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Die Genussformel

Kulinarische Physik. Vorw. v. Johanna Maier

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Schon im 17. Jahrhundert sorgte ein gewisser Physiker namens Denis Papin in der Royal Society für grosses Aufsehen, als seine neue Erfindung – der Druckkochtopf - bei der ersten Vorführung explodierte. Die zweifache Nobelpreisträgerin Marie Curie wiederum nutzte die Geheimnisse der Wissenschaft vor allem, um beim Kochen Zeit für ihre Forschungsarbeit zu gewinnen.
So könnte man meinen, dass sich Genuss und Physik ausschliessen.
Nicht so bei Werner Gruber: Denn für den Science-Popstar fängt guter Geschmack dort an, wo er für andere aufhört. Und was so manche Oma als gut gehütetes Küchengeheimnis arglistig mit ins Grab genommen hat, entzaubert der „Marcel Prawy der Physik“ (FALTER) mit viel Humor und simpler Physik.
Wie gelingt das saftigste und knusprigste Grillhuhn der Welt? Was macht den Semmelknödel erst besonders flaumig? Wie löst man das Wiener Rosinengugelhupfproblem? Welche Speisen gelingen in der physikalischen Blitzküche? Was ist eine perfekte Weihnachtsgans? Und wie gewinnt man garantiert an jedem Buffet?
Werner Gruber erklärt mit unglaublichem Fachwissen die kleinen chemischen und physikalischen Tricks der grossen Köche und räumt dabei gleich mit so manchen populären Kochirrtümern auf.
Und wenn der Star der Molekularküche Ferran Adrià sagt: „Ernährung = Essen + Emotion“, dann geht Werner Gruber einen Schritt weiter und sagt „Genuss ist relativ.“
Portrait
Werner Gruber, geboren 1970 in Ostermiething, schloss 1999 sein Physikstudium an der Uni Wien mit ausgezeichnetem Erfolg ab und lehrt seitdem dort Experimentalphysik. Er ist Neurophysiker, Experte für Fragen der Alltagsphysik und Verfasser der Bestseller "Unglaublich einfach. Einfach unglaublich" und "Die Genussformel". Bekannt wurde Gruber durch populärwissenschaftliche Aufbereitung der Alltagsphysik in Volkshochschulkursen in Wien ("Die Physik des Papierfliegerbaus", "Die Naturwissenschaft von Star Trek"), durch Kolumnen ("P.M.", "GUSTO") und bei Fernsehauftritten. Derzeit sorgt er mit dem Wissenschaftskabarett "Science Busters" für Furore, das er zusammen mit dem Physiker Heinz Oberhummer und dem Kabarettisten Martin Puntigam ins Leben gerufen hat. In diesen Veranstaltungen soll Naturwissenschaft in verständlicher, unterhaltsamer und spannender Weise dargestellt werden. Einige der Auftritte wurden bereits im Fernsehen übertragen ("Donnerstag Nacht" des ORF). Werner Grubers kulinarisches Motto lautet: "Jedes Mal Kochen ein Experiment, jedes Mal Essen eine Messung."
Thomas Wizany, geb. 1967 in Salzburg, lebt und arbeitet als Karikaturist und Architekt in der Mozartstadt. Nach dem Studienabschluss an der Akademie der bildenden Künste in Wien in der Meisterklasse von Prof. Gustav Peichl, folgten Arbeiten im Atelier Peichl und längere Studienaufenthalte in Dijon und Siena. Thomas Wizany ist seit 1987 Karikaturist der Salzburger Nachrichten, wo seine Karikaturen jeden Samstag auf der Titelseite zu finden sind. Seine Arbeiten erscheinen auch in anderen Zeitschriften und Magazinen, wie z.B. Der Spiegel.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 304
Erscheinungsdatum 17.12.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-902404-59-6
Verlag Ecowin
Maße (L/B/H) 217/155/30 mm
Gewicht 541
Abbildungen mit Illustrationen von Thomas Wizany. 22 cm
Auflage 13
Illustratoren Thomas Wizany
Buch (gebundene Ausgabe)
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Jedes Mal Kochen ein Experiment, jedes Mal Essen eine Messung
von Mario Pf. aus Oberösterreich am 29.08.2008

Was könnten Physik und Kochen miteinander zu tun haben? Und kann man als Hobbykoch mit physikalischen Erkenntnissen besser Ergebnisse erzielen? Die Frage warum Chilli zweimal brennt und ob ein 3-Minuten-Ei wirklich drei Minuten braucht hat Werner Gruber bereits in seinem Buch "Unglaublich Einfach. Einfach Unglaublich" beantwortet, nun widmet sich... Was könnten Physik und Kochen miteinander zu tun haben? Und kann man als Hobbykoch mit physikalischen Erkenntnissen besser Ergebnisse erzielen? Die Frage warum Chilli zweimal brennt und ob ein 3-Minuten-Ei wirklich drei Minuten braucht hat Werner Gruber bereits in seinem Buch "Unglaublich Einfach. Einfach Unglaublich" beantwortet, nun widmet sich der studierte Experimentalphysiker explizit auch seiner persönlichen Leidenschaft, dem Experimentieren in der Küche. Hollywood und der Physik, sowie ganz alltäglichen Fragen mit physikalischen Hintergrund hat Werner Gruber bisher nachgespürt. Doch der Experimentalphysiker, der schon 1987 für die Entwicklung eines dreidimensionalen Bildschirmes den ersten österreichischen Jugendforscherpreis erhielt und 1999 mit Auszeichnung sein Studium abgeschlossen hat, versteht es Physik auch physikalisch eher uninteressierten näher zu bringen. Dabei gehörten neben Veranstaltungen zur Lehrerfortbildung auch kulinarische Physikkurse zu seinem Programm, einen Einblick in diese gibt "Die Genussformel". Im Grunde sollten auch Rezepte die Vorgaben einer Theorie erfüllen, die sich unter Anwendung der gleichen Formel jederzeit wiederholen ließe, doch die Ergebnisse sind selbst bei genauer Befolgung oft sehr verschieden. Werner Gruber weiß warum, denn das Problem mit Rezepten liegt bereits darin, dass unter einem Teelöffel oder einer Messerspitze nicht selten doch unterschiedliche Mengen verstanden werden und bereits ein paar Gramm mehr oder weniger können den Ausgang eines Nachkochversuchs beeinflussen. Dazu kommt, dass auch Küchengeräte, wie der Herd, nicht unbedingt immer die gleichen Einstellungen haben und die Temperaturen bis zu 20 Grad von der Einstellung abweichen können. Was man sonst noch falsch machen kann, wird von Gruber humorvoll und verständlich erklärt, ohne physikalisches Fachjargon aufzufahren. Zu jedem der essenziellen Kapitel führt der Autor eigene Rezepte an, wie zum perfekten Gulasch, dessen Rezepte zudem eine Übersicht der prominentesten Gulaschsorten (Seite 61-63) darstellt, während er auf den Seiten 185-189 die gängigsten Knödelrezepte zum besten gibt. Dazu kommen noch weit mehr Rezepte zu allerlei Köstlichkeiten, aber auch Empfehlungen zu deren Zubereitung, physikalisches Backgroundwissen, Tipps und Tricks. Dabei empfiehlt der Physiker und Hobbykoch relativ am Anfang sehr klar, dass eine Investition in einen Messerblock nicht schaden kann, denn das richtige Werkzeug zu haben, steigert bereits ungemein die Möglichkeiten und verbessert zugleich die Kochkünste, ist man doch besser gewappnet. Beim Salz hingegen kann man ruhig zur billigsten Ware greifen, denn rein qualitativ gibt es hier, laut Gruber, keine realen Unterschiede. Das Beste hebt sich Werner Gruber allerdings für den Schluss auf, wo der Experimentalphysiker, mit seiner Kollegin Natasha Riahi, einer theoretischen Physikerin, tatsächlich eine Genussformel erstellt hat. Ideal ergänzt wird auch dieses Buch Grubers wieder durch Zeichnungen Thomas Wizanys, welche den lockeren und verständlichen Stil des Autors noch verdeutlichen. Im Anhang findet sich zusätzlich ein kleines Kochlexikon, eine Übersetzung österreichischer Begriffe ins Deutsche, sowie eine Tabelle mit den wichtigsten Temperaturen und Maßeinheiten. Fazit: Von der Physik kann man auch in der Küche nur profitieren, Werner Gruber belegt warum und räumt gleichzeitig mit einigen der größten Missverständnisse beim Kochen auf.

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Werner Gruber zum Staunen...
von einer Kundin/einem Kunden am 15.09.2008

Ich war vor zwei Wochen bei der Buchpräsentation in Wien und konnte dort Werner Gruber live erleben. Der Mann ist wirklich ein Erlebnis: Er schafft es, auf witzige und anschauliche Art einem Laien die Physik näher zu bringen. Und ganz nebenbei kocht er sogar noch dazu. Das Buch ist wirklich... Ich war vor zwei Wochen bei der Buchpräsentation in Wien und konnte dort Werner Gruber live erleben. Der Mann ist wirklich ein Erlebnis: Er schafft es, auf witzige und anschauliche Art einem Laien die Physik näher zu bringen. Und ganz nebenbei kocht er sogar noch dazu. Das Buch ist wirklich empfehlenswert: Gut geschrieben, lehrreiche Hintergrundinformationen, anschauliche und witzige Illustrationen. Kein Wunder, dass Kochstar Johanna Maier für "Die Genussformel" das Vorwort geschrieben hat. Werner Gruber in Aktion gibt es unter http://www.youtube.com/watch?v=XRP3K4Kj4Zs zu sehen ;-)

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Was haben Kochen und Physik miteinander zu tun?
von einer Kundin/einem Kunden am 24.06.2010

Was haben Kochen und Physik miteinander zu tun? Der bekannte Physiker und Hobbykoch Werner Gruber erklärt es in seinem neuen Buch humorvoll und verständlich, ohne dabei in einen physikalischen Fachjargon zu verfallen. Es geht um Themen wie beispielsweise was man alles zu beachten hat, damit ein Gericht so gelingt, wie es... Was haben Kochen und Physik miteinander zu tun? Der bekannte Physiker und Hobbykoch Werner Gruber erklärt es in seinem neuen Buch humorvoll und verständlich, ohne dabei in einen physikalischen Fachjargon zu verfallen. Es geht um Themen wie beispielsweise was man alles zu beachten hat, damit ein Gericht so gelingt, wie es im Rezept vorgegeben ist? Oft reicht schon eine falsch verstandene Mengenangabe (wie z.B. Teelöffel oder Messerspitze) aus, dass das Ergebnis nicht den Erwartungen entspricht. Auch Angaben wie "geringe Hitze" werden oft unterschiedlich aufgefasst. Werner Gruber gelingt es, die verschiedenen Zubereitungsarten physikalisch verständlich zu erklären. Witzige Illustrationen machen das Vermittelte besonders anschaulich. Im Anhang befinden sich ein Kochlexikon und ein kulinarisches Lexikon Österreichisch-Deutsch. Letzteres kann recht hilfreich sein, wenn man ein Rezept aus einem deutschen Kochbuch nachkochen will, aber nicht genau weiß, was Kaldaunen oder eine Unterspalte sind. Egal, ob man sich für Alltagsphysik interessiert oder einfach nur gerne kocht und isst, dieses Buch gefällt einfach.

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Die Physik in der Küche
von einer Kundin/einem Kunden am 28.01.2010

Werner Gruber gelang es, ein wissenschaftliches Kochbuch zu schreiben. Er erkärt anhand von einfachen Beispielen die Rolle der Physik am Herd. Für alle, die sich immer schon gefragt haben, welchen Unterschied es zwischen Meer- und Salinensalz gibt. Mein einziger Kritikpunkt: sein Schreibstil ist etwas holprig.

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