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Die Eisbärin

Kriminalroman

(7)
Wie gelähmt starrte sie auf die Zimmertür. Sie würde das Böse nicht aufhalten können.
Was tust du, wenn die Vergangenheit dich einholt und dein einstiger Peiniger plötzlich vor dir steht? Für Sabine wird dieser Alptraum Realität. Doch als sie auf solch brutale Art mit den Dämonen ihrer Kindheit konfrontiert wird, weiss sie: Sie will kein Opfer mehr sein. Aber vor allem will sie ihre kleine Tochter beschützen. Und so ersinnt sie einen Plan: Sie wird das Monster töten. Doch auch ihr Peiniger hat sie erkannt, und er will sein einstiges Opfer erneut beherrschen. Als Sabine wieder in seine Fänge gerät, scheint es, als müsse sie den Alptraum ihrer Kindheit erneut durchleben …
Düster und atemlos – ein verstörender Kriminalroman, der unter die Haut geht!
„DIE EISBÄRIN ist nicht einfach nur spannend – dieser Kriminalroman hat mich ergriffen und aufgewühlt!" Laura Wulff – alias Sandra Henke –, Autorin von LEIDEN SOLLST DU und OPFERE DICH
Jetzt als eBook: „Die Eisbärin“ von Matthias Gereon. dotbooks – der eBook-Verlag.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz
Seitenzahl 369, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 19.03.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783955201869
Verlag Dotbooks Verlag
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Die Eisbärin
von Michelangelo aus Schleswig-Holstein am 08.06.2013

Das Buch beginnt mit einem schockierenden Prolog, der uns den Hintergrund des Romans erklärend vorweg nimmt und auch alle Taten, die später folgen erklärbar machen. Der Leser hat im Laufe der Geschehnisse immer einen Wissensvorsprung vor den polizeilichen Ermittlungen, dadurch ist es sehr interessant die Arbeit der Kommissare... Das Buch beginnt mit einem schockierenden Prolog, der uns den Hintergrund des Romans erklärend vorweg nimmt und auch alle Taten, die später folgen erklärbar machen. Der Leser hat im Laufe der Geschehnisse immer einen Wissensvorsprung vor den polizeilichen Ermittlungen, dadurch ist es sehr interessant die Arbeit der Kommissare Klein und Bergmann samt ihres Teams zu verfolgen. Sabine wurde in ihrer Jugend von ihrem Lehrer missbraucht. Diese schlimmen Erlebnisse hat sie verdrängt ,aber nie mit irgendjemandem darüber geredet. Sie hat es geschafft ihr Leben neu aufzubauen, hat geheiratet und ist Mutter einer Tochter…alles scheint soweit in Ordnung zu sein….bis sie an einem verhängnisvollen Tag ihren ehemaligen Peiniger im Supermarkt wiedertrifft. Auf einmal sind die verdrängten schrecklichen Kindheitserlebnisse wieder präsent .Zu alledem wird kurz darauf ihre Tochter von einem Exhibitionisten im Park belästigt… Da zerbricht das geordnete Leben von Sabine - die Vergangenheit hat sie mit einem Schlag eingeholt….aber sie will und kann das nicht zulassen….. Ich vergleiche Sabine mit einem Vulkan, der lange geruht hat, nun zu brodeln anfängt und dann unkontrolliert ausbricht.. Mir tut sie sehr leid, da ihr mühsam aufgebautes ruhiges Leben schlagartig vorbei ist und sie in einen Strudel von Geschehnissen gerät, dem sie sich nicht mehr entziehen kann und der zu einem Verlust von allem, was ihr lieb ist führt. Die beiden Kommissare Klein und Bergmann kommen sympathisch bei mir an, es sind keine eiskalten gefühllosen Cops, sondern ganz normale Menschen mit Höhen und Tiefen, …denen es bei einer Autopsie auch mal schlecht werden darf und an denen die Geschehnisse nicht abperlen, sondern auch ihre Spuren hinterlassen. Mir haben die sehr gut nachvollziehbaren Ermittlungsarbeiten gefallen. Sie erschienen mir sehr realistisch, nicht so überzogen dargestellt, wie in vielen Filmen. Alle Personen sind gut gezeichnet, somit gut vorzustellen, bleiben aber bis auf die Hauptpersonen, mehr oder minder im Hintergrund des Geschehens, gehören aber zum Roman unverzichtbar dazu. Auch die früheren Täter, die hier zum Opfer wurden, haben bei mir sehr deutliche Reaktionen ausgelöst…welche mich z.T. selbst sehr überrascht haben …..Ist es z.B. richtig, dass man Mitleid mit dem Kinderschänder hat, der ermordet wird…. Das ist ein Buch, das sehr realistisch und ergreifend geschrieben ist. Es hat mich sehr berührt, z.T. auch sehr aufgewühlt. Es war von Anfang an spannend zu lesen-ein Buch, das man nur schwer aus der Hand legt. Positiv zu vermerken ist, dass die tätlichen Übergriffe, die im Buch geschildert werden, zwar sehr klar und deutlich beschrieben werden, aber sachlich bleiben und nicht reißerisch und übertrieben wirken. Dieses Buch gibt viele Impulse zum Nachdenken und auch zum Diskutieren zu den Themen Kindesmissbrauch, Sicherheitsverwahrung, Mittäterschaft durch unterlassene Hilfeleistung, Selbstjustiz….. Unbedingt lesenswert! Weitersagen!

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4 0
Aufwühlender, erstklassiger Krimi
von Lisam aus Wien am 16.06.2013

Sabine wird mit ihren verdrängten, schlimmen Kindheitserinnerungen durch eine zufällige Begegnung mit ihrem Peiniger konfrontiert. Da sie ihre kleine Tochter beschützen möchte und mit niemanden über ihre schlimme Kindheit spricht, nimmt die Geschichte ihren Lauf. Das Buch schafft es einen sofort zu fesseln. Durch genaue Zeit- und Ortsangaben ist man... Sabine wird mit ihren verdrängten, schlimmen Kindheitserinnerungen durch eine zufällige Begegnung mit ihrem Peiniger konfrontiert. Da sie ihre kleine Tochter beschützen möchte und mit niemanden über ihre schlimme Kindheit spricht, nimmt die Geschichte ihren Lauf. Das Buch schafft es einen sofort zu fesseln. Durch genaue Zeit- und Ortsangaben ist man mitten drinnen und kann durch den entsprechenden Perspektivenwechsel an jedem Charakter des Buchs teilhaben. Man lernt so jede einzelne Person kennen und kann sich oft nicht entscheiden wer Opfer und wer Täter ist. Die Polizeiarbeit wird durch die Erfahrungen des Autors kurz, prägnant und authentisch dargestellt. Kindesmissbrauch und Sicherheitsverwahrung sind schwierige Themen und der Autor schafft es aus diese aus allen Blickwinkeln dem Leser nahe zubringen. Beim Lesen konnte ich mich oft nicht entscheiden mit wem ich mitfiebern soll und was richtig bzw. falsch ist. Die beiden Ermittler Klein und Bergmann haben mir sehr gut gefallen und ich hoffe bald wieder etwas von ihnen zu lesen. Von mir alle Sterne und absolut empfehlenswert.

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2 0
Mörder oder Opfer??
von Heike Trierweiler am 20.05.2013

Was mir als erstes aufgefallen ist war dass das Inhaltsverzeichnis aus einzelnen Tagen mit Uhrzeit bestand. Sprich : Donnerstag, 23. September, 19,40 Uhr Freitag, 24. September, 11,00 Uhr Zuerst fand ich es ziemlich unheimlich, aber im weiteren Verlauf des Buches hat es dazu beigetragen das man mehr und mehr in die Geschichte... Was mir als erstes aufgefallen ist war dass das Inhaltsverzeichnis aus einzelnen Tagen mit Uhrzeit bestand. Sprich : Donnerstag, 23. September, 19,40 Uhr Freitag, 24. September, 11,00 Uhr Zuerst fand ich es ziemlich unheimlich, aber im weiteren Verlauf des Buches hat es dazu beigetragen das man mehr und mehr in die Geschichte rein gezogen wird, weil es einfach nicht heißt : am nächsten Tag ; eine Woche später etc. Was noch aufgefallen ist, dass das Buch in 3 Teile aufgeteilt worden ist. In jedem Teil passiert an sich eine neue Geschichte. Aber nun zur eigentlichen Geschichte. Direkt mal vorneweg, das Buch hat kein Happy End und die Geschichte ist sehr traurig. Sabine Kleiber läuft ihren Peiniger Herbert Lüscher über den Weg der Sie als kleines Mädchen im zarten Alter von 11 Jahren Vergewaltigt hat. Da Ihre Eltern gestorben waren, war sie dieses Monster im Internat hilflos ausgeliefert. Kurze Zeit später wir Ihre Tochter Laura auf einem Spielplatz von einem Exhibitionisten belästigt. Für Sabine steht eins fest. Ihrer Tochter soll nicht das passieren, was ihr passiert ist. Sie möchte sich an ihren Peiniger rächen und fasst einen Plan. Die Sicht der Sabine Kleiber ist wirklich toll geschrieben. Ihre Angst, die Verzweiflung, aber auch der Hass und den Eckel kann man regelrecht selbst spüren. Im weiteren Verlauf der Geschichte kommen noch Günther Klein und Jennifer Bergmann mit ins Spiel. Die beiden sind Kollegen bei der Kriminalpolizei. Immer wieder wechselt sich die Geschichte, zwischen Polizei, Opfer und Täter ab. Man wird Zeuge wie die Polizei jeden Hinweis nachgeht, 1 und 1 zusammen zählt und den Fall zu lösen und am Ende es auch schafft. Je mehr ich von dem Buch gelesen habe umso mehr bekam ich den Eindruck eher ein Tagebuch zu lesen. Der Inhalt der Geschichte scheint nicht erfunden zu sein, was durch die Namen und der Umgebung den Eindruck hinterlässt, dass so etwas vor der eigenen Haustüre passiert. Die Protagonisten sind toll beschrieben, man kann Sie sich sehr toll im realen Leben vorstellen. Die Geschichte ist zwar traurig geschrieben und teilweise haben mich die Details angewidert, aber trotzdem Lesenswert. Alles im allen ist es wirklich ein toller Krimi den man auf jeden Fall lesen sollte.

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2 0
Spannender Krimi
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankfurt am Main am 01.09.2015

Über den Inhalt wurde bereits viel geschrieben. Traurige, emotional sehr mitnehmende und spannende Geschichte, die sehr real wirkt. Ich konnte das Buch kaum beiseite legen, man möchte unbedingt wissen, wie es weiter geht.

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Einfühlsames Debüt!!!
von janaka aus Rendsburg am 05.04.2014

In die "Die Eisbärin" von Matthias Gereon erzählt der Autor die Geschichte von Sabine Kleiber und wie ein vermeintlich gutes Leben durch eine Begegnung mit jemanden aus der Vergangenheit völlig aus den Fugen gerät. Sabine trifft beim Einkaufen ihren alten Peiniger Herbert Lüscher aus Kindertagen. Auf einmal sind die Gefühle... In die "Die Eisbärin" von Matthias Gereon erzählt der Autor die Geschichte von Sabine Kleiber und wie ein vermeintlich gutes Leben durch eine Begegnung mit jemanden aus der Vergangenheit völlig aus den Fugen gerät. Sabine trifft beim Einkaufen ihren alten Peiniger Herbert Lüscher aus Kindertagen. Auf einmal sind die Gefühle von damals da: Panik und Angst. Sie hat all die Jahre mit niemand über die sexuellen Übergriffe gesprochen und es hat ihr viel Überwindung und Kraft gekostet, ein normales Familienleben mit Kind und Mann zu führen. Als ihre Tochter von einem Exhibitionisten beim Spielen angesprochen wird, reift in Sabine der Plan sich an ihren Peiniger zu rächen. Sie beobachtet Herbert Lüscher und sucht in eines Tages auf. Dem Leser wird aber schnell klar, dass auch er Sabine erkannt hat und sich auf die Begegnung freut. Dann geht fast alles schief und Sabine muss um ihr Leben fürchten. Doch das Blatt wendet sich, Sabines Lebenswille erwacht, sie bekommt überhand und tötet ihren Peiniger. Erst nach einem Monat wird die Polizei wegen dem Verwesungsgeruch alarmiert. Kommissar Klein und Jennifer Bergmann ermitteln in diesem Fall. Der Prolog beginnt gleich mit der harten Realität, es wird der Missbrauch an 11jährigen Mädchen beschrieben. Der Schreibstil ist sehr spannend und fesselnd, die Angst und Panik von Sabine wurde sehr einfühlsam dargestellt. Aber auch die andere Seite, der Täter, wurde gut beschrieben, z.B. die Angst von Kohlmeyer, der nach 30 Jahren Gefängnis nun ein Leben in Freiheit führen soll. Der Autor arbeitet hier mit kurzen Kapiteln und mit Perspektivwechsel, was die Spannung auf einem hohen Niveau hält, denn so weiß der Leser auch, was der Täter denkt. Der Autor hat verschiedene Charaktere erschaffen und ich habe schnell Sympathien und Antipathien aufgebaut. Bei Sabine war ich hin und her gerissen, eigentlich genau wie es wohl in Sabine drinnen aussah. Lüscher habe ich gehasst und verachtet. Und die beiden Ermittler mochte ich vom ersten Augenblick, Klein, als erfahrener Kriminalist und Bergmann, die junge Kollegin mit ihrer erfrischenden und lockeren Art. Matthias Gereon hat mit seinem Debüt "Die Eisbärin" bei mir voll ins Schwarze getroffen und er bekommt eine klare Leseempfehlung.

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Tolles Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Hainburg am 26.12.2013

Sehr gutes, fesselndes Buch, man schwankt zwischen geht ja gar nicht und recht hat sie. Fesselnd bis zur letzen Seite.

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Thema schlecht umgesetz
von maleur aus Berlin am 10.02.2016

Eine junge Ehefrau und Mutter – früheres Missbrauchsopfer - begegnet nach vielen Jahren dem Täter. Damit bricht das unverarbeitete Trauma erneut auf und sie beschließt dieses Problem endgültig zu lösen. Der Schreibstil ist steril nach den Regeln eines Schreibkurses. Die Charaktere sind meist nicht sehr gut herausgearbeitet. Beispielsweise bei dem... Eine junge Ehefrau und Mutter – früheres Missbrauchsopfer - begegnet nach vielen Jahren dem Täter. Damit bricht das unverarbeitete Trauma erneut auf und sie beschließt dieses Problem endgültig zu lösen. Der Schreibstil ist steril nach den Regeln eines Schreibkurses. Die Charaktere sind meist nicht sehr gut herausgearbeitet. Beispielsweise bei dem Missbrauchsopfer hätte ich mir mehr psychologische Auslotung gewünscht. Es bleibt aber bei der Sorge um die eigene Tochter, der Verwirrung nach der Begegnung mit dem Täter und der Ablehnung gegenüber dem Ehemann. Mir war die Frau einfach unsympathisch. Besser gefallen haben mir die Kapitel mit den Polizeiermittlungen. Diese sind von fundiertem Wissen geprägt. Allerdings gab es hier zu viele Wiederholungen und moralisierende Überlegungen. Meine Meinung: Viel Herz-Schmerz, viel erhobener Zeigefinger, viel Wiederholungen. Ich habe oft quer gelesen, was sonst gar nicht meine Art ist. Aus dem Thema hätte der Autor mit mehr machen können.

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Sehr spannend !
von Bani am 19.07.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Das Buch kann man kaum weg legen. Sehr gute Krimi. Das Thema sehr heikel, ist das Selbstjustiz das richtige? Je mehr man liest kommt diese Frage oft an der Oberfläche. Warum bekommt Böse keine gerechte Strafe! Das Buch kann ich nur empfehlen.

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Wenn die Vergangenheit sich wieder an die Oberfläche drängt
von Bloggerhochzwei aus Pforzheim am 17.02.2016
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Sabine hat schon früh ihre Eltern verloren. Das Erbe reichte, um sie auf ein renommiertes Internat zu schicken. Dort wird sie im zarten Alter von 11 Jahren von ihrem Geschichts- und Erdkundelehrer mehrfach missbraucht. Heute lebt Sabine mit ihrem Mann und ihrer kleinen Tochter Laura in einem schönen Haus, gibt... Sabine hat schon früh ihre Eltern verloren. Das Erbe reichte, um sie auf ein renommiertes Internat zu schicken. Dort wird sie im zarten Alter von 11 Jahren von ihrem Geschichts- und Erdkundelehrer mehrfach missbraucht. Heute lebt Sabine mit ihrem Mann und ihrer kleinen Tochter Laura in einem schönen Haus, gibt Klavierstunden und kann ein geregeltes Leben führen. Die dicken Schutzmauern in ihrem Inneren geben ihr Halt und lassen die Vergangenheit nicht durchsickern. Bis zu dem Tag, als sie beim Einkaufen ihren ehemaligen Peiniger sieht. Für Sabine bricht eine Welt zusammen, die schützenden Mauern reisen ein und die alptraumhaften Erlebnisse aus ihrer Kindheit drücken an die Oberfläche. Als ihre Tochter Laura mit ihrer Freundin auf dem Spielplatz von einem Exhibitionisten überrascht werden, kommen die Dämonen endgültig zurück. Sabine schwört Rache und beginnt mit einer „Säuberungsaktion“ um ihrer Tochter ein sorgenfreies Leben zu bieten. Schon das Cover von „Die Eisbärin“ enthüllt deutlich, dass es sich bei diesem Thriller um Kindesmissbrauch handelt. Keine einfach Kost, denn dieses Thema begegnet uns auch im Alltag ständig wieder. Dennoch hat mich dieses Buch ab der ersten Seite gepackt und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Die Charaktere sind alle sehr authentisch beschrieben. Vor allem Sabine ist mir sehr ans Herz gewachsen und ich konnte alle ihre Schritte nachvollziehen. Die Gefühle dieser Frau sind sofort auf mich übergesprungen, egal ob diese aus ihrer Kindheit oder im Erwachsenenalter waren. Wie eine „Eisbärin“ wollte sie ihre Tochter Laura schützen und riskiert dabei Kopf und Kragen. Auch das Ermittlerteam Klein und Bergmann haben ganze Arbeit geleistet. Sehr eindrucksvoll wurden auch die Hochs und Tiefs einer Ermittlung dem Leser greifbar gemacht. Die Zwickmühle, in welcher auch Polizisten stecken wenn es darum geht, wer ist Täter wer ist Opfer? Die einzelnen Kapitel waren teilweise sehr kurz, nur durch Datum und Uhrzeit voneinander abgegrenzt und am Ende meist mit einem Cliffhanger versehen, so dass ich gar nicht anders konnte als weiterlesen. Der Schreibstil von Matthias Gereon ist sehr lebendig. Viele Dialoge, keine Ausschweifungen und von Anfang an ein sehr hoher Spannungsbogen, welcher bis zum Schluss konstant oben bleibt. Fazit Auch wenn ich mich hier mit den Themen „Kindesmissbrauch“ und „Sicherheitsverwahrung“ auseinander setzen musste, bin ich nur so durch das Buch geflogen. Es ist eine Geschichte über die ich mit Sicherheit noch lange nachdenken werde.

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