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Die Mutter meiner Mutter

(3)
Rezension
"Packend wie ein Roman: Bestsellerautorin Sabine Rennefanz ("Eisenkinder") erzählt die Geschichte eines lange gehüteten Familiengeheimnisses." Claudia Kirsch / Brigitte EXTRA
Portrait
Sabine Rennefanz, 1974 in Beeskow geboren, studierte Politologie in Berlin und Hamburg. Sie arbeitet seit 1993 als Journalistin, seit 2001 als Redakteurin für die Berliner Zeitung, für die sie mehrere Jahre aus London schrieb. Für ihre journalistische Arbeit wurde sie mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Theodor-Wolff-Preis und dem Deutschen Reporterpreis.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 14.09.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-630-87454-8
Verlag Luchterhand Literaturverlag
Maße (L/B/H) 222/144/29 mm
Gewicht 444
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen


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Familiensaga über drei Generationen
von Petra Donatz am 27.02.2016

Klappentext Von der Autorin des SPIEGEL Bestsellers "Eisenkinder" Als der Krieg zu Ende war, fing für die vierzehnjährige Anna der Kampf erst an. Ihre Mutter war lange tot, ihr Vater von den Russen verhaftet worden, ihre Heimat verloren. Als Flüchtling machte sie sich mit ihren kleinen Brüdern allein auf den Weg... Klappentext Von der Autorin des SPIEGEL Bestsellers "Eisenkinder" Als der Krieg zu Ende war, fing für die vierzehnjährige Anna der Kampf erst an. Ihre Mutter war lange tot, ihr Vater von den Russen verhaftet worden, ihre Heimat verloren. Als Flüchtling machte sie sich mit ihren kleinen Brüdern allein auf den Weg nach Westen und fand in Kosakenberg, einem Dorf in der sowjetischen Besatzungszone, Unterschlupf. Am Hof der Familie Wendler kann sie als Magd härteste körperliche Arbeit leisten. 1949 kehrt Friedrich Stein aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft nach Kosakenberg zurück. Das Deutschland, das er verlassen hat, gibt es nicht mehr: seine Familie ist tot, sein Anwesen von Flüchtlingen besetzt, das Dorf voller Sowjet-Propaganda. Ein gebrochener Mann, zwanzig Jahre älter als Anna. Anna macht die Traurigkeit in seinen Augen vom ersten Tag an Angst. Die Autorin Sabine Rennefanz, 1974 in Beeskow geboren, studierte Politologie in Berlin und Hamburg. Sie arbeitet seit 1993 als Journalistin, seit 2001 als Redakteurin für die Berliner Zeitung, für die sie mehrere Jahre aus London schrieb. Für ihre journalistische Arbeit wurde sie mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Theodor-Wolff-Preis und dem Deutschen Reporterpreis. Ihr erstes Buch, "Eisenkinder", erschien 2013 und stand mehrere Wochen auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. Meine Meinung Story 20 Jahre nach dem Tod des Ehemanns, erzählt Anna Stein ihrer Tochter ein Geheimnis über ein Verbrechen. Für die Tochter bricht eine Welt zusammen. Plötzlich ist der geliebte Großvater ein Fremder, ein Verbrecher. Stück für Stück setzt sie die Geschichte ihrer Mutter zusammen. Beginnend mit der Großmutter, der Flucht aus Polen, den Neuanfang als Flüchtling, in der ehemaligen DDR bis in die Gegenwart. Schreibstil Das Buch ist eine nicht unbedingt Chronologisch geordnete Familiengeschichte.Es sind kleine Anekdoten, die schließlich ein Gesamtbild wiedergeben. Das Buch ist leicht verständlich, erfordert aber auch ein wenig Aufmerksamkeit. Charaktere Alle Charaktere sind echt und originell beschrieben. Man kann sich leicht in sie hinein versetzen. Sabine Rennefanz gelingt es vorzüglich, ihren Charakteren Leben einzuhauchen. Mein Fazit Der autobiographische Roman dreht sich ausschließlich um das Leben der Frauen, ihr Überleben auf der Flucht, das harte Leben nach dem Krieg. Geschichtliche Ereignisse werden nur am Rande erwähnt. Sie haben für die Frauen kaum Bedeutung. Anne Stein lebt ein Leben, ohne persönliche Höhepunkte, geprägt von Arbeit, Entbehrungen und Verzicht und Unterdrückung. Diese Trostlosigkeit prägt die ganze Geschichte, kein lachen, keine Freude. Die Geschichte ist eine Aneinanderreihung von alltäglichen Ereignissen und dennoch ist man schnell in den Bann gezogen durch diesen einzigartigen Erzählstiel von Sabine Rennefanz. Ich vergebe fünf von fünf Sternen und eine absolute Leseempfehlung.

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Ein Einblick in das Leben eines Mädchens/Frau nach dem Zweiten Weltkrieg!
von einer Kundin/einem Kunden aus Obernzenn am 14.09.2015

Anna Stein ist gebürtig aus Polen und hat es in ihrem Leben nie leicht gehabt. Erst stirbt ihre Mutter sehr früh und später wird ihr Vater einfach so abgeholt und kehrt nie wieder zurück. Als sie einige Zeit später zusammen mit ihrer Stiefmutter und ihren drei Brüdern aus dem... Anna Stein ist gebürtig aus Polen und hat es in ihrem Leben nie leicht gehabt. Erst stirbt ihre Mutter sehr früh und später wird ihr Vater einfach so abgeholt und kehrt nie wieder zurück. Als sie einige Zeit später zusammen mit ihrer Stiefmutter und ihren drei Brüdern aus dem Haus vertrieben wird kämpfen sie Tag für Tag ums nackte Überleben. Nach Ende des Krieges werden viele heimatlose Familien auf verschiedene Orte aufgeteilt, so dass sie in Kosakenberg, einem Dorf in der sowjetischen Besatzungszone Unterschlupf finden. Anna darf dort auf einem Bauernhof als Magd arbeiten um sich ihr Essen zu verdienen. Es ist sehr harte Arbeit und an Freizeit und eigene Interessen ist gar nicht zu denken. 1949 kehrt Friedrich Stein aus dem Krieg heim und leider ist von seiner Familie niemand mehr da. Seine Mutter nicht und seine Freundin nicht. Außerdem wohnen in seinem Haus Flüchtlinge. Friedrich verbringt viel Zeit in der Kneipe und ist oft sehr betrunken. Er ist zwanzig Jahre älter als Anna, die sich von ihm beobachtet und irgendwo schon belästigt fühlt. Er macht ihr Angst. Eines Tages passiert Anna etwas Schreckliches und etwas über ein Jahr später findet im Wohnzimmer ihre ungewollte Hochzeit mit Friedrich Stein statt. Aus dieser Ehe gehen insgesamt drei Töchter hervor. Anna ist sehr komisch. Sie verhält sich weder wie eine Mutter, noch wie eine Ehefrau. Irgendwann kommt das Geheimnis ans Licht. Mehr möchte ich hier nicht preisgeben. Lest selbst. Meine Meinung: Ich möchte hier erst einmal auf das Aussehen des Buches eingehen. Es ist wirklich ein wunderschönes Buch. Das Cover ist sehr schlicht aber es gefällt mir sehr. Das Buch, eine gebundene Ausgabe ist besonders schön. Der Schreibstil war sehr einfach gehalten, so dass man ziemlich schnell das Buch beenden konnte. Auch wenn man das Lesen unterbrochen hatte, wußte man später wieder was vorher alles passiert war. Die Autorin hat sehr viele Informationen gesammelt und wirklich sehr anschaulich das Leben nach dem Zweiten Weltkrieg beschrieben. Es war wirklich schrecklich zu der Zeit. Damals hatte man es nicht so schön wie heute. Diese Informationen sind auch nicht erfunden, denn diese Geschichte beruhrt auf einer wahren Begebenheit und wird aus der Sicht der Enkelin erzählt. Wer sich für geschichtliche Ereignisse interessiert, wissen möchte, wie man ca. 1950 lebte, was alles passiert und wie man miteinander auskommt, dem kann ich das Buch sehr gut empfehlen. Ich selbst interessiere mich für diese Zeit. Allerdings weiß man nie genau wie zu der Zeit Familien lebten, wie sie ums Überleben kämpften, was wirklich geschah. In diesem Buch wird der Leser Mitglied einer Familie, man sitzt am Tisch neben Anna. Man füttert zusammen mit ihr die Tiere. Man kann sich richtig in sie hineinversetzen. Es hat mich sehr berührt und manchmal erlebe ich vorher gelesen Geschichten in meinen Träumen. Auch diese gehörte dazu. Ich glaube niemand hat gern in dieser Zeit gelebt und die meisten die es taten sind schon gestorben.

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Der Krieg und seine generationsübergreifenden Folgen
von orfe1975 am 27.01.2016

Cover -------------------- Das Cover zeigt einen Kranz aus Tannenzapfen. Auf den ersten Blick kühl und nichtssagend. Man verbindet damit einfaches Leben auf dem Lande, so wie es die Großmutter der Autorin auch gelebt hat. Der Kreis erinnert daran, dass sich die Geschichte wiederholt, da unbewusst die Erfahrungen von einer Generation zur nächsten weitergetragen... Cover -------------------- Das Cover zeigt einen Kranz aus Tannenzapfen. Auf den ersten Blick kühl und nichtssagend. Man verbindet damit einfaches Leben auf dem Lande, so wie es die Großmutter der Autorin auch gelebt hat. Der Kreis erinnert daran, dass sich die Geschichte wiederholt, da unbewusst die Erfahrungen von einer Generation zur nächsten weitergetragen werden. Inhalt: -------------------- Sabine Rennefanz erzählt die Geschichte ihrer Großmutter Anna Stein aus ihrer Perspektive als Enkelin. Durch einen Dachbodenfund der Mutter wird ein lange gehütetes Familiengeheimnis aufgedeckt. Die Autorin erfährt, warum ihre Großeltern wirklich heirateten und welche schrecklichen Ereignisse der Hochzeit vorausgingen. So wie in Annas Fall gab es nach dem Krieg in vielen Familien Brutalität und Gewalt und fast immer wurde weggesehen oder geschwiegen. Mein Eindruck: -------------------- Der Anfangssatz "Ich habe etwas über Deinen Großvater herausgefunden", den die Mutter der Autorin ihr am Telefon zuflüstert, versprach ein spannender Roman über ein bis dato gehütetes Familiengeheimnis zu werden. Jedoch wird dieser Satz in den ersten Kapiteln des öfteren wiederholt, wobei beschrieben wird, wie er der Autorin neben vielen nebensächlichen Gedanken, immer wieder im Kopf herum spukt. Dabei erfährt man erstmal nichts weiter als Leser. Grade diese Passage zu Beginn hat sich für meinen Geschmack etwas zu lange hingezogen und zeitweilig genervt, weil die Handlung so gar nicht voran kommen wollte. Dann wird endlich tiefer in die Geschichte eingestiegen und in kühlen, knapp gehaltenen Sätzen wird nach und nach die Flüchtlingsgeschichte der Großmutter von Frau Rennefanz beschrieben. Ab da ließ mich das Buch nicht mehr los. Durch die kurz gehaltenen Sätze und Abschnitte wird man dazu angehalten, immer weiter lesen zu wollen und so ist man schnell mit dem Inhalt durch. Anfangs hat mich die emotionslose Nüchternheit in der Sprache überrascht. Doch letztendlich passte sie zur Geschichte, die die Autorin auch nur mittelbar, größtenteils durch Erzählungen und Recherche in Erfahrung gebracht hat. Dadurch wird eine gewisse innere Distanz geschaffen, die hilft, die teilweise schlimmen Erlebnisse besser zu verarbeiten. Man nimmt sie auf, ohne zu (ver)urteilen. Dennoch wirken sie noch lange in einem nach, vor allem wenn man die aktuellen Meldungen zur Flüchtlingspolitik im Kopf dabei hat. Trotz der kurzen Sätze muss man konzentriert bei der Sache bleiben. Die Informationen erfolgen so kompakt, dass man leicht den Überblick verlieren kann, vor allem, da es immer wieder Perspektivenwechsel von der Ich-Erzählerin zu "meine Großmutter" gibt. Manchmal musste ich auch zurückblättern und nachlesen, weil ich merkte, dass ich den Faden verloren hatte. Zudem werden viele Personen aufgezählt, bei denen man sich fragt, ob sie für die weitere Handlung relevant sind oder nicht. Das hat mich teilweise etwas verwirrt. Insgesamt hat mich das Buch sehr aufgewühlt, teilweise auch etwas verstört/irritiert zurückgelassen. Als ich manche Dinge las, erschienen sie mir für sich genommen klar, aber im Nachgang konnte ich die vielen Gefühle und Gedanken, die zum Roman in mir hochstiegen, nicht so richtig ordnen und selbst mit einigem Abstand bin ich zwiegespalten, was dieses Buch betrifft. Die Handlung selber ist so, wie sie stattgefunden hat, das kann ich nicht bewerten. Die Darstellung der Geschichte war einfach nicht ganz nach meinem Geschmack, vielleicht mochte ich auch nicht Tatsache, dass ich nach dem Zuklappen des Buches meine Gefühle nicht einordnen konnte und so fiel mir eine Bewertung sehr schwer, ich habe aber jetzt halbwegs ein stimmiges Gefühl. Fazit: -------------------- Gut recherchierte (Familien)Flüchtlingsgeschichte, sehr aufwühlend, manchmal irritierend und nur mit Konzentration zu lesen

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