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Die Lilie von Bela Vista

Roman

(4)
Als die Hamburger Modedesignerin Josie das antike Collier ihrer Grosstante erbt, ahnt sie nicht, dass dieses auf eine dramatische Liebesgeschichte zurückgeht – und ihr Leben verändern wird. Idar-Oberstein, 1830. Sophies Verlobter ist wie so viele Männer nach Brasilien ausgewandert – und entdeckt dort Edelsteine. Als Karl nicht kommt, um Sophie wie versprochen in die neue Heimat zu holen, ahnt sie, dass er ihre Hilfe braucht. Kurzentschlossen reist sie ihm hinterher und wird in einem Indiodorf im Dschungel fündig. Doch Karls langes Schweigen hat Gründe, die Sophie erst langsam durchschauen wird ...
Rezension
"Spannende Abenteuer- und Liebesgeschichte." Laura
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 576
Erscheinungsdatum 17.08.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7341-0058-1
Verlag Blanvalet
Maße (L/B/H) 185/118/43 mm
Gewicht 460
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen


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gute und spannend erzählte Geschichte
von geheimerEichkater aus Essen am 07.07.2016

Josie Wagner lebt zusammen mit ihrem Verlobten Edgar, einem Juristen, in Hamburg, arbeitet als Modedesignerin für Versandhauskatalogmode. Als sie von ihrer Großtante Martha, die sie oft eingeladen ihr so oft gesagt, sie müsse ihr noch spannende Familiengeschichten erzählen, ein antikes Amethystcollier mit Ohrringen und ein Ölgemälde erbt, möchte sie... Josie Wagner lebt zusammen mit ihrem Verlobten Edgar, einem Juristen, in Hamburg, arbeitet als Modedesignerin für Versandhauskatalogmode. Als sie von ihrer Großtante Martha, die sie oft eingeladen ihr so oft gesagt, sie müsse ihr noch spannende Familiengeschichten erzählen, ein antikes Amethystcollier mit Ohrringen und ein Ölgemälde erbt, möchte sie mehr über die Frau auf dem Bild und die Familiengeschichte erfahren. Deshalb nimmt sie Kontakt zu einem Teil ihrer Familie auf, mit dem sie bisher nur wenig zu tun hatte. Ihre Verwandten führen einen Edelsteinhandel in Idar-Oberstein, wo Verarbeitung und Handel mit Edelsteinen eine lange Traditionhaben. Dort erfährt sie von Ada, einer alten Freundin ihrer Tante, die Geschichte von Marthas und Josies Vorfahrin Sophie, die ihrem Verlobten Karl, der 1830 nach Südbrasilien auswanderte, gefolgt und Jahre später mit einem Sohn zurückgekehrt ist. 1838 hat sie dann in Idar-Oberstein das Familienunternehmen begründet und einen Edelsteinhandel aufgebaut. Josies Neugier ist geweckt und sie begibt sich auf Spurensuche nach Brasilien... Abwechselnd werden nun Josies und Sophies Geschichte erzählt, in der es nicht nur um Liebe, festen Willen und Durchsetzungskraft geht, sondern auch um die Edelsteingeschäfte und das Leben in Idar-Oberstein und Brasilien, vor 300 Jahren und heute. Sehr interessant wurde auch die Thematik der Auswanderung nach Brasilien mitverarbeitet und durch eine Zeittafel im Anhang ergänzt. Darüber und auch über Edel- und Farbedelsteine habe ich vieles Neue ganz nebenbei erfahren, wobei die Geschichte spannend und interessant erzählt wurde. Ein wenig irritiert mich das Cover, denn es hat überhaupt nichts mit der erzählten Geschichte zu tun und mich etwas anderes erwarten lassen. Fazit: spannende Geschichte, gut erzählt, vermittelt nebenbei Wissen über Farb-/Edelsteine

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Nervenkitzel
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 11.11.2015

Man, ist das ein spannendes Buch. Die häufig dramatischen Ereignissen erzeugen an vielen Stellen des Romans reichlich Nervenkitzel. Angenehm ärgerlich fand ich die eingebauten „Klippenhänger“, die mir ewig wichtige Informationen vorenthielten und mich so zwangen immer weiterzulesen, immer weiter, bis meine rot geräderten Augen eine kurze Unterbrechung forderten. Ich... Man, ist das ein spannendes Buch. Die häufig dramatischen Ereignissen erzeugen an vielen Stellen des Romans reichlich Nervenkitzel. Angenehm ärgerlich fand ich die eingebauten „Klippenhänger“, die mir ewig wichtige Informationen vorenthielten und mich so zwangen immer weiterzulesen, immer weiter, bis meine rot geräderten Augen eine kurze Unterbrechung forderten. Ich habe alle Romane von Sylvia Lott gelesen, die "Lilie von Bella Vista" ist der spannendste. Hier zeigt Sylvia Lott, wie virtuos sie das Spiel beherrscht die Spannung zu steigern und den Leser in die Geschichte hineinzuziehen. Er ist geschrieben in einer lebendigen Sprache, die die Schauplätze und den Ablauf der Geschehnisse erlebbar macht, man fühlt sich mittendrin. Ich kann das Buch nur empfehlen.

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Das Geheimnis des Edelstein-Colliers
von Büchersüchtig am 30.09.2015

INHALT: Die Hamburgerin Josie erfährt durch einen Zufall, dass sie von ihrer Großtante Martha, die sie kaum gekannt hat, wertvollen Schmuck geerbt. Das Collier und die Ohrringe aus Amethyst stammen aus dem Besitz von Marthas Ururgroßmutter Sophie, die das Familienunternehmen gegründet und einige Jahre in Brasilien gelebt hat. Sophies Lebensgeschichte... INHALT: Die Hamburgerin Josie erfährt durch einen Zufall, dass sie von ihrer Großtante Martha, die sie kaum gekannt hat, wertvollen Schmuck geerbt. Das Collier und die Ohrringe aus Amethyst stammen aus dem Besitz von Marthas Ururgroßmutter Sophie, die das Familienunternehmen gegründet und einige Jahre in Brasilien gelebt hat. Sophies Lebensgeschichte lässt die Hamburger Modedesignerin nicht los, denn sie spürt eine Verbundenheit mit ihrer Vorfahrin und beginnt zu recherchieren. Die Spur des Colliers führt nach Josie zu Marthas Familie und ihrer besten Freundin Ada nach Idar-Oberstein, die Josie Sophies ereignisreiche Lebensgeschichte aus längst vergangenen Tagen erzählt... MEINE MEINUNG IN KURZFASSUNG: Kauf-/Lesegrund: Nachdem mir "Die Glücksbäckerin von Long Island" so gut gefallen hat, wollte ich auch das neueste Werk von Sylvia Lott lesen. Das Cover ist zwar nett anzusehen, aber für die Geschichte ein wenig unpassend (da wären ein Motiv mit Edelsteinen passender gewesen). Reihe: Nein, Einzelbuch Handlungsschauplätze: Die Reise führt uns von Deutschland nach Brasilien und verführt den Leser mit malerischen Orts- und Landschaftsbeschreibungen. Handlungsdauer: Die Geschichte beginnt in der Gegenwart, dauert dort schätzungsweise knapp 2 Jahre und führt uns immer wieder in die Vergangenheit (in die Jahre 1827 bis 1837). Extras: Am Buchende befinden sich das Nachwort der Autorin, eine Zeittafel und eine Leseprobe von "Die Glücksbäckerin von Long Island". Hauptpersonen: Josefine "Josie" Wagner ist zu Beginn der Geschichte 38 Jahre jung, lebt und arbeitet in Hamburg als Modedesignerin. Die attraktive Frau mit den brünetten Haaren ist mit dem Juristen Edgar liiert und die beiden überlegen sich, ein Haus zu kaufen, bis eine Erbschaft Josies komplettes Leben auf den Kopf stellt. Denn die Designerin erbt von einer entfernten Tante namens Martha Wahring ein zauberhaftes Collier samt Ohrgehängen und macht sich auf die Suche nach der Herkunft des Edelstein-Schmucks... Dieses hat einst der hübschen Sophie Keller aus Oberstein gehört, die im Jahre 1827 erst 13 Jahre jung ist und aus einer kinderreichen Familie stammt. Bei einem Botengang lernt sie den jungen Karl Kreuzer kennen, in den sich das wissbegierige Mädchen schließlich verliebt und dem sie sogar Jahre später bis nach Brasilien folgt... Josie und Sophie sind sympathische, facettenreiche Protagonisten, die sich nicht unterkriegen lassen und eine beachtliche Weiterentwicklung durchmachen, wodurch man sie schnell ins Herz schließt. Vor allem die Figur von Sophie hat es mir angetan, da es die Frauen im 19. Jahrhundert sicherlich nicht leicht hatten und sie sogar die anstrengende Reise nach Brasilien in Kauf genommen hat. Nebenfiguren: Die mitwirkenden Nebencharaktere wie die Familie Wahring (Martha war die Enkeltochter von Sophies Enkelin und die Familie betreibt eine Achatschleiferei samt Edelsteinhandel in Idar-Oberstein), Josies Freund Edgar (der geschiedene Jurist und Josie sind bereits einige Jahre ein Paar und wohnen gemeinsam in Hamburg) , Ada (Marthas beste Freundin wohnt in einem Seniorenheim und erzählt Josie die Lebensgeschichte von Sophie), Rico da Silva (der gutaussehende Geschäftsmann ist eine faszinierende Erscheinung und zieht auch Josie in seinen Bann) sowie diverse Familienmitglieder und Freunde von Sophie sind interessante Persönlichkeiten, die sich gut in die Handlung einfügen. Romanidee: Reizvolle Grundidee mit gelungener Umsetzung Erzählperspektiven: "Die Lilie von Bela Vista" beinhaltet 2 Erzählperspektiven und Zeitebenen, die für Abwechslung sorgen: In der Gegenwart erzählt Josie (in der 3. Person) über ihre überraschende Erbschaft und die Spurensuche nach der Herkunft des Schmucks. Josie versucht mittels Erzählungen und Aufzeichnungen Sophies bewegtes Leben im 19. Jahrhundert zu rekonstruieren. Denn hier Handlung: Der neueste Roman von Sylvia Lott birgt eine abwechslungsreiche Story mit zwei verschiedenen Erzählperspektiven und miteinander verwebenden Handlungssträngen gepaart mit vielen Wirrungen und Turbulenzen. Man erfährt viel über Edelsteine bzw. das Land Brasilien und trotz kleiner Längen, einiger ausschweifender Schilderungen & einer gewissen Vorhersehbarkeit zieht einen die Geschichte von Sophie und Josie in ihren Bann. Leider kommt das Ende sehr schnell bzw. ein wenig abrupt sowie stellenweise vorhersehbar daher, was mir nicht so gefallen hat. Schreibstil & Co: Vervollständigt wird der Plot durch die mitreißende und emotionsgeladene Schreibweise, die angenehme Sprache und die wundervollen Schauplatzbeschreibungen. FAZIT: "Die Lilie von Bela Vista" bietet dem Leser eine unterhaltsame Familiengeschichte auf 2 Zeitebenen gepaart mit Geheimnissen, Abenteuer & Romantik voller Höhen und Tiefen. Dank der unterhaltsamen Geschichte rund um Edelsteine, den interessanten Hauptpersonen und des fesselnden Schreibstils garantiert die spannende Familiensaga angenehme Lesestunden. Wegen der enthaltenen Mankos erhält "Die Lilie von Bela Vista" von mir wundervolle 4 STERNE.

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Eine abenteuerliche Reise nach Brasilien
von einer Kundin/einem Kunden am 25.09.2015

Dies ist Sylvia Lotts dritter Roman im Blanvalet Verlag. Optisch sind die Bücher teilweise so ähnlich, dass man sie fast verwechseln könnte. Und auch die Titel ähneln einander – „Die Rose von Darjeeling“, „Die Glücksbäckerin von Long Island“ und jetzt „Die Lilie von Bela Vista“. Ob die Cover jetzt... Dies ist Sylvia Lotts dritter Roman im Blanvalet Verlag. Optisch sind die Bücher teilweise so ähnlich, dass man sie fast verwechseln könnte. Und auch die Titel ähneln einander – „Die Rose von Darjeeling“, „Die Glücksbäckerin von Long Island“ und jetzt „Die Lilie von Bela Vista“. Ob die Cover jetzt wirklich stimmig sind? Ich habe da ja ganz oft meine Zweifel. Und gerade bei diesem Buch jetzt wieder, denn es passt zwar gut in die Reihe, hat aber überhaupt nichts mit dem Buch zu tun! Auch den Klappentext finde ich ein wenig irreführend, aber das Buch ist spannend! Sylvia Lott entführt uns in ihrem „Two-in-one“-Roman (den Ausdruck hab ich von der Autorin) teilweise zurück in die Zeit von 1833 bis 1888. Und in dieser Zeit spielt die Handlung sowohl in Idar-Oberstein als auch in Brasilien. Doch erst einmal von Anfang an. Es gibt eine Rahmenhandlung, die in der Gegenwart spielt. Josie, eine Enddreißigerin, erbt völlig überraschend von ihrer Großtante ein wunderschönes, antikes Amethyst-Collier zusammen mit Smaragd-Ohrringen und einem Portrait einer ihr unbekannten Frau, die diesen Schmuck trägt. Josie lebt in Hamburg, aber die Familie ihrer Großtante lebt in Ida-Oberstein, der Stadt der Edelsteine. Also fährt Josie zu der Familie der Großtante und hofft etwas über ihr Erbe herauszufinden. Dort wird sie sehr liebevoll aufgenommen, und über eine gute Freundin der verstorbenen Großtante kommt sie der Geschichte der Frau auf dem Bild –Sophie – der Gründerin des Edelsteinbetriebes der Familie - auf die Spur. Sophie ist die Tochter eines einfachen Edelsteinschleifers im Hunsrück. Sie verliebt sich in Karl, dessen Familie nach Brasilien auswandert. Wenn sie alt genug ist, will er sie heiraten und nach Brasilien mitnehmen. Doch als sie plötzlich nichts mehr von ihm hört, macht sie sich selbst auf die Suche nach ihm in Brasilien. Es beginnt eine abenteuerliche Reise, die anders endet als von allen gedacht. Und so wechselt die Geschichte hin und her zwischen Josie und Sophie. Und über das, was Josie über Sophie erfährt, verändert sich auch Josies Leben immer mehr. Am Ende muss sie eine Entscheidung fürs Leben treffen. Doch wieso hat sie dieses Erbe bekommen? Herausgekommen ist eine ausgesprochen spannende Geschichte für Leserinnen, die gerne Schmöker lesen. Den historischen Teil über die Situation in Idar-Oberstein Anfang des 19. Jahrhunderts und über die Aussiedler nach Brasilien hat die Autorin akribisch recherchiert. So dass man bei Lesen auf unterhaltsame Weise wieder ein wenig mehr über die deutsche Vergangenheit erfährt. Mir war dies bisher nicht bekannt. Sehr gut gefallen hat mir außerdem, dass dieses Buch einen Einblick in das Gewerbe der Edelsteingewinnung und -Verarbeitung bietet, wobei auch die Kraft der Edelsteine nicht zu kurz kommt. Es ist also ein richtig toller Schmöker für alle die Leserinnen, die gerne dunkle Geheimnisse in der Vergangenheit und spannende Liebesgeschichten vereint mögen. Auch Fans historischer Schmöker mit starken und eigenwilligen Frauen kommen hier voll auf ihre Kosten!

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"Aber die Liebe blieb?" - "Bis zum Schluss!"
von Carmen Vicari aus Dossenheim am 14.09.2015
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

Josie Wagner glaubt, mit Ende dreißig ihr Leben im Griff zu haben. Bis zu jenem Tag, an dem sie ein Schreiben von der Bank erhält. Darin wird sie aufgefordert, eine fällige Summe für ein Schließfach zu bezahlen. Nur von welchem Schließfach ist da die Rede? Josie begibt sich zur Bank,... Josie Wagner glaubt, mit Ende dreißig ihr Leben im Griff zu haben. Bis zu jenem Tag, an dem sie ein Schreiben von der Bank erhält. Darin wird sie aufgefordert, eine fällige Summe für ein Schließfach zu bezahlen. Nur von welchem Schließfach ist da die Rede? Josie begibt sich zur Bank, um das herauszufinden und stellt dabei fest, dass sie ein wertvolles Amethystcollier mit dazu passenden Ohrgehängen und einem Bild einer Frau geerbt hat. Der begleitende Brief von ihrer verstorbenen Tante wirft mehr Fragen auf, als er eigentlich erklärt. Während Josies Lebensgefährte schon anfängt, das Geld aus dem Verkaufserlös des Colliers zu verplanen, interessiert sich Josie immer mehr für die Geschichte, die hinter dem Collier steht. Ehe Josie es sich versieht, öffnet sich ihr die wundervolle Welt der Edelsteine und sie begibt sich auf die Suche nach einer fast vergessenen Familientragödie. Die Geschichte gliedert sich in zwei Handlungsstränge. Im ersten Handlungsstrang begleitet der Leser Josie auf ihrer Suche nach der Geschichte zu dem Collier und ihrer Ahnin Sophie, der das Collier einst gehört hat. Der andere Handlungsstrang widmet sich eben jener Sophie, die 1827 in Idar gelebt und in Karl, der bald darauf nach Brasilien auswanderte, verliebt gewesen war. Für mich war es das erste Buch von Sylvia Lott. Sehr schnell fand ich Zugang zur Geschichte und den beiden Hauptprotagonisten. Mit viel Herzblut beschreibt die Autorin die Lebensgeschichte zweier starker Frauen so plastisch, dass man regelrecht in die Geschichte eintauchen kann. Neben der Geschichte der beiden Frauen, erfährt der Leser aber auch noch viel Interessantes zur Geschichte Idar-Oberstein, den Edelsteinen, der Suche und Bearbeitung derer und der Auswanderungswelle der Deutschen nach Brasilien. Diese Informationen werden so geschickt in den Lauf der Geschichte eingewebt, dass der Leser diese Informationen nebenbei mitnimmt und sich erst nach und nach bewusst wird, was er dabei an neuem Wissen aufgenommen hat. Mich konnte die Autorin mit diesem Wissen für Idar-Oberstein und Edelsteine im Allgemeinen derart begeistern, dass ich demnächst wieder mal einen Ausflug nach Idar-Oberstein plane. Die Charaktere sind sehr facettenreich und plastisch. Als Leser erhält man schnell ein Bild von ihnen, aber auch die Umgebung, in der die Geschichte spielt wird sehr farbenprächtig im Kopfkino heraufbeschworen. Bald schon findet man sich im Dschungel Brasiliens wieder und hört die typischen Geräusche eines Regenwaldes. Die Spannung im Buch steigt, nicht zuletzt durch den fortwährenden Perspektivenwechsel stetig an, bis ich das Buch am Höhepunkt einfach nicht mehr aus der Hand legen mochte und so die Nacht zum Tag machte. Fazit: Auch wenn es für mich das erste Buch von Sylvia Lott war, so bin ich mir nach dieser Lektüre sicher, es wird definitiv nicht dabei bleiben. Einzig das Cover will nicht so recht zu der farbenfrohen und spannenden Geschichte passen.

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