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Die Einsamkeit der Primzahlen

(12)
»Zum Teufel noch mal, was für ein grossartiger Schriftsteller, schon mit 26 Jahren!« Andrea Camilleri


Ein einziger Tag in ihrer Kindheit, so scheint es, hat über ihr ganzes Leben entschieden. An einem solchen Tag verlor Alice für immer ihre Unbeschwertheit und das Vertrauen zu ihrem halsstarrigen Vater. Mattia hingegen verlor mit sechs Jahren seine Schwester, deren Hilfsbedürftigkeit er ein einziges Mal, für wenige Stunden, missachtet hatte. Seither quälen ihn Schuldgefühle, die er niemandem offenbart.


Sieben Jahre später lernen Mattia und Alice sich auf dem Gymnasium kennen. Die Anziehungskraft zwischen den beiden scheint unwiderstehlich. Jeder erkennt im anderen die eigene Einsamkeit. Alice ist der einzige Mensch, dem Mattia wenigstens einmal seinen Schmerz zu offenbaren wagt. Und umgekehrt würde sie nie einen anderen als ihn bitten, das Tattoo von ihrer Haut zu entfernen, mit dem sie ihre inneren Wunden gleichsam übermalen wollte. Doch mit den Jahren werden die Hindernisse, die die beiden einander unbewusst in den Weg legen, höher und höher. Bis sie sich entscheiden müssen.


In einer ebenso klaren wie poetisch-eindringlichen Sprache erzählt Paolo Giordano die Geschichte von Alice und Mattia, die wie Primzahlzwillinge nahe beieinanderstehen und doch immer durch eine Winzigkeit getrennt bleiben. Komplexe Seelenzustände schildert er so genau, dass sie fassbar werden und uns tief berühren. Paolo Giordano findet unvergessliche Bilder für die verschlungenen Wege, auf denen die Dramen der Kindheit in uns fortwirken. Seine Prosa verwandelt auf magische Weise Schmerz in Trost.


Ausgezeichnet mit Italiens renommiertestem Literaturpreis – dem »Premio Strega«. Mit 26 Jahren ist Paolo Giordano der jüngste Gewinner aller Zeiten.


Portrait
Paolo Giordano wurde 1982 in Turin geboren, wo er auch Physik studierte und lehrte. Nach einigen Kurzgeschichten und Auftritten auf Literaturfestivals feierte er mit »Die Einsamkeit der Primzahlen« ein sensationelles Romandebüt. Es war das meistverkaufte Buch Italiens im Jahre 2008. In der über 60-jährigen Geschichte des Premio Strega – des wichtigsten Literaturpreises in Italien – ist er der jüngste Preisträger überhaupt. Sein Roman wurde in 26 Länder verkauft.
Zitat
"Beachtlich ist zudem der Sprecher Daniel Brühl: einfühlsam, zurückhaltend und stellenweise suggestiv zieht der Nachwuchsfilmstar in die Handlung hinein, bis sie sichtbar werden: Giordanos grossartige Sprachbilder..."
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kopiergeschützt i
Seitenzahl 368, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 24.12.2009
Sprache Deutsch
EAN 9783641027827
Verlag Karl Blessing Verlag
Originaltitel La solitude dei numeri primi
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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packend
von einer Kundin/einem Kunden am 22.05.2013

Dieses eBook hat mich total gefesselt: wunderschön erzählt, sehr einfühlsam, niemals übertrieben, aber sehr prägnant. Auch wenn die Hauptpersonen sehr anders sind als die Menschen in meinem Umfeld konnte ich mich bestens in sie einfühlen und ihre Handlungsweisen verstehen. Ein tiefgründiges Buch, das zu lesen sich sehr lohnt, hilft... Dieses eBook hat mich total gefesselt: wunderschön erzählt, sehr einfühlsam, niemals übertrieben, aber sehr prägnant. Auch wenn die Hauptpersonen sehr anders sind als die Menschen in meinem Umfeld konnte ich mich bestens in sie einfühlen und ihre Handlungsweisen verstehen. Ein tiefgründiges Buch, das zu lesen sich sehr lohnt, hilft es uns doch, andere Menschen besser zu verstehen. Die grosse Tragik wird nicht allzu tragisch erzählt, sodass sie gut vorstellbar wird. Schade, gibts nicht (noch nicht?) mehr eBücher von Paolo Giordano!

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Primzahlzwillinge
von einer Kundin/einem Kunden am 12.05.2011

Alice und Mattia. Beide wurden sie in Ihrer Kindheit mit dramatischen Ereignissen konfrontiert, die ihr bevorstehendes Leben stark beeinflussen sollten. Der eine hochintelligent, aber unfähig, menschliche Nähe zuzulassen. Die andere eine hinkende Magersüchtige, die kaum Anschluss findet. Und doch oder gerade deshalb verbindet die beiden eine ganz besondere Anziehungskraft... Alice und Mattia. Beide wurden sie in Ihrer Kindheit mit dramatischen Ereignissen konfrontiert, die ihr bevorstehendes Leben stark beeinflussen sollten. Der eine hochintelligent, aber unfähig, menschliche Nähe zuzulassen. Die andere eine hinkende Magersüchtige, die kaum Anschluss findet. Und doch oder gerade deshalb verbindet die beiden eine ganz besondere Anziehungskraft und Zusammengehörigkeit. Doch wie Primzahlzwillinge stehen sie ganz nahe beisammen und sind doch getrennt. Schon lange nicht hat mich eine Geschichte so gefesselt.

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Spitzentitel!
von H. V. Becker aus Karlsruhe am 16.02.2011

Eine wunderschöne Geschichte zweier Menschen, die so einzigartig sind wie jede einzelne Primzahl. Unabhängig voneinander erleben Sie unvergessliche Schicksalsschläge, lernen sich kennen, fühlen sich einander verbunden und finden doch nicht recht zusammen. Mit beeindruckender Sprache hat es Giordano geschafft, dass ich den E-Reader nicht weglegen wollte! Ein beachtlicher Erstling... Eine wunderschöne Geschichte zweier Menschen, die so einzigartig sind wie jede einzelne Primzahl. Unabhängig voneinander erleben Sie unvergessliche Schicksalsschläge, lernen sich kennen, fühlen sich einander verbunden und finden doch nicht recht zusammen. Mit beeindruckender Sprache hat es Giordano geschafft, dass ich den E-Reader nicht weglegen wollte! Ein beachtlicher Erstling des Autors und ein wundervolles Leseerlebnis für lange Abende! Unbedingt lesen!

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Der Schmerz der Kindheit
von einer Kundin/einem Kunden am 05.01.2011

Hochgelobt und ausgezeichnet wurde Giordano bereits in Italien, völlig zurecht muss ich sagen, dieses Buch will man nicht mehr aus der Hand legen. Ein einziger Tag im Leben zweier Kinder entscheidet scheinbar über ihr ganzes zukünftiges Leben. Alice verletzt sich bei einem Skikurs, den sie nur wegen dem Ehrgeizes... Hochgelobt und ausgezeichnet wurde Giordano bereits in Italien, völlig zurecht muss ich sagen, dieses Buch will man nicht mehr aus der Hand legen. Ein einziger Tag im Leben zweier Kinder entscheidet scheinbar über ihr ganzes zukünftiges Leben. Alice verletzt sich bei einem Skikurs, den sie nur wegen dem Ehrgeizes ihres Vaters besucht, schwer und flüchtet sich fortan in die Magersucht. Mattia verliert seine zurückgebliebe Zwillingsschwester und flüchtet sich daraufhin in die sichere Welt der Mathematik und beginnt sich selbst zu verletzen. Jahre später begegnen sich die beiden in der Schule, sehen den eigenen Schmerz im anderen. Wie Primzahlenpaare stehen sie einander nahe, doch immer durch eine Winzigkeit getrennt voneinander. Jedem bleibt nur die eigene Einsamkeit. Giordano gelingt es mit großer Eleganz und Einfühlungsvermögen die Einsamkeit der beiden zu schildern. Jeder, der mit Kindern zu tun hat sollte diese Buch lesen, eine Kinderseele ist so schnell verletzt, doch Heilung ist oft nicht möglich.

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Überwältigend schön!!!
von einer Kundin/einem Kunden am 03.01.2011

Alice Della Rocca und Mattia Balossino wachsen beide in gutsituierten Familien in Norditalien auf. Beide müssen in ihrer Kindheit traumatische Erlebnisse verkraften. Auf dem Gymnasium kreuzen sich ihre Wege zum ersten Mal. Von da ab scheinen ihre Schicksale miteinander verknüpft. Man könnte auch sagen, Alice und Mattia sind wie... Alice Della Rocca und Mattia Balossino wachsen beide in gutsituierten Familien in Norditalien auf. Beide müssen in ihrer Kindheit traumatische Erlebnisse verkraften. Auf dem Gymnasium kreuzen sich ihre Wege zum ersten Mal. Von da ab scheinen ihre Schicksale miteinander verknüpft. Man könnte auch sagen, Alice und Mattia sind wie zwei Parallelen, die sich im Unendlichen treffen. Ein wahrhaftig einmaliger und hochspannender Entwicklungsroman! Großartig! Jetzt zum Downloaden, z.B. auf den neuen schönen OYO!

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Berührend!
von Leni Pawelczynski aus Wiesbaden am 13.12.2010

Ein zu Herzen gehendes Debut! Mattia und Alice werden schon früh zu solitären Persönlichkeiten. Als sie sich kennelernen, geht endlich eine Tür auf... Die Suche zweier junger Menschen nach ihrem Platz im Leben ist hier poetisch und kraftvoll beschrieben!

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Einfach großartig!
von Teresa Kopp aus Pforzheim am 15.11.2010

Vielleicht wäre Mattia kein Sonderling, der sich nur wohlfühlt, wenn er hochkomplizierte Mathematikaufgaben lösen kann, wenn seine Zwillingsschwester damals nicht verschwunden wäre und er nicht diese Schuldgefühle hätte. Vielleicht wäre Alice nicht magersüchtig, wenn sie gelernt hätte, Vertrauen in sich und ihre Umwelt zu haben und dieser Skiunfall nicht... Vielleicht wäre Mattia kein Sonderling, der sich nur wohlfühlt, wenn er hochkomplizierte Mathematikaufgaben lösen kann, wenn seine Zwillingsschwester damals nicht verschwunden wäre und er nicht diese Schuldgefühle hätte. Vielleicht wäre Alice nicht magersüchtig, wenn sie gelernt hätte, Vertrauen in sich und ihre Umwelt zu haben und dieser Skiunfall nicht geschehen wäre. Vielleicht wären beide nicht so allein, wenn sie in ihrer Kindheit diese einschneidenden Erlebnisse nicht gehabt hätten… Giordano schafft mit Mattia und Alice zwei Charaktere, die den Leser nicht so schnell loslassen. Er schreibt und beschreibt einfühlsam, präzise und schlicht wunderbar und erreicht so, dass seine Figuren Fragen aufwerfen und uns noch lange nach Ende der Lektüre weiterhin beschäftigen. Kurz: Großartig!

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Einmalig gut!
von einer Kundin/einem Kunden am 28.10.2010

In “Die Einsamkeit der Primzahlen” erzählt Paulo Giordano die Geschichte von Alice und Mattia, zwei Seelenverwandte, die sich zu Schulzeiten kennenlernen und beginnen einander zu vertrauen. Beiden hat das Leben schon übel mitgespielt, was bei beiden zu selbstzerstörerischen Tendenzen in verschiedenster Art führt. In einer grandiosen Sprache erzählt Paulo... In “Die Einsamkeit der Primzahlen” erzählt Paulo Giordano die Geschichte von Alice und Mattia, zwei Seelenverwandte, die sich zu Schulzeiten kennenlernen und beginnen einander zu vertrauen. Beiden hat das Leben schon übel mitgespielt, was bei beiden zu selbstzerstörerischen Tendenzen in verschiedenster Art führt. In einer grandiosen Sprache erzählt Paulo Giordano die Geschichte seiner beiden Protagonisten, sodass man dieses Buch unheimlich gut langsam genießen kann. Viele Sätze musste ich mehrmals lesen, einfach weil sie so voller schöner Metaphern und Wörter waren, die ich gerne gelesen habe. Erst 1982 geboren, brachte Giordano sein Erstlingswerk 2008 heraus. Ich hoffe sehr, dass noch viele solch toller Bücher von ihm folgen werden!

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Großartiges Debüt!
von Michelle Rößner aus Göttingen am 24.10.2010

Alice verliert mit sechs Jahren bei einem Skiunfall die Funktionstüchtigkeit ihres rechten Beins und den Glauben an ihren Vater. Ihre Verzweiflung über ihren verstümmelten Körper und das verlorene Vertrauen kompensiert sie mit Magersucht. Mattia verliert mit sieben Jahren (halb-)vorsätzlich seine geistig zurückgebliebene Zwillingsschwester und flüchtet sich, von Schuldgefühlen geplagt, in... Alice verliert mit sechs Jahren bei einem Skiunfall die Funktionstüchtigkeit ihres rechten Beins und den Glauben an ihren Vater. Ihre Verzweiflung über ihren verstümmelten Körper und das verlorene Vertrauen kompensiert sie mit Magersucht. Mattia verliert mit sieben Jahren (halb-)vorsätzlich seine geistig zurückgebliebene Zwillingsschwester und flüchtet sich, von Schuldgefühlen geplagt, in die logisch strukturierte Welt der Mathematik. Mit dreizehn lernen sich beide an der Schule kennen und entdecken ihre eigene Einsamkeit im jeweils anderen. Beide sind unfähig, einen Kontakt zur Welt zu finden - aber sie finden Kontakt zueinander. Paolo Giordano beschreibt die sich immer wieder kreuzenden Lebenswege seiner Protagonisten zu ganz bestimmten Zeitpunkten. Der aufmerksame Leser erkennt schnell, in welchem Zusammenhang das Alter mit der Geschichte und den im Titel enthaltenen Primzahlen steht. Fazit des Buches ist: das, was einem in der Kindheit zustößt, lässt einen oft das ganze Leben nicht mehr los. Zum Erwachsenwerden gehört schließlich auch das Loslassenkönnen. Eine berührende Geschichte und eines der wenigen Bücher, die einen zwingen, es sofort ohne Pause durchzulesen!

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Die besonderen Zahlen
von Nicolai Walter Wolf aus Bremen am 21.10.2010

Inhalt: Alice und Mattia. Zwei verschiedene Personen. Zwei verschiedene Leben, zwei verschiedene, bewegende Geschichten. Beide suchen Zuflucht in ihrer kleinen kaputten Welt und versuchen ihr Leben so zu leben, wie es ihnen möglich und vor allem erträglich ist. Zwei Leben, die aufeinander treffen und auch irgendwie nicht. Rezension: Ich... Inhalt: Alice und Mattia. Zwei verschiedene Personen. Zwei verschiedene Leben, zwei verschiedene, bewegende Geschichten. Beide suchen Zuflucht in ihrer kleinen kaputten Welt und versuchen ihr Leben so zu leben, wie es ihnen möglich und vor allem erträglich ist. Zwei Leben, die aufeinander treffen und auch irgendwie nicht. Rezension: Ich bin mit ganz anderen Erwartungen an dieses Buch gegangen und muss sagen, dass ich selten so ein beeindruckendes Buch gelesen habe, wie „Die Einsamkeit der Primzahlen“. Jeder kennt irgendwie irgendwo Geschichten, die vergleichbar mit denen von Alice oder Mattia sind, doch sehen wir nicht, was wirklich dahintersteckt und wie die Personen versuchen ihr Leben auf die gerade Bahn zu kriegen, was fast unmöglich scheint. Und gerade das zeigt uns Paolo Giordano intensiv und ungemein realitätsnah. Selten war ich beim Lesen eines Buches den Tränen so nahe und musste darauf doch wieder lächeln, da es eine Geschichte ist, die in unserem Umkreis jeder Zeit stattfinden kann. Fazit: Ein bewegendes Buch, welches große Gefühle weckt und einen lange mit den eigenen Gedanken zurücklässt.

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Sensibel aber nicht fesselnd
von einer Kundin/einem Kunden am 11.08.2011

Es geht um zwei Jugendliche Außenseiter die beide in ihrer Kindheit schwere Schicksalsschläge erleiden müssen die sie das ganze Leben hindurch begleiten. Als sich beide kennen lernen entwickeln sie eine ganz eigene Beziehung zueinander. Es entsteht eine unglaubliche Anziehungskraft zwischen ihnen und doch sind sie weit voneinander entfernt. Das... Es geht um zwei Jugendliche Außenseiter die beide in ihrer Kindheit schwere Schicksalsschläge erleiden müssen die sie das ganze Leben hindurch begleiten. Als sich beide kennen lernen entwickeln sie eine ganz eigene Beziehung zueinander. Es entsteht eine unglaubliche Anziehungskraft zwischen ihnen und doch sind sie weit voneinander entfernt. Das Buch ist sehr einfühlsam geschrieben doch leider nicht sehr fesselnd, da keiner von beiden eine Entwicklung mit Höhenpunkten macht.

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Eine einzigartige Liebes- und Lebensgeschichte
von einer Kundin/einem Kunden am 25.02.2011

Alice und Mattia hatten jeweils keine einfache Kindheit. Als sie sich auf dem Gymnasium kennen lernen, fühlen sie sich sofort voneinander angezogen und trauen sich zum ersten Mal, sich einem anderen Menschen zu offenbaren. Sie scheinen für einander bestimmt zu sein. Doch dann kommt alles anders...

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Das beste Bich, das ich seit Jahren gelesen habe!
von einer Kundin/einem Kunden am 26.03.2011
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Ich weiß, man soll ja eigentlich nicht vergleichen, denn alle Vergleichen hinken irgendwie. Aber ich muss trotzdem sagen, dass dieses Buch so etwas wie eine moderne Version der "Sturmhöhe" für mich ist. Charaktere und Handlung sind völlig unterschiedlich, aber diese bittere Tragik der Liebe zweier Menschen, die nicht zusammen... Ich weiß, man soll ja eigentlich nicht vergleichen, denn alle Vergleichen hinken irgendwie. Aber ich muss trotzdem sagen, dass dieses Buch so etwas wie eine moderne Version der "Sturmhöhe" für mich ist. Charaktere und Handlung sind völlig unterschiedlich, aber diese bittere Tragik der Liebe zweier Menschen, die nicht zusammen finden, habe ich zuletzt so toll und nachfühlbar in der Sturmhöhe von Emily Bronte gelesen. Alice und Mattia haben beide schwere Schicksalschläge in der Kindheit hinnehmen müssen, die die beiden für den Rest ihres Lebens zeichnen und zu Außenseitern machen. Sie fühlen sich, wahrscheinlich gerade deswegen, zueinander hingezogen, aber auch genau das ist es, was die beiden voneinander trennt. Die Sprache dieses Buches ist großartig! Schon von der allerersten Seite an, ist man mitten in der Geschichte drin: "Alice Della Rocca hasste die Skischule. Sie hasste den Wecker, der auch in den Weihnachtsferien morges früh um halb acht klingelte, und ebenso ihren Vater, der ihr beim Frühstücken zusah und dabei nervös mit einem Bein wippte, wie um zu sagen: Los, beeil dich endlich. Sie hasste die Strumpfhose, die an den Oberschenkeln kratzte, die Skihandschuhe, in denen sie die Finger nicht bewegen konnten, den Helm, der ihre Wangen zusammenkniff und dessen Metallschnalle sich in ihren Unterkiefer bohrte, und vor allem diese Skischuhe, die viel zu eng waren und in denen sie wie ein Gorilla lief." Die beiden Hautprotagonisten bleiben keine blassen Figuren zwischen den Seiten sondern werden zu Menschen, die man wirklich zu kennen glaubt. Man leidet mit ihnen und kann das Buch nicht aus der Hand legen. Aber nicht falsch verstehen: hier handelt es sich nicht um ein deprimierendes Drama, bei dem man am Ende heult. Es ist traurig, lustig, hoffnungsvoll und tragisch zugleich - wie das wirkliche Leben eben. Da ich sehr viel lese, kaufe ich mir meistens Taschenbücher. In diesem Fall habe ich eine Ausnahme gemacht und es absolut nicht bereut. Dieses Buch kann man ohne Probleme noch einmal lesen. Wer auf der Suche nach einem Geschenk ist, kann mit diesem Buch nichts falsch machen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es irgendjemandem nicht gefallen könnte. Kommentar

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Es beginnt und endet spannend wie ein Krimi
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Wie beschreibt man dieses wunderbare Buch? Das Buch berichtet über den Einfluß traumatischer Erlebnisse in der Kindheit auf das ganze weitere Leben. Wenige Minuten entscheiden darüber, in welcher Verfassung man den Rest seines Lebens verbringen wird. Schauen Sie sich die Denkweise von Hochbegabung an, man kann sich, Dank Giordano, mal in Menschen... Wie beschreibt man dieses wunderbare Buch? Das Buch berichtet über den Einfluß traumatischer Erlebnisse in der Kindheit auf das ganze weitere Leben. Wenige Minuten entscheiden darüber, in welcher Verfassung man den Rest seines Lebens verbringen wird. Schauen Sie sich die Denkweise von Hochbegabung an, man kann sich, Dank Giordano, mal in Menschen mit Magersucht hineinversetzen. Die Protagonisten haben noch einige "Macken" mehr und jede davon kann man so eindringlich mitfühlen und nachvollziehen. Man bekommt diese unglaubliche Verantwortung für Kinder vor Augen geführt und hat hinterher noch mehr Verständnis für die Menschen, die eben anders sind als andere Menschen. Diese Zerrissenheit zwischen Schuld, Einsamkeit und der Suche nach Liebe, wird von Giordano wirklich großartig und fesselnd umgesetzt. Ein Buch für alle, die Menschen lieben und für angehende Psychologie-Studenten ;-) Großartig!

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Zwei gescheiterte Eintritte ins Leben.
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Ein einziger Tag ihrer Kindheit beeinflusst das gesamte Leben von Alice und Mattia. Alice wird von ihrem krankhaft ehrgeizigen Vater unerbittlich angetrieben, eine erfolgreiche Skifahrerin zu werden. Doch sie verunglückt und behält ein steifes Bein zurück. Das Bewusstsein, ein Krüppel zu sein, lässt sie fortan nie wieder los. Mattia ist mit... Ein einziger Tag ihrer Kindheit beeinflusst das gesamte Leben von Alice und Mattia. Alice wird von ihrem krankhaft ehrgeizigen Vater unerbittlich angetrieben, eine erfolgreiche Skifahrerin zu werden. Doch sie verunglückt und behält ein steifes Bein zurück. Das Bewusstsein, ein Krüppel zu sein, lässt sie fortan nie wieder los. Mattia ist mit seiner behinderten Zwillingsschwester zu einer Geburtstagsfeier eingeladen. Um dem Spott der anderen Kinder zu entgehen, lässt er das hilflose Mädchen allein im Park zurück. Man wird es nie wieder finden. Traumatisiert entwickeln beide ein gestörtes Verhältnis zu ihrer Umwelt und insbesondere zu sich selbst. Die innerseelischen Verletzungen setzen sie später als Selbstverletzungen fort. Alice, latent suizidal in Form von Magersucht, Mattia, indem er seine Haut mit scharfen Gegenständen ritzt, um sich lebendig zu fühlen. Auf dem Gymnasium kreuzen sich ihre Lebenswege; sie erkennen sich intuitiv in ihren Verletzungen und nähern sich dadurch auf eine fast unmerkliche Art an. Alice, die sich von der Welt abgelehnt fühlt, versucht dennoch immer wieder erfolglos, sich in ein normales Leben einzufügen. Mattia kapselt sich selbst ab und findet einzig in der Mathematik, für die er eine besondere Begabung hat, seinen Lebensinhalt. So bilden ihre Traumata das Kernstück einer Beziehung, deren größte Intimität darin besteht, sich gegenseitig ihre Narben zu zeigen. In ihrer Unverbundenheit bleiben sie aussichtslos verbunden. Paolo Giordano erzählt diese Geschichte nüchtern aber einfühlsam und veranschaulicht komplexe psychologische Zusammenhänge in eindringlicher bilderreicher Sprache, so dass man sich als Leser immer tiefer in die gestörte Gefühlswelt der beiden Hauptcharaktere hineintastet. Ein ebenso berührendes wie subtiles Drama von Einsamkeit und Rückzug.

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1 0
Intensiv und berührend...
von einer Kundin/einem Kunden am 02.12.2016
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Die ersten Kapitel ziehen einen sofort in das Leben der beiden Protagonisten...zuerst lernt man Alice, dann Mattia kennen...und bald schon ist klar, dass es sich hierbei um eine intensive berührende Geschichte handelt, die abseits des Mainstreams die tiefsten Winkel der menschlichen Seele, ihre Verletztlichkeiten und Abgründe beleuchtet...und einen mehr... Die ersten Kapitel ziehen einen sofort in das Leben der beiden Protagonisten...zuerst lernt man Alice, dann Mattia kennen...und bald schon ist klar, dass es sich hierbei um eine intensive berührende Geschichte handelt, die abseits des Mainstreams die tiefsten Winkel der menschlichen Seele, ihre Verletztlichkeiten und Abgründe beleuchtet...und einen mehr als einmal schaudern lässt. Als Leser durchlebt man hautnah Höhen und Tiefen der beiden außergewöhnlichen Figuren, sensible Außenseiter, die wie einsame PrimzahlZwillinge durch die oft schwer erträglichen Erlebnisse stolpern. Ein grandioses Buch des damals noch sehr jungen Autors, welches bereits auch als Verfilmung vorliegt.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Beginnt u. endet wie ein Krimi. Wenige traumatische Minuten in der Kindheit beeinflussen ein ganzes Leben.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein hochsensibler, tiefgründiger Liebesroman, der zu Tränen rührt. Giordano hat mit diesem Erstlingswerk eine wundervolle Geschichte geschaffen, absolut empfehlenswert!

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Wertvoll...
von einer Kundin/einem Kunden am 28.12.2010
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

...ist dieser Roman, sowohl inhaltlich als auch sprachlich. Giordano hat mit seinem Erstling, mit dem er zurecht in Italien einige Literaturpreise gewann, ein wunderbares Werk geschaffen. Poetisch und nüchtern zugleich erzählt uns der Roman die traurig-schöne Liebesgeschichte unserer beiden Protagonisten. Wir wissen jedoch gleich, dass es ganz bestimmt kein... ...ist dieser Roman, sowohl inhaltlich als auch sprachlich. Giordano hat mit seinem Erstling, mit dem er zurecht in Italien einige Literaturpreise gewann, ein wunderbares Werk geschaffen. Poetisch und nüchtern zugleich erzählt uns der Roman die traurig-schöne Liebesgeschichte unserer beiden Protagonisten. Wir wissen jedoch gleich, dass es ganz bestimmt kein Happy-End geben wird - zu viele Probleme haben beide mit sich und dem Leben. Und gerade das macht das Buch so besonders: die unbestechliche Konsequenz, mit der es zu Ende geschrieben wurde. Absolut bemerkenswert!

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Großartiger Roman über zwei Aussenseiter.

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