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Die Liebe, das Glück und ein Todesfall

Roman

(3)
Maia stellt keine hohen Ansprüche ans Leben, aber etwas mehr als eine Sozialwohnung und ein Couchpotato-Mann wäre schön. Mit diversen Putzstellen versucht sie, ihre kleine Familie über Wasser zu halten – umso tiefer sitzt der Schock, als sie erfährt, dass ihre Lieblingskundin, eine nette Professorin, verstorben ist. Doch dann die Überraschung: Maia wurde im Testament bedacht, vielmehr: Maias Kinder. Aus dem Nachlass soll das Geld für eine teure Privatschule bestritten werden. Und plötzlich finden sich Maia und ihre Kinder in einer Welt wieder, in der ein Leben ohne Bio-Obst und Geigenunterricht undenkbar ist – und in der ein hinreissender Lehrer Maias Herz höher schlagen lässt ...
Portrait
Kerry Fisher, die fliessend Italienisch, Spanisch und Französisch spricht, ist in Peterborough aufgewachsen und lebt heute mit ihrem liebenswerten Ehemann und ihren zwei wundervollen Kindern in Surrey. Im Anschluss an ihr Studium an der Bath University hat sie an der City University ein Aufbaustudium zur Journalistin absolviert - um nach einigen Jahren in ihrem vermeintlichen Traumjob zu erkennen, dass sie in Wahrheit vom Bücherschreiben träumt.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 14.03.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-48213-9
Verlag Goldmann
Maße (L/B/H) 188/119/38 mm
Gewicht 336
Originaltitel The School Gate Survival Guide
Buch (Taschenbuch)
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Chicklit mit Niveau
von hasirasi2 aus Dresden am 07.04.2016

Maia ist Mitte 30 und bringt sich, ihre 2 Kinder (Bronte und Harley) und ihren arbeitslosen Freund Colin mit diversen Putzjobs durch. Als ihre Lieblingsarbeitgeberin, die nette verwitwete Professorin Rose stirbt, ist Maia verzweifelt, war Rose doch ihre Haupteinnahmequelle. Doch dann kommt die Überraschung: Rose hat ihr Geld für... Maia ist Mitte 30 und bringt sich, ihre 2 Kinder (Bronte und Harley) und ihren arbeitslosen Freund Colin mit diversen Putzjobs durch. Als ihre Lieblingsarbeitgeberin, die nette verwitwete Professorin Rose stirbt, ist Maia verzweifelt, war Rose doch ihre Haupteinnahmequelle. Doch dann kommt die Überraschung: Rose hat ihr Geld für eine sehr teure Privatschule für ihre Kinder hinterlassen - und zwar nur dafür! Colin ist sauer, er hätte das Geld lieber verprasst und auch ihre Kinder wollen auf der staatliche Schule bleiben. Doch Maia setzt sich einmal im Leben durch und schickt sie auf die Privatschule, auch wenn das Geld nur für die Schulgebühren reicht und sie die Nebenkosten für Schuluniformen etc. irgendwie aufbringen muss. Und während sich Bronte und Harley relativ schnell mit der neuen Situation zurechtfinden, kämpft Maia gegen zickige Obermütter, noch zickigere Kunden und ihre aufkommenden Gefühle für den charismatischen Lehrer Mr. Peters ... Vom Klappentext ausgehend hatte ich “nur“ eine nette Chicklit-Geschichte erwartet und wurde sehr positiv überrascht. Die Story um Maia und ihre Familie geht viel tiefer. Maia ist geprägt von Existenzängsten, weil der Gerichtsvollzieher jederzeit vor der Tür stehen und das Auto konfiszieren oder das Gas abdrehen kann. Also nimmt sie jeden Putzjob an, der sich ihr bietet, auch wenn man sie regelmäßig demütigt. Familiären Rückhalt hat sie leider nicht. Ihre Mutter ist früh gestorben, ihren Vater hat sie nie kennengelernt und Colin ist ein Egomane ohne Gleichen. Er interessiert nur, ob er genug Geld bei ihr abstauben kann um mit seinen Freunden saufen und wetten gehen zu können. Aber Maia ist eine taffe Frau und schafft es immer wieder, sich durchs Leben zu boxen. Ihre Tochter Bronte hätte ich manchmal sehr gern durchgeschüttelt. Obwohl sie erst 9 ist, benimmt sie sich m.E. sehr pubertär. Sie ist ein richtiges Papa-Kind. Nur er zählt, Mama wird meist ignoriert. Harley nimmt sich sehr zurück, blüht in der Privatschule aber richtig auf und weist auch die reichen Schnösel schnell in ihre Schranken. Generell hat man das Gefühl, das beide Kinder schon sehr weit für ihr Alter sind - wahrscheinlich liegt das daran, dass sie nicht so verwöhnt werden, wie die Privatschulkinder. Mein heimlicher Star des Buches aber ist Clover: Eine exzentrische Millionärin, die ihr eigenes Leben nicht wirklich in den Griff bekommt aber Maia schon am ersten Schultag der Kinds unter ihre Fittiche nimmt und ihr hilft, so manche Klippe zu umschiffen. Und dann ist da noch Mr. Peters, der sehr charmante Lehrer, der nicht nur an Bronte und Harley Interesse zeigt. Die Geschichte wird aus Maias Sicht erzählt und ich konnte von Anfang an sehr gut mitfühlen. Das Auf- und Ab ihrer Gefühle ist gut nachvollziehbar. Auch die zum Teil etwas vulgäre Sprache passte gut zu ihrem Milieu. Besonders gefallen hat mir das überraschende Ende, Kerry Fischers hinreißender Erzählstil und ihre Art von Humor. Ich würde gern wieder ein Buch von ihr lesen.

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Wie das Leben so spielt....
von Tine_1980 am 27.03.2016

Maia lebt mit ihrem Freund Colin und den zwei Kindern unter eher ärmlichen Verhältnissen. Maia versucht soweit es geht, alles für ihre Kinder zu tun und arbeitet bei mehreren Putzstellen. Colin ist das Negativbeispiel in dieser Geschichte, der arbeitslos ist und keine Anstalten unternimmt, daran etwas zu ändern. Maia hat... Maia lebt mit ihrem Freund Colin und den zwei Kindern unter eher ärmlichen Verhältnissen. Maia versucht soweit es geht, alles für ihre Kinder zu tun und arbeitet bei mehreren Putzstellen. Colin ist das Negativbeispiel in dieser Geschichte, der arbeitslos ist und keine Anstalten unternimmt, daran etwas zu ändern. Maia hat Bedenken, das ihre Kinder das gleiche Schicksal erleben, wie sie, da in dem Bezirk in dem sie wohnen, in der Schule die sie besuchen und im näheren Umfeld nicht viel zu erwarten ist. Unverhofft kommt der Tod der Professorin, die Bronte und Harley ermöglicht in eine Privatschule zu gehen. Doch Maia ist hin- und hergerissen. Einerseits möchte sie ihnen den Weg für ein besseres Leben ebnen, andererseits ist es mit den Kosten für die Schule nicht getan. Können sie das schaffen und wie kommen die Zwei unter lauter reichen Kindern zurecht? Meinung: Die Geschichte erinnert ein bißchen an Aschenputtel, denn Maia hat es nicht leicht, durch die frühe Beziehung zu Colin und die Schwangerschaften konnte sie nicht den Weg gehen, den sie gerne gegangen wäre. Dennoch liebt sie ihre Kinder abgöttisch und dies kommt mit viel Gefühl auch immer wieder rüber. Maia ist ein durchweg sympathische Person, die sich in ihre Arbeit kniet, um ihre Kinder nicht zu sehr spüren zu lassen, wie schlecht es ihnen geht. Man konnte durch das ganze Buch die Entwicklung von Maia spüren, die sich zum Glück nicht länger von Colin auf der Nase herumtanzen ließ. Colin war der absolute Negativpunkt in dieser Geschichte, arbeitslos, saufend und eine Sprache mit denen er seine Wurzeln nicht leugnen kann. Es war ihm keine Ausrede zuviel, warum es mit der Arbeitssuche nicht klappt. Die Kinder wirken "erwachsener" als sie tatsächlich sind, dies liegt aber vielleicht einfach daran, daß sie ein nicht so behütetes Leben erfahren haben, auch wenn ihre Mutter alles mögliche für sie tut. Die Eltern der Schule waren zum großen Teil so, wie man sich solch reiche Privatschuleltern vorstellt. Herausgeputzt, von oben herab und musternd. Doch auch hier gab es Ausnahmen und Glover wurde im Laufe des Buches eine sehr gute Freundin von Maia. Sie unterstütze sie vom Anfang bis zum Ende. Mr. Peters war überraschend, liebevoll und ganz anders, als man im ersten Moment meinte. Er sorgte sich und hat sich aus der Liebe zu Maia eingesetzt, wo er konnte. Die Geschichte ist herzerwärmend, mit viel Gefühl und auch oft zum Schmunzeln. Es zeigt auf, was man nur durch seine Herkunft für Probleme haben kann und wie dies durch ein paar Änderungen, wie Schule, Umfeld und Wohnort ganz schnell in die andere Richtung gehen kann. Und es zeigt auch auf, daß man ab und zu trotz aller Bemühungen doch nur durch das Geld weiterkommt. Die Botschaft dieser Geschichte kommt mit viel Gefühl daher und auch das Ende ist stimmig, auch wenn man es schon erahnen konnte. Mir hat das Buch sehr gut gefallen.

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Ein lockerleichter Lesespaß & einer Story à la Aschenputtel
von suggar am 13.09.2016

Klappentext: Maia stellt keine hohen Ansprüche ans Leben, aber etwas mehr als eine Sozialwohnung und ein Couchpotato-Mann wäre schön. Mit diversen Putzstellen versucht sie, ihre kleine Familie über Wasser zu halten – umso tiefer sitzt der Schock, als sie erfährt, dass ihre Lieblingskundin, eine nette Professorin, verstorben ist. Doch dann die... Klappentext: Maia stellt keine hohen Ansprüche ans Leben, aber etwas mehr als eine Sozialwohnung und ein Couchpotato-Mann wäre schön. Mit diversen Putzstellen versucht sie, ihre kleine Familie über Wasser zu halten – umso tiefer sitzt der Schock, als sie erfährt, dass ihre Lieblingskundin, eine nette Professorin, verstorben ist. Doch dann die Überraschung: Maia wurde im Testament bedacht, vielmehr: Maias Kinder. Aus dem Nachlass soll das Geld für eine teure Privatschule bestritten werden. Und plötzlich finden sich Maia und ihre Kinder in einer Welt wieder, in der ein Leben ohne Bio-Obst und Geigenunterricht undenkbar ist – und in der ein hinreißender Lehrer Maias Herz höher schlagen lässt. ~ * ~ * ~ * ~ Mit ihrem Debüt "Die Liebe, das Glück und ein Todesfall" ist Kerry Fisher ein witziger & charmanter Chick-lit-Roman gelungen. Die Geschichte lässt den Leser an eine moderne Version von Aschenputtel denken, in der ein "Prinz" auftaucht & das Mädchen zur Prinzessin erhebt & die Beiden glücklich bis an ihr Lebensende leben. Ich muss zugeben, dass mich anfangs der Schreibstil sehr befremdet hat, da die Umgangssprache & Ausdrucksweise der Protagonisten sehr derb, unhöflich und heruntergekommen daher kommt - typisch für die sozialschwachen Viertel großer Städte. Im weiterem Verlauf des Buches wird allerdings klar, dass die Autorin diese Schreibart durchaus als Stilmittel eingesetzt hat, um die sozialen Verhältnisse bzw. Umgangsformen zu veranschaulichen. Durch die glücklichen Fügungen in Maias Leben lernen ihre Kinder und sie eine Welt ausserhalb von Gerichtsvollzieher, Putzjobs & Geldmangel kennen & lieben. Denn nun können ihr Sohn Harley & ihre Tochter Bronte die Bildung und Förderung einer Eliteschule geniessen, was bei den Beiden ungeahnte Fähigkeiten & Fertigkeiten zu Tage fördert. Während sich Maia mit anderen Müttern der Privatschule anfreundet & ihr Leben neu ordnet, entwickelt sich ihr Lebensgefährte Colin nicht weiter & bleibt in seinem asozialen Umfeld gefangen. Und dies wird im weiteren Verlauf des Buches sehr gut an der Sprache deutlich, denn Maia ist aus der "Gossensprache" und den unordentlich ausgesprochenen Wörtern & Flüchen herausgewachsen, während Colin sich nicht weiterentwickeln konnte bzw. wollte. Obwohl die Autorin gekonnt ein paar Überraschungen mit eingebaut hat, ist die Geschichte sehr vorhersehbar und hält wenig Spannung bereit. Dies tut dem Buch dennoch keinen Abbruch, denn manchmal braucht man einfach eine leichte Lektüre zum Abschalten & Träumen. Fazit: Ein lockerleichter Lesespaß mit sympathischen Protagonisten & einer Story à la Aschenputtel.

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von einer Kundin/einem Kunden am 03.09.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Sympathische Heldin in turbulenter Story - Klassenkampf ist in dieser Schule wörtlich zu nehmen. Und das Leben hält für Maia noch eine große Überraschung parat. Schön!

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von einer Kundin/einem Kunden am 03.09.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Das Schicksal kann auch den armen Leuten mal guten Willen zeigen. So bekommt die alleinerziehende Maia eine zweite Chance. Schöne Geschichte, wenn auch nicht spektakulär.

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