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Die Herren der Grünen Insel

Roman

(10)
Vier Familien, sechs Jahre Krieg und eine einzige Krone
Irland 1166: Die Grüne Insel ist in viele kleine Reiche zersplittert, die sich unerbittlich bekriegen. Könige fechten langjährige Fehden aus, und selbst die friedliebendsten Untertanen werden in den blutigen Machtkampf hineingezogen. Zugleich droht ein gemeinsamer Feind in Irland einzufallen: Henry Plantagenet will die Insel an sich reissen. Werden sich die Herren der Grünen Insel vereinen und sich gegen den König von England stellen? Und welche Rolle spielen der grausame Krieger Ascall und die von ihm entführte Caitlín in diesem Kampf um Macht und Blut?
Rezension
"Kiera Brennan mischt souverän Königsdrama, Romantik, und historische Fakten. Packender Stoff, der auch kriegerische Details nicht ausspart." Für Sie
Portrait
Kiera Brennan ist das Pseudonym einer erfolgreichen Bestsellerautorin, deren Romane bei zahlreichen deutschen Verlagen erschienen sind. Ihr Historienepos Die Herren der Grünen Insel spielt im Irland des Hochmittelalters – eine Epoche, die Brennan seit jeher fesselt. Während langer Irlandaufenthalte hat sie an Originalschauplätzen recherchiert und sich von der wildromantischen Landschaft der Insel inspirieren lassen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 960
Erscheinungsdatum 15.02.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7645-0559-2
Verlag Blanvalet
Maße (L/B/H) 223/149/58 mm
Gewicht 1085
Buch (gebundene Ausgabe)
Fr. 28.90
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
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1.000 Seiten - und man ist traurig, wenn das Buch zu Ende ist
von einer Kundin/einem Kunden am 28.08.2016

Kann man ein größeres Lob für ein Buch vergeben? Die Autorin entführt den Leser in eine aufregende und grausame Zeit historischer Umwälzungen. Mit viel Liebe zum Detail entführt sie in das Irland des 12. Jahrhunderts. Ein wunderbarer Schachzug: Die gekonnte Erzählweise aus verschiedenen Perspektiven. Als Leser kommt man den... Kann man ein größeres Lob für ein Buch vergeben? Die Autorin entführt den Leser in eine aufregende und grausame Zeit historischer Umwälzungen. Mit viel Liebe zum Detail entführt sie in das Irland des 12. Jahrhunderts. Ein wunderbarer Schachzug: Die gekonnte Erzählweise aus verschiedenen Perspektiven. Als Leser kommt man den Hauptpersonen auf diese Weise sehr nahe. Ein schönes und faszinierendes Buch, das man kaum aus der Hand legen kann.

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Kampf um Irland im dunklen Mittelalter
von Mrs. HenryFitzroy aus Wilhelmshaven am 16.03.2016

Ich hatte vor her schon einige Rezensionen über diese Buch gelesen und die haben mich zusammen mit dem Klapptext einfach neugierig gemacht. Unter diesen Rezensionen waren auch einige bei, bei denen das Buch wegen der vielen Personen und der alten Schreibweise der Namen nicht ganz so gut weg kamen. Ich hatte... Ich hatte vor her schon einige Rezensionen über diese Buch gelesen und die haben mich zusammen mit dem Klapptext einfach neugierig gemacht. Unter diesen Rezensionen waren auch einige bei, bei denen das Buch wegen der vielen Personen und der alten Schreibweise der Namen nicht ganz so gut weg kamen. Ich hatte weder mit dem einen noch mit dem anderen Probleme. Die Personen waren alle im Anhang mit der Lautsprache erklärt und beschrieben. Auch ist im Anhang die Hierarchie der Herrscher an Hand eines Baumes sehr gut dargestellt. Eine historische Zeittafel ist ebenfalls im Anhang zu finden und vorne im Deckel ist eine Karte mit den Schauplätzen. Außerdem mache ich mir persönlich gar nicht soviel Gedanken über fremde Namen in einer Geschichte und lese sie in Gedanken so wie sie mir am leichtesten "über die Zunge" kommen. Auch mache ich mir keine großen Gedanken über einen realen historischen Hintergrund und nehme die Gegebenheiten in der Geschichte so hin wie sie kommen. Und vielleicht war ich deswegen auch gleich von Anfang an in der Geschichte drin - mitten im Geschehen so zu sagen. Ich gebe zu, ich mag eigentlich keine Prologe, aber bei diesem hier hatte man gleich einen Eindruck wie (einer) der Hauptprotagonisten aufgewachsen ist und man konnte verstehen wieso er so ist, wie er ist. Dann werden die einzelnen Abschnitte immer mit einer Jahreszahl versehen, so das der Leser auch über den zeitlichen Rahmen den Überblick behält und die einzelnen Kapitel sind immer aus der Sicht einer der Hauptcharaktere, wobei der Schreibstil immer aus der Erzählperspektive bleibt. Es gibt sieben Hauptfiguren, die immer jeweils ein Kapitel abwechselnd einnehmen und das sind: Acsall - der grausame Großkönig von Toora Aofie (Iifa) - eine Tochter vom irischen König Diarmait MacMurchada (Dirmat MacMurcha) Riacán (Rickan) O´Bjólan - ein reicher Grundbesitzer aus dem Umland von Dublin und mit Ascall verfeindet. Caitlín (Kätlin) - Ricáns Schwester, eine starke Frau Faolán (Fäilan) - Ricáns Bruder, ein Barde Pól - ein Händler, der immer seinen Vorteil im Blick hat Róisín (Roschihn) - seine Tochter, die viel Ähnlichkeit mit ihrer toten Mutter hat, die einzige große Liebe von Pól, und deren Ähnlichkeit sie immer wieder in Gefahr bringt. Dazu gibt es noch die ganzen Familienangehörigen, die Könige und andere Figuren die dem einen oder anderen nahe und weniger nahe stehen. Das Ganze ergibt eine wirklich spannende und interessante Geschichte im dunklen Mittelalter, voller Macht, Intrigen, Mut, Angst, Liebe und Kriege um die Herrschaft über Irland, mit allem was dazugehört. Einige Personen mag man vielleicht mehr als andere, aber ich konnte mich in jeder hinein versetzen, mit all ihren Beweggründen zu kämpfen - was nicht immer heißt, das man zum Schwert greifen muss. Die Charaktere entwickeln sich mit der Geschichte zusammen. Bei Personen die im ersten Augenblick hart und unnachgiebig erscheinen, erkennt man später einen ganz anderen Hintergrund, genauso bei Personen die zu Anfang als weich und sensibel erscheinen und bei denen dann doch ganz andere Eigenschaften zum Vorschein treten. Wer vorher ängstlich und unscheinbar war, lernt wie man durch Intrigen jemand werden kann und ein anderer macht sich durch geschicktes unterwandern sich den Krieg zum eigenen Nutzen. So vielfältig wie die Geschichte Irlands einst war, so vielfältig und vielschichtig sind die einzelnen Personen und totgeglaubte und heimatlose müssen nicht unwiderruflich machtlos sein ..... Ich möchte jetzt auch gar nichts weiter von der Geschichte selbst verraten, da die Klapptexte das Geschehen schon sehr gut wiedergeben, weil ich nichts vorweg nehmen möchte, aber ich war von einigen Wendungen doch überrascht. So das ich finde, das jeder die Geschichte selber erleben sollte. Meiner Meinung nach ist es auf jeden Fall eine spannende Geschichte, die auch in die Tiefe geht und bei der einiges zu Tage kommt, was nicht nur mit Kriegsführung zutun hat. Trotz alle dem zeigt sie aber auch die Grausamkeit des Krieges um Irland, und zwar aus der Sicht des "kleinen Mannes" und nicht der Adeligen. Denn wie die Autorin im Anhang auch schreibt, wollte sie die Geschichte mit den Augen der kleinen Bevölkerung erzählen, da diese in den meisten aller historischen Romanen immer zuwenig bis gar keine Beachtung bekommen. Denn auch wenn die meisten Hauptprotagonisten Adelige sind, so bekommt man mit dieser Geschichte gezeigt, was die Kriege für das Land und deren Bevölkerung bedeutet und was das alles mit sich brachte. Das ganze Elend wie Hunger, heimatlos zu sein, versklavt zu werden, wem man noch trauen kann und wem nicht - von dem letztendlich auch die Adeligen der Insel nicht verschont blieben. So begeistert wie ich von dem Buch auch bin, so hab ich doch zum Schluss ein kleines Manko. Vor dem Ende des Buches ließ die Spannung ein kleines bisschen nach, es plätscherte ein wenig dahin, als wenn alles schon so gut wie vorbei wäre. War und ist es aber noch nicht. Irland ist noch nicht befreit! Der Krieg um Irland ist noch nicht entschieden, es finden sich Menschen wieder und es gibt Abschiede und Versprechungen, neue Pläne werden geschmiedet und die Hoffnung ist noch lange nicht aufgegeben. Außerdem hört das Buch dann doch noch mit einem Ereignis auf, das mich mit einem "boah, diese Hexe!" zurück gelassen hat. Alles in allem macht das den kleinen Durchhänger wieder wett und meine Begeisterung bleibt ungebrochen, so das ich nun mit Spannung und Ungeduld auf den nächsten Teil warte - denn: Zitat der Autorin: [...] Dies war der Anlass für lange, blutige Kämpfe, doch das ist eine andere Geschichte, die ich Ihnen ein anderes Mal erzähle ... Mein Fazit: Düsteres Mittelalter, interessante Charaktere mit Tiefgang, Intrigen, Liebe, Hass, Grausamkeiten, Elend, Macht und Ohnmacht in einem Krieg um die Herrschaft Irlands. Wer all das mag, sollte auf jeden Fall dieses Buch lesen!

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Kampf um Irland im dunklen Mittelalter
von Suhani aus Wilhelmshaven am 16.03.2016

Ich hatte vor her schon einige Rezensionen über diese Buch gelesen und die haben mich zusammen mit dem Klapptext einfach neugierig gemacht. Unter diesen Rezensionen waren auch einige bei, bei denen das Buch wegen der vielen Personen und der alten Schreibweise der Namen nicht ganz so gut weg kamen. Ich hatte... Ich hatte vor her schon einige Rezensionen über diese Buch gelesen und die haben mich zusammen mit dem Klapptext einfach neugierig gemacht. Unter diesen Rezensionen waren auch einige bei, bei denen das Buch wegen der vielen Personen und der alten Schreibweise der Namen nicht ganz so gut weg kamen. Ich hatte weder mit dem einen noch mit dem anderen Probleme. Die Personen waren alle im Anhang mit der Lautsprache erklärt und beschrieben. Auch ist im Anhang die Hierarchie der Herrscher an Hand eines Baumes sehr gut dargestellt. Eine historische Zeittafel ist ebenfalls im Anhang zu finden und vorne im Deckel ist eine Karte mit den Schauplätzen. Außerdem mache ich mir persönlich gar nicht soviel Gedanken über fremde Namen in einer Geschichte und lese sie in Gedanken so wie sie mir am leichtesten "über die Zunge" kommen. Ich lese das Buch ja nur für mich und niemanden vor. Auch mache ich mir keine großen Gedanken über einen realen historischen Hintergrund und nehme die Gegebenheiten in der Geschichte so hin wie sie kommen. Da stört es mich auch nicht, wenn die Autorin einige Ereignisse ihrer Geschichte angepasst hat, wie sie selber noch am Ende des Buches erklärt. Und vielleicht war ich deswegen auch gleich von Anfang an in der Geschichte drin - mitten im Geschehen so zu sagen. Ich gebe zu, ich mag eigentlich keine Prologe, aber bei diesem hier hatte man gleich einen Eindruck wie (einer) der Hauptprotagonisten aufgewachsen ist und man konnte verstehen wieso er so ist, wie er ist. Dann werden die einzelnen Abschnitte immer mit einer Jahreszahl versehen, so das der Leser auch über den zeitlichen Rahmen den Überblick behält und die einzelnen Kapitel sind immer aus der Sicht einer der Hauptcharaktere, wobei der Schreibstil immer aus der Erzählperspektive bleibt. Es gibt sieben Hauptfiguren, die immer jeweils ein Kapitel abwechselnd einnehmen und das sind: Acsall - der grausame Großkönig von Toora Aofie (Iifa) - eine Tochter vom irischen König Diarmait MacMurchada (Dirmat MacMurcha) Riacán (Rickan) O´Bjólan - ein reicher Grundbesitzer aus dem Umland von Dublin und mit Ascall verfeindet. Caitlín (Kätlin) - Ricáns Schwester, eine starke Frau Faolán (Fäilan) - Ricáns Bruder, ein Barde Pól - ein Händler, der immer seinen Vorteil im Blick hat Róisín (Roschihn) - seine Tochter, die viel Ähnlichkeit mit ihrer toten Mutter hat, die einzige große Liebe von Pól, und deren Ähnlichkeit sie immer wieder in Gefahr bringt. Dazu gibt es noch die ganzen Familienangehörigen, die Könige und andere Figuren die dem einen oder anderen nahe und weniger nahe stehen. Das Ganze ergibt eine wirklich spannende und interessante Geschichte im dunklen Mittelalter, voller Macht, Intrigen, Mut, Angst, Liebe und Kriege um die Herrschaft über Irland, mit allem was dazugehört. Einige Personen mag man vielleicht mehr als andere, aber ich konnte mich in jeder hinein versetzen, mit all ihren Beweggründen zu kämpfen - was nicht immer heißt, das man zum Schwert greifen muss. Die Charaktere entwickeln sich mit der Geschichte zusammen. Bei Personen die im ersten Augenblick hart und unnachgiebig erscheinen, erkennt man später einen ganz anderen Hintergrund, genauso bei Personen die zu Anfang als weich und sensibel erscheinen und bei denen dann doch ganz andere Eigenschaften zum Vorschein treten. Wer vorher ängstlich und unscheinbar war, lernt wie man durch Intrigen jemand werden kann und ein anderer macht sich durch geschicktes unterwandern sich den Krieg zum eigenen Nutzen. So vielfältig wie die Geschichte Irlands einst war, so vielfältig und vielschichtig sind die einzelnen Personen und totgeglaubte und heimatlose müssen nicht unwiderruflich machtlos sein ..... Ich möchte jetzt auch gar nichts weiter von der Geschichte selbst verraten, da die Klapptexte das Geschehen schon sehr gut wiedergeben, weil ich nichts vorweg nehmen möchte, aber ich war von einigen Wendungen doch überrascht. So das ich finde, das jeder die Geschichte selber erleben sollte. Meiner Meinung nach ist es auf jeden Fall eine spannende Geschichte, die auch in die Tiefe geht und bei der einiges zu Tage kommt, was nicht nur mit Kriegsführung zutun hat. Trotz alle dem zeigt sie aber auch die Grausamkeit des Krieges um Irland, und zwar aus der Sicht des "kleinen Mannes" und nicht der Adeligen. Denn wie die Autorin im Anhang auch schreibt, wollte sie die Geschichte mit den Augen der kleinen Bevölkerung erzählen, da diese in den meisten aller historischen Romanen immer zuwenig bis gar keine Beachtung bekommen. Denn auch wenn die meisten Hauptprotagonisten Adelige sind, so bekommt man mit dieser Geschichte gezeigt, was die Kriege für das Land und deren Bevölkerung bedeutet und was das alles mit sich brachte. Das ganze Elend wie Hunger, heimatlos zu sein, versklavt zu werden, wem man noch trauen kann und wem nicht - von dem letztendlich auch die Adeligen der Insel nicht verschont blieben. So begeistert wie ich von dem Buch auch bin, so hab ich doch zum Schluss ein kleines Manko. Vor dem Ende des Buches ließ die Spannung ein kleines bisschen nach, es plätscherte ein wenig dahin, als wenn alles schon so gut wie vorbei wäre. War und ist es aber noch nicht. Irland ist noch nicht befreit! Der Krieg um Irland ist noch nicht entschieden, es finden sich Menschen wieder und es gibt Abschiede und Versprechungen, neue Pläne werden geschmiedet und die Hoffnung ist noch lange nicht aufgegeben. Außerdem hört das Buch dann doch noch mit einem Ereignis auf, das mich mit einem "boah, diese Hexe!" zurück gelassen hat. Alles in allem macht das den kleinen Durchhänger wieder wett und meine Begeisterung bleibt ungebrochen, so das ich nun mit Spannung und Ungeduld auf den nächsten Teil warte - denn: Zitat der Autorin: [...] Dies war der Anlass für lange, blutige Kämpfe, doch das ist eine andere Geschichte, die ich Ihnen ein anderes Mal erzähle ... Mein Fazit: Düsteres Mittelalter, interessante Charaktere mit Tiefgang, Intrigen, Liebe, Hass, Grausamkeiten, Elend, Macht und Ohnmacht in einem Krieg um die Herrschaft Irlands. Wer all das mag, sollte auf jeden Fall dieses Buch lesen!

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Lesehighlight!
von PMelittaM aus Köln am 11.03.2016

1166: Irland ist in viele, hierarchisch aufgebaute Königreiche zerteilt. Untereinander ringen die Herrschenden um die Macht, es kommt oft zu Fehden und Kriegen. Als Diarmait MacMurchada von Tigernán O'Rourke besiegt und vertrieben wird, sucht dieser Hilfe bei den Normannen, womit er womöglich den Teufel mit dem Beelzebub vertreibt. Viele... 1166: Irland ist in viele, hierarchisch aufgebaute Königreiche zerteilt. Untereinander ringen die Herrschenden um die Macht, es kommt oft zu Fehden und Kriegen. Als Diarmait MacMurchada von Tigernán O'Rourke besiegt und vertrieben wird, sucht dieser Hilfe bei den Normannen, womit er womöglich den Teufel mit dem Beelzebub vertreibt. Viele kleinere Herrscher und Grundbesitzer wie Ascall von Toora und Riacán O`Bjólan und ihre Familien werden in die Machtkämpfe hineingezogen. Kiera Brennan ist das Pseudonym einer Autorin, die mit mehreren Pseudonymen in verschiedenen Genres zu Hause ist. Ich muss gestehen, dass ich bisher keinen ihrer Romane gelesen habe, nach der Lektüre von „Die Herren der grünen Insel“ aber neugierig auf ihre anderen Werke bin. Der Autorin ist ein großartiges Epos über einen Teil der irischen Geschichte gelungen. Bisher kannte ich Irlands Geschichte kaum, und wenn, dann eher aus der neueren Zeit und aus einem englischen/britischen Blickwinkel heraus. Hier erleben wir das Geschehen (fast) ganz aus irischer Sicht, die Protagonisten sind (fast) durchgängig Iren und Irinnen, die dadurch von dem Geschehen unmittelbar betroffen sind. Sehr interessant finde ich die Aufteilung des Landes in viele Königreiche, um die Hierarchie untereinander zu verdeutlichen gibt es hinten im Buch einen Stammbaum. Etwas schwierig sind die vielen ungewohnten Namen, hier hilft das Personenregister im Anhang, meinem Buch lag zudem ein Lesezeichen bei, auf dem die wichtigsten Protagonisten verzeichnet waren. Da ich viele Romane aus dem Fantasy-Genre lese, bin ich ungewöhnliche Namen gewohnt und hatte nur wenig Probleme deswegen. Neben den irischen Charakteren finden sich auch einige normannische, u. a. auch Henry II. Plantagenet und Eleonore von Aquitanien (u. a., aber nicht nur, bekannt als die Eltern Richard Löwenherz'). Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven, wie z. B. auch bei George R. R. Martins bekannter Buchreihe sind die Kapitel nach dem jeweilig im Fokus stehenden Charakter benannt. Die entsprechenden Charaktere sind sehr unterschiedlich und entstammen verschiedenen Lagern, beide Geschlechter sind vertreten. Kiera Brennan ist es sehr gut gelungen, sie allesamt zum Leben zu erwecken und dem Leser nahe zu bringen, sie sind alle sehr tiefgehend gezeichnet und wecken allerlei Emotionen. Es gibt aber auch eine Reihe Charaktere, die keine eigenen Kapitel erhalten und dennoch wichtige Rollen einnehmen und ebenso gut gezeichnet sind. Trotz der Vielzahl der Personen behält man bei einigermaßen konzentriertem Lesen jederzeit den Überblick. Die politischen Geschehnisse werden gekonnt mit dem Leben der verschiedenen Charaktere verknüpft, so dass man auch hier immer auf dem Laufenden bleibt. Zudem gibt es im Anhang eine Zeittafel, anhand derer man sich Informationen über das tatsächliche historische Geschehen holen kann. Mir persönlich gefällt die Rolle, die Eleonore von Aquitanien einnimmt, nicht, ich kann diese Interpretation aber nachvollziehen. Erzählt wird sehr ausführlich, mit vielen Anspielungen auf irische Geschichte und Legenden, dabei aber immer packend, Langeweile kommt auf keiner der fast 1.000 Seiten nicht auf. Kiera Brennan hat einen wunderbaren, sehr bildhaften Erzählstil, hin und wieder fließt auch ein Quäntchen Humor mit ein. Die Sprache ist phänomenal, bildgewaltig und kraftvoll, ich empfinde sie zur Zeit und zu den Charakteren passend, dazu gehört auch, dass sie manchmal etwas derb ist. Der Roman endet 1172, doch die Geschichte ist damit noch nicht zu Ende erzählt, es wird eine Fortsetzung geben, auf die ich mich schon sehr freue, ich bin gespannt, welche Charaktere uns wiederbegegnen werden. Wie es sich für einen guten historischen Roman gehört, werden einige Extras mitgeliefert. Einen Teil habe ich bereits erwähnt. Mit einer Vorbemerkung führt die Autorin in die Geschichte ein, wodurch diese verständlicher wird. In einer historische Anmerkung am Ende zeigt Kiera Brennan auf, welche Entscheidungen sie für ihren Roman fällen musste, ich fand das sehr interessant. Selbstverständlich gibt es auch eine Karte, die zum Einen Irland zeigt, zum Anderen einen Ausschnitt der britischen Insel und des französischen Festlandes. Alle Extras finde ich sehr nützlich. Ich habe den Roman mit jeder Seite mehr geliebt, für mich ist er ein absolutes Lesehighlight und so freue ich mich schon auf die Fortsetzung. Wer gerne gut recherchierte historische Romane liest und nicht vor einer komplexen Geschichte zurückschreckt, sollte unbedingt zugreifen. Von mir gibt es volle Punktzahl und eine absolute Leseempfehlung.

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Großes Lesevergnügen - Kann ich nur weiterempfehlen
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Mitterndorf am 20.02.2016

Ich liebe historische Romane und bin ein Irlandfan, deshalb bin ich ganz begeistert über Kiera Brennans neuen Roman "Die Herren der Grünen Insel". Endlich wieder einmal umfangreicher Schmöker, in den ich stundenlang eintauchen konnte (war in 4 Tagen fertig, obwohl es 1000 Seiten sind, bin ganz stolz). Außerdem konnte ich mir... Ich liebe historische Romane und bin ein Irlandfan, deshalb bin ich ganz begeistert über Kiera Brennans neuen Roman "Die Herren der Grünen Insel". Endlich wieder einmal umfangreicher Schmöker, in den ich stundenlang eintauchen konnte (war in 4 Tagen fertig, obwohl es 1000 Seiten sind, bin ganz stolz). Außerdem konnte ich mir durch die ausführlichen Beschreibungen der Landschaften, Stimmungsbilder, sowie des gesamten Ambientes immer alles bildlich vorstellen. Besonders cool finde ich, dass die Autorin ohne zu zögern ihren Charakteren originale gälische Namen, trotz ihrer schwierigen Aussprache, gegeben hat. Sie sind zwar am Anfang etwas schwer zu merken, aber ein bisschen herausfordernd muss so ein Buch schon sein, außerdem kann man ja jederzeit im Index nachblättern. Ganz spannend ist auch die unerwartete aber interessante Entwicklung der Charaktere - endlich mal nicht nur schwarz-weiß-Malerei. Fazit: SEHR LESENSWERT, eine perfekte Überbrückung bis zum Erscheinen des nächsten George R. R. Martin Romans.

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Ein Highlight
von Weinlachgummi aus Schwarzwald am 14.02.2016

Als Irland Fan hat mich bei dem Buch sofort das Cover und der Titel angezogen. Auch der Klappentext klang interessant. Außerdem wurde das Buch mit einer Mischung aus George R. R. Martin und Diana Gabaldon beworben, dies hat mein Interesse geweckt. Das Cover des Buches finde ich sehr ansprechend und... Als Irland Fan hat mich bei dem Buch sofort das Cover und der Titel angezogen. Auch der Klappentext klang interessant. Außerdem wurde das Buch mit einer Mischung aus George R. R. Martin und Diana Gabaldon beworben, dies hat mein Interesse geweckt. Das Cover des Buches finde ich sehr ansprechend und passend. Genauso wie der Titel und das strukturierte Logo. Im Inneren des Buches findet man im vorderen Teil eine Karte, die die grüne Insel zeigt. So kann man sich beim Lesen bestens orientieren und kommt auch mit den altertümlichen Begriffen gut zurecht. Am Ende des Buches findet man einen Baum, dieser zeigt, wie die Politik damals strukturiert war. Eine sehr gelungene Darstellung. Außerdem findet man hinten auch noch ein Personenverzeichnis, welches auch sehr hilfreich war. Da es von verschiedenen Charakteren nur so wimmelt. Besonders ist hier, das die Namen auch in Lautschrift dazu geschrieben wurden, sodass der Leser weiß, wie man sie ausspricht. Eine Zeittafel befindet sich auch noch am Ende genauso wie eine sehr sympathische Anmerkung der Autorin zu den historischen Fakten. Das Buch umfasst 960 Seiten und ist somit ein ganz schöner Wälzer. Doch durch den gewählten Erzählstil, dass nämlich die Kapitel aus verschiedenen Sichten erzählt werden. Fliegt man nur so durch die Seiten ich wollte immer weiter lesen um zu erfahren, wie es mit der jeweiligen Person weitergeht. So habe ich das Buch innerhalb von zwei Tagen durchgelesen. In einer Welt voller Ungeheuer muss man manchmal eines spielen, man muss es nicht sein. Seite 667 Der Schreibstil von Kiera Brennan ( ein Pseudonym) empfand ich als sehr angenehm. Sie verliert sich nicht in endlosen Beschreibungen, sondern schafft es die Dinge genauso zu erklären, dass der Leser sie sich vorstellen kann aber das ist trotzdem nicht zu erdrückend wird. Sie legt sehr viel Wert auf die Charakterentwicklung bzw. Vertiefung. Da ich so etwas toll finde, hatte ich natürlich meinen Spaß beim Lesen. Ich habe mich voll und ganz in die damalige Zeit zurückversetzt gefühlt. Außerdem ist ihr etwas gelungen, was nicht viele Autoren schaffen, sie hat mich nämlich wirklich überrascht, sodass ich mit offenen Mund da sah und mich gefreut habe wie ein kleines Kind. Warum genau verrate ich euch natürlich nicht, diesen Moment möchte ich euch beim Lesen nicht nehmen ;-) Die Charaktere sind ein Highlight in diesem Buch. Ich würde sagen es gibt 8 sehr relevante Personen. Und aus der Perspektive von 7 von ihnen wird die Geschichte erzählt. Die Charaktere sind alle sehr vielschichtig. Beim Lesen hat man das Gefühl sie immer besser kennen zu lernen, sie zu verstehen. Man hat einfach das Gefühl als wären sie wirklich. So habe ich auch schnell eine emotionale Bindung zu manchen von ihnen aufgebaut, und habe auch die ein oder andere Träne verdrückt. Keiner der Charaktere ist weiß oder schwarz sie alle bewegen sich in verschiedenen Grau Abstufungen. Was mir außerordentlich gut gefallen hat. Es ist nicht alles so wie es scheint. Erst mit der Zeit lernt man manche besser kennen und lernt sie zu verstehen. Ich hatte von Anfang an einen Lieblingscharakter, mit dem ich mitgefiebert und gelitten haben. Ascall ist für mich eindeutig der beeindruckendste Charakter in diesem Werk. Aber auch Pol ist ein extrem interessant Charakter, wenn auch für mich nicht annähernd sympathisch. Wahre Helden sind wohl immer Narren. Seite 43 Trotz der Fülle an Charaktere und ihre Entwicklung, geht die Handlung nicht unter. Kiera zeigt dem Leser hier, wie schnell Kriege entstehen kann. Das schon ein totes Nagetier reicht um verderben über eine ganze Insel zu bringen. Hier werden Intrigen gesponnen, Leben zerstört und Kriege geführt. Ich empfand es als sehr spannend der Geschichte zu folgen. Obwohl ich so gut wie nie historische Romane lesen. Trotzdem konnte mich das Buch von der ersten Seite an fesseln Und hat mich in seinen Bann gezogen. Ganz klar ein Highlight für mich. Die Charaktere sind so gut heraus gearbeitet, sind weder weiß noch schwarz sondern bewegen sich in verschiedenen Grau Abstufungen, so wie ich es nur von King und Martin kenne. Die Handlung ist gespickt mit Intrigen und Wendung, spannend und fesselnd. Möchte man dem Buch etwas vorwerfen, dann nur, dass mache Zufälle dann doch etwas zu zufällig waren, aber wer will schon Perfektion ;) Wer aber mit vielen Handlungen und unterschiedlichen Charakteren Probleme hat, der sollte wohl lieber zu einem anderen Buch greifen. Finde du das Buch aber interessant und konntest auch bei dLvEuF den Überblick behalten, dann wünsche ich dir viel Spaß beim Lesen.

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Sehr, sehr viele Seiten, aber tolle Geschichte!
von EvaMaria aus Bregenz am 11.02.2016

Hier stelle ich kurz die Personen vor, aus deren Sicht man die jeweiligen Kapitel lesen darf: > Ascall: von Toora, verbündeter von König Tigernan, Bruder ist Aillin, gefürchteter Kriegsherr > Riacan: Bruder von Caitlin, Großgrundbesitzer > Caitlin: Schwester von Riacan, > Pol: Waffenhändler, Vater von Roisin, meint er kann Geld mit Waffenhandel machen, >... Hier stelle ich kurz die Personen vor, aus deren Sicht man die jeweiligen Kapitel lesen darf: > Ascall: von Toora, verbündeter von König Tigernan, Bruder ist Aillin, gefürchteter Kriegsherr > Riacan: Bruder von Caitlin, Großgrundbesitzer > Caitlin: Schwester von Riacan, > Pol: Waffenhändler, Vater von Roisin, meint er kann Geld mit Waffenhandel machen, > Aoife: Tochter von Diarmit, Hofdame in Aquitanien bei Königin Eleonore, intrigant, will Königin sein > Roisin: Tochter von Pol, junges Mädchen, wird im Kloster "abgegeben" > Faolan: Bruder von Riacan und Caitlin, ein Barde Die Geschichte ist so voller Handlungen, Personen und Ortswechsel, daher will ich eigentlich nicht zuviel sagen, nicht damit gespoilert wird. Die Geschichte um Irland erzählt und zwar um die Zeit von 1170. Irland hat viele kleine Reiche und es gibt einige Krieger/ Könige, die es vereinen sollen. Man liest hier Kapitel, die immer von jemand anderes erzählt werden und so lernen wir sehr viele Menschen, Gegenden und deren Leben kennen. Es wird erzählt wie Diarmit flieht, aber in Aquitanien nach Verbündeten sucht, was ihm auch zum Teil gelingt. Es geht drunter und drüber, Schlachten werden gewonnen und verloren, also ist immer war los Ich finde der Autorin ist sehr gut gelungen den Spannungsbogen über die ganze Geschichte zu halten. Ich persönlich, wollte immer wissen, wie geht es weiter, wer wird ermordet... Die Orte und die damalige Lebensweise sind gut beschrieben, man kann sich gut einfühlen. Auch die Lebensweise, glaube ich, war damals nicht sehr einfach, da man ja nichts hatte und alles selber machen musste. War sicher schwierig. Ich denke die Autorin hat hierzu gut Recherche betrieben. Ob jetzt alles wirklich passiert ist oder ob ein Teil auch fiktiv ist, muss ich noch nachlesen, aber es war definitiv gut gemacht. Meine Lieblingserzählweise war Caitlin und Ascall, ich finde, deren Kapitel sind am interessantesten und haben mir am besten gefallen. Nicht so interessant, fand ich Aoife und ihre intriganten Taten gegenüber ihrer Familie. Klar sind manche Kapitel etwas langweiliger gewesen und manche Personen und deren Handlungsstränge hätte man vielleicht nicht gebraucht. Mir persönlich hat die Geschichte, aber sehr gut gefallen. Das Cover mit dem dunklen Cover und dem Wolf finde ich gut gelungen und es macht neugierig.

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Ein eindrucksvolles Buch über Macht und Intrigen
von Susi Aly (Magische Momente-Alys Bücherblog) am 09.03.2016

Auf dieses historische Buch war ich wirklich sehr gespannt. Bereits die ersten Seiten ließen mich durch das Buch fliegen. Da es aber ein sehr dickes Buch ist, musste ich zwischendurch eine Pause einlegen. Leider nicht nur weil es so dick ist, sondern weil es für mich mitunter ein paar Längen gab. Mich... Auf dieses historische Buch war ich wirklich sehr gespannt. Bereits die ersten Seiten ließen mich durch das Buch fliegen. Da es aber ein sehr dickes Buch ist, musste ich zwischendurch eine Pause einlegen. Leider nicht nur weil es so dick ist, sondern weil es für mich mitunter ein paar Längen gab. Mich persönlich haben Ascall und sein Bruder sehr beeindruckt. Die Autorin hat es bereits auf den ersten Seiten geschafft, mein Mitgefühl für die zwei zu wecken. Ich hab Anteil genommen, an ihrem Schmerz und ihrer Verzweiflung. Aber auch Caitlin hat es geschafft mich für sich einzunehmen, ebenso wie ihren Bruder. Anfangs muss man noch die ganzen Zusammenhänge miteinander verknüpfen, was jedoch erstaunlich leicht fällt. Man muss auch dazu sagen, das es teilweise doch etwas brutal ist. Aber neben diesem Kampf um Macht, schafft es die Autorin mit einem Irland der damaligen Zeit zu beeindrucken. Wie die Menschen lebten und wie es einfach dabei zuging. Die tollen Beschreibungen führen dazu, daß man sich wirklich alles sehr gut vorstellen kann. Zudem verstehen die Charktere mit ihrer Entwicklung zu beeindrucken. Man erkennt mitunter, daß sie doch recht wandelbar sind und man ziemlich viel Facetten von ihnen sieht. Das hat mir doch recht gut gefallen. Sie wurden für mich mit der Zeit auch immer lebendiger und ausdrucksstärker. Man konnte ihre Emotionen, ihre Wut und ihre Stärke richtig gut spüren. Sicher , es ist nicht unbedingt leichte Kost, aber man lernt sich reinzufühlen und einfach mitzuleiden. Stellenweise hat es mich doch ziemlich ergriffen. Es lag einfach auch daran wozu Menschen fähig sind, was das spürbare Grauen auslöste. An dieser Stelle möchte ich auch erwähnen das es nur bedingt für zarte Gemüter geeingnet ist, da es stellenweise doch echt blutig zugeht. Das ganze Buch ist recht spannend und facettenreich gehalten. Mitunter leider auch etwas langatmig, was der Spannung leider nicht so gut tat. Dennoch hat mich dieses Buch doch beeindruckt. Hier geht es vor allem um Machtspiele, Intrigen und Verrat. Hierbei erfahren wir ziemlich viele Perspektiven z.b. die von Ascall oder Caitlin. Das ganze Buch ist in mehrere Teile gegliedert. Die einzelnen Kapitel sind kurz bis lang gehalten. Mir hat das Personenverzeichnis am Ende des Buches sehr gut gefallen. Es spielt im Zeitraum von 1151 - 1172. Der Schreibstil der Autorin ist stark einnehmend, aber auch mitreißend und bildgewaltig gehalten. Das Cover und der Titel passen gut zum Buch. Fazit: Ein eindrucksvolles Buch über Macht und Intrigen, was durch seine Charaktere aber auch durch ein tolles Irland beeindrucken konnte. Da es doch ziemlich blutig ist und nicht grad sanft zugeht, ist es nur bedingt für zarte Gemüter geeignet. Ich hatte stellenweise doch ziemlich zu knabbern, weil es mich so entsetzt und schockiert hat. Ein Buch das man nicht mal eben nebenher lesen kann. Ich empfehle es gerne weiter. Ich vergebe 4 von 5 Punkten, da es für mich stellenweise doch etwas langatmig war.

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Zuviel Krieg, zuviele Protagonisten, einfach zu lang und ich habe es leider nicht beendet
von einer Kundin/einem Kunden aus Obernzenn am 26.02.2016

Wir lernen zu Beginn Ascall kennen, der erst 6 Jahre alt ist, als er eine kleine Katze tötet, schnell ohne Schmerzen, damit nicht sein Vater diese Katze auf eine brutalere Art töten kann. Sein Vater kam aus dem Krieg wieder und war sehr verändert. Er schlug nicht nur die... Wir lernen zu Beginn Ascall kennen, der erst 6 Jahre alt ist, als er eine kleine Katze tötet, schnell ohne Schmerzen, damit nicht sein Vater diese Katze auf eine brutalere Art töten kann. Sein Vater kam aus dem Krieg wieder und war sehr verändert. Er schlug nicht nur die Mutter sondern auch Ascall, wobei die körperliche Gewalt viele Facetten hatte. Einige Jahre später ist Ascall Herrscher, da die Eltern tot sind und lebt zusammen mit seinem Bruder auf dem Gehöft. Die Frau die er einst heiraten wollte, wurde ihm nicht gegeben, deshalb übt er ein paar Jahre später Rache und entführt sie, um sie bei sich als Sklavin zu behalten, jedoch musste er sie heiraten. Ascall ist nicht wie sein Vater, er behandelt sein Weib gut. Aber es geht nicht nur um Ascall und seinen Bruder sondern an der Geschichte nehmen auch noch viele andere Protagonisten teil, die miteinander verfeindet oder verbündet sind. Eines Tages plant Henry Plantagenet die Insel an sich zu reißen. Vergessen die "Herren" ihre Fehde und kämpfen miteinander? Meine Meinung: Ich bin ein riesengroßer Fan historischer Romane und freute mich riesig als dieses Hörbuch, was ich freundlicherweise als Rezensionsexemplar zu Verfügung gestellt bekommen, bei mir ankam. Da ich vor kurzem zwei andere historische Romane als Hörbuch genossen habe, dachte ich, dass es dieses auch in meine TOP TEN schafft. Ich muss aber leider sagen, dass ich es nicht beendet habe. Die Gründe dafür möchte ich ein wenig erläutern. Ich habe die ersten 120 Minuten überhaupt nichts von der Geschichte mitbekommen, da häufig die Geschichten der Personen gewechselt wurden. Als ich ein paar Tage später weiterhören wollte, wusste ich gar nicht mehr was alles passiert war und fing noch einmal von vorne an. Nun kam ich besser in die Geschichte hinein. Ich habe einen MP3 Player und konnte während des Putzens, während des Gassi gehens immer der Geschichte lauschen, denn das habe ich schon bei "Das Salz der Erde" und "Das Licht der Welt" so gemacht und ich die beiden Romane fesselten mich sehr. Es gab auch Stellen wo ich dachte: Na endlich, jetzt wird's richtig gut! Aber leider waren das nur sehr kurze Stellen. Es waren für mich einfach zuviele verschiedene Personen im Spiel. Wenn man bedenkt, dass es sich um vier Familien handelt und das waren große Familien. Es wurde immer gewechselt und ich fand einfach nicht hinein. Als ich die erste von drei CD´s fertig hatte, war ich immer noch nicht in der Geschichte drin. Es war mir zu langweilig. Wenn was passiert ist, dann war es Krieg oder Kampf und das hat mir überhaupt nicht gefallen. Es tut mir Leid, dass mir dieser Roman nicht gefallen hat, aber so ist es nun mal. Es ist wirklich sehr schwere Lektüre und man muss entweder richtig gut zuhören, darf nicht abgelenkt sein von anderen Sachen oder man liest es. Aber ich glaube, wenn ich gelesen hätte, hätte ich noch früher aufgegeben. Das war einfach nichts für mich. Doch nichts desto Trotz war die Hörbuchstimme grandios. Wunderbare verstellte Stimmen der Protagonisten. Wenn jemand den letzten Atemzug tat hat der Sprecher das auch so gesprochen. Man konnte jegliche Stimmungen in der Stimme erkennen. Ganz großes Kino. TOP! Natürlich gehört zu so einem Roman auch eine Menge Recherche, deshalb gebe ich dem Roman trotzdem 4 Sterne, da ich vor der Autorin den Hut ziehe.

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Religion und Machtgier - die ewigen Kriegstreiber
von Vorleser am 25.03.2016

Inhalt: Wir befinden uns im 12 Jahrhundert A.D. Irland, die ‘Grüne Insel’ ist zersplittert. Diverse kleine Könige kämpfen um Territorien und Macht, der Hochkönig kann sie nicht befrieden. Die alte und die neue Religion prallen genauso aufeinander wie die sehr verschiedenen Persönlichkeiten denen wir in diesem Roman begegnen. Egal ob... Inhalt: Wir befinden uns im 12 Jahrhundert A.D. Irland, die ‘Grüne Insel’ ist zersplittert. Diverse kleine Könige kämpfen um Territorien und Macht, der Hochkönig kann sie nicht befrieden. Die alte und die neue Religion prallen genauso aufeinander wie die sehr verschiedenen Persönlichkeiten denen wir in diesem Roman begegnen. Egal ob Männlein oder Weiblein, jede/r hat so seine eigenen Motive und Ideen, da ist es für einen Feind von außen ein Leichtes, das Land zu unterwerfen. Meine Meinung: Als ich den Klappentext las, war ich sofort interessiert. Irland hat eine sehr wechselvolle Geschichte die bis zur Jetztzeit reicht; ein Teil der Insel ist schließlich immer noch von England annektiert. Mein Gefühl sagte mir, dass der Grundstein hierzu schon sehr früh gelegt wurde, und ich wollte mehr darüber erfahren. Was die historischen Fakten anbelangt wurde ich nicht enttäuscht. Die Autorin hat sehr ausgiebig recherchiert und ihre Ergebnisse mal mehr, mal weniger gelungen einfließen lassen. Einerseits ist die Liebe zum Detail eine Bereicherung, da wir sowohl etwas über den Glauben, die Gebräuche, die Nahrung, Kleidung und überhaupt den Alltag erfahren. Andererseits hat das Buch zum Teil deutliche Längen wenn es darum geht, die verzwickten politischen Zusammenhänge aufzuzeigen. Insgesamt also lesenswert, trotzdem habe ich mich sehr schwer getan, das Buch bis zum Ende zu lesen. Das lag einerseits an den Charakteren, die zwar mehrschichtig sind, aber denen so vollkommen jegliche liebenswerte Eigenschaft fehlt. Das finde ich schade, denn wenn auch die äußeren Umstände sehr schwer waren, denke ich doch nicht, dass jeder nur vollkommen egoistisch war und sich nicht um seine Mitmenschen geschert hat. Im Buch hat jeder lediglich das eigene Überleben im Auge (was natürlich verständlich und nicht verwerflich ist), und sie alle gehen dafür über Leichen. Es kommt auf 950 Seiten fast überhaupt nicht vor, dass mal jemand einem Mitmenschen hilft ohne direkt auf den eigenen Vorteil bedacht zu sein. Die Charaktere sind nicht nur äußerlich widerlich und hässlich, sondern auch innerlich. Das fand ich schon schwer verdaulich, aber was mir das Lesen so erschwert hat, ist die Sprache. Diese ist ausschließlich von Gewalt geprägt, und fast alles hat eine sexuelle Komponente, wobei auch die Sexualität fast ausschließlich von Gewalt geprägt ist. Ich habe versucht mich davon zu überzeugen, dass die Sprache der beschriebenen Situation angemessen ist, aber es ist mir nicht gelungen. Nein, ich weiß nicht wie die Menschen damals geredet haben, aber ich hatte das Gefühl, dass die Autorin hier viel zu dick aufgetragen hat und weit über das Ziel hinausgeschossen ist. Für mich hat es den Lesegenuss entscheidend getrübt, und ich war froh, als ich das Buch nach Beendigung zuklappen konnte. Diese Sprache, die in so ziemlich jedem Satz Gewalt ausdrückt, ist so gar nicht mein Ding, aber wer zum Beispiel Game of Thrones mag wird dieses Buch sicher lieben.

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Wie Irland britisch wurde
von einer Kundin/einem Kunden am 19.08.2016
Bewertetes Format: Medium: Hörbuch-Download

»Töte, was du liebst.“ Gehen wir zurück in die irische Geschichte, um 1150. Die Könige Dermot MacMurrough und Tiernan O’Rourke kämpfen um das Amt des Hochkönigs. MacMurrough verliert und muss fliehen. Zunächst bittet er um Hilfe in England. Hier ist man zurückhaltend, verweist auf die Normannen, die dabei behilflich sein... »Töte, was du liebst.“ Gehen wir zurück in die irische Geschichte, um 1150. Die Könige Dermot MacMurrough und Tiernan O’Rourke kämpfen um das Amt des Hochkönigs. MacMurrough verliert und muss fliehen. Zunächst bittet er um Hilfe in England. Hier ist man zurückhaltend, verweist auf die Normannen, die dabei behilflich sein könnten. In Frankreich sagt Heinrich II (damals König von England) seine Unterstützung schriftlich zu, mit dem Hintergedanken selbst König von Irland zu werden. Mit diesem Schreiben macht sich MacMurrough nach Wales auf und überzeugt die Cambro-Normannen und einige Flamen, für ihn in den Krieg zu ziehen. Richard Fitz Gilbert, genannt Strongbow führt das Heer an. Die Normannen, wesentlich wirksamer ausgerüstet als die Iren, taktisch besser ausgebildet, erobern die Insel. 1171 wird Heinrich II in Irland zum König gekrönt. Das hatte sich Dermot MacMurrough anders gedacht, denn nun wird das Land an die normannischen Barone aufgeteilt. So viel zu den historischen Eckdaten, um die den Roman »Die Herren der grünen Insel«. Mittelpunkt der Geschichte sind vier Familien und jede Menge Akteure. Man darf dabei nicht den Überblick verlieren, muss aufmerksam sein. Riacán O’Bjolan, junger Anführer eines Clans, hat viel vor, folgt dem neuen König von Irland. Eines Tages fällt der brutale Ascall von Toora in seine Burg ein, entführt seine Schwester Caitlín aus Rache. Als Riacáns Vater noch lebte, hatte Ascall offiziell um die Hand von Caitlín geworben, war aber mit einem Lachen davongejagt worden, weil er ein Habenichts war. In der Zwischenzeit ist aus Ascall ein starker Krieger geworden, mit einem großen Heer im Hintergrund, das für Riacán unschlagbar ist. Trotzdem will er Caitlín befreien. Caitlín, gefangen, ergibt sich nicht ihrem Schicksal als Sklavin in Ascalls Haushalt zu verweilen. Sie wird seine zweite Ehefrau, was natürlich der Erstfrau nicht passt. Aus dieser Gruppe sticht auch Ascalls Bruder heraus, Ailillán, er spielt eine wichtige Rolle. König Diarmai (Dermot) lebt in einer Höhle, mit Frau und Tochter Aoife. Der feiste Händler Pól, offiziell ein Kaufmann, doch in Wirklichkeit ein trickreicher Waffenhändler, verhilft dem König zur Flucht. Sie fahren in einem Boot nach England, Póls wilde Tochter Róisín befindet sich mit an Bord. Sie wird im weiteren Verlauf eine Rolle spielen. Aoife ist ein verhuschtes Häschen. Ihr geliebtes Haustier, ein Hermelin, wird getötet. Sie beschließt, fortan einen Hermelin als Kragen zu tragen, den kann man nicht mehr ermorden. Jedoch mit Hermelinen dürfen sich nur Könige schmücken. Also muss sie Königin werden. Sie spinnt Intrigen. Pól, der Händler, steckt überall seine Finger hinein, natürlich zum eigenen Vorteil, versucht, die Mächtigen auszutricksen, zu lenken. Hinzu kommen einige bedeutsame Ritter, einer davon ist Strongbow. Der entmachtete König Diarmai greift nach der Macht der Insel, die er zurückerobern will. Er lässt sich mit den Normannen ein. Auf der Insel selbst kämpfen Könige untereinander um Macht und Ehre. Ein Gemetzel gibt das nächste. Ruari OConnor, der Diarmai besiegte, nun der Hochkönig von Irland ist, gibt selbstverständlich seine Krone nicht freiwillig heraus. Henry Plantagenet (Heinrich II) schaut zunächst aus der Ferne zu und verfolgt eigene Pläne. Ich hoffe, ich habe in der Kurzinhaltsangabe nicht mit Namen überfordert, denn das waren nur die wichtigsten Personen. Immer wieder wird dieser Roman in einem Atemzug mit »Game of Thrones« verglichen. In der Grundstruktur mag das richtig sein, denn die damaligen Kriege und Feldzüge hatten gleiche Absichten: Macht, koste es, was es wolle. Allerdings ist die Erzählweise völlig anders. Die Story lebt von ständigem Wechsel zu den einzelnen Protagonisten und den Cliffhangern. Ebenso fließen die Gedanken der einzelnen Personen ein. Die Frauen stehen im Mittelpunkt. Sie haben Zielvorstellungen im Kopf, versuchen diese zu verwirklichen. Keira Brennan beschreibt sehr anschaulich das einstige Leben in Irland. Harte Arbeit bestimmte den Tag auf dem Land. In Dublin herrschet viel Reichtum für die damalige Zeit bei Großgrundbesitzern und Kaufleuten. Die Charaktere sind fein ausgearbeitet und die Autorin versteht es durch ihre vielen Beschreibungen von Leben und Landschaft, Atmosphäre für die vergangene Zeit zu schaffen. König Diarmais Tochter Aoife hat mir ein wenig Kopfschmerzen bereitet. Eine Mischung aus psychisch krank und narzisstischer Persönlichkeit, von der Königin als Puppe benutzt, erschien sie mir für diese Zeit ein wenig überzogen im Ränkespiel. Aber wer weiß, vielleicht war es möglich. Neben einer filigranen Sprache in ihren Schilderungen billigt die Autorin ihre Figuren zu, derb zu fluchen und die Dinge beim Namen zu nennen. Männer kämpfen mit Schwert und Bogen, Frauen ziehen andere Waffen, doch das Ziel ist gleich. Ritter sind Krieger und Krieger nicht unbedingt ritterlich. Intrigen gehören zu Politik und Macht. Die Normannen waren zurzeit von Heinrich II waffentechnisch wirksamer ausgestattet, auch das beschreibt die Autorin anschaulich. Die Geschichte hangelt sich sehr genau an den historischen Ereignissen entlang und Keira Brennan versetzt den Leser bildhaft in diese Zeit, lässt geschichtsträchtige Personen einfließen. Krieg ist keine Romanze, gleichwohl neben dem Krieg läuft das Leben weiter und Liebesbeziehungen fließen ein, mache nur zum Zweck. Aus unserer friedlichen Sicht der Welt, erscheint manchem Leser die ein oder andere Szene brutal. Krieg ist brutal und hat etwas mit Macht und Überlebenswillen zu tun. In heutigen Krisengebieten geht es nicht besser zu. Von daher sind entsprechende Beschreibungen authentisch. Keira Brennan hat für mich mit diesem Roman eine Zeit betreten, zu der es wenig Literatur gibt. Geschickt webt sie eine Story in die historischen Begebenheiten ein, klar und unverblümt. Hier wird nichts beschönigt, alles detailliert beschrieben. So ähnlich könnte es gewesen sein.

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Irland im 12. Jh.
von Katzenpersonal Kleeblatt aus Berlin am 20.02.2016
Bewertetes Format: Hörbuch (MP3-CD)

Irland war schon immer eine Insel, die nicht nur grün in den verschiedensten Facetten ist, sondern die auch diverse Kriege und Schlachten in ihrer Geschichte zu verzeichnen hat. Die Autorin Kiera Brennan, eines der vielen Pseudonyme von Julia Kröhn, hat sich der wechselhaften Geschichte Irlands im 12. Jh. angenommen. Das Buch... Irland war schon immer eine Insel, die nicht nur grün in den verschiedensten Facetten ist, sondern die auch diverse Kriege und Schlachten in ihrer Geschichte zu verzeichnen hat. Die Autorin Kiera Brennan, eines der vielen Pseudonyme von Julia Kröhn, hat sich der wechselhaften Geschichte Irlands im 12. Jh. angenommen. Das Buch erzählt die Geschichte über 6 Jahre hin, im Mittelpunkt stehen 4 Familien. Irland im Jahre 1166 ist sich uneins. Die Könige sind zerstritten, der Kampf um den Hochkönig hat begonnen. Zu dieser Zeit leben Ascall und sein Bruder Ailillán, der 1 Jahr jünger ist. Ascall sah sich schon mit 6 Jahren dazu auserkoren, seinen Bruder zu beschützen und tötete zu dieser Zeit bereits das erste Mal. Er wird eines Tages Hochkönig von Toora sein und ein grausamer und gefürchteter Krieger. Als er um die Hand Caitlíns O’Bjolan bittet, wird er abgewiesen, was sich später rächen sollte, denn er entführt Caitlin, um sie zu versklaven, wird jedoch dazu gezwungen, diese zu heiraten. Weitere Protagonisten sind Riacán und Faolán O’Bjolan sowie ihre Schwester Caitlín, der Waffenhändler Pól und seine Tochter Róisín, wie auch Aoife, die Tochter des vertriebenen Königs Diarmait. Natürlich gibt es noch eine reichliche Anzahl weiterer Protagonisten, die sogar so reichlich sind, dass man die Übersicht verlieren kann. Diarmait versucht mit aller Macht, sein Reich und seine Würde zurückzubekommen, wobei ihm jedes Mittel recht ist, selbst von Verrat an Irland lässt er sich nicht zurückschrecken. Der Dubliner Händler Pól ist ein Meister im Intrigieren und versucht, die Geschichte Irlands zu seinem Gunsten zu wandeln. Über 960 Seiten erzählt die Autorin einen Teil der gewaltträchtigen Geschichte Irlands im Mittelalter. Gekennzeichnet durch Kämpfe, Machtspiele, Intrigen, Verrate und der Gier nach Reichtum lässt sie ihre Protagonisten agieren. Dabei geht sie nicht zimperlich um. Blutdurchtränkte Kämpfe, die grausamer nicht sein können, das Töten an sich und das Niedertreten Unschuldiger und Unbeteiligter machen einen großen Teil des Buches aus. Intrigen werden gesponnen, Verbündete werden verraten und eigene Wünsche werden auf Kosten anderer umgesetzt. Da ist es egal, ob es sich um Männer oder Frauen handelt. Die Frauen in diesem Roman kommen nicht zu kurz, selbst sie stehen ihren Mann, morden und spinnen Intrigen, die weitreichende Folgen haben. Anhand des gewaltigen Umfanges des Buches und der vielen geschilderten historisch belegter Ereignisse ist zu erkennen, wie genau und gewissenhaft die Autorin Recherche betrieben hat. Da macht es Spaß, in Geschichte einzutauchen. Das Buch zu hören und zu genießen war für mich ein Erlebnis, wenn es auch einige wenige Längen gab, die es zu überbrücken galt. Anfangs zog es sich ein wenig, bis ich in die Geschichte hineinkam. Aber einmal angefangen, kann man nicht mehr aufhören. Ich habe diesen Roman als Hörbuch erlebt. Gelesen wurde er von dem Schauspieler Reinhard Kuhnert und ich kann sagen, dass es ein Erlebnis war, seiner Stimme zu folgen. Ruhig und mit den verschiedensten Facetten in seiner Stimme für die einzelnen Protagonisten wurde das Gehörte zu einem Erlebnis. Seine korrekte Aussprache der irisch-gälischen Namen machte es mir jedoch schwer, diese Namen den geschriebenen zuzuordnen, da sich die Aussprache etwas vom geschriebenen unterscheidet. Im Nachhinein habe ich erfahren, dass es zum Printbuch ein Lesezeichen mit den einzelnen Protagonisten gab wie auch eine Zusammenfassung der geschichtlichen Ereignisse. Diese Zugaben wären für das Hörbuch sehr hilfreich gewesen, schade, dass das dort nicht beigelegt wurde. So musste ich mir anhand anderer Rezensionen die Schreibweise der Protagonisten zusammensuchen. Für Leser, die sich für Geschichte interessieren und für Irland ist es ein Buch, was ich sehr gern weiterempfehle. Man sollte sich jedoch bewusst sein, dass es keine leichte Lektüre ist.

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