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Die irren Fahrten des Gabriel Delacruz

Roman

(15)
Gabriel, der in einem Waisenhaus aufwuchs, fährt mit seinem Möbelwagen kreuz und quer durch Europa. Die Nächte verbringt er bei seinen jeweiligen Familien – die nichts voneinander wissen. Erst als Gabriel spurlos verschwindet und sein katalanischer Sohn Cristòfol die Wohnung in Barcelona durchsucht, stösst er auf die Existenz seiner drei Brüder: Christopher, Christof und Christophe. Aus den Hunderten von Geschichten, die sich die vier Brüder erzählen, entsteht nach und nach das schillernde Bild eines Mannes, der auf vielen Hochzeiten tanzte. Lebt Gabriel noch, und hat er eine Erklärung für sie parat? Ein wunderbar erzählter Roman, fabulierend und sprühend, über einen charmanten und liebenswerten Lebenskünstler.
Rezension
"Ein kleines Meisterwerk!" Jörg Hunke Berliner Zeitung 20130801
Portrait
Jordi Puntí, geboren 1967 in Manlleu, Barcelona, veröffentlichte 1998 seinen ersten Erzählband. 2007 erschien bei KiWi Erhöhte Temperatur. Er schreibt für El País und übersetzt unter anderem Daniel Pennac, Amélie Nothomb und Paul Auster ins Katalanische. Dieser Roman war das Lieblingsbuch unserer Vertreter, die es zu einem grossen Erfolg machten. Jordi Puntí lebt mit seiner Frau, der Autorin Stefanie Kremser, in Barcelona.
Michael Ebmeyer, geboren 1973, lebt als Autor und Übersetzer in Berlin. Er hat u.a. die Romane Plüsch und Achter Achter (beide bei K&W), Der Neuling (verfilmt als »Ausgerechnet Sibirien«) und Landungen geschrieben, aber auch die Gebrauchsanweisung für Katalonien. Mit Jordi Puntí ist er seit einem gemeinsam verbrachten Autoren-Austauschprogramm persönlich und literarisch befreundet.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 608
Erscheinungsdatum 18.04.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-04523-9
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 211/141/42 mm
Gewicht 680
Originaltitel Maletes Perdudes
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
15 Bewertungen
Übersicht
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Super Urlaubslektüre!
von Janine2610 am 08.07.2013

Gabriel, der bindungsphobische, nicht sesshafte Pokerspieler und Umzugs-Fernfahrer hat 4 Söhne mit 4 Frauen in 4 verschiedenen Ländern Europa's gezeugt, die nichts voneinander ahnen. Alle 4 haben sie aber absurderweise eines gemeinsam: ihren Vornamen in der für ihr Land typischen Schreibweise. Christof in Deutschland, Christopher in England, Christophe in... Gabriel, der bindungsphobische, nicht sesshafte Pokerspieler und Umzugs-Fernfahrer hat 4 Söhne mit 4 Frauen in 4 verschiedenen Ländern Europa's gezeugt, die nichts voneinander ahnen. Alle 4 haben sie aber absurderweise eines gemeinsam: ihren Vornamen in der für ihr Land typischen Schreibweise. Christof in Deutschland, Christopher in England, Christophe in Frankreich und Cristòfol in Spanien. Jahrelang hat sich Gabriel schon nicht mehr bei seinen Söhnen blicken lassen. Beinahe hatten die 4 ihn schon vergessen, als sich eines Tages die Polizei bei Cristòfol meldet, weil sein Vater als vermisst gemeldet wurde. Cristòfol findet heraus, dass er wohl noch 3 Halbbrüder hat. Neugierig geworden nimmt er Kontakt mit den anderen Christofs auf. Zusammen versuchen sie nun das Rätsel um den verschwundenen Vater zu lösen. Was die 4 durch ihre Treffen alles voneinander erfahren und was Gabriel dazu bewogen hat, seine Söhne alle Christof zu nennen, ist super spannend Seite für Seite "herauszulesen"! Ich persönlich finde, dass sich das Buch prima als Strand- bzw. Urlaubslektüre eignet, weil man, denk ich, gut daran tut, den Kopf frei zu haben, um sich gut konzentrieren zu können, was bei mir im Urlaub jedenfalls immer so ist. Jordi Puntí hat einen ganz eigenen, interessanten, für mich neuen und anspruchs- bzw. niveauvolleren Schreibstil, als so manch andere(r) Autor(in). - Kein Buch wie jedes andere! Es war ein spannendes, interessantes Thema, das ich liebend gern verfolgt habe. Der Spaß beim Lesen ist nicht zu kurz gekommen. Ich war rundum zufrieden mit "den irren Fahrten des Gabriel Delacruz"! 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung dafür! :-)

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Auf der Suche nach dem verlorenen Vater
von Stefan Mayrhofer am 22.04.2013

Vier Kinder mit vier verschiedenen Frauen in vier europäischen Ländern - der LKW-Fahrer Gabriel Delacruz hat in seinem Leben scheinbar nichts anbrennen lassen. Da er durch seinen Beruf ständig auf Achse ist, konnte er das Geheimnis 30 Jahre lang bewahren, zumal er bei den verschiedenen Frauen und Söhnen meistens... Vier Kinder mit vier verschiedenen Frauen in vier europäischen Ländern - der LKW-Fahrer Gabriel Delacruz hat in seinem Leben scheinbar nichts anbrennen lassen. Da er durch seinen Beruf ständig auf Achse ist, konnte er das Geheimnis 30 Jahre lang bewahren, zumal er bei den verschiedenen Frauen und Söhnen meistens durch Abwesenheit geglänzt hat. Doch nun ist er seit einem Jahr verschwunden, und die vier Söhne, denen Gabriel auch noch ähnliche Vornamen gegeben hat und die mittlerweile erwachsen sind, haben sich gesucht und kennen gelernt. Sie rekonstruieren das unglaubliche Leben ihres Vaters; anschließend versuchen sie, seine Spur aufzunehmen und ihn zu finden. Eine überaus interessante Konstellation, bei der man vielleicht einen eher humorvollen Roman erwartet. Humorvoll ist die Geschichte von Gabriel Delacruz zwar auch, aber Jordi Puntí hat das Ganze eher zu einer einfühlsamen und warmherzigen Geschichte verarbeitet, die zudem durch die verschiedenen Perspektiven und die enorme Erzählkunst besticht. Erzählt wird zumeist aus der Sicht der vier Söhne, wobei dies meistens mit gemeinsamer Stimme geschieht, aber jeder der vier Söhne bekommt in dem Buch auch seinen „Soloauftritt“. Dabei zeigt sich, wie ähnlich und doch verschieden die Halbbrüder sind. Auch die anderen Protagonisten wie die ehemaligen Arbeitskollegen kommen durch Nacherzählung zu Wort, und so entsteht nach und nach die Lebensgeschichte eines faszinierenden Menschen, der durch seine eigene Rastlosigkeit und einer gehörigen Portion Zufall zum vierfachen Vater wurde. Oft holt der Autor sehr weit bei der Beschreibung der Ereignisse aus, und scheinbar sind es Dinge, die nicht unbedingt für den Fortschritt der Geschichte relevant sind, aber dann für eine unerwartete und entscheidende Wendung der Ereignisse sorgen. Es ist gerade diese Erzählkunst, die diesen Roman zu etwas ganz Besonderem machen. Die Figuren werden dank Puntí lebendig, und die Beschreibung der verschiedenen Orte – das aufstrebende Barcelona oder das Paris zur Zeit der Studentenunruhen – lässt den Leser noch tiefer in die Geschichte eintauchen. Einen Minuspunkt könnte man allenfalls für den unpassenden und zudem viel zu reißerischen deutschen Titel geben; vielleicht glaubt der deutsche Verlag, damit ein paar Bücher mehr zu verkaufen. Da dieser Punkt aber wahrscheinlich nicht dem Autor anzulasten ist, gibt es von mir trotzdem volle 5 Sterne. Im katalanischen Original heißt der Roman schlicht „maletes perdudes“, also verlorene Koffer, und dieser unscheinbare, aber passende Titel bekommt im Lauf der Geschichte eine ganz eigene Bedeutung. Wer mehr über das Leben von Gabriel Delacruz erfahren möchte, sollte zu diesem Buch greifen – es lohnt sich!

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Irre Fahrt mit Gabriel
von einer Kundin/einem Kunden aus Stolberg (Rhld.) am 26.08.2013

Dieses Buch ist nicht ganz einfach zu lesen. Der Möbelfahrer Gabriel hat 4 Söhne mit verschiedenen Frauen in unterschiedlichen Ländern: Spanien, England, Frankreich und Deutschland. Als er vermisst gemeldet wird, erfahren diese 4 Söhne - alle mit dem Namen Christof in der jeweiligen Landessprache - voneinander und treffen sich... Dieses Buch ist nicht ganz einfach zu lesen. Der Möbelfahrer Gabriel hat 4 Söhne mit verschiedenen Frauen in unterschiedlichen Ländern: Spanien, England, Frankreich und Deutschland. Als er vermisst gemeldet wird, erfahren diese 4 Söhne - alle mit dem Namen Christof in der jeweiligen Landessprache - voneinander und treffen sich in regelmäßigen Abständen, um sich auf die Suche nach der gemeinsamen Vergangenheit zu machen. Seine Söhne haben ihn lange Jahre nicht mehr gesehen und keiner von ihnen weiß, wie es dazu gekommen ist. Auch ihre Mütter haben keinerlei Wissen von dem, was passierte, nachdem Gabriel sie zum letzten Mal besuchte. In ausgesprochen bild- und lebhafter Weise schildert Puntis Buch nun aus Sicht aller 4 Söhne die Geschehnisse um den Waisenknaben Gabriel, der einst als Baby auf einem Markt ausgesetzt wurde und im Waisenhaus aufwuchs. Diese Schilderungen sind durchaus nicht ohne Emotionen, jedoch trotzdem aus der Distanz vieler Jahre betrachtet. Jeder trägt bei, was ihm von seiner Mutter erzählt wurde. Dann folgen noch gemeinsame Nachforschungen bei Kollegen und Bekannten aus den Jahren seines Untertauchens. Diese Schilderungen sind recht umfangreich und wiederholen sich stellenweise auch, weshalb es gerade im ersten Drittel des Buches schon Durchhaltevermögen erfordert. Allein die angenehme und schöne Schreibweise ließ es mir trotzdem nicht zu schwer werden. Immer mehr klärt sich das Bild. Nirgends hat man das Gefühl, dass einer seiner Söhne mit Bitterkeit oder Hass die Geschichte schildert oder verfolgt. Sicher haben alle ihre Kollateralschäden davon getragen, denn sie sind im Grunde alleine von ihrer Mutter großgezogen worden, und zwar ohne jemals einen Grund hierfür zu erfahren. Ihre Mütter wussten ja selbst nicht, was der Grund für sein plötzliches Fernbleiben war. Die Christofs scheinen fast eine Art Spiel zu spielen. Wie eine Schnitzeljagd durch die Zeit ihrer Kindheit. Zuguterletzt wird vieles klar und ihre standhafte Suche wird belohnt. Ein sehr schönes, ungewöhnliches und bewegendes Buch, dass ich sehr gerne gelesen habe - auch wenn es etwas länger gedauert hat.

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