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Die Hurenkönigin

(1)
Frankfurt 1511: Am Gedenktag von Maria Magdalena wird die Leiche der Hübscherin Roswitha entdeckt. Ursel Zimmer, die Vorsteherin der städtischen Hurengilde, findet heraus, wer der letzte Freier war. Doch als man seiner habhaft wird, beteuert der verzweifelte Mann, er habe nur einen Auftrager füllt. Er erwähnt einen geheimnisvollen Ring, der die Hurenkönigin zwar auf eine heisse Spur bringt, sie aber auch höchster Gefahr aussetzt …
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 368, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 14.09.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783843701242
Verlag Ullstein eBooks
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Kundenbewertungen


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Historisch
von einer Kundin/einem Kunden aus Butjadingen am 28.12.2012

Ich lese gerne historische Bücher und fand diese Geschichte über die Hurenkönigin ganz spannend!Ist schon fast ein Krimi zu mitdenken gewesen.Aber überzeugt euch selbst!!

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Ursel 1511
von majuli aus Peine am 30.04.2013
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Frankfurt im Jahre 1511. Die übel zugerichtete Leiche der Hure Roswitha wird gefunden. Die Vorsteherin der städtischen Hurengilde, Ursel Zimmer, auch die Hurenkönigin genannt, bricht durch den Tod ihrer Kollegin völlig zusammen. Sie sucht das Vergessen im Rausch der Drogen. Während Ursel trauert, geraten die Huren immer mehr ins... Frankfurt im Jahre 1511. Die übel zugerichtete Leiche der Hure Roswitha wird gefunden. Die Vorsteherin der städtischen Hurengilde, Ursel Zimmer, auch die Hurenkönigin genannt, bricht durch den Tod ihrer Kollegin völlig zusammen. Sie sucht das Vergessen im Rausch der Drogen. Während Ursel trauert, geraten die Huren immer mehr ins Visier von Kirche und Bevölkerung, denn in der Stadt geht die Lustseuche, eine Geschlechtskrankheit, um. Besonders die Kirche beschuldigt die Huren. Ursel reißt sich schließlich zusammen und beschließt, selber zu ermitteln. Sie stellt fest, dass die Nonnen aus dem nahen Kloster die Huren hassen und auch einigen adeligen Würdenträgern nicht zu trauen ist . Bald überschlagen sich die Dinge: Es werden noch mehr Hübscherinnen ermordet und die Schuld einer Nonne zugeschoben. Doch war sie wirklich die Mörderin? Das kann die Zimmerin nicht glauben, greift undercover in die Geschehnisse ein und bringt sich so in Lebensgefahr. Die Hurenkönigin von Ursula Neeb ist nicht nur ein Buch für Liebhaber historischer Romane. Es ließt sich wie ein Krimi, der Spannungsbogen hält sich die ganze Geschichte durch. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchlesen müssen, mit Betonung auf müssen, denn die Geschichte der Hurenkönigin hat mich so gefesselt, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Lesealarm !!!

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Freie Töchter
von anyways aus Greifswald, Hansestadt am 07.11.2012
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Krimis sind meine Leidenschaft, historische Krimis finde ich aus der Kombination von Fiktion und Historie gepaart mit Spannung ebenfalls sehr reizvoll. Ursula Neeb kreiert einen spannenden gut recherchierten Mittelalterkrimi mit vielen gut strukturierten Spannungsbögen und vielen kleinen geschichtlichen Details. Ihre Protagonisten sind vielschichtig, menschlich und glaubwürdig dargestellt. Die Person... Krimis sind meine Leidenschaft, historische Krimis finde ich aus der Kombination von Fiktion und Historie gepaart mit Spannung ebenfalls sehr reizvoll. Ursula Neeb kreiert einen spannenden gut recherchierten Mittelalterkrimi mit vielen gut strukturierten Spannungsbögen und vielen kleinen geschichtlichen Details. Ihre Protagonisten sind vielschichtig, menschlich und glaubwürdig dargestellt. Die Person der Ursel sticht dabei besonders hervor. Um ihren Beruf ausüben zu können flüchtet sie sich des Öfteren in einen Drogenrausch. Diese Zerrissenheit beschreibt die Autorin ganz eindrücklich. Der Sprachstil ist ebenfalls sehr interessant, hat man doch gerade bei den leichten Damen das Gefühle, sie wären schon viel älter als sie tatsächlich sind. Im Allgemeinen fand ich den geschichtlichen Aspekt, den Umgang mit den Freudenhäusern und deren Bewohnerinnen sehr aufschlussreich. Die Diskrepanz zwischen der weltlichen Obrigkeit ,die auf der einen Seite die Hand aufhält für den Gewinn den die Frauen erwirtschaften, und der religiösen Obrigkeit die sie auf der anderen Seite stigmatisieren, indem sie den Frauen eine strenge Kleiderordnung auferlegen, in der sie sofort als Hure gebrandmarkt sind, hat die Autorin sehr gut herausgearbeitet. Auch die Information, dass Hurenhäuser aus dem Grunde sehr geduldet und sogar erwünscht waren, um Frauen vor sexuellen Übergriffen zu schützen fand ich informativ. Wohingegen ich ebenso erschüttert war, dass Frauen die sich mit Lues ansteckten, fast ohne Unterstützung der Stadt verwiesen wurden. Die Folterungen die hier angesprochen werden, mögen auf den ersten Blick recht brutal wirken, aber sind dem Mittelalter und deren Folterwerkzeugen und Maßnahmen angepasst. Fazit: Ursula Neeb lässt das Mittelalter fast spürbar wieder auferstehen, paart es neben Wahrheit und Fiktion mit einem gehörigen Schuss Spannung. Sehr empfehlenswert.

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Die Hurenkönigin ermittelt
von einer Kundin/einem Kunden aus Goch am 10.10.2012
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Frankfurt 1511: Die Hurenkönigin, Ursel Zimmer hat es nicht einfach. Sie steht der städtischen Hurengilde vor und muss in ihrem Hurenhaus für Recht und Ordnung sorgen, aber immer wieder stehlen sich Huren davon um ihr Einkommen zu erhöhen und auf eigene Rechnung Adelige oder andere Freier zu bedienen. Die... Frankfurt 1511: Die Hurenkönigin, Ursel Zimmer hat es nicht einfach. Sie steht der städtischen Hurengilde vor und muss in ihrem Hurenhaus für Recht und Ordnung sorgen, aber immer wieder stehlen sich Huren davon um ihr Einkommen zu erhöhen und auf eigene Rechnung Adelige oder andere Freier zu bedienen. Die Hure Roswitha hat diese Nebenarbeit mit dem Leben bezahlt. Leider schockiert nicht nur der äußerst brutale Mord an Roswitha die Gemüter. Das Hurenhaus wird von den Klerikern und einem Unbekannten bedroht, außerdem grassiert eine ansteckende Lustseuche in der Stadt, die den Fortbestand des Hurenhauses gefährdet. Die Obrigkeit und die Polizei geben schnell die Tätersuche auf bzw. geben sich mit der ersten Möglichkeit einen Sündenbock gefunden zu haben zufrieden. Einzig Ursel Zimmer gibt sich nicht zufrieden und ermittelt weiter. Dieser historische Roman hat mir sehr gut gefallen. Die Sprache ist einfach. Die Geschichte wird flüssig und unterhaltsam geschrieben. Ich habe auch den Eindruck, dass Ursula Neeb sehr gut recherchiert hat. Ich weiß natürlich nicht, ob es sich im Jahre 1511 tatsächlich so zugetragen hat, aber ich kann es mir nach der Lektüre sehr gut vorstellen. Die Freizügigkeit der Huren und ihre gleichzeitige Gottesfürchtigkeit finde ich sehr gut beschrieben. Das Zusammenspiel der Obrigkeit und des Adels ist ihr auch sehr gut gelungen zu beleuchten. Ich fühlte mich durch die Lektüre sehr gut unterhalten und werde das Buch weiterempfehlen.

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Frauenpower im Mittelalter - Die Hurenkönigin ermittelt
von fraupfefferkorn am 05.10.2012
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Frankfurt im Jahre 1511. Die entstellte Leiche der Hübscherin Roswitha wird gefunden. Ursel Zimmer, die Vorsteherin der städtischen Hurengilde, auch Hurenkönigin genannt, ist entsetzt. Der Tod ihrer Kollegin wirft sie fast aus der Bahn. Zudem geraten die Huren immer mehr ins Visier der Bürger und der Kirche, weil in... Frankfurt im Jahre 1511. Die entstellte Leiche der Hübscherin Roswitha wird gefunden. Ursel Zimmer, die Vorsteherin der städtischen Hurengilde, auch Hurenkönigin genannt, ist entsetzt. Der Tod ihrer Kollegin wirft sie fast aus der Bahn. Zudem geraten die Huren immer mehr ins Visier der Bürger und der Kirche, weil in der Stadt die Lustseuche, eine Geschlechtskrankheit, umgeht und man die Huren als Sündenböcke abstempelt. Doch so schnell gibt sich Ursel nicht geschlagen und beginnt zusammen mit ihrer Freundin, der schlauen Grid, auf eigene Faust zu ermitteln. Schnell ist ihnen klar, dass die Nonnen aus dem nahen Kloster ihnen nicht wohlgesonnen sind und auch ein paar adelige Männer kommen ihnen verdächtig vor. Als schließlich noch zwei Huren umgebracht werden, beschuldigen die Stadtältesten eine Nonne. Doch war sie die Mörderin? Davon ist die Zimmerin nicht überzeugt und schmuggelt sich undercover in die Adelskreise. Dort beginnt dann ihr Wettlauf um ihr Leben. Dies war mein erstes Buch von Ursula Neeb und ich bin begeistert. Frau Neeb hat sorgfältig recherchiert und spannend geschrieben. Die Stellung der Huren um diese Zeit, der Umgang der "anständigen" Leute mit ihnen, die heuchlerische Kirche...man kann richtig mitfiebern. Dabei ist alles vollkommen realistisch und historisch korrekt. Das gefällt mir besonders gut. Ich wollte gar nicht aufhören zu lesen und hoffe, dass Frau Neeb die Zimmerin vielleicht nochmal ermitteln läßt ?! Als "Zwischenfutter" hab ich mir aber vorerst "Der Wundermann" und "Die Siechenmagd" bestellt, auch historische Romane, die in Frankfurt spielen. "Die Hurenkönigin" kann ich ohne Vorbehalte empfehlen, mich hat das Buch hervorragend unterhalten und dafür gibts volle Punktzahl !

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Hurenmorde
von einer Kundin/einem Kunden aus Brachbach am 22.09.2012
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Sie sind in heller Aufregung, die "Hübscherinnen" des Frankfurter Frauenhauses am Dempelbrunnen. Man schreibt den Namenstag Maria Magdalenas im Jahre 1511, als Rosi, eine der Huren, spurlos verschwindet und später ermordet und übel zugerichtet aufgefunden wird. Sie hat verbotenerweise einen Freier außerhalb des Bordells getroffen; die Macht des Geldes... Sie sind in heller Aufregung, die "Hübscherinnen" des Frankfurter Frauenhauses am Dempelbrunnen. Man schreibt den Namenstag Maria Magdalenas im Jahre 1511, als Rosi, eine der Huren, spurlos verschwindet und später ermordet und übel zugerichtet aufgefunden wird. Sie hat verbotenerweise einen Freier außerhalb des Bordells getroffen; die Macht des Geldes war stärker als die Vorsicht. Die besorgte Hurenkönigin Ursel Zimmer fragt sich, wer dieser Freier sein könnte, von dem man lediglich weiß, dass er einen Ring mit sieben Schwertern trägt, das Zeichen der Schmerzensreichen Jungfrau Maria. Es bleibt nicht bei dem einen Mord und die Hurenkönigin treibt die Sorge um ihre anderen Gildeschwestern um. Sie stellt Nachforschungen an und begibt sich damit selbst in höchste Gefahr... Ursula Neeb entwirft in ihrem neuen historischen Roman "Die Hurenkönigin" ein Sittenpanorama bigotter adliger Familien und der von Magistrat und Kirche gebilligten Prostitution im Frankfurt des ausgehenden Mittelalters. Detailgetreu und penibel recherchiert, lässt sie vor den Augen des Lesers die Menschen dieser Zeit und ihre Charaktere lebendig werden. Die chronologisch fortlaufende Handlung erzeugt zu jeder Zeit Spannung und ein hohes Maß an Empathie. Ursula Neeb erzählt Geschichte nicht einfach nach, sondern verbindet Fiktion und Realität so gekonnt miteinander, dass der Leser Zeit und Handlung persönlich zu durchleben glaubt. Sprache und Diktion sind ganz dem Sujet entsprechend direkt, derb, ehrlich. Die Geschichte um die Hurenkönigin fesselt bis zur letzten Seite und ist speziell für Freunde mittelalterlicher Romane ein absolutes Muss für länger werdende Herbstabende.

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Die Hurenkönigin
von Sonjalein aus Bad Salzuflen am 17.09.2012
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Inhalt: 1511: In Frankfurt wird die Leiche der jungen Hübscherin Rosi gefunden. Nachdem sie das Gefühl hat, dass Bürgermeister und Polizei auf der falschen Fährte sind, forscht die Gildemeisterin Ursel, genannt „die Hurenkönigin“ selbst nach. Bald schon wird eine weitere Hurenleiche gefunden und die Zeit läuft Ursel davon. Von dem... Inhalt: 1511: In Frankfurt wird die Leiche der jungen Hübscherin Rosi gefunden. Nachdem sie das Gefühl hat, dass Bürgermeister und Polizei auf der falschen Fährte sind, forscht die Gildemeisterin Ursel, genannt „die Hurenkönigin“ selbst nach. Bald schon wird eine weitere Hurenleiche gefunden und die Zeit läuft Ursel davon. Von dem Wunsch nach Gerechtigkeit und dem Drang ihre Gildeschwestern zu beschützen, getrieben begibt sich Ursel selbst in tödliche Gefahr um die Mörder zu fassen. Meinung: „Die Hurenkönigin“ von Ursula Neeb ist ein sorgfältig recherchierter und spannend geschriebener Historienroman, der sowohl durch die Story als auch durch die gut durchdachten Charaktere vollkommen überzeugt. Besonders interessant war es für mich zu lesen, wie die übrigen „braven“ Bürger auf die Huren reagieren und wie sie diese behandeln. Und am Ende des Buches stellt sich einem unwillkürlich die Frage: „ Sind die braven Bürger nicht am Ende die, die mehr Sünden auf sich geladen haben?“ Fazit: Ein guter historischer Roman, den ich sicher noch mal lesen werde.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Dramatisch und spannend beginnt die Reihe um Ursel Zimmer. In einer Zeit, als Freudenhäuser städtische Institutionen waren, ermittelt die Hurenwirtin und kämpft um ihre große Liebe

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Eine ganz besondere Ermittlerin
von einer Kundin/einem Kunden aus Mülheim am 28.09.2014
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Frankfurt im Jahre 1511. Unter den Hübscherinnen des örtlichen Frauenhauses macht sich Entsetzen breit: Eine Hure wurde ermordet aufgefunden. Sie trug ein Büßergewand und wurde vor ihrem Tod grausam gefoltert. Für die Ermittler der Stadt ist schnell klar, dass der letzte Freier der Täter gewesen sein muss. Allein die... Frankfurt im Jahre 1511. Unter den Hübscherinnen des örtlichen Frauenhauses macht sich Entsetzen breit: Eine Hure wurde ermordet aufgefunden. Sie trug ein Büßergewand und wurde vor ihrem Tod grausam gefoltert. Für die Ermittler der Stadt ist schnell klar, dass der letzte Freier der Täter gewesen sein muss. Allein die Hurenkönigin Ursel Zimmer hat daran ihre Zweifel und beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln. Zu Recht, denn schon bald findet sich die nächste Ermordete – und sie ist ebenfalls eine Hure! Ein klasse Buch! Ich finde Krimis aus dem Mittelalter ohnehin spannend, aber hier liegt der besondere Reiz noch in der Person der Ermittlerin. Eine Hurenkönigin! Sie ist eine intelligente Frau, die sich durchzusetzen und zu behaupten weiß – und dabei nicht, wie man aufgrund ihres Berufes vermuten könnte, auf ihr Aussehen setzt, sondern auf ihren Verstand. Eine starke Frau, die allerdings auch reichlich persönliche Schwächen hat, was sie überaus menschlich macht. Während ihrer Ermittlungen sieht und erfährt sie Dinge, die sie schockieren und ängstigen. Trotzdem macht sie weiter, weil sie sich um die Huren – ihre Schützling – sorgt. Sie war mir total sympathisch! Der Fall selbst war spannend, der Blick in die Welt des Mittelalters wieder einmal faszinierend. Der Rolle der Huren und Frauenhäuser zu dieser Zeit ist im Anhang noch ein sehr lesenswertes Nachwort der Autorin – die Geschichte studiert hat - gewidmet. Das einzige, was mich ein wenig gestört hat, war, dass die Aufteilung in Gut und Böse doch sehr krass war: Sämtliche Kirchenvertreter waren schlecht und die Huren im Grunde alle gut. Ich will wirklich nicht die Rolle der Kirche im Mittelalter beschönigen, aber solche Verallgemeinerungen gefallen mir nun mal nicht und ich bin davon überzeugt, dass es immer einige gibt, die nicht wie die Masse sind.

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Die Hurenkönigin
von dorli am 15.01.2014
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Frankfurt 1511. Ursel Zimmer leitet ein Frauenhaus und ist die Vorsteherin der städtischen Hurengilde. Als mit Rosi eine ihrer Huren auf grausamste Weise ermordet wird, der vermeintliche Täter aber beharrlich seine Unschuld beteuert, beginnt Ursel auf eigene Faust zu ermitteln. Eine schwierige Aufgabe, denn einziger Hinweis ist ein geheimnisvoller... Frankfurt 1511. Ursel Zimmer leitet ein Frauenhaus und ist die Vorsteherin der städtischen Hurengilde. Als mit Rosi eine ihrer Huren auf grausamste Weise ermordet wird, der vermeintliche Täter aber beharrlich seine Unschuld beteuert, beginnt Ursel auf eigene Faust zu ermitteln. Eine schwierige Aufgabe, denn einziger Hinweis ist ein geheimnisvoller Ring. Eine weitere Hure verschwindet und auch die Hurenkönigin selbst begibt sich bei ihren Ermittlungen in größte Gefahr... Der Schreibstil von Ursula Neeb ist gradlinig, angenehm flüssig zu lesen und hat mich ruckzuck in die Geschichte reingezogen. Die Autorin verzichtet auf Abschweifungen und überladene Darstellungen, sondern konzentriert sich auf die Geschehnisse rund um das Frauenhaus und das Verschwinden der Huren. Die Vorkommnisse selbst werden umfassend und genau geschildert, so dass man die Furcht der Frauen vor dem Mörder spüren kann. Aber auch die Angst vor der "Lustseuche" und der damit eventuell einhergehende Verlust ihrer Lebensgrundlage wird ausführlich dargestellt. Die Krimihandlung ist fesselnd und spannend, der Blick des Lesers wird auf unterschiedliche Verdächtige gelenkt und man kann bis zum Schluss über die Identität des Täters grübeln. Die Charaktere sind durchweg gut gelungen. Sie werden bunt und detailliert beschrieben und bekommen schnell ein Gesicht, selbst Nebenfiguren wie die schlaue Grid wirken in ihrem Handeln überzeugend. Besonders die Unvollkommenheiten machen die Protagonisten sympathisch und glaubwürdig. So kann die meist sehr couragierte Ursel die grausamen Taten des Mörders nicht so einfach verkraften und gibt sich ihrer eigentlich längs überstandenen Theriaksucht hin. Auch Josef, eine anfangs sehr fragwürdige Gestalt, an deren guten Absichten man zunächst zweifelt, wird im Verlauf der Handlung durchaus liebenswürdig. Ein rundum gelungener, gut recherchierter historischer Roman, der mir ein paar spannende Lesestunden beschert hat.

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Die Hurenkönigin
von einer Kundin/einem Kunden am 11.12.2012
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Ein sehr mitreissender Roman. Das damalige Frankfurt wurde sehr plastisch dargestellt. Man fühlte sich umgehend in Zeit und Ort hineinversetzt. Die Geschichte ist ebenso einnehmend. Da der Schreibstil sehr gut ist, kann man dem Geschehen sehr gut folgen und die Seiten fliegen nur so dahin. Spannungstechnisch halte ich es nicht... Ein sehr mitreissender Roman. Das damalige Frankfurt wurde sehr plastisch dargestellt. Man fühlte sich umgehend in Zeit und Ort hineinversetzt. Die Geschichte ist ebenso einnehmend. Da der Schreibstil sehr gut ist, kann man dem Geschehen sehr gut folgen und die Seiten fliegen nur so dahin. Spannungstechnisch halte ich es nicht gerade für explosiv. Das Tatmotiv ist bereits in der Mitte des Buches geklärt. Trotzdem ist der Leser gefesselt und keine Enttäuschung macht sich breit. Nur, die Spannung leidet natürlich. Im Vordergrund würde ich hier eh mehr die Historie sehen, weniger den Fall. Und so endet das Buch auf die Tat bezogen unglaublich abrupt. Es werden zwar alle Antworten gegeben, doch der Leser bleibt nach so einem Finale etwas verdutzt vor dem Buch sitzen. Die eine oder andere Seite mehr hätte hier gut getan. Dennoch ist das Buch sehr lesenswert und unterhaltsam.

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Klassisches Mittelalter pur
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Ebenso spitzfindig wie lebenserfahren treibt die Vorsteherin der Hurengilde die Aufklärung des grausamen Mordes einer ihrer Mädels voran. Hartnäckig verfolgt sie jede neue Spur und lässt sich von der Untätigkeit der städtischen Beamten nicht abschrecken. So wird die Detektivin schließlich eine Gefahr und gerät selbst in Not. Spannend erzählt... Ebenso spitzfindig wie lebenserfahren treibt die Vorsteherin der Hurengilde die Aufklärung des grausamen Mordes einer ihrer Mädels voran. Hartnäckig verfolgt sie jede neue Spur und lässt sich von der Untätigkeit der städtischen Beamten nicht abschrecken. So wird die Detektivin schließlich eine Gefahr und gerät selbst in Not. Spannend erzählt und "nebenbei" mit vielen Details der Lebensumstände der Bewohner Frankfurts zu dieser Zeit gespickt bietet dieses Buch echte Lesefreude - für alle Liebhaber(innen) historisch gut recherchierter Romane!

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Huren und andere Laster
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Die 20-jährige Hure Rosi begrüßt ihren letzten Freier für den Abend. Dieser richtet ihr aus, dass ein betuchter Herr sie in der Nacht treffen möchte. Da es den Huren des städtischen Frauenhauses nicht erlaubt ist, Freier außerhalb des Hauses zu empfangen, schleicht sie sich heimlich heraus und gerät in... Die 20-jährige Hure Rosi begrüßt ihren letzten Freier für den Abend. Dieser richtet ihr aus, dass ein betuchter Herr sie in der Nacht treffen möchte. Da es den Huren des städtischen Frauenhauses nicht erlaubt ist, Freier außerhalb des Hauses zu empfangen, schleicht sie sich heimlich heraus und gerät in die Fänge des Mannes, der auf sie wartet und in den Wald verschleppt. Die Hurenkönigin Ursel Zimmer begibt sich auf Spurensuche. Doch es dauert nicht lange und eine zweite ihrer Schützlinge verschwindet… „Die Hurenkönigin“ von Ursula Neeb spielt in Frankfurt Anfang des 16. Jahrhunderts. Die Atmosphäre dieser Zeit wird sehr gut wiedergegeben, auch wenn man sich gemeinsam mit den Figuren hauptsächlich im städtischen Bordell befindet. Es handelt sich hier nicht einfach um einen „normalen“ Historischen Roman mit kriminalistischen Aspekten, sondern vielmehr um die Suche nach dem Mörder durch die Vorsteherin eines Frauenhauses. Dabei kommt diese nach und nach dem Täter auf die Schliche, obwohl man sie ein ums andere Mal in die Irre zu führen scheint. Der Schreibstil von Ursula Neeb ist angenehm und fällt nicht weiter negativ auf. Der Lesefluss ist ungehemmt und das trägt auch zu einem rasanten Handlungsverlauf bei. Die Geschichte um Ursel und die anderen Huren umfasst eine Zeitspanne von etwa einem Monat, in der die Spannung stetig steigt. Auf dem Weg begegnet man nicht nur den ansässigen Huren, sondern auch Bademägden, Nonnen und Henkern – die Zeit, in der der Roman spielt, wird also gut widergespiegelt. Für ein kurzweiliges Lesevergnügen ist „Die Hurenkönigin“ mehr als geeignet. Spannung, Intrigen und Mordermittlung auf eigene Faust werden zu einem gelungenen Roman vereint.

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Die Königin wird´s schon richten!
von einer Kundin/einem Kunden aus Oberösterreich am 15.10.2012
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Ursel ist die Gildevorsteherin der Hurenzunft. Als eine Hure aus ihrem Freudenhaus verschwindet macht sie sich Sorgen. Wenig später wird die verstümmelte Leiche von Rosi gefunden. Ursel ist außer sich und versucht den Mörder zu finden. Aber nicht nur der Mord an Rosi sorgt bei Ursel für Kopfzerbrechen, auch... Ursel ist die Gildevorsteherin der Hurenzunft. Als eine Hure aus ihrem Freudenhaus verschwindet macht sie sich Sorgen. Wenig später wird die verstümmelte Leiche von Rosi gefunden. Ursel ist außer sich und versucht den Mörder zu finden. Aber nicht nur der Mord an Rosi sorgt bei Ursel für Kopfzerbrechen, auch der Umstand, dass die Geschlechtspest grassiert, macht ihr Leben nicht leichter. Für die wöchentliche Untersuchung wird die Nonne Theodora bereitgestellt, die die Huren verabscheut und dies unmissverständlich klarmacht. Hat Theodora etwas mit dem Mord zutun? Die Lohnsetzerin des Hurenhauses lässt sich daraufhin im Kloster nieder und versucht Theodora auszuhorchen. Währenddessen verschwindet aber noch eine Hure. Als sich Ursel wieder einigermaßen gefangen hat, macht sie sich auf, um den Mörder selbst zu stellen. Das Buch spiegelt die Zeit aus dem 16. Jahrhundert gut wieder. Man erhält gute Eindrücke, wie das Leben früher war und über manches muss man den Kopf schütteln. Nicht weil die Autorin Käse geschrieben hätte, sondern weil das Verständnis in dieser Zeit einfach von sehr wenig Freigeist zeugt. Die Autorin nimmt beim Schreiben kein Blatt vor den Mund und manche Szenen überraschen mit einer gewissen Brutalität und Freizügigkeit. Jedoch würde man von dem Buchtitel auch nichts anderes erwarten. Das Buch ist großteils aus der Sicht von Ursel geschrieben. Nur leider werde ich mit der Ursel nicht so warm. Einerseits ist sie eine Kämpfernatur und lässt sich nichts gefallen, andererseits zerfließt sie in Selbstmitleid und steckt den Kopf in den Sand. Sobald sie Herzschmerz verspürt flüchtet sie sich in ihr Zimmer und betäubt sich mit Theriak, einem Beruhigungsmittel. Alles Kämpferische ist wie von ihr gewichen und man möchte sie am liebsten schütteln. Die erste Flucht in den Theriak kann man ihr noch verzeihen, aber beim zweiten Mal hätte es nicht mehr sein müssen. Es ist schon recht, wenn man sieht, dass eine gestandene Frau auch Gefühle hat, doch grenzt es eben hier sehr viel an Selbstmitleid und macht keinen guten Eindruck. Unnötig fand ich auch, dass sich ihr Geliebter sofort von ihr abwendet. Gut, nach dem ersten Theriak-Missbrauch hat Ursel ihm das Versprechen gegeben keines mehr zu nehmen, aber nach dem Rückfall macht er mit ihr sofort Schluss. Mir fehlt hier ganz einfach etwas Tiefe und Emotionalität. War mir persönlich etwas zu schnell abgetan, für die weitere Geschichte zuträglich aber mir nicht ganz so passend. Da ja großteils von Ursel berichtet wird, bleibt für die anderen Figuren nicht soviel Platz und sie bleiben eher blass und wirken wie Randfiguren. Auch von Ursel erfährt man nicht allzu viel. Die Geschichte ist zwar gut erdacht, nur leider wusste ich schon früh, wer für die Morde verantwortlich ist. Das Motiv ist gut gewählt und überzeugend. So richtig Spannung wird aber nicht erzeugt. Insgesamt sehe ich das Buch eher durchschnittlich, da mir die Personen zu blass bleiben und weil zwar viel passiert, dies jedoch irgendwie als Lückenfüller präsentiert wird und sich in der Geschichte eigentlich verläuft. Es ist ein solides Buch, das gute Ideen hat, mir jedoch zu viel an der Oberfläche bleibt.

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