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Die Erfindung der Flügel

Roman

(41)
Zwei Frauen, die die Welt verändern


Die elfjährige Sarah, wohlbehütete Tochter reicher Gutsbesitzer, erhält in Charleston ein ungewöhnliches Geburtstagsgeschenk – die zehnjährige Hetty »Handful«, die ihr als Dienstmädchen zur Seite stehen soll. Dass Sarah dem schwarzen Mädchen allerdings das Lesen beibringt, hatten ihre Eltern nicht erwartet. Und dass sowohl Sarah als auch Hetty sich befreien wollen aus den Zwängen ihrer Zeit, natürlich auch nicht. Doch Sarah ahnt: Auf sie wartet eine besondere Aufgabe im Leben. Obwohl sie eine Frau ist. Handful ihrerseits sehnt sich nach einem Stück Freiheit. Denn sie weiss aus den märchenhaften Geschichten ihrer Mutter: Einst haben alle Menschen Flügel gehabt …


Portrait
Sue Monk Kidd hatte sich in den USA bereits mit dem Schreiben von Biografien einen Namen gemacht, ehe „Die Bienenhüterin“ erst zum Geheimtipp, dann zum grossen internationalen Bestseller wurde, der sich allein in den USA über 6 Millionen Mal verkaufte und in England für den renommierten Orange Prize nominiert war. Auch „Die Meerfrau“ stand monatelang auf den Bestsellerlisten. Ihr lange erwarteter neuer Roman "Die Erfindung der Flügel" sorgte in den USA gleich nach Erscheinen für grosses Aufsehen und stieg auf Platz 1 der New-York-Times-Bestsellerliste ein. Die Filmrechte hat sich Oprah Winfrey gesichert. Sue Monk Kidd lebt mit ihrer Familie in South Carolina.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 496, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 19.01.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783641151492
Verlag btb
Verkaufsrang 2.643
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
41 Bewertungen
Übersicht
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Die Erfindung der Flügel
von I. Schneider aus Mannheim am 29.01.2015

Charleston 1803: Hetty, von ihrer Mutter liebevoll Handful genannt, ist zehn Jahre alt, als sie Sarah Grimké von deren Eltern zum Geburtstagsgeschenk gemacht wird. Als Kammerzofe soll Hetty nun Sarah dienen, die allerdings mit diesem Geschenk sehr unglücklich ist, würde sie doch die Sklaven lieber als freie Menschen sehen. Aus... Charleston 1803: Hetty, von ihrer Mutter liebevoll Handful genannt, ist zehn Jahre alt, als sie Sarah Grimké von deren Eltern zum Geburtstagsgeschenk gemacht wird. Als Kammerzofe soll Hetty nun Sarah dienen, die allerdings mit diesem Geschenk sehr unglücklich ist, würde sie doch die Sklaven lieber als freie Menschen sehen. Aus diesem Grund beginnt Sarah Hetty das Lesen beizubringen, doch als die beiden erwischt werden, ist die Strafe groß. Je älter die beiden Mädchen werden, desto mehr kristallisiert sich heraus, wofür die beiden kämpfen: Hetty für ihre Freiheit und Sarah sowohl für die Abschaffung der Sklaverei, als auch die Gleichberechtigung der Frauen, genau wie ihre jüngere Schwester Angelina. Doch für alle ist es schwer in ihrem Leben zu bestehen und sie versuchen alles, um ihre Träume zu verwirklichen. Ein wunderbarer Roman, der eine schwierige Zeit beschreibt. Besonders interessant fand ich, dass der Roman tatsächlich die wahre Geschichte der Sarah Grimké und ihrer Schwester Angelina beschreibt und die Autorin die groben Stationen ihrer Leben verarbeitet. Auch Hetty hat es wirklich gegeben. Wieder eine mitreißende Geschichte von Sue Monk Kidd , genau wie ihr berühmter und verfilmter Roman 'Die Bienenhüterin'.

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Empfehlenswert
von einer Kundin/einem Kunden aus Friedrichshafen am 24.02.2015

"Die Erfindung der Flügel" ist ein Buch, das den Leser mühelos mit hinein nimmt in eine andere Welt , das das Thema "Sklavenhandel" auf ganz ungewöhnliche Art und Weise beschreibt. Die Autorin ist eine "Tiefgängerin", wie schon in ihren anderen Büchern zu bemerken ist. Die jeweils unterschiedlichen Blickwinkel der... "Die Erfindung der Flügel" ist ein Buch, das den Leser mühelos mit hinein nimmt in eine andere Welt , das das Thema "Sklavenhandel" auf ganz ungewöhnliche Art und Weise beschreibt. Die Autorin ist eine "Tiefgängerin", wie schon in ihren anderen Büchern zu bemerken ist. Die jeweils unterschiedlichen Blickwinkel der beiden Frauen in diesem Buch sind gut zu lesen, es ist nicht schwer von Kapitel zu Kaptiel die Sichtweise zu wechseln. Das ist gut gelungen. Zwischendrin ist es vielleicht ein bißchen langatmig und den Schluß finde ich ein bißchen abrupt.

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Die eindrucksvolle Geschichte zweier bemerkenswerter Frauen
von NiWa aus Euratsfeld am 02.07.2016
Bewertet: gebundene Ausgabe

Charleston, USA. Anfang des 19. Jahrhunderts. Sarah ist 11 Jahre alt, darf nun in ihr eigenes Zimmer ziehen und bekommt die etwas jüngere Handful als Geschenk. Ein Geburtstagsgeschenk, das sie eigentlich nicht will, doch die schwarze Handful ist ihr ab sofort als Zofe und Dienstmädchen zugeteilt. Sue Monk Kidd entführt... Charleston, USA. Anfang des 19. Jahrhunderts. Sarah ist 11 Jahre alt, darf nun in ihr eigenes Zimmer ziehen und bekommt die etwas jüngere Handful als Geschenk. Ein Geburtstagsgeschenk, das sie eigentlich nicht will, doch die schwarze Handful ist ihr ab sofort als Zofe und Dienstmädchen zugeteilt. Sue Monk Kidd entführt den Leser in den Süden der USA. Hier wird Baumwolle gepflanzt, temperamentvolle Plantagenbesitzer richten ihren Blick stolz über ihr Anwesen, während Schwarze die Arbeit machen und dabei oft nicht halb so gut wie Tiere behandelt werden. In dieser Welt wächst Sarah auf. Wie es bei ihr zuhause üblich ist, erhält sie das schwarze Mädchen Handful als Geburtstagsgeschenk, die ihr von nun an zu Diensten sein soll. Aber Sarah versteht nicht, warum Handful nicht ihre Freundin sein kann, sondern ihr Eigentum ist. Da beschließt sie, dem Mädchen das Lesen beizubringen, was in den Augen des Staates und ihrer Eltern ein Verbrechen ist. Die Geschichte handelt in erster Linie von Sklaverei, dem Wunsch nach Freiheit und der Überzeugung, dass jeder Mensch gleichberechtigt ist. Dabei stehen die Sklaven am Beispiel von Handful im Vordergrund, dennoch wird auch der Emanzipation der Frau Raum gegeben. Sarah will sich nicht dem Frauenbild fügen und stößt laufend mit dem aktuellen Weltbild an. Sie kann auch nichts mit der Sklaverei anfangen und es widert sie an, in Handful ihr Eigentum zu sehen. Handful hingegen sehnt sich nach einem freien Leben. Sie weiß, was es bedeutet gefangen zu sein und keine Rechte zu haben. Aber als ihre Mutter ihr afrikanische Märchen von freien schwarzen Menschen erzählt, wird Handful klar, dass sie irgendwann wirklich in Freiheit gelangen kann. Sue Monk Kidd erzählt hier eine außergewöhnliche Geschichte von zwei außerordentlichen Frauen, die mich schon nach den ersten paar Seiten nicht mehr losgelassen hat. Abwechselnd nimmt man Handfuls und Sarahs Perspektive ein, begleitet sie ihren Weg entlang und sieht dabei wie verschieden und trotzdem ähnlich sich die beiden sind. Obwohl es nicht viel Spannung gibt, ist man bei der Beschreibung der Lebensbedingungen der Sklaven derart erschüttert, dass man sich kaum vom Buch lösen kann. Man leidet aber nicht nur mit dem Sklavenmädchen Handful, sondern auch mit Sarah, die im Grunde nicht anders als die Sklaven dran ist: „Mein Körper mag ein Sklave sein, aber nicht mein Geist. Bei dir ist es umgekehrt.“ (S. 273) Denn Sarah sehnt sich nach einem selbstbestimmten Leben, das in dieser Zeit als Frau so gut wie unmöglich zu führen ist. Auf eindrucksvolle Weise fühlt man die gesellschaftlichen Grenzen, denen Sarah ausgesetzt ist und weiß doch, dass sie im Vergleich zu Handful eigentlich ein gutes Dasein hat. Besonders gut hat mir auch gefallen, dass die afrikanische Herkunft der Schwarzen in diesem Roman zu tragen kommt. Seien es Märchen aus Afrika oder Handfertigkeiten, welche genutzt werden um in kunstvollen Quilts die eigene Geschichte zu erzählen - die Autorin zeigt, dass die Sklaven nicht auf einmal in den USA und als niedere Handlanger bestimmt waren, sondern eine ganze Kultur hinter sich gelassen haben. „Die Erfindung der Flügel“ ist ein historischer Roman, der einem die Schrecken der Sklaverei vor Augen führt, die gesellschaftlichen Schranken fühlen und trotzdem Hoffnung schöpfen lässt. Es ist die eindrucksvolle Geschichte zweier bemerkenswerter Frauen, die es auf jeden Fall wert ist gelesen zu werden. Mich hat dieses Buch beeindruckt, aufgewühlt und nachhaltig zum Nachdenken angeregt und ich bin sehr, sehr froh, dass ich die Geschichte von Sarah Grimké erfahren habe.

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