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Die Erfindung der Flügel

Roman. Deutsche Erstausgabe

(30)
Zwei Frauen, die die Welt verändern


Die elfjährige Sarah, wohlbehütete Tochter reicher Gutsbesitzer, erhält in Charleston ein ungewöhnliches Geburtstagsgeschenk – die zehnjährige Hetty »Handful«, die ihr als Dienstmädchen zur Seite stehen soll. Dass Sarah dem schwarzen Mädchen allerdings das Lesen beibringt, hatten ihre Eltern nicht erwartet. Und dass sowohl Sarah als auch Hetty sich befreien wollen aus den Zwängen ihrer Zeit, natürlich auch nicht. Doch Sarah ahnt: Auf sie wartet eine besondere Aufgabe im Leben. Obwohl sie eine Frau ist. Handful ihrerseits sehnt sich nach einem Stück Freiheit. Denn sie weiss aus den märchenhaften Geschichten ihrer Mutter: Einst haben alle Menschen Flügel gehabt …



Portrait
Sue Monk Kidd hatte sich in den USA bereits mit dem Schreiben von Biografien einen Namen gemacht, ehe „Die Bienenhüterin“ erst zum Geheimtipp, dann zum grossen internationalen Bestseller wurde, der sich allein in den USA über 6 Millionen Mal verkaufte und in England für den renommierten Orange Prize nominiert war. Auch „Die Meerfrau“ stand monatelang auf den Bestsellerlisten. Ihr lange erwarteter neuer Roman "Die Erfindung der Flügel" sorgte in den USA gleich nach Erscheinen für grosses Aufsehen und stieg auf Platz 1 der New-York-Times-Bestsellerliste ein. Die Filmrechte hat sich Oprah Winfrey gesichert. Sue Monk Kidd lebt mit ihrer Familie in South Carolina.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 496
Erscheinungsdatum 19.01.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-75485-4
Verlag btb
Maße (L/B/H) 221/141/43 mm
Gewicht 668
Originaltitel The Invention of Wings
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
30 Bewertungen
Übersicht
26
2
1
0
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Schwarzdrosselflügel
von einer Kundin/einem Kunden am 29.01.2015

Charleston 1803: Hetty, von ihrer Mutter liebevoll Handful genannt, ist zehn Jahre alt, als sie Sarah Grimké von deren Eltern zum Geburtstagsgeschenk gemacht wird. Als Kammerzofe soll Hetty nun Sarah dienen, die allerdings mit diesem Geschenk sehr unglücklich ist, würde sie doch die Sklaven lieber als freie Menschen sehen. Aus... Charleston 1803: Hetty, von ihrer Mutter liebevoll Handful genannt, ist zehn Jahre alt, als sie Sarah Grimké von deren Eltern zum Geburtstagsgeschenk gemacht wird. Als Kammerzofe soll Hetty nun Sarah dienen, die allerdings mit diesem Geschenk sehr unglücklich ist, würde sie doch die Sklaven lieber als freie Menschen sehen. Aus diesem Grund beginnt Sarah Hetty das Lesen beizubringen, doch als die beiden erwischt werden, ist die Strafe groß. Je älter die beiden Mädchen werden, desto mehr kristallisiert sich heraus, wofür die beiden kämpfen: Hetty für ihre Freiheit und Sarah sowohl für die Abschaffung der Sklaverei, als auch die Gleichberechtigung der Frauen, genau wie ihre jüngere Schwester Angelina. Doch für alle ist es schwer in ihrem Leben zu bestehen und sie versuchen alles, um ihre Träume zu verwirklichen. Ein wunderbarer Roman, der eine schwierige Zeit beschreibt. Besonders interessant fand ich, dass der Roman tatsächlich die wahre Geschichte der Sarah Grimké und ihrer Schwester Angelina beschreibt und die Autorin die groben Stationen ihrer Leben verarbeitet. Auch Hetty hat es wirklich gegeben. Wieder eine mitreißende Geschichte von Sue Monk Kidd , genau wie ihr berühmter und verfilmter Roman 'Die Bienenhüterin'.

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Die eindrucksvolle Geschichte zweier bemerkenswerter Frauen
von NiWa aus Euratsfeld am 02.07.2016

Charleston, USA. Anfang des 19. Jahrhunderts. Sarah ist 11 Jahre alt, darf nun in ihr eigenes Zimmer ziehen und bekommt die etwas jüngere Handful als Geschenk. Ein Geburtstagsgeschenk, das sie eigentlich nicht will, doch die schwarze Handful ist ihr ab sofort als Zofe und Dienstmädchen zugeteilt. Sue Monk Kidd entführt... Charleston, USA. Anfang des 19. Jahrhunderts. Sarah ist 11 Jahre alt, darf nun in ihr eigenes Zimmer ziehen und bekommt die etwas jüngere Handful als Geschenk. Ein Geburtstagsgeschenk, das sie eigentlich nicht will, doch die schwarze Handful ist ihr ab sofort als Zofe und Dienstmädchen zugeteilt. Sue Monk Kidd entführt den Leser in den Süden der USA. Hier wird Baumwolle gepflanzt, temperamentvolle Plantagenbesitzer richten ihren Blick stolz über ihr Anwesen, während Schwarze die Arbeit machen und dabei oft nicht halb so gut wie Tiere behandelt werden. In dieser Welt wächst Sarah auf. Wie es bei ihr zuhause üblich ist, erhält sie das schwarze Mädchen Handful als Geburtstagsgeschenk, die ihr von nun an zu Diensten sein soll. Aber Sarah versteht nicht, warum Handful nicht ihre Freundin sein kann, sondern ihr Eigentum ist. Da beschließt sie, dem Mädchen das Lesen beizubringen, was in den Augen des Staates und ihrer Eltern ein Verbrechen ist. Die Geschichte handelt in erster Linie von Sklaverei, dem Wunsch nach Freiheit und der Überzeugung, dass jeder Mensch gleichberechtigt ist. Dabei stehen die Sklaven am Beispiel von Handful im Vordergrund, dennoch wird auch der Emanzipation der Frau Raum gegeben. Sarah will sich nicht dem Frauenbild fügen und stößt laufend mit dem aktuellen Weltbild an. Sie kann auch nichts mit der Sklaverei anfangen und es widert sie an, in Handful ihr Eigentum zu sehen. Handful hingegen sehnt sich nach einem freien Leben. Sie weiß, was es bedeutet gefangen zu sein und keine Rechte zu haben. Aber als ihre Mutter ihr afrikanische Märchen von freien schwarzen Menschen erzählt, wird Handful klar, dass sie irgendwann wirklich in Freiheit gelangen kann. Sue Monk Kidd erzählt hier eine außergewöhnliche Geschichte von zwei außerordentlichen Frauen, die mich schon nach den ersten paar Seiten nicht mehr losgelassen hat. Abwechselnd nimmt man Handfuls und Sarahs Perspektive ein, begleitet sie ihren Weg entlang und sieht dabei wie verschieden und trotzdem ähnlich sich die beiden sind. Obwohl es nicht viel Spannung gibt, ist man bei der Beschreibung der Lebensbedingungen der Sklaven derart erschüttert, dass man sich kaum vom Buch lösen kann. Man leidet aber nicht nur mit dem Sklavenmädchen Handful, sondern auch mit Sarah, die im Grunde nicht anders als die Sklaven dran ist: „Mein Körper mag ein Sklave sein, aber nicht mein Geist. Bei dir ist es umgekehrt.“ (S. 273) Denn Sarah sehnt sich nach einem selbstbestimmten Leben, das in dieser Zeit als Frau so gut wie unmöglich zu führen ist. Auf eindrucksvolle Weise fühlt man die gesellschaftlichen Grenzen, denen Sarah ausgesetzt ist und weiß doch, dass sie im Vergleich zu Handful eigentlich ein gutes Dasein hat. Besonders gut hat mir auch gefallen, dass die afrikanische Herkunft der Schwarzen in diesem Roman zu tragen kommt. Seien es Märchen aus Afrika oder Handfertigkeiten, welche genutzt werden um in kunstvollen Quilts die eigene Geschichte zu erzählen - die Autorin zeigt, dass die Sklaven nicht auf einmal in den USA und als niedere Handlanger bestimmt waren, sondern eine ganze Kultur hinter sich gelassen haben. „Die Erfindung der Flügel“ ist ein historischer Roman, der einem die Schrecken der Sklaverei vor Augen führt, die gesellschaftlichen Schranken fühlen und trotzdem Hoffnung schöpfen lässt. Es ist die eindrucksvolle Geschichte zweier bemerkenswerter Frauen, die es auf jeden Fall wert ist gelesen zu werden. Mich hat dieses Buch beeindruckt, aufgewühlt und nachhaltig zum Nachdenken angeregt und ich bin sehr, sehr froh, dass ich die Geschichte von Sarah Grimké erfahren habe.

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Überzeugt mit starken Protagonisten und wahrem Hintergrund!
von einer Kundin/einem Kunden am 26.01.2016

Im Mittelpunkt der Geschichte stehen die beiden Mädchen Sarah und Handful. Zwei Mädchen, die auf komplett verschiedenen Seiten des Lebens stehen. Die Eltern von Sarah gehören zur höheren Gesellschaft von Charleston. Handful hingegen befindet sich gemeinsam mit ihrer Mutter als Sklavin im Besitz der Familie Grimké. Die Geschichte wird... Im Mittelpunkt der Geschichte stehen die beiden Mädchen Sarah und Handful. Zwei Mädchen, die auf komplett verschiedenen Seiten des Lebens stehen. Die Eltern von Sarah gehören zur höheren Gesellschaft von Charleston. Handful hingegen befindet sich gemeinsam mit ihrer Mutter als Sklavin im Besitz der Familie Grimké. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Sarah und Handful erzählt. Zusätzlich unterteilt sich das Buch in mehrere Zeitabschnitte, wodurch man sich Schritt für Schritt in die Zukunft bewegt. Auf diese Weise hat man als Leser die Entwicklung der beiden Mädchen genau vor Augen. Den gesamten Weg, von der Kindheit bis hin zur erwachsenen Frau. Der Schreibstil von Sue Monk Kidd entspricht, nehme ich an, der damaligen Zeit. Zusammen mit den Protagonisten befinden wir uns nämlich zu Beginn des 19.Jahrhunderts. Die Sklaverei in den Vereinigten Staaten hat furchtbare Ausmaße angenommen. Aber auch gegnerische Gruppierungen kristallisieren sich heraus. Viele Begriffe waren für mich ungewohnt und unbekannt. Die Formulierungen und Ausdrücke machen an einigen Stellen deutlich, dass die Geschichte nicht in der Gegenwart spielt. Hiermit hatte ich jedoch etwas zu kämpfen. Es war zwar entsprechend der Umstände gut gewählt, hat mich persönlich aber relativ häufig im Lesefluss gestört. Was für mich Die Erfindung der Flügel zu etwas Besonderem macht, sind die außerordentlich starken Frauen! Und hierzu zähle ich nicht nur die Hauptprotagonistinnen. Auch Angelina, die Schwester von Sarah und Charlotte, die Mutter von Handful, haben meine Hochachtung verdient. Obwohl alle ihre Ängste haben, strahlen sie doch unfassbar viel Mut aus. Sie schrecken nicht davor zurück, etwas zu verändern und sich dadurch gegen die Gesellschaft aufzulehnen. Hinzukommt, dass man auf jeder einzelnen Seite spürt, wie viel Arbeit die Autorin in dieses Werk gesteckt hat. Sie muss im Vorhinein unheimlich viel recherchiert haben, da die Handlung in einigen Eckpunkten auf wahren Begebenheiten beruht. Die Grimké-Schwestern haben sich für die Abschaffung der Versklavung eingesetzt. Zusätzlich haben sie sich für die Rechte von Frauen stark gemacht und mit ihren Reden sowie ihrem Engagement einen Stein ins Rollen gebracht. Ein weiterer Blick auf die genauen Hintergründe lohnt sich in diesem Fall! Die Autorin verknüpft gekonnt wahre historischen Begebenheiten mit einer fiktiven Handlung. Hierdurch hat sie ein eindrucksvolles Werk geschaffen, an das man sich noch lange nach dem Lesen zurückerinnern wird.

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fesselnd, emotional, wunderbar
von einer Kundin/einem Kunden aus Heinsberg am 06.01.2016

Gleich zu Anfang möchte ich sagen, dass mir bereits die Leseprobe aussergewöhnlich gut gefallen hat. Umso mehr habe ich mich gefreut, dieses tolle Buch weiter lesen zu dürfen. Als es dann gestern morgen im Briefkasten lag, habe ich gleich begonnen zu lesen und gerade eben habe ich es zugeschlagen.... Gleich zu Anfang möchte ich sagen, dass mir bereits die Leseprobe aussergewöhnlich gut gefallen hat. Umso mehr habe ich mich gefreut, dieses tolle Buch weiter lesen zu dürfen. Als es dann gestern morgen im Briefkasten lag, habe ich gleich begonnen zu lesen und gerade eben habe ich es zugeschlagen. Wow, was für ein unglaublich tolles Buch. Wir beginnen im Jahr 1803 im Süden Amerikas, genauer in Charleston. Sarah Grimke wächst als mittlere Tochter eines reichen Gutsbesitzers auf. Als sie an ihrem elften Geburtstag aus der Kinderstube auszieht erhält sie ein Geschenk, dass sie weder erwartet hatte noch haben möchte, nämlich das zehnjährige Sklavenmädchen Hetty, genannt Handful. Sarah versucht Hetty ihre Freiheit zu geben, doch dieses wird ihr nicht erlaubt. Stattdessen lehrt sie nun Handful das Lesen und Schreiben, was für diese Zeit eigentlich strengstens untersagt ist und mit dem selbst ihre Eltern nicht gerechnet hätten. Es beginnt eine aussergewöhnliche Freundschaft zwischen den beiden so ungleichen Mädchen. Sarah war in ihrem Denken und Handeln schon immer aussergewöhnlich und kämpft für ihre Freiheit, das tun zu dürfen, was sie selber will und nicht, was man von ihr erwartet und Handful wünscht sich nichts sehnsüchtiger, als ein Stück Freiheit, in einer Welt voller Grausamkeiten und Folter. Sue Monk Kidd hat einen aussergewöhnlichen Schreibstil. Sie schildert ihre Geschichte so beeindruckend, dass man förmlich das Gefühl hat, in Amerikas Geschichte einzutreten und als Beobachter alles live zu erleben. Man ist dabei, wenn von den Grausamkeiten gegenüber den Sklaven liest, man spürt die Ängste, die Qualen, ebenso sehr, wie die Sehnsucht nach Freiheit. Die Geschichte wird aus zweier Perspektiven erzählt, sowohl Sarah als auch Handful erzählen hier abwechselnd ihre Geschichte und man bemerkt schon an der Erzählweise der Autorin, welche der beiden gerade erzählt. Das ist wirklich sehr gut gelungen. Auch die Herausarbeitung der Charaktere ist sehr gut gelungen. Man hat zu keiner Zeit das Gefühl, dass es nicht authentisch ist und man spürt förmlich die Sehnsüchte der beiden Protagonistinnen und ihren Drang, ihre Träume wahr werden zu lassen, ohne sich selbst zu verlieren. Der Kontrast zwischen den beiden ist bis ins kleinste Detail herausgearbeitet. Auch die Schwierigkeiten einer Freundschaft zwischen schwarz und weiß zu dieser Zeit ist absolut gelungen. Es ist zwar nichts neues, was man über die Geschichte Amerikas erfährt, aber doch ist man gefangen von dieser besonderen Geschichte. Ein zu tiefst emotionales Buch, mit einem aussergewöhnlichen Schreibstil und hervorragend recherchiert. So weit ich das richtig behalten habe, basiert dieser Roman nämlich auf wahre Begebenheiten. Ein Buch über Träume, Freundschaft und Freiheit und dem Wunsch frei zu sein, sowohl wirkliches frei sein (Handful) als auch in seinem Tun und Handeln frei zu sein (Sarah). Dieses Buch und auch die Erzählweise der Autorin haben mir sehr sehr gut gefallen. Ich bin mir absolut sicher, dass ich bereits zu Anfang diesen Jahres eines meiner persönlichen Lesehighlights in den Händen gehalten zu haben. Von mir gibt es ein: UNBEDINGT LESEN!!!!

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Sarah und Hetty
von einer Kundin/einem Kunden am 24.11.2015

Charlston , zu Beginn des 19. Jahrhunderts Sarah , Tochter eines Plantagenbesitzers erhält zum 11. Geburtstag die Sklavin Hetty geschenkt . Da sie Hetty nicht die Freiheit schenken kann , bringt sie ihr heimlich Lesen und Schreiben bei . Sarah kann sich ihren Wunschberuf , Anwältin , nicht erfüllen , da... Charlston , zu Beginn des 19. Jahrhunderts Sarah , Tochter eines Plantagenbesitzers erhält zum 11. Geburtstag die Sklavin Hetty geschenkt . Da sie Hetty nicht die Freiheit schenken kann , bringt sie ihr heimlich Lesen und Schreiben bei . Sarah kann sich ihren Wunschberuf , Anwältin , nicht erfüllen , da das in der Zeit noch kein Beruf für Frauen war . Sie schließt sich den Quäkern an und hält zusammen mit ihrer Schwester Angelina Reden , in der sie sich für die Rechte von Sklaven einsetzt . Die Schwestern Sarah und Angelina waren reale Personen und die ersten Frauen , die sich für die Abschaffung der Sklaverei einsetzten . Mir hat das Buch sehr gut gefallen . Die Sklaverei und die verschiedenen Sichten darauf und Einstellungen dazu wurden gut dargestellt . Dazu tragen auch die Kapitel bei , die das Geschehen abwechselnd aus verschiedenen Sichten erzählen . Das Buch läßt sich gut lesen und die Protagonisten waren sehr gut gezeichnet .

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Zwei kämpferische Frauen
von einer Kundin/einem Kunden am 13.11.2015

Die Leseprobe dieses ungewöhnlichen Romans hat mir sehr gut gefallen, ich habe mit großer Spannung auf das Buch gewartet. Die elfjährige Sarah ,Tochter eines angesehenen Anwalts,erhält zum Geburtstag die fast gleichaltrige Handful, eine schwarze Sklavin , geschenkt. Obwohl sie dieses Geschenk ablehnt, weil man einen Menschen Ihrer Meinung nach ,... Die Leseprobe dieses ungewöhnlichen Romans hat mir sehr gut gefallen, ich habe mit großer Spannung auf das Buch gewartet. Die elfjährige Sarah ,Tochter eines angesehenen Anwalts,erhält zum Geburtstag die fast gleichaltrige Handful, eine schwarze Sklavin , geschenkt. Obwohl sie dieses Geschenk ablehnt, weil man einen Menschen Ihrer Meinung nach , nicht besitzen kann,hat sie keine Möglichkeit es zu verhindern. Die beiden Mädchen fühlen sich sofort zueinander hingezogen,beide sind ihrer Zeit voraus, Sarah träumt von einem Beruf als Anwältin, Handful von einem Leben in Freiheit.Beides lässt sich in der damaligen Zeit ( Anfang des 19. Jahrhunderts) nicht verwirklichen. Weiße Frauen dienen damals nur als dekoratives Beiwerk ihrer Ehemänner , natürlich ohne eigene Meinung. Farbige Menschen gelten als minderwertig , wie selbstverständlich im Besitz der Weißen. Die sehr emotionale Geschichte wird in kurzen Kapiteln ,mal aus der Sicht von Sarah , mal aus der von Handful erzählt. Trotz aller Widerstände und Rückschläge verlieren die beiden starken Frauen ihren Plan nie aus den Augen.Stück für Stück gehen ihre Wünsche in Erfüllung.Im Nachwort der Verfasserin erfährt man, dass die Geschichte zum Teil auf wahren Begebenheiten beruht. Ich gebe eine uneingeschränkte Leseempfehlung . Buchtitel: Die Erfindung der Flügel

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fesselnd, emotional, wunderbar
von einer Kundin/einem Kunden aus Heinsberg am 05.11.2015

Wir beginnen im Jahr 1803 im Süden Amerikas, genauer in Charleston. Sarah Grimke wächst als mittlere Tochter eines reichen Gutsbesitzers auf. Als sie an ihrem elften Geburtstag aus der Kinderstube auszieht erhält sie ein Geschenk, dass sie weder erwartet hatte noch haben möchte, nämlich das zehnjährige Sklavenmädchen Hetty, genannt... Wir beginnen im Jahr 1803 im Süden Amerikas, genauer in Charleston. Sarah Grimke wächst als mittlere Tochter eines reichen Gutsbesitzers auf. Als sie an ihrem elften Geburtstag aus der Kinderstube auszieht erhält sie ein Geschenk, dass sie weder erwartet hatte noch haben möchte, nämlich das zehnjährige Sklavenmädchen Hetty, genannt Handful. Sarah versucht Hetty ihre Freiheit zu geben, doch dieses wird ihr nicht erlaubt. Stattdessen lehrt sie nun Handful das Lesen und Schreiben, was für diese Zeit eigentlich strengstens untersagt ist und mit dem selbst ihre Eltern nicht gerechnet hätten. Es beginnt eine aussergewöhnliche Freundschaft zwischen den beiden so ungleichen Mädchen. Sarah war in ihrem Denken und Handeln schon immer aussergewöhnlich und kämpft für ihre Freiheit, das tun zu dürfen, was sie selber will und nicht, was man von ihr erwartet und Handful wünscht sich nichts sehnsüchtiger, als ein Stück Freiheit, in einer Welt voller Grausamkeiten und Folter. Sue Monk Kidd hat einen aussergewöhnlichen Schreibstil. Sie schildert ihre Geschichte so beeindruckend, dass man förmlich das Gefühl hat, in Amerikas Geschichte einzutreten und als Beobachter alles live zu erleben. Man ist dabei, wenn von den Grausamkeiten gegenüber den Sklaven liest, man spürt die Ängste, die Qualen, ebenso sehr, wie die Sehnsucht nach Freiheit. Die Geschichte wird aus zweier Perspektiven erzählt, sowohl Sarah als auch Handful erzählen hier abwechselnd ihre Geschichte und man bemerkt schon an der Erzählweise der Autorin, welche der beiden gerade erzählt. Das ist wirklich sehr gut gelungen. Auch die Herausarbeitung der Charaktere ist sehr gut gelungen. Man hat zu keiner Zeit das Gefühl, dass es nicht authentisch ist und man spürt förmlich die Sehnsüchte der beiden Protagonistinnen und ihren Drang, ihre Träume wahr werden zu lassen, ohne sich selbst zu verlieren. Der Kontrast zwischen den beiden ist bis ins kleinste Detail herausgearbeitet. Auch die Schwierigkeiten einer Freundschaft zwischen schwarz und weiß zu dieser Zeit ist absolut gelungen. Es ist zwar nichts neues, was man über die Geschichte Amerikas erfährt, aber doch ist man gefangen von dieser besonderen Geschichte. Ein zu tiefst emotionales Buch, mit einem aussergewöhnlichen Schreibstil und hervorragend recherchiert. So weit ich das richtig behalten habe, basiert dieser Roman nämlich auf wahre Begebenheiten. Ein Buch über Träume, Freundschaft und Freiheit und dem Wunsch frei zu sein, sowohl wirkliches frei sein (Handful) als auch in seinem Tun und Handeln frei zu sein (Sarah). Dieses Buch und auch die Erzählweise der Autorin haben mir sehr sehr gut gefallen. Ich bin mir absolut sicher, dass ich bereits zu Anfang diesen Jahres eines meiner persönlichen Lesehighlights in den Händen gehalten zu haben. Von mir gibt es ein: UNBEDINGT LESEN!!!!

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hochinteressant
von einer Kundin/einem Kunden aus Unterhaching am 17.07.2015

„Die Erfindung der Flügel“ spielt des 19.ten Jahrhunderts in den Südstaaten von Nordamerika, genauer gesagt in Charleston, einer Hochburg der damaligen Sklaverei. Hier ist es nicht verwunderlich, dass Sarah zu ihrem 11. Geburtstag ein Sklavenmädchen namens Handful verpackt wie ein Geschenk bekommt. Sarah ist dies zutiefst zuwider und ihr... „Die Erfindung der Flügel“ spielt des 19.ten Jahrhunderts in den Südstaaten von Nordamerika, genauer gesagt in Charleston, einer Hochburg der damaligen Sklaverei. Hier ist es nicht verwunderlich, dass Sarah zu ihrem 11. Geburtstag ein Sklavenmädchen namens Handful verpackt wie ein Geschenk bekommt. Sarah ist dies zutiefst zuwider und ihr lebenslang wird sie kämpfen um die Freiheit der Sklaven und später auch um die Freiheit der Frauen, die damals so gut wie keine Rechte gegenüber ihren Männern hatten. Sue Monk Kidd schildert in ihrem Roman das Leben der Schwestern Sarah und Angelina Grimke, die trotz ihrer herausragenden Leistungen zur Frauen- und Freiheitsbewegung in Amerika und im Rest der Welt fast in Vergessenheit geraten sind. Anhand dem Schicksal der beiden Frauen und der Sklavin Handful zeigt sie, wie das damalige Leben von Männern und vor allem von weißen Männern beherrscht wurde, wie hart und ungerecht es zuging und wie schwer die verkrusteten Gesellschaftsstrukturen sich aufbrechen ließen. Sie benutzte zur Recherche jedes nur erdenkliche Material und arbeitete alles auf die eine oder andere Weise in den Roman ein. Es gibt Briefe und Ausschnitte aus Zeitungen die das Leben und Wirken der Grimkes wohl sehr gut nachgezeichnet haben, so dass einiges an Fakten in diesen Roman einfließen konnte. Es ist mein erstes Buch von Sue Monk Kidd und mir hat sowohl der flüssige Schreibstil gefallen, als auch das interessante Thema. Sie versteht es, damalige Ansichten zu erklären und facettenreiche Charaktere zu beschreiben und zu hinterfragen. Nebenbei baut sie eine Spannung auf und schreckt auch vor den harten Seiten der damaligen Zeit nicht zurück. Weshalb das Buch sicherlich auch für Männer unterhaltsam sein könnte auch wenn ich denke, dass das Buch Frauen noch mehr anspricht, da man sich in manchen Punkten auch heute noch wiederzufinden glaubt.

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hochinteressant
von einer Kundin/einem Kunden aus Unterhaching am 17.07.2015

„Die Erfindung der Flügel“ spielt des 19.ten Jahrhunderts in den Südstaaten von Nordamerika, genauer gesagt in Charleston, einer Hochburg der damaligen Sklaverei. Hier ist es nicht verwunderlich, dass Sarah zu ihrem 11. Geburtstag ein Sklavenmädchen namens Handful verpackt wie ein Geschenk bekommt. Sarah ist dies zutiefst zuwider und ihr... „Die Erfindung der Flügel“ spielt des 19.ten Jahrhunderts in den Südstaaten von Nordamerika, genauer gesagt in Charleston, einer Hochburg der damaligen Sklaverei. Hier ist es nicht verwunderlich, dass Sarah zu ihrem 11. Geburtstag ein Sklavenmädchen namens Handful verpackt wie ein Geschenk bekommt. Sarah ist dies zutiefst zuwider und ihr lebenslang wird sie kämpfen um die Freiheit der Sklaven und später auch um die Freiheit der Frauen, die damals so gut wie keine Rechte gegenüber ihren Männern hatten. Sue Monk Kidd schildert in ihrem Roman das Leben der Schwestern Sarah und Angelina Grimke, die trotz ihrer herausragenden Leistungen zur Frauen- und Freiheitsbewegung in Amerika und im Rest der Welt fast in Vergessenheit geraten sind. Anhand dem Schicksal der beiden Frauen und der Sklavin Handful zeigt sie, wie das damalige Leben von Männern und vor allem von weißen Männern beherrscht wurde, wie hart und ungerecht es zuging und wie schwer die verkrusteten Gesellschaftsstrukturen sich aufbrechen ließen. Sie benutzte zur Recherche jedes nur erdenkliche Material und arbeitete alles auf die eine oder andere Weise in den Roman ein. Es gibt Briefe und Ausschnitte aus Zeitungen die das Leben und Wirken der Grimkes wohl sehr gut nachgezeichnet haben, so dass einiges an Fakten in diesen Roman einfließen konnte. Es ist mein erstes Buch von Sue Monk Kidd und mir hat sowohl der flüssige Schreibstil gefallen, als auch das interessante Thema. Sie versteht es, damalige Ansichten zu erklären und facettenreiche Charaktere zu beschreiben und zu hinterfragen. Nebenbei baut sie eine Spannung auf und schreckt auch vor den harten Seiten der damaligen Zeit nicht zurück. Weshalb das Buch sicherlich auch für Männer unterhaltsam sein könnte auch wenn ich denke, dass das Buch Frauen noch mehr anspricht, da man sich in manchen Punkten auch heute noch wiederzufinden glaubt.

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Sehr fesselnd...
von kaha38 aus Wien am 29.05.2015

"Die Erfindung der Flügel" war seit langem wirklich wieder einmal ein Buch welches mich sehr gefesselt hat. Es handelt von dem Sklavenmädchen Hetty und der Tochter reicher Gutshofbesitzer, Sarah. Man bekommt einen Einblick in das Hetty´s Sklavenleben, ihren Kämpfen, Ängsten, der Beziehung zu ihrer Mutter und zu Sarah und... "Die Erfindung der Flügel" war seit langem wirklich wieder einmal ein Buch welches mich sehr gefesselt hat. Es handelt von dem Sklavenmädchen Hetty und der Tochter reicher Gutshofbesitzer, Sarah. Man bekommt einen Einblick in das Hetty´s Sklavenleben, ihren Kämpfen, Ängsten, der Beziehung zu ihrer Mutter und zu Sarah und deren Familie. Ebenso in Sarah´s Leben, die sich auch wie Hetty gefangen und unterdrückt fühlt, auf andere Art und Weise, und sich ebenfalls durchsetzen und befreien möchte. Das Buch ist einfach und leicht geschrieben, das Lesen fällt sehr leicht und der Schreibstil verleitet einfach zum weiterlesen. Ein sehr schönes Buch!

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Schwarzdrosselflügel
von einer Kundin/einem Kunden aus Altrip am 21.04.2015

Charleston 1803: Hetty, von ihrer Mutter liebevoll Handful genannt, ist zehn Jahre alt, als sie Sarah Grimké von deren Eltern zum Geburtstagsgeschenk gemacht wird. Als Kammerzofe soll Hetty nun Sarah dienen, die allerdings mit diesem Geschenk sehr unglücklich ist, würde sie doch die Sklaven lieber als freie Menschen sehen.... Charleston 1803: Hetty, von ihrer Mutter liebevoll Handful genannt, ist zehn Jahre alt, als sie Sarah Grimké von deren Eltern zum Geburtstagsgeschenk gemacht wird. Als Kammerzofe soll Hetty nun Sarah dienen, die allerdings mit diesem Geschenk sehr unglücklich ist, würde sie doch die Sklaven lieber als freie Menschen sehen. Aus diesem Grund beginnt Sarah Hetty das Lesen beizubringen, doch als die beiden erwischt werden, ist die Strafe groß. Je älter die beiden Mädchen werden, desto mehr kristallisiert sich heraus, wofür die beiden kämpfen: Hetty für ihre Freiheit und Sarah sowohl für die Abschaffung der Sklaverei, als auch die Gleichberechtigung der Frauen, genau wie ihre jüngere Schwester Angelina. Doch für alle ist es schwer in ihrem Leben zu bestehen und sie versuchen alles, um ihre Träume zu verwirklichen. Ein wunderbarer Roman, der eine schwierige Zeit beschreibt. Besonders interessant fand ich, dass der Roman tatsächlich die wahre Geschichte der Sarah Grimké und ihrer Schwester Angelina beschreibt und die Autorin die groben Stationen ihrer Leben verarbeitet. Auch Hetty hat es wirklich gegeben. Wieder eine mitreißende Geschichte von Sue Monk Kidd , genau wie ihr berühmter und verfilmter Roman 'Die Bienenhüterin'.

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Sarah und Handful
von einer Kundin/einem Kunden am 29.03.2015

Das ist einer der Romane, denen ich sofort mehr als fünf Sterne geben würde. Sarah Grimké bekommt zu ihrem elften Geburtstag die ein Jahr jüngere Sklavin Handful geschenkt. Sarah möchte das Geschenk ablehnen, doch ihre Mutter lässt das nicht zu. Sarah bringt Handful das Lesen bei und als dies entdeckt... Das ist einer der Romane, denen ich sofort mehr als fünf Sterne geben würde. Sarah Grimké bekommt zu ihrem elften Geburtstag die ein Jahr jüngere Sklavin Handful geschenkt. Sarah möchte das Geschenk ablehnen, doch ihre Mutter lässt das nicht zu. Sarah bringt Handful das Lesen bei und als dies entdeckt wird, werden sie beide bestraft. Handful wird mit dem Riemen geschlagen und Sarah wird das Betreten der Bibliothek und somit der Zugang zu sämtlichen Büchern verboten. Sarah möchte das Handful eine frei lebende Schwarze wird, doch ihr Vater hat ihren Freibrief zerrissen. Beide kämpfen um ihre Freiheit. Sarah möchte Anwältin werden und Handful und ihre Mutter möchten sich eines Tages freikaufen können. Der Roman umfasst eine Zeitspanne von 35 Jahren. Abwechselnd wird aus Sarahs und Handfuls Sicht erzählt. Sue Monk Kidd schreibt in ihren Roman von historischen Persönlichkeiten. Die Grimkés Schwestern, Sarah und ihre jüngere Schwester Angelina, gab es wirklich. Sie waren in Amerika die ersten offiziellen Rednerinnen der Anti-Sklaverei-Bewegung und die ersten Frauen die sich für Frauenrechte einsetzten. Sehr berührender und lang nachklingender Roman über starke Frauen die in einer Zeit, in der das noch fast unmöglich war, ihrem Weg folgen.

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Die Grimkés und die Sklaverei
von Silvia aus Großhennersdorf am 26.03.2015

Im Gegensatz zu der Lesprobe, habe ich das Cover im Laufe des Lesens wirklich lieb gewonnen, dezent mit gelben und weißen Streifen, darauf schwarze Vögel. Schwarzdrosseln wie man im Buch erfährt. Sie stehen für Freiheit oder zumindest für die Hoffnung auf Freiheit. Das Buch beginnt mit einem Kapitel über Hetty... Im Gegensatz zu der Lesprobe, habe ich das Cover im Laufe des Lesens wirklich lieb gewonnen, dezent mit gelben und weißen Streifen, darauf schwarze Vögel. Schwarzdrosseln wie man im Buch erfährt. Sie stehen für Freiheit oder zumindest für die Hoffnung auf Freiheit. Das Buch beginnt mit einem Kapitel über Hetty "Handful" Grimké. Sie ist ein zehn jähriges Sklavenmädchen und lebt mit ihrer Mutter und anderen Sklaven auf dem Anwesen der Familie Grimké. Eine sehr angesehene Familie mit Plantagenbesitz. Dieses Mädchen ist durch ihre lockere Art und ihr "loses" Mundwerk sehr witzig und gleichermaßen sympathisch. Allerdings fängt sie sich öfter eine Ohrfeige für ihre Bemerkungen ein. Ganz offensichtlich war sie nicht so, wie man es von einem Sklaven damals erwartet hat. Im zweiten Kapitel geht es dann um Sarah Grimké. Sarah ist die mittlere Tochter des Plantagenbesitzers und sticht nicht nur mit ihrem Äußeren, den roten Harren und den Sommersprossen hervor, sondern auch durch ihre Wissbegierigkeit und dem Ablehnen der typischen "Damenhaftigkeit", die sie erlernen soll. Sie will mehr werden als ihre Mutter, ihr Traum ist Anwältin zu werden. Doch in dieser Zeit scheint es unmöglich, denn Frauen blieben zuhause und Männer gingen arbeiten. An ihrem elften Geburtstag bekommt Sarah von ihren Eltern Hetty als "Geschenk". Doch anstatt, wie von ihren Eltern erwartet, sich zu freuen, versucht sie dieses Geschenk abzulehnen. Sie versucht sogar durch einen Freibrief Hetty die Freiheit zu schenken, leider vereitelt Sarahs Mutter den Versuch. Sarah sucht ihren Platz im Leben, ihre Bestimmung, denn Anwältin zu werden bleibt nur ein Traum, trotzdem will sie sich weiter für die Sklaven einsetzen. Dies tut sie dann unermüdlich mit ihrer jüngeren, mutigeren Schwester. Die Kapitel wechseln stetig zwischen den beiden Mädchen, jeweils aus der Ich- Perspektive. Der Schreibstil ist leicht und flüssig und auch die Charaktere sind sehr schön beschrieben. Vor allem Hetty habe ich ins Herz geschlossen, aber ich bewundere auch die Grimké - Schwestern für ihre Hartnäckigkeit und ihren Mut. Zumal dieses Buch historischen Begebenheiten entspricht. Eine Stelle fand ich so traurig, dass ich sogar nasse Augen bekommen habe. Die Stelle an der Hetty ins Arbeitshaus kommt und dort schreckliche Dinge sehen muss. Es ist ein sehr schönes Buch über eine "unmögliche" Freundschaft und das Wunder von Möglichkeiten, wenn man die Welt anders sieht, als von einem erwartet wird. Vor allem, wenn man sich nicht dem wortlos fügt, was einem vorgeschrieben wird. Ich konnte gar nicht aufhören zu lesen und kann das Buch von Herzen weiterempfehlen.

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Zwei Frauen auf der Suche nach ihrer Freiheit
von einer Kundin/einem Kunden aus Linnich am 04.03.2015

Charleston 1803. Sarah bekommt zu ihrem 11. Geburtstag die um ein Jahr jüngere Sklavin Hetty Handful als Zofe geschenkt. Sarah, als Tochter eines Richters am obersten Gericht und Plantagenbesitzers, im tiefsten Süden Amerikas aufgewachsen mit neun Geschwistern, träumt den für diese Zeit schier unmöglichen Gedanken eines Tages Anwältin zu... Charleston 1803. Sarah bekommt zu ihrem 11. Geburtstag die um ein Jahr jüngere Sklavin Hetty Handful als Zofe geschenkt. Sarah, als Tochter eines Richters am obersten Gericht und Plantagenbesitzers, im tiefsten Süden Amerikas aufgewachsen mit neun Geschwistern, träumt den für diese Zeit schier unmöglichen Gedanken eines Tages Anwältin zu werden und Handful, die an die Geschichte ihrer Mutter glauben möchte, dass einem Menschen Flügel wachsen können. Beide hat das Schicksal zusammengeführt und sie verbindet eine ungewöhnliche Freundschaft. „Mein Körper mag ein Sklave sein, aber nicht mein Geist. Bei dir ist es umgekehrt.“, sagt Handful zu Sarah und beide versuchen sich von ihren Fesseln so weit als möglich zu befreien. Die Kapitel sind jeweils aus dem Blickwinkel eines der beiden Mädchen geschrieben und das außergewöhnlich bildhaft, einfühlsam und berührend. Ein Buch, das ich einmal begonnen kaum zur Seite legen konnte. Die Geschichte dieser zwei starken Frauen über 35 Jahre begleitet, der Zeitgeist, die Erzählweise und nicht zuletzt die Tatsache, dass es auf reale Personen zurück geht machen das Buch zu einem erstaunlichen literarischen Werk.

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Die Grimkés und die Sklaverei
von Silvia aus Großhennersdorf am 26.02.2015

Im Gegensatz zu der Lesprobe, habe ich das Cover im Laufe des Lesens wirklich lieb gewonnen, dezent mit gelben und weißen Streifen, darauf schwarze Vögel. Schwarzdrosseln wie man im Buch erfährt. Sie stehen für Freiheit oder zumindest für die Hoffnung auf Freiheit. Das Buch beginnt mit einem Kapitel über Hetty... Im Gegensatz zu der Lesprobe, habe ich das Cover im Laufe des Lesens wirklich lieb gewonnen, dezent mit gelben und weißen Streifen, darauf schwarze Vögel. Schwarzdrosseln wie man im Buch erfährt. Sie stehen für Freiheit oder zumindest für die Hoffnung auf Freiheit. Das Buch beginnt mit einem Kapitel über Hetty "Handful" Grimké. Sie ist ein zehn jähriges Sklavenmädchen und lebt mit ihrer Mutter und anderen Sklaven auf dem Anwesen der Familie Grimké. Eine sehr angesehene Familie mit Plantagenbesitz. Dieses Mädchen ist durch ihre lockere Art und ihr "loses" Mundwerk sehr witzig und gleichermaßen sympathisch. Allerdings fängt sie sich öfter eine Ohrfeige für ihre Bemerkungen ein. Ganz offensichtlich war sie nicht so, wie man es von einem Sklaven damals erwartet hat. Im zweiten Kapitel geht es dann um Sarah Grimké. Sarah ist die mittlere Tochter des Plantagenbesitzers und sticht nicht nur mit ihrem Äußeren, den roten Harren und den Sommersprossen hervor, sondern auch durch ihre Wissbegierigkeit und dem Ablehnen der typischen "Damenhaftigkeit", die sie erlernen soll. Sie will mehr werden als ihre Mutter, ihr Traum ist Anwältin zu werden. Doch in dieser Zeit scheint es unmöglich, denn Frauen blieben zuhause und Männer gingen arbeiten. An ihrem elften Geburtstag bekommt Sarah von ihren Eltern Hetty als "Geschenk". Doch anstatt, wie von ihren Eltern erwartet, sich zu freuen, versucht sie dieses Geschenk abzulehnen. Sie versucht sogar durch einen Freibrief Hetty die Freiheit zu schenken, leider vereitelt Sarahs Mutter den Versuch. Sarah sucht ihren Platz im Leben, ihre Bestimmung, denn Anwältin zu werden bleibt nur ein Traum, trotzdem will sie sich weiter für die Sklaven einsetzen. Dies tut sie dann unermüdlich mit ihrer jüngeren, mutigeren Schwester. Die Kapitel wechseln stetig zwischen den beiden Mädchen, jeweils aus der Ich- Perspektive. Der Schreibstil ist leicht und flüssig und auch die Charaktere sind sehr schön beschrieben. Vor allem Hetty habe ich ins Herz geschlossen, aber ich bewundere auch die Grimké - Schwestern für ihre Hartnäckigkeit und ihren Mut. Zumal dieses Buch historischen Begebenheiten entspricht. Eine Stelle fand ich so traurig, dass ich sogar nasse Augen bekommen habe. Die Stelle an der Hetty ins Arbeitshaus kommt und dort schreckliche Dinge sehen muss. Es ist ein sehr schönes Buch über eine "unmögliche" Freundschaft und das Wunder von Möglichkeiten, wenn man die Welt anders sieht, als von einem erwartet wird. Vor allem, wenn man sich nicht dem wortlos fügt, was einem vorgeschrieben wird. Ich konnte gar nicht aufhören zu lesen und kann das Buch von Herzen weiterempfehlen.

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Emotionaler Roman mit historische Brisanz
von einer Kundin/einem Kunden aus Mainz am 23.02.2015

Die Geschichte der Sklaverei in den Südstaaten hat mich schon immer interessiert. Vor allem seid ich vor ein paar Jahren die Südstaaten besucht habe und mir auch einige der bekannten Plantagen angeschaut hatte. Dieser Roman ist dann auch was ganz besonderes, weil er sich auf reale historische Persönlichkeiten stützt.... Die Geschichte der Sklaverei in den Südstaaten hat mich schon immer interessiert. Vor allem seid ich vor ein paar Jahren die Südstaaten besucht habe und mir auch einige der bekannten Plantagen angeschaut hatte. Dieser Roman ist dann auch was ganz besonderes, weil er sich auf reale historische Persönlichkeiten stützt. Meine Erwartungen waren dementsprechend hoch. Der Roman lebt von der Geschichte zweier Mädchen/Frauen. Zum Einen Sarah, die mit ihrer Familie auf einer Plantage bei Charleston lebt. Sie bekommt zu ihrem 11. Geburtstag ein Sklavenmädchen Hetty geschenkt. Sarah lehnt das Geschenk ab, denn sie glaubt nicht, dass ein Mensch einen anderen Menschen besitzen kann. Sie muss sie aber behalten und sucht eine neue Strategie, dagegen vorzugehen. Sie freundet sich mit Hetty an und bringt ihr Lesen und Schreiben bei. Etwas was verboten ist, denn Sklaven sollen ungebildet bleiben. Abwechseln wird nun die Geschichte beider Mädchen über die nächsten 40 Jahre erzählt. Dadurch habe ich einen sehr guten Einblick in die damalige Zeit bekommen. Einerseits das Leben als Sklavin und anderseits das priviligierte Leben einer reichen Tochter, die aber auch schnell an die Grenzen stößt. Denn Frauen, auch aus reichem Hause, hatten kaum Rechte und Möglichkeiten sich in Politik einzumischen. Es werden also zwei wichtige Themen des 19. Jh. in den USA angesprochen Sklaverei und Frauenrechte. Beide Charaktere werden sehr differenziert beschrieben, so dass ich mich in ihre jeweiligen Welten gut hineinversetzen konnte. Ich habe mit ihnen mitgelitten und gehofft. Dazu die Sprache des Romans, der die Emotionen sehr gut weiter transportiert. Ein großartiger Roman mit starken Charakteren, wunderbaren Sprachstil und einer spannenden emotionalen Geschichte. Ein wirkliches Lesehighlight, welches meine Erwartungen übertroffen hat.

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Emotionaler Roman mit historische Brisanz
von einer Kundin/einem Kunden aus Mainz am 23.02.2015

Die Geschichte der Sklaverei in den Südstaaten hat mich schon immer interessiert. Vor allem seid ich vor ein paar Jahren die Südstaaten besucht habe und mir auch einige der bekannten Plantagen angeschaut hatte. Dieser Roman ist dann auch was ganz besonderes, weil er sich auf reale historische Persönlichkeiten stützt.... Die Geschichte der Sklaverei in den Südstaaten hat mich schon immer interessiert. Vor allem seid ich vor ein paar Jahren die Südstaaten besucht habe und mir auch einige der bekannten Plantagen angeschaut hatte. Dieser Roman ist dann auch was ganz besonderes, weil er sich auf reale historische Persönlichkeiten stützt. Meine Erwartungen waren dementsprechend hoch. Der Roman lebt von der Geschichte zweier Mädchen/Frauen. Zum Einen Sarah, die mit ihrer Familie auf einer Plantage bei Charleston lebt. Sie bekommt zu ihrem 11. Geburtstag ein Sklavenmädchen Hetty geschenkt. Sarah lehnt das Geschenk ab, denn sie glaubt nicht, dass ein Mensch einen anderen Menschen besitzen kann. Sie muss sie aber behalten und sucht eine neue Strategie, dagegen vorzugehen. Sie freundet sich mit Hetty an und bringt ihr Lesen und Schreiben bei. Etwas was verboten ist, denn Sklaven sollen ungebildet bleiben. Abwechseln wird nun die Geschichte beider Mädchen über die nächsten 40 Jahre erzählt. Dadurch habe ich einen sehr guten Einblick in die damalige Zeit bekommen. Einerseits das Leben als Sklavin und anderseits das priviligierte Leben einer reichen Tochter, die aber auch schnell an die Grenzen stößt. Denn Frauen, auch aus reichem Hause, hatten kaum Rechte und Möglichkeiten sich in Politik einzumischen. Es werden also zwei wichtige Themen des 19. Jh. in den USA angesprochen Sklaverei und Frauenrechte. Beide Charaktere werden sehr differenziert beschrieben, so dass ich mich in ihre jeweiligen Welten gut hineinversetzen konnte. Ich habe mit ihnen mitgelitten und gehofft. Dazu die Sprache des Romans, der die Emotionen sehr gut weiter transportiert. Ein großartiger Roman mit starken Charakteren, wunderbaren Sprachstil und einer spannenden emotionalen Geschichte. Ein wirkliches Lesehighlight, welches meine Erwartungen übertroffen hat.

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Ergreifende Geschichte
von Tamaru am 22.02.2015

Eine wunderbare Geschichte über die Freundschaft zweier Mädchen die unterschiedlicher nicht sein könnten. Sarah, die 11jährige Tochter eines reichen Plantagenbesitzers aus den Südstaaten, bekommt zu ihrem Geburtstag das Sklavenmädchen Hetty, genannt Handful, geschenkt. Was zu dieser Zeit durchaus üblich ist, erscheint Sarah trotz ihrer Jugend schon als Ungerechtigkeit und deshalb... Eine wunderbare Geschichte über die Freundschaft zweier Mädchen die unterschiedlicher nicht sein könnten. Sarah, die 11jährige Tochter eines reichen Plantagenbesitzers aus den Südstaaten, bekommt zu ihrem Geburtstag das Sklavenmädchen Hetty, genannt Handful, geschenkt. Was zu dieser Zeit durchaus üblich ist, erscheint Sarah trotz ihrer Jugend schon als Ungerechtigkeit und deshalb möchte sie Handful die Freiheit schenken. Als ihre Eltern ihr diesen Wunsch verweigern macht sie dem Sklavenmädchen ein anderes Geschenk. Sie lehrt sie Lesen und Schreiben, was laut Gesetz Sklaven verboten ist, aber für Handful der erste Schritt in die Freiheit ist. Als die beiden zu jungen Frauen heranwachsen trennen sich ihre Wege, doch sie verlieren sich nie aus den Augen. In den einzelnen Kapiteln erfährt man abwechselnd die Lebensgeschichte der beiden und verfolgt ihren Weg, der für beide nicht einfach ist, da jede auf ihre Weise eine Kämpferin ist, ihrer Zeit voraus. Sarah verläßt ihre Familie um für die Frauenrechte und die Abschaffung der Sklaverei zu kämpfen. Dafür verzichtet sie sogar auf die Liebe, denn dafür müßte sie ihre Ziele und Selbstständigkeit aufgeben. Das kommt für sie nicht in Frage und so geht sie weiter ihren Weg, der auch immer wieder Rückschläge für Sie bereit hält, aber mit der Unterstützung ihrer Schwester schafft sie es, ihre Träume weiter zu verfolgen. Handful bleibt unterdessen weiterhin im Besitz von Sarah's Familie und muss unvorstellbare Grausamkeiten erdulden, die einen entsetzen und erschüttern. Aber auch sie verliert ihren Traum nie aus den Augen, denn sie ist nur von einem Wunsch beseelt, endlich frei zu sein. Das Buch basiert teilweise auf wahren Begebenheiten und macht diesen Roman damit zu einer eindrucksvollen Reise durch das 19.Jahrhundert die einen noch lange beschäftigt. Sarah und Handful sind beide als wunderbare Persönlichkeiten beschrieben die einem direkt ans Herz wachsen. Man taucht mit Ihnen in diese Geschichte ein und ist direkt gefangen von dieser eindrucksvollen Erzählweise. Eines der besten Bücher das ich seit langem gelesen habe und mit Sicherheit auch noch lange in Erinnerung bleiben wird. Klare Leseempfehlung.

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Zwei Schicksale – eine Hoffnung: Freiheit
von einer Kundin/einem Kunden aus Dresden am 20.02.2015

Sklaverei – eines der unmenschlichsten Kapitel der amerikanischen Geschichte. Harte Arbeit von Kindesbeinen an, böse Worte, grausamen Strafen, herzzerreißende Leidenswege, Unrecht ein so kostbares Leben lang. Der erschütternde Alltag der Sklaven, der Willkür und Gewalt ihrer Herren ausgeliefert, unendliches Leid ertragend, fern jeder Hoffnung. Ein sich über dreißig Jahre... Sklaverei – eines der unmenschlichsten Kapitel der amerikanischen Geschichte. Harte Arbeit von Kindesbeinen an, böse Worte, grausamen Strafen, herzzerreißende Leidenswege, Unrecht ein so kostbares Leben lang. Der erschütternde Alltag der Sklaven, der Willkür und Gewalt ihrer Herren ausgeliefert, unendliches Leid ertragend, fern jeder Hoffnung. Ein sich über dreißig Jahre ausdehnender Tatsachenroman, der den Leser zutiefst aufwühlen wird. Die geschilderten wahren Begebenheiten von Personen, die tatsächlich gelebt haben, werden mit fiktiven Elementen abgerundet. Im Mittelpunkt stehen das 10jährige Sklavenmädchen Hetty Handful und Sarah, das 11jährige Mädchen aus dem Herrenhaus der Grimké-Plantage. Handful, in der Sklaverei geboren, wie schon ihre Mutter, sehnt sich nach Freiheit. Doch auch Sarah ist eine Gefangene ihrer Zeit. Stand und Herkunft sind ein eisernes Hemd. Was verbindet die beiden; ist es wahre Freundschaft oder doch nur Abhängigkeit? Beide wollen sich befreien aus ihrer jeweiligen Unterdrückung. Vieles geschieht heimlich, wahres Miteinander existiert nicht. Dies wird auch durch den Aufbau des Buches verdeutlicht. In den einzelnen Abschnitten berichten entweder Handful oder Sarah unabhängig voneinander die Geschehnisse und wie sie diese empfinden; nie gemeinsam. Und in den seltensten Fällen nähern sich ihre Gedanken an. Beide begehren auf ihre Weise zwar gegen die vorherrschenden und unabänderbaren Umstände auf, doch werden ihre Stärke und ihr Mut ausreichen oder werden auch ihre Seelen gebrochen, sodass sie aufgeben, wie so viele in ihrem Umfeld? „Und da endlich sah ich, wofür ich so blind gewesen war. Dass ich die Sklaverei sehr gut im Abstrakten schmähen konnte, es mir jedoch an Verachtung fehlte, wenn die Sklaverei greifbar, verkörpert von diesem Mädchen (Hetty) vor mir stand. Ich hatte mich mit den konkreten Auswüchsen dieses Übels versöhnt. Im Herzen aller unsäglichen Dinge haust ein abscheuliches Schweigen, und auch ich hatte mir dieses zu eigen gemacht.“ S. 159 Als Leser erhält man die einmalige Gelegenheit, die Dinge mit den Augen der Hauptpersonen zu entdecken. Man taucht tief in diesen Mikrokosmos, dieses menschenverachtende System ein und verspürt fast wie am eigenen Leib, wie aussichtslos die Ausgangspunkte sind, wie unentrinnbar eingebunden jeder in seiner zugedachten Rolle eingezwängt ist. „Mein Körper mag ein Sklave sein, aber nicht mein Geist. Bei dir (Sarah) ist es umgekehrt.“ S. 273 Keiner kann aus seiner Haut und seinem Schicksal entrinnen. Oder etwa doch? Beide sind anders als so viele ihrer Zeit- und Leidensgenossen. Noch sind weder Hetty noch Sarah bereit, sich demütig und kampflos mit ihrem vorgezeichneten Dasein abzufinden. Der Preis, den sie dafür zu zahlen haben, wird hoch sein.

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Die Erfindung der Flügel
von einer Kundin/einem Kunden am 20.02.2015

Dieses Buch hat mir unglaublich gut gefallen. Es ging ab der ersten Seite unter die Haut. Der Schreibstil war unfassbar einnehmend und hat mich umgehend in den Bann gezogen. Beide Mädchen haben einen ganz besonderen und eigenen Charakter und Monk Kidd versteht es sie auf eine neue, aber eben... Dieses Buch hat mir unglaublich gut gefallen. Es ging ab der ersten Seite unter die Haut. Der Schreibstil war unfassbar einnehmend und hat mich umgehend in den Bann gezogen. Beide Mädchen haben einen ganz besonderen und eigenen Charakter und Monk Kidd versteht es sie auf eine neue, aber eben sehr faszinierende Art darzustellen. Man will unbedingt mehr von ihnen erfahren und erleben, was sie erleben. Die andere Zeit macht es noch plastischer. Dieses Buch empfinde ich als Kleinod, dass mir ohne die Leseprobe vermutlich entgangen wäre. Die Geschichte hallt sehr lange nach und man denkt noch Tage später darüber nach. Ich kann es einfach jedem nur wärmstens empfehlen. Es ist anders und besonders.

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