orellfuessli.ch

Bücher die bis 22. Dezember 12:00 bestellt werden, werden noch vor Weihnachten ausgeliefert

Die Eifelgräfin

Historischer Roman. Originalausgabe

(9)
Welches Geheimnis hütet die Burg in der Eifel?
Jerusalem, 1148. Drei Männer teilen nach erfolgreichem Kreuzzug ihre Beute. Im Angesicht eines magischen Kruzifixes schliessen sie einen Pakt: sich und die Ihren auf ewig zu schützen.
Zweihundert Jahre später: Wegen einer drohenden Fehde wird Elisabeth von Küneburg in die Obhut von Freunden geschickt. Sie geniesst das Leben dort – doch dann bricht die Pest aus. Ihr Onkel Dietrich nutzt die Wirren, um die elterliche Burg einzunehmen. Er setzt alles daran, seinen Sohn, den düsteren Albrecht, so schnell wie möglich mit ihr zu vermählen. Gelingt es den Nachkommen der Bruderschaft, sie zu retten?
Portrait
Petra Schier, Jahrgang 1978, lebt mit ihrem Mann und einem Schäferhund in einer kleinen Gemeinde in der Eifel. Sie studierte Geschichte und Literatur und arbeitet seit 2003 als freie Lektorin und Autorin.
… weiterlesen
Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 569
Erscheinungsdatum 01.10.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-24956-3
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 190/113/43 mm
Gewicht 465
Abbildungen mit 5 schwarzweissen Abbildungen
Auflage 4
Buch (Taschenbuch)
Fr. 14.90
inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
Versandfertig innert 1-2 Werktagen.
Kostenlose Lieferung ab Fr. 30 i
Lieferung zur Abholung in Ihre Buchhandlung möglich – Verfügbarkeit prüfen
Premium Card
Fr. 14.90 Umsatz sammeln
Weitere Informationen

Andere Kunden interessierten sich auch für

  • 40927086
    Die Bastardtochter
    von Petra Schier
    (7)
    Buch
    Fr. 14.90
  • 30567191
    Das Haus in der Löwengasse
    von Petra Schier
    (15)
    Buch
    Fr. 12.90
  • 32173024
    Die Vergolderin
    von Helga Glaesener
    (2)
    Buch
    Fr. 14.90
  • 21383198
    Das silberne Zeichen
    von Petra Schier
    (2)
    Buch
    Fr. 12.90
  • 15532017
    Das Jungfrauenspiel
    von Sandra Lessmann
    (2)
    Buch
    Fr. 12.90
  • 35058906
    Schandweib
    von Claudia Weiss
    (7)
    Buch
    Fr. 14.90
  • 33789958
    Verschwörung im Zeughaus / Adelina Burka Bd. 5
    von Petra Schier
    (17)
    Buch
    Fr. 14.90
  • 42462303
    Die Rebellinnen
    von Iny Lorentz
    Buch
    Fr. 14.90
  • 30577549
    Wölfe
    von Hilary Mantel
    (7)
    Buch
    Fr. 17.90
  • 31113870
    Die keltische Schwester
    von Andrea Schacht
    (1)
    Buch
    Fr. 14.90 bisher Fr. 16.90

Kundenbewertungen


Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
8
1
0
0
0

Das 14. Jahrhundertr in der Eifel
von Uwe Taechl aus Bremen am 25.03.2012

Inhalt: 1348 in der Eifel, Elisabeth von Küneburg wird von ihrem Vater nach Burg Kempenich geschickt, um dort die Rückkehr ihres Verlobten abzuwarten. An ihre Seite wird ihr als Magd Luzia Bongert, die Tochter eines freien Bauern, gestellt. Wie sich herausstellt, sind ihrer beiden Familien durch einen zweihundert Jahre alten... Inhalt: 1348 in der Eifel, Elisabeth von Küneburg wird von ihrem Vater nach Burg Kempenich geschickt, um dort die Rückkehr ihres Verlobten abzuwarten. An ihre Seite wird ihr als Magd Luzia Bongert, die Tochter eines freien Bauern, gestellt. Wie sich herausstellt, sind ihrer beiden Familien durch einen zweihundert Jahre alten Schwur miteinander verbunden, dessen sichtbares Zeichen ein anscheinend mit mystischen Kräften ausgestattet Kreuz ist. Die Zeit auf der Burg verfliegt, der mürrische und ungehobelte Johann von Manten macht sich und Elisabeth das Leben schwer, Luzia verliebt sich in einen Gaukler und die Rückkehr des Verlobten verzögert sich immer weiter. Dann erreichen die ersten Pestmeldungen Burg Kempenich und die Seuche nimmt ihren Lauf... Rezension: Petra Schier gelingt es den Leser von der ersten Seite an mitten hinein ins Mittelalter zu versetzen. Ihre sehr bildliche Sprache lässt einen nicht nur zum Leser, sondern zum Erleber werden. Man muss einfach mit den Charakteren und ihren täglichen Problemen mitfühlen. Liebe, Intrige, Schicksale, Heiterkeit und Trauer halten sicher die Waage und so vergehen die 575 Seiten wie im Fluge. Geschichtlich untermauert und mit reichlich Fachwissen über die Umgebung und die Belange des Mittelalters bestückt, schafft es Frau Schier das Leben auf einer Burg des 14. Jahrhunderts, sowie das städtische Treiben in Koblenz dem Leser nahe zu bringen. Ein Buch für jeden und jede, der/die sich gerne in die Zeit vor 700 Jahren versetzen lässt und emotionales Auf-und-Ab in Büchern liebt.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
1 0
Mehr als nur ein Liebesroman
von Netha aus Hamburg am 09.02.2010

Im Rahmen einer Autorenbegleiteten Leserunde nahm ich dieses Buch zur Hand. Mich haben das Cover, der Klappentext des Buches, sowie das Thema sehr angesprochen. Die Inhaltsangabe hier wird dieser Geschichte kaum gerecht, die des Buches ist aussagekräftiger, da er die Geschichte besser beschreibt. Meine Erwartung war recht hoch, denn es... Im Rahmen einer Autorenbegleiteten Leserunde nahm ich dieses Buch zur Hand. Mich haben das Cover, der Klappentext des Buches, sowie das Thema sehr angesprochen. Die Inhaltsangabe hier wird dieser Geschichte kaum gerecht, die des Buches ist aussagekräftiger, da er die Geschichte besser beschreibt. Meine Erwartung war recht hoch, denn es war nicht mein erstes Buch von Petra Schier. Diese Erwartung wurde dann auch vollstens Bedient. Der Graf von Küneburg gibt seine Tochter Elisabeth in die Obhut des Grafen von Kempenich, da er eine Familienfehde seitens seines Stiefbruders erwartet, dieser stellt Anspruch auf die Burg Küneburg und dessen Ländereien sowie den Titel. Elisabeth eine sehr gutaussehende und gescheite Frau, fühlt sich auf Burg Kempenich sehr wohl. Dort lernt sie auch Johann von Manten kennen. Dieser hat es nicht leicht mit Elisabeth, die ihn unmissverständlich vor Augen führt was sie von ihm und seinem Benehmen hält. Elisabeth bekommt Luzia, eine freie Bauernmagd, zur Seite gestellt. Die beiden freunden sich sehr schnell an und finden durch die Teile eines Kruzifixes heraus, dass ihre Vorfahren ein Leben lang Freundschaft und Hilfe in der Not geschworen haben. Als Elisabeth die zwei Teile des Kreuzes zusammenfügt passieren ungewöhnliche Dinge mit diesem Kreuz, aber auch mit den beiden Frauen. Als die Beulenpest ausbricht spitzt sich die Lage dramatisch zu. Mir hat der flüssige, klare Schreibstil sehr gut gefallen. Ebenso die sehr gute Ausarbeitung der örtlichen Begebenheiten. Sehr hilfreich dabei waren zwei Karten am Ende des Buches, die eine Rekonstruktion der Burgen Küneburg und Kempernich zeigt. Am Anfang dachte ich das es ein Roman ist der dem Leser das Leben im 17. Jahrhundert nahe bringen möchte und sich um das Werben zweier liebenden Menschen dreht. Doch das war weit gefehlt von mir. Die Autoren baut eine super Spannung auf die sie Stück für Stück zu steigern vermochte und sie dann in einem klasse Showdown ausklingen lies. Die Dramatik die diese Geschichte beinhaltete lies mich dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen, ich war so gefesselt das ich das halbe Buch an einem Tag in fast einem Rutsch durchgelesen habe. Die Beschreibungen der Orte und Figuren war so plastisch das mein Kopfkino im vollen Umfang am laufen war. Ich durfte die Protagonisten sehr gut kennen lernen und habe mit gelitten und gehofft. Mich aber auch mit ihnen gefreut. Die Schurken in dieser Geschichte sind so klasse beschrieben, dass man diese am liebsten ins ewige Eis gewünscht hätte. Für mich ein völlig runder, spannender und fesselnder Roman, der nach einer Fortsetzung ruft. Der berühmte rote Faden fand keine Ecken um hängen zu bleiben, und Längen sucht der Leser vergeblich. Auch der Lerneffekt war sehr schön, habe ich doch wieder Dinge erfahren dürfen die mir so nicht bekannt waren. Petra Schier erzählt in einem schönen Nachwort auch noch was in diesem Roman Tatsache war und wo die Fiktion begann. Ich finde es ist eine wunderbare Mischung daraus entstanden die gelesen werden sollte.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
1 0
Elisabeth vs. Johann = unentschieden
von kleeblatts-buecherblog aus Mertesheim am 28.09.2015

Elisabeth von Küneburg wird von ihrem Vater zu einer befreundeten Adelsfamilie nach Kempenich geschickt, da widrige Umstände dazu geführt haben, dass ihr Onkel einen Anspruch auf das Erbe erhebt. So ist zur Zeit das Leben auf der Küneburg nicht sicher. In Kempenich angekommen, stößt die freie Bauerstochter Luzia als... Elisabeth von Küneburg wird von ihrem Vater zu einer befreundeten Adelsfamilie nach Kempenich geschickt, da widrige Umstände dazu geführt haben, dass ihr Onkel einen Anspruch auf das Erbe erhebt. So ist zur Zeit das Leben auf der Küneburg nicht sicher. In Kempenich angekommen, stößt die freie Bauerstochter Luzia als Magd zu ihr. Bald verbindet die beiden nicht nur eine große Freundschaft, sondern auch ein geheimnisvolles Kruzifix, dass Vorfahren der beiden gehört hat. Und auch Johann von Manten schleicht sich in Elisabeths Leben. Doch ihm kann sie nichts Positives abgewinnen. Petra Schier steht für sehr gut recherchierte und auch spannende historische Geschichten, was sie gerade wieder mit ihrem als letztes erschienen Roman "Der Hexenschöffe" eindringlich bewiesen hat. Aber auch ihre "früheren Werke" sind nicht zu verachten und so widmete ich mich dem ersten Teil der Kreuz-Trilogie "Die Eifelgräfin", der mich ab der ersten Seite sofort in den Bann ziehen konnte. Dies erstens durch den fesselnden Schreibstil und zweitens durch die interessante Geschichte. Auch wenn - wie im Nachwort beschrieben - einiges der Fantasie der Autorin entsprungen ist, geliegt es ihr dennoch geschickt, diese mit historischen Fakten zu vermischen. Heraus kommt ein spannender Roman aus dem Spätmittelalter. Vorliegend werden sogar kleine Fantasy-Elemente miteingebracht, so dass hier für jeden etwas geboten wird. Elisabeth ist eine mutige, junge Frau, die eigentlich mit beiden Beinen fest im Leben steht und auch mal sagt, was sie denkt. Trotzdem weiß sie sich zu benehmen und fügt sich in ihr Umfeld ein. So freut sie sich sogar auf die arrangierte Ehe mit einem Adeligen, den sie bis jetzt nur einmal gesehen hat. Aber natürlich kommt es anders als gedacht. Und zwar in Form des brummeligen Johann von Manten, der ihr das Leben doch etwas schwer macht. Die Kluge Magd Luzia bringt frischen Wind in die Geschichte. Sie ist auch mein Lieblingscharakter, da ich mich mit ihr am Besten identifizieren konnte. Mit dem ins Spiel gebrachte Kruzifix kommt dann noch Spannung und ein kleiner Teil Fantasy mit ins Spiel. Das Gesamtbild konnte einfach überzeugen und in Windeseile hatte ich die Geschichte durch. Leider. Ich hätte gerne noch längere Zeit in dem Buch verbracht. Aber ich kann mich ja zum Glück noch auf zwei Fortsetzungsromane freuen. Nur fürchte ich, dass ich diese eben so schnell verschlingen werde, wie den ersten Teil. Interessant war auch das Nachwort der Autorin, in welchem sie nochmals kurz aufschlüsselt, was historisch belegt und was ihrer Fantasie entsprungen ist. Hier war ich überrascht, lag ich mit meiner Vermutung bei manchen Figuren und Orten falsch, dachte ich, dass diese nur ersponnen sind, es aber doch historische Belege dafür gibt. Fazit: Großes (Kopf)Kino!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Die Eifelgräfin
von dorli am 14.01.2014

Die Eifel 1348. Als ihr Vater zur Unterstützung seines Lehnsherrn verreisen muss, wird Elisabeth von Küneburg bei Freunden auf Burg Kempenich untergebracht, da aufgrund von Erbstreitigkeiten und einer daraus drohenden Fehde ihre Sicherheit auf der elterlichen Burg nicht gegeben ist. Auch Elisabeths Verlobter Kunibert ist noch auf Reisen und... Die Eifel 1348. Als ihr Vater zur Unterstützung seines Lehnsherrn verreisen muss, wird Elisabeth von Küneburg bei Freunden auf Burg Kempenich untergebracht, da aufgrund von Erbstreitigkeiten und einer daraus drohenden Fehde ihre Sicherheit auf der elterlichen Burg nicht gegeben ist. Auch Elisabeths Verlobter Kunibert ist noch auf Reisen und kann nicht für ihren Schutz sorgen. Auf Kempenich angekommen, begegnet ihr nicht nur der ungehobelte Johann von Manten, sondern ihr wird auch Luzia, Tochter eines freien Bauern, als Magd zur Seite gestellt. Schnell schließen die beiden jungen Frauen Freundschaft und entdecken, dass jede von ihnen einen Teil einer geheimnisvollen Reliquie besitzt. Dann kommt die Pest in der Eifel an... "Die Eifelgräfin" beginnt mit einem ruhigen und beschaulichen Burgleben. Eine wunderschöne Geschichte, so richtig herrlich zum Zurücklehnen und Genießen. Der flotte und angenehm leicht zu lesende Schreibstil hat mich ruckzuck in die Geschichte reingezogen und mich mit den Protagonisten leben und leiden lassen. Da ist zunächst das besondere Verhältnis zwischen der adligen Elisabeth und der intelligenten und wissbegierigen Luzia, das nicht dem üblichen Herrin-Dienstmagd-Verhältnis entspricht, sondern sich im Verlauf der Handlung immer mehr zu einer Freundschaft entwickelt. Auch das Geplänkel zwischen den beiden Sturköpfen Elisabeth und Johann sorgt für gute Unterhaltung. Richtig klasse beschrieben wird der Beginn der Pest, wie sie sich langsam anschleicht, den ganzen Alltag völlig umkrempelt und wie unvorbereitet und hilflos die Menschen dieser schrecklichen Krankheit gegenüberstehen. Vermisst habe ich in diesem Roman die herrlichen Dialoge, die mir in der Aachen-Trilogie so sehr gefallen haben. Die haben den Büchern einen besonderen Pep gegeben, der mir hier ein bisschen gefehlt hat. "Die Eifelgräfin" ist eine wunderbare Liebesgeschichte vor einer interessanten historischen Kulisse. Ich bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Eifel-Historik
von Ulrike Werner aus Nettersheim am 26.03.2012

Zum Inhalt: Jerusalem im Jahr 1148, am Abend vor ihrer Heimreise teilen drei Männer ihre Beute aus dem erfolgreichen Kreuzzug. Unter anderem ein Kruzifix, das sich in drei Teile zerlegen lässt. Sie schwören auf diese heilige Reliquie, ihre Familien in Zeiten der Not nie ihm Stich zu lassen und sie... Zum Inhalt: Jerusalem im Jahr 1148, am Abend vor ihrer Heimreise teilen drei Männer ihre Beute aus dem erfolgreichen Kreuzzug. Unter anderem ein Kruzifix, das sich in drei Teile zerlegen lässt. Sie schwören auf diese heilige Reliquie, ihre Familien in Zeiten der Not nie ihm Stich zu lassen und sie auf ewig zu schützen. Dann trennen sie sich und jeder geht seiner Wege. Zweihundert Jahre später wird Elisabeth von Küneburg, von ihrem Vater wegen einer drohenden Fehde mit seinem Bruder, zu Freunden auf die Burg Kempenich geschickt. Dort angekommen, stellt man ihr Luzia, eine freie Bauerstochter, als Magd zur Seite. Trotz der Standesunterschiede werden die beiden zu besten Freundinnen und Vertrauten. Doch dann bricht die Pest auch über die Eifel herein und Elisabeths Onkel Dietrich nutzt die Wirren um die Burg seines Bruders und Elisabeth in seine Gewalt zu bringen. Letztere beabsichtigt er schnellstmöglich mit seinem zwielichtigen Sohn Albert zu verheiraten um seine Macht zu festigen. Wird es den Nachkommen Bruderschaft gelingen Elisabeth aus dieser scheinbar ausweglosen Situation zu retten? Meine Meinung: Petra Schier hat es, mit diesem in der Eifel angesiedelten Mittelalter-Roman, geschafft mich von der ersten Seite an zu begeistern. Hervorragend recherchiert und mit einigen Lageplänen der Burg am Ende des Buches, kann man sich fantastisch in die Geschichte hineinversetzen. Man hat wirklich regelrecht das Gefühl man steht selber mitten im Geschehen auf der Burg inmitten der wunderbaren Eifel-Landschaft. Für mich wirklich eine wunderbarer Roman, der noch dazu in meiner Heimat spielt. Es fällt einem schwer ihn überhaupt lange genug aus der Hand zu legen, das man darüber seine alltäglichen Arbeiten nicht vergisst. Für mich steht auf jedenfall fest: Auch die Fortsetzung "Die Gewürzhändlerin" wird alsbald noch in meiner Bibliothek landen, damit ich schnellstmöglich erfahre, wie es mit Elisabeth und Luzia weiterhin ergehen wird.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Ein genialer historischer Roman!
von Sonja am 06.03.2012

Kennt ihr das, wenn ihr regelrecht in ein Buch hineingezogen wird? So er ging es mir genau bei Petra Schiers Buch „Die Eifelgräfin“, ein historischer Roman. Zu allererst hat mir die Ausstattung des Buches total gut gefallen, das Cover ist sehr ansprechend, dann sind noch Liedtexte abgedruckt in Mittelhochdeutsch, welche... Kennt ihr das, wenn ihr regelrecht in ein Buch hineingezogen wird? So er ging es mir genau bei Petra Schiers Buch „Die Eifelgräfin“, ein historischer Roman. Zu allererst hat mir die Ausstattung des Buches total gut gefallen, das Cover ist sehr ansprechend, dann sind noch Liedtexte abgedruckt in Mittelhochdeutsch, welche dann übersetzt worden sind und am allerbesten fand ich die Skizzen zu der Burg in der der Roman zu großen Teilen spielt. So konnte man sich genau vorstellen wo man sich gerade befindet, eine sehr tolle Idee. Ein bisschen habe ich ein Glossar vermisst, dass man Begriffe, die nicht mehr allgemein geläufig sind einfach nachschlagen kann. Klar, gibt es auch das Internet, aber ich persönlich habe nicht immer Lust, wenn ich lese aufzustehen und an den Computer zugehen, manchmal ist auch kein Computer in der Nähe… Der Schreibstil Petra Schiers hat mir auch richtig zu gesagt, er hat das Gefühl unterstützt, dass ich in den Roman rein gezogen werde und in eine andere, längst vergangene Zeit katapultiert werde. Er war einerseits unaufdringlich und nicht konstruiert, andererseits ist dem Leser klar, dass es nicht das ganz normale Schriftdeutsch der heutigen Zeit ist. Das Buch beginnt mit dem Prolog im Jahre 1148, drei Männer teilen eine heilige Reliquie und schwören sich damit, egal was passiert, immer zueinander zu stehen. Dieser Schwur soll über Generationen hinweg halten… Die eigentliche Handlung beginnt: Auf Grund einer Fehde wird Elisabeth von Küneburg von ihren Eltern zu Bekannten geschickt um dort auf deren Burg Kempenich zu leben bis ihr Verlobter von einer Reise zurückkehrt – jedoch verzögert sich seine Rückkehr, da das Land von der Pest geplagt wird… Elizabeth wird eine eigene Magd, Luzia, zugeteilt und die beiden Frauen finden heraus, dass sie beide ein Teil eines Schmuckstücks haben, welches man zusammensetzten kann, es hat etwas Magisches an sich, denn in bestimmten Situationen wird es warm, fängt an zu surren und zu leuchten. Die jungen Frauen fürchten sich etwas. Zur gleichen Zeit residiert Johann von Manten auf der Burg, ein schlimmer Weiberheld, der ziemlich ungehobelt wirkt. Eigentlich kann Elizabeth ihn nicht ausstehen, aber irgendwie fühlt sie sich auch zu ihm hingezogen… Das Leben auf der Burg könnte wunderbar und friedvoll sein, nur bricht auch bald in der Gegend die Pest aus... Besonders gut an dem historischen Roman gefällt mir, dass nicht nur die Protagonisten Elizabeth eine Stimme von der Autorin bekommen hat, sondern dass es insgesamt drei Erzählstränge gibt, den von Elizabeth von Küneburg, dann aber auch von der Magd Luiza und von Johann von Manten - so kann der Leser tiefer in die Gedanken der Charaktere und somit auch in die Geschichte eintauchen. Das Buch lässt sich wunderbar flüssig lesen und in eine andere Zeit eintauchen, die Geschichte fesselt einen von Anfang an, das liegt teilweise an der wunderschönen Sprache, die die Autorin gebraucht, aber auch an dem Inhalt, der sich von anderen historischen Romanen soweit unterscheidet, dass das Buch nicht von Kämpfen und Schlachten geprägt ist, sondern eher von den zwischenmenschlichen Beziehungen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Teil 1 der Kreuz-Romanreihe
von Carmen Vicari aus Dossenheim am 11.01.2012

Der Prolog beginnt im Jahre 1148 in Jerusalem. Drei Männer teilen sich die Beute aus dem Kreuzzug. Ein magisches Kreuz wird dabei durch drei Teile geteilt. Der eine erhält den Rahmen, der andere das Kreuz und der dritte die dazugehörende Kette. Zeitgleich geben sie sich das Versprechen, sich und... Der Prolog beginnt im Jahre 1148 in Jerusalem. Drei Männer teilen sich die Beute aus dem Kreuzzug. Ein magisches Kreuz wird dabei durch drei Teile geteilt. Der eine erhält den Rahmen, der andere das Kreuz und der dritte die dazugehörende Kette. Zeitgleich geben sie sich das Versprechen, sich und die Ihren auf ewig zu schützen. Etwa 200 Jahre später wird Elisabeth von Küneburg zu Freunden ihrer Eltern geschickt, um so einer drohenden Fehde mit dem Stiefonkel zu entkommen. Da erst kürzlich ihre Magd verstarb, tritt Luzia in ihre Dienste. Beide Frauen verbindet etwas - ohne es zunächst zu ahnen. Durch Zufall stellen sie fest, dass sie beide im Besitz von Teilen des magischen Kreuzes sind. Sie fügen diese wieder zusammen, aber wo steckt der dritte Teil und wieso summt und leuchtet das Kreuz immer wieder? Als Pest ausbricht und Elisabeths Verlobter daran stirbt, scheint alles verloren... Petra Schier hat in dem ersten Teil der Kreuz-Romanreihe einen spannenden und mitreißenden Auftakt vorgelegt. Dabei ist die Idee zu dem Buch schon etwa 15 Jahre alt. Viele Jahre reifte das Buch weiter und wurde schließlich so umfangreich, dass es auf zwei Bücher gesplittet werden musste. Auch wenn man merkt, dass die Geschichte weiter geht, lässt sich der erste Band als abgeschlossene Geschichte betrachten. Die Geschichte beinhaltet alles von Liebe und Leidenschaft, bis hin zu Zwistigkeiten und Verzweiflung. Die historische Grundlagen wurden sauber recherchiert und dabei geschickt in die Geschichte eingeflochten. Die Hauptprotagonisten Elisabeth, Luzia und Johann wirken sehr lebendig und der Leser wird regelrecht mitgerissen. Viel zu schnell fliegen die Seiten dahin. Durch das magische Kreuz hat sich die Autorin auch ein wenig Mystik im Roman erlaubt. Dies ist jedoch keinesfalls störend, sondern wirkt sehr erfrischend. Eine Rekonstruktion der Burg Kempenich, ein historisches Nachwort sowie zwei Lieder von Walther von der Vogelweide runden den positiven Gesamteindruck noch ab. Lediglich einen Personenregister habe ich vermisst. Fazit: Ein spannender und fesselnder erster Teil, der Lust macht auf die Fortsetzung und ein Wiedersehen mit Elisabeth, Luzia und Johann. Band 1: Die Eifelgräfin Band 2: Die Gewürzhändlerin

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Historischer Roman aus unserer Gegend
von einer Kundin/einem Kunden am 30.01.2010

Petra Schiers "Eifelgräfin" hat mir sehr gut gefallen. Historischer Roman, Liebesgeschichte und die Frage: Was hat das magische Kruzifix, welches im Jahre 1148, 200 Jahre zuvor, in einem Kreuzzug erbeutet wurde, mit der Eifelgräfin Elisabeth von Küneburg zu tun...

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Die Eifelgräfin
von Sabine aus Aachen am 02.07.2016

Die Rezension zu diesem Buch fällt mir nicht so leicht, einfach weil meine Erwartungen nicht erfüllt wurden – und dies liegt leider am wirklich irreführenden Klappentext, der eine geheimnisvolle Geschichte verspricht und viel zu viel verrät. Daher warne ich davor, den Buchrückentext zu lesen und verrate nur so viel... Die Rezension zu diesem Buch fällt mir nicht so leicht, einfach weil meine Erwartungen nicht erfüllt wurden – und dies liegt leider am wirklich irreführenden Klappentext, der eine geheimnisvolle Geschichte verspricht und viel zu viel verrät. Daher warne ich davor, den Buchrückentext zu lesen und verrate nur so viel – es handelt sich aus meiner Sicht bei diesem Buch um einen historischen Liebesroman. Dabei war der Prolog tatsächlich spannend – er spielt 200 Jahre vor der eigentlichen Geschichte und man erfährt von einem Schmuckstück, das im weiteren Teil der Geschichte noch eine Rolle spielen wird und das eine besondere Kraft zu haben scheint. Dann wird man ins Jahr 1348 versetzt und begleitet die Protagonistin Elisabeth von Küneburg beim Einzug in Burg Kempenich. Hier geht die Spannung erst einmal verloren, auch wenn ich die Geschichte nicht uninteressant fand: Man lernt die Charaktere näher kennen, lernt sehr viel über das Leben des Adels auf einer Burg, aber auch einiges über die Klassenunterschiede, denn Elisabeth erhält eine neue Magd, Luzia, die zunächst tatsächlich als Magd auftritt, im Laufe der Geschichte aber zu einer guten Freundin für Elisabeth wird. Auf so einer Burg herrscht natürlich ein Kommen und Gehen, und schon bald taucht Johann von Manten auf, dem ein zweifelhafter Ruf vorauseilt und der sich ziemlich rüpelhaft benimmt. Mehr will ich aber nicht verraten. Was dann weiter geschieht, ist an vielen Stellen zwar vorhersehbar und wenig überraschend, dennoch aber unterhaltsam – wenn man weiß, dass man einen historischen Liebesroman liest und nicht denkt, eine Abenteuergeschichte mit Geheimnissen und Intrigen in der Hand zu halten – Abenteuer und Geheimnisse gibt es zwar auch in diesem Buch, aber wirklich nur am Rande und am Ende der Geschichte. Während ich das erste und letzte Drittel des Buches wirklich unterhaltsam fand, gab es im Mittelteil leider ein paar Längen – hier ist einfach wenig passiert, die Handlung geriet ins Stocken und tapste auf der Stelle. Dass man als Leser weiß, wohin die Geschichte gehen wird, macht das natürlich nicht besser. Da ich aber Elisabeth und Luzia mochte, bin ich drangeblieben, und bald kam dann auch wieder Schwung in die Geschichte. Die Charaktere sind gut gezeichnet, wenn auch manche etwas klischeehaft geraten sind. Sofort ins Herz geschlossen habe ich Elisabeth, weil sie trotz ihrer Kühle, die sie manchen Personen gegenüber an den Tag legte, eigentlich doch ein großes Herz hat und sich für die Ihren einsetzt. Auch Luzia, Elisabeths Magd, mochte ich gerne – auch wenn sie anfangs sehr schüchtern und unbedarft wirkte, ist sie einfach liebenswert. Schön fand ich auch die Freundschaft, die sich langsam zwischen ihr und ihrer Herrin anbahnt, wie Luzia dann immer entschlossener wird und Dinge auch mal selber angeht. Der Schreibstil ist eher einfach und lässt sich sehr leicht lesen – daher halte ich diesen Roman auch geeignet, wenn man sich dem Genre „historischer Roman“ langsam nähern möchte. Dieses Buch ist wirklich unterhaltsam, lässt sich leicht und flüssig lesen und verwirrt nicht, da die Geschichte sehr geradlinig erzählt wird – ich fühlte mich gut unterhalten und hatte nette Lesestunden, so dass ich 3,5 von 5 Sternen vergebe. Mein Fazit Man sollte den Klappentext besser nicht lesen, denn er verrät viel zu viel und verspricht eine geheimnisvolle Geschichte – dabei handelt es sich bei diesem Auftakt der Kreuztrilogie eher um einen historischen Liebesroman. Ich fand ihn unterhaltsam, auch wenn es im Mittelteil einige Längen gab und die Handlung ins Stocken geraten ist – dafür aber nimmt sie am Ende noch mal richtig Fahrt auf und konnte mich dann auch fesseln. Die Charaktere haben mir gut gefallen, auch wenn manche etwas stereotyp geraten sind, der Schreibstil ist leicht und locker und lässt sich sehr flüssig lesen. Ich gebe diesem Buch 3,5 von 5 Sternen und werde die Reihe sicherlich weiter verfolgen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0

Wird oft zusammen gekauft

Die Eifelgräfin

Die Eifelgräfin

von Petra Schier

(9)
Buch
Fr. 14.90
+
=
Die Gewürzhändlerin

Die Gewürzhändlerin

von Petra Schier

(7)
Buch
Fr. 14.90
+
=

für

Fr. 29.80

inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten

Alle kaufen

Kundenbewertungen

Verfügbarkeit in Ihrer Buchhandlung prüfen

Filialabholung: Ihre Vorteile
  1. Bereits Online prüfen, ob Ihr gewünschtes Buch in der Filiale vorrätig ist
  2. Bestellen Sie Online und lassen Sie Ihre Artikel zur Abholung in die Filiale vor Ort liefern
  3. Artikel, die zur Filialabholung bestellt wurden, können in der Filiale bezahlt werden.
  4. Falsches Buch bestellt? Retournieren Sie ihre gekauften Bücher kostenfrei in der Filiale