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Die Herrin der Kathedrale

Roman

(3)
Ballenstedt im 11. Jahrhundert: Hochadlige Gäste suchen die Burg für politische Gespräche auf. Uta, die Tochter des verarmten Burgherrn, geniesst das Fest. Doch dann kommt ihre Mutter auf geheimnisvolle Weise ums Leben, und Uta schwört, nicht eher zu ruhen, bis sie der Gerechtigkeit zum Sieg verholfen hat. Dieses Versprechen begleitet sie von nun an ihr ganzes Leben lang. Ihr brennender Wunsch nach Wissen und ihre zeichnerische Begabung lassen sie Jahre später als Bauzeichnerin die Errichtung der Naumburger Kathedrale unterstützen. Uta wagt, was keine vor ihr jemals tat: Sie errichtet ihren eigenen Gerichtssaal und schafft so einen Raum für Frieden und Gerechtigkeit im Heiligen Römischen Reich – die erste Naumburger Kathedrale.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 768, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 17.10.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783426420980
Verlag Knaur eBook
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Kundenbewertungen


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Wer war diese Frau wirklich ?
von einer Kundin/einem Kunden am 05.02.2014

In ihrem wirklich opulenten Roman erzählen Claudia und Nadja Beinert das spannende Leben der Markgräfin Uta von Naumburg.Seit der Ermordung ihrer Mutter kämpfte sie um Frieden und Glauben im heiligen Römischen Reich! Der Bau der Naumburger Kathedrale als kaiserlichen Gerichtssaal war ihr ein wichtiges Anliegen, für das sie sich... In ihrem wirklich opulenten Roman erzählen Claudia und Nadja Beinert das spannende Leben der Markgräfin Uta von Naumburg.Seit der Ermordung ihrer Mutter kämpfte sie um Frieden und Glauben im heiligen Römischen Reich! Der Bau der Naumburger Kathedrale als kaiserlichen Gerichtssaal war ihr ein wichtiges Anliegen, für das sie sich mit aller Kraft einsetzte.Gut geschrieben und nah an historisch belegten Fakten ...

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Bau dir ein Gotteshaus, um zu siegen
von einer Kundin/einem Kunden am 03.11.2013

Ein fesselnder historischer Schmöker um die erste deutsche "Baumeisterin" Uta von Naumburg. Gespickt mit den spärlichen, bekannten Fakten haben die Autorinnen ein Lebenszeit umspannendes Szenario dieser besonderen Frau geschaffen, das mitfiebern lässt. Politisches Kalkül, hochfliegende Träume und die Suche nach göttlicher Gerechtigkeit verweben sich, um das 11 Jahrhundert erlebbar zu machen.

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Solider historischer Roman
von einer Kundin/einem Kunden am 15.07.2014

Im Frühmittelalter haben Frauen keine Rechte und können nichts aus eigenem Antrieb vollbringen. Die Figur der Uta von Ballenstedt schafft dagegen einiges, was für die "normale" Frau in dieser Zeit nicht möglich war. Sie wird im Kloster zu einer Schreiberin, gelangt dadurch an den Hof des späteren Kaisers Konrad,... Im Frühmittelalter haben Frauen keine Rechte und können nichts aus eigenem Antrieb vollbringen. Die Figur der Uta von Ballenstedt schafft dagegen einiges, was für die "normale" Frau in dieser Zeit nicht möglich war. Sie wird im Kloster zu einer Schreiberin, gelangt dadurch an den Hof des späteren Kaisers Konrad, wird in einer Zweckehe verbunden und erlangt schließlich Erfüllung in der Aufgabe eine Kathedrale in nur 10 Jahren zu errichten. Sie wird Bauzeichnerin und Planerin. Dadurch straft sie die Vorstellungen der Zeit über den Wert einer Frau Lügen und findet so ihren Weg zum Seelenfrieden. Den Beinert-Schwestern gelingt es gut, die Atmosphäre des Mittelalters einzufangen, die Frömmigkeit und den Aberglauben zu vermitteln. Manchmal erscheinen die Dialoge und inneren Monologe etwas banal, daher nur drei Sterne. Dennoch ist "Die Herrin der Kathedrale" ein guter Schmöker für alle Fans historischer Romane.

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Durchwachsenes Debut
von Rissa am 16.10.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Inhalt Ballenstedt, 1018: Mit zwölf Jahren wird Uta beinahe Opfer einer Vergewaltigung, woraufhin ihr despotischer Vater, der Graf von Ballenstedt, sie der Unzucht bezichtigt, sie verbannt und fast zu Tode prügelt. Als sie einige Tage später aus der Ohnmacht erwacht, wird sie auf Veranlassung der Mutter zum Kloster und Damenstift... Inhalt Ballenstedt, 1018: Mit zwölf Jahren wird Uta beinahe Opfer einer Vergewaltigung, woraufhin ihr despotischer Vater, der Graf von Ballenstedt, sie der Unzucht bezichtigt, sie verbannt und fast zu Tode prügelt. Als sie einige Tage später aus der Ohnmacht erwacht, wird sie auf Veranlassung der Mutter zum Kloster und Damenstift Gernrode gebracht, wo sie fern des väterlichen Zorns aufwachsen soll. Doch als die Mutter kurze Zeit später stirbt, verdächtigt Uta ihren Vater, etwas mit deren Tod zu tun zu haben, und schwört sich, für Gerechtigkeit zu sorgen. Im Kloster fühlt sie sich bald wohl, nicht zuletzt wegen der Arbeit in der Schreibstube. Einige Mitschwestern machen Uta jedoch das Leben schwer… Meine Meinung Bei diesem Buch handelt es sich um den Debutroman der Schwestern Claudia und Nadja Beinert. Leider merkt man es ihm an, dass es sich um ein Erstlingswerk handelt, denn er zeigt einige Schwächen. So leidet Uta in gewissen Situationen unter Stottern, was aber nicht konsequent umgesetzt wurde. So geschieht dies immer nur dann, wenn es für die Handlung gerade wichtig ist. Zudem besitzt Uta schon in sehr jungen Jahren ein fotografisches Gedächtnis, was Texte angeht, doch für die Handlung ist diese Fähigkeit fast völlig irrelevant. Die Autorinnen haben bewusst auf Begriffe wie Tee oder Monat verzichtet, stattdessen wird von Aufgüssen und Mondumdrehungen geredet, und auch auf das lateinische Wort Reliquie wird zugunsten des deutschen Wortes Überbleibsel verzichtet – diese Entscheidung wiederum kann ich nicht nachvollziehen, da das lateinische Wort eindeutig ist, die deutsche Übersetzung dagegen fremd wirkt und nicht zu passen scheint. Die verwendete Sprache, insbesondere in der wörtlichen Rede, erscheint recht altertümlich, so dass es eine Weile gedauert hat, bis ich mich daran gewöhnt hatte und richtig in das Buch eintauchen konnte. Interessant fand ich die Einbettung historischer Texte, die mit Fußnoten kenntlich gemacht wurden, in den Romantext, auch wenn ich manches Mal das Gefühl hatte, dass sie nicht ganz passen. Auch die Handlung konnte mich nicht überzeugen, spielen doch zu viele missgünstige Personen mit hinein, und nicht immer sind alle Entscheidungen logisch. So wäre es schon zu Beginn ein Leichtes gewesen, dem Vater mitzuteilen, dass es für die Blutung eine Erklärung abseits des Beischlafes gibt, schließlich wurde Uta mehrere Tage lang gepflegt, da hätte dies irgend jemandem auffallen müssen. Und die Hildesheimer Schwestern scheinen ohne Grund einfach gemein zu sein. Uta dagegen ist mir zu naiv, immer wieder traut sie den Falschen, dabei sollte sie über die Jahre langsam dazugelernt haben. Da der Roman eine Handlung von etwa zwanzig Jahren umfasst, bleiben zeitliche Sprünge nicht aus. Leider werden diese nicht weiter kenntlich gemacht, so dass es abgesehen von den Jahreszahlen zu Beginn jedes Abschnitts kaum Hinweise auf die vergangene Zeit gibt. Und so habe ich mich manches Mal gewundert, dass weniger oder mehr Zeit vergangen ist, als ich angenommen hatte. Im Anhang befinden sich Informationen über die wenigen Details, die über die historische Uta von Ballenstedt und deren Geschwister bekannt sind sowie Hinweise darauf, wo die Autorinnen von den Fakten abgewichen sind und wo sie ihrer Phantasie freien Lauf gelassen haben. Während ich der Meinung bin, dass ein historischer Roman in erster Linie unterhalten und erst danach informieren soll, finde ich doch, dass sich Autoren, was ihre historischen Charaktere betrifft, so weit wie möglich an die Quellen halten sollten. Gegen Vereinfachungen oder kleinere Anpassungen aus dramaturgischen Gründen habe ich nichts, wohl aber gegen die Änderung der Lebensdaten von Personen, die für die Hauptperson wichtig sind, um mehrere Jahre. Fazit Der Roman ist durchaus unterhaltsam, sobald man sich einmal an die Sprache gewöhnt hat. Wer ihn als bloße Unterhaltung sieht, könnte seine Freude damit haben. Wer allerdings wie ich Wert darauf legt, dass Fakten nicht zu sehr zugunsten der eigenen Romanhandlung verdreht werden, könnte enttäuscht werden.

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Ein Buch über den Naumburger Dom
von AddictedToBooks am 20.04.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Schon nach den ersten Seiten war ich richtig in die Geschichte vertieft und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Schreibweise der Autoren ist wirklich wunderbar, weshalb das Buch ganz flüssig gelesen werden kann. Die Schicksalsschläge, die Uta während ihres Lebens immer wieder hinnehmen muss, geben... Schon nach den ersten Seiten war ich richtig in die Geschichte vertieft und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Schreibweise der Autoren ist wirklich wunderbar, weshalb das Buch ganz flüssig gelesen werden kann. Die Schicksalsschläge, die Uta während ihres Lebens immer wieder hinnehmen muss, geben dem Leser Mut und machen noch klarer, was Uta geleistet hat, und das vor allem in einer Zeit, in der Frauen nicht sehr viel zu sagen hatten. Das Nachwort und das Register zu Ende des Buches machen das Ende noch perfekt und geben zusätzliche Informationen, die das Wissen, das man sich während des Lesens aneignet, vervollständigen. Wer gerne historische Romane liest und außerdem an der deutschen Kultur interessiert ist, sollte sich diesen tollen Roman nicht entgehen lassen. Ich habe jede Seite genossen und kann mit voller Überzeugung sagen, dass die beiden Autorinnen einen neuen Fan gewonnen haben. Das Buch erhält von mir deshalb 5 Sterne.

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Lebendige Geschichte
von Monika Schulte aus Hagen am 19.01.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Ballenstedt im 11. Jahrhundert. Gäste werden empfangen. Unter den Gästen weilt auch Volkard aus dem Hardagau. Volkard und Uta haben einst eine Schneerose im Wald gepflanzt. Er überredet die junge Uta, nach der Pflanze zu suchen. Eigentlich soll Utas Dienerin und Freundin Erna mitkommnen, doch Erna ist nirgends... Ballenstedt im 11. Jahrhundert. Gäste werden empfangen. Unter den Gästen weilt auch Volkard aus dem Hardagau. Volkard und Uta haben einst eine Schneerose im Wald gepflanzt. Er überredet die junge Uta, nach der Pflanze zu suchen. Eigentlich soll Utas Dienerin und Freundin Erna mitkommnen, doch Erna ist nirgends zu finden. Die beiden brechen alleine auf in den Wald. Uta muss schnell erkennen, dass es ihrem angeblichen Freund aus Kindertagen gar nicht um die Schneerose geht. Er überlistet Uta, zwingt sie zu Boden und will sie vergewaltigen. In dem Moment wird Volkard von der Jagdgesellschaft des Grafen überrascht. Uta hat Glück gehabt. Der Schändung konnte sie entgehen, doch niemand glaubt ihr, dass sie unschuldig ist. Der eigene Vater will sie verstoßen. Einzig und allein ihre Mutter Hidda steht ihr dabei. Sie sorgt dafür, dass Uta in aller Heimlichkeit zum Kloster Gernrode gebracht wird. Kurze Zeit später muss das junge Mädchen erfahren, dass ihre Mutter ermordet wurde. War es wirklich der Vater, wie sie es Jahre lang glaubt? Uta verlebt eine gute Zeit im Kloster Gernrode. Eines Tages erscheint Kaiserin Gisela im Kloster. Sie ist angetan von Uta und nimmt sie mit als eine ihrer Hofdamen. Uta wird erwachsen und in ihr wächst immer mehr der Wunsch, den Tod ihrer Mutter zu rächen. Sie bittet ihren Bruder Esiko um Hilfe, doch der lacht sie nur aus. Mit ihrer jüngeren Schwester Hazecha, die inzwischen auch in Gernrode lebt, verbindet sie noch immer ein zartes Band. Die beiden schreiben sich regelmäßig, doch plötzlich kommen keine Briefe mehr aus Gernrode. Was ist passiert? Als Uta im heiratsfähigen Alter ist, wird sie mit Ekkhard von Naumburg verheiratet, doch ihre ganze Liebe gehört dessen Bruder Hermann. Hermann verschreibt sich ganz dem Bau einer Kathedrale für Naumburg und lässt Uta an seinen Plänen teilhaben. Uta, die sich immer noch für die Aufklärung des Mordes an ihrer Mutter einsetzt, ist mit Feuereifer bei der Sache. Wie es damals üblich war, ist es ihr größter Wunsch, dass die Kathedrale als kaiserlicher Gerichtssaal genutzt wird. Wird ihr Traum in Erfüllung gehen? Und wird man den wahren Mörder ihrer Mutter finden? Mit "Die Herrin der Kathedrale" ist den Autorinnen Claudia und Nadja Beinert ein fesselnder historischer Roman gelungen. Es ist eine packende Geschichte mit vielen historischen Personen, die tatsächlich gelebt und gewirkt haben. Uta von Naumburg, eine starke Frau, die sich in einer Zeit durchgesetzt hat, in der eine Frau wie Ware behandelt wurde. Eine Frau hatte nichts zu sagen. Sie hatte ihrem Vater und ihrem Mann zu gehorchen und musste möglichst viele Nachkommen gebären. Doch Uta von Naumburg konnte lesen und schreiben. Claudia und Nadja Beinert machen Geschichte lebendig. Auch wenn kaum etwas aus dem wirklichen Leben der Uta von Naumburg bekannt ist, so könnte es gewesen sein. Durch diesen wunderbaren Roman nimmt man teil an Utas Leben. "Die Herrin der Kathedrale" ist abolut guter Lesestoff und so spannend, dass man es kaum erwarten kann, zur nächsten Seite umzublättern.

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Spannender historischer Roman
von mabuerele am 03.12.2013
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Wir befinden uns im 11. Jahrhundert. Auf Burg Ballenstedt wird der Markgraf Ekkehard von Meißen empfangen. An seiner Seite ist Volkard aus dem Hardagau. Vor zwei Wintern hat er mit Uta, der 12jährige Tochter des Grafen Adalbert von Ballenstedt, eine Schneerose vergraben. Uta reitet mit ihm, um die Pflanze... Wir befinden uns im 11. Jahrhundert. Auf Burg Ballenstedt wird der Markgraf Ekkehard von Meißen empfangen. An seiner Seite ist Volkard aus dem Hardagau. Vor zwei Wintern hat er mit Uta, der 12jährige Tochter des Grafen Adalbert von Ballenstedt, eine Schneerose vergraben. Uta reitet mit ihm, um die Pflanze auszugraben. Eigentlich sollte Erna, die Dienerin Utas, beide begleiten. Doch sie ist nicht zur Hand. Im Wald versucht Volkard Uta zu vergewaltigen. Plötzlich erscheint die Gesellschaft mit Graf Adalbert. Er gibt seiner Tochter die Schuld und verlangt den Reinigungseid. Uta stottert und gilt damit als schuldig. Ihre Mutter bringt sie im Kloster Gernrode in Sicherheit. Wenige Tage später ist die Mutter tot. Uta von Ballenstedt – wer war die Stifterfigur im Naumburger Dom? Die beiden Autorinnen versuchen darauf eine Antwort zu geben. Am Anfang lerne ich Uta als lebensfrohes junges Mädchen kennen. Sie kann Lesen und Schreiben und reitet fast so gut wie ihr 5 Jahre älterer Bruder Esiko. Ihr Vater aber hält nichts von den Rechten der Frau. Sie haben sich unterzuordnen. Anderenfalls schlägt er zu. Esiko ist das Ebenbild seines Vaters. Er fühlt sich als zukünftiger Herr des Hauses. Die Wünsche seiner Schwester ignoriert er. Auch die Nebenfiguren wurden gut herausgearbeitet. Da ist einmal Erna, mehr Freundin als Dienerin. Hathui und Adelheid, zwei Äbtissinnen von Gernrode, stehen dafür, wie unterschiedlich man dieses Amt auffassen und ausüben kann, und welchen Einfluss eine kluge Führung der Anvertrauten auf deren Leben hat. Mit der Ankunft in Gernrode nimmt Utas Leben einen neuen Verlauf. Sie trifft immer wieder auf Menschen, die ihre Fähigkeiten und Begabungen erkennen und fördern. Nach dem Tod ihrer Mutter hat Uta nur ein Ziel. Sie möchte Gerechtigkeit. Deshalb taucht sie tief in die Bücher ihrer Zeit ein. Mit Uta darf ich als Leser einen umfangreichen Überblick über die Gerichtsbarkeit in jener Zeit bekommen. Desgleichen erfahre ich von Heilmethoden und Arzneimitteln. Die beiden Autorinnen haben es sehr gut verstanden, die Entwicklung Utas zu einer selbstbewussten Frau nachzuzeichnen. Sie lernt es, Schwierigkeiten zu überwinden und erwirbt nach und nach neue Fähigkeiten. Im Roman ist die Fertigstellung der Naumburger Kathedrale zu großen Teilen Utas Verdienst. Sehr gut gefallen haben mir die ausführlichen Darlegungen zum Bauablauf der Kathedrale. Sie waren verständlich erläutert und damit leicht nachvollziehbar. Das Leben der Uta von Ballenstedt ist eingebettet in die historischen Ereignisse ihrer Zeit. Die Reisen Kaiser Konrads zur Festigung seiner Position, die Kämpfe im Osten des Reiches und die Alpenüberquerung sind nur einige Beispiele für die geschichtlichen Hintergründe. Das Verhältnis von Lebensbeschreibung und Faktenwissen empfand ich als ausgewogen. Ein ausführliches Personenverzeichnis und ein Nachwort, dass Fiktion und Tatsachen trennt, ergänzen das Buch. Das Buch ließ sich zügig lesen und hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Der Roman hat mir sehr gut gefallen. Dazu haben nicht nur die spannende und abwechslungsreiche Handlung und viel sympathische Protagonisten, sondern auch die vielfältigen Informationen über Bauwesen und Medizin der Zeit beigetragen.

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so wird die Vergangenheit spannend
von mellie aus Mühlheim am Main am 04.11.2013
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Die gute alte Zeit steht in diesem Buch nicht wieder auf, aber es ist eine spannende und absolut lesenswerte Geschichte im historischen Kontext. Beleuchtet wird zum einen die Rolle der Frau im Mittelalter. Auch hier geht das weibliche Selbstverständnis und die Vorstellungen innerhalb der Männerwelt schon sehr weit auseinander.... Die gute alte Zeit steht in diesem Buch nicht wieder auf, aber es ist eine spannende und absolut lesenswerte Geschichte im historischen Kontext. Beleuchtet wird zum einen die Rolle der Frau im Mittelalter. Auch hier geht das weibliche Selbstverständnis und die Vorstellungen innerhalb der Männerwelt schon sehr weit auseinander. So ist Uta zum einen das Opfer eines herrschsüchtigen Vaters und Bruders. Gegen ihren Willen wird sie im dem aus ihrer Sicht falschen Mann verheiratet. Aber sie erhält auch sehr viel Schutz, Unterstützung von den verschiedesten Personen, neben ihrer Mutter ist da vor allem auch Gisela von Schwaben zu nennen. Am meisten hat mich bei der Lektüre des Buches die Faszination und Begeisterung berührt, die Uta für die alten Schriften und Bücher spüren läßt und auch für ihre Tätigkeit als eine Art Sitzungsprotokollantin; wobei dies nur eine ihrer Facetten zeigt. Aus meiner Sicht ein spannendes, berührendes und absolut lesenswertes Buch, dass in eine fremde Zeit entführt, die sehr lebendig geschildert wird, aber eben nicht nur in schwarz und weiß, sondern in ganz vielen Farbtönen. Neben Heuchelei, Machtgier werden eben auch die liebenswerten Seiten von Menschen gezeigt. Wer sich von Geschichte faszinieren läßt; auch wenn hier einige Rahmendaten mit sehr viel Fantasie zur Erzählung wurde, ist goldrichtig.

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Eine wahrhaft starke Frau
von kessi am 01.06.2016
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Ballenstedt im 11. Jahrhundert, eine zeit, wo Frauen eigentlich für andere Dinge bestimmt waren, als das was Uta möchte und macht. Eine frau die stark wurde, durch das was geschehen ist. Man könnte sagen eine große Kämpferin zu der Zeit. Trotz ihrer Vergangenheit, oder vielleicht gerade deswegen, steht sie wieder... Ballenstedt im 11. Jahrhundert, eine zeit, wo Frauen eigentlich für andere Dinge bestimmt waren, als das was Uta möchte und macht. Eine frau die stark wurde, durch das was geschehen ist. Man könnte sagen eine große Kämpferin zu der Zeit. Trotz ihrer Vergangenheit, oder vielleicht gerade deswegen, steht sie wieder auf und zieht ihre Sache konsequent durch. Wie muss es sich anfühlen, zu wissen, dass der eigene Vater die eigene Mutter umgebracht hat. Uta hat "Glück" und wächst in einem Kloster auf. Aber im Kopf behält sie, dass sie Gerechtigkeit verlangen wird. Uta ist begabt im Zeichnen und hat Freude am Lesen und dieses wird durch die Abtissin gefördert und unterstützt. Man könnte meinen es ist großes Glück gewesen zur Gräfin Gisela von Schwaben als Hofdame zu kommen. denn dort übernimmt sie viele Aufgaben wie das Schreiben von Briefen und das kopieren von Büchern. Immer mehr möchte Uta wissen, ein unstillbarer Wissensdurst steckt in ihr. Sogar über das Rechtswissen lernt sie immer mehr. Für eine Frau doch sehr ungewöhnkich. Aber dank Wipo, einen Kaplan, hat sie die Möglichkeit. Wie schon erwähnt, für Frauen gab es Vorbestimmungen, und dieser entschied eigentlich der Vater. es treten andere an seine Stelle wenn dieser versterben würde. Da kommt es Uta gerade zu pass, dass sie schon viel über Rechte gelesen hatte und einiges an Wissen sammeln konnte. Graf Eckard sein bruder erkennt Utas Potenzial und bittet diese ihn zu unterstützen und zwar am Bau der Kathedrale in Naunburg. So kommt es, dass Uta im laufe der Zeit, nach mehreren Nackenschlägen, es schafft. Sie findet ihren Weg und Frieden und sogar der Vater bekommt das was er verdient hat. Mehr möchte ich nun gar nicht zum inhalt verraten, denn es lohnt sich es selber heraus zu finden- Als Liebhaber für dieses Genre, sind meine Erwartungen bei historischen Romanen immer sehr hoch. Und ich weiß auch, dass nicht jedes Thema immer in einem Schreibfluss zu Papier gebracht werden kann. immer mal gibt es Abschnitte, die sich auch mal hinziehen. Aber mich stört es nicht, da man doch immer wieder einiges an Wissen mit vermittelt wird. Hier ist der Schreibstil flüssig und spannend. Nur hin und wieder ein wenig stockend durch Erklärungen. Ein gut gelungendes Buch für mich.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Diese Schwesternpaar schafft es sehr gut die Geschichte in ihrem Buch lebendig zu machen.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein wirklich spannender Roman um Uta vom Naumburger Dom! Die Liebesgeschichte, wenn auch erfunden, ist schön und unaufdringlich und es gibt viel zu erfahren über Zeit und Region!

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Detaillierte Schilderung des frühen Mittelalters, gut recherchiert,sehr unterhaltsam, wissensvermittelnd.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Die Geschichte des Naumburger Doms, verwoben mit der Geschichte einer faszinierenden Frau. Viel wissen wir nicht über Uta von Ballenstedt, aber so könnte es gewesen sein ...

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Uta von Ballenstedt
von einer Kundin/einem Kunden am 23.10.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Die Geschichte entführt uns ins 11.Jahrhundert .Uta von Ballenstedt ist eine, für die damalige Zeit ,außergewöhnliche Frau.Sie kann lesen und schreiben und verfügt über ein phänomenales Gedächtnis. Nach einer Vergewaltigung ,die von ihrem Vater angezweifelt wird,bringt ihre Mutter Uta in einem Kloster in Sicherheit. Dort erfährt sie kurze Zeit später vom Tod... Die Geschichte entführt uns ins 11.Jahrhundert .Uta von Ballenstedt ist eine, für die damalige Zeit ,außergewöhnliche Frau.Sie kann lesen und schreiben und verfügt über ein phänomenales Gedächtnis. Nach einer Vergewaltigung ,die von ihrem Vater angezweifelt wird,bringt ihre Mutter Uta in einem Kloster in Sicherheit. Dort erfährt sie kurze Zeit später vom Tod der Mutter.Sie ist fest davon überzeugt ,daß die Mutter ermordet wurde und nicht, wie es erzählt wird, am Fleckfieber verstarb. Gisela von Schwaben nimmt die begabte Schreiberin Uta als Hofdame in ihre Dienste. In der arrangierten Ehe mit Ekkehard,.dem späteren Markgraf ,ist Uta nicht glücklich . Sie setzt ihre ganze Energie,gegen den Widerstand von verschiedenen Seiten, für den Bau der Kathedrale ein. Auch diverse Rückschläge vermögen nicht ,diesen Plan zu verhindern. Außerdem hat sie sich geschworen den Tod der Mutter vor Gericht zu bringen. Den Autorinnen ist es gut gelungen,Historie und Fiktion zu vermischen. Von einigen ,wenigen Längen abgesehen,fühlte ich mich gut unterhalten. Als Kritikpunkt möchte ich anmerken ,daß ich ein Glossar vermißt habe. Es gab mehrere Worte ,die mir völlig unbekannt waren . Buchtitel: Die Herrin der Kathedrale

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Die Herrin der Kathedrale
von einer Kundin/einem Kunden aus Dresden am 20.10.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Anfang des 11. Jahrhunderts – Uta von Ballenstädt führt ein Leben als adlige Tochter, muss in ein Kloster gehen, um ihr Leben zu retten, lebt im Gefolge von Königin Gisela und muss später Ekkehard von Naumburg heiraten. Sie ist in der Ehe unglücklich und findet ihre Bestimmung beim Bau... Anfang des 11. Jahrhunderts – Uta von Ballenstädt führt ein Leben als adlige Tochter, muss in ein Kloster gehen, um ihr Leben zu retten, lebt im Gefolge von Königin Gisela und muss später Ekkehard von Naumburg heiraten. Sie ist in der Ehe unglücklich und findet ihre Bestimmung beim Bau der Kathedrale von Naumburg. Die Kathedrale von Naumburg kann man noch heute besuchen und sie ist ein Kleinod der damaligen Bauweise. In dem Buch wird allerdings der Vorgängerbau behandelt. Von Uta von Ballenstädt /Uta von Naumburg gibt es nur wenige verbürgte Zeugnisse. Die Autorinnen haben diese genutzt, um einen Roman zum Bau der Kathedrale zu schreiben und um das Leben von Uta zu behandeln. Dabei ist viel Fantasie ins Spiel gekommen, denn die wenigen vorhanden Daten lassen einen mehr als großen Spielraum zur Auslegung zu. So ist der Inhalt des Buches nicht wirklich als „wahr“ anzusehen. Doch abgesehen davon ist das Buch interessant zu lesen. Viele Personen gab es wirklich in der Geschichte und die Kathedrale steht noch heute. Ob es damals einer Frau möglich war, die geschilderten Taten wirklich zu tun, kann ich nicht einschätzen. Gut lesbar ist das Buch über weite Teile. Anfangs ist es manchmal ein wenig langatmig, wenn auf die damalige Rechtsprechung zum Beispiel im Detail eingegangen wird. Im Laufe des Buches aber gibt es mehr und mehr „Geschehen“ und weniger Theorie. Uta ist ein wenig als „Heilige“ dargestellt. Überhaupt sind viele Figuren für mich ein wenig zu „schwarz/weiß“ geraten. Die „Bösen“ sind abgrundtief böse, die „Guten“ haben keine Fehler. Trotz allem aber ein gelungener historischer Roman.

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Die Herrin der Kathedrale
von raschke64 aus Dresden am 20.10.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Anfang des 11. Jahrhunderts – Uta von Ballenstädt führt ein Leben als adlige Tochter, muss in ein Kloster gehen, um ihr Leben zu retten, lebt im Gefolge von Königin Gisela und muss später Ekkehard von Naumburg heiraten. Sie ist in der Ehe unglücklich und findet ihre Bestimmung beim Bau... Anfang des 11. Jahrhunderts – Uta von Ballenstädt führt ein Leben als adlige Tochter, muss in ein Kloster gehen, um ihr Leben zu retten, lebt im Gefolge von Königin Gisela und muss später Ekkehard von Naumburg heiraten. Sie ist in der Ehe unglücklich und findet ihre Bestimmung beim Bau der Kathedrale von Naumburg. Die Kathedrale von Naumburg kann man noch heute besuchen und sie ist ein Kleinod der damaligen Bauweise. In dem Buch wird allerdings der Vorgängerbau behandelt. Von Uta von Ballenstädt /Uta von Naumburg gibt es nur wenige verbürgte Zeugnisse. Die Autorinnen haben diese genutzt, um einen Roman zum Bau der Kathedrale zu schreiben und um das Leben von Uta zu behandeln. Dabei ist viel Fantasie ins Spiel gekommen, denn die wenigen vorhanden Daten lassen einen mehr als großen Spielraum zur Auslegung zu. So ist der Inhalt des Buches nicht wirklich als „wahr“ anzusehen. Doch abgesehen davon ist das Buch interessant zu lesen. Viele Personen gab es wirklich in der Geschichte und die Kathedrale steht noch heute. Ob es damals einer Frau möglich war, die geschilderten Taten wirklich zu tun, kann ich nicht einschätzen. Gut lesbar ist das Buch über weite Teile. Anfangs ist es manchmal ein wenig langatmig, wenn auf die damalige Rechtsprechung zum Beispiel im Detail eingegangen wird. Im Laufe des Buches aber gibt es mehr und mehr „Geschehen“ und weniger Theorie. Uta ist ein wenig als „Heilige“ dargestellt. Überhaupt sind viele Figuren für mich ein wenig zu „schwarz/weiß“ geraten. Die „Bösen“ sind abgrundtief böse, die „Guten“ haben keine Fehler. Trotz allem aber ein gelungener historischer Roman.

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Schwerste Verbrechen
von einer Kundin/einem Kunden aus Mülheim am 24.08.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

„Schwerste Verbrechen durch Beschädigungen des Lebens eines Delinquenten zu sühnen ist königlich-kaiserliches Vorrecht.“ Uta will Gerechtigkeit. Seit der Ermordung ihrer Mutter wünscht sie sich, den Verantwortlichen endlich vor ein Gericht bringen zu können. Aber das ist nicht einfach, hat sie doch keinen männlichen Verwandten, der sie unterstützt. Und „ein... „Schwerste Verbrechen durch Beschädigungen des Lebens eines Delinquenten zu sühnen ist königlich-kaiserliches Vorrecht.“ Uta will Gerechtigkeit. Seit der Ermordung ihrer Mutter wünscht sie sich, den Verantwortlichen endlich vor ein Gericht bringen zu können. Aber das ist nicht einfach, hat sie doch keinen männlichen Verwandten, der sie unterstützt. Und „ein Weib alleine ist nicht rechtfähig“. Ohnehin lebt sie in einer Zeit, in der Frauen wie sie – nämlich solche, die nach Bildung streben – als „nicht gottgefällig“ bezeichnet werden. „Mann“ ist gemeinhin der Ansicht, dass Frauen überhaupt nicht lernfähig sind und dass Frauen, die sich entgegen der göttlichen Ordnung benehmen unfruchtbar werden. Auch Utas Ehemann gibt ihr die Schuld an der Tatsache, dass sie einfach nicht schwanger wird und droht damit, sie zu verstoßen. Aber das sind noch nicht die einzigen Probleme, mit denen Uta sich rumschlagen muss. Ganz nebenbei unterstützt sie noch tatkräftig den Kathedralen-Bau zu Naumburg, bei dem es immer wieder neue Probleme zu bewältigen gibt. Und dann ist da auch noch die heimliche Liebe zu ihrem Schwager Herrmann… Ich muss gestehen, Themen wie „Frau setzt sich gegen alle möglichen Widerstände durch“ und „die Rolle der Frau in vergangenen Zeiten“ reizen mich immer. Auch hier war ich wieder angemessen empört ob der Tatsache, dass einer Frau die völlige Selbstbestimmung, Entscheidungsbefugnis und die „Rechtfähigkeit“ abgesprochen wird. Gerne habe ich also Uta auf ihrer Suche nach Gerechtigkeit begleitet. Und auch ein Thema wie der Bau einer Kathedrale ist gewöhnlich für mich von Interesse. Faszinierend fand ich zudem alles, was mit der damaligen Rechtsprechung zu tun hatte. Darauf wird ziemlich ausführlich eingegangen. Aus heutiger Sicht kann man über die vielen Gottesurteile natürlich nur den Kopf schütteln. Mit der Umsetzung war ich aber nicht immer ganz glücklich. Zunächst mal musste ich mich ein wenig an den Schreibstil gewöhnen. Der kam mir anfangs reichlich kitschig vor. Gleichzeitig aber auch sehr bekannt. Und dann dämmerte mir, woran mich die Sprache erinnerte. Bei uns findet auf einer alten Burg jedes Jahr ein „Mittelalterliches Spectaculum“ statt und da wird so gesprochen, wie das ganze Buch klingt. Von da ab hatte ich mich mit der Sprache ausgesöhnt, empfand ich sie dann doch als passend für den zeitlichen Hintergrund. Ein paar Sachen waren für mich aber nicht logisch, passten einfach nicht. Dieses angebliche Stottern von Uta beispielsweise, dass nur an einzelnen Stellen im Buch auftrat und sich dann meist nur auf ein Wort beschränkte, kam mir sehr unglaubwürdig vor. Und da dem Stottern im Handlungsablauf eine zukunftsentscheidende Bedeutung zugewiesen wurde, hätte man das entweder deutlicher und konsequenter darstellen oder sich etwas anderes einfallen lassen müssen. Und dass sie – die eine freundschaftliche Beziehung zur Kaiserin hat – trotzdem 20 Jahre braucht, bis sie Anklage erheben kann, wollte mir einfach nicht in den Kopf. Zu diesen Punkten gesellten sich noch ein paar Längen, die aber an anderer Stelle durch völlig überraschende Dinge ausgeglichen wurden. Im Nachwort wird einiges über das tatsächliche „geschichtlich belegte“ Leben der handelnden Personen berichtet. Über Uta von Naumburg (die jedem bekannt ist, der schon mal ein Kreuzworträtsel gelöst hat) gibt es nicht sehr viele gesicherte Fakten. So erfährt man, welche Punkte des Buches auf Tatsachen beruhen und was die Autorinnen sich dazu ausgedacht haben. Wer es also schafft, sich mit der Sprache anzufreunden und über ein paar – wie ich finde – unlogische Punkte hinwegzusehen und sich zudem nicht vor einem dicken Wälzer fürchtet, erlebt eine interessante Geschichte aus einer spannenden Zeit – dem frühen 11. Jahrhundert.

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Eine der ungewöhnlichsten Frauen des Mittelalters
von einer Kundin/einem Kunden am 06.07.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Uta von Naumburg gilt als eine der schönsten Frauen des Mittelalters und als eine der ungewöhnlichsten. Sie konnte lesen und schreiben. Außerdem ist sie eine der Stifterinnen der bekannten Kathedrale von Naumburg. In diesem Buch wird ihr Leben erzählt. Das Buch ist genau recherchiert und erfasst die Stimmung des Mittelalters... Uta von Naumburg gilt als eine der schönsten Frauen des Mittelalters und als eine der ungewöhnlichsten. Sie konnte lesen und schreiben. Außerdem ist sie eine der Stifterinnen der bekannten Kathedrale von Naumburg. In diesem Buch wird ihr Leben erzählt. Das Buch ist genau recherchiert und erfasst die Stimmung des Mittelalters sehr genau. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und man kann sich in sie und ihre Motive hineinversetzen. Ein Buch für alle die Interesse am deutschen Mittelalter und starken Frauen haben.

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Zu Stein gewordene Schönheit
von einer Kundin/einem Kunden am 21.05.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Uta von Ballenstedt war eine der schönsten Frauen ihrer Zeit und dieser Roman erzählt ihr Leben. Ihre Mutter rettet ihre Tochter vor dem Zorn des Vaters in das Kloster Gernrode, wo sie neben der Heilkunde auch Lesen und Schreiben lernt. Bei einem Besuch im Kloster wird Kaiserin Gisela auf... Uta von Ballenstedt war eine der schönsten Frauen ihrer Zeit und dieser Roman erzählt ihr Leben. Ihre Mutter rettet ihre Tochter vor dem Zorn des Vaters in das Kloster Gernrode, wo sie neben der Heilkunde auch Lesen und Schreiben lernt. Bei einem Besuch im Kloster wird Kaiserin Gisela auf die intelligente junge Frau aufmerksam und nimmt sie als Hofdame in ihr Gefolge auf. Der Tod ihrer Mutter lässt sie glauben, das der unberechenbare und jähzornige Vater sie ermordet hat. Sie will ihn vor dem Kaiser anklagen und sucht Beweise für die Tat. Aber in dieser Zeit galten Frauen nichts - und auch Ute muss dieses erfahren. Immerhin hat die Kaiserin ihr mit dem Markgrafen Ekkehard von Meißen einen guten Ehemann ausgesucht, aber die Ehe bleibt kinderlos. Da gibt ihr das Schicksal die Chance am Bau des Domes zu Naumburg mitzuwirken - und sich damit vielleicht auch Gehör beim Kaiser zu verschaffen ...... Eine spannende Geschichte, die einen guten Einblick in das Leben der Frauen im frühen Mittelalter bietet.

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Die Herrin der Kathedrale
von Michelangelo aus Schleswig-Holstein am 07.02.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Der Roman spielt im 11. Jahrhundert. Nach einem Missverständnis verbannt der despotische Vater seine Tochter Uta - Freunde bringen sie noch in derselben Nacht zu ihrem Schutz ins Kloster Gernrode – in der gleichen Nacht kommt auch ihre Mutter um. Uta wird dort von der... Der Roman spielt im 11. Jahrhundert. Nach einem Missverständnis verbannt der despotische Vater seine Tochter Uta - Freunde bringen sie noch in derselben Nacht zu ihrem Schutz ins Kloster Gernrode – in der gleichen Nacht kommt auch ihre Mutter um. Uta wird dort von der gütigen Äbtissin Hathui angeleitet, findet in ihr so etwas wie eine Ersatzmutter….aber auch diese verliert sie nachrelativ kurzer Zeit und steht nun wieder alleine und ohne Schutz da. Die neue Äbtissin, die ihr das Leben nicht gerade leicht macht, nimmt die begnadete Schreiberin mit nach Quedlinburg zu einem Hoftag - ein Glücksfall für Uta, sie trifft dort auf Gisela von Schwaben, die für Utas weiteres Leben eine bestimmende Rolle spielen wird…..neue Wege und neue Möglichkeiten tun sich für Uta auf. Der Roman ist gut und leicht lesbar geschrieben. Er ist durchweg spannend und mitreißend . Man verliert nicht den Faden, auch wenn man gezwungen sein sollte, eine Lesepause einlegen zu müssen. Die Personen sind bildhaft und gut vorstellbar beschrieben-man baut im Laufe des Geschehens Sympathien und Antipathien auf– man kann mitleben, mitleiden und sich auch mitfreuen. Viele Kapitel z.B. die des Kathedralenbaus sind so bildhaft beschrieben, dass man z.B. die Baupläne förmlich vor sich zu sehen meint. Das einzige, worüber ich gestolpert bin, war das Ende des Romanes. Das ging mir dann etwas zu rasch und ich kann es nicht gut nachvollziehen, obwohl ich Uta diesen Schluß gönnen würde….. Fazit: ein gelungenes Buch, lesens- und empfehlenswert!

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