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Die Leiden des jungen Werther

(34)
Die Geschichte einer jungen Liebe – radikal, kompromisslos und leidenschaftlich bis in den Tod. Bis heute ist Goethes Werther der schönste Liebesroman der deutschen Literatur.
Portrait

1749
Am 28. August wird Johann Wolfgang Goethe in Frankfurt am Main geboren als Sohn des Kaiserlichen Rats Johann Caspar Goethe und seiner Frau Catharina Elisabeth, geb. Textor.
1750
12. Dezember: Geburt der Schwester Cornelia.
1765-1768
Studium der Rechte in Leipzig; Liebesbeziehung zu Anna Katharina (Käthchen) Schönkopf, Sammlung der Gedichte für sie im Liederbuch >Annette<.
1768-1770
Aufenthalt im Elternhaus, Krankheit und Rekonvaleszenz. Kontakte zu pietistischen Zirkeln.
1770
Fortsetzung des Studiums in Strassburg; enger Austausch mit Herder (Shakespeare, Ossian); seit Oktober Liebe zu Friederike Brion.
1771
6. August: Promotion zum >Licentiatus juris<. 7. August: Abschied von Friederike. 9. August: Rückreise nach Frankfurt. Anfang September: Zulassung zur Advokatur in Frankfurt a.M. November bis Dezember: Geschichte Gottfriedens von Berlichingen dramatisiert.
1772
Praktikum am Reichskammergericht in Wetzlar. Liebe zu Charlotte Buff (verlobt mit Johann Christian Kestner).
1773
Götz von Berlichingen (2. Fassung der Geschichte Gottfriedens) erscheint anonym. Satyros, Jahrmarktsfest zu Plundersweilern, erste Arbeit an Faust
1774
Februar-April: Die Leiden des jungen Werthers (erscheinen zur Herbstmesse). Juli-August: Rheinreise mit Lavater, Schmoll und Basedow.
1775
Aprilmesse: Verlobung mit Lili Schönemann. Mai-Juli: erste Schweizer Reise. September: Einladung an den Weimarer Hof durch Herzog Carl August. Herbstmesse: Aufhebung
der Verlobung mit Lili Schönemann. 7. November: Ankunft in Weimar. 11. November: Begegnung mit Charlotte von Stein.
1776
11. Juni: Ernennung zum >Geheimen Legationsrat<.
1777
16. Februar: erste Arbeit an Wilhelm Meisters theatralischer Sendung. 8. Juni: Tod der Schwester Cornelia. 29. November- 19. Dezember: Harzreise (Harzreise im Winter).
1779
6. April: Uraufführung von Iphigenie auf Tauris. 5. September: Ernennung zum >Geheimen Rat<. 
1780
Zweite Schweizer Reise (als Begleiter des Herzogs). September: Reise durch Thüringen (»Über allen Wipfeln ist Ruh«).
1781
Oktober-November: Goethe hört in Jena anatomische Vorlesungen und beginnt in der Weimarer Zeichen-Akademie mit Vorträgen über Anatomie.
1782
April: Adelsdiplom von Joseph II. 25. Mai: Tod von Johann Caspar Goethe.
1785
Juli: erste Kur in Karlsbad.
1786
März: Beginn der botanischen Studien. Ende Juli-August: zweite Kur in Karlsbad.
1786-1788
Erste Reise nach Italien.
1787-1790
Goethe's Schriften. 8 Bde., Leipzig.
1788
Juni: Aufgabe aller Regierungsgeschäfte mit Ausnahme der Ilmenauer Kommissionen. 12. Juli: Christiane Vulpius begegnet Goethe (fortan Lebensgemeinschaft, Heirat 1806). September: erstes Treffen mit Schiller in Rudolstadt. Römische Elegien (1788-1790)
1789
Juni: Lösung des Verhältnisses mit Frau von Stein. 2. August: Abschluss von Tasso. 25.Dezember: Geburt des Sohns August.
1790
Faust. Ein Fragment
1791
Wiederaufnahme von Wilhelm Meister
1792-1800
Goethe's neue Schriften, 7 Bde., Berlin.
1792
8. August-16. Dezember: Campagne in Frankreich.
1793
12. Mai-22. August: Belagerung von Mainz. Reineke Fuchs
1794
Gespräch mit Schiller über die >Urpflanze<.
1796
Wilhelm Meisters Lehrjahre. Hermann und Dorothea (erscheint 1798).
1804
13. September: >Wirklicher Geheimer Rat<.
1805
9. Mai: Tod Schillers. Goethes Werke, 14 Bde., Tübingen
  
1806
21. April: Abschluss von Faust I
1808
13. September: Tod der Mutter. Faust I erscheint.
1809
April-Oktober:Die Wahlverwandtschaften erscheinen zur Herbstmesse). Herbst: erstes >Autobiographisches Schema<.
1810
Die Farbenlehre erscheint zur Ostermesse.
1811
September: 1. Teil von Dichtung und Wahrheit abgeschlossen (erscheint 1812).
1812
April-September: Karlsbad und Teplitz (Begegnung mit Beethoven).
1813
20. Januar: Tod Wielands.
1814
25. Juni-25. Oktober: erste Reise an Rhein, Main und Neckar.
1815-1819
Goethe's Werke, 20 Bde., Stuttgart und Tübingen.
1815
Heidelberg (September): Letzte Begegnung mit Marianne von Willemer.
1816
6. Juni: Tod Christianes. Teil I der Italienischen Reise
1817
August: Abschluss von Teil II der Italienischen Reise
1819
West-östlicher Divan
1821
Juli-September: Marienbad und Eger, Begegnung mit Ulrike von Levetzow. Wilhelm Meisters Wanderjahre, 1. Fassung.
1822
Juni-August: Marienbad (Familie von Levetzow), Eger.
1823
Juni-September: Marienbad (nicht akzeptierter Heiratsantrag an Ulrike von Levetzow), Eger.    19. September: Reinschrift der Elegie abgeschlossen.
1824
2. Oktober: Heinrich Heine besucht Goethe.
1827-1830
Goethe's Werke. Vollständige Ausgabe letzter Hand. 40 Bde., Stuttgart und Tübingen.
1829
Wilhelm Meisters Wanderjahre, 2. Fassung.
1830
26. Oktober: Tod des Sohns August in Rom.
1831
Juli: Faust II nach Abschluss des V. Akts versiegelt.
1832
Goethe stirbt am 22. März in Weimar.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 172
Erscheinungsdatum 24.10.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-458-36207-4
Verlag Insel Verlag
Maße (L/B/H) 189/120/14 mm
Gewicht 189
Auflage 3
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
34 Bewertungen
Übersicht
13
14
7
0
0

Sprachliche Gewandtheit und tragische Leidenschaft
von Philippe Nix am 17.12.2012

Der Briefroman "Die Leiden des jungen Werther" von Johann Wolfgang von Goethe schildert, wie der junge Werther, der Protagonist des Romans, mit seiner unerfüllten Liebe zu Lotte umgeht. Schon das Vorwort, wenn ich es mal so nennen darf, hat mir gleich sehr gut gefallen. Ich zitiere:"Und du, gute Seele, die... Der Briefroman "Die Leiden des jungen Werther" von Johann Wolfgang von Goethe schildert, wie der junge Werther, der Protagonist des Romans, mit seiner unerfüllten Liebe zu Lotte umgeht. Schon das Vorwort, wenn ich es mal so nennen darf, hat mir gleich sehr gut gefallen. Ich zitiere:"Und du, gute Seele, die du eben den Drang fühlst wie er [Werther], schöpfe Trost aus seinem Leiden, und laß das Büchlein deinen Freund sein, wenn du aus Geschick oder eigener Schuld keinen nähern finden kannst." Schon diese anfänglichen Worte sind sehr ergreifend. Vorallem sprachlich gefällt mir dieses Werk sehr gut. Goethes Sprache unterstützt die dramatische Handlung und ist, auch wenn sie dem ein oder anderen fremd anmuten mag, sehr schön und eindrucksvoll. Man mag mich für verrückt erklären, aber ich fand den Roman teilweise sogar sehr amüsant, was wahrscheinlich daran liegt, dass einige der damaligen Denkensweisen heutzutage sehr verschroben scheinen. Ich habe die Lektüre in jedem Fall genossen und würde sie jedem ans Herz legen, der sich entweder für Literatur interessiert oder etwas Trost nötig hat. Mit dem Werther hat Goethe zweifellos ein beeindruckendes Werk verfasst.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
eine emotionale Süßigkeit
von einer Kundin/einem Kunden aus Jena am 23.02.2007
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Werther ist ein ehrenwerter und aufrichtiger Mann, der, auf der Suche nach porträtwürdigen Naturgegebenheiten, sein Herz an die junge Lotte verliert, die seine Vorliebe für Literatur teilt und, trotz ihrer häuslichen Verpflichtungen, vollkommene Lebendigkeit und Lebensfreude verkörpert. Eine stille Liebe keimt aus derer Kennenlernen; für Werther zunächst eine sehnsüchtige... Werther ist ein ehrenwerter und aufrichtiger Mann, der, auf der Suche nach porträtwürdigen Naturgegebenheiten, sein Herz an die junge Lotte verliert, die seine Vorliebe für Literatur teilt und, trotz ihrer häuslichen Verpflichtungen, vollkommene Lebendigkeit und Lebensfreude verkörpert. Eine stille Liebe keimt aus derer Kennenlernen; für Werther zunächst eine sehnsüchtige Liebe voller Stärke und Mut, wiederum ebenso eine unbefriedigte und verzweifelte Liebe voller Schwere und Verzicht, da Lotte bereits ein glückliches Leben mit Alfred führt. Für W. beginnt ein Versteckspiel, in welchem er seine Gedanken, Gefühle und Taten unterdrückt und jene stattdessen seinem Freund Wilhelm in sprachlich leidenschaftlich und lebendig verfassten Briefen schildert; Briefe, die seine Herzensnot scheinbar jedoch nicht zu lindern vermögen. Die Liebe, die das beflügelndste Gefühl auf Erden darstellt, wird in diesem Werk zum Inbegriff aller Trauer und zum Mittel seelischer Zerstörung. Werthers Abhängigkeit von dieser Glück bringenden und gleichsam unheilvollen Kraft fordert seinen Tod zum Wohle Lottens, den er selbst heraufbeschwört... Seine eigenen Worte verdeutlichen dies umso mehr: "Und wenn er in Freude sich aufschwingt oder im Leiden versinkt, wird er nicht in beiden eben da aufgehalten, [...] da er sich in der Fülle des Unendlichen zu verlieren sehnte?"

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2 0
Sehr ergreifend
von Lena Waider aus Wiesbaden am 04.03.2009
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Eine wunderbare, trostlose Liebesgeschichte, die zu den ergreifendsten überhaupt zählt, d.h. zur Weltliteratur gehört. Sehr schön auch die gewählte Briefform des Romans, mit der es Goethe gelingt, die Gefühle des jungen Werthers deutlich zu machen. Sehr zufrieden war ich auch mit Aufmachung und Preis des Buches.

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