu müssen. Ein Schreibstil den ich persönlich einfach gut finde Die nächsten... Auch bei diesem Buch der Gebrüder Orgel, muß man nicht viel drum herum reden oder schreiben. Ein packender Eintstieg, der einfach gelungen ist. Dabei geht es sicher nicht um die Perfektion, ales in einem Band klären zu müssen. Ein Schreibstil den ich persönlich einfach gut finde Die nächsten Bände erwarte ich mit Ungeduld.

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Sehr gelungener Auftakt der Blausteinkriege-Trilogie
von Karin Wenz-Langhans aus Limbach am 03.02.2016

Der alte Kaiser von Berun ist tot – sein Sohn und Thronnachfolger kümmert sich lieber um seine Vergnügungen als um die Regierungsgeschäfte. Das bleibt den Nachbarländern nicht verborgen und Beruns südlich gelegenes Protektorat Macouban steht ihm Verdacht, Verrat zu planen. Allein die Kaiserinmutter und ihr Vertrauter Henrey Thoren, auch... Der alte Kaiser von Berun ist tot – sein Sohn und Thronnachfolger kümmert sich lieber um seine Vergnügungen als um die Regierungsgeschäfte. Das bleibt den Nachbarländern nicht verborgen und Beruns südlich gelegenes Protektorat Macouban steht ihm Verdacht, Verrat zu planen. Allein die Kaiserinmutter und ihr Vertrauter Henrey Thoren, auch als „Puppenspieler“ bekannt, versuchen, das drohende Auseinanderbrechen von Beruns Macht zu verhindern. Dabei kreuzen sich ihre Wege mit denen der jungen Straßendiebin Sara und dem Schwertmann Marten. Bereits ab der ersten Seite konnte mich die besondere und dichte Atmosphäre des Buches in seinen Bann ziehen. Den Autoren gelingt es meisterhaft, Szenen und Charaktere so zu beschreiben, dass man das Gefühl hat, mittendrin zu sein. Es werden mehrere spannende Handlungsstränge parallel geknüpft, bei denen ich lange keine Ahnung hatte, wie sie zusammenhängen könnten. Den Leser erwarten einige überraschende Wendungen und oftmals, wenn ich dachte, jetzt weiß ich, um was es geht, wurde ich eines Besseren belehrt. Die Autoren legen die Fakten über die Buchwelt nicht einfach auf den Tisch, sondern sie schälen sich nach und nach aus der Handlung heraus. Einige Punkte bleiben am Ende des Buches noch vage, aber wir haben ja noch zwei Bände vor uns. Die Charaktere sind neben der spannenden Handlung ein weiterer Pluspunkt des Buches. Es wird zwar einiges an Figuren aufgefahren, aber dennoch gelang es mir gut, den Überblick zu behalten, auch dank des Personenverzeichnisses am Ende des Buches. Die Charaktere sind alles andere als eindimensional und durchschaubar und ich bin sehr gespannt, welche Rolle der Eine oder Andere noch in den nächsten beiden Bänden spielen wird. Nicht nur bei den Figuren fällt es schwer, sie in Gut und Böse einzuordnen, auch ihre Ziele, die sie verfolgen, können nicht so einfach beurteilt werden – faszinierend sind sie allemal. Das Buch endet zwar nicht mit einem ausgesprochenen Cliffhanger, aber dennoch warte ich mit Spannung auf den zweiten Teil und hoffe, dass wir nicht zu lange warten müssen.

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Wenn das Schicksal andere Pläne hat...
von Solara300 aus Contwig am 12.12.2015

Kurzbeschreibung Das Kaiserreich Berun steht kurz vor dem Untergang. Seine große Blütezeit und Macht begründet auf der Effizienz und Schlagkraft seiner Heere. Der alte Kaiser Harand ad Berun, auch der Löwe von Berun genannt, ist tot, sein Reich zerfällt und die Fürstentümer die durch seine äußerst schlagkräftigen Heere einst bezwungen wurden,... Kurzbeschreibung Das Kaiserreich Berun steht kurz vor dem Untergang. Seine große Blütezeit und Macht begründet auf der Effizienz und Schlagkraft seiner Heere. Der alte Kaiser Harand ad Berun, auch der Löwe von Berun genannt, ist tot, sein Reich zerfällt und die Fürstentümer die durch seine äußerst schlagkräftigen Heere einst bezwungen wurden, begehren auf. Sein Sohn der neue Kaiser, liebt es eher Feste zu feiern als seine Grenzen zu sichern. So kommt es das seine Feinde im südlichen Macouban eine Rebellion in Gang setzen die einen Krieg herauf beschwört der alles zu zerstören droht... Cover Das Cover ist fantastisch, ein absolutes Highlight und besticht durch seine vielen Details. Die eindrucksvolle Burg schimmert in einem blauweißen Farbton und zieht den Blick sofort auf sich. Düstere Wolken über der Burg und ein großes Heer davor, gerüstet für eine Belagerung und die farbliche Abstimmung machen das Cover zu einem absoluten Hingucker. Schreibstil Das Autorenduo T. S. Orgel hat einen fantastischen Schreibstil der mich schnell mitgerissen und in seinen Bann gezogen hat. Die Geschichte ist voller Energie, spannend und actionreich so dass man schnell im Geschehen drin ist. Es gibt verschiedene Perspektivwechsel die einen guten Überblick über die Geschehnisse geben. Sie sind gespickt mit sehr vielen Details, sodass man alles wie im Film bildhaft vor Augen hat, das sorgt für großartiges Kopfkino. Meinung Wenn das Schicksal andere Pläne hat... Dann sind wir in Berun angekommen. Was mir sofort aufgefallen ist als ich das Buch aufgeschlagen habe und mir sehr gut gefällt, ist die schöne Landkarte. So kann man sich sehr gut einen Überblick darüber verschaffen wo die Reisen der einzelnen Charaktere hingehen. Es gibt auch ein Personenverzeichnis das ich leider erst relativ spät gesehen habe, da es sich auf den letzten Seiten befindet. Ich finde es sehr hilfreich, da es sehr viele Charaktere gibt, so kann man immer noch einmal kurz nachschlagen, wenn man wegen eines Charakters unsicher ist. Die Welt die die Autoren erschaffen haben ist sehr komplex, düster, manchmal unheimlich und gruselig, so bin ich sehr froh dass es diese speziellen Spinnen bei uns nicht gibt. ;) Das Kaiserreich Berun ist bedroht und das nicht nur von außen. Der neue Kaiser kümmert sich nicht sehr um den Erhalt seines Reiches, da er mehr daran interessiert ist mit rauschenden Festen zu glänzen. So kommt es das viele Intrigen gesponnen werden die das Reich von innen genauso bedrohen wie die Feinde von außen. Da kommen unsere Hauptcharaktere ins Spiel. Sara hatte es nicht leicht gehabt in ihrem jungen Leben. Doch sie weiß sich zu wehren und lässt sich nicht einfach unterkriegen, oder verbiegen. So landete sie bei Feyst Dreiauge, der außer ihr noch viele andere Kinder für sich arbeiten lässt. Sie haben keine Wahl, denn wer nicht spurt…. Bis sie auf den Puppenspieler Henrey Thoren trifft, ein Spion der Mutter des neuen Kaisers, der im Hintergrund sehr viele Fäden zieht. Er ist sehr effizient und gnadenlos, sehr vielschichtig und schwer zu durschauen, er ist keiner den man ernsthaft gegen sich haben möchte. Sie sollte ihn in eine Falle locken, doch sie warnt ihn und er befreit sie aus Feysts Klauen. Dann ist da noch Marten ad Sussetz, ein Schwertmann des Kaisers, ein Spieler und Frauenheld, der sich durch seine leichtsinnigen Eskapaden und falsche Entscheidungen sein Leben ruiniert. So kommt es dass es das es ihn, statt zuhause Karriere zu machen, zwangsweise ins unwirtliche Macouban verschlägt. Meister Messer zum Beispiel ist ein Charakter den man nicht wirklich mag, den man wegen seiner Effizienz aber irgendwie bewundert. Er ist ein Killer der, wenn er einen Auftrag angenommen hat, ihn zu hundert Prozent ausführt. Er hat ein Talent den Menschen jeglichen Schmerz zu nehmen, bevor diese bemerken was mit ihnen passiert ist es zu spät. Es gibt sehr viele Charaktere die alle unterschiedlich angelegt sind, sehr facettenreich, teilweise mit den ungewöhnlichsten Eigenschaften. Sie verändern sich, entwickeln sich im Laufe der Geschichte weiter und das nicht immer zum Guten. Es dreht sich viel um den Blaustein der äußerst selten und doch sehr begeehrt ist. Viele Menschen in Berun haben magische Fähigkeiten die durch den Blaustein verstärkt und gefördert werden. Doch wurde die Magie in Berun fast ausgerottet. Die Geschichte ist sehr komplex und baut sich langsam auf. Es passiert einiges unvorhergesehenes mit dem man so nicht gerechnet hätte, einige Fäden laufen zusammen und es gibt einige überraschende Wendungen die zusätzlich für Spannung und Action sorgen. Man fiebert und hofft mit den Protagonisten mit und ist völlig in der Geschichte gefangen und fliegt nur so durch die Seiten. Die tollen Dialoge und der besondere Humor sorgen zusätzlich für ein großes Lesevergnügen. Es gibt natürlich viele offene Fragen, die mich mit Spannung auf die Fortsetzung warten lassen... Fazit Ein fantastischer Auftakt einer High Fantasy Trilogie die mich völlig begeistert und in seinen Bann gezogen hat. Intrigen, Spannung, Action und Humor vom Feinsten. Absolute Leseempfehlung!!! 5 von 5 Sternen

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Blaustein und mehr...
von Everett am 08.11.2015

Unter dem einstiegen Kaiser von Berun, dem "Löwen von Berun", war die Macht des Reiches sehr groß. Er regierte durch gekonnte Diplomatie und Überzeugungskraft, gestärkt durch ein schlagkräftiges Heer. Doch nun ist er tot und sein Sohn taugt als neuer Regent nicht viel. Das Reich droht auseinander zu fallen,... Unter dem einstiegen Kaiser von Berun, dem "Löwen von Berun", war die Macht des Reiches sehr groß. Er regierte durch gekonnte Diplomatie und Überzeugungskraft, gestärkt durch ein schlagkräftiges Heer. Doch nun ist er tot und sein Sohn taugt als neuer Regent nicht viel. Das Reich droht auseinander zu fallen, an vielen Stellen wird intrigiert und Aufstand geplant. Die Kaisermutter versucht mit ihren Vertrauten zu retten, was zu retten ist, doch auch sie gerät in eine Falle. Viele Menschen haben verborgenen "Talente", dir durch den Blaustein hervor gehoben wer-den. Der Blaustein ist allerdings in Berun verboten. In dieser ganz fantastisch erzählten Geschichte spielen ein junger Schwertmann, ein Straßen-mädchen und der Vertraute der Kaiserinmutter ein große Rolle. Nach und nach wird klar, dass alles viel mehr zusammen hängt, als es erst den Anschein an. Neben diesen Personen sind aber noch so viele andere Charaktere vorhanden, die von Bedeutung sind, das kann hier nicht alles erwähnt werden. Die Geschichte ist wahnsinnig umfassend, viele Intrigen, unvorhergesehene Wendungen, tolle Beschreibungen und Dialoge. Selbst anfangs nicht so angenehme Personen werden mit der Zeit sympathisch, einfach weil man sie näher kennen lernt, oder werden vielschichtiger, gefährlicher. Bereits nach dem Prolog war ich drin und wollte unbedingt mehr lesen. Alles greift prima ineinander, und es ist eine toll geschriebene Geschichte, wo scheinbar alles sehr genau und gut zusammen passt. Nur schade, dass es irgendwann aufhört und mich als Leser mit ganz vielen Fragen zurück lässt. Wie geht es weiter mit den vielen offenen Handlungssträngen? Ich kann hier nur eine komplette Leseempfehlung abgeben. Das Erbe von Berun ist ein gelun-gener Einstieg in die fantastische Welt Beruns und der Blausteine, was unbedingt nach einer Fortsetzung schreit. Wobei ich mir gar nicht so sicher bin, ob es in der Form überhaupt ein Ende geben sollte!

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Sehr durchdachter und komplexer Weltenentwurf
von Philip aus Hürth am 25.06.2016

Der Kaiser ist tot. Lang lebe der Kaiser. So oder so ähnlich könnte man die Ausgangssituation der fantastischen Trilogie Die Blausteinkriege vom Autorenduo T. S. Orgel beschreiben. Das Kaiserreich ist riesig, erstreckt sich über weite Teile der bekannten Welt und hat die absolute Machtstellung innerhalb der einzelnen Länder von... Der Kaiser ist tot. Lang lebe der Kaiser. So oder so ähnlich könnte man die Ausgangssituation der fantastischen Trilogie Die Blausteinkriege vom Autorenduo T. S. Orgel beschreiben. Das Kaiserreich ist riesig, erstreckt sich über weite Teile der bekannten Welt und hat die absolute Machtstellung innerhalb der einzelnen Länder von Tertys. Doch der Löwe von Berun, so wie der Kaiser allgemein genannt worden ist, ist verstorben und sein Erbe entpuppt sich als absolut unfähigen Herrscher, welcher außer Vergnügungen nichts im Sinn hat und das einstige Großreich Berun an den Rand des Untergangs regiert. Das durch eine enttäuschende Führung geschwächte Berun ruft die Kontrahenten auf den Plan, sowohl im eigenen Staat als auch in den angrenzenden Ländern. So stehen Machtspielchen und Intrigen zum alltäglichen Geschäft dieser Fantasywelt. Immer tiefer darin verwickelt werden die drei Protagonisten, welche unterschiedlicher nicht sein könnten. Sara, ein junges Straßenmädchen entwickelt sich durch fähige Krieger stetig weiter während der sogenannte Puppenspieler seine Fäden zieht und ein Meister seines Fachs ist. Zuletzt hätten wir Marten, welcher als Schwertmann in Diensten des Kaisers stand, sich aber von einem Fettnäpfchen zum anderen hangelt. Trotz der großen Unterschiede der Protagonisten wird im Verlaufe der Geschichte deutlich, dass ihre Schicksale eng miteinander verwoben sind. Es warten große Herausforderungen auf die Charaktere in einer Welt voller Gewalt, Macht und Magie. Trotz der Tatsache, dass dieses Buch zwei unterschiedliche Autoren geschrieben haben, kann der sehr gelungene Schreibstil überzeugen. Der Leser kann nicht unterscheiden, welcher Abschnitt von welchem Autoren geschrieben worden ist, die Unterschiede, sofern diese überhaupt feststellbar sind, sind marginal, sodass man jederzeit das Gefühl hat, dass das Buch aus der Feder eines einzelnen Autoren stammt. Dies spricht definitiv für die sehr gute Zusammenarbeit des Autorenduos. Der Schreibstil ist absolut gelungen, da er nicht nur flüssig sondern auch sehr bildlich ist, wodurch man ein ganz klares Bild der Handlung und der skizzierten Charaktere erhält. So gelingt es dem Autorenduo T. S. Orgel, mich von Anfang an für diese Geschichte zu begeistern. Die Handlung ist von vorne bis hinten sehr schön geplottet, wodurch eine sich kontinuierlich aufbauende Spannung entfalten kann, welche zwischendurch leider etwas abflacht aber zum Finale wieder kräftig anzieht. Ungeachtet der komplex gestalteten Handlung und den vielen plausiblen Intrigen und Machenschaften des Hofstaates und der Anreinerstaaten liegt der Fokus nichtsdestotrotz auf der Charakterentwicklung. T. S. Orgel haben hier absolut autentische Personen entworfen, welche allesamt eine enorme Entwicklung erleben. Besonders die sehr starken weiblichen Charaktere (Sara und die Kaiserin Mutter) fallen positiv ins Gewicht. Die Protagonisten sind nicht nur stark, sondern ticken allesamt unterschiedlich und erzeugen auf ihre ganz eigene Art Sympathien, wodurch man diese ins Herz schließt und mit ihnen in den verschiedensten Herausforderungen und Lebenslagen mitfiebert. Daher ist Die Blausteinkriege 1 – Das Erbe von Berun ist ein packender Auftaktroman, welcher zwar etwas die magischen Elemente (vor allem die Blausteine, welche mir etwas gefehlt haben) unterschlägt und zwischenzeitlich etwas langatmig wird aber alles in allem mit einer sehr durchdachten Story und fantastischen Charakteren von sich überzeugen kann und mich definitiv neugierig auf die Fortsetzung gemacht hat. Fazit zu Die Blausteinkriege 1 – Das Erbe von Berun Sehr durchdachter und komplexer Weltenentwurf, welcher für jeden Fan von High Fantasy Literatur ein echter Lesegenuss sein dürfte. Klare Leseempfehlung für den Auftaktroman der Blausteinkriege Trilogie.

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Ein absolut gelungener Auftakt eines Fantasyepos - komplex und spannend zugleich,m. vielschichten Charakteren, Witz und Gemetzel.
von Ambermoon aus Wien am 27.04.2016

Hier eröffnet sich dem Leser eine Geschichte über ein Kaiserreich, dem der Untergang droht. Fürstentümer dieses Reiches schließen sich mit anderen zusammen, um gemeinsam gegen das einstmal unverwundbare und starke Kaiserreich zu ziehen und es zu Fall zu bringen - oder steckt da etwa doch mehr dahinter? Intrigen wo man nur... Hier eröffnet sich dem Leser eine Geschichte über ein Kaiserreich, dem der Untergang droht. Fürstentümer dieses Reiches schließen sich mit anderen zusammen, um gemeinsam gegen das einstmal unverwundbare und starke Kaiserreich zu ziehen und es zu Fall zu bringen - oder steckt da etwa doch mehr dahinter? Intrigen wo man nur hinsieht, sogar in den eigenen Reihen kann man niemandem trauen und den Kaiser selbst scheint das nicht zu kümmern. Einzig die Kaiserinmutter und eine handvoll Getreuer erkennen die aufziehende Gefahr. Das Gefolge der Kaiserinmutter ist ein bunt zusammengewürfelter Haufen und auch unter ihnen scheinen sich Verräter zu befinden. Magie und der begehrte Blaustein spielen in diesem Ränkespiel eine wichtige Rolle. Beides nach außen hin verpönt, die Gier danach jedoch umso größer. Und ein Krieg von unvorstellbarer Größe zieht am Horizont auf, wobei der/die Urheber und der wahre Grund im Dunklen bleiben. Ein absolut gelungener Auftakt eines komplexen Fantasyepos. Spannend und in einen atmosphärischen und flüssigen Schreibstil verpackt, begleitet von grausamen und blutigen Schlachtszenen - Literweise fließt Blut, abgetrennte Gliedmaßen fliegen durch die Lüfte und Gedärme quillen nach außen. Für schwache Nerven ist das also nichts, für mich jedoch genau das Richtige. Mittendrin vielschichtige und authentische Charaktere. Schwarzer Humor kommt dabei auch nicht zu kurz und lässt den Leser nicht nur einmal schmunzeln. Es ist also definitiv ein Fantasyroman für Erwachsene. Das tolle Leseerlebnis wird jedocht getrübt durch die sehr, ja oft seehr kurzen Kapitel. Man springt in kurzer Folge von einem Setting zum Nächsten, sodass man kaum Zeit hat in die Handlung richtig einzutauchen. Auch wenn jedes Kapitel mit einem tollen Cliffhanger endet, so nervt dies nach einiger Zeit gewaltig und es besteht die Gefahr so Manches wieder zu vergessen. Des Weiteren finden sich Buchstabenverdreher, grammatikalische Schnitzer und glitzekleine Logikfehler. Ich bin in der Hinsicht aber auch etwas pingelig und daher ist es Meckern auf hohem Niveau. Fazit: Auch trotz dieser oben angegebenen Mankos, war es für mich ein absolutes Leseerlebnis. Dieser Fantasyepos beinhaltet wirklich alles - komplexe und spannende Handlung, atmosphärisches Setting, toller Schreibstil, vielschichtige Charaktere, blutiges Gemetzel, Grammatikfehler (ja ich weiß, ich kann es einfach nicht lassen), und und und. Dies alles so gut zu kombinieren (ohne die Grammatikfehler etc, *g*), sodass es mich zufriedenstellt und fesselt schafft nicht jeder. Von mir gibt es daher eine absolute Leseempfehlung und freue mich schon auf die Fortsetzung.

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Blausteinkriege 1.
von einer Kundin/einem Kunden am 17.04.2016

OK,Fantasyromane, in denen es hauptsächlich um Kämpfe,Kriege und andere Auseinandersetzungen geht, stehen auf meiner Favoritenliste nicht unbedingt ganz oben und daher habe ich erst gezögert,mich auf diese neue Story ("Die Blaustein-Kriege")der Orgel-Brüder einzulassen... Ein echter Fehler ! Denn dieser Auftaktband ist flüssig zu lesen,hat eine typisch-mittelalterlich angehauchte Welt zu bieten,tolle Figuren,die... OK,Fantasyromane, in denen es hauptsächlich um Kämpfe,Kriege und andere Auseinandersetzungen geht, stehen auf meiner Favoritenliste nicht unbedingt ganz oben und daher habe ich erst gezögert,mich auf diese neue Story ("Die Blaustein-Kriege")der Orgel-Brüder einzulassen... Ein echter Fehler ! Denn dieser Auftaktband ist flüssig zu lesen,hat eine typisch-mittelalterlich angehauchte Welt zu bieten,tolle Figuren,die keineswegs eindimensional bleiben und es gibt Intrigen und Ränkespiele,die ich faszinierend finde und die natürlich in die kommenden Bände hinüberreichen. Da eine schöne Karte und auch ein Personenregister für die bessere Überschaubarkeit dabei sind,bin ich mehr als angetan. Es geht um das Kaiserreich Berun, in dem Magie verboten ist und von einem Ritterorden alle Menschen mit besonderen magischen Fähigkeiten gejagt und getötet werden. Dank seines jungen,schwachen Fürsten hat Berun den Machtbestrebungen der umgebenden Reiche nicht mehr viel entgegen zu setzen. Einzig die Mutter des Kaisers und deren rechte Hand ,der Geheimagent Henry Thoren(genannt:der "Puppenspieler") sind noch so etwas wie eine Konstante im schwankenden Machtgefüge und damit allerdings auch im Fokus von Attentätern und Co. Ebenfalls wichtige Personen sind ein magiebegabtes, dunkelhäutiges Strassenmädchen namens Sara, ein junger Schwertmann,Marten ad Sussets,dessen Abstammung und sein exzessiver Gebrauch von Alkohol und Frauen ihn in das tropische Protektorat Macouban verbannt und ein höchst interessanter,sehr unsympathischer Meuchelmörder namens Messer mit ebenso interessanten Mordmethoden und einem bislang unerfülltem Auftrag... Zur Verstärkung der magischen Fähigkeiten nützen die Völker übrigens den sogenannten Blaustein,ein süchtigmachendes Gestein, das selten und daher äußerst kostbar ist. Als das weit entfernte Macouban, in dem die (Blaustein)Magie noch respektiert und auch genutzt wird ,sich auf Gedeih und Verderb von Berun abspalten will,beginnt für die Beruner ein Krieg an zwei Fronten, denn auch die wikingerähnlichen Kriegervölker im Osten bringen Tod und Verderben in ihr Reich - der Beginn der Blausteinkriege ! Der 2.Teil ist für Herbst 2016 geplant, wäre schön, wenn das klappt, liebe Herren Orgel ! :-)

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Witzig, düster, gruselig, faszinierend
von Cindy am 15.02.2016

Eine faszinierende Welt mit neuen und vielleicht sogar magischen Elementen, spannende Charaktere und politische Intrigen. So etwas in der Art erwarte ich von phantastischen Geschichten und Tom und Stephan Orgel haben mit dem ersten Band der Blausteinkriege-Trilogie "Das Erbe von Berun" genau das geliefert. Diese Geschichte begleitet mehrere Charaktere... Eine faszinierende Welt mit neuen und vielleicht sogar magischen Elementen, spannende Charaktere und politische Intrigen. So etwas in der Art erwarte ich von phantastischen Geschichten und Tom und Stephan Orgel haben mit dem ersten Band der Blausteinkriege-Trilogie "Das Erbe von Berun" genau das geliefert. Diese Geschichte begleitet mehrere Charaktere quer durchs Kaiserreich Berun, ins Protektorat Macouban oder in sonstige abgelegene Eckchen. Das Konzept dieses Reiches klingt erst mal denkbar einfach: Ein Kaiser hat sein Gebiet ausgeweitet und dabei andere Reiche unterworfen, die nun unter seiner Schirmherrschaft und seinem Schutz stehen. Als Gegenleistung muss das beschützte Reich nur seine eigene Kultur ablegen und nach den Regeln Beruns leben. Und die schreiben ganz klar vor, dass Blaustein verboten ist und auch die Götter nicht mehr angebetet werden dürfen, denn es gibt sie ja gar nicht. Das haben die "Reisenden" zur Genüge bewiesen. Eine ganze Zeit lang ging das gut, zumindest haben alle scheinbar gekuscht. Mit dem Einstieg in die Geschichte wird allerdings schnell klar, dass das nun vorbei ist. "Das Erbe von Berun" zeichnet sich durch durch eine bildhafte und detaillierte Atmosphäre aus. Die beiden Autoren beschreiben die Welt, sei es nun eine Landschaft oder eine Taverne, mit scheinbar nebensächlichen Details, die aber dazu führen, dass die Umgebung von Seite zu Seite eindringlicher wird und fast aus dem Buch springt. Insgesamt herrscht eine düstere Stimmung, gruselige Kreaturen laufen und krabbeln dort herum, vielen Charakteren möchte man nicht mal auf einer lichtdurchfluteten Hauptstraße begegnen. Anderen wiederum würde man sogar in dunkle Hinterhöfe folgen wollen, weil sie Heiterkeit in die Geschehnisse bringen. Tom und Stephan Orgel erzählen diese Geschichten aus mehreren Perspektiven, die sich kapitelweise abwechseln. Weite Teile drehen sich um die Hauptcharaktere Sara und Marten, aber auch andere Personen kommen zu Wort. Allgemein finde ich das Konzept von abwechselnden Perspektiven gut, allerdings hat es mich hier einige Mal aus der Geschichte gerissen, sodass ich mich bei jedem Wechsel erst mal wieder orientieren musste, wo, wann und bei wem ich gerade bin. Sara und Marten könnten gar nicht unterschiedlicher sein und ihre Geschichten scheinen sich zunächst auch unabhängig voneinander zu entwickeln, ihre Abenteuer beginnen allerdings beide in Berun. Sara ist ein Straßenmädchen, das ständig darum kämpfen muss genügend Nahrungsmittel zu finden. Sie steht unter dem „Schutz“ von Feyst Dreiauge, dem König der Beruner Unterwelt, was im Klartext natürlich bedeutet, dass sie für ihn Aufträge erledigen muss, um dann vielleicht etwas zu essen zu bekommen. Feyst ist besonders an diesem Mädchen interessiert, weil sie eine magische Gabe hat. Diese Gaben spielen im ersten Band zwar eine Rolle, jedoch leider noch keine sehr große. Verschiedene Arten von Gaben werden angesprochen und auch einige Male benutzt, doch für meinen Geschmack hätte die Auseinandersetzung mit den magischen Elementen viel tiefer gehen können. Der zweite Hauptcharakter, Marten, wird direkt zu Beginn als ziemlicher Draufgänger und Tunichtgut vorgestellt. Große Klappe, nichts dahinter? Nun, so viel darf ich schon mal verraten, mit „nichts dahinter“ wird er in dieser Welt nicht weit kommen und das fände ich immens schade. Marten ist vielleicht kein Sympathieträger, weil er ziemlich raubeinig und aufbrausend ist, und vom Nachdenken hält er auch nicht viel; die Eskapaden, die dadurch entstehen, haben mich allerdings sehr amüsieren können. Auf die weiteren (Neben-)Charaktere möchte ich an dieser Stelle nicht detaillierter eingehen, weil ich der Meinung bin, dass man diese beim Lesen selbst erleben sollte. Einige davon sind ein Fest: Witzig, düster, unglaublich gruselig und dabei unendlich faszinierend. Vier Eigenschaften, die auch auf den Roman selbst zutreffen. Dann noch politische Intrigen, Verwirrspielchen und Kämpfe dazumischen und man hat viele Elemente des Buches zusammen. Für weitere Details empfehle ich eine eigene Lektüre.

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Ein Kaiserreich in der Krise
von einer Kundin/einem Kunden aus Wiedemar am 01.02.2016

Die Blausteinkriege 1- Das Erbe von Berun Ein Kaiserreich in der Krise Zu Beginn möchte ich schreiben, dass eigentlich das Wort „Krieg“ dazu führen würde, dass ich den Roman nicht in eine nähere Erwägung ziehe. Ich mag weder Kriegs- noch Rittergeschichten. Aber ich habe mich schon oft von Autoren überzeugen lassen,... Die Blausteinkriege 1- Das Erbe von Berun Ein Kaiserreich in der Krise Zu Beginn möchte ich schreiben, dass eigentlich das Wort „Krieg“ dazu führen würde, dass ich den Roman nicht in eine nähere Erwägung ziehe. Ich mag weder Kriegs- noch Rittergeschichten. Aber ich habe mich schon oft von Autoren überzeugen lassen, deren Stil mir in anderen Büchern gefallen hat, auch außerhalb meines Genres zu lesen. Ich hatte „Orks vs Zwerge“ gelesen und war von der Geschichte und vor allem von der Art, wie sie geschildert wurde, sehr begeistert. So bin ich eingestiegen in die Welt des Blausteins. Eine Welt, die durch eine sehr schön gestaltete Karte vorgestellt wird (und auf der ich sehr erfreut auch Drachen gefunden habe). Dem Roman vorangestellt ist ein Zitat, das so wahr ist, wie es zum Roman passt. Schon hier fand ich wieder das, was mir bei den Autoren so gut gefällt. Ihre Geschichten haben keine Beliebigkeit, sie sind eingeordnet in eine starke ethische Motivation. Was aber keinesfalls einseitig und unkommentiert bleibt. Der Prolog zieht sofort ins Geschehen, in eine Welt von Tod, Angst, Verfolgung, eigene Flora und spezielle Fauna und Blaustein. Dieser Blaustein schein viel Verwandtschaft zu Crystal zu haben. Er aktiviert (hier Talente) und macht kaputt – wie Crystal scheinbar auch zunächst sichtbar an den Zähnen und der Körper wird dabei ausgelaugt. Blaustein ist scheinbar selten und sehr wertvoll. Außerdem werden uns zwei Charaktere vorgestellt, die völlig unterschiedlich sind, aber jeder auf seine Art sehr spannend. Nach diesem fulminanten Einstieg zieht zunächst etwas Ruhe ein, denn nun werden dem Leser verschiedene Schauplätze vorgestellt. Ziemlich deutlich wird, abseits von aller mittelalterlichen Romantik, der Schmutz der die Ansiedlungen, vor allem die Städte, zu stinkenden Kloaken macht. Allerdings für Menschen, die nichts anderes kennen, ist das eben so normal, dass es nur in Extremfällen bemerkt wird. Ein solcher Extremfall ist der Stadtbezirk,in dem Sara lebt. Sara hat die Ausrottung ihres Dorfes überlebt, denn sie kann sich unsichtbar machen. Diese Fähigkeit ist ein Fluch in dem Land, in dem sie jetzt lebt. Ein Segen ist sie für den Mann, bei dem sie leben muss und für den sie zusammen mit einer Gang aus Kindern als Taschendiebin arbeitet. Kein gutes Leben, aber immerhin ist sie keine Sklavin wie viele ihres Volkes in anderen Ländern. Ihr Leben ändert sich drastisch, als sie den Auftrag bekommt, den Puppenspieler in eine Falle zu locken. Die zweite Person, die eingeführt wird, ist Marten. Ein junger Mann, der seinen Weg im Leben noch nicht gefunden hat. Er nimmt das Leben nicht so richtig ernst. Heute würde man ihn vermutlich als Halbstarken bezeichnen, der vor allem seinen Erfolg bei Frauen nutzt. Aber auch sein Leben verändert sich durch das Zusammentreffen mit dem Puppenspieler. Der Puppenspieler ist eine spezielle Persönlichkeit, dessen Name Programm ist, obwohl er mich zunächst verwirrte. Er ist einer der mächtigen Männer des Landes und er hat einen starken Gegenspieler – Cajetan ad Hedin, den Ordensfürst des Flammenschwertordens von Berun. Zwei Pole einer Gesellschaft, eines Reiches, welches von einem schwachen Kaiser mehr schlecht als recht regiert wird. Der Kaiser interessiert sich auch nur für sein Vergnügen. Die Regierungsgeschäfte führt eigentlich dessen Mutter, eine kluge Strategin, die versucht, das Erbe ihres Mannes, der wohl ein starker Regent war, zu erhalten. Das ist nicht einfach, wenn verschiedene Absprachen nicht eingehalten werden und wichtige Güter statt in die Provinzen des Reiches zu kommen vom Kaiser verprasst werden. Das Reich verlottert, die Grenzen sind nicht mehr gesichert, Menschen hungern. Es bröckelt an allen Enden und die Feinde wittern ihre Chance. Soll eine Hochzeit des Kaisers wirklich den Frieden sichern? Muss die Kaiserin diese Chance nutzen? Sara wird ihre Kriegstaufe erhalten in einem Kampf, der die Freunde der Kriegsschilderungen begeistern wird. Teilweise wirken die Kampfszenen wie choreographiert. Marten erlebt eine Seereise, die voller toller Schilderungen des Kampfes mit dem Meer ist. Außerdem wird der Leser, wie bei diesen Autoren üblich, die andere Seite kennenlernen, die Sicht auf das Reich von außen. Dabei wird eine Welt gezeigt, die ein wenig die Atmosphäre von New Orleans und Voodoo entstehen läßt. Eine bunte Götterwelt, die entgegen der Sicht des Reiches, in dem die Götter ausgerottet wurden durch die „ Reisenden“, sehr lebendig ist. Die Reisenden haben Menschen gezeigt, dass die Götter unnütz sind und diese in den Legenden besiegt. Wie das dann so geschieht ist die Verehrung dieser „Reisenden“ zu einem neuen Kult geworden, der sich von einem Götterkult nicht sehr unterscheidet. Schwierig ist, dass er gegen die alten Götter hart vorgeht und unbedingten Gehorsam verlangt. Aber die alten Götter sind nicht tot und es hilft auch nichts, alles auszurotten, was mit ihnen zusammenhängt – wie zum Beispiel mit Talent gesegnete Menschen. Und dann sind da noch die Rotkittel, die schon im Prolog auftauchen. Sie sorgen für ziemlich viel Wut auf das Kaiserreich, aber sind sie wirklich kaiserliche Soldaten? Am Ende ist eins klar: Der Krieg ist unvermeidlich! Fazit: Ein toller Auftakt dieser Trilogie mit schillernden Charakteren und spannenden Rätseln.

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Der Krieg beginnt...
von Nenatie am 06.12.2015

Inhalt Berun ist ein altes großes Reich, das sich bis jetzt immer auf sein Heer verlassen konnte. Doch der neue Kaiser beachtet sein Heer kaum und kümmert sich mehr um sich selbst. Das sehen die umliegenden Städte und Fürsten als Chance um sich gegen den Kaiser zu stellen. Mitten in den... Inhalt Berun ist ein altes großes Reich, das sich bis jetzt immer auf sein Heer verlassen konnte. Doch der neue Kaiser beachtet sein Heer kaum und kümmert sich mehr um sich selbst. Das sehen die umliegenden Städte und Fürsten als Chance um sich gegen den Kaiser zu stellen. Mitten in den Wirren der Machtkämpfe kreuzen sich die Wege eines Spions, eines Mädchens und eines Schwertkämpfers. Und die Schicksale aller drei sind mit der Zukunft von Berun verwoben. Meinung Fantasy mit Mord und Totschlang und ohne Liebesgeschichte? Da bin ich doch sofort dabei! Der Einstieg in das Buch ist gleich super spannend, im Prolog erfährt man als Leser ein bisschen was über die Art von Magie die es in der Welt gibt, die Neugier wird geweckt und man will unbedingt wissen was los ist. Dann ist man in Berun und begleitet die unterschiedlichsten Charaktere auf ihrem Weg, zuerst ist nicht ganz klar wie die Charaktere zusammenpassen, dann verknüpfen sich ihre Wege aber auf wirklich interessante weiße. Die Geschichte ist sehr komplex, es gibt viele Parteien die alle ihre eigenen, nicht immer klaren, Ziele verfolgen. Viele Intrigen und kleinere und größere Kriege sind Programm. Es gibt viele agierende Charaktere die in der Geschichte ihren Platz finden, zu besserer Übersicht gibt es am Ende ein Personenverzeichnis, das ist teilweise sehr hilfreich. Die Magie die es im Buch gibt fand ich sehr interessant, es gibt sogenannte Begabte die mit der Hilfe von Blaustein sehr starke Fähigkeiten haben, einige können das auch ohne Blaustein. In Berun selbst ist Magie aber verboten und die Begabten werden gejagt und gefürchtet. Die Charaktere haben mir gut gefallen, die meisten sind wirklich vielschichtig und teilweise noch undurchschaubar. Es wurde oft hin und her gewechselt, dadurch konnte ich leider keine so wirklich Bindung zu den Charakteren aufbauen, immer wenn ich mich wieder an die aktuelle Situation gewohnt hatte wurde auch schon wieder der Charakter gewechselt. Dadurch steigt zwar die Spannung sehr, weil man einfach wissen will wie es nun mit dem Charakter weiter geht, ich persönlich mag aber zu viele Wechsel nicht. Nicht von jedem Charakter wird das Schicksal noch in Band 1 geklärt, für Band 2 und 3 bleiben also noch viele unbeantwortete Fragen. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen. Die Autoren schaffen es die Welt bildlich darzustellen ohne zu viel auszuschmücken und zuviele detailierte Beschreibungen. Die Schlachten sind dafür sehr bildhaft und teilweise brutal, man braucht schon stärkere Nerven dafür. Aber es gibt große Schlachten und es kündigt sich ein sehr großer Krieg an. Ein guter Einstieg in die Trilogie der Lust auf mehr macht. Für Fans von komplexen Fantasy-Geschichten ein Muss! Und wer Game of Thrones mag wird sicher auch die Blausteinkriege mögen!

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gelungener Auftakt zu einer spannenden Reihe
von kleeblatts-buecherblog aus Mertesheim am 02.12.2015

Erst wollte ich nicht… wirklich. Das Buch hörte sich zwar interessant an, aber aufgrund der Höhe meines SuBs wollte ich wirklich nicht. Bis ich das Autorenduo auf der Buchmesse in Frankfurt persönlich getroffen habe. Beide waren so natürlich, so ehrlich und so witzig. Und sehr charmant, gerade weil sie... Erst wollte ich nicht… wirklich. Das Buch hörte sich zwar interessant an, aber aufgrund der Höhe meines SuBs wollte ich wirklich nicht. Bis ich das Autorenduo auf der Buchmesse in Frankfurt persönlich getroffen habe. Beide waren so natürlich, so ehrlich und so witzig. Und sehr charmant, gerade weil sie ja einige Fragen über sich ergehen lassen mussten. Trotzdem blieben sie professionell, gaben interessante Antworten und hatten mich damit für sich und natürlich ihr neuestes Werk „Die Blausteinkriege - Das Erbe von Berun“ eingenommen. Und dann wollte ich. Und wie ich wollte! Und ich bereue nichts. Der 608 Seiten starke Fantasy-Auftakt zu der neuen Trilogie von Tom und Stephan Orgel ist im wahrsten Sinne des Wortes fantastisch. Ich komme nicht umhin, hier einen kleinen Vergleich zu George R.R. Martin zu ziehen. Denn T.S. Orgel haben es geschafft, mich für einen Fantasy-Roman zu begeistern, der erstens in einer anderen Welt spielt und zweitens mit wenig Fantasy auskommt, aber trotzdem reinste Phantasie ist. Es gibt zwar die sog. Blausteine, denen eine gewisse Wirkung nachgewiesen wird. Wer sie kaut oder als Pulver schluckt, der weckt sein Talent. Dies ist unterschiedlich. Der eine kann Wasser beherrschen, die andere wird unsichtbar, der dritte kann durch Metalle gehen usw. Hört sich im ersten Moment sehr nach X-Men an, geht aber dann doch in eine andere Richtung. Dieses sparsame Einsetzen von Fantasy-Elementen hat mich dann letztendlich überzeugt und so war ich froh, jede freie Minute mit Lesen dieses Buches verbringen zu können. Die Brüder haben einen sehr fesselnden Schreibstil und ich konnte wirklich keinen Unterschied in den einzelnen Kapitel feststellen. So war nicht ersichtlich, dass sich zwei Autoren an diesem Buch verweilt haben. Die Ergänzung der beiden war in meinen Augen einfach perfekt. Ich will das Buch nicht ganz in den blauen Himmel loben (Achtung: Wortspiel!), gab es doch einige Stellen, die sich etwas gezogen haben. Gerade zum Schluss gab es einige Szenen, die etwas „weniger“ hätten sein dürfen. Dafür gab es aber auch wieder Dinge, wo etwas „Mehr“ gut getan hätte. Die Kapitel sind abwechselnd aus Sicht von Sara und Marten geschrieben. Zwischendurch gibt es mal Einwürfe von einem Boten namens Messer, der eher ungewöhnliche Botengänge erledigt und einem jungen Mann namens Lebrec, der auf der Flucht ist. Warum, kriegt man nur häppchenweise zu lesen und letztendlich weiß man es dann doch nicht so genau. Aber dies birgt auch einen gewissen Reiz, denn nun will ich natürlich auch den nächsten Band lesen, auf den ich hoffentlich nicht allzu lang warten muss. Die Charaktere sind sehr sympathisch. Allen voran hat mir Marten sehr gut gefallen. Er nimmt kein Blatt vor den Mund, weiß aber, wann er diesen zu halten hat, um sich nicht selbst unnötigen Gefahren auszusetzen - zumindest meistens. Und Sara macht eine komplette Verwandlung durch. Wie leicht sie sich allerdings allem anpassen kann, fand ich bemerkenswert. Aber auch sie zieht Vorteile aus dem, was sich für ergibt. Am Ende bleiben einige Dinge unbeantwortet - logischerweise. Die Spannung ist auf dem Höhepunkt und ich bin gespannt, wie der Handlungsbogen weiter gespannt wird. Aber ich denke, dass ich hier keine Sorgen machen muss. Wenn die Autoren weiterhin das Niveau halten, wird einem eine interessante und vor allem ausgereifte Reihe vorliegen. Auch auf das Cover möchte ich kurz eingehen. Es ist - natürlich - blau, sehr blau. Und damit hat es eine gewisse Sogwirkung, gerade bei mir. Es ist wunderschön und passt sehr gut zu der Geschichte rund um die magischen Blausteine, die Charaktere mit schwerem Werdegang und dem geheimnisvollen Erde von Berun. Fazit: Ein gelungener Auftakt mit klitzekleinen Längen und interessanten Protagonisten.

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Ein gelungener Auftakt der Blaustein Trilogie, sehr actionreich und emotionsgeladen
von Susi Aly (Magische Momente-Alys Bücherblog) am 08.11.2015

Auf den Start dieser Trilogie war ich sehr gespannt. Der Einstieg gestaltete sich als recht einfach. Im Zentrum des ersten Teils liegen verschiedene Charaktere , die wir kennenlernen. Sie sind dabei mit viel Liebe zum Detail gezeichnet. Sara mochte ich gleich, bisher musste sie immer sehen wie sie durchkommt. Doch nun... Auf den Start dieser Trilogie war ich sehr gespannt. Der Einstieg gestaltete sich als recht einfach. Im Zentrum des ersten Teils liegen verschiedene Charaktere , die wir kennenlernen. Sie sind dabei mit viel Liebe zum Detail gezeichnet. Sara mochte ich gleich, bisher musste sie immer sehen wie sie durchkommt. Doch nun sieht sie sich mit neuen Herausforderungen konfrontiert und hat einiges zu bewältigen. Dann wäre da noch der Schwertkämpfer Marten. Er ist bisher recht leichtlebig gewesen, dafür muss er nun einen Preis bezahlen, aber auch er steht vor einigen Herausforderungen und all seine Kraft wird gefordert. Thoren ist eine weitere Person der im Dienste der Kaisermutter steht, ihn empfand ich als recht undurchsichtig, aber auch er sticht für mich heraus. Dann hätte wir auch noch Meister Messer, er handelt im Dienste eines Mannes, als mein sein Vorhaben durchschaut ist es allerdings schon zu spät. Langsam aber sicher geht man immer mehr darauf zu und begreift worum es hier im eigentlichen Sinne geht. Die Feinde nähern sich immer mehr und gewaltiges kommt auf Berun zu. Denn das Kaiserreich Berun ist längst nicht mehr das was es einmal war. Dabei wird uns das auf recht eindringliche Weise offenbart. Es steht ein Krieg bevor und die Handlung ist dabei sehr actionreich und auch etwas blutig gestaltet. Dennoch kann man sehr gut mit den einzelnen Charakteren mitfiebern, einfach weil sie schon eine gewisse Tiefe erreicht haben und man eine Bindung zu ihnen aufbauen konnte. Der Verlauf ist zunächst undurchschaubar und entwickelt immer wieder neue Ansätze, die doch die ein oder andere Überraschung bereithalten. Durch die guten Beschreibungen, kann man sich Berun gut vorstellen, dadurch wird es nach und nach immer lebendiger. Faszinierend fand ich die Wesen im Wasser und ihre Bedeutung. Aber auch die Magie des Blausteins wurde recht gut erklärt und verdeutlicht. Hier geht es vordergründig um Verrat, Intrigen und viele Kämpfe, die es in sich haben. Der Start ist eine recht komplexe Geschichte, die man jedoch recht gut verfolgen kann, mitunter entstanden für mich jedoch auch ein paar Längen. Der Showdown ist nochmal recht explosiv und gewaltig . Der Abschluss hat mir recht gut gefallen. Ich bin nun sehr gespannt, wie es weitergeht. Die Charaktere wirken recht klar und liebevoll gestaltet. Dabei sind sie auch sehr facettenreich und unterschiedlich. Ihre Handlungen und Gedanken sind meist recht nachvollziehbar gestaltet. Die Handlung ist gut durchstrukturiert und entwickelt immer neue Dimensionen die alles recht komplex erscheinen lassen. Hierbei erfahren wir verschiedene Perspektiven, am meisten jedoch die von Sara und Marten, was ihnen mehr Tiefe und Leben verleiht. Die einzelnen Kapitel sind kurz bis normal gehalten. Die Überschriften hierbei haben mir recht gut gefallen. Der Schreibstil der Autoren ist fließend, aber auch bildgewaltig und mitreißend. Dieser Aspekt macht es recht leicht, dieses Buch zu lesen. Man merkt gar nicht wie schnell die Seiten an einem vorüberfliegen. Das Cover und auch der Titel sind passend zum Buch gewählt. Fazit: Ein gelungener Auftakt der Blaustein Trilogie, sehr actionreich und emotionsgeladen. Vielschichtige und interessante Charaktere sowie ein flüssig lesbarer Schreibstil machen es unmöglich dieses Buch aus der Hand zu legen. Eine klare Leseempfehlung. Ich vergebe 4 von 5 Punkten.

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Ein spannender Abenteuerroman
von einer Kundin/einem Kunden am 30.10.2015

Inhalt: Das Kaiserreich Berun hat seine besten Tage hinter sich. Ob primär innere Faktoren (z. B. strukturelle Probleme, Dekadenz, religiöse und soziale Umbrüche) oder der Druck durch äußere Angreifer und Separatisten für die Entwicklung verantwortlich zu machen sind, wer weiß es schon. Die Geschichte zeigt, dass alle Imperien irgendwann zerfallen. Das Kaiserreich... Inhalt: Das Kaiserreich Berun hat seine besten Tage hinter sich. Ob primär innere Faktoren (z. B. strukturelle Probleme, Dekadenz, religiöse und soziale Umbrüche) oder der Druck durch äußere Angreifer und Separatisten für die Entwicklung verantwortlich zu machen sind, wer weiß es schon. Die Geschichte zeigt, dass alle Imperien irgendwann zerfallen. Das Kaiserreich sieht sich aktuell einer Verschwörung gegenüber. Es gibt die, die für den Erhalt des Reiches kämpfen und eine friedliche Transformation ins Werk setzen wollen sowie die, die es zu stürzen versuchen, um sich ihren Teil des „Kuchens“ zu sichern. Das Buch vereint nun gebrochene Helden, die vor diesem Hintergrund im verzweifelten Kampf um ihr Schicksal stehen. Der Auftragsmörder Messer, das Mädchen Sarah, mit der besonderen Gabe, der Puppenspieler Thoren, Danil und Marten. Alle geraten in diese Verstrickungen und sind bald Teil einer Geschichte, deren Verlauf und deren Ausgang keiner so genau zu erahnen vermag. Wichtigste Charaktere: Messer ist ein Auftragsmörder mit einem sehr merkwürdigen Geschmack, was Essen angeht. Sein optisches Erscheinungsbild sorgt dafür, dass man ihn den Vogelmann nennt. Seine Aufträge führt er ohne viel Aufhebens davon zu machen aus, schnell und präzise. Sarah ist ein kleines Mädchen. Sie kommt aus dem fernen Macouban. Nicht nur ihre dunkle Hautfarbe, auch ein Talent, was ihr zu eigen ist, zeichnet sie aus. Sarah ist mutig und charakterstark. Sie weiß sich durchzusetzen und in der harten Welt zu überleben. Henrey Thoren wird auch der Puppenspieler genannt. Er setzt sich für den Adel ein. Dadurch, dass er Sarah bei einer Diskussion mit dem örtlichen Bäcker beispringt und dafür sorgt, dass sie etwas zu essen erhält, erwärmt sich das Mädchen für ihn. Bei einen Auftrag kann sie ihn nicht in eine Falle locken, was dazu führt, dass die beiden fortan zusammenarbeiten. Danil und Marten sind sehr gute Freunde. Solange, bis sich ihre Wege durch einen Verrat voneinander trennen. Danil arbeitet weiter für die kaiserliche Krone und erwärmt sich für Sarah. Marten hingegen gerät in einen Twist, welcher ihm fast das Leben kostet. Sein Ausweg besteht darin auf ein Schiff zu steigen und die Reise in eine ferne Provinz anzutreten. Aufmachung: Das Buch enthält vorne eine schön gezeichnete farbige Karte, auf der der Leser sich schnell einen Überblick verschaffen kann, wo sich die Helden gerade befinden. Weiterhin findet man im hinteren Teil ein Personenverzeichnis, was bei der Vielzahl der Charaktere sehr hilfreich sein wird. Welt: Der Leser befindet sich in einer altertümlichen Welt, in der es Spinnen gibt, deren Netze aus Fäden gewoben sind, die einem unachtsamen Wanderer direkt den Körper aufschlitzen können. Zudem legen diese Insekten Eier im Körper eines Menschen ab. Es gibt hier Skellinge – möwenartige Vögel mit rasiermesserscharfen Zähnen, die sich unter anderem von Seehunds- und Menschenkadavern ernähren. Immer wieder wird der Blaustein erwähnt, der zwar seltener als Gold sein soll, aber dennoch oft im Besitz der Charaktere auftaucht. Seine Wirkung ist berauschend. Schreibstil: Die Autoren pflegen einen sehr plastischen und spannenden Schreibstil. Sie stürzen ihre Charaktere immer wieder in Gefahren und bauen die Handlung sehr gemächlich auf. Die Charaktere entsprechen keinem gängigen Klischee. Sie sind teilweise richtig übel und hässlich, mit anderen Worten: glaubwürdig. Alle müssen sich in dieser harten Welt durchsetzen. Es gibt etwa fünf (Lebrec, Sarah, Marten, Danil und Messer) Charaktere aus deren Sicht die Geschehnisse in den Kapiteln beschrieben werden. Die vielen weiteren Charaktere kann man aufgrund des Personenverzeichnisses noch zuordnen. Auf den Seiten bildet sich gemächlich ein Zusammenhang zwischen den einzelnen Schicksalen heraus. Der Handlungsstrang bleibt somit auf längere Zeit wage, jedoch ahnt man bald, dass es eine große Verschwörung im Gange ist und sich langsam aber sicher ein Krieg anbahnt. Fazit: Die Gebrüder Orgel haben mit ihrem Roman „Die Blausteinkriege“ einen sehr spannenden Roman verfasst, bei dem man sich auf jeder Seite wie in einem großen Abenteuer vorkommt. Die Charaktere sind zumeist kleine Spielbälle, die in das Geschehen hineingeraten. Im Hintergrund bahnt sich ein Krieg an. Viele Seiten über denkt man als Leser, man befände sich in dem individuellen Überlebenskampf jedes einzelnen und stellt dann irgendwann fest, dass alles auf das große Ganze hinausläuft, dass politische Geschehnisse eine Rolle spielen und eine große Verschwörung im Gange ist. Sehr gut geschrieben und sehr spannend. Ich empfehle den Roman Fantasylesern, die nicht unbedingt eine Liebesgeschichte in ihrer Lektüre brauchen, viele Perspektivwechsel nicht scheuen und gerne in einem actionreichen Abenteuer unterwegs sind. Buchzitate: Dornik spuckte auf den Boden. „Ich habe keine Angst vor dem Tod.“ - „Das glaube ich dir sogar, Dornik. Der Tod ist dein Freund. Aber der Weg dorthin – den solltest du fürchten.“ „Warum suchst du nach einem Gesicht? Unzufrieden mit deinem eigenen? Kann ich verstehen.“ „Also?“, hakte Danil nach. „Irgendeine schlaue Idee?“ Marten betrachtete den Stapel der Fässer, der in den nächtlichen Regen aufragte. „Nein. Aber vielleicht eine bescheuerte.“

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Generische Hollywood-Fantasy
von Drachenfeuer am 10.03.2016

Sie werden als die Fantasy-Sensation des Jahres gefeiert: Breits mit „Orks vs. Zwerge“ betrat das Autorenduo Tom und Stephan Orgel die deutsche Phantastik-Bühne. Nun machen sie mit den Blausteinkriegen, dem Auftakt ihrer neuen Reihe, erneut auf sich aufmerksam. Einst war Berun ein mächtiges Kaiserreich. Die „Löwen von Berun“ nennt man... Sie werden als die Fantasy-Sensation des Jahres gefeiert: Breits mit „Orks vs. Zwerge“ betrat das Autorenduo Tom und Stephan Orgel die deutsche Phantastik-Bühne. Nun machen sie mit den Blausteinkriegen, dem Auftakt ihrer neuen Reihe, erneut auf sich aufmerksam. Einst war Berun ein mächtiges Kaiserreich. Die „Löwen von Berun“ nennt man seine Kaiser, die mit ihrem schlagkräftigen Heer eine Eroberung nach der anderen verzeichnen können. Magie, gewirkt durch die sogenannten Blausteine, betrachten die Beruner als verachtenswert, den Glauben an die Götter haben sie untersagt. Das schafft natürlich auch Feinde. Als sich der neue Kaiser nicht zuletzt durch Intrigen in den eigenen Reihen als schwach erweist, wittern sie ihre Chance und setzen zum Gegenschlag an. Leider hält die „Sensation“ nicht ganz, was sie verspricht. Die ersten Kapitel stellen einen interessanten Einstieg in die Handlung und in die Welt dar und machen neugierig auf das, was die Orgel-Brüder erschufen. Das Magiesystem wirkt interessant und kreativ, Potenzial für Konflikte ist da. Allein schon der religiöse Aspekt eröffnet dabei allerhand Möglichkeiten. Das eindeutig weltlich veranlagte Berun hat den Glauben an die alten Götter abgeschafft und das Wirken von Magie als abnormal eingestuft. Freilich stößt das vor allem unter den eroberten Völkern auf Widerwillen, die dadurch durch den Usurpator ihre eigene Kultur bedroht sehen. Leider bleibt der Roman hinter seinen Möglichkeiten zurück. Nicht zuletzt die namensgebenden Blausteine kommen dabei zu kurz. Magie spielt nur eine nebengeordnete Rolle und wird auch nur schwach ausgebaut, sodass der Leser kaum einen Eindruck von ihrer Wirkungsweise und ihren Möglichkeiten erfährt. Nach einem anfänglich interessanten Einstieg flacht die Handlung ab und dümpelt gemächlich vor sich hin. Erst gegen Ende hin steigert sich die Spannung wieder. Die Handlung wird jedoch mit einem interessanten Cliffhanger abgeschlossen, der durchaus neugierig auf den Folgeband macht sowie Hoffnung erzeugt, dass sich Teil 2 als spannender erweist. Peinlicherweise lassen sich auch einige formale Fehler ausmachen. So wechselt in den ersten Kapiteln die Anrede auf das sonst übliche „Ihr“ auf das „Sie“, ohne dass ein tieferer Sinn darin erkenntlich wird. Auch die Logik ist nicht immer ganz konsistent. Beispielsweise sieht Marten, einer der Hauptcharaktere, an einer Stelle den Hals einer Seekreatur aus dem Wasser ragen und ist ganz überrascht, als er auch den Kopf dazu ausmacht. Die Blausteinkriege sind leichte, nicht gerade anspruchsvolle Kost. Wer nicht allzu viel von diesem Roman erwartet, wird abends beim Einschlafen gute Unterhaltung finden. Ansonsten hat er wenig verpasst. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Folgebände zeigen. Ich danke Heyne für das Rezensionsexemplar!

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Ich will mehr
von Weinlachgummi aus Schwarzwald am 17.10.2015

Wieso ich das Buch lesen wollte, schaut euch das Cover an. Es ist ein Traum. Man sieht eine wunderschöne Burg und ein großes Heer davor. Selten habe ich ein Cover mit so vielen Details gesehen, ich bin richtig verliebt. Doch das Buch punktet nicht nur mit einem beeindruckend Cover,... Wieso ich das Buch lesen wollte, schaut euch das Cover an. Es ist ein Traum. Man sieht eine wunderschöne Burg und ein großes Heer davor. Selten habe ich ein Cover mit so vielen Details gesehen, ich bin richtig verliebt. Doch das Buch punktet nicht nur mit einem beeindruckend Cover, sondern auch mit einer umwerfend Geschichte. Die Geschichte hält, was das Cover verspricht. Zu Beginn des Buches gibt es ein Inhaltsverzeichnis, so habe ich auch gleich das Personenverzeichnis am Ende gefunden. Welches wirklich sehr hilfreich war, ich kann nicht sagen, wie oft ich nach hinten geblättert habe, aber es war sehr oft. Fast genau so oft habe ich nach vorne geschaut, dort findet man nämlich eine Karte. Sie ist auf alt getrimmt und schaut richtig toll aus. Sie hat mir oft geholfen den räumlichen Weg besser zu begreifen. Und auch dabei, mir die Welt besser Vorstellen zu können. Der Leser begleitet immer wieder unterschiedliche Charaktere. Trotzdem habe ich nie die Orientierung verloren. Ich wusste immer wen ich gerade begleite bzw. wo ich bin. So erlebt man als Leser so einiges. Man lernt einen Auftragsmörder kenne, Kriegsknechte, ein Straßenmädchen, Fürstinnen und noch viele mehr. Trotz dieser Fülle an Charaktere, haben die wichtigen alle einen Wiedererkennungswert. Ich könnte sie mir alle gut Vorstellen und habe auch den ein oder anderen Lieb gewonnen. Gefallen hat mir auch, dass sie Facettenreich sind, sie bewegen sich in verschiedenen Grauabstufungen. Ich habe mich lange gefragt, wer die "Guten" und wer die " Bösen" sind und bin zu dem Entschluss gekommen, es gibt sie nicht. Der Schreibstil der Autoren ist sehr flüssig zu lesen. Genau die Richtige Mischung aus Beschreibungen und Handeln. Mit seinen 600 Seiten ist es ein kleiner Brummer, doch gelangweilt habe ich mich an keiner Stelle. Die letzten 300 Seiten habe ich am Stück gelesen, es war wie ein Zog. Da die Perspektive immer wieder wechselt, wollte ich immer mehr lesen, um zu wissen wie es weiter geht. Besonders gefallen hat mir auch der Humor, bissige und sarkastische Sätze, über die ich öfters schmunzeln musste. Es ging auch des öfteren Brutal zu, Körperteile wurden abgetrennt, Menschen abgeschlachtet. Doch hatte es nichts Vulgäres, was mich oft bei Erwachsenen High Fantasy Büchern stört. Eine Liebesgeschichte wird nur ganz ganz leicht angedeutet. Die Fantasy Elemente kommen auch nur dezent vor, sind aber trotzdem sehr interessant und viel versprechend.Ich bin wirklich sehr gespannt wie es weiter gehen wird in einem Jahr. Kommt es zu einem Krieg, welche Intrigen werde Früchte tragen, wer steckt wo dahinter. Werden alle überleben, die mir sympathisch geworden sind. Habe ich die richtigen Vermutungen angestellt oder bin ich jemanden auf den Leim gegangen. Es bleiben viele Fragen offen und doch bleibe ich nicht frustriert, sondern neugierig zurück. Es ist genau die richtige Mischung, aus Antworten und offenen Fragen. T.S Orgel steht für für die beiden Brüder Tom und Stephan Orgel. Ihre Orks vs. Zwerge Reihe sagte mir, bevor ich dieses Buch hier las nichts, doch nun werde ich sie mir mal genauer anschauen. Da mich der Schreibstil und die Ideen, der beiden überzeugen konnten. Fazit: Von außen und innen Top. Die Geschichte muss sich nicht hinter dem beeindruckenden Cover verstecken. Das ist High Fantasy, wie ich es liebe. Facettenreiche Charaktere, grauabstufungen und keine Schubladen. Dezenter Magie Anteil, in einer ideenreichen und neuen Welt. Ich will mehr!

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Für Fans von Game of Thrones! Viele interessante Charaktere, Spannung und Geheimnisse um die Blausteine... Schreibstil super leicht und angenehm!

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von einer Kundin/einem Kunden am 31.08.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Kein Buch für allzu schwache Nerven. Manche Szenen sind für ein Fantasy-Buch doch etwas zu anschaulich beschrieben. Alles in allem dennoch ein gelungener Auftakt der Serie.

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