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Die Kunst, Recht zu behalten

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Mit seinem streitbaren Plädoyer »Die Kunst, Recht zu behalten« lieferte Schopenhauer eine brillante Einführung in die Tricks und Kniffe des erfolgreichen Argumentierens. Dabei ging es dem berühmten Philosophen sowohl um das rhetorische Vermögen, die eigenen Argumente geschickt zu vertreten, als auch darum, die Strategien der Gesprächspartner besser zu durchschauen. Höchst unterhaltsam und überzeugend erläutert er anhand von 38 Kunstgriffen, auf welche Weise derjenige, der Recht hat, am Ende auch tatsächlich Recht behält.
Portrait

Arthur Schopenhauer, 1788 in Danzig geboren, beschloss mit 17, Philosophie zu studieren, und veröffentlichte bereits in seinem 30. Lebensjahr, von der Öffentlichkeit völlig ignoriert, sein Hauptwerk »Die Welt als Wille und Vorstellung« .Erst gegen Ende seines Lebens erntete er Ruhm mit dem Werk »Parerga und Paralipomena «. Es bildete sich ein kleiner Kreis von Verehrern um den fl ötespielenden »ungeselligen Gesellen«, der seine Pudel »Du Mensch« schimpfte, wenn sie unartig gewesen waren. Schopenhauer starb 1860 in Frankfurt am Main.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 107
Erscheinungsdatum April 2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86820-027-0
Verlag Nikol Verlagsges.mbH
Maße (L/B/H) 195/136/20 mm
Gewicht 231
Buch (gebundene Ausgabe)
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Recht zu behalten..
von einer Kundin/einem Kunden am 29.03.2011

Der Philosoph Schopenhauer, der sich selbst ja durchaus als den Vollender der kantschen (und damit westlichen, modernen) Philosophie betrachten konnte, schreibt aus der Perspektive desjenigen, der Recht hat - was sonst? - eine Anleitung, wie man in einer Diskussion Recht behält. Ein interessantes, gut geschriebenes Büchlein; nützlich für solche,... Der Philosoph Schopenhauer, der sich selbst ja durchaus als den Vollender der kantschen (und damit westlichen, modernen) Philosophie betrachten konnte, schreibt aus der Perspektive desjenigen, der Recht hat - was sonst? - eine Anleitung, wie man in einer Diskussion Recht behält. Ein interessantes, gut geschriebenes Büchlein; nützlich für solche, die Schopenhauer mögen aber auch für jene, die ihn nicht kennen. Sicher wird erstere Gruppe jedoch mehr Freude an Schopenhauers doch sehr typischen Stil haben..

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Schopenhauer modernisiert
von Astrid Birk am 30.09.2007
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Das Einzigartige an Schopenhauers „Kunst Recht zu behalten“ ist der für seine Zeit innovative Versuch, die Funktionsweise von Rhetorik mittels eines begrenzten Satzes prinzipieller Regeln zu beschreiben. Auf den Erkenntnissen der lateinischen und griechischen Klassiker aufbauend, läutet er den Beginn der modernen Rhetorik ein. Fraglich ist, ob ein begrenzter... Das Einzigartige an Schopenhauers „Kunst Recht zu behalten“ ist der für seine Zeit innovative Versuch, die Funktionsweise von Rhetorik mittels eines begrenzten Satzes prinzipieller Regeln zu beschreiben. Auf den Erkenntnissen der lateinischen und griechischen Klassiker aufbauend, läutet er den Beginn der modernen Rhetorik ein. Fraglich ist, ob ein begrenzter Satz an Regeln tatsächlich dazu in der Lage sein kann, die gesamte Vielfalt der Kunst der rhetorischen Anwendungen abzubilden. Keineswegs fraglich ist der didaktische und analytische Nutzen seines Versuchs: Es dürfte allgemeine Übereinstimmung in der Ansicht herrschen, dass es bei weitem einfacher ist, sich der Rhetorik über das Studium klarer, prinzipieller Einzelbausteine zu nähern als sein Wissen in der möglicherweise schmerzlichen praktischen Erfahrung der Gesamtvielfalt des Themenkomplexes erwerben zu müssen. Das erstaunliche und bemerkenswerte an diesem Buch ist aber nicht die Schopenhauersche Arbeit, sie macht auch nur knapp die Hälfte des gesamten Werkes aus. Das, was diesem Buch Wert verleiht, ist Gitta Peyn’s umfangreiche Weiterführung des schopenhauerschen Ansatzes. Zuerst einmal gelingt ihr eine prägnante Verdichtung der schopenhauerschen Regeln. Nicht ihre Anzahl wird verringert, sondern ihr Inhalt wird auf den Punkt gebracht, was sie entschieden leichter erlernbar und erinnerbar macht. Und dann schafft sie, was schon so vielen Kopfzerbrechen bereitet hat: Sie demonstriert die praktische Anwendung der mitunter schwerverständlichen schopenhauerschen Formalismen in leicht erfassbaren, alltäglichen Beispielen. Darüber hinaus liefert Frau Peyn, in einem dem praktischen Werk vorangestellten Aufsatz, einen Rahmen zum Nachdenken und Diskutieren über die ethischen Aspekte der Anwendung von Kommunikation im Allgemeinen und Rhetorik im Besonderen. Fazit: Ein bemerkenswertes und äußerst lesenswertes Buch, das jedem Rhetorik lernenden und ausübenden, sprachphilosophisch und ethisch Interessierten wichtige Erkenntnisse zugänglich macht.

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Richtig diskutieren lernen mit Schopenhauer
von Phil O'Sof am 14.06.2006
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Um in einer (beliebigen) Diskussionen nicht gleich und nicht leicht über den Tisch gezogen zu werden, empfiehlt es sich, vorher ein paar Gedanken darüber zu verlieren, welche Argumentationsmuster es gibt. Dann weiß man nämlich, welche Kniffe der Gesprächspartner anzuwenden versuchen kann, so dass man 1. darauf gefasst ist und... Um in einer (beliebigen) Diskussionen nicht gleich und nicht leicht über den Tisch gezogen zu werden, empfiehlt es sich, vorher ein paar Gedanken darüber zu verlieren, welche Argumentationsmuster es gibt. Dann weiß man nämlich, welche Kniffe der Gesprächspartner anzuwenden versuchen kann, so dass man 1. darauf gefasst ist und 2. angemessen kontern kann. Schopenhauer geht es dabei aber nicht um das bloße Recht-behalten, egal, ob man Recht oder Unrecht hat, sondern darum, dass man, wenn man die Wahrheit vertritt, nicht von einem redegewandten, aber falsch liegenden Gesprächspartner überrumpelt wird. Die 38 "Kunstgriffe" der philosophischen Dialektik werden alle mit mehreren Beispielen veranschaulicht, so dass die Lektüre zwar anspruchsvoll, aber dennoch verständlich bleibt. Einige lateinische und griechische Fachbegriffe hören sich schlimmer an, als sie sind, und sie werden zudem erklärt. Als Hilfestellung zur Lektüre finde ich es sehr bequem, sich den Text mittels eines Hörbuchs vorlesen zu lassen.

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Uneingeschränkt empfehlenswert!
von einer Kundin/einem Kunden aus Ingolstadt am 03.10.2007
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Schon ein paar Mal bin ich auf dieses Werk von Schopenhauer gestoßen, nachdem ich ein wenig zum Thema Schopenhauer recherchiert habe. Anfangs reagierte ich noch ablehnend auf den Titel, so dass ich einen großen Bogen darum gemacht habe: Ich bin eher ein Mensch der auf Authentizität und auf Richtigkeit... Schon ein paar Mal bin ich auf dieses Werk von Schopenhauer gestoßen, nachdem ich ein wenig zum Thema Schopenhauer recherchiert habe. Anfangs reagierte ich noch ablehnend auf den Titel, so dass ich einen großen Bogen darum gemacht habe: Ich bin eher ein Mensch der auf Authentizität und auf Richtigkeit Wert legt, anstatt darauf Recht zu haben. Wieso kaufte ich nun letztendlich trotzdem dieses Buch?! Leider teilen viele Mitmenschen nicht dieselbe Ansicht was Authentizität und Richtigkeit angeht. So wurde ich oft Opfer von schlitzohrigen Menschen, die nur Wert auf die persönliche Ebene legten. Das heißt, während es auf der Oberfläche so aussieht, als ginge es um das Thema, wird in Wirklichkeit etwas ganz anderes kommuniziert: „Ich bin besser als Du!“ Niedergeschlagen davon, dass immer der Ehrliche der Dumme ist und die weniger Ehrlichen tatsächlich fast überall das Ruder in der Hand halten (von der Politik bis zu den großen Konzernen), löste ich mich langsam aber sicher von meinem Rosa-Wolken-Idealismus. Mir wurde klar: Nur wenn ich mit offenen Augen völlig unidealistisch an alles herangehe, kann ich auch so agieren und reagieren, dass eine Kooperation mit anderen dort möglich ist, wo diese das wirklich wollen und umgekehrt da passend vorgehen, wo das nicht der Fall ist. „Die Kunst Recht zu behalten“ wurde ja von Arthur Schopenhauer auf der Grundlage eines ziemlich negativen Menschenbildes geschaffen. Idealismus wird eben häufig nach etlichen Enttäuschungen durch Fatalismus ersetzt – Schopenhauer zählt zu den Opfern eines solchen übertriebenen Idealismus, ein anderes gutes Beispiel ist Mark Twain. Ein Buch nur von Schopenhauer hätte ich mir nicht kaufen können, dazu war mir meine Enttäuschung einerseits zu gefährlich, andererseits zu wertvoll. Dieses Buch aber wird ja bestens durch Beispiele, Kommentare und eine sehr gute Abhandlung über Ethik ergänzt. So ergibt sich ein rundes Bild: Man kann es schaffen, gute Gespräche zu führen, wenn man weiß, wie es geht. Umgekehrt kann man es schaffen, diejenigen loszuwerden, die das überhaupt nicht vorhaben. Das Buch ist also ein gutes Beispiel für den richtigen Mittelweg: Man bleibt dabei, von den Menschen das Beste zu erwarten, aber man lässt sich auch nicht mehr blenden und selegiert „Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen“.

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Arthur Schopenhauer: "Die Kunst, Recht zu behalten"
von einer Kundin/einem Kunden am 16.05.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Dieses Werk Schopenhauers veröffentlichte er zu Lebzeiten nicht und wurde erst in seinem Nachlass entdeckt und publiziert. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit entstand dieses kleine Büchlein in seinen letzten Lebensjahren. In Frühen Jahren begann Schopenhauer bereits sich über diese Themen Gedanken zu machen, erst später aber vervollständigte er sein... Dieses Werk Schopenhauers veröffentlichte er zu Lebzeiten nicht und wurde erst in seinem Nachlass entdeckt und publiziert. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit entstand dieses kleine Büchlein in seinen letzten Lebensjahren. In Frühen Jahren begann Schopenhauer bereits sich über diese Themen Gedanken zu machen, erst später aber vervollständigte er sein Werk. Rückblickend meinte er: »Die Schliche, Kniffe und Schikanen, zu denen sie (die Leute), um nur Recht zu behalten, greifen, sind so zahlreich und mannigfaltig, und dabei doch so regelmässig wiederkehrend, dass sie mir, in früheren Jahren, ein eigener Stoff zum Nachdenken wurden, welches sich auf das rein Formale derselben richtete, nachdem ich erkannt hatte, dass so verschieden auch sowohl die Gegenstände der Diskussion, als die Personen sein mochten, doch die selben und identischen Schliche und Kniffe stets wiederkamen und sehr wohl zu erkennen waren. Dies brachte mich damals auf den Gedanken, das bloss Formale besagter Schliche und Kniffe vom Stoff rein abzusondern und es, gleichsam als ein sauberes anatomisches Präparat, zur Schau zu stellen. Ich sammelte also alle die so oft vorkommenden unredlichen Kunstgriffe beim Disputieren und stellte jeden derselben in seinem eigentümlichen Wesen, durch Beispiele erläutert und durch einen eigenen Namen bezeichnet, deutlich dar, fügte endlich auch die dagegen anzuwendenden Mittel, gleichsam die Paraden zu diesen Finten, hinzu; woraus denn eine förmlich eristische Dialektik erwuchs.« [sic!] (S. 12) Schopenhauer geht in »achtunddreissig Kunstgriffen dargestellt« diesen Fragen nach. Es wird klar, weshalb gewisse Menschen in einer Diskussion die Oberhand behalten können, auch wenn sie faktisch und objektiv mit ihrer Meinung nicht Recht haben. »Eristische Dialektik ist die Kunst zu disputieren, und zwar so zu disputieren, dann man recht behält, also per fas net nefas (mit rechten wie mit unrechten Mitteln). Man kann nämlich in der Sache selbst objective Recht haben und doch in den Augen der Beisteher, ja bisweilen in seinen eignen, Unrecht behalten. Wenn nämlich der Gegner meinen Beweis widerlegt, und dies als Widerlegung der Behauptung selbst gilt, für die es jedoch andre Beweise geben kann; in welchem Fall natürlich für den Gegner das Verhältnis umgekehrt ist: er behält Recht, bei objektivem Unrecht. Also die objektive Wahrheit eines Satzes und die Gültigkeit desselben in der Approbation der Streiter und Hörer sind zweierlei.« [sic!] (S. 20) Woher das rühre? Der Griesgram Schopenhauer ist überzeugt: »Von der natürlichen Schlechtigkeit des menschlichen Geschlechts. Wäre dies nicht, wären wir von Grund aus ehrlich, so würden wir bei jeder Debatte bloss darauf ausgehn, die Wahrheit zu Tage zu fördern, ganz unbekümmert ob solche unsrer zuerst aufgestellten Meinung oder der des Andern gemäss ausfiele: die würde gleichgültig, oder wenigstens ganz und gar Nebensache sein.« [sic!] (S. 20) Das Buch sollte aber nicht so gelesen werden, dass man »nun immer Recht behält«, egal ob der eigene Standpunkt der »Wahrheit« entspricht, oder nicht. Das ist auch nicht Schopenhauers Ziel, auch wenn man bei gewissen von ihm geschriebenen Punkten darauf kommen könnte. Er will, so meine Interpretation, dem Leser und kritischen Geist eher diese in Diskussionen wiederkehrenden »Kniffe und Schikanen« näherbringen, um sich dagegen wehren zu können, wenn Menschen (bewusst oder unbewusst) immer wieder voller Überzeugung ihre Argumente darlegen, die weder auf Fakten noch auf der Wahrheit beruhen.

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Klassiker sind immer gut
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 24.12.2012
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Wie für die jetzige Generation geschrieben. Menschen sind nun mal immer Menschen.

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