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Die Erdbeeren von Antons Mutter

(3)

Anton ist Arzt in Kreuzberg, mit Sorge sieht er, wie seine Mutter, die in der niedersächsischen Provinz lebt, gegen eine schnell fortschreitende Demenz kämpft.
Jedes Jahr schickt sie ihm und seinen Freunden Erdbeermarmelade nach Berlin. Die Erdbeeren wachsen auf dem »Acker«, wie sie ihren Garten nennt, den sie ihr Leben lang mit Hingabe gepflegt hat. Aber in diesem Jahr hat sie die Erdbeeren vergessen.
Anton muss erkennen, wie seine Mutter ihm Stück für Stück verloren geht, und mit jeder ihrer Niederlagen verschwindet ein Teil seiner eigenen Existenz: Das vertraute Land der Kindheit.
Dann trifft er Lydia und findet nach Jahren des Alleinseins jemanden, mit dem Liebe möglich zu sein scheint. Aber Lydia bringt eine Vergangenheit mit, die in beider Leben mit Vehemenz einbricht.
In diesem vielstimmigen Roman gelingt Katharina Hacker das einfühlsame Porträt von Menschen, die zurückblicken müssen, um weitergehen und die zweite Lebenshälfte gestalten zu können. Selten ist so eindringlich über den Verlust einer Welt und den Gewinn einer neuen geschrieben worden.

Portrait

Katharina Hacker, geboren 1967 in Frankfurt am Main, studierte ab 1986 Philosophie, Geschichte und Judaistik an der Universität Freiburg. 1990 wechselte sie an die Hebräische Universität Jerusalem. Seit 1996 lebt sie als freie Autorin in Berlin. 1997 debütierte sie mit ›Tel Aviv. Eine Stadterzählung‹, es folgten der Erzählungsband ›Morpheus oder Der Schnabelschuh‹ und die Romane ›Der Bademeister‹
und ›Eine Art Liebe‹. Für ›Die Habenichtse‹ erhielt Katharina Hacker 2006 den Deutschen Buchpreis. Zu ihren
Werken zählen weiterhin der Gedichtband ›Überlandleitung‹ sowie die Romane ›Alix, Anton und die anderen‹ und ›Die Erdbeeren von Antons Mutter‹. Zuletzt erschien ›Eine Dorfgeschichte‹

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 176, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 12.05.2010
Sprache Deutsch
EAN 9783104006932
Verlag Fischer E-Books
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
3 Bewertungen
Übersicht
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Eindrucksvoll
von einer Kundin/einem Kunden am 11.03.2011

Die Erdbeeren von Antons Mutter gehören zu seiner Welt, seit er sich erinnern kann. Doch was passiert, wenn das Erinnern schwindet, die Mutter vergißt und am Vergessen verzweifelt? Das Verschwinden der Kindheit begleitet von der Krankheit der Eltern, ist für Anton auch der Verlust eines Teils seiner Existenz. Mich... Die Erdbeeren von Antons Mutter gehören zu seiner Welt, seit er sich erinnern kann. Doch was passiert, wenn das Erinnern schwindet, die Mutter vergißt und am Vergessen verzweifelt? Das Verschwinden der Kindheit begleitet von der Krankheit der Eltern, ist für Anton auch der Verlust eines Teils seiner Existenz. Mich hat sehr beeindruckt, mich welch klaren Worten Katharina Hacker diesen tiefgreifenden Wandel in Antons Familie beschreibt und dabei auch die Facetten des Weitergehnes einbezieht. Eindrucksvoll.

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Klein aber fein!
von Leni Pawelczynski aus Wiesbaden am 30.11.2010

Dieser Roman ist gefühlvoll im besten Sinne des Wortes. Es ist ein ausgesprochen einfühlsames und kluges Buch über die wunderschönen und verwirrenden Gefühle einer neuen Liebesbeziehung.Und über eine ganz neue verantwortungsvollere Art der Liebe, die Anton für seine immer verwirrter werdenden Eltern empfindet. Ein kleines aber sehr feines Buch

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Wenn die Eltern alt werden.........
von Monika Stepankova aus Spreitenbach am 27.06.2010

Wunderschöne und traurige Geschichte aus dem Leben um uns alle. Es geht um das alt und krank zu werden. Wie verhält man sich aber, wenn es die eigene Eltern trifft? Was verändert sich? Sie werden schwächer, hilflos, langsam, krank und sie brauchen uns. An alle : BITTE... Wunderschöne und traurige Geschichte aus dem Leben um uns alle. Es geht um das alt und krank zu werden. Wie verhält man sich aber, wenn es die eigene Eltern trifft? Was verändert sich? Sie werden schwächer, hilflos, langsam, krank und sie brauchen uns. An alle : BITTE LESSEN ! Heute noch gesund und stark - morgen vielleicht schon krank und schwach! Geht jeden von uns was an !

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Jeder kann verlorengehen
von einer Kundin/einem Kunden am 26.07.2010
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Antons Mutter ist dement, doch noch geht es gerade so. Sie lebt noch immer mit ihrem Mann im eigenen Haus. Doch diesen Sommer hat sie zum ersten Mal vergessen Erdbeeren zu pflanzen. Anton versucht ihren Fehler wieder auszubügeln, damit sie nicht merkt, dass doch nicht mehr alles so normal... Antons Mutter ist dement, doch noch geht es gerade so. Sie lebt noch immer mit ihrem Mann im eigenen Haus. Doch diesen Sommer hat sie zum ersten Mal vergessen Erdbeeren zu pflanzen. Anton versucht ihren Fehler wieder auszubügeln, damit sie nicht merkt, dass doch nicht mehr alles so normal ist wie sonst. Vergeblich. Dann gibt es da auch noch die Beziehung zwischen Lydia und ihm, die immer auf der Kippe zu stehen scheint. Während Antons Eltern sich in der Demenz verlieren, verliert Anton sich in der Liebe. Wem aber geht es letztlich besser? Einfühlsam tröstend und Mut machend.

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Zwischen den Welten
von Michael Lehmann-Pape am 15.07.2010
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Was tun, wenn die eigene Mutter in der niedersächsischen Provinz an fortschreitender Demenz leidet, man selber aber in Berlin Kreuzberg als Arzt und, leider, Junggeselle sein eigenes Leben versucht, in neue und befriedigendere Bahnen zu lenken. Eine echte, rundum zufriedenstellende Beziehung, das wäre es. Solange dies aber nicht im... Was tun, wenn die eigene Mutter in der niedersächsischen Provinz an fortschreitender Demenz leidet, man selber aber in Berlin Kreuzberg als Arzt und, leider, Junggeselle sein eigenes Leben versucht, in neue und befriedigendere Bahnen zu lenken. Eine echte, rundum zufriedenstellende Beziehung, das wäre es. Solange dies aber nicht im Raume steht, ist der Freundeskreis Dreh- und Angelpunkt des Lebens. Alix, Anton, Jan und Bernd, bereits bekannt aus dem ersten Roman der Kreuzberger Betrachtungen von Katharina Hacker bilden die Ersatzfamilie mit je eigenen Ausprägungen, Sehnsüchten und, natürlich, Lebensproblematiken. Eine Konstante dieses Lebenskreises war die jährliche Lieferung von Erdbeermarmelade an die Freunde durch Antons Mutter. Doch in diesem Jahr blieb die Marmelade aus, ein Zeichen, wie weit die Demenz der Mutter bereits fortgeschritten ist. Und ein Zeichen für Anton, den vertrauten, immer noch nachwirkenden Lebensabschnitt der Kindheit fahren zu lassen und sich mit aller Kraft der zweiten Lebenshälfte nun zu zuwenden. Einfacher gesagt aber, als getan. Ein ständiger Hauch von Melancholie umweht die Protagonisten des Buches, im besonderen Anton. Eine seltsame Mutlosigkeit, die in ständiger Reibung mit dem hohen Bedürfnis nach Liebe und Hingabe steht. Doch Hoffnung taucht auf am Horizont. Lydia, ebenfalls Ärztin, tritt in Antons leben und mit einem umeinander kreisenden Reigen aus Annäherung und Distanz, aus Versuch und Kraftlosigkeit beginnen, zarte Bande zu sprießen. Personen, geschildert in der modernen Welt, versehen mit allen Orientierungslosigkeiten, aber auch Sehnsüchten der heutigen Zeit auf dem Weg zu einem kleinen Glück mit all den Hindernissen des Alltages, die Katharina Hacker auch in teils fast surrealen Momenten zu beschrieben weiß (der Schneckenkrieg am Ende des Buches lohnt fast alleine das Lesen). Auch die Nebenfiguren aus Lydias Vergangenheit, der ehemalige Fremdenlegionär und ehemalige Beschützer Lydias Rüdiger und der kleinwüchsige Martin, der seinen Freund Rüdiger mit Macht beschützt und Anton bis in die niedersächsische Provinz hinein verfolgt, erhalten klare Konturen. Der Kampf um das „bisschen Glück im Leben“ ist in diesem Buch nicht nur ein Ringen mit äußern Umständen und Altlasten, sondern immer auch ein innerer Kampf gegen sich selbst und seine geprägten Vorstellungen. Sprachlich empathisch umgesetzt, flüssig lesbar und immer nahe an den handelnden Personen und damit auch am Leser findet sich., genauestens beobachtet, die Zerrissenheit zwischen idealen Vorstellungen, Sehnsüchten und den Beschränkungen der eigenen Möglichkeiten Seite für Seite wieder. Durchaus empfehlenswert für einen Blick hinter die Kulissen modernen Lebens.

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Die Erdbeeren von Antons Mutter
von einer Kundin/einem Kunden am 14.06.2010
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Antons Mutter lebt im ländlichen Niedersachsen. Jahrelang hat sie ihren Sohn, der als Arzt in Berlin lebt, und dessen Freunde mit ihrer Erdbeermarmelade versorgt. Doch ihre schleichende Demenz verändert nicht nur ihr Leben, sondern auch das ihres Umfeldes. Anton, der sich gerade mit Lydia und deren Kind ein Privatleben... Antons Mutter lebt im ländlichen Niedersachsen. Jahrelang hat sie ihren Sohn, der als Arzt in Berlin lebt, und dessen Freunde mit ihrer Erdbeermarmelade versorgt. Doch ihre schleichende Demenz verändert nicht nur ihr Leben, sondern auch das ihres Umfeldes. Anton, der sich gerade mit Lydia und deren Kind ein Privatleben aufzubauen versucht, gerät zwischen vielerlei Fronten. Das Motiv der Erdbeeren zieht sich poetisch durch das ganze Buch, wenn auch die letzte Ernte von den Schnecken gefressen wird.

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Die Erdbeeren von Antons Mutter.
von Gisela Busemann aus Leer (Ostfriesland) am 07.06.2010
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Immer wieder zur Erdbeerernte schickt Antons Mutter für ihn und seine Freunde selbst gemachte Erdbeermarmelade nach Berlin. Und dann irgendwann kommt kein Päckchen mit dieser herrlichen Köstlichkeit. Antons Mutter hat es einfach vergessen, und nicht nur das. Es beginnt die Zeit des großen Vergessens. Anton erkennt bei seinen... Immer wieder zur Erdbeerernte schickt Antons Mutter für ihn und seine Freunde selbst gemachte Erdbeermarmelade nach Berlin. Und dann irgendwann kommt kein Päckchen mit dieser herrlichen Köstlichkeit. Antons Mutter hat es einfach vergessen, und nicht nur das. Es beginnt die Zeit des großen Vergessens. Anton erkennt bei seinen Besuchen, dass sich seine Mutter langsam von diesem Leben verabschiedet. Für ihn geht mit der Demenz nicht nur das Leben seiner Mutter verloren, auch für ihn ist es ein sehr schmerzlicher Prozess, dass er Stück für Stück seine Kindheit verliert. Katharina Hacker hat mit dem vielstimmigen Roman "Die Erdbeeren von Antons Mutter" ein einfühlsames Bild von Menschen gezeichnet,für die es nicht immer einfach ist, vieles zurück zu lassen und nur nach vorn zu schauen. Der Demenzkranke lebt in seiner eigenen kleinen Welt, für die Angehörigen ist es manchmal schwer zu sehen und zu ertragen wie diese Krankheit den geliebten Menschen nachhaltig verändert.

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K.Klär
von einer Kundin/einem Kunden am 04.06.2010
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Anton, längst erwachsen und frisch verliebt, wird ohne die geliebte Erdbeermarmelade seiner Mutter auskommen müssen, weil diese die Erdbeeren einfach vergessen hat. Wenn die Eltern, die uns einst Kraft und Energie gegeben haben, gegen das Vergessen ankämpfen und auf unsere Hilfe angewiesen sind, verlieren wir auch einen Teil unserer Kindheitserinnerungen. Für... Anton, längst erwachsen und frisch verliebt, wird ohne die geliebte Erdbeermarmelade seiner Mutter auskommen müssen, weil diese die Erdbeeren einfach vergessen hat. Wenn die Eltern, die uns einst Kraft und Energie gegeben haben, gegen das Vergessen ankämpfen und auf unsere Hilfe angewiesen sind, verlieren wir auch einen Teil unserer Kindheitserinnerungen. Für mich ein Leseerlebnis der besonderen Art. Über das Thema Demenz ist eine sehr einfühlsame, berührende und wunderbare Geschichte entstanden.

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Schicksalhafte Begegnungen
von einer Kundin/einem Kunden am 31.03.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Katharina Hackers Roman ist ein Feuerwerk von Menschenschicksalen und Gefühlen.Sie stehen alle im Zusammenhang mit der beginnenden Alzheimererkrankung der Mutter ihres Romanhelden.

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Zerbrechlich !
von einer Kundin/einem Kunden am 12.09.2010
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Anton ist Arzt in Kreuzberg, mit Sorge sieht er, wie seine Mutter in seinem Heimatort in der niedersächsischen Provinz gegen eine schnell fortschreitende Demenz kämpft. Jedes Jahr schickt sie ihm und seinen Freunden Alix und Bernd Erdbeermarmelade nach Berlin. Die Erdbeeren wachsen auf dem "Acker", wie sie ihren Garten... Anton ist Arzt in Kreuzberg, mit Sorge sieht er, wie seine Mutter in seinem Heimatort in der niedersächsischen Provinz gegen eine schnell fortschreitende Demenz kämpft. Jedes Jahr schickt sie ihm und seinen Freunden Alix und Bernd Erdbeermarmelade nach Berlin. Die Erdbeeren wachsen auf dem "Acker", wie sie ihren Garten nennt, den sie ihr Leben lang mit Liebe gepflegt hat. Aber in diesem Frühsommer vergisst sie, die Ableger auszupflanzen . Anton muss erkennen, wie seine Mutter Stück für Stück verloren geht, und mit jeder ihrer Niederlagen verschwindet ein Teil seiner eigenen Existenz: Das vertraute Land der Kindheit. Dann trifft er Lydia und findet nach Jahren des Alleinseins eine Zukunft, in der Liebe möglich zu sein scheint. ~~~ Ein schwieriges Thema, von Katharina Hacker sensibel "bearbeitet": die Eltern "gehen langsam fort", Einsamkeit, Liebe, kurze Momente des Glücks. Hacker gelingt eine zerbrechliche und poetische Sprache, aus der Perspektive einer jeden Hauptfigur verfasst. Ganz große Momente erlebt der Leser, wenn die geistig umnachtete Welt der Mutter geschildert wird, das ist ganz große Literatur! Teils traurig, teils zum Nachdenken anregend. Dies funktioniert leider nicht immer so gut bei allen Figuren in dieser knapp 200 Seiten starken Erzählung. Manche Charaktere bleiben eher blass. Insgesamt aber eine klare Empfehlung, besonders für den nahenden Herbst!

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Endlich wieder einmal eine Sprache die tiefer geht
von Elke Mühlböck aus Linz am 05.07.2010
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Katharina Hacker schafft es auch diesmal wieder mit ihrer unverschönten Sprache zu fesseln. Anton leidet sehr an der schnell voranschreitenden Demenz seiner Mutter. Noch dazu passiert dies zu einem Zeitpunkt, in dem er andererseits hoffen darf, dass die Zeit seiner Einsamkeit sich dem Ende neigt. Doch was passiert mit all... Katharina Hacker schafft es auch diesmal wieder mit ihrer unverschönten Sprache zu fesseln. Anton leidet sehr an der schnell voranschreitenden Demenz seiner Mutter. Noch dazu passiert dies zu einem Zeitpunkt, in dem er andererseits hoffen darf, dass die Zeit seiner Einsamkeit sich dem Ende neigt. Doch was passiert mit all den Erinnerungen, wenn einem die Personen dazu entgleiten. So hält er sich krampfhaft an greifbaren Dingen fest (wie die Erdbeeren) und versucht somit der Mutter zu helfen. Der Leser bekommt aus der Sicht jeder Person ein Stück der Geschichte erzählt. Vieles dieser Personen bleibt jedoch bis zum Schluss unausgesprochen. Ein Buch, bei dem ich schwer beschreiben kann, was mich genau daran so fasziniert hat; ein großer Teil war sicher die Sprache.

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Das Vergessen, die Erdbeeren und Anton
von einer Kundin/einem Kunden am 31.05.2010
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Antons Mutter pflanzt jedes Jahr Erdbeeren auf ihrem Acker, um sie später zu pflücken und zu Marmelade zu verarbeiten. Jedes Jahr, bis auf dieses. Denn die bereits voranschreitende Demenz der alten Dame hat sie es vergessen lassen. Anton, selbst bereits Mitte/Ende 40, Single und Arzt, pflanzt sie heimlich. Um diese kleine Familiengeschichte herum... Antons Mutter pflanzt jedes Jahr Erdbeeren auf ihrem Acker, um sie später zu pflücken und zu Marmelade zu verarbeiten. Jedes Jahr, bis auf dieses. Denn die bereits voranschreitende Demenz der alten Dame hat sie es vergessen lassen. Anton, selbst bereits Mitte/Ende 40, Single und Arzt, pflanzt sie heimlich. Um diese kleine Familiengeschichte herum sammelt sich ein Planetensystem von interessanten Figuren: da wären Antons Freunde, Antons Schwester, Antons neue Liebe mit einem Kind aus einer vorhergehenden Beziehung, der Ex-Freund dieser Frau, und und und... Am Ende treffen sich alle bei Antons Mutter, doch Versöhnungen finden hier nicht statt. Der Schreibstil, der die Geschichte in den Gedanken ihrer Personen zu erzählen scheint, ist zart, feinfühlig und mit einer gewissen Melancholie. Ein wirklich bezauberndes und spannendes Buch über ein Thema, dass leider zu viele betrifft.

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" Das Land, in dem seine Mutter lebte, schmolz dahin"
von einer Kundin/einem Kunden am 17.05.2010
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Feinfühlig erzähltes Buch, das einen nachdenklich stimmt. Wie würde man selbst mit dem Thema "Demenz" in der Familie umgehen? Wie geht es weiter, nachdem man auch Stücke seiner eigenen Kindheit dahinschwinden sieht?

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Wenn die Erinnerung geht
von Ulrike Seine aus Rheine am 07.05.2010
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Was passiert, wenn die eigene alte Mutter an Demenz leidet? Wie gehen die längst erwachsenen Kinder damit um, eine geliebte und vertraute Person bröckeln zu sehen? Katharina Hacker hat ein einfühlsames und berührendes Buch darüber geschrieben. Oma Hilde muß man mit ihrer ganzen Verwirrtheit einfach lieben.

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Es kann jeden treffen
von Susan Nebel-Chmel aus Plauen am 05.05.2010
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Jeden von uns kann es treffen, die Eltern werden demenz. Und trotzdem schafft es Katharina Hacker in ihrem neuen Roman mit diesem Thema "unbefangen" umzugehen. Jedes Jahr verschickt Anton's Mutter selbstgemachte Erdbeermarmelade an ihn und seine Freunde. Als eines Tages die "Päckchen" ausbleiben, weiß Anton, was er lange nicht wahrhaben... Jeden von uns kann es treffen, die Eltern werden demenz. Und trotzdem schafft es Katharina Hacker in ihrem neuen Roman mit diesem Thema "unbefangen" umzugehen. Jedes Jahr verschickt Anton's Mutter selbstgemachte Erdbeermarmelade an ihn und seine Freunde. Als eines Tages die "Päckchen" ausbleiben, weiß Anton, was er lange nicht wahrhaben wollte. Seine Mutter hat Demenz. Anton, Arzt in Berlin, muss mit ansehen, wie seine Mutter gegen die fortschreitende Krankheit ankämpft. Er muss erkennen, dass er seine Mutter Stück für Stück verlieren wird...

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Zeit des Vergessens
von einer Kundin/einem Kunden am 05.05.2010
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Ist Demenz wirklich ein Thema eines Unterhaltungsromans? Muß das sein? Ja! Der Trägerin des Deutschen Buchpreises 2006 Katharina Hacker gelingt in dieser einfühlsamen Mutter-Sohn-Geschichte der erzählerische Spagat zwischen dem Verlust von Vertrautem und dem Gewinn von etwas völlig Neuem.

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Die Erdbeeren von Antons Mutter
von einer Kundin/einem Kunden am 14.10.2010
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Antons Mutter leidet an Demenz und das macht ihn hilflos.Er möchte ihr jeden Kummer ersparen und pflanzt sogar Erdbeeren , die seine Mutter sonst jedes Jahr pflanzt, doch heuer vergessen hat. Neben den Sorgen um seine Eltern versucht Anton sein Privatleben mit einer anbahnenden Beziehung zu meistern. Katharina Hacker schreibt Literatur... Antons Mutter leidet an Demenz und das macht ihn hilflos.Er möchte ihr jeden Kummer ersparen und pflanzt sogar Erdbeeren , die seine Mutter sonst jedes Jahr pflanzt, doch heuer vergessen hat. Neben den Sorgen um seine Eltern versucht Anton sein Privatleben mit einer anbahnenden Beziehung zu meistern. Katharina Hacker schreibt Literatur in einer klaren Sprache und vermittelt Emotionen,Ängste,Freundschaft und Liebe sehr ausdrucksvoll ohne unnötigen Verzierungen.

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Herzbrüchige
von einer Kundin/einem Kunden am 29.08.2010
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Gleich vorweg: Nicht alles an diesem Roman hat mich überzeugt. Ein, zwei Personen zuviel, weitere zu spät eingebaute Inensichten. Beeindruckend aber ist, wie die Autorin das mutmaßliche Lebensgefühl einer in Demenz versinkenden Frau darstellt. Auch die Einsamkeit der mittleren Generation verdeutlicht sie; sich wirklich mitzuteilen, scheint auch ihr schwer zu... Gleich vorweg: Nicht alles an diesem Roman hat mich überzeugt. Ein, zwei Personen zuviel, weitere zu spät eingebaute Inensichten. Beeindruckend aber ist, wie die Autorin das mutmaßliche Lebensgefühl einer in Demenz versinkenden Frau darstellt. Auch die Einsamkeit der mittleren Generation verdeutlicht sie; sich wirklich mitzuteilen, scheint auch ihr schwer zu fallen. Ein anregendes Buch, das seine Leser zum Weiterdenken bringt.

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Verlorengehen, kann jeden von uns treffen
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Katharina Hacker gelang es eine einfühlsame Geschichte zu schreiben über Anton und seine Mutter, die gegen Demenz ankämpft. Stück für Stück aber ihren Kampf verliert. Demenz = Veränderung des Lebens zwischen Kindern und Eltern. Der Leser bekommt Einsicht in die Welt von Anton, dem Arzt, seinen Freunden, seiner neuen... Katharina Hacker gelang es eine einfühlsame Geschichte zu schreiben über Anton und seine Mutter, die gegen Demenz ankämpft. Stück für Stück aber ihren Kampf verliert. Demenz = Veränderung des Lebens zwischen Kindern und Eltern. Der Leser bekommt Einsicht in die Welt von Anton, dem Arzt, seinen Freunden, seiner neuen Liebe mit Kind sowie über seine Familie.

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