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Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke

Roman

(2)
»Hattest du als Kind auch diesen Moment, in dem dir plötzlich klar wurde, dass deine Familie verrückt ist?«


Es war einmal ein Haus mit einem Garten, in dem wohnten ein Apfelbaum, ein Bach und ein kleine Katze mit mondgelben Augen. Hier wachsen drei Kinder auf: Rosemary, ihre ungestüme Schwester Fern und ihr grosser Bruder Lowell. Sie könnten eine ganz normale Familie sein. Wäre ihr Vater nicht Wissenschaftler, und wäre Fern nicht ein ganz besonderes kleines Mädchen, das Wachsmalstifte verspeist, den perfekten Rückwärtssalto beherrscht und lacht wie eine Säge.


Jahre nach Ferns Verschwinden erzählt Rosemary nun deren Geschichte. Denn erzählen war das Einzige, was Fern nie konnte.


»Die wundersame Reise ins Herz einer Familie. Am Ende bricht das Buch dem Leser nicht einfach das Herz – es nimmt sein Herz und gibt es nicht mehr zurück.« Dan Chaon


»Mein Lieblingsbuch des Jahres.« Elizabeth George










Rezension
"ein tiefsinniger und berührender Roman"
Portrait
Karen Joy Fowler ist in Bloomington, Indiana, geboren und aufgewachsen. Seit sie mit dreissig Jahren beschloss, Schriftstellerin zu werden, hat sie zahlreiche Kurzgeschichten und Romane verfasst, darunter den Bestseller "Der Jane Austen Club", verfilmt mit Emily Blunt und Hugh Dancy. Ihr jüngstes Werk, "Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke", wurde 2014 mit dem renommierten PEN/Faulkner Award sowie dem California Book Award ausgezeichnet und stand auf der Shortlist des Man Booker Prize. Karen Joy Fowler lebt mit ihrem Mann in Santa Cruz, Kalifornien. Das Paar hat zwei erwachsene Kinder.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kopiergeschützt i
Seitenzahl 416, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 11.05.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783641123819
Verlag Manhattan
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Kundenbewertungen


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Übersicht
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fesselnde, herzzerreißende Leselektüre
von einer Kundin/einem Kunden am 25.05.2015

....für mich war Fern der Anfang der Welt. Ich war gut einen Monat alt, als sie in mein Leben trat, sie selbst knapp drei Monate. Wer ich davor war, weiß ich eigentlich gar nicht..... Auf den ersten Blick ist die Familie Cooke eine Familie wie jede andere auch. Die früheste... ....für mich war Fern der Anfang der Welt. Ich war gut einen Monat alt, als sie in mein Leben trat, sie selbst knapp drei Monate. Wer ich davor war, weiß ich eigentlich gar nicht..... Auf den ersten Blick ist die Familie Cooke eine Familie wie jede andere auch. Die früheste Erinnerung von Rosemary beginnt, - als die Familie noch vollständig ist. Das große Farmhaus auf dem Land war damals ihr Zuhause. Die Familie - bestehend aus Vater Cooke, der sich damals ausschließlich mit seiner wissenschafltichen Forschungsarbeit beschäftigt und Mutter Cooke, die mit Lowell, Rosemary und Fern rund um die Uhr ausgelastet ist. Rosemary erinnert sich an eine freie, glückliche Zeit. Sie ist ungefähr 5 Jahre alt, als Rosemarys Familie in ein kleineres Haus umzieht. Da ist ihre Schwester Fern allerdings schon nicht mehr mit dabei. Lowell ist verzweifelt und unglücklich und gibt Rosemary die Schuld, dass Fern nicht mehr in der Familie ist. Einige Zeit später reißt Lowell aus und taucht unter. Das Leben von Rosemary ist geprägt von undurchdringlichen Schuldgefühlen und einer steten diffusen Sehnsucht . Wenn der Verdrängungsmechanismus ausläßt, fällt ihr immer öfter ihre kleine Schwester ein......... "Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke" von Karen Joy Fowler ist fesselnde, herzzerreißende Leselektüre.

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Mit 2,5 Sternen eher langweilig.
von Petra Donatz am 12.06.2015

2,5 Sterne Klappentext Willkommen bei den Cookes, einer scheinbar völlig normalen Familie: Vater, Mutter, die pausenlos plappernde kleine Rosemary, ihr großer ­Bruder Lowell und ihre ungestüme Schwester Fern. In Kindertagen ist Fern Rosemarys engste Gefährtin, ihr Zerrspiegel, ihre zweite Hälfte. Doch als die beiden etwa sechs Jahre alt sind, verschwindet Fern... 2,5 Sterne Klappentext Willkommen bei den Cookes, einer scheinbar völlig normalen Familie: Vater, Mutter, die pausenlos plappernde kleine Rosemary, ihr großer ­Bruder Lowell und ihre ungestüme Schwester Fern. In Kindertagen ist Fern Rosemarys engste Gefährtin, ihr Zerrspiegel, ihre zweite Hälfte. Doch als die beiden etwa sechs Jahre alt sind, verschwindet Fern plötzlich. Ein Ereignis, das alles verändert. Heute, als junge Frau, ist Rosemary still geworden und einsam, ihre Familie ist zerbrochen. Langsam enthüllt Rosemary nun das Rätsel um Fern, entfernt alle Masken und erzählt Ferns Geschichte. Denn erzählen war das Einzige, was diese nie konnte. Wie auch. Schließlich war sie eine kleine Schimpansin … Über die Autorin Karen Joy Fowler ist in Bloomington, Indiana, geboren und aufgewachsen. Seit sie mit dreißig Jahren beschloss, Schriftstellerin zu werden, hat sie zahlreiche Kurzgeschichten und Romane verfasst, darunter den Bestseller 'Der Jane Austen Club', verfilmt mit Emily Blunt und Hugh Dancy. Ihr jüngstes Werk, "Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke", wurde 2014 mit dem renommierten „PEN/Faulkner Award“ sowie dem "California Book Award" ausgezeichnet und stand auf der Shortlist des Man Booker Prize. Karen Joy Fowler lebt mit ihrem Mann in Santa Cruz, Kalifornien. Das Paar hat zwei erwachsene Kinder. Meine Meinung Story Als ich das Buch zum ersten Mal gesehen habe, hat mir das Cover sofort begeistert. Es ist etwas Besonderes und hebt sich von anderen Büchern sehr gut ab. Auch der Klappentext und die schon vorhandenen Rezensionen versprachen ein tolles Leseerlebnis. Doch ich hatte große Probleme in die Handlung hineinzufinden. Als Leser wird einem die Geschichte aus der Sicht von Rosmary, der Tochter der Familie Cook erzählt, die sehr unter dem plötzlichen verschwinden ihrer Schwester Fern leidet. Das Familienleben ist ziemlich kompliziert und chaotisch. Rosemary Vater ist Wissenschaftler und dem Alkohol nicht abgeneigt. Ihre Mutter ist depressiv und meistens nicht für sie da. Nur ihr größere Bruder Lowell gibt ihr noch ein wenig halt. Doch nach Ferns verschwinden, ändert sich auch sein Verhalten und er verlässt sein Zuhause. Das Buch bringt zwar gut die Gefühle von Rosmary und das innige Verhältnis das sie zu ihrer Schwester Fern hat, zu Geltung, aber ich finde es viel zu langatmig und teilweise schweift die Autorin ziemlich aus. Zudem gibt es einen Punkt, den ich euch nicht verraten werde, der die Geschichte auf einmal ganz anders darstellt und nichts ist so, wie man eigentlich dachte. Das mit dieser Überraschung, hat mir aber wirklich gut gefallen. Aber wenn ihr euch das Cover ganz genau mal anschaut, werdet ihr vielleicht schon etwas ahnen. Schreibstil Das Buch ist zwar in einem einfachen Schreibstil geschrieben, dennoch hat mich irgendetwas gestört und ich konnte es nicht so flüssig lesen, wie ich es sonst gewohnt bin. Man muss schon genau hinschauen und sich konzentrieren, sonst verliert man schnell den Anschluss. Die Autorin hat aber gut geschafft, den Leser für kurze Zeit hinters Licht zu führen und mit einer unerwarteten Wendung zu punkten. Charaktere Außer Roesmary blieben mir alle anderen Charaktere eher unscheinbar und fremd. Ich konnte mich leider nicht in sie hinein versetzen. Rosemary mochte ich aber sehr. Das quirlige Mädchen, dessen Mundwerk nie stillzustehen scheint und mit dem sie manchen Leuten mächtig auf die Nerven geht. Gerade ihre offene Art und das sie sagt was sie denkt, haben sie realistisch wirken lassen. Mein Fazit Eine nicht ganz normale Familiengeschichte, mit einer großen Überraschung. Leider konnte mich das Buch nicht so wirklich fesseln. Ich hatte von Anfang an Probleme in die Story hineinzukommen. Dennoch fand ich den Inhalt des Buches und was die Autorin damit sagen möchte, sehr interessant. Aber am besten ihr macht euch selber ein Bild. Ich vergebe 2,5 von 5 Sternen, weil mich das Buch nicht wirklich begeistern konnte.

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Berührend und mitreißend bis zur letzten Seite!
von einer Kundin/einem Kunden am 02.06.2015
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Rosemarys Familie ist nicht normal. Was ihre Schwester Fern, ihren Bruder Lowell und ihre Eltern allerdings so außergewöhnlich macht, deckt sie dem Leser erst nach und nach auf. Ein mitreißender Roman voller Überraschungen, über Freundschaft und Eifersucht, Menschen und Tiere und darüber, wie unsere Familie uns prägt.

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von Maren Mähnß aus Trier am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein überraschender Roman über Familie, Freundschaft, Liebe, Verrat, Eifersucht, Tierschutz und die Menschheit im Allgemeinen.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

So ergreifend und wunderschöne dass Sie schon nach wenigen Seiten Ihr Herz an dieses Buch verlieren werden!

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Fabelhaft!
von einer Kundin/einem Kunden am 03.10.2015
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

Eine junge Frau, mitte zwanzig,nicht angekommen im Leben, taucht ab in die lückenhaften Erinnerungen ihrer Kindheit.Humorvoll und doch einfühlsam ensteht daraus die Familiengeschichte der Cookes mit vielen Höhen und Tiefen.Ein wunderbares Geflecht aus familiärer Prägung, Geschwisterliebe, Verdrängung und kindlicher Wahrnehmung.Berührend zieht dieses Buch den Leser in seinen Bann. ... Eine junge Frau, mitte zwanzig,nicht angekommen im Leben, taucht ab in die lückenhaften Erinnerungen ihrer Kindheit.Humorvoll und doch einfühlsam ensteht daraus die Familiengeschichte der Cookes mit vielen Höhen und Tiefen.Ein wunderbares Geflecht aus familiärer Prägung, Geschwisterliebe, Verdrängung und kindlicher Wahrnehmung.Berührend zieht dieses Buch den Leser in seinen Bann.

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Eine unerwartete und nicht ganz so fabelhafte Geschichte wie erwartet
von Fibi Gramatowski aus Berlin am 13.09.2016
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Inhalt: Rosemary, ihre ungestüme Schwester Fern und ihr großer Bruder Lowell – sie könnten eine ganz normale Familie sein. Wäre ihr Vater nicht Wissenschaftler, und wäre Fern nicht ein ganz besonderes kleines Mädchen, das Wachsmalstifte verspeist, den perfekten Rückwärtssalto beherrscht und lacht wie eine Säge. Jahre nach Ferns Verschwinden... Inhalt: Rosemary, ihre ungestüme Schwester Fern und ihr großer Bruder Lowell – sie könnten eine ganz normale Familie sein. Wäre ihr Vater nicht Wissenschaftler, und wäre Fern nicht ein ganz besonderes kleines Mädchen, das Wachsmalstifte verspeist, den perfekten Rückwärtssalto beherrscht und lacht wie eine Säge. Jahre nach Ferns Verschwinden erzählt Rosemary nun deren Geschichte. Textauszug: Für mich war Fern der Anfang der Welt. Ich war gut einen Monat alt, als sie in mein Leben trat, sie selbst knapp drei Monate. Wer ich davor war, weiß ich eigentlich gar nicht. Sie schlang immer von hinten ihre Pfeifenreiniger-Arme um mich und drückte sich fest an mich, wenn ich ging – was dann aussah, als wären wir eine einzige Person. Und vereint konnten wir fast alles. Cover: Das Cover ist recht unscheinbar und schlicht gehalten, dennoch finde ich , dass es zum Titel passt. Es regt einen zum Nachdenken an und was genau hinter diesem unscheinbaren Cover wohl stecken mag. Meinung: Der Schreibstil ist sehr angenehm und lässt sich flüssig lesen. An sich viel es mir nicht schwer das Buch zu lesen, doch kam ich leider nicht so richtig in die Geschichte rein. Dies wurde im laufe der Kapitel leider nicht besser. Hin und wieder fand ich es interessant, was Rosemary zu erzählen hatte, allerdings waren einige Zeitsprünge unübersichtlich und verwirrend. Ich möchte nicht zu viel verraten. Die Grundidee der Geschichte fand ich eigentlich ganz gut. Eine kaputte Familie mit einem Geheimnis, dass wohl keiner erahnen würde. Der tragische Verlust von Fern und die Auswirkungen auf die Familie, die noch Jahre nach dem Ereignis, Rosemarys Persönlichkeit und Alltag beeinflusst. Fazit: Ich habe etwas ganz anderes erwartet. Wie gesagt , fand ich die Grundidee der Geschichte nicht schlecht , allerdings wurde ich emotional nicht angesprochen und mitgerissen. Ich bin für viele Themen und Genres offen , allerdings konnte ich für die recht oberflächlichen Charaktere keine Gefühle aufbauen und richtig mitfiebern oder mitleiden. Ich hatte mir etwas mehr erwartet.

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von einer Kundin/einem Kunden am 17.08.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein Familienroman mit überraschenden Wendungen, der in seiner Erzählweise viel zwischen Vergangenheit und Gegenwart springt.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Eine nette Familiengeschichte, die durchaus berührt.

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Viel Geplapper, dahinter versteckt sich ein unerwartetes Experiment!
von sommerlese am 27.07.2016
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

"Schuld daran ist die Sprache, denn sie tut der Erinnerung etwas an. Sie vereinfacht, sie konkretisiert, kodifiziert und mumifiziert das bloß Erinnerte. Eine oft erzählte Geschichte ist wie ein Foto in einem Familienalbum. Igendwann ersetzt es den Moment, den es eigentlich nur festhalten sollte." Zitat Seite 70 Die Rezension enthält... "Schuld daran ist die Sprache, denn sie tut der Erinnerung etwas an. Sie vereinfacht, sie konkretisiert, kodifiziert und mumifiziert das bloß Erinnerte. Eine oft erzählte Geschichte ist wie ein Foto in einem Familienalbum. Igendwann ersetzt es den Moment, den es eigentlich nur festhalten sollte." Zitat Seite 70 Die Rezension enthält Spoiler! Es handelt sich um eine Art von Familienroman, der sich zwar um das Zerbrechen einer Familie, aber mit ungewöhnlichen Gründen aufwartet. Die Autorin lässt Rosemary als Ich-Erzählerin berichten, was in ihrer Familie geschah. Die Erinnerungen lassen Rosemary zwischen den Jahren hin und her schweifen, die chronologisch ungeordnet sind. Rosemarys Vater ist ein Psychologe an der Uni von Indiana und führt ein Experiment mit den Schwestern durch. Ihre Fähigkeiten in der Kommunikation und die allgemeine Entwicklung werden getestet. Rosemary und Fern hängen zusammen wie Zwillinge. Rose wird eines Tages zu ihren Großeltern geschickt und als sie wieder nach Hause zurück kehrt, ist Fern verschwunden. Dieses Ereignis ist für Rose ein echter Schock, ein Bruch in ihrem Leben. Ihre Schwester fehlt ihr. Denn ihr Verhalten wurde durch sie geprägt, nun muss sie mit anderen Kindern Kontakt halten. Das fällt ihr schwer, auch im Studium findet sie nur schwer Freunde. Allmählich bekommt der Leser die volle Wahrheit mit: Rosemary redet wie ein Buch, Fern kann das nicht, denn sie ist eine Schimpansin. Der Roman zeigt eine Familie, die nach dem Fehlen von Fern in sich zerbricht. Der Vater ist Wissenschaftler und untersucht, wie sich beim Zusammenleben Affen- und Menschenkinder gegenseitig fördern oder beeinflussen. An die emotionale Bindung wird bei diesem Experiment nicht gedacht. Auch die körperliche Entwicklung kann Probleme bereiten. So gelten Bonobos als sexuell besonders aktiv und das schon in sehr jungen Jahren. Sie haben auch ein anderes Aggressionspotential als Menschen. Die Familie nimmt jedenfalls Schaden, denn Fern fehlt allen ungemein. Als dann auch noch Rosemarys Bruder verschwindet, fällt die Familie wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Für mich heißt die Quintessenz dieses Romans: Nicht alle Experimente sind in der Praxis ohne Nachteile durchführbar. Selbst wenn wichtige Erkenntnisse gewonnen werden können, ziehen diese auch Probleme nach sich, die Probanden seelischen und körperlichen Schaden zufügen können. Mich hat dieses unaufhörliche Erzählen von Rosemary nicht mitgenommen, eher genervt. Ich konnte auch kein Interesse für die sehr oberflächlich dargestellten Personen aufbringen. Es entsteht bei mir der schale Geschmack einer traurigen Geschichte, die ich nicht nachvollziehen kann. Dieses Buch wird viel gelobt und hat einige Preise erhalten. Leider kann ich das nicht nachvollziehen. Ein Buch über wissenschaftliche Experimente, die nicht immer Nutzen bringen, sondern auch den Betroffenen schaden können.

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