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Die Eleganz des Igels

Roman. Ausgezeichnet mit dem Prix des Libraires 2007

(16)

Der Weltbestseller als preiswertes Taschenbuch!
Renée ist 54 Jahre alt und lebt seit 27 Jahren als Concierge in der Rue de Grenelle in Paris. Sie ist klein, hässlich, hat Hühneraugen an den Füssen und ist seit längerem Witwe. Paloma ist 12, hat reiche Eltern und wohnt in demselben Stadtpalais. Hinreissend komisch und zuweilen bitterböse erzählen die beiden sehr sympathischen Figuren von ihrem Leben, ihren Nachbarn, von Musik und Mangas, Kunst und Philosophie. Die höchst unterhaltsame und anrührende Geschichte zweier Aussenseiter, ein wunderbarer Roman über die Suche nach der Schönheit in der Welt.

Rezension
Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de: Die Welt mit anderen Augen. Mit weisen, scharfen und sarkastischen Blick, der aber doch so ehrlich und wahrhaftig ist. Die Figuren des Buches sind so frisch und leuchtend hell, voll Gefühl, Bitterkeit und eben Eleganz. Ein traumhaftes Buch!
Portrait

Muriel Barbery wurde 1969 in Casablanca geboren, studierte Philosophie in Frankreich, lebte einige Jahre in Kyoto und wohnt heute wieder in Frankreich. 2000 veröffentlichte sie ihr viel beachtetes Romandebüt >Die letzte Delikatesse<. Ihr zweiter Roman, >Die Eleganz des Igels<, wurde zu einem grossen literarischen Bestseller, in mehr als 30 Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet. Der lang erwartete dritte Roman, >Das Leben der Elfen<, erschien 2015 in Frankreich.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 01.10.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-13814-7
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 192/121/25 mm
Gewicht 320
Originaltitel L'Elégance du hérisson
Auflage 4. Auflage
Verkaufsrang 24.369
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
16 Bewertungen
Übersicht
8
4
2
1
1

Wirklich charmant!
von Dr. Christian Rößner aus Göttingen am 27.08.2009

Oft wird man als Buchhändler nach einem Buch gefragt, das humorvoll, aber nicht zu platt, anspruchsvoll, aber nicht zu schwierig, niveauvoll, aber trotzdem unterhaltsam sein soll. Diesen Balanceakt meisterst Muriel Barberys Roman „Die Eleganz des Igels“ meisterhaft. Dieser Roman über zwei Außenseiter, die auf unterschiedliche Art und Weise von... Oft wird man als Buchhändler nach einem Buch gefragt, das humorvoll, aber nicht zu platt, anspruchsvoll, aber nicht zu schwierig, niveauvoll, aber trotzdem unterhaltsam sein soll. Diesen Balanceakt meisterst Muriel Barberys Roman „Die Eleganz des Igels“ meisterhaft. Dieser Roman über zwei Außenseiter, die auf unterschiedliche Art und Weise von Ihrer Mitwelt unterschätzt werden und gerade dadurch die Mängel der anderen desavouieren, ist einfach bezaubernd komisch, wunderbar geschrieben und sprüht nur so vor französischem Charme. Unterhaltung auf höchstem Niveau!

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3 1
Elegant und stachelig wie ein Igel
von einer Kundin/einem Kunden am 13.05.2013

1 Concierge (mit einer Leidenschaft für Philosophie) + 1 kleine Madame (altklug, frech und gnadenlos ehrlich) + 1 Freundschaft (bedingungslos) = Roman (wunderbar sonderbar)

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1 0
Dieser Titel hat einfach alles!
von Stefanie Menzel aus Neuss am 09.10.2009

Muriel Barbery erschuf mit diesem Buch einen wirklich wunderschönen, herzerwärmenden Roman im (thematischen) Stil von "Zusammen ist man weniger allein" oder "Die wunderbare Welt der Amélie". Diese Geschichte hat alles was man für ein gelungenes Lesewochenende braucht: sympathische, leicht schrullige Protagonisten, einen fantastischen Schreibstil, Humor und ganz viel Herz. Entkorken Sie... Muriel Barbery erschuf mit diesem Buch einen wirklich wunderschönen, herzerwärmenden Roman im (thematischen) Stil von "Zusammen ist man weniger allein" oder "Die wunderbare Welt der Amélie". Diese Geschichte hat alles was man für ein gelungenes Lesewochenende braucht: sympathische, leicht schrullige Protagonisten, einen fantastischen Schreibstil, Humor und ganz viel Herz. Entkorken Sie eine Flasche guten Rotwein und lernen Sie die Bewohner der Rue de Grenelle 7 in Paris kennen und lieben. Sie werden es nicht bereuen.

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Lieblingsbuch!
von Maria Zubrinna aus Siegburg am 27.09.2009

Ein wunderschönes Buch nicht nur für den Frankreich Urlaub. Mich hat schon das Cover angesprochen, dann auch der Klappentext. Es spielt in einem Pariser Wohnhaus und bringt uns das Leben von Concierge Mme Michel und der jungen Paloma näher. Beide leben in diesem Haus. Die eine vordergründig als „dumme“... Ein wunderschönes Buch nicht nur für den Frankreich Urlaub. Mich hat schon das Cover angesprochen, dann auch der Klappentext. Es spielt in einem Pariser Wohnhaus und bringt uns das Leben von Concierge Mme Michel und der jungen Paloma näher. Beide leben in diesem Haus. Die eine vordergründig als „dumme“ alte Frau und Paloma als Kind einer reichen Familie. Am Anfang dachte ich, ich käme schwierig rein, dann ging alles ganz fix. Mme Michel ist eine solch wunderbare Person, sie spielt ganz eine Andere als sie eigentlich ist. Und die kleine Paloma hat so irre Gedanken. In einer Welt voller Gegensätzen und Vorurteilen finden sich die Beiden. Grandiose Sprache. Unbedingt lesen... für alle „Zusammen ist man weniger allein“ – Leser.

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1 0
Das Spiel der gesellschaftlichen Hierarchien
von einer Kundin/einem Kunden aus Mülheim am 26.09.2014

»Wie immer rettet mich die Unfähigkeit der Menschen zu glauben, was den Rahmen ihrer kleinen geistigen Gewohnheiten sprengt.« Renée und Paloma haben einige Gemeinsamkeiten: Beide sind Außenseiter, beide sind sehr intelligent und beide verstehen seit langem die Kunst, die Menschen in ihrer Umgebung über ihr wahres Selbst im Unklaren zu... »Wie immer rettet mich die Unfähigkeit der Menschen zu glauben, was den Rahmen ihrer kleinen geistigen Gewohnheiten sprengt.« Renée und Paloma haben einige Gemeinsamkeiten: Beide sind Außenseiter, beide sind sehr intelligent und beide verstehen seit langem die Kunst, die Menschen in ihrer Umgebung über ihr wahres Selbst im Unklaren zu lassen. Zudem leben sie beide im gleichen Haus, in der Rue de Grenelle 7 in Paris – Paloma in einer riesigen Luxuswohnung und Renée in der kleinen Wohnung der Concierge. Lange Zeit leben die beiden dort nebeneinander her. Die 54jährige Renée hat sich in ihrem Dasein eingerichtet, hat akzeptiert, dass ein Leben als scheinbar ungebildete Arbeiterin wohl das Einzige ist, was einer Frau ihres Standes zugebilligt wird. Die hochbegabte 12jährige Paloma hingegen verachtet die Welt der Erwachsenen und sieht für sich selbst keine Zukunft. Daher plant sie, sich an ihrem 13. Geburtstag umzubringen. »Von Zeit zu Zeit nehmen sich die Erwachsenen offenbar Zeit, sich hinzusetzen und die Katastrophe zu betrachten, die ihr Leben ist. Sie jammern dann, ohne zu verstehen, und wie Fliegen, die immer gegen die gleiche Scheibe stoßen, werden sie unruhig, sie leiden, verkümmern, sind deprimiert und fragen sich, welches Räderwerk sie dorthin geführt hat, wohin sie gar nicht wollten.« Beide wünschen sich, dass die Welt, die so gar nicht ihre ist, sie möglichst in Ruhe lassen soll, damit sie – ganz für sich und im Geheimen – das tun können, was für sie am wichtigsten ist: Lesen und philosophieren. »Wenn schon nichts einen Sinn hat, soll der Geist sich wenigstens damit auseinandersetzen.« Als Kakuro Ozu, ein japanischer Geschäftsmann, der sich durch hohe Bildung, Offenheit und unerschütterliche Freundlichkeit auszeichnet, in dem Haus einzieht, werden diverse festgefahrene Strukturen erschüttert. Auch bei Renée und Paloma… Ich habe mir mehrere Tage lang überlegt, was ich in diese Rezi schreiben möchte. Ohne Zweifel ist es ein anspruchsvolles Buch und ich brauchte ein Weilchen, um mich damit anzufreunden. Renée und Paloma lieben es zu philosophieren und tun es daher ausgiebig. An einigen Textstellen hing ich schon eine Weile fest, was wohl damit zusammenhing, dass ich zum einen über den Inhalt nachdachte und zum anderen Fremdwörter nachschlug (bzw. nachgoogelte ;-). Da kamen schon so einige zusammen, was mich auch wieder ins Grübeln brachte. Fehlt es mir an Bildung, weil ich Wörter wie Hybris, Frontispitz, klandestin, Sanseverina, harangieren, Inkunabel, Conatus, demiurg oder Psychorigidität nachlesen muss? Denken Menschen ab einem gewissen Bildungsgrad tatsächlich so oder ist auch das ein Vorurteil? Denn bloß, weil man viele Fremdwörter kennt und versteht, heißt das noch nicht, dass man auch in diesem Vokabular denkt. Soll diese Sprache vielleicht nur als Stilmittel dienen, um die hohe Intelligenz von Renée und Paloma darzustellen? (Ihr merkt schon, das viele Philosophieren im Buch ist ansteckend.) Tatsache ist, dass sich die Mühe des Nachschlagens lohnt, denn an vielen Stellen erkennt man dadurch Humor und Ironie (mal ganz davon abgesehen, dass es zudem auch noch bildet ;-) Es muss jetzt aber niemand befürchten, dass sich das ganze Buch wie eine philosophische Abhandlung liest. Viele Abschnitte machen einfach Spaß, beispielsweise wenn Paloma altklug über die Erwachsenen in ihrem Leben herzieht. Kleines Beispiel gefällig? »En passant serviere ich Ihnen die Hypothese des Feld-Wald-und-Wiesen-Psychiaters: Colombe ist so chaotisch in ihrem Innern, so leer und gleichzeitig so überfüllt, dass sie versucht, Ordnung in sich selbst zu schaffen, indem sie ihr Zimmer aufräumt und saubermacht. Lustig, was? Ich habe schon lange begriffen, dass Psychiater Spaßvögel sind, die glauben, die Metapher sei etwas für große Weise. In Wirklichkeit ist sie jedem Sechstklässler zugänglich. Doch man muss nur zuhören, wenn Mamas Psychologenfreunde sich über das geringste Wortspiel hermachen, und man muss auch gehört haben, welchen Blödsinn Mama von ihrer Therapie mit nach Hause bringt, denn sie erzählt jeder und jedem von ihren Sitzungen beim Psychiater, als sei sie ins Disneyland gegangen: von der Attraktion „mein Familienleben“, dem Eispalast „mein Leben mit meiner Mutter“, der Achterbahn „mein Leben ohne meine Mutter“, dem Gruselkabinett „mein Sexualleben“ (mit gedämpfter Stimme, damit ich es nicht höre) und zum Schluss vom Teufelsrad „mein Leben als Frau vor den Wechseljahren“.« Eine ganze Menge Kritik steckt natürlich auch im Buch. Ganz oben auf der Mängelliste steht hier die Unart, auf andere Menschen herabzusehen und sich selbst für etwas Besseres zu halten. Es ist wirklich bemerkenswert, wie selbstverständlich die „vornehmen“ Hausbewohner Renée für dumm und einfältig halten, nur weil sie die Concierge ist. Und Paloma ist ein Kind und kann daher natürlich unmöglich in der Lage sein, die Gedankengänge eines Erwachsenen zu verstehen oder sie am Ende gar zu kritisieren. An dem Punkt kann sich jeder Leser mal an die eigene Nase fassen und überlegen, welche Personen oder Personengruppen er auch gerne in Schubladen einordnet. Renée, Paloma und auch Kakuro Ozu waren mir so ans Herz gewachsen, dass ich richtig mit ihnen mitfühlte. Ich ärgerte mich mit, ich freute mich mit und ich war mit ihnen zusammen traurig. Leider auch zum Schluss hin, an dem ich mir ein schöneres Ende gewünscht hätte. Hätte ein richtig schönes Happy End den Anspruch des Buchs gesenkt? Möglicherweise. Aber das wär es mir wert gewesen. Ich habe vorhin, als ich mit dem Schreiben beginnen wollte, festgestellt, dass die Anzahl der „besonderen“ Textpassagen, die ich mir beim Lesen immer notiere, hier besonders umfangreich ausfiel. Es war so viel Nachdenkenswertes dabei und so viele Abschnitte voller Witz oder Schönheit, dass ich gewaltig kürzen musste. Ansonsten wäre das hier keine Rezi mehr geworden, sondern eine längere Abhandlung ;-) Fazit: Ein Buch für Verstand und Seele. Viel zum Nachdenken und viel fürs Herz.

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1 0
Von der Schönheit
von einer Kundin/einem Kunden am 13.02.2013

"Die Eleganz des Igels" ist kein leichtes Buch und ich habe über die Hälfte der Seiten gebraucht, um zu entscheiden, ob ich es grandios oder grausam finde. Auf der einen Seite stehen zwei Charaktere, in die ich mich lange nicht hineinversetzen konnte. Das Verhalten von Madame Michel war mir... "Die Eleganz des Igels" ist kein leichtes Buch und ich habe über die Hälfte der Seiten gebraucht, um zu entscheiden, ob ich es grandios oder grausam finde. Auf der einen Seite stehen zwei Charaktere, in die ich mich lange nicht hineinversetzen konnte. Das Verhalten von Madame Michel war mir einfach unerklärlich und Paloma viel zu arrogant. Hinzu kommt, dass vieles nicht leicht zu lesen ist - viele abstrakte Gedanken und endlose Schachtelsätze. Manchmal dachte ich, wenn ich sowas lesen will, kaufe ich mir ein Buch über Philosophie und keinen Roman. ABER - und jetzt kommt das große "aber" - trotz allem machte dieses Buch etwas mit mir. Wenn ich das Buch aus der Hand legte, dachte ich manchmal noch stundenlang über Dinge nach, über die ich sonst nie nachdenke. Manchmal musste ich beim Lesen innehalten, weil manche Sätze so klug und wahr waren, dass ich sie noch einen Moment nachwirken lassen musste. Ich habe das Hobby, mir besondere Sätze aus Büchern in ein kleines Büchlein zu schreiben und viele Bücher schaffen es nicht mit einem einzigen Satz hinein, "Die Eleganz des Igels" füllt gleich ganze Seiten. Madame Michel und Paloma verstand ich nach und nach immer besser und irgendwann verstand ich, dass sie einfach genau so sein mussten, wie sie es sind, damit das Buch wirkt. Durch diese Lektüre sieht man die Welt mit anderen Augen. Ich habe begonnen, die Schönheit im Alltag zu suchen. Fazit: Keine leichte Kost, aber es lohnt sich - dieses Buch ist etwas Besonderes, eine Bereicherung für die Seele!

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1 0
Die Aristokratie des Herzens
von Maria Ruetz-Pechtl aus Innsbruck, Wagnersche am 15.02.2011

"...weil die Aristokratie des Herzens eine ansteckende Regung ist", wünsche ich diesem Buch viele LeserInnen. Die Bekanntschaft von Madame Michel & Co zu machen, ist höchst erfreulich. Grosser Lesegenuss.

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1 0
Sind wir nicht alle ein bisschen Igel?
von einer Kundin/einem Kunden am 20.03.2011

Der Igel. Nach außen mit Stacheln gepanzert. Eine richtige Festung. Innen sensibel. Scheinbar träge. Ausgesprochener Einzelgänger und dabei unwahrscheinlich elegant. Nun, das ist Madame Michel, Renée, die Heldin dieses Buches. Sie spielt die Rolle ihres Lebens, eben jene, für die alle Welt sie hält: Die Concierge, ruppig und rundlich, von... Der Igel. Nach außen mit Stacheln gepanzert. Eine richtige Festung. Innen sensibel. Scheinbar träge. Ausgesprochener Einzelgänger und dabei unwahrscheinlich elegant. Nun, das ist Madame Michel, Renée, die Heldin dieses Buches. Sie spielt die Rolle ihres Lebens, eben jene, für die alle Welt sie hält: Die Concierge, ruppig und rundlich, von Hühneraugen geplagt. Sie hat nie etwas gelernt, war schon immer arm, ist unauffällig, unbedeutend, sie lebt allein, zusammen mit einem fetten, faulen Kater, der mit Vorliebe auf Kissen mit selbstgehäkelten Bezügen schlummert. Sie hockt natürlich endlos vor dem Fernseher. Und über allem der Geruch von Eintopf. Sie ist selten liebenswürdig, allerdings immer höflich. Man mag sie nicht, toleriert sie aber. Weil sie in jeder Beziehung, in perfekter Weise, dem Klischee der Concierge eines Pariser Wohnhauses entspricht. Hinter verschlossener Türe aber, genießt Madame Michel qualitativ hochwertigsten japanischen Tee bei einem guten Buch, ihre Klugheit verbergend, zurückgezogen in ihrem eigenen Mikrokosmos. Genauso zurückgezogen, die hochbegabte Paloma, die im Leben keinen Sinn sieht. Angeekelt von ihren versnobten, elitären Eltern, mit denen sie ebenjenes Mietshaus bewohnt, beschließt sie, an ihrem nahenden 12. Geburtstag Selbstmord zu begehen. Und dann gibt es da noch den Japaner Kakuro Ozu, der neue Mieter, der Madame Michel durchschaut. Ein Buch, das uns laut seufzend auf dem Sofa zurücklässt. Seufzer der Freude über die Liebe zur Literatur, die Schönheit der Sprache und die Kraft der Freundschaft. Übrigens auch mehr als gelungen verfilmt.

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Extraordinaire
von einer Kundin/einem Kunden aus Elsdorf am 11.08.2010

Dieses Buch ist außergewöhnlich. Ich bin begeistert. Eine belesene Concierge - und nur ebenso belesene Menschen schauen hinter die Kulisse. Hier spielt Bildung noch eine Rolle und nicht nur Geld und Äußerlichkeiten. Einige Übersetzungen finde ich nicht gut, deshalb werde ich das Buch noch in Französisch lesen.

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Sehr speziell
von Isaopera am 16.10.2016

Nach der Lektüre des Klappentextes war mein Interesse spontan geweckt, allerdings hatte ich auch eine andere Art von Geschichte erwartet. "Die Eleganz des Igels" ist eine sehr spezielle Geschichte, die mich nachdenklich gestimmt hat. Auf interessante Weise werden schon gewisse Gesellschaftsstrukturen beschrieben und Missstände in der (französischen) "guten Gesellschaft" aufgedeckt.... Nach der Lektüre des Klappentextes war mein Interesse spontan geweckt, allerdings hatte ich auch eine andere Art von Geschichte erwartet. "Die Eleganz des Igels" ist eine sehr spezielle Geschichte, die mich nachdenklich gestimmt hat. Auf interessante Weise werden schon gewisse Gesellschaftsstrukturen beschrieben und Missstände in der (französischen) "guten Gesellschaft" aufgedeckt. Auch die wechselnde Erzählperspektive der 12jährigen Tochter aus gutem Hause und der Concierge in den mittleren Jahren fand ich reizvoll. Leider wurde der Erzählfluss immer wieder durch eine sehr geschwollene und komplizierte Ausdrucksweise getrübt. Es ist mir bis zum Schluss nicht ganz klar geworden, ob dieses Buch wirklich so intellektuell ist, oder vielleicht auch nur diesen Schein erwecken möchte, denn die eine oder andere Begrifflichkeit oder These war für mich einfach nicht passend oder korrekt. Dies kann jedoch auch der Übersetzung ins Deutsche liegen. Eventuell hätte das Buch im Französischen mehr Charme, denn der französische Stil ist auch so zu merken und tut viel für diesen Roman. Die Handlung plätschert zunächst so dahin. Die ersten hundert Seiten passiert noch gar nicht so viel, eigentlich werden hauptsächlich die Personen und Zustände vorgestellt. Man muss sagen, dass die Erzählweise hierbei nicht immer besonders geradlinig war. Das große Plus ist für mich eine neue Person, die nach gut einem Drittel des Buches auftaucht und wirklich viel Würze in die Story bringt. Dadurch wird auch das Aufeinandertreffen der Protagonistinnen erst möglich! Leider ist das Ende dann wieder sehr speziell. Gut durchdacht, irgendwie schlau, aber für mich nicht ideal. Ich denke, jeder muss seine Meinung zu diesem Buch selbst finden. Ich gebe eine mittlere Empfehlung.

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Überbewertet
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankfurt am 02.10.2015

Ich kann, nachdem ich das Buch nun endlich gelesen habe, das Lob und den Hype um das Buch nicht wirklich nachvollziehen. Das Buch beschreibt abwechselnd die Sichtweise der beiden oben genannten Protagonisten, Renée und Paloma. Dabei passiert in dem Sinne wenig, es sind alltägliche Beobachtungen und Abläufe, die beschrieben werden, dabei... Ich kann, nachdem ich das Buch nun endlich gelesen habe, das Lob und den Hype um das Buch nicht wirklich nachvollziehen. Das Buch beschreibt abwechselnd die Sichtweise der beiden oben genannten Protagonisten, Renée und Paloma. Dabei passiert in dem Sinne wenig, es sind alltägliche Beobachtungen und Abläufe, die beschrieben werden, dabei wird Einblick gewährt in das Seelenleben und die Gefühle der Hauptfiguren. Immer wieder findet man lange, philosophische Abschnitte, in denen Renée den Sinn der Kunst und ihre Wirkung in Frage stellt, während Paloma den Sinn des Lebens und des Daseins zu ergründen versucht. Renée ist 54 Jahre alt und arbeitet seit 27 Jahren als Concierge, was sie, als nicht besonders hübsches Mädchen aus einfachen Verhältnissen, für angemessen hält. Jedoch ist Renée hochintelligent und belesen, was sie jedoch versteckt. Erst weitaus später im Verlauf des Buches erfährt man, wie es dazu kam. Palomas Parts in dem Buch bestehen maßgeblich aus 2 Tagebüchern, dem Tagebuch der Bewegung der Welt und dem Tagebuch der tiefgründigen Gedanken. In beiden beschreibt sie Situationen, die sie erlebt hat, und die sie auf bestimmte Gedanken gebracht oder ihre Aufmerksamkeit erregt haben. So erfährt man nach und nach mehr über ihre oberflächliche Familie und deren Neurosen, was gewissermaßen unterhaltsam aber letztlich doch wenig spannend ist. Mit dem Einzug von Monsieur Ozu entwickelt sich zum ersten Mal eine Art Wendung im Buch. Zunächst sind alle Bewohner natürlich neugierig auf den neuen Eigentümer, was aber natürlich niemand zugeben würde, und von Renée ausführlich beschrieben wird. Paloma und Ozu freunden sich gewissermaßen an, und Ozu schafft es als erster, hinter Renées mühsam aufrechterhaltene Fassade der dümmlichen Concierge zu blicken. Es entwickelt sich eine Freundschaft zwischen den beiden, doch kurz, nachdem sich so etwas wie Spannung aufbauen konnte, endet das Buch auch schon. Der Schreibstil ist, kurz gesagt, anstrengend. Vor allem die nicht enden wollenden philosophischen Gedankengänge Renées sind in zeilenlangen Schachtelsätzen geschrieben, die, obwohl durch Kommata strukturiert, dennoch auch dem erfahrenen Leser einiges abverlangen. Barbery wirft mit Fremdwörtern geradezu um sich, und nicht selten erschloss sich der Sinn eines Wortes (z.B. "Inkunabel") erst im Zusammenhang oder nach einem Blick auf wikipedia.de. Dabei ist die Verwendung der Worte nicht einmal unabdingbar, sondern erschwert einfach nur das Lesen. Auch die Passagen aus der Sicht von Paloma sind teilweise sehr mühsam zu lesen, immer wieder werden Dinge mehrfach mit unterschiedlichen Worten wiederholt. An einigen wenigen Stellen schafft es die Autorin, fast "normal" zu schreiben, dann kommt so etwas wie Spaß am Lesen auf. Dies geschieht vornehmlich im letzten Drittel des Buches, wo man auch endlich von einer Handlung sprechen kann (ab dem Einzug von Monsieur Ozu), wobei "Handlung" hier sehr wohlwollend formuliert ist. Positiv anzumerken ist, dass die beiden Hauptcharaktere im Verlauf des Buchs immer weiter an Profil gewinnen, der Leser hat an ihren Gedanken teil und lernt die Personen bis zum Ende des Buchs sehr genau kennen. Leider dauert dieser Prozess bis zur letzten Seite und der Schreibstil und die dünne Handlung motivieren wenig, bis hierhin durchzuhalten. Die Handlung besteht fast ausschließlich aus Beobachtungen und Gedanken der beiden Protagonisten, erst im letzten Drittel entwickelt sich eine Art Freundschaft zwischen Paloma, Renée und Monsieur Ozu. Maßgeblich wird das Buch jedoch von endlosen, schwer verständlichen, Ausschweifungen zur Philosophie bestimmt, was mich mehr als einmal veranlasst hat, das Buch erstmal zur Seite zu legen. Der Schreibstil ist unheimlich "schwer", es finden sich massenhaft Verweise auf Werke der Weltliteratur wie Anna Karenina und andere Werke von Tolstoi, Kant und Descartes, die nebenbei noch etwas analysiert werden, und auf andere Künstler. Ich hatte das Gefühl, Barbery möchte hierdurch erreichen, dass ihr Buch ebenfalls auf dem Niveau der genannten Werke angesiedelt wird, was aus meiner Sicht aber gänzlich völlig misslungen ist. Die Charaktere bleiben trotz ihrer ausschweifenden Gedankenwelten irgendwie farblos, man kann sich schlecht bis gar nicht in sie hineinversetzen, und eine Reihe von Klischees wird nicht nur bedient, sondern immer wieder betont, bis es auch der letzte begriffen hat. Als sich endlich eine Art Handlung abzeichnet, nämlich Renée sich mit Monsieur Ozu anfreundet, ist das Buch kurz darauf zu Ende. Fazit: Ich bin enttäuscht von dem viel gelobten Buch, und kann den Hype dahinter überhaupt nicht nachvollziehen. Für Leute, die gerne philosophische Ausschweifungen lesen, ist es vielleicht geeignet, für den Rest kann ich keine Empfehlung aussprechen und vergebe daher auch nur 2 Sterne.

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Die Eleganz des Igels
von einer Kundin/einem Kunden am 05.10.2009

Wenn Sie Lust auf intelligente Unterhaltung haben, stundenlang gefesselt sein und die grauen Zellen nicht untätig sein lassen wollen, dann sollten Sie unbedingt die "Eleganz des Igels" lesen - Ein wunderbares Buch!

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intelligenter Schmöker
von einer Kundin/einem Kunden am 15.07.2011

Ein kleiner, sehr feinsinniger Roman mit leisen Untertönen, der viel Spaß macht beim Lesen. Ich musste es gleich einem Freund schenken, den es auch sehr begeistert hat. :)

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Muriel Barbery - Die Eleganz des Igels
von Kerstin Stutzke aus Berlin am 12.06.2011

Renée und Paloma leben im gleichen Haus, führen jedoch zwei völlig verschiedene Leben. Renée ist die Concierge des Hauses und lebt nach Außen hin das typische Klischee, sie sei ungebildet, esse nur Leberbrötchen und schaue den ganzen Tag fern. Doch tatsächlich ist Renée überaus gebildet, sie liest Kant, Marx und... Renée und Paloma leben im gleichen Haus, führen jedoch zwei völlig verschiedene Leben. Renée ist die Concierge des Hauses und lebt nach Außen hin das typische Klischee, sie sei ungebildet, esse nur Leberbrötchen und schaue den ganzen Tag fern. Doch tatsächlich ist Renée überaus gebildet, sie liest Kant, Marx und Tolstoi und hält sich auch sonst, was ihre Bildung angeht, auf einem hohen Stand. Paloma ist die altkluge Tochter aus gutem Hause. Auch sie versteckt ihre wahre Intelligenz. Sie plant ihren Selbstmord an ihrem 13. Geburtstag, vorher jedoch will sie Aufzeichnungen über tiefgründige Gedanken machen, die ihr wichtig sind. Die beiden leben nebeneinander her und wissen so gut wie gar nichts voneinander. Das ändert sich, als Kakuro Ozu einzieht. Als die Verwalterin ihm Renée vorstellt, wird dieser stutzig, als sie bei einem Zitat aus einem Werk von Tolstoi wissend reagiert. Auch der Name ihrer Katze Leo (Tolstoi) ist mehr als verdächtig. Im Aufzug begegnet Kakuro Ozu auch noch Paloma, die Japanisch in der Schule hat und freundet sich mit ihr an. Gemeinsam wollen sie herausfinden, was wirklich in der Concierge steckt ... Überall habe ich nur Gutes über dieses Buch gelesen und beschlossen, mir selbst eine Meinung zu bilden und ich wurde enttäuscht. Ich fand es recht anstrengend, das Buch zu lesen, da in dem Buch gerne Bezug auf Kant, Marx und Tolstoi genommen wurde, auch die Handlung gewann erst zum Ende hin an Fahrt.

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(Noch) Nicht über den Anfang hinausgekommen
von einer Kundin/einem Kunden aus Karlsruhe am 08.01.2010

Habe mit dem Buch begonnen, muss aber gestehen, dass ich es vorerst zur Seite gelegt habe, wegen einer unsympathischen Hauptfigur. Die Concierge tut alles, aber wirklich alles, um von den reichen Hausbewohnern für ein lebendes Klischee gehalten zu werden, und moniert sich hinterher darüber dass es ihr gelingt. Dann... Habe mit dem Buch begonnen, muss aber gestehen, dass ich es vorerst zur Seite gelegt habe, wegen einer unsympathischen Hauptfigur. Die Concierge tut alles, aber wirklich alles, um von den reichen Hausbewohnern für ein lebendes Klischee gehalten zu werden, und moniert sich hinterher darüber dass es ihr gelingt. Dann muss ich gestehen, ich habe weder Marx noch Kant gelesen und die Fachbegriffe mit denen die Concierge um sich wirft sagen mir auch nichts. Wobei mich der Anfang bereits so abgeschreckt hat, dass ich auch nicht bereit war nachzuschlagen oder mich einfach weiterzukämpfen. Vielleicht werde ich, sollte ich kein besseres Buch zur Verfügung haben, Die Eleganz des Igels noch fertig lesen und vielleicht, so hoffe ich, stellt es sich dann im weiteren Verlauf als erfrischend und intelligent heraus (siehe Klappentext), sollte das der Fall sein werde ich eine 2.Bewertung schreiben. Im Moment halte ich eine überhebliche 12jährige deren 13.Geburtstag ich herbeiwünsche und eine nicht weniger überhebliche Concierge für nicht lesenswert. (Anmerkung: Bin auf der 64. Seite entgültig stecken geblieben, wäre dankbar, wenn mich jemand mit seiner Bewertung überzeugen könnte, weiter zu lesen.) Meine "erfrischend und intelligente" Buchempfehlung lautet: Alles von Fred Varga!

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Barbery,Die Eleganz des Igels
von Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 22.09.2009

Abgesehen davon,daß ich in diesem Unterhaltungsroman die (für mich) beste Definition von "Kunst" der letzten zwanzig Jahre gefunden habe (S.226!),habe ich auch so viele Denkanstöße bekommen und mich gleichzeitig so gefreut, gelacht und bei dem "kitschigen" Ende so hemmungslos geweint,wie schon lange nicht mehr!

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Das könnte mein Buch des Jahres werden!
von D. Möhrke am 12.05.2008
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

"Die Eleganz des Igels" von Muriel Barbery hat mich schon beim Lesen des Klappentextes sehr angesprochen und ich wurde nicht enttäuscht - ganz im Gegenteil. Ich bin vollkommen begeistert von der Sprache des Buches (auch ein Lob an die Übersetzerin!), von der Darstellung der Figuren, von der Spannung die... "Die Eleganz des Igels" von Muriel Barbery hat mich schon beim Lesen des Klappentextes sehr angesprochen und ich wurde nicht enttäuscht - ganz im Gegenteil. Ich bin vollkommen begeistert von der Sprache des Buches (auch ein Lob an die Übersetzerin!), von der Darstellung der Figuren, von der Spannung die erzeugt wird und von der Einzigartigkeit der Geschichte an sich. Endlich mal wieder ein Buch, das kein Abklatsch eines anderen ist. Einziges Manko: die alte deutsche Rechtschreibung! Alles spielt sich in der Rue de Grenelle 7 ab, wo mehrere reiche Familien leben. Renée ist die Concierge des Hauses und spielt ihre Rolle auch auf beeindruckende Art und Weise. Eigentlich ist sie aber hochintelligent (sehr belesen und kennt sich mit Kultur, Geschichte etc. überdurchschnittlich gut aus) und versucht dies aber, entsprechend ihre Berufsstandes zu vertuschen, indem sie alles so macht, wie es eine Concierge normalerweise tun würde. Im selben Haus lebt auch Paloma - sie gehört einer reichen Familie an, kann dem aber nichts abgewinnen, weil alle so anders sind als sie selbst und ihr nur wenig Verständnis entgegenbringen. Sie beschließtan ihrem 13. Geburtstag Selbstmord zu begehen, wenn sie nicht bis dahin etwas entdeckt hat, was ihr Leben lebenswert macht und ihren bisherigen Eindruck vom Leben widerlegt, nämlich dass man aus seinem vorherbestimmten Schicksal (in ihrem Fall reich und abgestumpft zu werden) nicht herauskommt. Mit dem Einzug von Monsieur Kakuro in eine freigewordene Wohnung, ändert sich alles. Er wirkt auf alle anziehend durch seine unvoreingenommene Freundlichkeit allen gegenüber und seine Weisheit. Er entdeckt auch das Besondere in Renée und Paloma und über ihn lernen sich die beiden kennen. Sein Einzug verändert also so einiges und er bringt neue Hoffnung in das Leben der beiden, dass sie so sein können, wie sie wirklich sind. Für mich hat dieses Buch definitiv alles, was ein guter Roman braucht. Tiefgang, Gefühl, Spannung, Sprache auf höchstem Niveau... Ich bin restlos begeistert!

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Mein absolutes Lieblingsbuch. Drei Menschen begegnen sich und entwickeln eine wundervolle Freundschaft. Außergewöhnlich, intelligent, eine Hommage an das Leben!

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Eine wunderbare Freundschaft in gutbürgerlichen baulichen und geistigen Fassaden. Mit viel Herz und Charme erzählt die Autorin von den beiden Außenseitern

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Ein wirklich gutes Buch
von einer Kundin/einem Kunden am 25.03.2011
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Dieses Buch zeichnet sich nicht nur durch außergewöhnliche Charaktere aus, es ist auch die Geschichte selbst, die mit der Hoffnung spielt aus einem scheinbar determinierten Leben zu fliehen. Es sind auch philosophische Fragen, die sich den Figuren und auch dem Rezipienten stellen. (Möglicherweise andere als den Figuren..) Die Hauptcharaktere... Dieses Buch zeichnet sich nicht nur durch außergewöhnliche Charaktere aus, es ist auch die Geschichte selbst, die mit der Hoffnung spielt aus einem scheinbar determinierten Leben zu fliehen. Es sind auch philosophische Fragen, die sich den Figuren und auch dem Rezipienten stellen. (Möglicherweise andere als den Figuren..) Die Hauptcharaktere sind nicht nur besonders inelligent und gebildet, es schimmern durch die aktorialen Erzähler auch ihre Schwächen durch.

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