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Die chinesische Sängerin

Roman

(22)
Seit dem Tag, an dem der leblose Körper seiner Mutter aus dem Haus getragen wurde, lebt William Eng im Waisenhaus. Als er im Kino die schöne Sängerin Willow Frost sieht, ist er überwältigt. Täuschend ähnlich sieht sie seiner Mutter. Entschlossen, den fernen Filmstar aufzuspüren, läuft er fort, schlägt sich auf den Strassen Seattles durch, sucht sie in Theatern und Lichtspielhäusern. Er muss Willow Frost finden. Er muss beweisen, dass sie seine Mutter ist, und endlich erfahren, was damals passierte. Vor dem Hintergrund der Grossen Depression im Seattle der dreissiger Jahre hat Jamie Ford einen berührenden Roman über einen Jungen geschrieben, der nicht aufhört, an die Liebe seiner Mutter zu glauben, der alles wagt, um sie wiederzufinden.
Portrait
Jamie Ford wuchs in der Nähe von Seattles Chinatown auf. Seine chinesischen Verwandten nannten ihn »Ji Mai«, was bald zu »Jamie« wurde. Er ist Absolvent der Squaw Valley Community of Writers. Nach dem Bestseller »Keiko« ist »Die chinesische Sängerin« sein zweiter Roman. Jamie Ford lebt mit seiner Familie in Montana, USA.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 368, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 31.03.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783827077325
Verlag EBook Berlin Verlag
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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Der Leidensweg von William und Liu Song
von einer Kundin/einem Kunden am 01.06.2014

Passend zu diesem neuen Buch des amerikanischen Autors Jamie Ford hatte der Bloomsbury Verlag sein Buch „Keiko“ wieder aufgelegt. Dies hatte ich Ihnen hier bereits vor kurzem vorgestellt. Vorab möchte ich Ihnen aber erst einmal ein paar kurze Informationen zu dem Autor geben. Jamie Ford wurde 1968 in Kalifornien... Passend zu diesem neuen Buch des amerikanischen Autors Jamie Ford hatte der Bloomsbury Verlag sein Buch „Keiko“ wieder aufgelegt. Dies hatte ich Ihnen hier bereits vor kurzem vorgestellt. Vorab möchte ich Ihnen aber erst einmal ein paar kurze Informationen zu dem Autor geben. Jamie Ford wurde 1968 in Kalifornien geboren. Seine Familie väterlicherseits stammt ursprünglich aus China, die seiner Mutter aus Europa. Er ist bereits vielfach mit der Familie umgezogen, bevor er mit in Montana sesshaft wurde. Er hat einen Abschluss von dem Art Institute of Seattle in Design. „Die chinesische Sängerin“ ist erst sein zweiter Roman. Beide sind in den USA Bestseller. Jamie Ford erzählt in seinem neuen Roman wieder eine Geschichte, in der zwei Menschen auseinandergerissen werden. Dieses Mal ist es die Geschichte des Jungen William Eng und seiner Mutter Liu Song. Die Geschichte beginnt 1934 im Waisenhaus Sacred Heart in Seattle, wo der chinesisch-amerikanische William seit fünf Jahren lebt. Seine Mutter Liu Song hat seit er sich erinnern kann allein für ihn gesorgt. Doch als er sieben Jahre alt war, hat er sie leblos in der Badewanne gefunden. Er kam ins Waisenhaus, und dort hat man ihm erzählt, dass seine Mutter im Krankenhaus gestorben sei. Als er eines Tages ein Plakat mit der berühmten Sängerin Willow Frost entdeckt, meint er, dass sie seiner Mutter unwahrscheinlich ähnlich sieht. Und so will er diese Frau mit aller Gewalt kennenlernen. Dann wechselt die Geschichte zurück in das Jahr 1921. Dies ist das Jahr, in dem die junge Liu Song endgültig erwachsen werden muss. Ihre Mutter stirbt und ihr Stiefvater behandelt sie im wahrsten Sinne des Wortes stiefväterlich. Wird William Willow Frost kennenlernen? Und ist sie wirklich seine tot geglaubte Mutter oder ist dies nur Wunschdenken des Jungen? Dies ist ein wunderbarer Roman, der sehr interessant die Geschichte der chinesischen Einwanderer in die USA beschreibt. Liu Song und William sind zwar amerikanische Staatsbürger, werden aber nicht als solche wahrgenommen. Sie leben zusammen in der sogenannten Chinatown und dort bewahren die Bewohner vielfach auch ihre mitgebrachten Traditionen. Dass sie Amerikaner 2. Klasse sind, zeigt sich ganz deutlich als Liu Song ihren Sohn bekommt und nicht verraten will, wer der Vater ist. Sie hat Glück, dass ihr das Kind nicht weggenommen wird. Dies aber auch nur, weil niemand ein chinesisches Kind adoptieren würde. Und im Waisenheim fühlt sich William am meisten zu anderen Außenseitern hingezogen. Er hat einen indianischen Freund, Sunny und eine blinde Freundin, Charlotte. Charlotte spielt in diesem Roman eine ganz wichtige Rolle. Jamie Ford beschreibt zum einen eine tragische Familiengeschichte aus der Welt der chinesischen Amerikaner, aber er beschreibt auch die Zeit der großen Depression und die Zeit, als die Filmindustrie erst am Entstehen war und sich nicht nur auf Hollywood beschränkte. Ein wunderbar bildgewaltiger und farbenprächtiger Roman für Leserinnen und Leser von Amy Tan und Lisa See.

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Eindringliche Schicksale meisterhaft erzählt
von sommerlese am 23.02.2016
Bewertet: Taschenbuch

Schade, dieses Buch hätte ewig so weiter gehen können. Ich bin noch wie im Rausch - dem Jamie Ford-Rausch! Unglaublich gut erzählt und so beeindruckende Schicksale, die man sich eigentlich so tragisch kaum vorstellen kann. Im Roman gibt es zwei Handlungsstränge, die miteinander verknüpft werden. Die eine Erzählspanne zeigt die... Schade, dieses Buch hätte ewig so weiter gehen können. Ich bin noch wie im Rausch - dem Jamie Ford-Rausch! Unglaublich gut erzählt und so beeindruckende Schicksale, die man sich eigentlich so tragisch kaum vorstellen kann. Im Roman gibt es zwei Handlungsstränge, die miteinander verknüpft werden. Die eine Erzählspanne zeigt die Erlebnisse Williams im Jahre 1934, die andere erzählt von seiner Mutter beginnend von 1921 an. Dabei wird die Lage im Amerika der 30er Jahre mit Wirtschaftskrise und vorangegangener Prohibition im Roman zwar unterschwellig, aber doch sehr eindringlich aufgezeigt. Der Autor streut häufig Zeitgeschehen ein, wie Aufstände und die herschende Rassentrennung in dieser Epoche. Das gibt dem Roman einen authentischen Bezug und es ermöglicht dem Leser, das Handeln der Personen und die Gesellschaft in dieser Zeit besser zu verstehen. Jamie Ford gelingt es ausgesprochen gut, die Personen dieses Romans lebendig werden zu lassen. Dabei sind die Charaktere mit einer solchen Tiefe beschrieben, die den Leser eindringlich in ihren Bann ziehen. Man leidet durch die unglaubliche Intensität dieser Schicksalsbeschreibungen förmlich direkt mit den Personen mit. Dabei werden eigentlich nur die ureigensten menschlichen Wünsche nach Liebe und Geborgenheit aufgezeigt. Doch die äußeren Zwänge machen diese Hoffnungen fast unerreichbar. Dieser Roman hat mich zutiefst ergriffen und wirkt noch lange nach! Hier werden ergreifende Schicksale offenbahrt, die richtig unter die Haut gehen. Gefühle, Verzicht, Liebe und Sehnsucht werden hier in sprachgewaltiger Erzählweise dem Leser eindringlich nahe gebracht. Für mich die Buchentdeckung in diesem Jahr: also unbedingt lesen!

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Was man alles aus Liebe tut…
von einer Kundin/einem Kunden am 13.05.2015
Bewertet: Taschenbuch

Jamie Ford katapultiert uns ins Jahr 1934 (große Depression) in ein Waisenhaus in Seattle. Dort erfahren wir die tragische Geschichte von William Eng der in einer Schauspielerin/Sängerin seine Totgeglaubte Mutter erkennt. Mit seiner blinden Freundin Charlotte reist er aus und trifft die Schauspielerin/Sängerin Willow Frost tatsächlich. Nun erfahren wir... Jamie Ford katapultiert uns ins Jahr 1934 (große Depression) in ein Waisenhaus in Seattle. Dort erfahren wir die tragische Geschichte von William Eng der in einer Schauspielerin/Sängerin seine Totgeglaubte Mutter erkennt. Mit seiner blinden Freundin Charlotte reist er aus und trifft die Schauspielerin/Sängerin Willow Frost tatsächlich. Nun erfahren wir mehr aus ihrer Geschichte angefangen 1921 mit dem Tod ihrer Mutter. Eine unglaubliche Geschichte über Niederschläge, starke Charaktere und die einzig wahre Liebe!

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