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Die Nacht gehört den Wölfen

Roman. Originalausgabe

(6)
Wer hat Angst vorm bösen Wolf?
Seit dem tödlichen Autounfall seiner Eltern, den er selbst miterlebt hat, leidet Simon unter Albträumen und Angstzuständen. Nach einem Psychiatrieaufenthalt zieht er zu seiner Tante und seinem Bruder, aber es fällt ihm schwer, sich in seinem neuen Leben zurechtzufinden. Vor allem, als er feststellen muss, dass seine schlimmen Träume Wirklichkeit werden: Etwas Böses scheint im Dunkel, das Simon umgibt, erwacht zu sein. Und das Verschwinden eines Mädchens ist erst der Anfang …
Rezension
"Ein grossartiges, aber auch beängstigendes Buch." Westfalenpost
Portrait
Wulf Dorn, Jahrgang 1969, liebt gute Geschichten, Katzen und das Reisen. Er war zwanzig Jahre in einer psychiatrischen Klinik tätig, ehe er sich ganz dem Schreiben widmete. Für seine Kurzgeschichten, die in zahlreichen Anthologien und Zeitschriften erschienen, wurde er mehrfach ausgezeichnet. Mit seinem 2009 erschienenen Debütroman »Trigger« gelang ihm ein internationaler Bestseller. Auch seine weiteren Romane erreichten Bestsellerstatus und sind inzwischen in zahlreiche Sprachen übersetzt.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Klappenbroschur
Seitenzahl 464
Altersempfehlung 14 - 99
Erscheinungsdatum 26.10.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-570-16397-9
Verlag Cbt
Maße (L/B/H) 216/134/40 mm
Gewicht 545
Abbildungen schwarz-weiss Illustrationen
Auflage 1. Auflage
Buch (Klappenbroschur)
Fr. 22.90
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
6 Bewertungen
Übersicht
3
1
2
0
0

sehr, sehr starkes Buch
von einer Kundin/einem Kunden am 29.12.2015

"Seit dem tödlichen Autounfall seiner Eltern,den er selbst miterlebt hat, leidet Simon unter Albträumen und Angstzuständen. Nach einem Psychiatrieaufenthalt zieht er zu seiner Tante und seinem Bruder, aber es fällt ihm schwer, sich in seinem neuen Leben zurechtzufinden. Vor allem, als er feststellen muss, dass seine schlimmsten Träume... "Seit dem tödlichen Autounfall seiner Eltern,den er selbst miterlebt hat, leidet Simon unter Albträumen und Angstzuständen. Nach einem Psychiatrieaufenthalt zieht er zu seiner Tante und seinem Bruder, aber es fällt ihm schwer, sich in seinem neuen Leben zurechtzufinden. Vor allem, als er feststellen muss, dass seine schlimmsten Träume Wirklichkeit werden: Etwas Böses scheint im Dunkel, das Simon umgibt, erwacht zu sein. Und das Verschwinden eines Mädchens ist erst der Anfang..." Erstmal will ich auf das Nachwort von Wulf Dorn eingehen, dort gesteht er den Lesern, dass dies nicht das Buch ist, was er eigentlich hatte schreiben wollen. "Das erste Manuskript sollte eine ganz andere Geschichte erzählen, aber ich habe es nie fertiggestellt." Den Grund hierfür benennt Wulf Dorn damit, dass es in der Zeit des Schreibens einiges an Veränderungen in seinem Leben gab. Dinge, die ihn so sehr aufwühlten und beschäftigten, dass ihm das ursprüngliche Thema plötzlich klein und belanglos vorkam. Das Thema des Buches, das nun vor mir liegt ist alles andere als klein und belanglos. Es ist stellenweise sehr, sehr tiefgreifend und heftig, aber heftig nicht im negativen Sinne... Obwohl es "nur" in die Kategorie "Roman" eingeteilt ist, könnte es stellenweise gar nicht mehr spannender sein. Wulf Dorn führt die Leser immer wieder vor, letztendlich weiß man gar nicht mehr, was nun wirklich ist und was man sich einfach in seiner Fantasie ausmalt. Deswegen war das Ende und die Auflösung der Vorfälle für mich auch eher überraschend und unverhofft. Die Aufteilung in doch recht kurze Kapitel gefällt mir sehr gut und dass die Geschichte aus der Sicht von Simon erzählt wird, ist auch ein positiver Aspekt für mich... Alles in allem kann ich eigentlich nichts bemängeln. Das Buch ist für Leser ab 14 Jahren, kann aber auch von Erwachsenen gelesen werden. Bei mir wurde die Spannung zumindest nie weniger ... Im Gegenteil! Das Buch hat ein gewisses Spannungspotenzial, komplett durch, durch alle Kapitel. Das muss man so erstmal hinbekommen. Wenn ich es nicht in einer Leserunde gelesen hätte, hätte ich es vermutlich an einem Tag "verschlungen". Noch zu erwähnen ist vielleicht, dass Themen wie Selbstmord, Angstzustände, Depressionen von Wulf Dorn sehr sensibel eingebracht wurden. Alles wirkt sehr gut durchdacht und gut recherchiert. Alles in allem kann ich das Buch nur empfehlen!!!

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Mysteriös....
von einer Kundin/einem Kunden am 02.01.2016

Simon leidet an Albträumen seit seine Eltern bei einem Unfall gestorben sind. Er kann sich an den Unfall nicht mehr so genau erinnern. Nur er hat überlebt. Nach dem Krankenhausaufenthalt zieht er bei seiner Tante ein. Doch jede Nacht wird für Simon zum Horrortrip…. Ein bisserl gruselig, spannend mit... Simon leidet an Albträumen seit seine Eltern bei einem Unfall gestorben sind. Er kann sich an den Unfall nicht mehr so genau erinnern. Nur er hat überlebt. Nach dem Krankenhausaufenthalt zieht er bei seiner Tante ein. Doch jede Nacht wird für Simon zum Horrortrip…. Ein bisserl gruselig, spannend mit überraschendem Ende.

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1 0
Spannend bis zur letzten Seite
von einer Kundin/einem Kunden aus Vechta am 28.12.2015

Zum Inhalt: Simon Strode ist fast 16 Jahre, Autist, hat nach einem Autounfall seine Eltern verloren und sein Leben geriet aus den Fugen. Tiefe Schuldgefühle und Alpträume plagen ihn, ein Selbstmordversuch hatte ihn in eine psychiatrische Klinik geführt. Seitdem gehört er zu dem „Club der Durchgeknallten“ wie er immer... Zum Inhalt: Simon Strode ist fast 16 Jahre, Autist, hat nach einem Autounfall seine Eltern verloren und sein Leben geriet aus den Fugen. Tiefe Schuldgefühle und Alpträume plagen ihn, ein Selbstmordversuch hatte ihn in eine psychiatrische Klinik geführt. Seitdem gehört er zu dem „Club der Durchgeknallten“ wie er immer sagt. Nach dem Klinikaufenthalt zieht er bei seiner Tante Tilia ein, wo auch sein Bruder Mike schon seit einiger Zeit wohnt. Beide haben nicht viel Zeit für Simon bzw. eigene Probleme und Pläne, sodass er ins Internat „abgeschoben“ werden soll. Simon fühlt sich einsam und verlassen, da er vor allem seinen Bruder Mike gerade sehr brauchen würde. Die Ferien verbringt er aber noch im Haus seiner Tante, er lernt die freche Caro kennen, die ihn in der kommenden Zeit begleitet und ihm hilft sich an seine verschütteten Erinnerungen heranzutasten. Mehr möchte ich zum Inhalt gar nicht verraten. Meine Meinung: Mir hat schon das Cover des Buches sehr gut gefallen: schwarz-weiß mit roter Schrift und dem Wolfskopf darauf. Da sich das Wolfsthema durch das komplette Buch zieht, wirklich sehr gelungen. Die Geschichte hat mich gleich in ihren Bann gezogen. Die Figuren sind toll gezeichnet. Ich konnte mir jede von ihnen sehr gut vorstellen. Der Schreibstil Wulf Dorns ist fesselnd und klar; genau wie ich es bei dieser Art Bücher mag. Ich habe mit Simon mitgefiebert und gelitten, konnte mich zum großen Teil sehr gut in ihn hineinversetzen. Die immer wieder geschilderten, zum Teil sehr gruseligen, Alpträume Simons, falsch gelegte Fährten und überraschende Wendungen haben eine Grundspannung aufrechterhalten. Gerade zum Ende hin, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. „Die Nacht gehört den Wölfen“ ist für mich ein packender Jugendthriller, der Jugendlichen ab 14 Jahren, die mit dem Genre Thriller umgehen können, sicher sehr gut gefallen wird. Aber auch Erwachsene, die Jugendbücher mögen, werden ihren Spaß daran haben. Von mir eine klare Leseempfehlung! 5/5 *****

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Ein subtiles Jugend-Psychodrama
von Silke Schröder aus Hannover am 17.12.2015

Wulf Dorn liefert mit “Die Nacht gehört den Wölfen” ein subtiles Jugend-Psychodrama. In den Mittelpunkt stellt er den jungen Simon, der nicht nur gerade erst seine Eltern verloren hat, sondern auch unter einer leichten Form des Autismus, dem so genannten Asberger-Syndrom leidet. Ihm fällt es nicht leicht, mit Veränderungen... Wulf Dorn liefert mit “Die Nacht gehört den Wölfen” ein subtiles Jugend-Psychodrama. In den Mittelpunkt stellt er den jungen Simon, der nicht nur gerade erst seine Eltern verloren hat, sondern auch unter einer leichten Form des Autismus, dem so genannten Asberger-Syndrom leidet. Ihm fällt es nicht leicht, mit Veränderungen in seinem Leben umzugehen; er braucht eine klare Ordnung, die ihm hilft, seine wirren Gedanken und Gefühle zu sortieren. So erzählt der Autor in kurzen Kapiteln, ganz ruhig und stets aus Simons Sicht, wie sein Held sich immer weiter in seiner eigenen, inneren Welt verliert. Und nach und nach wird deutlich, dass dort etwas anderes vorgeht, als in der Realität. Dabei geizt Wulf Dorn nicht mit unheimlichen Szenen, wobei er das Motiv des Wolfs nicht im Wortsinn, sondern metaphorisch aufgreift – auch Simon ist, ganz unfreiwillig, ein lonely wolf. Nach “Dein böses Herz” ist “Die Nacht gehört den Wölfen” schon Dorns zweiter Jugendroman. Und der ist ihm gelungen.

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Starker Spannungsroman mit ungenügend aufgelöstem Ende
von einer Kundin/einem Kunden aus Herbstein am 29.12.2015

Das Buch: Der 15-jährige Simon hat als Einziger den tödlichen Autounfall seiner Eltern überlebt und hatte nach einem gescheiterten Suizidversuch einen längeren Aufenthalt in der Jugendpsychiatrie hinter sich. Nun soll er zu seiner Tante und seinem älteren Bruder aufs Land ziehen. Simon graut es vor den Veränderungen; als Jugendlicher mit... Das Buch: Der 15-jährige Simon hat als Einziger den tödlichen Autounfall seiner Eltern überlebt und hatte nach einem gescheiterten Suizidversuch einen längeren Aufenthalt in der Jugendpsychiatrie hinter sich. Nun soll er zu seiner Tante und seinem älteren Bruder aufs Land ziehen. Simon graut es vor den Veränderungen; als Jugendlicher mit leicht autistischen Störungen hängt er an seiner vertrauten Umgebung und ist gerade unter Gleichaltrigen ein beliebtes Mobbing-Opfer. Gut, dass Simon wenigstens in seiner neuen Mitschülerin Caro eine Verbündete findet, denn in dem beschaulichen Dorf scheint etwas nicht mit rechten Dingen zuzugehen: Ein Mädchen ist spurlos verschwunden. Und dann sind da noch die gruseligen Alpträume, die Simon nach dem Unfall plagen, an den er keinerlei Erinnerung hat. Was ist dabei wirklich passiert? Meine Meinung: Dass "Die Nacht gehört den Wölfen" für Jugendliche ab 14 Jahren empfohlen wird, halte ich für angemessen. Gerade Simons Alpträume werden sehr beängstigend geschildert, aber auch sonst mutet der Autor seinen Lesern einiges zu: Tod der Eltern, Suizidgedanken, Missbrauch, Autismus... Das hätte durchaus bemüht dramatisch wirken können, ist es aber nicht. Aufgrund seiner langjährigen Erfahrungen in einer psychiatrischen Klinik gelingt es dem Autor, die oben genannten Themen einfühlsam und ohne Effekthascherei in die Geschichte einzubauen. Durch Simons Perspektive erfährt der Leser allmählich mehr über sein Leben vor dem Unfall. Simon leidet vor allem darunter, dass er sich nicht vollständig an den Unfall erinnern kann. Eine verschlossene Tür, die immer wieder in seinen Träumen auftaucht, deutet darauf hin, dass Simon etwas Wichtiges erfahren muss, bevor er die Ereignisse wirklich verarbeiten kann. Aber was steckt hinter der verschlossenen Tür? Gleichzeitig bringt der zweite Handlungsstrang um die verschwundene Leonie kontinuierliche Spannung in die Geschichte. Simon hat schon bald einen Verdacht und gerät auf der Spurensuche wiederholt in brenzlige Situationen, zum Beispiel in einem verlassenen Hotel mitten im Wald. Die Sprache fand ich sowohl für Jugendliche als auch Erwachsene angemessen und gut lesbar. Passend auch das Cover mit einem gemalten Wolf, ein Thema, das sich durch das ganze Buch zieht - angefangen von Simons Erlebnissen in der Jugendpsychiatrie bis hin zu der immer bedrohlicher werdenden Situation im Dorf. Einziger Kritikpunkt: Das Ende fand ich in dieser Form unbefriedigend und fühlte mich als Leser ein bisschen "hereingelegt". Plötzlich ging alles sehr schnell und auch die offenen Fragen wurden nicht alle ausreichend beantwortet. Außerdem hätte ich mir gewünscht, dass der Autor im Nachwort noch einmal explizit auf die psychischen Erkrankungen eingeht, die im Buch beschrieben werden, besonders im Fall von Simon. So ist vielleicht für Leser, die sich noch nicht mit diesem Thema beschäftigt haben, nicht klar, welche Handlungsweisen Simons nun seiner autistischen Störung zuzuschreiben sind und wo andere Erkrankungen ins Spiel kommen, zum Beispiel Angststörungen etc. Fazit: Ein gut gemachter und spannender Roman für Jugendliche und Erwachsene. Leider wird der positive Gesamteindruck durch die Art, wie die Geschichte endet (nicht der "Twist" an sich, sondern die offenen Fragen, die er aufwirft), etwas abgeschwächt.

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Spannendes Jugendbuch mit enttäuschendem Ende
von Zank am 29.12.2015

Simons Eltern sterben bei einem Autounfall, den er als einziger überlebt. Seitdem wird Simon jedoch von schrecklichen Visionen und Träumen heimgesucht. Der leicht autistische Teenager soll nun zunächst bei seiner Tante leben, um ab dem nächsten Schuljahr ein Internat zu besuchen. Er lernt die coole Caro kennen und versucht... Simons Eltern sterben bei einem Autounfall, den er als einziger überlebt. Seitdem wird Simon jedoch von schrecklichen Visionen und Träumen heimgesucht. Der leicht autistische Teenager soll nun zunächst bei seiner Tante leben, um ab dem nächsten Schuljahr ein Internat zu besuchen. Er lernt die coole Caro kennen und versucht mit ihrer Hilfe seine verlorenen Erinnerungen an den Unfall und die Geheimnisse des Dorfes zu ergründen. Was hat es mit dem zahnpastalächelnden Lehrer auf sich? Spukt es im alten Waldhotel? Und warum ist ein 16jähriges Mädchen auf einmal verschwunden? Bereits das Cover fand ich ziemlich gruselig, es lieferte jedoch einen passenden Einstieg in das Buch. Das Thema „Wölfe“ im übertragenen Sinn wird im Buch immer wieder aufgegriffen und schafft eine außergewöhnliche Verbindung zwischen Inhalt, Cover, Titel und Autorenname (es ist bestimmt kein Zufall, dass jemand mit dem Namen Wulf ein solches Buch schreibt). Der Personenkreis in „Die Nacht gehört den Wölfen“ ist überschaubar, so dass man sich gut orientieren kann. Da die Geschichte aus Simons Sicht erzählt wird, bekommt man allerdings nur seine subjektiven Eindrücke geschildert, so dass die meisten Nebenfiguren eher eindimensional wirken. Simon tut einem als Leser wirklich leid, wie er mit seinen Schicksalsschlägen fertig werden muss und dann auch noch aufs Internat „abgeschoben“ werden soll. Gerade da Wulf Dorn laut Autoreninformationen 20 Jahre in einer psychiatrischen Klinik gearbeitet hat, hätte ich mir allerdings gewünscht, dass er in der Geschichte oder zumindest im Nachwort näher auf die Diagnosen und Hintergründe von Simons psychischen Problemen eingeht. Die Geschichte selbst hatte für mich trotz des angenehmen Schreibstils und der aufkommenden Spannung zwischenzeitlich einige Längen und erinnerte mich einerseits eher an einen Abenteuerroman für jüngere Kinder a la „5 Freunde“ andererseits jedoch auch an einen Horror-Psychothriller: Simons Träume sind sehr unheimlich und furchteinflößend, weshalb das Buch zu Recht erst ab 14 Jahren empfohlen wird. Vom Ende des Buches war ich leider sehr enttäuscht. Ich hätte mir ein positiveres Ende gewünscht und vor allem mehr Hinweise im Buch. Obwohl manche Aspekte extrem vorhersehbar waren, gab es andere, bei denen man eigentlich keine Chance hatte, dafür Anhaltspunkte im Buch zu finden und selbst auf die Auflösung zu kommen. Schade, denn ich bleibe mit dem Gefühl zurück, dass der Autor mich reingelegt hat – allerdings nicht auf die „wow, was für ein überraschender Schluss, jetzt passt alles zusammen“-Art, sondern indem er mich im Regen stehen lässt.

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von Jana Zawadzki aus Essen am 15.09.2016
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Ein spannendes Buch für Jung und Alt. Was unsere Psyche mit uns macht, ist sehr erstaunlich. Sie schützt uns, wenn auch manchmal auf unheimliche Weise. Sehr spannend!

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von einer Kundin/einem Kunden am 22.11.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Spannendes, mysteriöses Jugendbuch, das den Leser gut zu gruseln weiß. Das Ende ist Geschmackssache und wird sicherlich nicht jedem gefallen.

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0 0
von Undine Herr aus Gotha am 15.09.2016
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Spannendes, mysteriöses Jugendbuch, das den Leser gut zu gruseln weiß. Das Ende ist Geschmackssache und wird sicherlich nicht jedem gefallen.

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