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Die Leiden des jungen Werther

(3)
Goethes 'Werther' ist neben dem 'Faust' das berühmteste Werk des grossen Weimarer Klassikers und nicht umsonst einer der meist gelesenen Romane der deutschsprachigen Literatur überhaupt. Von unvergleichlicher Schönheit und Melancholie ist die Dreiecksgeschichte um Werther, Lotte und Albert. Eine ergreifende Erzählung von Liebe, Jugend und Schmerz.
Portrait
Johann W. von Goethe, geb. am 28.8.1749 in Frankfurt a.M., gest. am 22.3.1832 in Weimar. Jurastudium in Leipzig und Strassburg. Lebenslanges Wirken in Weimar. Reisen zum Rhein, nach der Schweiz, Italien und Böhmen. Frühe Erfolge mit den Sturm und Drang-Stücken 'Götz' und 'Werther', Gedichte (herrliche Liebeslyrik), Epen, Dramen ('Faust', 'Tasso', 'Iphigenie' u. v. a.), Autobiographien. Zeichner und Universalgelehrter: Botanik, Morphologie, Mineralogie, Optik. Theaterleiter und Staatsmann. Freundschaft und Korrespondenz mit den grössten Dichtern, Denkern und Forschern seiner Zeit (Schiller, Humboldt, Schelling . . .). Goethe prägte den Begriff Weltliteratur, und er ist der erste und bis zum heutigen Tag herausragendste Deutsche, der zu ihren Vertretern gehört.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 112
Erscheinungsdatum 01.03.2005
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-938484-15-9
Verlag Anaconda
Maße (L/B/H) 196/130/17 mm
Gewicht 184
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„interessante Schullektüre“

Mandy Wendling

Diesen Briefroman von Goethe haben wir in der Schule gelesen und besprochen. Im Vergleich zu anderen Lektüren, fand ich 'die Leiden des jungen Werther' recht angenehm zum Lesen, es ist ein einer relativ verständlichen Sprache geschrieben.
Wir begleiten den jungen Werther durch seine unglückliche Liebe zu Lotte, von Himmelhochjauchzend
Diesen Briefroman von Goethe haben wir in der Schule gelesen und besprochen. Im Vergleich zu anderen Lektüren, fand ich 'die Leiden des jungen Werther' recht angenehm zum Lesen, es ist ein einer relativ verständlichen Sprache geschrieben.
Wir begleiten den jungen Werther durch seine unglückliche Liebe zu Lotte, von Himmelhochjauchzend zu Tode betrübt, und im Selbstmord endet, denn seine Liebe bleibt unerwidert.
Im ersten Teil flüchtet er von der Stadt in die Natur, strebt ein einfaches, bäuerliches Leben an. Er ist ein Naturliebhaber, was zur Sturm und Drang Zeit passt, alles was er sieht, spürt oder wahrnimmt, ist sehr ausgeschmückt beschrieben und erfüllt ihn mit Glück und Freude. Als er Lotte kennen lernt erreicht die Geschichte seinen Höhepunkt. Im zweiter Teil erfährt Werther, dass Lotte Verlobt ist und sein Hoch endet. Er wirkt sehr melancholisch, alles ist düster und kalt und er gerät in Depressionen. Am Schluss hält es nicht mehr aus und nimmt sich das Leben.

Eine gute Lektüre für die Schule, in Kombination mit der Königs Erläuterung ist man gut vorbereitet für Prüfungen.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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eine emotionale Süßigkeit
von einer Kundin/einem Kunden aus Jena am 23.02.2007

Werther ist ein ehrenwerter und aufrichtiger Mann, der, auf der Suche nach porträtwürdigen Naturgegebenheiten, sein Herz an die junge Lotte verliert, die seine Vorliebe für Literatur teilt und, trotz ihrer häuslichen Verpflichtungen, vollkommene Lebendigkeit und Lebensfreude verkörpert. Eine stille Liebe keimt aus derer Kennenlernen; für Werther zunächst eine sehnsüchtige... Werther ist ein ehrenwerter und aufrichtiger Mann, der, auf der Suche nach porträtwürdigen Naturgegebenheiten, sein Herz an die junge Lotte verliert, die seine Vorliebe für Literatur teilt und, trotz ihrer häuslichen Verpflichtungen, vollkommene Lebendigkeit und Lebensfreude verkörpert. Eine stille Liebe keimt aus derer Kennenlernen; für Werther zunächst eine sehnsüchtige Liebe voller Stärke und Mut, wiederum ebenso eine unbefriedigte und verzweifelte Liebe voller Schwere und Verzicht, da Lotte bereits ein glückliches Leben mit Alfred führt. Für W. beginnt ein Versteckspiel, in welchem er seine Gedanken, Gefühle und Taten unterdrückt und jene stattdessen seinem Freund Wilhelm in sprachlich leidenschaftlich und lebendig verfassten Briefen schildert; Briefe, die seine Herzensnot scheinbar jedoch nicht zu lindern vermögen. Die Liebe, die das beflügelndste Gefühl auf Erden darstellt, wird in diesem Werk zum Inbegriff aller Trauer und zum Mittel seelischer Zerstörung. Werthers Abhängigkeit von dieser Glück bringenden und gleichsam unheilvollen Kraft fordert seinen Tod zum Wohle Lottens, den er selbst heraufbeschwört... Seine eigenen Worte verdeutlichen dies umso mehr: "Und wenn er in Freude sich aufschwingt oder im Leiden versinkt, wird er nicht in beiden eben da aufgehalten, [...] da er sich in der Fülle des Unendlichen zu verlieren sehnte?"

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Sehr ergreifend
von Lena Waider aus Wiesbaden am 04.03.2009

Eine wunderbare, trostlose Liebesgeschichte, die zu den ergreifendsten überhaupt zählt, d.h. zur Weltliteratur gehört. Sehr schön auch die gewählte Briefform des Romans, mit der es Goethe gelingt, die Gefühle des jungen Werthers deutlich zu machen. Sehr zufrieden war ich auch mit Aufmachung und Preis des Buches.

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2 1
Die Leiden des jungen Werther
von einer Kundin/einem Kunden am 23.05.2013

Das Werk Goethes berichtet von einem jungen Mann, der sich in eine verlobte Frau verliebt. Auch wenn Lotte, seine Geliebte, ebenfalls in Werther verliebt ist, ist sie aus gesellschaftlichem Zwang daran gehindert, Werther zu heiraten. Sie hat ihre Hand nämlich schon Albert versprochen. Das gesamte Werk ist in Briefe... Das Werk Goethes berichtet von einem jungen Mann, der sich in eine verlobte Frau verliebt. Auch wenn Lotte, seine Geliebte, ebenfalls in Werther verliebt ist, ist sie aus gesellschaftlichem Zwang daran gehindert, Werther zu heiraten. Sie hat ihre Hand nämlich schon Albert versprochen. Das gesamte Werk ist in Briefe eingeteilt, die Werther an seinen Freund Wilhelm adressiert. Sie erzählen von seinem Umgang mit einem gebrochenen Herzen und von seinem Entschluss, sich schlussendlich das Leben zu nehmen. Werther ist ein sehr ungewöhnlicher Mensch. Er entspricht dem Bild von Sturm und Drang, mit Ausnahme seiner Arroganz. Er liebt die Menschen, die Natur und die Kunst. Werther besteht aber darauf, dass ihn die Menschen zurücklieben. Genau da bringt ihn in Schwierigkeiten, als plötzlich jemand ihn nicht zurücklieben kann. Die Briefsammlung besteht vor allem aus Informationen über die Gefühle der Hauptperson. Es ist spannend zu beobachten, wie Werther auf die Umstände reagiert, sich dabei fühlt und ganz allgemein die Beobachtung des Irrationalen im Menschen. Die Handlung wird zu Nebensache. Das ändert sich erst, als Werther sich entschliesst, was er mit seinen Gefühlen und seiner hoffnungsloser Lage machen will. Wie schon erwähnt wählt er den Freitod. Die Ironie dahinter ist die, dass Werthers Probleme durch ein gesellschaftliches Tabu entstehen und er diese durch ein weiteres gesellschaftliches Tabu beendet. Über seinen Entschluss kann man sich streiten, wenn man aber seine Epoche analysiert und sie eins zu eins auf Werther überträgt, so wird klar, dass er keine andere Wahl hatte. Schlussfolgend kann man sagen, dass der Werther ein ideales Zeitdokument ist, das die Schwierigkeit moderner Charaktere in einer konservativen Gesellschaft klar und deutlich aufzeigt. Bis auf die Gesellschaftlichen Veränderungen, kann man den Werther auf heute beziehen. Auch wenn die Welt deutlich komplizierter und vernetzter wurde, sind die Probleme trotzdem ungefähr dieselben geblieben. Das Buch kann ich jedem empfehlen, der sich gerne mit Personen, deren Gedanken und die daraus folgenden Entwicklungen befasst. Wer sich bei diesem Werk auf eine Handlung einstellt, wird enttäuscht.

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Ein Buch, das Goethe über Nacht berühmt werden ließ
von Katja Kaygin aus Hamburg / Oberhausen am 12.11.2006
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Der Roman ist größtenteils in Briefform geschrieben, die Werther an seinen Freund Wilhelm richtet. Werther berichtet Wilhelm von dem Dorf „Wahlheim“, in welchem er lebt, die Natur betrachtet, zeichnet und zunächst niemanden findet, der seine empfindsame, literarische Seele versteht. Bis er auf der Fahrt zu einem Tanzvergnügen zum ersten... Der Roman ist größtenteils in Briefform geschrieben, die Werther an seinen Freund Wilhelm richtet. Werther berichtet Wilhelm von dem Dorf „Wahlheim“, in welchem er lebt, die Natur betrachtet, zeichnet und zunächst niemanden findet, der seine empfindsame, literarische Seele versteht. Bis er auf der Fahrt zu einem Tanzvergnügen zum ersten Mal Lotte sieht. Eine junge Frau, die als älteste Tochter eines verwitweten Amtsmannes, die Mutterrolle übernommen hat und Werther durch ihre liebreizende Art sofort anzieht. Lotte gesteht Werther, dass sie eine Schwäche für Romane hat und so ist es um den träumenden Werther schon vor dem Tanzen geschehen. Auf der Festlichkeit gibt Lotte Werther zu verstehen, dass sie „herzlich gerne Deutsch tanze“, ein Tanz „bei dem jedes Paar, das zusammengehört, beim Deutschen zusammenbleibt“. Als die beiden dann tanzend an einer Frau vorbei kommen, macht diese Lotte mit einer leicht drohenden Handbewegung auf Albert aufmerksam. „Wer ist Albert?“ fragt Werther Lotte und sagt ihm dann kurz darauf „Was soll ichs Ihnen leugnen...Albert ist ein braver Mensch, dem ich so gut als verlobt bin....“ Mit dem „so gut als ob“ nährt sie Werther’s Hoffnung, der bereits an diesem Tage furchtbar verliebt in sie ist, was auch durch die Darstellung des hereinbrechenden Unwetters nach dem Tanze noch untermalt wird. Nach kurzer Zeit kommt Lotte’s Verlobter Albert zurück und ab dort ändern sich Werthers Gefühle mehr und mehr. Obwohl er Albert sehr schätzt, wird Werther erst jetzt richtig bewusst, dass Albert den Platz an Lotte’s Seite inne hat und nicht er. Die Dreierkonstellation ist für alle nicht sonderlich förderlich und so verlässt Werther zunächst Wahlheim, um bei einem Gesandten zu arbeiten. Aber sein Glück findet er hierdurch nicht und so kehrt er später nach Wahlheim zurück. Allerdings haben Lotte und Albert mittlerweile geheiratet. Werther nimmt seine Beziehung mit Lotte wieder auf. Er beginnt aber mehr und mehr darunter zu leiden, dass Lotte nicht mehr für ihn zugänglich ist, so schreibt er zum Beispiel: „...Diese entsetzliche Lücke, die ich hier in meinem Busen fühle! – Ich denke oft: wenn du sie nur einmal, nur einmal an dieses Herz drücken könntest, diese ganze Lücke würde ausgefüllt sein.“ Oder „Wie mich ihre Gestalt verfolgt! Wachend und träumend füllt sie meine ganze Seele!...“ Eines Abends kurz vor Weihnachten kommt es zu der entscheidenden Begegnung: Lotte, die von Albert beauftragt wurde, Werther zu bitten, sie nicht mehr zu besuchen, bittet Werther ihr noch einmal aus dem „Ossian“ vorzulesen. Werther, der bereits Tage zuvor an den Freitod gedacht hat, um seiner Leidenschaft ein Ende zu setzen, wird währenddessen von seinen Gefühlen übermannt, kniet vor ihr nieder und küsst Lotte. Lotte sagt ihm, dass sie ihn nicht wiedersehen will. Werther schreibt ihr einen Abschiedsbrief, leiht sich von Albert – unter dem Vorwand einer Reise – zwei Pistolen und erschießt sich. Allerdings ist er am nächsten Morgen noch nicht tot, sondern windet sich noch mehrere Stunden, bis er endlich stirbt.

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2 1
Der Werther
von Twins am 10.10.2011
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

"Die Leiden des jungen Werther" habe ich in der 12. Klasse in meinem Deutschgrundkurs lesen müssen. Die Art wie das Buch geschrieben wurde, nämlich als Briefroman, hat mir gut gefallen. Es waren immer kurze Abschnitte, die als Briefe unterteilt sind. Der Werther beschreibt sehr ausführlich seine Gefühle und Taten... "Die Leiden des jungen Werther" habe ich in der 12. Klasse in meinem Deutschgrundkurs lesen müssen. Die Art wie das Buch geschrieben wurde, nämlich als Briefroman, hat mir gut gefallen. Es waren immer kurze Abschnitte, die als Briefe unterteilt sind. Der Werther beschreibt sehr ausführlich seine Gefühle und Taten in diesen Briefen. So kommt eine nette Handlung zum Vorschein. Die Sprache ist gut verständlich. Dennoch finde ich, dass die Spannung in diesem Buch fehlt. Im ganzen ist das keine Lektüre, die ich noch einmal freiwillig lesen würde. Das ist aber vermutlich auch Geschmacksache.

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1 0
von Julia Dyroff aus Augsburg am 22.11.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Eine Geschichte über unerfüllte Liebe und darüber wie sie einen in den Wahnsinn treiben kann. Eine grandiose Geschichte die auch heute noch gut gelesen werden kann.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Die schönste Liebesgeschichte nach Romeo und Julia und ein Spiegel der Sturm und Drang Zeit

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Sprachliche Gewandtheit und tragische Leidenschaft
von Philippe Nix am 17.12.2012
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Der Briefroman "Die Leiden des jungen Werther" von Johann Wolfgang von Goethe schildert, wie der junge Werther, der Protagonist des Romans, mit seiner unerfüllten Liebe zu Lotte umgeht. Schon das Vorwort, wenn ich es mal so nennen darf, hat mir gleich sehr gut gefallen. Ich zitiere:"Und du, gute Seele, die... Der Briefroman "Die Leiden des jungen Werther" von Johann Wolfgang von Goethe schildert, wie der junge Werther, der Protagonist des Romans, mit seiner unerfüllten Liebe zu Lotte umgeht. Schon das Vorwort, wenn ich es mal so nennen darf, hat mir gleich sehr gut gefallen. Ich zitiere:"Und du, gute Seele, die du eben den Drang fühlst wie er [Werther], schöpfe Trost aus seinem Leiden, und laß das Büchlein deinen Freund sein, wenn du aus Geschick oder eigener Schuld keinen nähern finden kannst." Schon diese anfänglichen Worte sind sehr ergreifend. Vorallem sprachlich gefällt mir dieses Werk sehr gut. Goethes Sprache unterstützt die dramatische Handlung und ist, auch wenn sie dem ein oder anderen fremd anmuten mag, sehr schön und eindrucksvoll. Man mag mich für verrückt erklären, aber ich fand den Roman teilweise sogar sehr amüsant, was wahrscheinlich daran liegt, dass einige der damaligen Denkensweisen heutzutage sehr verschroben scheinen. Ich habe die Lektüre in jedem Fall genossen und würde sie jedem ans Herz legen, der sich entweder für Literatur interessiert oder etwas Trost nötig hat. Mit dem Werther hat Goethe zweifellos ein beeindruckendes Werk verfasst.

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Immer wieder erbaulich.
von einer Kundin/einem Kunden am 10.09.2012
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Wenn man private Probleme hat und "Die Leiden des jungen Werther" liest denkt man sich: So schlimm ist es doch gar nicht. Naja, ein Klassiker von Goethe. Sollte man gelesen haben.

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Bestseller anno 1774
von Jakob B. aus Laberweinting am 08.12.2011
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Der sensible, aussichtslos in Lotte verliebte Werther wählt den Freitod, weil seine Angebetete statt seiner Albert heiratet. Verfasst wurde dieser Briefroman von dem jungen Stürmer und Dränger Goethe, um seine seelischen Probleme nach der gescheiterten Liebe zu Charlotte Buff zu bewältigen. Nach der Veröffentlichung im Jahre 1774 wurde Goethe... Der sensible, aussichtslos in Lotte verliebte Werther wählt den Freitod, weil seine Angebetete statt seiner Albert heiratet. Verfasst wurde dieser Briefroman von dem jungen Stürmer und Dränger Goethe, um seine seelischen Probleme nach der gescheiterten Liebe zu Charlotte Buff zu bewältigen. Nach der Veröffentlichung im Jahre 1774 wurde Goethe schlagartig berühmt, es brach der Werther-Kult aus und viele junge Verliebte kleideten sich wie die Romanfiguren. Manche haben – so eine zu bezweifelnde Überlieferung – ebenfalls aus demselben Motiv Suizid begangen. Auch heute noch genießt dieser „Bestseller“ Aktualität und ist auf jeden Fall lesenswert, doch teilweise auch sehr emotional.

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Sehr gutes Werk
von einer Kundin/einem Kunden am 03.05.2011
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Ich musste dieses Buch eigentlich nur von der Schule aus lesen, aber es hat mich doch sehr fasziniert und ist um ehrlich zu sein eines der interessantesten Bücher die ich bisher gelesen habe.

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Ein Klassiker
von einer Kundin/einem Kunden am 04.04.2011
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Die Leiden des jungen Werther ist ein Werk, das trotz seiner Bekanntheit nicht gerade beispielhaft ist für Goethes OEuvre, gerade deshalb aber für diejenigen, die sich intensiv mit ihm zu befassen haben, eine hervorragende Abwechslung darstellt. Zudem legt es Zeugnis von Goethes Versuch ab, seine - wie er sich selber... Die Leiden des jungen Werther ist ein Werk, das trotz seiner Bekanntheit nicht gerade beispielhaft ist für Goethes OEuvre, gerade deshalb aber für diejenigen, die sich intensiv mit ihm zu befassen haben, eine hervorragende Abwechslung darstellt. Zudem legt es Zeugnis von Goethes Versuch ab, seine - wie er sich selber in späteren Schriften bekannte - Beklemmung, die ihn über eine ganze Weile ergriffen habe, gleichsam loszuschreiben.

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Pflichtlektüre für jeden Heranwachsenden
von ray7 aus Tulln am 22.12.2010
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Goethes sprachliche Genialität ist nicht in Frage zu stellen und sie kommt auch in diesem Werk zum Ausdruck, macht es zu einem packenden Buch, dass man nicht mehr aus der Hand legen will. Sprachliche Genialität ist aber nicht das einzige, das Goethe auszeichnet. Das Erzählen in Briefform zeigt einmal... Goethes sprachliche Genialität ist nicht in Frage zu stellen und sie kommt auch in diesem Werk zum Ausdruck, macht es zu einem packenden Buch, dass man nicht mehr aus der Hand legen will. Sprachliche Genialität ist aber nicht das einzige, das Goethe auszeichnet. Das Erzählen in Briefform zeigt einmal mehr seine Vielseitigkeit in der Wahl der literarischen Formen, die ihn zum größten deutschen Dichter aller Zeiten macht.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Werther ist nicht wie die anderen ... Er lässt sich von seinen Gefühlen leiten. Passend zur Lektüre: Der Film "Goethe!"

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Wer unbedingt etwas von Goethe lesen möchte, sollte mit einem seiner größten Werke anfangen!

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Die Leiden des jungen Werther
von einer Kundin/einem Kunden am 23.05.2013
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Der Briefroman, die Leiden des jungen Werthers, wurde 1774 von Johann Wolfgang Goethe geschrieben. Es handelt sich um einen Bürger namens Werther, der sich in Lotte verliebt. Jedoch ist Lotte mit Albert verheiratet. Die unglückliche Liebe zwischen Werther und Lotte kann wegen des gesellschaftlichen Bildes nicht funktionieren. Am Ende... Der Briefroman, die Leiden des jungen Werthers, wurde 1774 von Johann Wolfgang Goethe geschrieben. Es handelt sich um einen Bürger namens Werther, der sich in Lotte verliebt. Jedoch ist Lotte mit Albert verheiratet. Die unglückliche Liebe zwischen Werther und Lotte kann wegen des gesellschaftlichen Bildes nicht funktionieren. Am Ende begeht Werther Selbstmord, da er realisiert, dass seine Liebe zu Lotte keinen Ausweg mehr hat, bis auf den Tod. Werther ist ein Stürmer und Dränger, der sich selbst verwirklichen will. Er bleibt bis zu seinem Tod noch sehr emotional und leidenschaftlich. Er kritisiert oft das Gesellschaftsbild, in welches er sich aber selbst nicht einbezogen fühlt. Werther würde sich niemals in dieser Gesellschaft einordnen lassen. Weil der Roman sehr viele Gefühle weckt, ist das Werk meines Erachtens empfehlenswert. Jedoch muss ich sagen, dass ich Werther eher als nervend und mühsam empfand und nicht mit ihm litt. Das ewige Leiden des Werthers kam für mich immer sehr gesucht rüber. Sogar am Schluss, als sich Werther endlich von der Qual befreien möchte, sind es nochmals qualvolle Stunden, die er auf der Kippe zwischen Leben und Tod steht, weil sein Schuss in den Kopf ihn nicht auf der Stelle tötete. Werther ist für mich ein Egoist, da er meiner Meinung nach nur zu seinen Gunsten handelt. Schon auf der ersten Seite erfahren wir, dass Werther wegen eines Konfliktes mit zwei Frauen die Stadt und somit auch seinen besten Freund Wilhelm verlässt. Auch die Beziehung von Lotte und Albert kommt wegen Werthers Verhalten zur Komplikation. Am Schluss schreibt er Lotte noch einen Abschiedsbrief, der Werther ins gute Licht stellt und Lotte verantwortlich für seinen Tod macht. Auch wenn mir Werther unsympathisch ist, muss ich sagen, dass ich es ein gutes Werk finde, denn schliesslich habe ich mich beim Lesen nie gelangweilt und es hat in mir viele Gefühle geweckt, auch wenn sie negativ sind.

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Hinaus ins Leben!
von Katajak am 23.05.2013
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Das Werk „Die Leiden des jungen Werther“ von J.W. Goethe hat mich, 19 Jahre jung, sehr bewegt. Doch es kann dem Leser rein vom Schreibstil her, der ausgeschmückten Wortwahl wegen, zu Beginn etwas schwer fallen, sich in den jungen Werther hineinzuversetzen, denn solch Sprachgebrauch, Feinfühligkeit und Zuneigung zur Natur... Das Werk „Die Leiden des jungen Werther“ von J.W. Goethe hat mich, 19 Jahre jung, sehr bewegt. Doch es kann dem Leser rein vom Schreibstil her, der ausgeschmückten Wortwahl wegen, zu Beginn etwas schwer fallen, sich in den jungen Werther hineinzuversetzen, denn solch Sprachgebrauch, Feinfühligkeit und Zuneigung zur Natur nur der schlichten Schönheit wegen, mag wohl für viele fast schon befremdend sein. Nichtsdestotrotz fühlt man gerade auch als Jugendlicher mit dem jungen Werther mit, hinaus in die Welt mit offenen Armen, noch reinen Herzens und doch schon einiges erlebt. Es empfiehlt sich, das Buch in kleineren Abschnitten zu lesen, je nach dem den einen oder anderen zweimal zu lesen. Denn oft verbergen sich hinter den Wortgewandten Erzählungen des Protagonisten versteckte Schlüsselsätze und Schlüsselworte, welche wichtig für das Verständnis für das Handeln des Protagonisten sind. Diese Informationen muss man jedoch oft aus eingeschobenen-, Nebensätzen oder zwischen den Zeilen herauslesen. Sucht man, findet man. In diesem Werk ist das definitiv der Fall.

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Leidet Werther, leide ich ?
von einer Kundin/einem Kunden aus zürich am 23.05.2013
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Goethes Briefroman "die Leiden des jungen Werther" ist bestimmt eines der Werke der deutschen Literatur, die man einfach gelesen haben muss. Nicht unbedingt weil es so genial ist, sondern weil es ein Stück Geschichte ist. Für viele wird es als eines der besten Werke gesehen, die je geschrieben wurden.... Goethes Briefroman "die Leiden des jungen Werther" ist bestimmt eines der Werke der deutschen Literatur, die man einfach gelesen haben muss. Nicht unbedingt weil es so genial ist, sondern weil es ein Stück Geschichte ist. Für viele wird es als eines der besten Werke gesehen, die je geschrieben wurden. Das alleine war für mich schon Grund genug, mich auf das Buch einzulassen. Zu Beginn fand ich die Sprache etwas anstrengend. Wie jedes Blümchen, jeder Strauch und Bach beschrieben wird. Aber trotzdem ist mit der Zeit Werther mit seinem Selbstmitleid und Melancholie ans Herz gewachsen. Das langsame Tempo im Roman, welches dadurch entsteht, dass man am Anfang nur Werthers Briefe an seinen Freund liest, finde ich perfekt. So hat man Zeit über das gelesene nachzudenken, es zu verstehen. Es ist bestimmt nicht mein lieblings Roman aber ich war erstaunt und beeindruckt, wie sehr Goethe mich mit Werthers Geschichte berühren konnte, obwohl mir die Sprache in der er dies tat sehr fremd war.

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Die Leiden des jungen Werthers
von JR aus Zürich am 22.05.2013
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Die Leiden des jungen Werthers lassen einem Leiden. Je mehr man Werther, durch seine unzähligen Briefe an seinen Freund Willhelm, kennenlernt, desto mehr beginnt man mit ihm zu leiden. Es ist beengend ihm zu schauen zu müssen, wie er immer mehr in die Isolation und Einsamkeit abdriftet. Schon in... Die Leiden des jungen Werthers lassen einem Leiden. Je mehr man Werther, durch seine unzähligen Briefe an seinen Freund Willhelm, kennenlernt, desto mehr beginnt man mit ihm zu leiden. Es ist beengend ihm zu schauen zu müssen, wie er immer mehr in die Isolation und Einsamkeit abdriftet. Schon in seinen jungen Jahren, wo man unbeschwert und glücklich durchs Leben schreiten sollte, denkt er kritisch. Er fühlt sich von seinem Umfeld unverstanden und findet die Lebenseinstellung der Menschen um ihn herum je länger je abscheulicher. Er ärgert sich über die Aufteilung der Arbeit und Freizeit der Menschen sowie über die sozialen Unterschiede. So flüchtet er mit seinen Gedanken immer mehr in die Natur, die er in seinem ersten Brief als eine „unaussprechlichen Schönheit" bezeichnet und ihn für kurze Zeit von seinem Leiden befreit. Das Einzige was in vorerst noch am Leben hält, ist seine Liebe zur verheirateten Lotte. Sie ist sogleich auch die einzige Person, von der er sich verstanden, sich sogar ein wenig seelenverwandt fühlt. Sie hingegen fühlt sich von der ungeheuren Liebe und Werthers Werben immer mehr eingeengt. Werthers Hoffnung zerbricht, als Lotte ihn bittet sich nie mehr bei ihr blicken zu lassen. Nun wieder allein und ohne Lotte sieht er keinen Sinn mehr und setzt seinem jungen Leben ein Ende.

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Der arme Kerl
von einer Kundin/einem Kunden aus Zürich am 22.05.2013
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

In dem Briefroman schildert uns Goethe sehr schön die Naturverbundenheit des jungen Werthers und beschreibt die Natur als solches mit sehr viel Liebe zum Detail. Doch hauptsächlich geht es in dem Werk natürlich um die nie enden wollenden Leiden des jungen Werthers, welche zum Teil in einer herzzerreißenden Tragik... In dem Briefroman schildert uns Goethe sehr schön die Naturverbundenheit des jungen Werthers und beschreibt die Natur als solches mit sehr viel Liebe zum Detail. Doch hauptsächlich geht es in dem Werk natürlich um die nie enden wollenden Leiden des jungen Werthers, welche zum Teil in einer herzzerreißenden Tragik geschildert werden. Für die Lektüre braucht es Anfangs ein wenig Zeit, um sich einzulesen. Sie wird aber nach und nach packender und man kann die Leiden Werthers immer mehr und mehr spüren. Für alle, die sich mit einem armen, unsterblich verliebten, jungen Burschen identifizieren können und für alle, die gerne ein eine tragische, gefühlsvolle Geschichte lesen, ist dieses Buch durchaus weiterzuempfehlen.

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