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Die Bücherdiebin

Gekürzte Lesung

(1)
Ab 13. März 2014 im deutschen Kino!


Sie hielt immer noch das Buch in der Hand. Verzweifelt klammerte sie sich an die Worte, die ihr das Leben gerettet hatten.


1939, Nazideutschland. Der Tod hat viel zu tun und eine Schwäche für Liesel Meminger.


Am Grab ihres kleinen Bruders stiehlt Liesel ihr erstes Buch. Mit dem „Handbuch für Totengräber“ lernt sie lesen und stiehlt fortan Bücher, überall, wo sie zu finden sind: aus dem Schnee, den Flammen der Nazis und der Bibliothek des Bürgermeisters. Eine tiefe Liebe zu Büchern und Worten ist geweckt, die sie auch nicht verlässt, als die Welt um sie herum in Schutt und Asche versinkt. Liesel sieht die Juden nach Dachau ziehen, sie erlebt die Bombennächte über München – und sie überlebt, weil der Tod sie in sein Herz geschlossen hat.


Tragisch und witzig, wütend und zutiefst lebensbejahend – vom dunkelsten und doch brillantesten aller Erzähler: dem Tod.


(6 CDs, Laufzeit: 7h 50)



Rezension
"Boris Aljinovic spricht die Geschichte einfach wunderschön." kossis-welt.de
Portrait
Markus Zusak, 1975 geboren, lebt und arbeitet in Sydney, spielt Fussball und schreibt Romane, die international für Furore sorgen. Er erhielt für seine Romane zahlreiche Preise. Zusaks Bücher wurden bis jetzt in über zwanzig Sprachen übersetzt.
Boris Aljinovic, geb. 1967, studierte zunächst Englisch und Französisch an der FU Berlin. Anschliessend absolvierte er sein Schauspielstudium an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch. Er spielte in Weimar, Schwerin sowie in Berlin am Renaissance-Theater. 1993 gab Aljinovic sein Leinwanddebüt in dem Episodenfilm 'Flirt', von 1999-2001 gehörte Boris Aljinovic zum Ensemble der Krankenhaus-Soap 'Klinikum Berlin Mitte - Leben in Bereitschaft'. Seit 2001 spielt er im Berliner 'Tatort'. Auf der Kinoleinwand erschien er zuletzt in '7 Zwerge - Männer allein im Wald' (2004). 2007 wurde er mit dem Deutschen Hörbuchpreis als Bester Interpret ausgezeichnet.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Sprecher Boris Aljinovic
Anzahl 6
Erscheinungsdatum 21.02.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783837124019
Genre Belletristik
Verlag Random House Audio
Originaltitel The Book Thief (Random House US/UK)
Spieldauer 420 Minuten
Hörbuch (CD)
Fr. 15.90
inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
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Buchhändler-Empfehlungen

„Einfach überwältigend!“

Denny Engel, Buchhandlung Bern

Ich weiss ehrlich gesagt gar nicht was ich gross sagen soll :) Dieses Buch hat mich zum Lachen gebracht, tief berührt, verstört und gleichzeitig unterhalten. Die Geschichte der jungen Liesel während des 2. Weltkrieges zeigt eindrücklich und berührend die Grauen des Krieges, aber gleichzeitig auch die Schönheit die das Leben bereithalten Ich weiss ehrlich gesagt gar nicht was ich gross sagen soll :) Dieses Buch hat mich zum Lachen gebracht, tief berührt, verstört und gleichzeitig unterhalten. Die Geschichte der jungen Liesel während des 2. Weltkrieges zeigt eindrücklich und berührend die Grauen des Krieges, aber gleichzeitig auch die Schönheit die das Leben bereithalten kann, in den ungewöhnlichsten Momenten. Und das alles noch sehr poetisch und auf neuartige Weise erzählt. Der Erzähler dieser Geschichte ist der Tod selbst, der als mitfühlendes, trauriges Wesen beschrieben wird und der immer mal wieder seine Gedanken oder Erfahrungen einstreut. Der Schreibstil und der Aufbau haben mir sehr gefallen, da ich es so wie hier wirklich noch nirgends gelesen habe. Ein sehr spezielles, berührendes Buch dass bis jetzte jedem den ich kenne gefallen hat und ich würde es jedem weiterempfehlen! :)

„Genial!!“

Désirée Hasler, Buchhandlung Schönbühl

Als Liesels Bruder stirbt, stiehlt sie ihr erstes Buch, sodass sie eine letztes Erinnerungsstück an ihn hat.
Liesel wird in der Nazizeit in eine Pflegefamilie gegeben. Die Pflegemutter nennt sie dauernd "Saumensch" was Anfangs seltsam klingen mag. Mit der Zeit merkt man aber wie sehr Liesel geliebt wird. Später versteckt die Familie
Als Liesels Bruder stirbt, stiehlt sie ihr erstes Buch, sodass sie eine letztes Erinnerungsstück an ihn hat.
Liesel wird in der Nazizeit in eine Pflegefamilie gegeben. Die Pflegemutter nennt sie dauernd "Saumensch" was Anfangs seltsam klingen mag. Mit der Zeit merkt man aber wie sehr Liesel geliebt wird. Später versteckt die Familie einen Juden im Keller.

Es ist eine megaspannende Geschichte die Sie nicht aus der legen können! Es ist anrührend, komisch, spannend und traurig zugleich. Mein Tipp? Dieses Buch müssen Sie gelesen haben!
Weiterer Clou: Das Buch wird vom Tod persönlich erzählt...

„Vom Tod höchstpersönlich...“

Bianca Schiller, Buchhandlung Schaffhausen

Der Tod erzählt uns vom Leben der kleinen Liesel im NS-Deutschland - und das auf faszinierende Weise:
Er greift in den Kapitelüberschriften kurz der Geschichte vor, macht uns neugierig, was wir wohl auf den nächsten Seiten erleben werden und schafft es, sehr emotional aber doch kühl die schicksalhaften Ereignisse zu berichten.
Die
Der Tod erzählt uns vom Leben der kleinen Liesel im NS-Deutschland - und das auf faszinierende Weise:
Er greift in den Kapitelüberschriften kurz der Geschichte vor, macht uns neugierig, was wir wohl auf den nächsten Seiten erleben werden und schafft es, sehr emotional aber doch kühl die schicksalhaften Ereignisse zu berichten.
Die Figuren sind phantastisch ausgearbeitet und entwickeln sich im Verlauf der Geschichte zu wichtigen starken Charakteren.

Beeindruckend.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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Buch Top. Hörbuch Top.
von einer Kundin/einem Kunden aus Langenhagen am 23.04.2014

Ich fand das Buch schon sehr gut. Markus zusak stellt die Thematik des 2. Wk aus einer neuen Perspektive dar. Das Hörbuch ist sehr angenehm gesprochen und man kann sehr gut folgen.

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1 0
Gefühlvoll und wunderschön
von einer Kundin/einem Kunden am 10.03.2014
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Markus Zusak erschafft in seinem Weltbestseller nicht nur eine einzigartige Sichtweise auf die Welt des Nationalsozialismus im 2. Weltkrieg in der Nähe von München, er erweckt auch den Tod selbst zum Leben, indem er ihn als Erzähler der Geschichte der Bücherdiebin Lisel Meminger einsetzt. Voller Gefühl und ein bißchen... Markus Zusak erschafft in seinem Weltbestseller nicht nur eine einzigartige Sichtweise auf die Welt des Nationalsozialismus im 2. Weltkrieg in der Nähe von München, er erweckt auch den Tod selbst zum Leben, indem er ihn als Erzähler der Geschichte der Bücherdiebin Lisel Meminger einsetzt. Voller Gefühl und ein bißchen wie ein Theaterstück strukturiert, erschafft er dabei eine wunderschöne Tragödie, geschildert durch Kinderaugen und Todeshände! Wer dieses Buch noch nicht kennt, sollte dies auf alle Fälle nachholen, denn "Die Bücherdiebin" ist aufgrund der sehr klaren Sprache nicht nur als Jungendbuch zu lesen sondern eröffnet auch jedem interessierten Erwachsenen diese phantasievolle und doch recht realistisch geschilderte Welt von der Macht des Wortes!

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2 0
Dieses Buch stellt alles in den Schatten...
von MissRichardParker am 14.03.2011
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

... was ich bisher gelesen habe. Es ist so rührend, spannend, tiefgründig und genial geschrieben dass man es einfach nicht weg legen kann! Ich war noch nie so beeindruckt von einem Buch wie diesem. Wenn man den Leuten erzählen will worum es geht ist es schwer zu beschreiben. Darum: Selber... ... was ich bisher gelesen habe. Es ist so rührend, spannend, tiefgründig und genial geschrieben dass man es einfach nicht weg legen kann! Ich war noch nie so beeindruckt von einem Buch wie diesem. Wenn man den Leuten erzählen will worum es geht ist es schwer zu beschreiben. Darum: Selber lesen; es lohnt sich! Das wird ein Buch sein dass ich garantiert auch mal verschenken werde!

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2 0
2. Weltkrieg
von einer Kundin/einem Kunden am 17.07.2015
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Ein absolut empfehlenswertes Buch für Jugendliche ab 14 Jahren. Bestens geeignet für Bibliotheken und Schulen.

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1 0
Ein Klassiker
von einer Kundin/einem Kunden am 07.05.2014
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

Dieses Buch ist schon ein wahrer Klassiker und dennoch habe ich es erst jetzt gelesen. Im Nachhinein denke ich mir: "Was bin ich für ein Idiot, dass ich das noch nicht früher gelesen hab?" Es ist eine wundervolle Geschichte über die Liebe, Freundschaft und Familie im dritten Reich! Ich hatte... Dieses Buch ist schon ein wahrer Klassiker und dennoch habe ich es erst jetzt gelesen. Im Nachhinein denke ich mir: "Was bin ich für ein Idiot, dass ich das noch nicht früher gelesen hab?" Es ist eine wundervolle Geschichte über die Liebe, Freundschaft und Familie im dritten Reich! Ich hatte stellenweise wirklich Tränen in den Augen und an keiner Stelle war die Geschichte langweilig! Grandios. Liebe Leute, die Bücherdiebin sollte man wirklich gelesen haben!

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1 0
Tröstlich
von einer Kundin/einem Kunden am 10.04.2013
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

Die neunjährige Liesel wird 1939 von Pflegeeltern in der Nähe von München aufgenommen. Bei den Hubermanns erfährt das kleine Mädchen den Zweiten Weltkrieg als etwas schönes und etwas schreckliches zugleich. Ihre Freundschaft zu dem Nachbarjungen Rudi und dem Juden Max, der sich im Keller der Familie versteckt hält, lassen... Die neunjährige Liesel wird 1939 von Pflegeeltern in der Nähe von München aufgenommen. Bei den Hubermanns erfährt das kleine Mädchen den Zweiten Weltkrieg als etwas schönes und etwas schreckliches zugleich. Ihre Freundschaft zu dem Nachbarjungen Rudi und dem Juden Max, der sich im Keller der Familie versteckt hält, lassen sie immer wieder Angst und Trauer vergessen. Was kaum einer weiß, das kleine Mädchen ist eine Diebin. Sie klaut Bücher, um endlich lesen zu lernen und sie klaut Herzen; die Herzen von Mama Rosa und Papa Hans, von Rudi und Max und – das Herz des Todes, der in diesen Tagen mehr zu tun hat als ihm lieb ist. Ihre kindlich naive Sicht auf die Dinge und ihre Kämpfernatur bewegen ihn dazu ihre Geschichte zu erzählen. Er schildert, wie Liesel ihren Bruder verliert, wie sie ihr erstes Buch im Schnee findet und das zweite aus der Asche klaut; er beschreibt ihre Liebe zu Rudi und zu den Büchern und ihre Freundschaft zu Max. Und immer wieder berichtet der Tod, wie die Welt um die Himmelsstraße langsam zusammenbricht, bis zu dem Tag, an dem auch die Himmelsstraße zusammenbricht. Am Ende bleibt man allein zurück – mit einem lachenden und einem weinenden Auge und mit den Erinnerungen.

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1 0
Mein Lieblingsbuch, würde gerne mehr als 5 Sterne geben!
von SusanneB aus Baden-Württemberg am 30.12.2012
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Liesel Memminger ist die Hauptfigur in dieser Geschichte oder ist es der Tod? So genau weiß ich das nicht, denn die Handlung springt zwischen den beiden hin und her. Zu Beginn des zweiten Weltkrieges bricht Liesel mit ihrer Mutter und ihrem Bruder zu einer Reise mit dem Zug auf.... Liesel Memminger ist die Hauptfigur in dieser Geschichte oder ist es der Tod? So genau weiß ich das nicht, denn die Handlung springt zwischen den beiden hin und her. Zu Beginn des zweiten Weltkrieges bricht Liesel mit ihrer Mutter und ihrem Bruder zu einer Reise mit dem Zug auf. Die beiden Kinder sollen für eine Weile ins bayerische Molching zu einer Pflegefamilie, dem Ehepaar Hubermann. Aber unterwegs schlägt der Tod schon zum ersten Mal zu: Liesels Bruder stirbt plötzlich im Zug und wird irgendwo an der Strecke auf einem Friedhof beerdigt. Während der Beisetzung fällt einem der Totengräber ein Buch aus der Tasche. Liesel hebt es auf und behält es. Es ist "Das Handbuch für Totengräber", das erste Buch, das sie stiehlt. Von da an hat der Tod Liesel im Auge und beobachtet ihr Leben, aber er lässt sie in Ruhe, denn der Tod hat während des Krieges wahrlich genug zu tun. So lernt Liesel mit dem Buch des Totengräbers lesen und es wird nicht das letzte Buch sein, das sie stiehlt. In den Wirren des zweiten Weltkrieges, von denen auch das beschauliche Molching nicht verschont bleibt, versuchen die Hubermanns ein Stück Normalität zu leben und die kleine Liesel zeigt immer wieder auf beeindruckende Weise ihr Einfühlungsvermögen und ihre Menschlichkeit. Mein Fazit: "Die Bücherdiebin" ist eines meiner absoluten Lieblingsbücher und das, obwohl ich noch nie gerne Romane gelesen habe, die während des zweiten Weltkrieges spielen. Der Krieg findet in dem Buch allerdings nur am Rande statt, er ist nur die Kulisse für das Leben der kleinen Liesel Memminger bei ihrer Pflegefamilie in bayerischen Molching. Am allerbesten gefällt mir die wunderbare, ausdrucksstarke Sprache von Markus Zusak, mit der er Liesels Welt und ihre Gedanken und Gefühle beschreibt. Viele außergewöhnliche Figuren kommen in der Geschichte vor, am ungewöhnlichsten ist sicherlich Rosa Hubermann, die Pflegemutter von Liesel, die alle in ihrer Umgebung (auch Liesel und ihren Mann Hans) mit den Worten "Saumensch" oder "Saukerl" beschimpft. Die Handlung birgt sehr viel Tragik, aber auch sehr viel Witz. An vielen Stellen des Romans (den ich im übrigen in Rekordzeit gelesen habe!) wusste ich nicht, ob ich lachen oder weinen sollte, manchmal beides auf einmal. Für mich persönlich ist "Die Bücherdiebin" von Markus Zusak eines der schönsten Bücher, die ich kenne und absolut lesenswert.

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1 0
Mitreißend von Anfang an!
von einer Kundin/einem Kunden aus Hintersdorf am 31.10.2011
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Ich kann mir keinen Menschen vorstellen, dem dieses Buch nicht gefallen würde. Von der ersten Seite an, taucht man ein in eine Schreibweise, die einen nicht mehr loslässt. Man will immer mehr wissen, sich weiter hineinfühlen und will das Buch gar nicht mehr weglegen. Der Tod verliebt sich in... Ich kann mir keinen Menschen vorstellen, dem dieses Buch nicht gefallen würde. Von der ersten Seite an, taucht man ein in eine Schreibweise, die einen nicht mehr loslässt. Man will immer mehr wissen, sich weiter hineinfühlen und will das Buch gar nicht mehr weglegen. Der Tod verliebt sich in ein kleines Mädchen, erzählt von ihr, und wie sie ihn beeindruckt... So wurde noch nie über diese schlimme Zeit geschrieben, es berührt so sehr, wie man es nicht für möglich gehalten hätte. Wer nicht bloß ein Buch lesen will, sondern sich in eine Lebensgeschichte einfühlen will, der hat hier das Richtige gefunden!

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1 0
Ein ganz besonderes Buch
von Kai Aline Hula aus Wien am 12.10.2011
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Als Liesel Meminger 1939 in Molching in der Himmelsstraße ankommt, ist sie neun Jahre alt und hat nicht nur ihre Eltern verloren, sondern auch schon ihren Bruder, der sie wieder und wieder im Traum heimsucht. Trotzdem bleibt Liesel nicht ganz allein auf der Welt, denn zu ihrem Glück gibt... Als Liesel Meminger 1939 in Molching in der Himmelsstraße ankommt, ist sie neun Jahre alt und hat nicht nur ihre Eltern verloren, sondern auch schon ihren Bruder, der sie wieder und wieder im Traum heimsucht. Trotzdem bleibt Liesel nicht ganz allein auf der Welt, denn zu ihrem Glück gibt es Menschen in Molching, die gut zu ihr sind. Bei einigen merkt man das sofort, andere zeigen ihre Liebe auf sonderbare Art und Weise, wie ihre neue Mama Rosa Hubermann, die vor allem einmal flucht. Eine Eigenheit des Buches ist der Erzähler, niemand anders als der Tod selbst erzählt hier die Geschichte und ich habe meine Zweifel, ob es jemand auf eine schönere Weise könnte. Der Leser darf mit Liesel älter werden, er lernt ihre Freunde, ihre Gewohnheiten und ihr spezielles Laster kennen und lieben. In diesem Buch sind so viele Geschichten erzählt, dass einem manchmal der Kopf brummt von dem Strudel aus Gefühlen, und trotzdem sind all diese Geschichten so berührend und so besonders, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Es mag etwas heißen, dass 586 Seiten meiner Meinung nach noch immer nicht genug sind und „Die Bücherdiebin“ mich zu guter Letzt noch zu Tränen gerührt hat. Ein Buch, bei dem mir niemand einfällt, dem ich es nicht empfehlen könnte - einen Versuch ist es auf jeden Fall wert!

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1 0
Die Perspektive ist entscheidend
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 13.09.2011
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Vielleicht denken viele, dass die Bücherdiebin nur ein Kinderbuch ist, nachdem es ja den Jungendliteraturpreis gewonnen hat. Ich kann aber allen versichern, nein, es ist auch etwas für die etwas ältere Generation. Die Perspektive, der Tod erzählt im Buch, hat etwas humoristisches, beißendes, makaberes und gleichzeitig tragisches an sich.... Vielleicht denken viele, dass die Bücherdiebin nur ein Kinderbuch ist, nachdem es ja den Jungendliteraturpreis gewonnen hat. Ich kann aber allen versichern, nein, es ist auch etwas für die etwas ältere Generation. Die Perspektive, der Tod erzählt im Buch, hat etwas humoristisches, beißendes, makaberes und gleichzeitig tragisches an sich. Die Seiten lesen sich fast von selbst und es ist definitiv zu empfehlen.

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1 0
* ein tolles, beeindruckendes Buch*
von einer Kundin/einem Kunden aus Niederröblingen am 04.04.2011
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Dieses Buch schafft es den Leser mit den kleinsten Ereignissen glücklich, traurig oder nachdenklich zu machen. Das ist etwas was nicht viele Bücher schaffen. Ich las es zum ertsen Mal und war sehr verwirrt von der Schreibweise, aber nun habe ich es nocheinmal angefangen und komme nicht mehr... Dieses Buch schafft es den Leser mit den kleinsten Ereignissen glücklich, traurig oder nachdenklich zu machen. Das ist etwas was nicht viele Bücher schaffen. Ich las es zum ertsen Mal und war sehr verwirrt von der Schreibweise, aber nun habe ich es nocheinmal angefangen und komme nicht mehr davon los. Es fesselt mich, interessesiert und berrührt mich. Die Figuren sind mir einfach ans Herz gewachsen... Besonders Liesel und Max... Einfach großartig...

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1 0
Die Bücherdiebin
von S. Drisch aus Weiterstadt am 25.11.2010
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

Zugegeben, die ersten 30 Seiten dieses außergewöhnlichen Romans waren für mich etwas gewöhnungsbedürftig. Gewöhnungsbedürftig deshalb, weil der Erzähler dieser Geschichte der Tod persönlich ist. Da wir uns im Deutschland des Jahres 1939 befinden, ist der Tod neben seiner Erzählertätigkeit auch in seinem "Hauptberuf" komplett ausgelastet: Die ersten Deportationen beginnen, viel... Zugegeben, die ersten 30 Seiten dieses außergewöhnlichen Romans waren für mich etwas gewöhnungsbedürftig. Gewöhnungsbedürftig deshalb, weil der Erzähler dieser Geschichte der Tod persönlich ist. Da wir uns im Deutschland des Jahres 1939 befinden, ist der Tod neben seiner Erzählertätigkeit auch in seinem "Hauptberuf" komplett ausgelastet: Die ersten Deportationen beginnen, viel zu viele Menschen verlieren ihr Leben. Fast zufällig lernen wir da Liesel Meminger kennen, ein 10jähriges Mädchen, das vor allem eines liebt: Bücher.... "Die Bücherdiebin" ist sowohl ein großartiger Jugendroman als auch eine eindringliche Geschichte für Erwachsene. Vor allem aber ist dieses Buch wunderschön, tief bewegend und traurig zugleich. Unbedingt lesen!!

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1 0
Sensationell und unvergleichlich!
von Molly Becker-Double am 15.09.2010
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Es gibt mit Sicherheit kein Buch, das sich mit "Die Bücherdiebin" vergleichen lässt. Eine berührende Geschichte in dunkler Zeit, erzählt von Gevatter Tod höchstpersönlich, und dennoch überwiegt nicht die Schwermut, sondern auch heitere und besinnliche Töne kommen zum Vorschein. Ein unglaubliches Buch, das seinesgleichen sucht!

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1 0
Dem Tod ein Schnippchen schlagen
von Michelle Rößner aus Göttingen am 28.08.2009
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Wie es einem Mädchen gelingt, durch ihre Zuneigung zur Literatur, in einer grausigen Zeit dem Tod beständig auszuweichen, davon handelt Zusaks „Die Bücherdiebin“. Als ihr jüngerer Bruder 1939 auf dem Weg zu den Pflegeeltern stirbt, findet Liesel ihr erstes Buch. Mit Hilfe ihres Pflegevaters lernt das Mädchen lesen und... Wie es einem Mädchen gelingt, durch ihre Zuneigung zur Literatur, in einer grausigen Zeit dem Tod beständig auszuweichen, davon handelt Zusaks „Die Bücherdiebin“. Als ihr jüngerer Bruder 1939 auf dem Weg zu den Pflegeeltern stirbt, findet Liesel ihr erstes Buch. Mit Hilfe ihres Pflegevaters lernt das Mädchen lesen und stielt fortan immer wieder Bücher, mit deren Hilfe sie aus der Realität fliehen kann und die ihr nicht nur Hoffnung, sondern auch das Leben schenken. Als die Pflegefamilie in dem kleinen Vorort von München einen Juden versteckt und der Krieg mit seinen Bombennächten immer näher kommt, werden die Bücher immer wichtiger.... Erzählt wird die Geschichte der Bücherdiebin vom Tod höchstselbst, der den Anblick von Überlebenden nach eigenen Angaben nicht ertragen kann; der aber Liesel derart ins Herz geschlossen hat, dass er sie mehrfach entkommen lässt. Zeitdokument und Überlebensgeschichte – toll und spannend, dabei mit leichter Ironie erzählt. Kriegt 5 Sterne – ich würde auch zehn geben, wenn ich könnte!

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1 0
Die Bücherdiebin - Markus Zusak
von einer Kundin/einem Kunden am 22.09.2008
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Noch nie hat ein Buch es geschafft, solch einen tiefen Eindruck bei mir zu hinterlassen. Eine sehr einfühlsame Geschichte, die eigentlich den ganz normalen Alltag eines jungen, heranwachsenden Mädchens beschreibt, wenn das Mädchen nur nicht im 2. Weltkrieg aufwachsen würde und der Tod persönlich der Erzähler dieser Geschichte ist.... Noch nie hat ein Buch es geschafft, solch einen tiefen Eindruck bei mir zu hinterlassen. Eine sehr einfühlsame Geschichte, die eigentlich den ganz normalen Alltag eines jungen, heranwachsenden Mädchens beschreibt, wenn das Mädchen nur nicht im 2. Weltkrieg aufwachsen würde und der Tod persönlich der Erzähler dieser Geschichte ist. Man braucht sicher einige Seiten Zeit, um in dieses Buch hinein zufinden, da der Erzählstil sehr eigen ist, aber wenn man dann den Dreh hat, legt man diesen Roman nicht mehr aus den Händen. Egal ob lachen, weinen, schmunzeln oder schreien, man durchlebt sämtliche Gefühlslagen beim lesen. Ich meinte die Zeit von damals spüren zu können. Wirklich unglaublich gut.

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1 0
Gelungener, außergewöhnlicher Roman mit historischem Hintergrund!
von D. Möhrke am 29.03.2008
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

"Die Bücherdiebin" von Markus Zusak erzählt eine außergewöhnliche Geschichte, tatsächlich wird alles vom Tod selbst erzählt und schnell stellt man fest, dass der Tod auch liebevoll sein kann, dass er auch Humor hat - und auch andere bisher verkannte Eigenschaften kommen zum Vorschein. So erzählt er also vom Leben Liesel Memingers - der... "Die Bücherdiebin" von Markus Zusak erzählt eine außergewöhnliche Geschichte, tatsächlich wird alles vom Tod selbst erzählt und schnell stellt man fest, dass der Tod auch liebevoll sein kann, dass er auch Humor hat - und auch andere bisher verkannte Eigenschaften kommen zum Vorschein. So erzählt er also vom Leben Liesel Memingers - der Bücherdiebin. Im Alter von etwa 10 Jahren muss sie ihre Mutter verlassen und kommt zu ihren Pflegeeltern Hans und Rosa Hubermann nach Molching (eine fiktive Stadt!) Alles geschieht zur Zeit des 2. Weltkrieges. Für Liesel gibt es viele Rückschläge und sie findet Halt in ihren Büchern/im Zauber der Worte. So stiehlt sie Bücher, wann immer sich die Gelegenheit ergibt. Aber es stehen auch viele Menschen hinter ihr, die sie lieben und unterstützen. Gerade die Beziehungen der Figuren untereinander und deren einzelne Charaktere werden so liebevoll und aufrichtig von Markus Zusak beschrieben, dass man einfach in den Bann der Geschichte gezogen wird. Aber auch ein Spritzer Humor an den richtigen Stellen fehlt nicht. Eigentlich ein Thema über das schon viele Bücher geschrieben wurden, aber dieses ist doch ganz anders und eindeutig etwas Besonderes.

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1 0
Absolut empfehlenswert!
von einer Kundin/einem Kunden am 24.04.2012
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Ohne jegliche Erwartungen begann ich dieses Buch zu lesen und wurde mehr als positiv überrascht. Zusak weiß, wie man eine Geschichte erzählt. Liesel und Rudi waren mir von Anfang an sympathisch. Besonders war, dass der Erzähler dieses Romans niemand anderes als der Tod ist. Man weiß zwar schon sehr... Ohne jegliche Erwartungen begann ich dieses Buch zu lesen und wurde mehr als positiv überrascht. Zusak weiß, wie man eine Geschichte erzählt. Liesel und Rudi waren mir von Anfang an sympathisch. Besonders war, dass der Erzähler dieses Romans niemand anderes als der Tod ist. Man weiß zwar schon sehr schnell, was zum Schluss passiert, aber trotzdem war es für mich mehr als schockierend, es zu lesen.

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1 0
Größte Klasse.
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 07.07.2010
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

"Die Bücherdiebin" ist ein Werk von Weltklasse. Ganz ohne diagnostisch-bewertende Beobachtung, doch mit unglaublich persönlichem und fesselndem Gefühlsleben eines jungen Mädchens, das in den grausamen Umständen des Naziregimes zu leben und zu kämpfen (Ja, sogar im wahrsten Sinne das Wortes!) hat. Die ganz menschlichen Gefühle stehen fernab vom Horror der... "Die Bücherdiebin" ist ein Werk von Weltklasse. Ganz ohne diagnostisch-bewertende Beobachtung, doch mit unglaublich persönlichem und fesselndem Gefühlsleben eines jungen Mädchens, das in den grausamen Umständen des Naziregimes zu leben und zu kämpfen (Ja, sogar im wahrsten Sinne das Wortes!) hat. Die ganz menschlichen Gefühle stehen fernab vom Horror der Diktatur im Zentrum des fanatischen Deutschlands. Liesel Meminger wohnt in Molching, nahe bei München, seit ihr Bruder den Tod gefunden hat und ihre leibliche Mutter sie abgeben musste. Nun fristet sie unter der liebevollen und grausamen Herrin Rosa, sowie deren Mann ihr Dasein. Ihr neuer Vater wird bald eine von ganzem Herzen geliebte Vertrauensperson und Liesel findet zusätzlich bald einen gleichaltrigen besten Freund, mit dem sie fortan ihre Kindheit teilt. Auf der anderen Erzählebene redet der Tod und mit der Zeit verliert man gar die Vorstellung eines grausamen, gefühllosen Todesengels in schwarzem Umhang und ja - der Tod wird einem sympathisch. Mit erzählerischer Brillianz, zahlreichen sprachlichen Stilmitteln und Hingabe unterbreitet Markus Zusak dem Leser ein Angebot, das er nicht ablehnen kann: Weiterlesen. Eine Geschichte mit so viel Herzblut und Gefühl, dass man sich selbst in der Nachbarschaft von Liesel wohnen sieht und das Buch nicht weglegen kann bis man da hockt und die Sätze einem vorm Gesicht verschwimmen, vor lauter Wasser in den Augen. Ich kann nur vielmals den Hut ziehen vor diesem fantastischen Geschichtenerzähler Markus Zusak, der mit Liesel Meminger und allen Personen in "Die Bücherdiebein" unsterbliche literarische Charaktere geschaffen und um sie das dunstige Netz des zweiten Weltkrieges gesponnen hat, an dem bereits etliche Autoren gescheitert sind.

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1 0
Herzergreifend
von einer Kundin/einem Kunden aus Hagen am 29.06.2016
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Ein tolles Buch! Zu guter recht ist es ein Bestseller! Das Buch ist wirklich herzergreifend und hat mich Tränen gerührt!

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von einer Kundin/einem Kunden am 13.06.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Schriftstellerisch überraschend aus der Sicht des Todes geschrieben. Überzeugende Aufarbeitung des Dritten Reiches - (auch) für Jugendliche.

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