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Die Falle

(ungekürzte Lesung)

(1)
Was muss passieren, dass du dich elf Jahre in deinem Haus vor der Welt abschottest?
Linda Conrads ist ihren Fans und der Presse ein Rätsel. Sie veröffentlicht Jahr für Jahr Bücher, die zu Bestsellern werden, lebt aber völlig zurückgezogen. Seit gut elf Jahren hat sie keinen Fuss mehr über die Schwelle ihres Hauses gesetzt. Die Medien spekulieren über eine mysteriöse Krankheit, doch den wahren Grund kennt niemand ausser Linda selbst: Sie wird von einer schrecklichen Erinnerung gequält, denn vor vielen Jahren hat sie ihre jüngere Schwester Anna ermordet aufgefunden – und den Mörder flüchten sehen. Der Täter wurde nie gefasst, und das Gesicht des Mörders verfolgt Linda seither bis in ihre Träume. Doch eines Tages flimmert genau dieses Gesicht über ihren Fernseher. Es gehört Victor Lenzen, dem neuen Reporter einer Nachrichtensendung …
(Laufzeit: 10h 25)
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3-Hörbuch-Download
Anzahl Dateien 110
Erscheinungsdatum 09.03.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783844518337
Verlag Der Hörverlag
Spieldauer 624 Minuten
Format & Qualität MP3, 192 kbit/s, 624 Minuten, 401.19 MB
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In der Falle
von NiWa aus Euratsfeld am 29.07.2016

Die Schriftstellerin Linda Conrads lebt äußerst zurückgezogen. Zwar veröffentlicht sie in regelmäßigen Abständen Neues am Büchermarkt, jedoch kriegt sie niemand zu Gesicht und wohnt in ihrem Haus verbarrikadiert. Leser und Medien denken an eine seltene Erkrankung, doch der wahre Grund ist nur Linda selbst bekannt. Vor mehr als 10 Jahren... Die Schriftstellerin Linda Conrads lebt äußerst zurückgezogen. Zwar veröffentlicht sie in regelmäßigen Abständen Neues am Büchermarkt, jedoch kriegt sie niemand zu Gesicht und wohnt in ihrem Haus verbarrikadiert. Leser und Medien denken an eine seltene Erkrankung, doch der wahre Grund ist nur Linda selbst bekannt. Vor mehr als 10 Jahren wurde ihre Schwester ermordet. Der Täter wurde nie gefasst und die Erinnerung daran hat die Autorin mit sich gemeinsam eingesperrt. Bis plötzlich das Gesicht des Mörders in den Fernsehnachrichten erscheint. Jedoch nicht, weil er aufgegriffen wurde, sondern weil er für den Sender als Journalist tätig ist. In diesem Moment weiß Linda, was sie zutun hat. Sie lässt die Falle zuschnappen … Allein der Klappentext lässt schon auf einen interessanten Thriller schließen, dennoch kann man im Vorhinein nicht ahnen, welch perfides Spiel sich Melanie Raabe hier ausgedacht hat. Die Protagonistin Linda ist eine bekannte Bestseller-Autorin und wirklich sehr schräg. Sie lebt von der Außenwelt abgeschottet, hat nur wenig Kontakt zu anderen Menschen und existiert mehr oder weniger in ihrer Prachtvilla für sich allein - ohne auch nur einen Fuß nach draußen zu setzen. Als Leser nimmt man Lindas Perspektive ein und staunt, wie gut sie sich mit diesen Umständen arrangiert hat. Jedoch lässt sie der Mord an der Schwester nicht zur Ruhe kommen. Immer wieder denkt sie daran, und als sie als damals einzige Augenzeugin den Mörder in den Nachrichten sieht, bastelt sie an einer Falle für ihn. Die Falle - wie der Titel schon verrät - ist elementarer Bestandteil der Handlung und wird akribisch vorbereitet. Linda hat für alle Eventualitäten vorgesorgt, nur nicht dafür, dass sie vielleicht selbst in die Grube fällt … Melanie Raabe zieht den Leser in Lindas Gedankenwelt rein, spielt mit ihren Erinnerungen und langsam kommen Zweifel auf. Entsprechen Lindas Gedanken wirklich den Tatsachen oder hat sie sich als Profi einfach selbst eine Geschichte zurechtgelegt? Wer ist Freund, wer ist Feind? Und was ist vor 11 Jahren wirklich passiert? Außerdem weist der Erzählstil eine weitere Besonderheit auf. Man nimmt nicht nur aus Lindas Sicht am Geschehen teil, sondern bekommt zwischendurch ihr aktuelles Buch auszugsweise präsentiert, das sich mit dem Mord von damals auseinandersetzt. Die Spannung bleibt bis zum Ende erhalten. Ist der Anfang noch in einem ruhigen Ton erzählt, verdichten sich die Ereignisse zu einem mitreissenden Sog aus Verdächtigungen, Rückblenden und einem Verwirrspiel, dass die Protagonistin an den Rand des Wahnsinns treibt und den Leser in ein packendes Spektakel aus Diffamierung, Rache und Erschrecken setzt. Die etwas irre Protagonistin, die psychologische Spannung und die Zusammensetzung aus Erinnerung, Fiktion und Tatsachen hat Melanie Raabe zu einem ausgezeichneten Thriller-Debüt vermengt, das mich zum Rätseln gebracht und mir gut gefallen hat. Alles in allem ist dieser Thriller also ein gelungenes Debüt, das durch erzählerische Dichte, ein andersartiges Setting und psychologische Tiefe hervorragend zu lesen oder hören ist und dessen Verwirrspiel wohl noch einige Thriller-Leser in die Falle gehen werden.

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Die Falle
von buecherfreund am 30.06.2015
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Ich habe eine neue Lieblingsautorin gefunden: Melanie Raabe. Ich kann gar nicht genau sagen, was mich besonders an dem Buch gepackt hat. Die Autorin hat einfach eine ganz besondere Art zu schreiben, die mich sofort mitgerissen hat. Sie kann Gefühle unglaublich gut rüberbringen ohne viele Worte darüber zu verlieren. In... Ich habe eine neue Lieblingsautorin gefunden: Melanie Raabe. Ich kann gar nicht genau sagen, was mich besonders an dem Buch gepackt hat. Die Autorin hat einfach eine ganz besondere Art zu schreiben, die mich sofort mitgerissen hat. Sie kann Gefühle unglaublich gut rüberbringen ohne viele Worte darüber zu verlieren. In dem Buch geht es um eine Schriftstellerin, die komplett zurückgezogen lebt. Nachdem sie vor zehn Jahren ihre ermordete Schwester gefunden hat und den Mörder kurz gesehen hat, bevor dieser verschwunden ist, hat sie sich, traumatisiert durch das Erlebte, immer mehr zurückgezogen und verlässt mittlerweile ihr Haus gar nicht mehr. Eines Tages meint sie, den Mörder von damals im Fernsehen wiedererkannt zu haben, ein Journalist. Sie schreibt ein Buch über den Mord und lädt ihn als einzigen Journalisten zu einem exklusiven Interview ein. Dies alles ist nur Teil ihres Plans: eine Falle, um ein Geständnis vom Mörder ihrer Schwester zu bekommen. Dieses Interview läuft allerdings völlig anders als geplant und zum Schluss ist überhaupt nicht mehr sicher, was Realität oder Einbildung ist und wer damals wirklich der Mörder war. Die Autorin hat die einzelnen Stimmungen im Buch großartig rübergebracht. Es war so spannend, dass ich das Buch zum Schluss gar nicht mehr aus der Hand legen konnte. In der Mitte des Buches hatte ich kurz die Befürchtung, dass sich der Teil mit dem Interview zu weit ausdehnen könnte, da der Teil wirklich lang ist. Aber die Befürchtung konnte ich zum Glück wenig später ablegen. Die Auflösung ist bis kurz vor Schluss nicht vorhersehbar. Da denkt man, man hat eine Ahnung, was vor sich geht, nur um ein paar Seiten später wieder alles in Frage zu stellen. Ein einziger kleiner Kritikpunkt ist das Ende ganz zum Schluss. Meiner Meinung nach war das nicht notwendig. Hier hätte mir vielleicht ein offenes Ende besser gefallen. Aber insgesamt ein tolles Buch, das ich unbedingt weiterempfehlen würde.

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von einer Kundin/einem Kunden am 22.11.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Spannendes Psychoduell in bester Hitchcock- Manier. So fesselnd geschrieben, ich konnte es kaum aus der Hand legen.

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Die Falle schnappt zu...
von einer Kundin/einem Kunden aus Trippstadt am 29.10.2016
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Ich kannte die Autorin vorher nicht und bin nicht enttäuscht worden. Die Falle ist ein tief psychologisch und gut aufgebauter Thriller, der einen bis zur letzten Seite fesselt. Die Übergänge zwischen "Wahrheit" und "Illusion" sind dabei fliessend und ich habe mich während des Lesens öfters gefragt, was denn... Ich kannte die Autorin vorher nicht und bin nicht enttäuscht worden. Die Falle ist ein tief psychologisch und gut aufgebauter Thriller, der einen bis zur letzten Seite fesselt. Die Übergänge zwischen "Wahrheit" und "Illusion" sind dabei fliessend und ich habe mich während des Lesens öfters gefragt, was denn nun tatsächlich der Realität entspricht. Die Spannung im Buch bleibt bis zum Ende durchweg erhalten, der Text liest sich sehr flüssig und das Ende gibt dann endlich doch die gewünschte Klarheit. Klare Kaufempfehlung!!!

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von einer Kundin/einem Kunden am 25.10.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein Buch, welches dem Hype, der um es herum entstanden ist, absolut gerecht wird. Spannend bis zum Schluss. Die deutsche Gillian Flynn.

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Pflichtlektüre
von einer Kundin/einem Kunden am 23.10.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Dieses Buch ist eines meiner Entdeckungen des Jahres, welches ich auch schon einigen Kunden ans Herz legen konnte. Ein unblutiges und ausgeklügeltes Verwirrspiel bis zum Ende, das auch sprachlich absolut überzeugt. Dadurch werden Stimmungen und Atmosphäre geschickt vermittelt sowie das Kopfkino angeregt.

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von Undine Herr aus Gotha am 20.10.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Spannendes Psychoduell in bester Hitchcock- Manier. So fesselnd geschrieben, ich konnte es kaum aus der Hand legen.

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von einer Kundin/einem Kunden am 20.10.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Sehr spannender Psychothriller, der ohne großes Blutvergießen auskommt. Manchmal ist hier gar nicht klar, wer hier wen jagt. Ein Krimi mit vielen Wendungen. Sehr gut!

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Spannung pur!
von einer Kundin/einem Kunden am 06.10.2016
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Dieser Thriller ist eine echte Entdeckung! Sie sollten sich nichts anderes vornehmen! Ich war von der ersten Seite an fasziniert und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Sensationell.

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von einer Kundin/einem Kunden am 13.08.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein genialer Psychothriller! Raabe spielt nicht nur gekonnt mit ihren Protagonisten, sondern auch mit ihrer Leserschaft. Selbst für genrefremde Leser unglaublich fesselnd!

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von einer Kundin/einem Kunden am 28.07.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Absolut spannend und mitreißend. Wer Thriller liebt, wird sich wohlfühlen. Ein klasse Debüt der jungen Autorin.

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Ein literarisch, leckeres Bonbon. Tief psychologischer Thriller.
von Nisnis aus Dortmund am 28.06.2016
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Vor vielen Jahren fand die Bestsellerautorin Linda Conrad ihre Schwester tot auf. Die Bilder des Blutbads und den winzigen Augenblick als sie den Mörder sah der floh, kann sie nicht mehr vergessen. Sie leidet elendig an diesen grausamen Erinnerungen, bei Tag und bei Nacht. Seit diesen Geschehnissen lebt die... Vor vielen Jahren fand die Bestsellerautorin Linda Conrad ihre Schwester tot auf. Die Bilder des Blutbads und den winzigen Augenblick als sie den Mörder sah der floh, kann sie nicht mehr vergessen. Sie leidet elendig an diesen grausamen Erinnerungen, bei Tag und bei Nacht. Seit diesen Geschehnissen lebt die angesehene Schriftstellerin so sehr zurückgezogen, dass sie ihr Haus nicht mehr verlassen hat. Eines Tages glaubt Linda den Mörder ihrer Schwester im Fernsehen erkannt zu haben. Sie recherchiert, sie plant, sie bereitet sich bis ins kleinste Detail vor und vereinbart ein Treffen mit dem Mörder, um ihm eine Falle zu stellen. Ihr Köder: ?sie selbst?. Die Autorin: Melanie Raabe wurde 1981 in Jena geboren, wuchs in einem 400-Seelen-Dorf in Thüringen und einer Kleinstadt in NRW auf, studierte Medienwissenschaft und Literatur in Bochum und lebt inzwischen in Köln ? als Journalistin, Drehbuchautorin, Bloggerin, Performerin und Theaterschauspielerin. Sie betreibt ihren eigenen Interview-Blog und erhielt bereits mehrere Preise für ihr Schreiben. Die Rechte an ihrem Roman "Die Falle" wurden bereits vor Erscheinen international verkauft, u.a. nach Frankreich, Italien, die Niederlande, Spanien und das englischsprachige Ausland. (Quelle: btb Verlag) Reflektionen: Die Falle war für mich ein literarischer Hochgenuss. Melanie Raabe hat mich mit ihrer Sprache und ihrem Schreibstil sehr beeindruckt und an die Geschichte gefesselt. Immer wieder kam mir ein Wow über die Lippen, denn die Worte und Sätze der Autorin hatten enorme Auswirkungen in meinen Gedanken und zerrten mich unglaublich tief in die Psyche der Hauptfigur Linda Conrad herab. Lindas Gedankenwelt ist hoch emotional und sehr intensiv, teilweise krank und auch eine Spur irre. Sie plant bis ins kleineste Detail ein Treffen mit dem vermeintlichen Mörder ihrer Schwester und durchdenkt alle Eventualitäten. Melanie Raabe schreibt, als hätte sie all das, was Linda denkt und tut selbst erlebt. Ihr Ausdruck ist so außergewöhnlich stark, dass ich glaube, durch Lindas Augen zu sehen, ihre Gedanken zu denken und ihre Emotionen zu fühlen. Die Handlung war es nicht, die mich hier überzeugte, denn ich muss gestehen, dass ich zu viel von dieser Art Romanen gelesen habe, die mit nur ein, zwei Figuren von einem psychologischen Katz und Maus Spiel erzählen. Der vermeintliche Täter, ein gradliniger, gutaussehender Erfolgstyp, der mental und physisch mit beiden Beinen im Leben steht, durchschaut Lindas Plan und setzt auf psychologische Gegenwehr. Zwei Charaktere kämpfen von nun an um ihren persönlichen Sieg und beide berühren den Leser. Die wenigen weiteren Nebenfiguren sind nur schemenhaft in ihren Charakterzügen dargestellt und sie beleben die Geschichte nur geringfügig. Die Lebendigkeit der Handlung und die Spannung kreiert Melanie Raabe sehr geschickt durch zahlreiche Cliffhanger, die mich zügig antreiben weiterzulesen. Dadurch dass die Autorin absichtlich psychologische Wendungen und Verstrickungen in die Köpfe der Leser projiziert, blitzen immer wieder Spannungshöhepunkte auf, die aufs Neue mit unerwarteten Überraschungen einhergehen. Fazit und Bewertung: Die Falle ist ein literarisches Bonbon. Ich empfehle diesen Thriller ausdrücklich gern.

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Spannend!
von einer Kundin/einem Kunden aus Ronnenberg am 16.06.2016
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

Spannend von der ersten bis zur letzten Seite, ohne blutig zu sein und mit überraschenden Wendungen. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen! Sehr empfehlenswert!

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Sie stellt ihm eine Falle. Aber ist er wirklich ein Mörder?
von Inge Weis aus Pirmasens am 14.06.2016
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Linda lebt seit elf Jahren als Eremitin. Dann stellt sie dem Mörder ihrer Schwester eine Falle. Vor vielen Jahren hat Linda ihre jüngere Schwester Anna in einem Blutbad vorgefunden – und den Mörder flüchten sehen. Das Gesicht des Mörders... Linda lebt seit elf Jahren als Eremitin. Dann stellt sie dem Mörder ihrer Schwester eine Falle. Vor vielen Jahren hat Linda ihre jüngere Schwester Anna in einem Blutbad vorgefunden – und den Mörder flüchten sehen. Das Gesicht des Mörders verfolgt sie bis in ihre Träume. Deshalb ist es ein ungeheurer Schock für sie, als sie genau dieses Gesicht eines Tages über ihren Fernseher flimmern sieht. Als Reporter steht vor er dem Reichstag, der sich majestätisch und trutzig in der Dunkelheit erhebt, und erzählt irgendetwas über die letzte Auslandsreise der Kanzlerin. Ihr Gehirn denkt: unmöglich. Aber ihre Sinne wissen, dass es wahr ist. Mein Gott! Grund genug für Linda, einen perfiden Plan zu schmieden - sie wird den vermeintlichen Mörder in eine Falle locken. Köder ist sie selbst - Oder tut er es? Sich in die Psyche von Protagonisten hineinzuversetzen ist eine Gabe. Triebe, Krisen und Gedankenwelten in einer schönen, unaufgeregten Sprache aufzuschreiben ist Begabung. Die Autorin Melanie Raabe kann beides vortrefflich. "Die Falle" ihr erster Psychothriller ist ein grandioses und durchaus sehr gelungenes Debüt. Spannung pur! Ein MUSS für jeden Thriller-Fan!

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Schuldig oder unschuldig?
von einer Kundin/einem Kunden am 21.04.2016
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Hängen Sie sich ein „Bitte nicht stören!“ Schild an die Tür, denn bei der Lektüre dieses pychologisch dichten Krimis werden Sie über die Frage von Schuld und Unschuld nachdenken müssen, um so den wahren Mörder zu entlarven. Genau in dieser Situation befindet sich die berühmte Bestsellerautorin Linda Conrads. Sie... Hängen Sie sich ein „Bitte nicht stören!“ Schild an die Tür, denn bei der Lektüre dieses pychologisch dichten Krimis werden Sie über die Frage von Schuld und Unschuld nachdenken müssen, um so den wahren Mörder zu entlarven. Genau in dieser Situation befindet sich die berühmte Bestsellerautorin Linda Conrads. Sie hat vor elf Jahren ihre ermordete Schwestern Anna tot aufgefunden und dabei dem Mörder für einen Sekundenbruchteil in die Augen gesehen. Nun glaubt sie, den Journalisten Viktor Lenzen als den Täter im Fernsehen wiedererkannt zu haben. Unter dem Vorwand ein Interview führen zu wollen, lädt sie den Mann in ihr Haus ein und lockt ihn in „Die Falle“ - oder wird ihr diese gar selbst zum Verhängnis!? Im Wesentlichen fokussiert sich die Handlung auf das Interwiew zwischen den beiden, welches erwartungsgemäß aus dem Ruder läuft. Lindas Verwirrungen und Emotionen sind dabei so gut und nachempfindbar beschrieben, dass man dieser sympatischen, psychisch instabilen Frau unbedingt helfen möchte. Der Leser/ die Leserin selbst spürt deutlich Lindas Zweifel, Verwirrungen, Wut, Frage nach der Schuld und ihr großes Anliegen nach so langer Zeit endlich den Mord an ihrer Schwester zu sühnen. Was damals geschah erfahren wir nebenbei in der Form eines Buchs „Blutsschwestern“ im Buch. Das ist raffiniert und macht die Krimihandlung bis auf die letzte Seite äußerst fesselnd. Es gibt einige Cliffhanger in dieser temporeichen Story. Sie werden sicherlich viele viele neue Ideen und Theorien entwerfen, aber am Ende atemlos feststellen, dass die Autorin Sie geschickt in die Irre geführt hat. Allerbeste Lese-Kost für Fans von Psychothrillern und so manch anderer wird hier sicherlich zum Krimileser werden. Hier stimmt einfach alles. Die Zeitung „Die Welt“ schreibt, dass Melanie Raabe am Küchentisch schreibt. Da wünsche ich uns Lesern einen weiterhin aufgeräumten Küchentisch, mit vielen neue Ideen für neue spannende Kapitel! Da wird Essen zur Nebensache. Absolute Leseempfehlung!... wer mag, kann auch nebenher „All you need is love“ von den Beatles hören.

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von einer Kundin/einem Kunden am 13.06.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Grandios!!! Dieser Krimi ist unglaublich nervenaufreibend und steht Titeln von Fitzek und Co. definitiv in nichts nach! Sehr realitätsnah und authentisch. Hindert am Einschlafen!!!

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von einer Kundin/einem Kunden am 13.06.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Tolles Debüt einer Autorin, die ich mir auf jeden Fall merken werde. In die Irre führend und total spannend!

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von einer Kundin/einem Kunden am 13.06.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Hat die Schriftstellerin den Mörder ihrer Schwester nun wiedererkannt oder ist alles nur in ihrer Fantasie? Raffinierter Psychothriller mit geschickten Wendungen. Hochspannend!

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Schnappt die Falle zu?
von manu63 aus Oberhausen am 07.06.2016
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Mit dem Thriller Die Falle ist der Autorin Melanie Raabe ein sehr gutes Debüt gelungen. In diesem Buch leidet die Bestsellerautorin Linda Conrads noch immer unter dem 11 Jahre zurückliegenden Mord an ihrer Schwester. Zwar hat sie derzeit den Mörder gesehen, aber das führte dennoch nicht zu seiner Ergreifung.... Mit dem Thriller Die Falle ist der Autorin Melanie Raabe ein sehr gutes Debüt gelungen. In diesem Buch leidet die Bestsellerautorin Linda Conrads noch immer unter dem 11 Jahre zurückliegenden Mord an ihrer Schwester. Zwar hat sie derzeit den Mörder gesehen, aber das führte dennoch nicht zu seiner Ergreifung. Zurückgezogen lebt sie in ihrem Haus, das sie seit Jahren nicht verlassen hat, und leider unter den Erinnerungen. Zufällig sieht sie das Gesicht des Mörders im Fernsehen und beschließt diesem eine Falle zu stellen. Ob bzw. wie ihr das gelingt wird auf sehr intensive Weise erzählt. Der Schreibstil im Buch ändert sich auch mit der Entwicklung von Linda. Ist er anfangs noch kurz und etwas abrupt wird er immer fließender und strömt auf ein gut gemachtes Ende hin. Der Spannungsbogen bleibt während des gesamten Thrillers erhalten und driftet auch nicht ab. Ich als Leser wollte unbedingt wissen wie es weiter geht und so habe ich das Buch in kürzester Zeit gelesen und fühlte mich gut unterhalten. Die Charaktere kommen stimmig rüber und auch die Idee ein Buch im Buch vorkommen zu lassen hatte seinen Reiz. So konnte ich immer wieder Passagen des von Linda geschriebenen Buches lesen und erhielt dadurch auch viele Informationen zu den handelnden Personen, da dieses Buch auch dazu dienen sollte den Mörder in die Falle zu locken. Linda hielt sich dabei recht genau an die Ereignisse rund um den Tod ihrer Schwester. Insgesamt ein empfehlenswertes Buch das ich nur ungern unterbrochen habe.

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Du musst bezahlen für das, was du getan hast.
von Mikka Liest aus Hilter am Teutoburger Wald am 31.05.2016
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Eine Autorin mit extremer Agoraphobie schreibt einen Thriller über den Mord an ihrer Schwester - um den Mörder zu sich ins Haus zu locken... Die Grundidee fand ich schon sehr originell und spannend, gerade weil die Situation für einen Thriller eher ungewöhnlich ist. Normalerweise gibt es in einem Buch dieses... Eine Autorin mit extremer Agoraphobie schreibt einen Thriller über den Mord an ihrer Schwester - um den Mörder zu sich ins Haus zu locken... Die Grundidee fand ich schon sehr originell und spannend, gerade weil die Situation für einen Thriller eher ungewöhnlich ist. Normalerweise gibt es in einem Buch dieses Genres viele "Spielfiguren": Polizisten, Gerichtsmediziner, Freunde und Nachbarn des Opfers, diverse Zeugen, vielleicht Leute aus dem Umfeld des Mörders und so weiter. Oft kommt auch der Mörder selbst zu Wort. Aber hier... Hier gibt es erst nur Linda und ihre verquere, klaustrophobische kleine Welt. Sie hatte 11 Jahre Zeit, um über den Mord nachzudenken, und dennoch beherrscht er immer noch ihr ganzes Leben. Sie ist so besessen davon, dass sie keinen Platz mehr hat in ihrem Kopf oder Herzen für "normale" Gefühle. Und dann ändern wenige Sekunden alles, zerschmettern einfach so das fragile Glashaus von Lindas Realität - Sekunden, in denen sie den Mörder im Fernsehen sieht und sich ihre ganze Obsession darauf richtet, ihn zur Verantwortung zu ziehen und endlich, ENDLICH Antwort auf die eine große Frage zu bekommen: WARUM? Zitat: Meine Welt liegt in Schutt und Asche. Ich sitze auf meinem Bett, inmitten der Trümmer, und starre auf den Fernseher. Ich bin eine offene Wunde. Ich bin der Geruch von rohem Fleisch. Ich klaffe weit auf. (...) Dieses Bild, dieses Gesicht, ich ertrage es nicht. Ich war sehr beeindruckt davon, wie unglaublich geschickt und clever die Autorin einen Thriller aufbaut, der sich zu 90% im Kopf der Hauptfigur abspielt, ohne dass es langweilig wird. Linda begibt sich mit messerscharfem Verstand daran, die perfekte Falle zu konstruieren, mit den Waffen einer Schriftstellerin und ohne ein einziges Mal das Haus zu verlassen. Das ist alles so ausgefuchst und perfekt durchdacht! Und am interessantesten fand ich, dass man als Leser schnell anfängt zu hinterfragen, inwieweit man Lindas Erinnerungen trauen kann. Immerhin war hier eine schwer traumatisierte Frau mit überbordender Fantasie 11 Jahre lang mit ihren Gedanken eingesperrt. Sie zweifelt selber an sich, spielt Erinnerungen bis ins kleinste Detail durch und fragt sich dann: aber war das wirklich so...? Insofern ist nicht nur spannend, ob der Mörder in die Falle gehen wird, sondern auch, ob er überhaupt wirklich der Mörder ist! Im Laufe des Buches habe ich meine Meinung dazu bestimmt ein Dutzend mal geändert, und bis zum Schluss war ich mir nicht sicher. Linda ist in meinen Augen ein großartiger Charakter, denn sie ist zwar eine unzuverlässige Zeugin, aber dabei als Mensch einfach authentisch und glaubhaft. Und ich habe stets mir ihr mitgefühlt und mitgefiebert - egal, ob ich sie jetzt gerade für einen hochintelligenten, knallhart kalkulierenden Rachenengel hielt oder für eine zutiefst verletzte Hinterbliebende, der die Trauer den Verstand geraubt hat. Und ER, der Mann aus ihren Albträumen: lange Zeit sieht man ihn nur gefiltert durch Lindas verzerrten Blick, und das kam mir ein bisschen so vor wie bei einem dieser holographischen Postkarten, auf denen man zwei unterschiedliche Motive sieht, je nachdem, wie man sie hält... Mal wirkte er auf mich wie ein unschuldiger, aufrichtiger Mann, der völlig ahnungslos in das alles hineingezogen wird, und dann wieder wie ein durchtriebenes, skrupelloses Raubtier, das mit seinem Opfer spielt. Hin, her, hin, her... Den Schreibstil fand ich wunderbar. Linda erzählt die Geschichte aus der Ich-Perspektive und man merkt, dass sie Schriftstellerin ist: ihre Gedanken haben immer etwas Ausgefeiltes. Mal sind sie zart-poetisch, mal wütend und melodramatisch, aber in meinen Augen immer etwas ganz Besonderes.

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