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Die Frau auf der Treppe

(25)
Das berühmte Bild einer Frau, lange verschollen, taucht plötzlich wieder auf. Überraschend für die Kunstwelt, aber auch für die drei Männer, die diese Frau einst liebten – und sich von ihr betrogen fühlen. In einer Bucht an der australischen Küste kommt es zu einem Wiedersehen: Die Männer wollen wiederhaben, was ihnen vermeintlich zusteht. Nur einer ergreift die Chance, der Frau neu zu begegnen, auch wenn ihnen nicht mehr viel Zeit bleibt.
Portrait
Bernhard Schlink, geboren 1944 bei Bielefeld, ist Jurist und lebt in Berlin und New York. Der 1995 erschienene Roman "Der Vorleser", 2009 von Stephen Daldry unter dem Titel "The Reader" mit Kate Winslet, David Cross und Ralph Fiennes verfilmt, in 51 Sprachen übersetzt und mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet, begründete seinen schriftstellerischen Weltruhm.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kopiergeschützt i
Seitenzahl 256, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 27.08.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783257604399
Verlag Diogenes
Verkaufsrang 3.324
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
25 Bewertungen
Übersicht
11
10
3
1
0

Für Ihren eReader
von einer Kundin/einem Kunden am 16.09.2014

Der Ich-Erzähler, Rechtsanwalt einer renommierten Kanzlei, und unmerklich in die Jahre gekommen, befindet sich plötzlich auf der Reise in seine eigene Vergangenheit.... Sehr lesenswert!

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die Liebe des Lebens und die große Kunst...
von einer Kundin/einem Kunden am 31.08.2014

Um es gleich vorweg zu schicken, bei dem Maler geht es nicht um Gerhard Richter und sein berühmtes Bild EMMA, sondern wir haben es hier mit dem von Schlink erfundenen Künstler Karl Schwind zu tun. Der hat dem schwerreichen Industriellen Gundlach seine Frau ausgespannt - Irene, die zeitgleich... Um es gleich vorweg zu schicken, bei dem Maler geht es nicht um Gerhard Richter und sein berühmtes Bild EMMA, sondern wir haben es hier mit dem von Schlink erfundenen Künstler Karl Schwind zu tun. Der hat dem schwerreichen Industriellen Gundlach seine Frau ausgespannt - Irene, die zeitgleich mit dem weltberühmten Bild FRAU AUF DER TREPPE , was sie selbst als Akt zeigt - verschwunden ist ! Jetzt ist es wieder aufgetaucht , in der ART GALLERY und lockt damit die Beteiligten des dramatischen Verschwindens auf die Spur. Damit sind wir beim Ich- Erzähler, dem damals involvierten jungen, ehrgeizigen Rechtsanwalt - der sich voller Naivität , was das Leben und die Liebe betrifft - in eine abenteuerliche Geschichte stürzte. Die Niederlage der vergangenen Zeit bleibt wie ein Stachel und prägt sein Leben . Das Ergebnis ist : seine kühle distanzierte Ehe mit seiner längst verstorbenen Frau und die sachliche Beziehung zu seinen Kindern, die bereits mit vierzehn weit weg von ihm im Internat lebten.. Alle drei, Schwind , Gundlach und unser nun nicht mehr so junger Anwalt finden Irene - in einer verlassenen Bucht in Australien - das berümte Bild und der damalige Zankapfel bleibt verschenkt, den Erwartungen der Männer hat Irene sich durch Flucht entzogen,sie selbst ist mittlerweile todkrank. Natürlich gibt es auch noch als Ausblick die : Was wäre geworden , wenn ?.. Geschichte, was nun nichts mehr nützt, denn für manche Dinge bleibt es einfach zu spät, da kann man eben nur noch auf dem Friedhof Abbitte leisten.... spannend in alter Schlink Manier erzähltes Lebensdrama , was einen berührt und mitnimmt !

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Eine Frau und drei Männer
von einer Kundin/einem Kunden am 24.10.2014

Die Meisten von Ihnen kennen Bernhard Schlink wahrscheinlich durch seinen Erfolgsroman „Der Vorleser“. Und seitdem ist er immer ein Garant für sehr gut geschriebene Bücher gewesen. Also war ich sehr neugierig, wie sein neuester Roman wohl sein würde. Diesmal erzählt er die Geschichte von drei Männern, die Ende der sechziger... Die Meisten von Ihnen kennen Bernhard Schlink wahrscheinlich durch seinen Erfolgsroman „Der Vorleser“. Und seitdem ist er immer ein Garant für sehr gut geschriebene Bücher gewesen. Also war ich sehr neugierig, wie sein neuester Roman wohl sein würde. Diesmal erzählt er die Geschichte von drei Männern, die Ende der sechziger Jahre alle in die gleiche Frau verliebt waren. Jetzt treffen sie wieder aufeinander und haben einiges aufzuarbeiten. Und dann gibt es da noch das Bild, welches titelgebend für das Buch war. Doch jetzt der Reihe nach. Der Ich-Erzähler ist ein erfolgreicher Anwalt, der gerade geschäftlich in Sydney weilt. Als er eine Art Gallery aufsucht, entdeckt er das Bild „Die Frau auf der Treppe“, welches lange als verschollen galt. Und er erinnert sich zurück an die Zeit, in der er das Bild zum ersten Mal gesehen hat. Als junger Anwalt musste er nämlich einen Konflikt zwischen dem Maler Karl Schwind und dem Käufer Gundlach schlichten. Der Grund für diesen Konflikt war Irene Gundlach, die Ehefrau, die ihren Mann allerdings für den Maler verlassen hat. Und dann verschwindet sie eines Tages spurlos mit dem Bild. Über einen Privatdetektiv findet der Anwalt in Sydney heraus, wo Irene Gundlach jetzt wohnt und macht sich auf den Weg zu ihr. Doch auf diese Idee kam er nicht alleine, und somit treffen alle vier Protagonisten von damals wieder zusammen und versuchen ihre Konflikte von damals endgültig zu klären. Man merkt diesem Buch an, dass Bernhard Schlink Anwalt ist, denn es geht u.a. darum, wer welche Rechte an einem Bild hat. Und sein anderes Lieblingsthema ist die politische Situation in Deutschland nach dem 2. Weltkrieg. Beide Themen werden in dem Buch gestreift, hätten nach meinem Empfinden aber durchaus einen größeren Platz einnehmen dürfen. Gerade das Leben der Irene Gundlach hätte mich persönlich eigentlich am meisten interessiert. Denn es ist ein sehr interessantes Leben, welches auch ein Stück innerdeutscher Geschichte behandelt, welches noch nicht wirklich aufgearbeitet wurde. Doch das ist nicht der Schwerpunkt dieses Buches, sondern die Interaktion der einzelnen Protagonisten zueinander. Herausgekommen ist ein Kammerstück, welches ich mir sehr gut auf einer Theaterbühne vorstellen kann. Bernhard Schlink kann einfach sprachlich und stilistisch unwahrscheinlich gut schreiben. Allerdings hat mich dieses Mal der Plot etwas enttäuscht, so dass ich dem Buch deshalb nur 4 von 5 Sternen geben konnte.

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