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Die Klaviatur des Todes

Deutschlands bekanntester Rechtsmediziner klärt auf

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Ein Toter auf einer Berliner Strasse - Opfer eines heimtückischen Mordes oder ein tragischer Unfall? Eine grausam verstümmelte Frauenleiche - war es ein brutales Sexualverbrechen? Ein Ehepaar mit schweren Vergiftungssymptomen - standen die beiden auf der Todesliste des russischen Geheimdiensts? Der Rechtsmediziner Michael Tsokos wird immer dann von den Ermittlungsbehörden um Hilfe gebeten, wenn sie bei ihrer Aufklärungsarbeit rechtsmedizinische Expertise benötigen. Er soll herausfinden, was die Toten nicht mehr erzählen können: War es Mord? War es Suizid? Oder war es ein Unfall? Realistisch und hautnah schildert Tsokos rätselhafte Fälle, an deren Lösung er selbst massgeblich beteiligt war. Im Obduktionssaal und im Labor fügt der Forensik-Spezialist die Indizien wie Puzzleteile zu einem Gesamtbild zusammen, das zur Rekonstruktion des Falles führt.

Portrait
Prof. Dr. Michael Tsokos, geboren 1967 in Kiel, leitet das Institut für Rechtsmedizin der Charité und das Landesinstitut für gerichtliche und soziale Medizin in Berlin. Er ist der bekannteste deutsche Rechtsmediziner und als Experte im In- und Ausland tätig, beispielsweise für die UN zur Identifizierung ziviler Opfer in Kriegsgebieten. 2005 wurde ihm der Medienpreis "Bambi" für seinen Einsatz bei der Identifizierungs-Mission deutscher Tsunami-Opfer in Thailand verliehen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 336
Erscheinungsdatum 01.04.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-78583-6
Verlag Droemer Knaur Verlag
Maße (L/B/H) 188/125/25 mm
Gewicht 256
Verkaufsrang 30.743
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen


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Gerichtsmedizin vom Feinsten
von einer Kundin/einem Kunden am 04.07.2016

Michael Tsokos begegnen bei seiner Arbeit als Rechtsmediziner die merkwürdigsten und vielfältigsten Fälle. Oftmals Leichen, deren Todesursache er oder seine Kollegen feststellen müssen, aber auch Lebende, die mit viel Einfallsreichtum versuchen, etwas vorzutäuschen, was nicht ist. Ein paar seiner kuriosesten und denkwürdigsten Fälle hat er hier versammelt, aufbereitet mit... Michael Tsokos begegnen bei seiner Arbeit als Rechtsmediziner die merkwürdigsten und vielfältigsten Fälle. Oftmals Leichen, deren Todesursache er oder seine Kollegen feststellen müssen, aber auch Lebende, die mit viel Einfallsreichtum versuchen, etwas vorzutäuschen, was nicht ist. Ein paar seiner kuriosesten und denkwürdigsten Fälle hat er hier versammelt, aufbereitet mit einer ordentlichen Portion Humor und meistens im Stil eines Krimis erzählt, ohne dabei die medizinischen Fakten außer Acht zu lassen. Interessant und lesenswert!

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Erschreckende Wirklichkeit
von Kerstin Stutzke aus Berlin am 25.10.2015

Prof. Michael Tsokos ist der führende Rechtsmediziner Deutschlands. In diesem Buch zeigt er das Facettenreichtum seines Berufsbildes bzw. des Todes allgemein auf. Für Laien verständlich, berichtet er von der Geschichte der Rechtsmedizin und das Deutschland noch immer eines der führenden Länder in dieser Wissenschaft ist. Doch er belässt es... Prof. Michael Tsokos ist der führende Rechtsmediziner Deutschlands. In diesem Buch zeigt er das Facettenreichtum seines Berufsbildes bzw. des Todes allgemein auf. Für Laien verständlich, berichtet er von der Geschichte der Rechtsmedizin und das Deutschland noch immer eines der führenden Länder in dieser Wissenschaft ist. Doch er belässt es nicht nur bei der Theorie. Anhand vieler Beispiele berichtet er über seine Arbeit und wie diese den Ermittlungsbehörden hilft, einen Täter für einen Mord zu ermitteln. So berichtet er zum Beispiel von einem Leichenfund bzw. vom Fund von Leichenteilen in mehreren Koffern. Zuerst wird der Torso gefunden, anschließend die Extremitäten - nur der Kopf bleibt vorerst verschwunden. Eine genaue Todesursache kann anhand der gefundenen Leichenteile nicht festgestellt werden und auch die Identität des Opfers ist noch unbekannt. Doch der Mann hatte unverkennbare Merkmale - er war stark tätowiert. Tatsächlich gelingt es den ermittelnden Behörden auf einer entsprechenden Convention, anhand von Fotos, das Opfer zu identifizieren und so schlussendlich dem Täter Schritt für Schritt näher zu kommen, doch erst der Fund des Kopfes offenbart das genaue Ausmaß des Verbrechens. Doch nicht nur von Gewalttaten berichtet Michael Tsokos. Auch mit Selbsttötungen und Unfällen hat er zu tun. So zum Beispiel Tötungen bzw. Unfälle durch Kohlenmonoxid, einem geruchslosen Gas, durch das auf tragische Weise versehentlich viele Menschen (gerade zu Zeiten, als es noch keine Zentralheizungen gab) umkamen, was jedoch auch von vielen Menschen genutzt wurde und nach wie vor wird, um den Freitod zu wählen, ja erschreckender noch, es gibt sogar Communitys im Internet, die sich mit (bevorstehenden) Selbstmorden auseinander setzen und wo sich die User zu einem gemeinschaftlichen Selbstmord verabreden können. Erschreckende Wirklichkeit! Dieses Buch ist mit unter nicht nur ein "normales" Sachbuch, es ist tatsächlich eine Sammlung dessen, was gesehen ist und zeigt deutlich auf, was Menschen anderen Menschen antun können, teils aus den niedersten Beweggründen. Neben den oben genannten Fällen erschreckte mir vor allem ein Fall, der in diesem Buch beschrieben wurde, über eine Frau, die an ihrem Sohn das Münchhausen-Stellvertretersyndrom ausübte und dieses Kind so mehr als einmal in akute Lebensgefahr brachte. Fakt ist, die geschilderten Fälle muteten so unglaublich an, dass ich mir immer wieder während des Lesens sagen musste "Es ist real, es ist keine Fiktion" und es führte mir vor Augen, wie niederträchtig manche Menschen sein können, doch eines ist gewiss, dank der Arbeit der Rechtsmediziner bleiben diese Taten nicht unentdeckt und die Täter können zur Rechenschaft gezogen werden.

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von Jana Zawadzki aus Essen am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Nichts ist so grausam wie das Leben selbst! In seinem dritten Buch erzählt Tsokos wieder über seine Arbeit als Rechtsmedinziner, und das Leben bietet viel Stoff zum Schreiben.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Nachdem ich den "Totenleser" gelesen habe musste ich einfach mehr von Tsokos lesen! Es ist auch für eingefleischte Krimifans wirklich ein tolles Leseerlebnis seine Titel zu lesen

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Ein Einblick in die moderne Forensik
von Michael Lehmann-Pape am 02.09.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

„... denn in diesem Buch geht es um Mord und Todschlag“. Anknüpfend an die seit Jahren erfolgreichen medialen Darstellungen der Aufklärung von Gewaltverbrechen mittels der Kriminaltechnik, legt Michael Tsokos einen Einblick in seine „Arbeitswelt“ vor. Eine Arbeit, die auf dem neusten Stand der Technik am Tatort, auf dem Obduktionstisch und... „... denn in diesem Buch geht es um Mord und Todschlag“. Anknüpfend an die seit Jahren erfolgreichen medialen Darstellungen der Aufklärung von Gewaltverbrechen mittels der Kriminaltechnik, legt Michael Tsokos einen Einblick in seine „Arbeitswelt“ vor. Eine Arbeit, die auf dem neusten Stand der Technik am Tatort, auf dem Obduktionstisch und im Labor Spuren findet, Spuren deutet und Zusammenhänge herstellt, die im einzelnen hoch spannend sich nicht nur lesen, sondern auch sind. Fundiert und mit hohem Fachwissen ausgestattet gelingt es Tsokos dabei zudem noch, sehr unterhaltsam zu schreiben. Selbst sehr trockene Untersuchungswege stellt Tsokos im Zusammenhang mit den jeweiligen Fällen flüssig geschrieben und anregend zu lesen dar. Wobei es reale Ereignisse, reale Todesfälle und reale Ermittlungen sind, die in den sechs thematischen Kernkapiteln des Buches (von der lebensgefährlichen Mutterliebe über ein „mörderisches Phantom“ bis hin zu Sexualdelikten) zu Grunde liegen und den Leser mit hinein nehmen in „eine Welt voll abscheulicher und roher Gewalt“. Wobei der Tod fast immer „mit einer ganz besonderen Klaviatur“ ausgestattet ist, sich, wie Tsokos darlegt, aber grundlegend in drei Kategorien einteilen lässt: „natürlich, nicht natürlich und ungewiss“. Und das „Ungewisse“ ist eben jene Kategorie ist, in der Rechtsmediziner dann vorwiegend tätig werden. So, wie bei jenem unbekannten Toten, jener Leiche, die quasi nur mehr als Torso vorhanden ist, verpackt in einem Koffer. Ein Rumpf mit vielen Tätowierungen. Erste Anhaltspunkte, ein Puzzle Schritt für Schritt zusammenzusetzen. Gute Nerven braucht der Leser natürlich schon, wenn es an den Obduktionstisch geht, Tsokos verbrämt seine Arbeit nicht, wie unter einer hellen Leuchte beschreibt er alle Aspekte nicht nur dieses Falles. Aufgelockert aber im gesamten Buch durch die Einführung von Dialogen und Hintergründen, die in Teilen das Buch fast wie einen Roman oder Thriller wirken lassen. Wobei im Übrigen nicht nur Leichen als Arbeitsgebiet vorgestellt werden. Auch der (durchaus noch lebendige) Mann, der einen Mordversuch mittels einer Schlinge überlebt haben will und mit einer wilden Geschichte nun Ermittlungen in Gang setzt, bei denen durchaus auch er selbst zum Objekt der Untersuchungen werden wird, gehört zum Spektrum der Tätigkeit des Rechtsmediziners. Vielfache interessante Fälle, von obskur bis spannend, von offenkundig bis kniffelig stellt Tsokos lebendig dar und vermittelt so durch sein Buch einen fundierten und gut zu lesenden Eindruck vom aktuellen Stand der Forensik, vom „CSI der Realität“. Eine kurzweilige, anregende und sachlich interessante Lektüre.

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Spektakulär und unfassbar!
von Marion Olßon aus Reutlingen am 22.04.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Michael Tsokos, bekannt als Mitautor von „ Abgeschnitten“, gemeinsam mit Sebastian Fitzek, hat er an diesem überaus spannenden Thriller geschrieben. In der „ Klaviatur des Todes“ nimmt er sich nun den tatsächlich begonnen Tötungsdelikten an. Unheimlich präzise, spannend und manchmal rätselhaft. Die Realität steht der Fiktion in nichts... Michael Tsokos, bekannt als Mitautor von „ Abgeschnitten“, gemeinsam mit Sebastian Fitzek, hat er an diesem überaus spannenden Thriller geschrieben. In der „ Klaviatur des Todes“ nimmt er sich nun den tatsächlich begonnen Tötungsdelikten an. Unheimlich präzise, spannend und manchmal rätselhaft. Die Realität steht der Fiktion in nichts nach. Ja, ich wage zu behaupten, dadurch dass es sich um tatsächliche Begebenheiten handelt, verstärkt sich der Gänsehauteffekt. Ein unglaublich faszinierendes Buch von Deutschlands wohl bekanntestem Gerichtsmediziner, aus dem Leben gegriffen und spektakulär!

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Nichts ist spannender als die Wirklichkeit!
von Dr. Exitus am 28.03.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Diese Buch ist eine sehr gelungene Fortsetzung.Spannend und einfühlsam gewährt der Rechtsmediziner Michael Tsokos einen tiefen Einblick in seinen spannenden Arbeitsalltag und zeigt auf, auf wie vielfältige Weise die Rechtsmedizin bei der Verbrechensaufklärung helfen kann.Wer die Vorgängerbücher mag,dem wird diese gelungene Fortsetzung ebenso gefallen.(Und wer die Vorgängerbücher nicht kennt,sollte... Diese Buch ist eine sehr gelungene Fortsetzung.Spannend und einfühlsam gewährt der Rechtsmediziner Michael Tsokos einen tiefen Einblick in seinen spannenden Arbeitsalltag und zeigt auf, auf wie vielfältige Weise die Rechtsmedizin bei der Verbrechensaufklärung helfen kann.Wer die Vorgängerbücher mag,dem wird diese gelungene Fortsetzung ebenso gefallen.(Und wer die Vorgängerbücher nicht kennt,sollte diese auch zusätzlich unbedingt lesen!)FAZIT:Tolles Buch,sehr spannend und durchaus auch lehrreich über die Möglichkeiten und Methoden der Rechtsmedizin.Sehr lesenswert!

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Wahre Fälle aus der Rechtsmedizin
von Katzenpersonal Kleeblatt aus Berlin am 13.03.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Michael Tsokos, der Autor, schreibt über das, wovon er am meisten versteht, über Fälle aus der Rechtsmedizin. Das Buch ist unterteilt in verschiedene Kapitel. So erzählt der Autor beispielsweise in "Die Klaviatur des Todes" über die Entwicklung der Rechtsmedizin und ihrer immer mehr in den Vordergrund rückende Stellung in der Gesellschaft.... Michael Tsokos, der Autor, schreibt über das, wovon er am meisten versteht, über Fälle aus der Rechtsmedizin. Das Buch ist unterteilt in verschiedene Kapitel. So erzählt der Autor beispielsweise in "Die Klaviatur des Todes" über die Entwicklung der Rechtsmedizin und ihrer immer mehr in den Vordergrund rückende Stellung in der Gesellschaft. Besonderes Augenmerk legt er dabei auf eine spezielle "Maschine", den Computertomographen, mit deren Hilfe die Rechtsmedizin in der Lage ist, feine mehrschichtige Aufnahmen des Körpers von Toten machen zu können. Durch die Auswertung der Bilder des Computertomographen ist der Mediziner in der Lage, schon vor Öffnung des Toten feststellen zu können, ob und wo sich Metallteile im Körper befinden, oder wie z.B. die Beschaffenheit der Schädeldecke ist, die früher mühsam wieder erstellt werden musste, nachdem die Kopfhaut abgezogen wurde. Der Leser erfährt auch in diesem Kapitel, dass die deutsche Rechtsmedizin gemeinsam mit der österreichischen führend in der Welt ist, dass Studenten aus aller Welt sich in Deutschland ausbilden lassen. Was für mich überraschend war, ist die Tatsache, dass die Rechtsmedizin nicht nur für die Obduktionen von Toten zuständig ist, sondern dass diese auch oftmals bei Untersuchungen an Lebenden hinzugezogen werden, so z.B. wenn vermutet wird, dass eine Tat nur vorgetäuscht wurde. In weiteren Kapiteln lässt Michael Tsokos den Leser teilhaben an die Herangehensweise der Rechtsmediziner. So klärt er auf, wie sie den Tätern auf die Spur kommen, die eine kriminelle Handlung nur vorgetäuscht haben, sei es durch Selbstverletzung und wie man diese erkennen kann. Ein Beispiel bringt er auch über einen Betrug, um einer Gefängnisstrafe zu entkommen. Unglaublich, auf welche Ideen die Leute kommen. Einige Fälle sind wirklich unglaublich, krank in ihrer Ansatzweise und für den normalen Menschen nicht nachvollziehbar. Mich persönlich hat der Fall "Lebensgefährliche Mutterliebe" mehr als betroffen gemacht. Für mich absolut unvorstellbar, was eine Mutter ihrem Kind antun kann. Dabei geht es um das sogenannte Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom, in dem die Mutter um Aufmerksamkeit hechelt, indem sie ihr Kind quält. Michael Tsokos bringt dazu einen Satz, der nachdenklich macht: "Immer wenn ein Kind eines nicht natürlichen Todes stirbt, ist ein Erwachsener daran schuld. Auf diese einfache Weise lässt es sich tatsächlich herunterbrechen" (Seite 325) Ein gelungenes Buch, das wahre, schreckliche Geschichten wiederspiegelt, die genauso passiert sind und die Rolle der Rechtsmedizin in diesen. Aber auch ein Buch, dass die Rechtsmedizin in einem anderen Licht erscheinen lässt, nämlich als die helfende Hand zur Aufklärung von Tötungsdelikten oder betrügerischen Versuchen. Michael Tsokos sagt, er hätte den besten Beruf der Welt. Langweilig wird ihm sicher nicht und die Vielfalt der einzelnen Fälle ist leider unerschöpflich. Auch befindet sich die Rechtsmedizin immer noch in der Weiterentwicklung, bleiben wir also gespannt, was noch so alles kommt. Dieses Buch kann ich wärmstens weiterempfehlen kann.

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:-)
von einer Kundin/einem Kunden am 22.06.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Ich kann mich der Rezension von ..... Zitat: Mmmmh... Das Buch ist gut geschrieben, jedoch muss man sagen, dass es zeitweise etwas schleppend ist, da z.B. zum Thema Kohlenmonoxid 4-6 gleiche Fälle beschrieben sind, die man hätte durch andere ersetzen können.... .....nur anschließen!

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Mmmmh...
von einer Kundin/einem Kunden am 19.06.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Das Buch ist gut geschrieben und macht auch Spaß beim lesen, jedoch muss man sagen, dass das Buch zeitweise etwas schleppend ist, da z.B. zum Thema Kohlenmonooxid 4-6 gleiche Beispiele beschrieben sind, die man hätte durch andere ersetzen können, aber sonst kann man voll und ganz zufrieden sein!

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Dem Verbrechen auf der Spur
von Kerstin Thieme aus Zittau am 07.04.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Der Rechtsmediziners Prof. Dr. med. Michael Tsokos leitet das Institut für Rechtsmedizin der Berliner Charité und ist im In- wie Ausland als Experte tätig. In seinem neuesten Sachbuch geht es um rechtsmedizinische Aufklärung auf verschiedenster Ebene, denn wann immer es bei Todesfällen „nicht natürlich“ oder „ungewiss“ zugeht, ist die... Der Rechtsmediziners Prof. Dr. med. Michael Tsokos leitet das Institut für Rechtsmedizin der Berliner Charité und ist im In- wie Ausland als Experte tätig. In seinem neuesten Sachbuch geht es um rechtsmedizinische Aufklärung auf verschiedenster Ebene, denn wann immer es bei Todesfällen „nicht natürlich“ oder „ungewiss“ zugeht, ist die Rechtsmedizin gefragt. Informativ und sachlich berichtet der Autor von rätselhaften Fällen aus seiner eigenen Berufspraxis, an deren Aufklärung er maßgeblich beteiligt war. Meine Meinung: Einer breiteren Masse wurde Michael Tsokos durch seine Zusammenarbeit am Thriller „Abgeschnitten“ mit Sebastian Fitzek bekannt. Ich hatte das Vergnügen ihn auf der Leipziger Buchmesse persönlich zu treffen, um mir sein neuestes Werk signieren zu lassen. Außergewöhnliche Verbrechen, die genau so stattgefunden haben, beleuchtet der Autor in „Die Klaviatur des Todes“. Das Buch ist kein Thriller, kein Krimi, aber dennoch folgt man gebannt der Handlung, immer im Hinterkopf, dass die Fälle hier nicht dem Hirn eines fantasievollen Autors entstammen, sondern tatsächlich der Realität. Um so erschreckender erscheinen teilweise die Reaktionen der Täter und Opfer. Es geht um eine zerstückelte Leiche, bei der erst der gefundene Kopf Rückschlüsse auf die Todesart zulässt. Falschaussagen und bewusst manipulierte Fährten sind ebenso Thema wie lebensgefährliche Mutterliebe. Der lautlose Tod mithilfe von Kohlenmonoxid-Vergiftung wurde für meinen Geschmack ein wenig zu ausführlich beleuchtet und führt hoffentlich nicht zu Nachahmern. Auch sexuell motivierte Tötungsdelikte werden nicht ausgespart. Schlussendlich fließen auch die Möglichkeiten der modernen Technik und Ausblicke auf die Zukunft der Rechtsmedizin mit ein. Wer Serien wie CSI, Bones und Ähnliches mag, die oftmals zu Übertreibungen neigen, kann hier die reelle Entsprechung finden. Denn wie Tsokos selbst sagt: „Es gibt tatsächlich nichts, was es nicht gibt.“ Von mir eine klare Empfehlung und 4,5 Sternchen.

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