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Die Pestmagd

Roman

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»Wer fürchtet sich vorm Schwarzen Mann? Niemand! Und wenn er kommt? Dann laufen wir ...« Köln, 1540, zur Zeit des verheerenden Peststerbens. Die junge Witwe Johanna Arnheim wird von ihrem eifersüchtigen Schwager verleumdet und landet wegen Gattenmordes im Frankenturm. Der Tod scheint ihr gewiss - doch dem Arzt Vincent gelingt ein Freispruch unter der Bedingung, dass sie sich als Magd im Pesthaus verdingt. Johanna selbst hat die Beulenpest überlebt, doch dann holt ein Geheimnis ihrer Vergangenheit sie ein und droht alles zu zerstören - auch ihre zarte, verloren geglaubte Liebe zu Vincent.










Portrait
Brigitte Riebe ist promovierte Historikerin und arbeitete zunächst als Verlagslektorin. Sie hat zahlreiche erfolgreiche historische Romane geschrieben, in denen sie die Geschichte der vergangenen Jahrhunderte wieder lebendig werden lässt. Die Autorin lebt mit ihrem Mann in München.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kopiergeschützt i
Seitenzahl 544, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.10.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783641098421
Verlag Diana Verlag
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Die Pestmagd
von kleeblatts-buecherblog aus Mertesheim am 11.02.2013

Johanna ist eine junge Witwe, die verzweifelt versucht, den Weinhandel ihres verstorbenen Mannes am Laufen und sich damit über Wasser zu halten, bekommt viele Steine in den Weg gelegt. Die Nachlieferung des Weines versiegt und die Zunft macht ihr Vorschriften, die sie nicht erfüllen kann. Als sie dann... Johanna ist eine junge Witwe, die verzweifelt versucht, den Weinhandel ihres verstorbenen Mannes am Laufen und sich damit über Wasser zu halten, bekommt viele Steine in den Weg gelegt. Die Nachlieferung des Weines versiegt und die Zunft macht ihr Vorschriften, die sie nicht erfüllen kann. Als sie dann noch des Mordes an ihrem Ehemann beschuldigt wird, wird sie verurteilt, als Pestmagd in einem Pesthaus zu arbeiten. Doch ihre Vergangenheit holt sie ein und Johanna muss sich dieser stellen. Ich hatte mich bei Blogg Dein Buch für diesen historischen Roman vom Club Bertelsmann beworben und hatte nun das große Vergnügen, "Die Pestmagd" lesen zu dürfen. Brigitte Riebe hat mich in das Köln im Jahre 1540 entführt. Eine dunkle Zeit, nicht nur von geprägt von Intrigen und Macht, sondern auch vom dunklen Tod, der Pest. Johanna Arnheim hat eine düstere Vergangenheit, die nach und nach zum Vorschein kommt. Mit dem Medicus Vincent verbindet sie einiges und als dieser unerwartet in Köln auftaucht, um dort zu praktizieren und an einer Schule zu unterrichten, werden Johannas Gefühle durcheinander gebracht. Am Anfang hatte ich einige Schwierigkeiten mit dem Schreibstil der Autorin, vor allem, da sie viele Begriffe verwendet, die aus dem Mittelalter stammen. Doch von Seite zu Seite kam ich mehr und mehr in die Geschichte rein. Mit Liebe zum Detail wird beschrieben, wie sehr Johanna unter ihrem Schwager Hennes leidet, der aus Eifersucht und Neid Johanna immer mehr in den Ruin treibt und sie letztendlich des Mordes an ihrem Ehemann bezichtigt. Doch Johanna ist eine starke Frau, die mit allen Mitteln versucht, sich über Wasser zu halten und sich gegen Ungerechtigkeiten zu wehren. Insgesamt hat mir die Geschichte sehr gut gefallen, vor allem da man einiges über Köln, die Pest und die Franzosenkrankheit erfährt. Johanna, Vincent und vor allem die alte Sabeth sind mir sehr ans Herz gewachsen und ich war traurig, als ich die letzte Seite gelesen habe. Aber vielleicht gibt es ja irgendwann ein Wiederlesen. Fazit: Ein spannender und informativer Roman von einer Autorin, die ich mir ab sofort merken werde.

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Die Pestmagd von Brigitte Riebe
von Inge Weis aus Pirmasens am 15.10.2012

In dem Buch geht es um eine der dunkelsten Zeiten in der Welt. Die Pest hat in ganz Europa gewütet. Bereits vor Christo Geburt sind hierzu Aufzeichnungen zu finden. Eine junge Mutter, selbst von der Pest gezeichnet, gibt ihr Kind in Obhut einer Vertrauten. So fängt die Geschichte an.... In dem Buch geht es um eine der dunkelsten Zeiten in der Welt. Die Pest hat in ganz Europa gewütet. Bereits vor Christo Geburt sind hierzu Aufzeichnungen zu finden. Eine junge Mutter, selbst von der Pest gezeichnet, gibt ihr Kind in Obhut einer Vertrauten. So fängt die Geschichte an. Jahre später lebt die Frau, in dem Glauben ihr Kind ist vor Jahren gestorben, in Köln als Witwe eines Glasmalers. Das Testament ihres verstorbenen Mannes soll ihre Existenz und Wohnraum sichern. Doch durch Denunzierung ihres Schwagers verliert die Frau nicht nur ihr Haus sondern soll auch noch ihr Leben verlieren, da der Schwager ihr Gattenmord vorwirft. Durch geschickte Verhandlung eines Medicus bleibt Johanna, so ihr Name, der Galgen erspart. Als Gottesurteil wird Johanna ins Pesthaus verbannt, wo die Kranken hingebracht worden. Der katholische Richter hofft so, dass die Verurteilte, durch die Behandlung der Pestkranken, stirbt. In der Zwischenzeit trifft ihr Sohn in Köln ein. Jakob hat einen großen Hass auf seine Mutter, die er für sein qualvolles Leben verantwortlich macht. Doch das es nicht seine Mutter sondern eine Magd, die auf ihn aufpassen sollte, für die Qualen seiner Kindheit und Jugend verantwortlich ist, wird ihm durch einen Zufall klar. Um zu Überleben ist Jakob ein Dieb geworden, sein Pseudonym ist ‘Krähe’. Er lebt im Wald mit anderen Abtrünnigen der Gesellschaft. Brigitte Riebe schreibt im Anhang, das viele ihrer Personen, historisch belegt sind. Doch einige schriftstellerische Freiheiten sind auch eingeflossen. Der schwarze Tod, wie die Pest auch genannt wird, hat ihren Namen von den Pestbeulen. Die Pestbeulen sind durch die Hausratten und die damaligen unsauberen Zustände in den meisten Haushalten entstanden. Aber auch unter den besser gestellten Kreisen hat es viele Tote gegeben. Die Medizin ist damals machtlos gewesen. Jedoch in den Pesthäusern haben einige Menschen überlebt, weil dort, unbewusst, auf mehr Sauberkeit geachtet wurde. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es sind nicht so viele Nebenhandlungen, in denen man sich bei anderen Autoren verliert. Die Charaktere sind gut durchdacht und beschrieben. Durch den Gewinn habe ich ein tolles Buch kennen gelernt, dass meine Erwartung mehr als übertroffen hat.

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Lesetipp!
von Mundolibris aus Frankfurt am Main am 27.02.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Brigitte Riebe versteht es ihre Leser zu verwöhnen. Wieder ein toller historischer Roman aus ihrer Feder. Ihr Schreibstil ist so toll, dass der Leser rasch in der Geschichte gefangen ist. Mit ihrer so bildhaften Sprache holte sie mich schon auf den ersten Seiten ab und ließ mich bis zum Finale... Brigitte Riebe versteht es ihre Leser zu verwöhnen. Wieder ein toller historischer Roman aus ihrer Feder. Ihr Schreibstil ist so toll, dass der Leser rasch in der Geschichte gefangen ist. Mit ihrer so bildhaften Sprache holte sie mich schon auf den ersten Seiten ab und ließ mich bis zum Finale nicht wieder los. Ihre bildhaften Beschreibungen der Figuren und Schauplätze ließen mein Kopfkino anspringen und es war als liefe das Buch wie ein bunter Film vor meinem inneren Auge ab. Sehr gut recherchiert erfährt man im Buch auch viel über die Pest im damaligen Köln. Die Angst der Menschen vor dem schwarzen Tod war richtiggehend greifbar und Brigitte Riebe schaffte es eine düstere Atmosphäre zu schaffen wie man sie sich gut damals vorstellen kann. Die Dialoge wirken Glaubhaft ebenso wo die Intrigen die Johanna ins Pesthaus bringen. Es kam während des Lesens nicht zu längen so dass zu keinem Zeitpunkt Langeweile aufgekommen ist. Einziger Kritikpunkt meinerseits ist das offene Ende. Allerdings vor dem Hintergrund, dass es einen Folgeband gibt, ist dies nicht ganz so schlimm. Für mich war das offene Ende eher erschreckend und ich dachte: „Jetzt schon zu Ende, wie schade“ Ich spreche meine Leseempfehlung aus und wie zu erwarten gibt es hier 5 von 5 Sternen.

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Spannend, authentisch, mitreißend!
von Monika Schulte aus Hagen am 25.02.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Brigitte Riebe entführt uns mit ihrem Roman in das Köln im Jahre 1540. Johanna Arnheim, die gerade erst Witwe geworden ist, versucht, den Weinhandel ihres Mannes aufrecht zu erhalten, doch immer wieder werden ihr Steine in den Weg gelegt. Sie versucht wirklich alles, muss sie doch für sich und... Brigitte Riebe entführt uns mit ihrem Roman in das Köln im Jahre 1540. Johanna Arnheim, die gerade erst Witwe geworden ist, versucht, den Weinhandel ihres Mannes aufrecht zu erhalten, doch immer wieder werden ihr Steine in den Weg gelegt. Sie versucht wirklich alles, muss sie doch für sich und die alte Sabeth sorgen. Ihr Schwager will sie zur Frau nehmen, doch Johanna mag ihn nicht. Aus Rache bezichtet Hennes die junge Witwe des Gattenmordes. Johanna wird in den Frankenturm gebracht. Folter und Tod scheinen ihr gewiss. Unerwartete Hilfe erhält sie von dem Arzt Vincent. Vincent, ihre einstige große Liebe. Von Stund an muss Johanna als Pestmagd arbeiten. Gemeinsam kämpfen sie gegen die Pest an, die vor niemanden Halt macht, doch dann wird Johanna von ihrer Vergangenheit eingeholt. "Die Pestmagd" - diesen, wie auch schon viele andere Romane der Autorin, habe ich regelrecht verschlungen. Mit ihrer einmaligen Erzählkunst hat es Brigitte Riebe wieder einmal geschafft, mich in eine längst vergangene Zeit zu katapultieren. Dieser Roman ist spannend, ist authentisch. Ich sehe Johanna auf ihren Holzpantinen durch die Straßen des alten Köln laufen, Schweine, die frei herumlaufen. Dreck, Gestank, Karren mit Pesttoten, die vor die Tore der Stadt gebracht werden. Mit ihrer fesselnden und präzisen Sprache werden ihre Personen lebendig. Man nimmt an ihrem Schicksal teil. Beim Lesen entstanden unzählige Bilder vor meinen Augen. "Die Pestmagd" - eine Geschichte voller Liebe, voller Verzweiflung und auch voller Hoffnung. Eine Geschichte zu Zeiten der Pest. Ein mitreißender historischer Roman, bei dem nicht mehr aufhören möchte zu lesen.

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Liebe und Intrigen zu den Zeiten des Schwarzen Todes
von Goldtime aus München am 15.04.2014
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Brigitte Riebe, die erfolgreiche Autorin von ca. 40 Romanen verschiedener Genres, zieht in der "Pestmagd" wieder alle Register ihrer Erzählkunst: Durch den Wechsel der Erzähl- Perspektive wird dem Leser die Sichtweise der unterschiedlichsten Charaktere nahegebracht, die allesamt nicht in die gängigen Klischees von gut und böse passen. Bestes Beispiel:... Brigitte Riebe, die erfolgreiche Autorin von ca. 40 Romanen verschiedener Genres, zieht in der "Pestmagd" wieder alle Register ihrer Erzählkunst: Durch den Wechsel der Erzähl- Perspektive wird dem Leser die Sichtweise der unterschiedlichsten Charaktere nahegebracht, die allesamt nicht in die gängigen Klischees von gut und böse passen. Bestes Beispiel: die "Krähe", ein 15-jähriger Dieb, dessen Vorgeschichte mir sehr ans Herz ging. Das Leiden an den grausamen Krankheiten der damaligen Zeit, aber auch die Freuden an Liebe und Lust werden eindrücklich beschrieben, so dass man richtig tief in dieses Buch eintauchen kann. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen: "Die Pestmagd" ist ein absolut empfehlenswerter historischer Roman für alle, die sich für ausgezeichnet recherchierte Hintergründe und kunstvoll verstrickte Schicksale interessieren - und die Wert auf überraschende Wendungen und vielschichtige Charaktere legen!

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