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Die chinesische Sängerin

Roman

(1)
Seit dem Tag, an dem der leblose Körper seiner Mutter aus dem Haus getragen wurde, lebt William Eng im Waisenhaus. Als er im Kino die schöne Sängerin Willow Frost sieht, ist er überwältigt. Täuschend ähnlich sieht sie seiner Mutter. Entschlossen, den fernen Filmstar aufzuspüren, läuft er fort, schlägt sich auf den Strassen Seattles durch, sucht sie in Theatern und Lichtspielhäusern. Er muss Willow Frost finden. Er muss beweisen, dass sie seine Mutter ist, und endlich erfahren, was damals passierte. Vor dem Hintergrund der Grossen Depression im Seattle der dreissiger Jahre hat Jamie Ford einen berührenden Roman über einen Jungen geschrieben, der nicht aufhört, an die Liebe seiner Mutter zu glauben, der alles wagt, um sie wiederzufinden.
Portrait
Jamie Ford wuchs in der Nähe von Seattles Chinatown auf. Seine chinesischen Verwandten nannten ihn »Ji Mai«, was bald zu »Jamie« wurde. Er ist Absolvent der Squaw Valley Community of Writers. Nach dem Bestseller »Keiko« ist »Die chinesische Sängerin« sein zweiter Roman. Jamie Ford lebt mit seiner Familie in Montana, USA.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 368, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 31.03.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783827077325
Verlag EBook Berlin Verlag
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Der Leidensweg von William und Liu Song
von einer Kundin/einem Kunden am 01.06.2014

Passend zu diesem neuen Buch des amerikanischen Autors Jamie Ford hatte der Bloomsbury Verlag sein Buch „Keiko“ wieder aufgelegt. Dies hatte ich Ihnen hier bereits vor kurzem vorgestellt. Vorab möchte ich Ihnen aber erst einmal ein paar kurze Informationen zu dem Autor geben. Jamie Ford wurde 1968 in Kalifornien... Passend zu diesem neuen Buch des amerikanischen Autors Jamie Ford hatte der Bloomsbury Verlag sein Buch „Keiko“ wieder aufgelegt. Dies hatte ich Ihnen hier bereits vor kurzem vorgestellt. Vorab möchte ich Ihnen aber erst einmal ein paar kurze Informationen zu dem Autor geben. Jamie Ford wurde 1968 in Kalifornien geboren. Seine Familie väterlicherseits stammt ursprünglich aus China, die seiner Mutter aus Europa. Er ist bereits vielfach mit der Familie umgezogen, bevor er mit in Montana sesshaft wurde. Er hat einen Abschluss von dem Art Institute of Seattle in Design. „Die chinesische Sängerin“ ist erst sein zweiter Roman. Beide sind in den USA Bestseller. Jamie Ford erzählt in seinem neuen Roman wieder eine Geschichte, in der zwei Menschen auseinandergerissen werden. Dieses Mal ist es die Geschichte des Jungen William Eng und seiner Mutter Liu Song. Die Geschichte beginnt 1934 im Waisenhaus Sacred Heart in Seattle, wo der chinesisch-amerikanische William seit fünf Jahren lebt. Seine Mutter Liu Song hat seit er sich erinnern kann allein für ihn gesorgt. Doch als er sieben Jahre alt war, hat er sie leblos in der Badewanne gefunden. Er kam ins Waisenhaus, und dort hat man ihm erzählt, dass seine Mutter im Krankenhaus gestorben sei. Als er eines Tages ein Plakat mit der berühmten Sängerin Willow Frost entdeckt, meint er, dass sie seiner Mutter unwahrscheinlich ähnlich sieht. Und so will er diese Frau mit aller Gewalt kennenlernen. Dann wechselt die Geschichte zurück in das Jahr 1921. Dies ist das Jahr, in dem die junge Liu Song endgültig erwachsen werden muss. Ihre Mutter stirbt und ihr Stiefvater behandelt sie im wahrsten Sinne des Wortes stiefväterlich. Wird William Willow Frost kennenlernen? Und ist sie wirklich seine tot geglaubte Mutter oder ist dies nur Wunschdenken des Jungen? Dies ist ein wunderbarer Roman, der sehr interessant die Geschichte der chinesischen Einwanderer in die USA beschreibt. Liu Song und William sind zwar amerikanische Staatsbürger, werden aber nicht als solche wahrgenommen. Sie leben zusammen in der sogenannten Chinatown und dort bewahren die Bewohner vielfach auch ihre mitgebrachten Traditionen. Dass sie Amerikaner 2. Klasse sind, zeigt sich ganz deutlich als Liu Song ihren Sohn bekommt und nicht verraten will, wer der Vater ist. Sie hat Glück, dass ihr das Kind nicht weggenommen wird. Dies aber auch nur, weil niemand ein chinesisches Kind adoptieren würde. Und im Waisenheim fühlt sich William am meisten zu anderen Außenseitern hingezogen. Er hat einen indianischen Freund, Sunny und eine blinde Freundin, Charlotte. Charlotte spielt in diesem Roman eine ganz wichtige Rolle. Jamie Ford beschreibt zum einen eine tragische Familiengeschichte aus der Welt der chinesischen Amerikaner, aber er beschreibt auch die Zeit der großen Depression und die Zeit, als die Filmindustrie erst am Entstehen war und sich nicht nur auf Hollywood beschränkte. Ein wunderbar bildgewaltiger und farbenprächtiger Roman für Leserinnen und Leser von Amy Tan und Lisa See.

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Eindringliche Schicksale meisterhaft erzählt
von sommerlese am 23.02.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Schade, dieses Buch hätte ewig so weiter gehen können. Ich bin noch wie im Rausch - dem Jamie Ford-Rausch! Unglaublich gut erzählt und so beeindruckende Schicksale, die man sich eigentlich so tragisch kaum vorstellen kann. Im Roman gibt es zwei Handlungsstränge, die miteinander verknüpft werden. Die eine Erzählspanne zeigt die... Schade, dieses Buch hätte ewig so weiter gehen können. Ich bin noch wie im Rausch - dem Jamie Ford-Rausch! Unglaublich gut erzählt und so beeindruckende Schicksale, die man sich eigentlich so tragisch kaum vorstellen kann. Im Roman gibt es zwei Handlungsstränge, die miteinander verknüpft werden. Die eine Erzählspanne zeigt die Erlebnisse Williams im Jahre 1934, die andere erzählt von seiner Mutter beginnend von 1921 an. Dabei wird die Lage im Amerika der 30er Jahre mit Wirtschaftskrise und vorangegangener Prohibition im Roman zwar unterschwellig, aber doch sehr eindringlich aufgezeigt. Der Autor streut häufig Zeitgeschehen ein, wie Aufstände und die herschende Rassentrennung in dieser Epoche. Das gibt dem Roman einen authentischen Bezug und es ermöglicht dem Leser, das Handeln der Personen und die Gesellschaft in dieser Zeit besser zu verstehen. Jamie Ford gelingt es ausgesprochen gut, die Personen dieses Romans lebendig werden zu lassen. Dabei sind die Charaktere mit einer solchen Tiefe beschrieben, die den Leser eindringlich in ihren Bann ziehen. Man leidet durch die unglaubliche Intensität dieser Schicksalsbeschreibungen förmlich direkt mit den Personen mit. Dabei werden eigentlich nur die ureigensten menschlichen Wünsche nach Liebe und Geborgenheit aufgezeigt. Doch die äußeren Zwänge machen diese Hoffnungen fast unerreichbar. Dieser Roman hat mich zutiefst ergriffen und wirkt noch lange nach! Hier werden ergreifende Schicksale offenbahrt, die richtig unter die Haut gehen. Gefühle, Verzicht, Liebe und Sehnsucht werden hier in sprachgewaltiger Erzählweise dem Leser eindringlich nahe gebracht. Für mich die Buchentdeckung in diesem Jahr: also unbedingt lesen!

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Was man alles aus Liebe tut…
von einer Kundin/einem Kunden am 13.05.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Jamie Ford katapultiert uns ins Jahr 1934 (große Depression) in ein Waisenhaus in Seattle. Dort erfahren wir die tragische Geschichte von William Eng der in einer Schauspielerin/Sängerin seine Totgeglaubte Mutter erkennt. Mit seiner blinden Freundin Charlotte reist er aus und trifft die Schauspielerin/Sängerin Willow Frost tatsächlich. Nun erfahren wir... Jamie Ford katapultiert uns ins Jahr 1934 (große Depression) in ein Waisenhaus in Seattle. Dort erfahren wir die tragische Geschichte von William Eng der in einer Schauspielerin/Sängerin seine Totgeglaubte Mutter erkennt. Mit seiner blinden Freundin Charlotte reist er aus und trifft die Schauspielerin/Sängerin Willow Frost tatsächlich. Nun erfahren wir mehr aus ihrer Geschichte angefangen 1921 mit dem Tod ihrer Mutter. Eine unglaubliche Geschichte über Niederschläge, starke Charaktere und die einzig wahre Liebe!

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Ein Waisenjunge auf der Suche nach seiner Mutter
von Tina Bauer aus Essingen am 16.11.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

William, gestrandet in einem katholischen Waisenhaus um 1930 hat seine Erinnerungen an seine Mutter niemals aufgegeben. Als er an einem schönen Tag einen Theaterflyer findet, erkennt er die darauf abgebildete Frau als seine Mutter. Aller Bestrebungen und dank einer besonderen Freundschaft zur blinden Charlotte, einem Waisenmädchen, gelingt es ihm tatsächlich... William, gestrandet in einem katholischen Waisenhaus um 1930 hat seine Erinnerungen an seine Mutter niemals aufgegeben. Als er an einem schönen Tag einen Theaterflyer findet, erkennt er die darauf abgebildete Frau als seine Mutter. Aller Bestrebungen und dank einer besonderen Freundschaft zur blinden Charlotte, einem Waisenmädchen, gelingt es ihm tatsächlich den Kontakt zu seiner Mutter herzustellen. Doch die damaligen Zeiten sind hart und eine alleinerziehende Chinesin im Film-Business scheint nicht die Mutter zu sein, die William sich erhofft hat…. Ein wunderbares Buch über die Zeit während der Prohibition, unerschütterlichem Glauben an die Lieb und der Suche nach Familie und Heimat.

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Mitreißend und berührend
von vielleser18 aus Hessen am 12.04.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Denn kein Mensch, das ist die unangenehme Wahrheit, ist nur schlecht oder nur gut. .. Das Leben wäre sehr viel einfacher, wenn es so wäre. Nein, tatsächlich trug jeder .....eine verwirrende Mischung in sich: aus Liebe und Hass, Freude und Kummer, Sehnsucht und Vergessen, fehlgeleiteter Wahrheit und schmerzhafter Täuschung" William,... Denn kein Mensch, das ist die unangenehme Wahrheit, ist nur schlecht oder nur gut. .. Das Leben wäre sehr viel einfacher, wenn es so wäre. Nein, tatsächlich trug jeder .....eine verwirrende Mischung in sich: aus Liebe und Hass, Freude und Kummer, Sehnsucht und Vergessen, fehlgeleiteter Wahrheit und schmerzhafter Täuschung" William, ein 12jähriger Junge chinesischer Abstammung, lebt Anfang der 1930er Jahre in Seattle in einem katholischen Waisenhaus. Als er mit den anderen Kindern einen Kinofilm besuchen darf, entdeckt er auf einem Plakat die Ankündigung einer Tournee mit einer chinesischen Sängerin - sie sieht aus wie seine Mutter, die er vor fünf Jahren das letzte Mal gesehen hat. Bisher glaubte er immer, sie sei vor fünf Jahren gestorben. Doch voller Hoffnung macht er sich nun auf - um sie zu finden und um herauszubekommen, was damals geschah. Jamie Ford hat lässt mit diesem Werk ein Zeit der Veränderung in Seattle wieder aufleben. Der Roman spielt abwechselnd in zwei Zeitsträngen, 1934, als William sich auf die Suche macht und parallel dazu die Anfänge der Geschichte, die von 1921 bis 1929 spielt. Eine Zeit, die geprägt ist von anfänglicher Aufbruchstimmung, neuen Erfindungen, voran vor allem vom boomenden Filmgeschäft, von den Stummfilmen, bis hin zu den Tonfilmen. Aber auch eine Zeit, in der es Frauen aus einer ethnischen Minderheit nicht gestattet war, in einem Krankenhaus zu entbinden. Einer Zeit, in der Väter mehr Rechte hatten als die Mütter. Einer Zeit, wo allein das Überleben schwer genug war. Die Geschichte von Liu Song, die mehr als einen Schicksalschlag zu verarbeiten hat, die aber dennoch Träume und Wünche hat, die mit und für ihren Sohn lebt, hat mich berührt. Sprachgewaltig und mitreißend, dramatisch, fesselnd, bewegend, aufwühlend, aber dennoch ein Buch der leisen Worte. Erzählt wird einfach nur die Geschichte einer Mutter, eingebettet in eine Zeit, die gerade nach dem großen Börsenkrach 1929 alles abverlangt, einfach nur um zu überleben. Dennoch, gerade diese Geschichte lebt von Gefühlen und Emotionen, von Verzicht und Liebe. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und auch nach dem Lesen hallt diese Geschichte noch in mir nach. Eine klare Leseempfehlung von mir.

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auf der Suche nach Geborgenheit
von Andrea Karminrot aus Berlin am 11.04.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Die Story: Es ist die Zeit der Weltwirtschaftskrise 1934 in Amerika. Viele Menschen habe keine Arbeit und leben von der Hand in den Mund. Es ist die Zeit der Lichtspielhäuser, die Geburt der Tonfilme, und Radios. Seit 5 Jahren lebt William schon in einem kirchlichen Kinderheim in Seattle. Er ist... Die Story: Es ist die Zeit der Weltwirtschaftskrise 1934 in Amerika. Viele Menschen habe keine Arbeit und leben von der Hand in den Mund. Es ist die Zeit der Lichtspielhäuser, die Geburt der Tonfilme, und Radios. Seit 5 Jahren lebt William schon in einem kirchlichen Kinderheim in Seattle. Er ist dort der einzige chinesische Junge und weiß, dass niemand ein asiatisches Kind adoptieren wird. Ein Polizist brachte ihn dort hin, nachdem William seine Mutter halb Tod in der Badewanne gefunden hatte. Als der Arzt damals seine Ah-Ma an dem Kind vorbei trug, flüsterte sie ihm "ich bin bald wieder da" zu. William hofft wie viele der Kinder, von den Eltern wieder abgeholt zu werden. Einmal im Jahr feiern alle Jungen gemeinsam ihren Geburtstag und dürfen dazu ins Kino gehen. Im Vorspann des Films, sieht William eine chinesische Sängerin und er ist der festen Überzeugung, das sei seine Mutter. Er möchte unbedingt zu ihrer Aufführung im 5th Avenue Theatre. Er beschließt wegzulaufen. Charlotte, seine blinde Freundin, möchte auch aus dem Heim verschwinden. Sie soll in ein Heim für Blinde abgeschoben werden, wo sie dann nur noch Besen binden darf. Also laufen sie davon und treffen Li Song Eng oder besser Willow. Die Schauspielerin erzählt William ihre Geschichte. Das Buch: Das Buch ist unterteilt in 2 Geschichten. In die von William und seinen Freunden im Kinderheim und die Geschichte von Liu Song der Mutter. Meine Meinung: Bei diesem Roman habe ich zeitweise richtig Herzklopfen gehabt, mich aufgeregt über die Ungerechtigkeiten, die den Figuren widerfahren sind. Ständig hofft man für die Kinder, wieder zu ihren Eltern zurück zu kommen. Es geht um unerfüllte Liebe, das Überleben in schlechten Zeiten und die Hoffnung auf Geborgenheit. Das Buch liest sich ausgesprochen temporeich und spannend, man hat das Gefühl das dieser Roman nicht enden darf. Häufig stolpert man über ausdrucksvolle Sätze. Lieblingssätze: Seite 25: " Wie einladend die Eingänge der Lichtspielhäuser wirkten, wie majestätisch in ihrer Farbenpracht! Wie Pforten zu einer Zauberwelt, in der das Flackern eines Filmprojektors den Geist seiner Mutter wieder zum Leben erweckt hatte." Seite 237 "Denn kein Mensch, das ist die unangenehme Wahrheit, ist nur schlecht oder nur gut. Egal ob Mütter und Väter, Söhne und Töchter oder Ehemänner und Ehefrauen. Das Leben wäre sehr viel einfacher, wenn es so wäre. Nein, tatsächlich trug jeder ... eine verwirrende Mischung in sich: aus Liebe und Hass, Freude und Kummer, Sehnsucht und Vergessen, fehlgeleiteter Wahrheit und schmerzhafter Täuschung"

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Die ergreifende Suche eines Jungen nach seiner Mutter
von Inge Weis aus Pirmasens am 06.04.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Sekunden können ein Leben dramatisch verändern. Wenige Augenblicke genügen, um eine Welt völlig aus den Angeln zu heben. Einen solch furchtbaren Moment erlebt William Eng an dem Tag, an dem der leblose Körper seiner Mutter aus dem Haus getragen wurde und er in ein Waisenhaus musste. Die ergreifende Suche... Sekunden können ein Leben dramatisch verändern. Wenige Augenblicke genügen, um eine Welt völlig aus den Angeln zu heben. Einen solch furchtbaren Moment erlebt William Eng an dem Tag, an dem der leblose Körper seiner Mutter aus dem Haus getragen wurde und er in ein Waisenhaus musste. Die ergreifende Suche nach seiner Mutter die er in der schönen Sängerin Willow Frost sieht, und wie er alles wagt sie zu finden ist eine berührende Geschichte, die unter die Haut geht und die von Jamie Ford sehr gut erzählt wird und ihr ist damit ein Meisterwerk gelungen. Es ist wirklich eine sehr tolle tiefgründige Geschichte, die einen richtig mitnimmt und mitfühlen lässt, denn Jamie Ford beschreibt alles in einer sehr süßen (so würde ich es bezeichnen) undefinierbaren Sprache. Man kann sich wirklich William Eng vorstellen, der diese Geschichte erzählt, sie laesst einen die Dinge vor dem inneren Auge regelrecht aufbluehen. Ich habe noch kein Buch mit so vielen Metaphern gelesen, so vielen bildhaften Beschreibungen. Wirklich eine berührende Geschichte, die unter die Haut geht. Kann ich nur jedem empfehlen!!!!

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Die chinesische Sängerin
von einer Kundin/einem Kunden am 31.03.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Seattle 1934: William Eng ist ein 12-jähriger Junge chinesischer Abstammung und lebt zusammen mit vielen anderen Kinder im Waisenhaus 'Sacred Heart'. Williams beste Freundin ist Charlotte, ein blindes Mädchen, die von ihren Eltern ins Waisenhaus gegeben wurde und dort Pläne schmiedet, gemeinsam mit William auszureissen. Der Plan verdichtet sich,... Seattle 1934: William Eng ist ein 12-jähriger Junge chinesischer Abstammung und lebt zusammen mit vielen anderen Kinder im Waisenhaus 'Sacred Heart'. Williams beste Freundin ist Charlotte, ein blindes Mädchen, die von ihren Eltern ins Waisenhaus gegeben wurde und dort Pläne schmiedet, gemeinsam mit William auszureissen. Der Plan verdichtet sich, als William bei einem Kinobesuch, anlässlich des Geburtstages der Jungen #alle Jungs haben am selben Tag Geburtstag, was ganz praktisch ist, denn dann wird nie jemand vergessen#, die Vorschau eines Konzertes mit der berühmten Willow Frost, einer chinesischen Sängern, sieht und sich ganz sicher ist, dass es seine Mutter ist. Als William sieben Jahre alt war, wurde Williams Mutter leblos ins Krankenhaus gebracht und William kam ins Waisenhaus. Aus diesem Grund dachte William die ganze Zeit, dass seine Mutter gestorben wäre, aber diese Vorschau gibt ihm die Gewissheit, dass Liu Song noch lebt und unter dem Namen Willow Frost als Sängerin auftritt. Durch eine wunderbare Gelegenheit, als nämlich der Büchereibus im Kinderheim vorbeischaut, nehmen William und Charlotte die Gelegenheit wahr, verstecken sich im Bus und lassen das Kinderheim hinter sich. Jeder von den beiden hat ein bißchen Geld gespart, damit sie über die Runden kommen und bis zum Konzert von Willow durchhalten. Nach dem Konzert ist William wie aufgedreht, denn sie ist es wirklich: Willow Frost ist seine Ah-Ma und auch sie hat ihn erkannt. Und nach dem Wiedersehen beginnt Liu Song ihr Leben und ihre tragische Geschichte zu erzählen! Ein sehr mitreissender und bewegender Roman über zwei Menschen, die sich verloren, aber auch wiedergefunden haben.

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Liebe und Verzweiflung
von melange aus Bonn am 31.03.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Zum Inhalt: Will wächst im Waisenhaus auf im Glauben, dass seine Mutter gestorben ist, aber dann entdeckt er das Foto der Schauspielerin Willow. Bei einem Treffen schildert diese ihm ihre gemeinsame Vergangenheit und die Gründe dafür, dass sie ihn in das Waisenhaus gegeben hat. Zum Cover: Genau wie auf dem... Zum Inhalt: Will wächst im Waisenhaus auf im Glauben, dass seine Mutter gestorben ist, aber dann entdeckt er das Foto der Schauspielerin Willow. Bei einem Treffen schildert diese ihm ihre gemeinsame Vergangenheit und die Gründe dafür, dass sie ihn in das Waisenhaus gegeben hat. Zum Cover: Genau wie auf dem Titelbild lässt Willow die Leute nicht in ihren Kopf gucken, sondern spielt eine Rolle. Das ist die einzige Möglichkeit, als chinesisch-stämmige Amerikanerin, unverheiratet mit Kind, in Zeiten der Weltwirtschaftskrise zu überleben. Mein Eindruck: Eindringlich, einfühlsam und bildhaft beschreibt Jamie Ford die Lebens- und Leidensumstände von William und dessen Mutter Willow. Dabei bewegt er sich zwischen 1921 und 1934, tut dieses aber nicht kontinuierlich, sondern lässt den Rahmen um 1934 spielen, um dann die Erinnerungen Willows Stück für Stück einzuflechten. 1921 lebt Willow, die noch Liu Song heißt, mit ihrer kranken Mutter und dem ungeliebten Stiefvater zusammen und der Lesende meint förmlich den Gestank von Krankheit, Verzweiflung und Armut zu riechen. Die Widerwärtigkeit des Stiefvaters und dessen Hauptfrau und das Gefühl der Ohnmacht darüber gehen durch Mark und Bein. Gut eingefangen sind ebenfalls das Ausgeliefertsein Williams und der anderen Kinder im Waisenhaus und die widrigen Umstände, mit denen dort zu kämpfen ist. Mir persönlich war neu, dass ein Vater zu dieser Zeit höhere Ansprüche auf ein Kind erheben konnte als die Mutter und auch, dass Künstler so schlecht angesehen waren. Das macht die Geschichte nicht nur berührend, sondern zu einer lehrreichen Geschichtsstunde. Die wortgewaltige Sprache treibt einen zu großen Gefühlen und lässt Zornesfalten und Tränen im Gesicht eines zartbesaiteten Lesenden erscheinen. Gut das Ende, welches viel Raum für Spekulationen über das weitere Leben von Mutter und Kind lässt, ohne zu unabgeschlossen zu wirken. Fazit: Ein opulenter Bilderbogen 5 Sterne

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Herz Schmerz
von einer Kundin/einem Kunden aus Perpignan am 18.07.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Der kleine William lebt seit Jahren in einem Waisenhaus, weil seine chinesisch stämmige Mutter tot ist. Eines Tages meint er seine geliebte Ah-Ma bei einem Kinobesuch in der berühmten Sängerin Willow Frost wiederzuerkennen. Von nun an verändert sich sein Leben, unbedingt will er das Geheimnis der Künstlerin lüften, dass... Der kleine William lebt seit Jahren in einem Waisenhaus, weil seine chinesisch stämmige Mutter tot ist. Eines Tages meint er seine geliebte Ah-Ma bei einem Kinobesuch in der berühmten Sängerin Willow Frost wiederzuerkennen. Von nun an verändert sich sein Leben, unbedingt will er das Geheimnis der Künstlerin lüften, dass so eng mit seinem eigenen Dasein verknüpft zu sein scheint. Er flieht im Seattle der dreißiger Jahre mit seiner blinden Freundin aus dem Waisenhaus und macht die Entdeckung seines Lebens. Das Buch „Die chinesische Sängerin“ von Jamie Ford will vor allem eins: berühren. Und das tut der Roman auch von Anfang an. Da hätten wir aus dem klassischen Repertoire die bösen Nonnen, die armen ausgelieferten Kinder. Was im Mittelteil von der bösen Verwandtschaft und der gebeutelten Frau abgelöst wird, einer Frau, die eigentlich für höheres geboren ist, aber das Hindernis Ihrer Herkunft zu überwinden sucht. Der Genre übliche Mix, also. Zielgruppenfutter für die Frau. Liebe, Tragik, Schicksal. Der Roman surft mit Grandezza auf der Gefühlswelle, verortet an der amerikanischen Westküste. Mir war die Gefallsucht des Buches bisweilen zu viel des Guten, obwohl ich ansonsten gar nichts gegen emotionale Achterbahnfahrten habe. Es sind diese immer gleichen Ingredienzien, die manchmal auch die beste Suppe fade erscheinen lassen. Ich komme aber nicht umhin dem Autor Respekt zu zollen. Jamie Ford versteht zweifellos sein Handwerk. Sprachlich ist das Buch gut ausgearbeitet, die Wendungen kamen immer im richtigen Augenblick, nämlich wenn mein Interesse abflachte. Die Menschen werden lebendig, wenn auch arg Klischeehaft rübergebracht, wie die Zeit in der die Handlung spielt. Im Grunde ist alles gut, leider verfängt bei mir die Geschichte nicht vollends, um ein persönlicher Liebling zu werden. Es ist alles so glatt geschmirgelt. Ich habe es lieber mit Ecken und Kanten.

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Es darf geschmökert werden...
von einer Kundin/einem Kunden am 09.05.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Das Schicksal hat Mutter und Sohn getrennt. William Eng lebt im Waisenhaus seit seine Mutter leblos aus dem Haus getragen wurde. Im Kino sieht er die Sängerin Willow Frost und ist fasziniert. Er setzt alles daran Willow kennenzulernen. Er verlässt das Waisenhaus und macht sich in den Dreißiger Jahren... Das Schicksal hat Mutter und Sohn getrennt. William Eng lebt im Waisenhaus seit seine Mutter leblos aus dem Haus getragen wurde. Im Kino sieht er die Sängerin Willow Frost und ist fasziniert. Er setzt alles daran Willow kennenzulernen. Er verlässt das Waisenhaus und macht sich in den Dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts auf in Seattle Willow Frost zu finden. Sämtliche Theater und Lichtspielhäuser sucht er auf um sie zu finden. Wird er beweisen können, dass Willow Frost seine Mutter ist und herausfinden was damals in jener Nacht geschah? William glaubt an die Liebe seiner Mutter und an die Chance mit ihr sprechen zu können. Wie bereits in „Keiko“ schafft es Jamie Ford mit seinem Roman Bilder gleich einem Kinofilm vor den Augen entstehen zu lassen. Eine berührende Geschichte von Liebe und Verzweiflung und dem Mut, sich auf zumachen, um das Leben zu ändern. Ein toller Schmöker, Taschentücher bereitlegen.

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Herz Schmerz
von einer Kundin/einem Kunden aus Perpignan am 07.11.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Der kleine William lebt seit Jahren in einem Waisenhaus, weil seine chinesisch stämmige Mutter tot ist. Eines Tages meint er seine geliebte Ah-Ma bei einem Kinobesuch in der berühmten Sängerin Willow Frost wiederzuerkennen. Von nun an verändert sich sein Leben, unbedingt will er das Geheimnis der Künstlerin lüften, dass... Der kleine William lebt seit Jahren in einem Waisenhaus, weil seine chinesisch stämmige Mutter tot ist. Eines Tages meint er seine geliebte Ah-Ma bei einem Kinobesuch in der berühmten Sängerin Willow Frost wiederzuerkennen. Von nun an verändert sich sein Leben, unbedingt will er das Geheimnis der Künstlerin lüften, dass so eng mit seinem eigenen Dasein verknüpft zu sein scheint. Er flieht im Seattle der dreißiger Jahre mit seiner blinden Freundin aus dem Waisenhaus und macht die Entdeckung seines Lebens. Das Buch „Die chinesische Sängerin“ von Jamie Ford will vor allem eins: berühren. Und das tut der Roman auch von Anfang an. Da hätten wir aus dem klassischen Repertoire die bösen Nonnen, die armen ausgelieferten Kinder. Was im Mittelteil von der bösen Verwandtschaft und der gebeutelten Frau abgelöst wird, einer Frau, die eigentlich für höheres geboren ist, aber das Hindernis Ihrer Herkunft zu überwinden sucht. Der Genre übliche Mix, also. Zielgruppenfutter für die Frau. Liebe, Tragik, Schicksal. Der Roman surft mit Grandezza auf der Gefühlswelle, verortet an der amerikanischen Westküste. Mir war die Gefallsucht des Buches bisweilen zu viel des Guten, obwohl ich ansonsten gar nichts gegen emotionale Achterbahnfahrten habe. Es sind diese immer gleichen Ingredienzien, die manchmal auch die beste Suppe fade erscheinen lassen. Ich komme aber nicht umhin dem Autor Respekt zu zollen. Jamie Ford versteht zweifellos sein Handwerk. Sprachlich ist das Buch gut ausgearbeitet, die Wendungen kamen immer im richtigen Augenblick, nämlich wenn mein Interesse abflachte. Die Menschen werden lebendig, wenn auch arg Klischeehaft rübergebracht, wie die Zeit in der die Handlung spielt. Im Grunde ist alles gut, leider verfängt bei mir die Geschichte nicht vollends, um ein persönlicher Liebling zu werden. Es ist alles so glatt geschmirgelt. Ich habe es lieber mit Ecken und Kanten.

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Das Schicksal von Willow und William
von einer Kundin/einem Kunden am 01.09.2015
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Ein lesenswerter, berührender Roman über Liebe und Vergebung! Ein bewegendes Schicksal einer chinesischen Mutter und ihrem Sohn. Leseempfehlung!

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Ein Junge auf der Suche nach seiner Mutter
von einer Kundin/einem Kunden am 01.09.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Der chinesische Junge William Eng lebt im Waisenhaus Sacred Heart. Er ist der einzige Chinese dort und kann sich kaum noch an seine Ah-Ma erinnern. Doch dann sieht und hört er die Sängerin Willow Frost und glaubt in ihr seine Mutter wieder zu erkennen. Fortan setzt er alles daran... Der chinesische Junge William Eng lebt im Waisenhaus Sacred Heart. Er ist der einzige Chinese dort und kann sich kaum noch an seine Ah-Ma erinnern. Doch dann sieht und hört er die Sängerin Willow Frost und glaubt in ihr seine Mutter wieder zu erkennen. Fortan setzt er alles daran sie persönlich zu treffen... Das Buch behandelt neben der Thematik der Probleme Alleinerziehender Mütter ebenfalls die Probleme von Minderheiten im Amerika der 30er Jahre. So wird ein buntes Mischmasch von Problemen und Vorurteilen um William und seine Mutter gesponnen, dass sie auseinander gerissen hat. Der Roman ist bewegend geschrieben und vermittelt dem Leser beinah das Gefühl dabei gewesen zu sein.

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mitfühlendes Buch
von einer Kundin/einem Kunden am 19.05.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Inhalt Das Buch "Die chinesische Sängerin" handelt von einem Jungen, der in den 30ziger Jahren seine Mutter sucht. Der Junge lebt im Waisenhaus. Einmal im Jahr dürfen die Jungen aus dem Waisenhaus raus und ins Kino gehen. An diesem Tag zu seinem 12. Geburtstag ist Will der Meinung seine für ihn... Inhalt Das Buch "Die chinesische Sängerin" handelt von einem Jungen, der in den 30ziger Jahren seine Mutter sucht. Der Junge lebt im Waisenhaus. Einmal im Jahr dürfen die Jungen aus dem Waisenhaus raus und ins Kino gehen. An diesem Tag zu seinem 12. Geburtstag ist Will der Meinung seine für ihn verstorbene Mutter zu sehen. Er bricht mit seine blinden Freundin aus dem Waisenhaus aus und eine spannende Suche nach seiner Mutter beginnt. Meinung Das Buch beschreibt nicht nur die verzweifelte Suche nach seiner Mutter, sondern auch die Gesellschaft Amerikas in den 20ziger und 30ziger Jahren. Die Charaktere sind sehr vielschichtig und tiefgründig. Ich konnte mich sehr gut in die Charaktere hinein versetzen und musste mit Will mit fiebern. Der Schreibstil ist flüssig, so dass das Buch leicht verständlich ist. Es wird auch viel beschrieben, damit sich der Leser in die Erzählung wieder finden und sich die Geschichte und Figuren vor seinem inneren Auge vorstellen kann. Fazit Ein sehr mitreißendes und mitfühlendes Buch über die verzweifelte Suche eines Jungen zu einer sehr angespannten Zeit.

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Die chinesische Sängerin
von buchleserin am 08.04.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

William Eng, ein chinesischer Junge, lebt im Sacred-Heart-Waisenhaus. Seine leblose Mutter wurde vor fünf Jahren aus dem Haus getragen und ins Krankenhaus gebracht und er weiß nicht, was aus ihr geworden ist. Jeden Morgen inspizieren die Schwestern die Bettlaken der Jungen und züchtigen alle mit dem Gürtel, die nachts ins Bett... William Eng, ein chinesischer Junge, lebt im Sacred-Heart-Waisenhaus. Seine leblose Mutter wurde vor fünf Jahren aus dem Haus getragen und ins Krankenhaus gebracht und er weiß nicht, was aus ihr geworden ist. Jeden Morgen inspizieren die Schwestern die Bettlaken der Jungen und züchtigen alle mit dem Gürtel, die nachts ins Bett gemacht haben. Einige Jungen wurden sogar ans Bett gefesselt. Am 28. September hat man zum Geburtstag aller Kinder hier im Waisenhaus erklärt und es gab für alle eine Geburtstagsmesse. Zur Feier des Tages besuchen die Kinder ein Kino. Dort sieht er die wunderschöne Sängerin Willow Frost. Sie hat unglaubliche Ähnlichkeit mit seiner Mutter und William ist ziemlich sicher, dass sie es wirklich ist. Er ist fest entschlossen diese Frau zu finden und läuft aus dem Waisenhaus weg. Zusammen mit seiner blinden Freundin Charlotte klappert er alle Theater in ganz Seattle ab, bis er sie tatsächlich findet. Er will endlich wissen, was damals passiert ist und warum seine „Ah-Ma“ nicht zu ihm zurückgekommen ist. „Die chinesische Sängerin“ ist nach dem Bestseller „Keiko“ Jamie Fords zweiter Roman. Er ist in der Nähe von Seattles Chinatown aufgewachsen. Das Cover ist passend zum Roman gewählt. Dieser Roman handelt zunächst von William Engs Suche nach seiner Mutter. Die Geschichte beginnt im Sacred-Heart-Weisenhaus. Die Atmosphäre dort ist ziemlich bedrückend, ans Bett gefesselte Jungen und einige werden mit dem Gürtel geschlagen. William hat Sehnsucht nach seiner Mutter (seiner Ah-Ma) und ist fest entschlossen sie zu finden und will wissen, warum sie nicht zu ihm zurückgekommen ist. Der zweite Teil handelt vom Leben seiner Mutter Liu Song. Rückblickend wird erzählt, wie sie aufgewachsen ist und was später alles geschehen ist. Damals wurden tausende Kinder von ihren Eltern in verschiedene Einrichtungen wie dem Sacred-Heart-Waisenhaus in Seattle gegeben, weil die Eltern sehr arm waren und in der Hoffnung, dass die Kinder dort ein besseres Leben haben würden. Viele versprachen ihren Kindern zurückzukommen, aber nicht alle haben ihr Versprechen gehalten. Die Handlung ist durchgehend interessant und sehr emotional erzählt. Der Schreibstil des Autors ist flüssig und gut zu lesen. Die Protagonisten sind sehr gut beschrieben und auch die Nebencharaktere sind sehr gut dargestellt. „Die chinesische Sängerin“ ist ein ziemlich bewegender Roman.

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Gute Geschichte, die mich vom Stil her leider nicht fesseln konnte
von einer Kundin/einem Kunden am 21.11.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Das Buch ist quasi in 2 Handlungsstränge gegliedert. Einmal das Jahr 1935: Hier geht es um den 12 jährigen William Eng, der im Waisenhaus ist, und dort nahezu keine Chance hat eine Familie zu finden, die ihn adoptiert, denn er ist Chinese. In der damaligen Zeit herrschte noch Rassentrennung und... Das Buch ist quasi in 2 Handlungsstränge gegliedert. Einmal das Jahr 1935: Hier geht es um den 12 jährigen William Eng, der im Waisenhaus ist, und dort nahezu keine Chance hat eine Familie zu finden, die ihn adoptiert, denn er ist Chinese. In der damaligen Zeit herrschte noch Rassentrennung und selbst amerikanisch aussehende Kinder hatten es schwer. 1935 war keine Zeit des Überflusses, in der man mehrere Mäuler stopfen konnte. Wer einmal im Waisenhaus war, bliebt dort meist bis ins Erwachsenenalter. Auf einem Ausflug, den es einmal im Jahr für alle Jungen des Waisenhauses gibt, entdeckt William seine Mutter auf der großen Kinoleinwand. Die Schauspielerin mit dem Künstlernamen Willow Frost sieht ihr so ähnlich und William beschließt auszureißen und diese Frau zu suchen, denn die bekannte Leinwandkünstlerin ist auf Tournee und wird bald auch ganz in der Nähe einen Gastauftritt haben. Gemeinsam mit der blinden Waise Charlotte reißen sie aus. Im zweiten Teil geht es zurück ins Jahr 1921, als Williams Mutter Liu Song noch jung ist. Liu Songs Mutter, eine Schauspielerin, liegt im Sterben und es sieht so aus, als hätte Lius Stiefvater einen wesentlichen Beitrag zu ihrem Tod geleistet. Er ist ein Ekel und möchte einen männlichen Nachkommen, den er von seiner Frau nicht geschenkt bekommen hat. Jetzt muss er sich anderweitig orientieren. Es ist keine leichte Zeit für Liu Song, die jetzt ein Leben wie Aschenputtel führt und in Schande lebt. Sie versucht trotz allem so gut es geht ihr Leben zu meistern. Fazit „Die Chinesische Sängerin“ ist nicht nur ein Roman über eine Frau mit einer bewegten Vergangenheit. Es ist auch eine Beschreibung der Zeit in den Dreißigern. Oft streut der Autor Zeitgeschehen ein, wie Aufstände, Demos oder Rassentrennung. Das ist ordentlich viel Beiwerk und lenkte mich von der Geschichte ab, obwohl dies alles natürlich die Wertvorstellungen und Gepflogenheiten der Zeit wiederspiegelt und hilfreich für das Verständnis der Geschichte ist. Die 2 Handlungsstränge wechseln hin und her und tasten sich langsam an das Finale heran. Ich muss sagen, dass mich das Buch aufgrund der Randgeschehnisse nicht gefesselt hat. Ich fand es etwas langatmig. Der Wechsel zwischen den Zeiten störte mich am meisten, als ich dachte, jetzt geht die Beziehungsgeschichte Mutter/Sohn endlich los. Doch dann spielt eher die Kindheit der Mutter eine Rolle. Das fand ich erst einmal schade. Wenn ein Buch sich erst im letzten Drittel entwickelt ist mir persönlich das zu wenig Kerngeschichte, bzw. Geschichte, die ich erwartet hatte. Meine Erwartungen wurden nicht erfüllt und mich hat das Buch daher leider nicht komplett ins Herz getroffen.

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Mütter und Kinder in schwierigen Zeiten
von Klara am 04.07.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

„Die chinesische Sängerin“, der zweite Roman des Bestsellerautors Jamie Ford, spielt in Seattle vor dem Hintergrund der Großen Depression. Der 12jährige Protagonist William Eng, ein amerikanischer Junge chinesischer Abstammung, lebt seit fünf Jahren im christlichen Sacred-Heart-Waisenhaus. Dort werden den Jungen nachts die Hände an den Bettgestellen festgebunden, und morgens... „Die chinesische Sängerin“, der zweite Roman des Bestsellerautors Jamie Ford, spielt in Seattle vor dem Hintergrund der Großen Depression. Der 12jährige Protagonist William Eng, ein amerikanischer Junge chinesischer Abstammung, lebt seit fünf Jahren im christlichen Sacred-Heart-Waisenhaus. Dort werden den Jungen nachts die Hände an den Bettgestellen festgebunden, und morgens weckt sie das schnappende Klatschen des Ledergürtels von Schwester Briganti. Es ist ein schweres Leben an diesem einsamen Ort, und William weiß, dass dieses prächtige Haus in Wirklichkeit ein gütiges, liebevolles, blumengeschmücktes Gefängnis ist. (S. 26) Am 28. September 1934 ist sein Geburtstag, oder vielmehr der Geburtstag aller Jungen. Die Mädchen feiern ihren kollektiven Geburtstag am 15. Juli, so haben es die Nonnen festgelegt. Zur Feier des Tages gibt es eine Straßenbahnfahrt zum historischen Moore Theatre und ein Fünf-Cent-Stück für Süßigkeiten. Im Kino angekommen, streift William durch das Foyer. Er hat Sehnsucht nach seiner Mutter, die sich früher mit ihm immer alte Filmdramen und Stummfilme in zweitklassigen Kinos angesehen hatte. Bevor der Film „Pioniere des Wilden Westens“ anläuft, wird in der Vorschau die Fox-Movietone-Revue mit der chinesischen Sängerin Willow Frost vorgestellt. Für William steht fest, dass diese Frau seine Mutter ist. Früher war sie in Chinatown als Liu Song bekannt, und er hatte sie immer Ah-Ma genannt. All die Jahre glaubte William sie wäre tot. Er hatte gelitten und getrauert. Sie war am Leben und hatte ihn zurückgelassen wie einen streunenden Hund. Nach all den schweren Jahren muss er sie finden. Die Movietone Players gastieren im 5th Avenue Theatre und wenig später flieht er mit Charlotte, seiner besten Freundin, aus dem Waisenhaus. „Ein glückliches Ende, das war alles, was er sich wünschte.“ (S.65) Jamie Ford erzählt in seinem Roman eine berührende Mutter-Sohn-Geschichte. Sie beginnt im Jahr 1934, als William sich auf die Suche nach seiner Mutter macht. Die anderen Kinder, mit denen er im Waisenhaus lebt, haben eine ähnliche Vergangenheit wie er. Und nicht alle sind Waisen, hoffen darauf, irgendwann wieder nach Hause zurückzukehren. Manche Eltern halten Wort. „Manche Versprechen sind aber schwieriger einzulösen als andere.“ (S. 395) Williams einzige Freunde sind die blinde Charlotte Rigg und der Indianerjunge Sunny Sixkiller. Dieser hat sich mit dem Leben im Waisenhaus abgefunden. Charlotte hingegen will bzw. wird auf keinen Fall mehr zu ihrem Vater zurückkehren. In einem zweiten Erzählstrang beschreibt der Autor das Leben von Liu Song. 1921 verdient sich die damals 17jährige nach der Schule als Werbesängerin in Butterfields Musikgeschäft etwas Geld dazu. Sie hatte ihre wunderschöne Stimme von ihrem verstorbenen Vater geerbt, einem Star der kantonesischen Oper. Als Liu Songs Mutter, die in zweiter Ehe mit einem Geschäftsmann verheiratet ist, stirbt, wird Liu Song den Verdacht nicht los, dass dieser ihre Mutter umgebracht hat. Mit einer ausgeklügelten Idee vertreibt sie ihn und seine Zweitfrau aus dem Haus. Wenig später kommt William zur Welt. Jamie Ford erzählt weiter über die Folgen der Spanischen Grippe, die unendlich viele Familien auseinander riss, den Börsenkrach von 1929, die Entwicklung der aufstrebenden Filmindustrie, überhaupt die rasante Entwicklung des technischen Fortschritts und den schwierigen Aufstieg Liu Songs zur begnadeten Künstlerin Willow Frost. Ein sehr einfühlsamer Roman, der die Zeitgeschichte und die gesellschaftlichen Hintergründe in Seattle gut beschreibt. Ein Roman über innige Mutterliebe und einen Jungen, der an die Liebe seiner Mutter glaubt, über sexuellen Missbrauch, das schwierige Leben chinesischer Einwanderer in Amerika, die Not und das große Elend der Großen Depression. Besonders gut hat mir gefallen, wie der Autor dem Leser durch kursiv gesetzte Passagen die Gedanken der Protagonisten näher bringt. Ich habe den Roman gerne gelesen.

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Dream a little dream of me...
von tigerbaer/heinz60 aus Karlsruhe am 04.06.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Inhalt: “Seit dem Tag, an dem der leblose Körper seiner Mutter aus dem Haus getragen wurde, lebt William Eng im Waisenhaus. Als er im Kino die schöne Sängerin Willow Frost sieht, ist er überwältigt. Täuschend ähnlich sieht sie seiner Mutter. Entschlossen, den fernen Filmstar aufzuspüren, läuft er fort, schlägt sich... Inhalt: “Seit dem Tag, an dem der leblose Körper seiner Mutter aus dem Haus getragen wurde, lebt William Eng im Waisenhaus. Als er im Kino die schöne Sängerin Willow Frost sieht, ist er überwältigt. Täuschend ähnlich sieht sie seiner Mutter. Entschlossen, den fernen Filmstar aufzuspüren, läuft er fort, schlägt sich auf den Straßen Seattles durch, sucht sie in Theatern und Lichtspielhäusern. Er muss Willow Frost finden. Er muss beweisen, dass sie seine Mutter ist, und endlich erfahren, was damals passierte.“ Dank einer Leserunde durfte ich „Die chinesische Sängerin“ von Jamie Ford lesen. 1934 begegnen wir dem 12-jährigen William Eng, der in Seattle im Waisenhaus lebt. Es ist ein besonderer Tag, der 28. September 1934, der Geburtstag von allen Jungs im Waisenhaus. William darf Fragen nach seinen Eltern, seiner Mutter stellen und es geht ins Kino. Im Kino sieht William die Sängerin Willow Frost und ist überzeugt, dass sie seine Mutter ist. Er reißt aus und es gelingt ihm tatsächlich der Sängerin zu begegnen. Damit beginnt eine Reise in die Vergangenheit… Der geschichtliche Hintergrund vor der großen Depression im Seattle der 30er Jahre des 20. Jahrhundert bietet einen sehr spannenden Rahmen und wird vom Autor interessant und spannend beschrieben. Die Figuren, sei es William, Willow oder andere sind mir leider durch das gesamten Buch fremd geblieben. Ich konnte einfach keine Verbindung zu ihnen aufbauen und so hat mich die Geschichte, die alle Zutaten eines großen Dramas bietet, leider nicht wirklich berührt. Nichtsdestrotz ist „Die chinesische Sängerin“ eine lesenswerte Geschichte, aber für mich ist der Funke einfach nicht übergesprungen.

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