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Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki

Roman

(25)
Der junge Tsukuru Tazaki ist Teil einer Clique von fünf Freunden, deren Mitglieder alle eine Farbe im Namen tragen. Nur Tsukuru fällt aus dem Rahmen und empfindet sich – auch im übertragenen Sinne – als farblos, denn anders als seine Freunde hat er keine besonderen Eigenheiten oder Vorlieben, ausgenommen vielleicht ein vages Interesse für Bahnhöfe. Als er nach der Oberschule die gemeinsame Heimatstadt Nagoya verlässt, um in Tokio zu studieren, tut dies der Freundschaft keinen Abbruch. Zumindest nicht bis zu jenem Sommertag, an dem Tsukuru voller Vorfreude auf die Ferien nach Nagoya zurückkehrt – und herausfindet, dass seine Freunde ihn plötzlich und unerklärlicherweise schneiden. Erfolglos versucht er wieder und wieder, sie zu erreichen, bis er schliesslich einen Anruf erhält: Tsukuru solle sich in Zukunft von ihnen fernhalten, lautet die Botschaft, er wisse schon, warum. Verzweifelt kehrt Tsukuru nach Tokio zurück, wo er ein halbes Jahr am Rande des Selbstmords verbringt.
Viele Jahre später offenbart sich der inzwischen 36-jährige Tsukuru seiner neuen Freundin Sara, die nicht glauben kann, dass er nie versucht hat, der Geschichte auf den Grund zu gehen. Von ihr ermutigt, macht Tsukuru sich auf, um sich den Dämonen seiner Vergangenheit zu stellen.
Rezension
In Japan waren kurz nach Erscheinen zwei Millionen Exemplare verkauft. Ein Buch über die Einsamkeit als gigantischer Kassenerfolg. Das ist nicht paradox, sondern folgerichtig […] Haruki Murakamis Roman ist schön, bildgewaltig, realitätsverschiebend und weise [...] vielleicht gehört das dazu, zu einer Pilgerreise in die eigene Vergangenheit, zum Kern der Freundschaft, zum Kern der grossen Traurigkeit. Einer Reise zum Ursprung der Isolation, der soviele Leser folgen wollen.“
Volker Weidermann, FRANKFURTER ALLGEMEINE SONNTAGSZEITUNG

"Eine zarte, ernste Liebes- und Selbstfindungsgeschichte, die ohne Surrealismus, doppelte Böden, privatistische und hartnäckig undechiffrierbare Visionen auskommt und gerade heruntererzählt wird: Ein Mann versucht, sich nach Jahren seinem Trauma zu stellen, und am Ende begreift er etwas […] Es ist eine Freiheitsgeschichte, die Murakami erzählt. Man kann sie, im eigenen Leben, gut gebrauchen.“
Peter Praschl, DIE LITERARISCHE WELT

„Murakami kann süchtigmachend schreiben […] er fängt in seinen lakonisch erzählten Romanen ein Lebensgefühl ein, das ein Ausdruck unserer Zeit ist. Es ist ein fragmentiertes Gefühl: die Erfahrung von Verlust, die Akzeptanz von Vereinzelung, die Sehnsucht nach Liebe und Freundschaft - und die Gewissheit, dass der Tod unausweichlich ist […] Eines Tages wird Murakami den Nobelpreis erhalten. Weil er so bunt wie sonst niemand von der menschlichen Farblosigkeit zu erzählen weiss."
Claudia Voigt, DER SPIEGEL

„Ein Autor, der es wie sonst kaum einer beherrscht, Stimmungen zu erzeugen [...] Mit jedem Buch, das er beim Warten auf die überfällige Auszeichnung schreibt, beschämt er das Nobelpreiskomitee aufs Neue [...] Wie kann man nur, Buch für Buch, ein Meisterwerk nach dem anderen schaffen? Mit seinem neuen Roman ist es Haruki Murakami wieder einmal gelungen [...]
Andreas Platthaus, F.A.Z.

"Voller emotionaler Spannung."
50 PLUS

„Eine Geschichte von Freundschaft und Verrat, von Todessehnsucht und Überlebenswille. Ein Roman so spannend wie ein Thriller, so ernsthaft wie eine Tragödie und so ganz aus eigenen Ton und Thema geschöpft, wie es nicht anders sein kann bei Haruki Murakami [...] All das ist in Murakamis dezenter Schilderung bewegend, ist reich an meisterlichen Szenen. Nicht mit grellen Farben, sondern mit feinen Tönungen entwirft er eine üppige Seelenlandschaft.“
Martin Oehlen, KÖLNER STADT-ANZEIGER/BERLINER ZEITUNG

"Im neuen Roman "Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki" gerät ein vermeintlich dröger Mensch durch ein mysteriöses Vergehen an den Abgrund. Des Todes, der Freundschaft und der Liebe. Und das ist wirklich sehr viel spannender, als Titel und Autor uns glauben machen wollen.“

BRIGITTE

"Ein grosses Buch voller Ruhe und Spannung(...) Gibt es einen anderen lebenden Autor, der so ruhig und knapp und gleichzeitig mit soviel emotionaler Kraft zu erzählen vermag wie er? Man braucht kein Japanisch zu können, um zu spüren, wie seine Übersetzerin Ursula Gräfe diese gewiss schwer zu vermittelnde Qualität auch im Deutschen zur Entfaltung bringt."
Burkhard Müller, SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

"Ein neuer Murakami, und was für einer! […] Grandios!"
ANNABELLE

"Ein faszinierendes Buch, weil der Autor etwas tut, was nicht nur in Japan selten ist: Er nimmt sich Zeit für einen Menschen, für seine Träume, seine Verletzungen, seine Seele."
Sabine Schmidt, BÜCHER

„‚Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki" treffen den Nerv unserer Zeit [...] Der aussergewöhnliche Erfolg erklärt sich damit, dass der Bestsellerautor und ewige Kandidat für den Literaturnobelpreis trotz dem düsteren Motiv ein farbenfrohes und hoffnungsvolles Buch geschrieben hat. Er weist einen Weg aus der Einsamkeit: die Liebe.“
Daniel Arnet, SONNTAGSZEITUNG

"Alles schliesst sich zu einem überzeugenden Universum zusammen, nicht zuletzt dank einer virtuosen Leitmotivtechnik […] Seine Romane sind im Grunde zeitgenössische Märchen: voller fantastischer Bilder und reich an archetypischen Vorstellungen, die aus der Schmucklosigkeit seiner Prosa doppelt hervorstechen [...] In den "Pilgerjahren" steckt die ganze Anspannung, zu der Haruki Murakami fähig ist."
Gregor Dotzauer, DER TAGESSPIEGEL

"Es ist Murakamis bislang traurigstes Buch, aber in seiner Klarheit und Konsequenz, mit der er sich der Lebenswehmut stellt, auch eines seiner schönsten."
Jan Ehlert, NDR

"Wundervoll erzählt."
STERN

"Ein wunderbares Buch über Freundschaft, Liebe, Schuld und Schmerz."
WOMAN

"Das ist die kleine, zarte Geschichte einer Selbstfindung, die ihre Effekte und Geheimnisse braucht. Ihre kalten Schauer, die Murakami für das Um und Auf hält."
Peter Pisa, KURIER

"Das Buch ist nicht nur ein Bestseller, sondern auch gut [...] Er schreibt unterhaltsam wie die besten US-Schriftsteller, er versetzt den Leser in die faszinierende japanische Kultur und er hat obendrein noch eine philosophische Ader, als würde man einem zeitgemässen Hesse lauschen [...] Mit den "Pilgerjahren" zeigt er, dass auch angeblich farblose Menschen faszinierende Geschichten in sich tragen. Und er schlisset wieder an alte Glanzleistungen an."
Sebastian Fasthuber, SALZBURGER NACHRICHTEN

"Dieser Roman ist für die Fangemeinde ein einziger Grund zum Feiern."
Wolf Ebersberger, NÜRNBERGER ZEITUNG

"Genau hier zeigt sich, mehr denn je, Murakamis grosse Kunst. Keiner kann so feine, leise und zugleich so präzise Psychogramme entwerfen wie er. Und kaum einer schreibt so einfach und sagt so viel dabei. Ein wunderschöner Roman, einer seiner besten.""
Roana Brogsitter, BAYERISCHER RUNDFUNK

""Ein ruhiger, entspannt-realistischer Roman. Wohl abgeschmeckt, gut dosiert, unaufgeregt, höflich. Die stilvolle Verbeugung vor diesem Autor impliziert Dankeschön und grosses Lob."
RBB

"Mit Sicherheit ist selbst ein mittelguter Roman von Haruki Murakami immer noch tausendmal besser, als alles andere, was sonst auf der Bestsellerliste steht."
Kerstin Meier, BÜCHER MAGAZIN DES KÖLNER STADT-ANZEIGERS

"Selbst in der Übersetzung bleibt immer etwas Fremdes in diesem Murakami-Sound, den die Übersetzerin Ursula Gräfe kreiert hat und dem wir alle verfallen sind […] Kühl und doch betörend zeigt Murakami fünf Menschen, die jeder auf seine Weise aus der Tradition in die Individualität treten, beleuchtet Freundschaft und Liebe, Begehren und Schuld."
Maik Brüggemeyer, ROLLING STONE

„Ein hinreissendes Meisterwerk.“
ECHO TIROLS

„Ein toll komponierter Roman, der selbst Nicht-Murakami-Anhänger begeistern wird.“
MYSELF

„Man hat den farblosen Herrn Tazaki“ so ins Herz geschlossen.“
Wolfgang Huber-Lang, APA

„Es ist eine verflucht gute Geschichte […] einer der ganz seltenen Romane, die Sie in jedermanns Hände legen können als Empfehlung. […] Der Erfolg von Haruki Murakami liegt darin, dass er eines der zentralen Themen […] adressiert, die uns überhaupt zu Literatur greifen lassen […], unsere Todesangst.“
Denis Scheck, SWR „lesenswert“

"Haruki Murakami hat wieder ein Werk voll grosser Eleganz und Breite verfasst."
Alex Dengler, DENGLERS BUCHKRITIK ONLINE

"Wie Murakami [...] die heikle Balance zwischen Literatur und Lebenshilfe hält, ohne je in Kitsch abzugleiten, zählt zu den grossen Lesefreuden dieses Frühjahrs."
Denis Scheck, ARD DRUCKFRISCH

„Haruki Murakami schafft es, Mystik elegant zu verkaufen.“
WIEN LIVE

"Über viele Jahre schon haben wir den einfachen, gut rhythmisierten, den coolen Sound Haruki Murakamis in der Übersetzung von Ursula Gräfe im Ohr. Das Abgründige wird leicht und das Leichte abgründig."
CICERO

"Ein Suchtmittel […] Murakami at his best."
Sabine Grimkowski, SWR 2

"Ein farbenfroher Roman voll Spannung und Poesie."
Julia Fischer, THE SIMPLE THINGS

"Murakami ist ein Meister der Konstruktion."
Konrad Holzer, BUCHKULTUR

"Eine grausam-schmerzliche Geschichte, lakonisch, melancholisch und voller Sehnsucht nach Liebe."
ZUHAUSE WOHNEN

"Grandiose grenzsurreale Erzählkunst."
NEWS

"Voller emotionaler Spannung."
50 PLUS
Portrait
Haruki Murakami, 1949 in Kyoto geboren, lebte über längere Zeit in den USA und in Europa und ist der gefeierte und mit höchsten Literaturpreisen ausgezeichnete Autor zahlreicher Romane und Erzählungen. Sein Werk erscheint in deutscher Übersetzung im DuMont Buchverlag.
Ursula Gräfe, geboren 1956, hat in Frankfurt am Main Japanologie und Anglistik studiert. Aus dem Japanischen übersetzte sie u. a. den Nobelpreisträger Kenzaburō Ōe, ausserdem Yoko Ogawa und Hiromi Kawakami. Für DuMont überträgt sie die Romane Haruki Murakamis ins Deutsche.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 318
Erscheinungsdatum 03.01.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8321-9748-3
Verlag DuMont Buchverlag
Maße (L/B/H) 216/142/35 mm
Gewicht 512
Originaltitel Shikisaki wo motanai Tazaki Tsukuru to kare no junrei no toshi
Auflage 4. Auflage
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
25 Bewertungen
Übersicht
21
3
1
0
0

Der wunderbare farbenfrohe Tsukuru Tazaki
von Kevin Meyer aus Basel am 08.01.2014

Dienstagmorgen, 09:00 Uhr. Endlich ist es soweit, ich halte Murakami's neues Werk in den Händen und...ich bin davon überaus begeistert, obwohl ich mir zuerst nicht im klaren war, was ich von dem Buch überhaupt erwarten konnte. Das es wieder surreal & melancholisch werden wird, wussten wir -so glaube ich-... Dienstagmorgen, 09:00 Uhr. Endlich ist es soweit, ich halte Murakami's neues Werk in den Händen und...ich bin davon überaus begeistert, obwohl ich mir zuerst nicht im klaren war, was ich von dem Buch überhaupt erwarten konnte. Das es wieder surreal & melancholisch werden wird, wussten wir -so glaube ich- alle...und ein Erfolg wird es auch werden. Aber...um was geht es eigentlich? Der Titel ist ja nicht gerade aufschlussreich. Denkt man... Was hat es mit den vier Farben auf sich und auf was für eine Pilgerreise begibt sich der "farblose" Herr Tazaki? Tazaki berichtet seiner weiblichen Begleitung von seinen vier Freunden aus seiner Schulzeit: Kei Akamatsu, Yoshi Oumi, Yazuki Shirane & Eri Kurono. Dabei steht jeder Nachname seiner Freunde für eine Farbe: Rot, Blau, Weiss & Schwarz. Er beginnt eine Reise auf der Suche nach seinen Freunden, die alle eine Farbe innehalten. Sie waren in Schulzeiten perfekt füreinander gemacht. Alle hatten in den Nachnamen eine Farbe eingearbeitet. Alle bis auf Tazaki... Tazakis Bekannte, Sara erfährt, dass Rot, Blau, Weiss & Schwarz den engen Kontakt den sie zu ihm hatten von einem Tag auf den anderen abbrachen. Keiner der vier wollte etwas mit ihm zu tun haben. Und viele Jahre dannach weiss der farblose Tazaki nicht wieso und möchte es auch nicht wissen. Der Schmerz ist viel zu gross. Doch durch Sara bestärkt begibt sich Tazaki auf eine Reise -die ihn unter anderem nach Finnland verschhlägt-, um die düstere Wahrheit herauszufinden. Was geschah vor 16 Jahren, so dass jeglicher Kontakt zu dem treuen, netten & fürsorglichen Tsukuru abgebrochen wurde? Was das Buch von anderen Titel Murakamis unterscheidet, ist -unter anderem- die Erzählweise. Tazaki erzählt Sara aus seiner Sicht, was in den vergangen Jahren geschehen war und im nächsten Abschnitt übernimmt diese Rolle der Erzähler, was das Buch sehr spannend zu Lesen macht. Die eben genannte Erzählstruktur gibt dem Buch einen ganz besonderen Flair. SPOILER Meiner Meinung nach, finde ich es nicht schlimm, dass der Leser nicht erfährt, ob Tazaki schlussendlich mit Sara zusammenkommt. Das Buch lässt am Ende Spielraum für offene Interpretationen. Jedoch ist es -so finde ich- nicht wichtig ob sie ein Paar werden oder nicht, denn um das geht es im grunde ja gar nicht. Vielmehr geht es darum, dass Tazaki dieses mal das richtige tat. Und als Murakami-Fan ist man es sich ja gewohnt, dass das Ende offen bleibt. ;-)

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2 0
Manchmal reicht eine gute Rezension nicht aus, um einem Buch gerecht zu werden...
von Sharons Bücherparadies am 29.10.2014

Es gibt Bücher, die einen faszinieren und nicht wieder loslassen wollen. Es gibt Bücher, für die auch eine gute Rezension nicht ausreicht, um zu beschreiben, was man beim Lesen empfunden hat und dies ist eines dieser besagten Bücher. Als ich die ersten Seiten des Buches gelesen hatte, war ich sofort... Es gibt Bücher, die einen faszinieren und nicht wieder loslassen wollen. Es gibt Bücher, für die auch eine gute Rezension nicht ausreicht, um zu beschreiben, was man beim Lesen empfunden hat und dies ist eines dieser besagten Bücher. Als ich die ersten Seiten des Buches gelesen hatte, war ich sofort begeistert von Murakamis Schreibstil. Dieser war einfach wunderbar. Er schrieb sehr detailliert und vorallem leicht und entspannt. Mir gelang es sofort, in das Buch einzusteigen und der Geschichte somit zu folgen. Zu Beginn lernte man sofort Tsukuru kennen und mögen, hatte gleich Mitleid mit diesem tollen Charakter. Man konnte sich richtig in diesen hineinversetzen. Als dieser dann aus seinem bisherigen Leben erzählte, erfuhr man viele Dinge, die für Tsukurus Zustand verantwortlich waren. Der Autor schaffte es ein derartiges Mitgefühl aufkommen zu lassen, dass man nicht nur an einigen Stellen schmunzeln musste, wenn Tsukuru z.B. aus seinem Sexleben erzählte, sondern an einigen Stellen auch wirklich traurig wurde und etwas Gänsehaut bekam, was dieser Charakter alles miterleben musste und wie einsam ein Mensch doch nur sein kann. Auch im realen Leben regte einen das Buch teilweise wirklich zum Nachdenken an. Die Story, die dem Leser hier geboten wurde war zugleich auch interessant und sehr abwechslungsreich, sogar Spannung kam teilweise auf, als es um den Grund ging, weshalb Tsukuru damals aus der Clique ausgeschlossen wurde. Das Cover des Buches ist meiner Meinung nach ganz wunderbar gestaltet. Der Umschlag ist komplett durchsichtig, und zeigt bunte Flügel, auf welchem der Buchtitel und der Autorenname versehen sind. Darunter verbirgt sich ein schöner, schwarz-weißer Schmetterling. Legt man also das Cover direkt um das Buch, so verschmilzt alles wunderbar miteinander. Eine sehr tolle Idee, wie ich finde. Zu den Charakteren habe ich bereits schon einiges erzählt. Tsukuru war mein absoluter Favorit. Aber auch Sara, die er dann traf, auf welche er sich einließ und ihr seine Geheimnisse anvertraute, war eine Person, die ich in diesem Buch sehr mochte. Was ich sehr schade fand, war die Beziehung zu Haida, welchen Tsukuru im Verlauf seines Lebens kennenlernte mit welchem auch er eine tiefe Freundschaft verband. Auch dieser Charakter hatte Geheimnisse und enttäuschte Tsukuru auf eine gewisse Art und Weise. Der Autor schaffte es jedoch im Allgemeinen derart tolle, ausgearbeitete Charaktere zu erschaffen, die der Leser einfach nur lieben kann und welche einem am Ende des Buches zufrieden zurück ließen. Fazit: Für mich war dies ein Buch, mein erstes und vorallem nicht letztes des Autors, welches mir noch sehr lange in guter Erinnerung bleiben wird. Neben den tollen Charakteren, erschuf Murakami eine bewegende, aufregende und zugleich entspannte Story die mich absolut begeistern konnte. - Cover: 5/5 - Story: 5/5 - Charaktere: 5/5 - Emotionen: 5/5 - Schreibstil: 5/5 Gesamt: 5/5 Sternen

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1 0
Murakami auf der Höhe seiner Kunst!
von einer Kundin/einem Kunden am 24.03.2014

Ein wunderschönes Buch über Einsamkeit, Freundschaft und Liebe. Über das Leben!

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1 0
Alles andere, als farblos.....
von einer Kundin/einem Kunden am 26.01.2014

.....ist Murakamis neuer Roman, der es in kurzer Zeit an die Spitze der Spiegel-Bestseller-Liste geschafft hat. Die Hauptperson, Tsukuru Tazaki lebt ein zurückgezogenes, sehr leises Leben in Tokyo, er ist bereits 36, als er die Bekanntschaft der etwas älteren, sehr selbständigen Sara macht. Die beiden beginnen eine Beziehung, die sich Tazaki... .....ist Murakamis neuer Roman, der es in kurzer Zeit an die Spitze der Spiegel-Bestseller-Liste geschafft hat. Die Hauptperson, Tsukuru Tazaki lebt ein zurückgezogenes, sehr leises Leben in Tokyo, er ist bereits 36, als er die Bekanntschaft der etwas älteren, sehr selbständigen Sara macht. Die beiden beginnen eine Beziehung, die sich Tazaki gerne als feste Liebesbeziehung vorstellt, bis Sara ihn nach etlichen Gesprächen dazu auffordert, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen, welches ihn so geprägt hat, dass Sara zu spüren glaubt, dass ihn etwas lähmt und fesselt. Tazaki begibt sich auf die Reise zu seinen früheren vier sehr engen Schulfreunden, die ihn, aus einem Grund, den sie ihm nicht verraten haben, aus der Gruppe urplötzlich ausschlossen, mit den Worten:"......Du weißt schon, warum!" Er war zu verstört, um nachzufragen, hat sich zurückgezogen, seinen Selbstmord doch nicht ausgeführt und alle Jahre darunter gelitten. Jetzt beginnt er damit, die Freunde aufzuspüren, fährt sogar bis nach Finnland, wo eines der Mädchen inzwischen lebt und erfährt in den Gesprächen, was die Freunde ihm vorwerfen. Es ist ungeheuerlich und er muss sich fragen, wo sein Anteil an dieser Geschichte ist. Ein ruhiges Buch, trotzdem richtig spannend und von mir zum Lesen unbedingt empfohlen.

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1 0
Wie sehr kann es schmerzen, verlassen oder verstoßen zu werden?
von Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 22.01.2014

Gleich vorneweg: bei Murakami bin ich kein bißchen objektiv, sondern seit seiner "Wilden Schafsjagd" (also seit etwa 1991) glühend begeistert von seinen Büchern, wünsche mir seit spätestens 1997, daß er den Literaturnobelpreis bekäme und freue mich auf jedes neue Buch von ihm! Diesmal begleite ich den Schüler Tsukuru Tazaki... Gleich vorneweg: bei Murakami bin ich kein bißchen objektiv, sondern seit seiner "Wilden Schafsjagd" (also seit etwa 1991) glühend begeistert von seinen Büchern, wünsche mir seit spätestens 1997, daß er den Literaturnobelpreis bekäme und freue mich auf jedes neue Buch von ihm! Diesmal begleite ich den Schüler Tsukuru Tazaki und seine 4 Freunde (2 Jungs, 2 Mädchen), die eine Zeit so etwa mit 17, der "vollkommenen Harmonie und Freundschaft" erleben. Als junger Student wird Tazaki plötzlich von der Gruppe (kommentarlos und mit brutaler Konsequenz) verstoßen!! Die Trauer über den Verlust seiner Freunde bringt ihn während eines halben Jahres fast an den Rand des Todes. Wie und warum er sich 16 Jahre später auf die Suche nach diesen 4 Menschen macht, das lesen Sie am besten selbst. Welch' körperliche und seelische Verheerungen "Ausgestoßensein" anrichten kann, beschreibt Murakami meisterhaft! Jetzt wünsche ich mir, daß irgendein Hörbuch Verlag alle Musikstücke, die in Murakamis Büchern eine Rolle spielen, auf CDs gesammelt herausbringen würde. Hier z.B. ist es von Liszt, Les années de pélerinage von Lasar Berman, Claudio Arrau oder Alfred Brendel gespielt. In fast allen Büchern von Murakami gibt es Lieder, Songs, Jazz und klassische Musik, über die seine Romanfiguren reden und die in einer CD-Box gesammelt, die Fans entzücken würden!!

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1 0
Lieblings-Murakami
von einer Kundin/einem Kunden am 02.05.2015

Der junge Protagonist Tsukuru Tazaki muss sich mit seiner Vergangenheit auseinandersetzen, um in Zukunft unbeschwert leben und lieben zu können. Einst fester Teil einer Fünfergruppe, wurde Tsukuru Tazaki eines Tages plötzlich aus dem Freundeskreis ausgestoßen, ohne jemals eine Erklärung dafür zu erhalten. Nun sucht er die Freunde der Vergangenheit... Der junge Protagonist Tsukuru Tazaki muss sich mit seiner Vergangenheit auseinandersetzen, um in Zukunft unbeschwert leben und lieben zu können. Einst fester Teil einer Fünfergruppe, wurde Tsukuru Tazaki eines Tages plötzlich aus dem Freundeskreis ausgestoßen, ohne jemals eine Erklärung dafür zu erhalten. Nun sucht er die Freunde der Vergangenheit wieder auf, um sich mit diesem Ereignis auszusöhnen, das sich auch heute noch verstörend auf ihn auswirkt. Murakamis Sprache und Beobachtungsgabe ist wunderschön, man muss immer wieder innehalten und seine Schilderungen einfach genießen. Ein stiller, berührender Roman, ideal auch für Murakami-Einsteiger!

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0 0
'Aber es gibt keinen Ort mehr, an den es dich zurückzieht, nicht wahr? Keinen vertrauten Ort der vollkommenen Harmonie.'
von einer Kundin/einem Kunden am 28.11.2014

Ein bemerkenswertes Buch! Der Weg, des durch ein Jugendtrauma von seinen Leidenschaften und seiner eigenen Lebendigkeit abgetrennten Tsukuru Tazaki, von einem langweiligen, farblosen und funktionierenden Menschen hin zu einem fühlenden, erlebenden und lebendigen Menschen, wird durch die erzählerischen Mittel wunderbar dargestellt. Zunächst war ich verärgert über die anfänglich leblosen, klischeehaften... Ein bemerkenswertes Buch! Der Weg, des durch ein Jugendtrauma von seinen Leidenschaften und seiner eigenen Lebendigkeit abgetrennten Tsukuru Tazaki, von einem langweiligen, farblosen und funktionierenden Menschen hin zu einem fühlenden, erlebenden und lebendigen Menschen, wird durch die erzählerischen Mittel wunderbar dargestellt. Zunächst war ich verärgert über die anfänglich leblosen, klischeehaften und banalen Sätze, die eher an schlechte Schulaufsätze erinnerten, und ich war drauf und dran abzubrechen. So nach und nach wurde ich jedoch in die Geschichte hineingezogen, begann mitzuerleben und mußte das Buch in einem Zug zu Ende lesen. Die Sprache des Autors veränderte sich analog zur Entwicklung Tazakis. Murakami hat hier seine Sprache in der Form dem zu Erzählenden laufend angepaßt. Zuerst banal, hölzern und simpel aneinanderreihend, dann lebendig und emotional involvierend werdend. Das ist sehr mutig für einen Autoren, denn man weiß seine Leistung erst am Ende richtig einzuschätzen und zu schätzen. Allen, die meinen, es käme in der Literatur auf die Handlung, den "Plot", an, sei gesagt: Mitnichten! Murakami gelingt es hier mit dem Vehikel einer Story etwas über das Leben zu sagen, etwas, das man annehmen und auf sich übertragen kann, etwas, bei dem man etwas über das Leben lernen kann. Und DARAUF kommt es in der Literatur an.

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Farbos ist anders
von Julia Dyroff aus Augsburg am 04.10.2014

Sie waren immer zu fünft, doch plötzlich wird Tsukuru Tazaki von seinen Freunden verstoßen. Warum? Das weiß er nicht und es wird lange dauern, bis er den Mut dazu findet, es heraus zu finden. Mein allererster Murakami und er hat bei mir gleich eingeschlagen wie eine Bombe. Natürlich ist es... Sie waren immer zu fünft, doch plötzlich wird Tsukuru Tazaki von seinen Freunden verstoßen. Warum? Das weiß er nicht und es wird lange dauern, bis er den Mut dazu findet, es heraus zu finden. Mein allererster Murakami und er hat bei mir gleich eingeschlagen wie eine Bombe. Natürlich ist es etwas anderes einen „Japaner zu lesen“, aber man sollte sich auf jeden Fall mal darauf einlassen. Murakami überrascht mit seiner Handlung und seiner Schreibweise. Sicher nicht für jeden etwas, aber für alle die sich auf etwas Neues einlassen möchten.

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Kein bisschen farblos
von einer Kundin/einem Kunden am 22.09.2014

Haruki Murakami ist für mich persönlich mit keinem anderen Autor zu vergleichen - sein Schreibstil und seine Geschichten sind einzigartig. Im Gegensatz zu einigen seiner früheren Werke, hat der Roman „Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki“ keine magischen Elemente. Als Leser begleitet man Tsukuru, dessen Vergangenheit noch nicht abgeschlossen... Haruki Murakami ist für mich persönlich mit keinem anderen Autor zu vergleichen - sein Schreibstil und seine Geschichten sind einzigartig. Im Gegensatz zu einigen seiner früheren Werke, hat der Roman „Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki“ keine magischen Elemente. Als Leser begleitet man Tsukuru, dessen Vergangenheit noch nicht abgeschlossen ist und in der Gegenwart aufgearbeitet werden muss, damit seine Zukunft eine glücklichere werden kann. Ein tolles Buch welches ich jederzeit empfehlen würde!

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Bringt Farbe ins Leben!
von Katharina B. aus Wien am 08.09.2014

Ein wunderbares Buch über die großen Themen im Leben: Freundschaft, Liebe und Identitätssuche. Ich habe das Buch in einem Atemzug durchgelesen und es hat mich nie gelangweilt. Murakami ist es wieder einmal gelungen einen Roman voller emotionaler Spannung zu schreiben. Sehr empfehlenswert!

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Auf der Suche nach der Wahrheit!
von einer Kundin/einem Kunden am 04.08.2014

Eine Clique, 5 Freunde, bis auf Tsukuru Tazaki haben sie alle eine Farbe im Namen. Er nimmt sich dementspechend als farblos wahr. Als er von den vier Freunden eines Tages verstoßen wird, bricht seine Welt zusammen und er denkt sogar an Selbstmord. Doch diese Phase überwindet er. Nach 16... Eine Clique, 5 Freunde, bis auf Tsukuru Tazaki haben sie alle eine Farbe im Namen. Er nimmt sich dementspechend als farblos wahr. Als er von den vier Freunden eines Tages verstoßen wird, bricht seine Welt zusammen und er denkt sogar an Selbstmord. Doch diese Phase überwindet er. Nach 16 Jahren, drängt ihn seine Freundin dazu der Sache auf den Grund zu gehen um zu erfahren was wirklich war. Seine Reise in die Vergangenheit beginnt. Dies ist mein erster Murakami und ich bin froh ihn gelesen zu haben. Die Geschichte ist grandios erzählt. Sie ist gleichzeitig magisch und realistisch und die Charaktere haben eine besonder Tiefe und man begleitet sie gerne. Schöne Sprache und tolles Cover! Unbedingt lesen!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
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Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki
von einer Kundin/einem Kunden am 05.06.2014

Der farblose Herr Tazaki lebt mehr oder weniger allein in Japan vor sich hin, kocht, bügelt, hört Musik und denkt aber doch immer wieder an ein traumatisches Erlebnis seiner Jugend zurück. Damals hatte er vier Freunde, die bereits im Namen mit Farben gekennzeichnet sind, indes er farblos bleibt.... Der farblose Herr Tazaki lebt mehr oder weniger allein in Japan vor sich hin, kocht, bügelt, hört Musik und denkt aber doch immer wieder an ein traumatisches Erlebnis seiner Jugend zurück. Damals hatte er vier Freunde, die bereits im Namen mit Farben gekennzeichnet sind, indes er farblos bleibt. Diese fünf Freunde nun sind über einen längeren Zeitraum eine eingeschworene Clique und erleben eine Innigkeit miteinander, die als ganz und gar ungewöhnlich beschrieben, aber als solche nicht recht deutlich wird. Bis es zum abrupten Ende kommt und die vier Freunde sich kommentarlos von Tsukuru Tazaki abwenden – etwas Entsetzliches scheint geschehen zu sein, Jahrelang hat er gelebt wie ein Schlafwandler oder wie ein Toter der noch nicht gemerkt hatte das er tot war. Sechzehn Jahre später verliebt sich Tazaki und wird von seiner Freundin mit der These konfrontiert, dass die Ereignisse von damals sein Leben bis heute belasten und er sich erst dann als geheilt betrachten kann, wenn er sich den vier Freunden stellt. So macht er sich auf die Suche nach der Wahrheit. Dieses Buch ist spannend, tiefgründig und kann tief in der Seele zu berühren.

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Farblos...
von Katja Birke am 13.05.2014

ist das Buch überhaupt nicht. Ein typisches Buch von Haruki Murakami, welches man nicht mehr wegleggt. Die Länge ist nicht übertrieben und das Ende wie immer überraschend.

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Der Tod, die Freundschaft und die Liebe
von einer Kundin/einem Kunden am 17.04.2014

Tsukuru ist der Farblose von den fünf Freunden, jedenfalls empfindet er es so und darüber hinaus ist er auch der einzige dessen Name keine Farbe trägt. Er ist auch der einzige der den Ort Nagoya verlässt um in Tokio zu studieren. Als er eines Tages in den Ferien nach... Tsukuru ist der Farblose von den fünf Freunden, jedenfalls empfindet er es so und darüber hinaus ist er auch der einzige dessen Name keine Farbe trägt. Er ist auch der einzige der den Ort Nagoya verlässt um in Tokio zu studieren. Als er eines Tages in den Ferien nach Hause kommt ist nichts mehr wie es war. Seine schlimmsten Befürchtungen bewahrheiten sich: Seine Freunde wenden sich von ihm ab und wollen mit ihm um keinen Preis der Welt etwas mehr zu tun haben. Er verzweifelt darüber so sehr, dass er beinahe bereit ist in den Tod zu gehen. Der weltberühmte Gegenwartsliterat Haruki Murakami hat mit seinem neuesten Geniestreich „Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki“ in kürzester Zeit die Bestsellerlisten auf der ganzen Welt erobert. Er wird hochgelobt, ganz zu Recht wie ich finde. Unbestätigten Quellen zu folge sollen in der ersten Woche nach dem Erscheinen, alleine in Japan eine Million Exemplare über den Ladentisch gegangen sein. Diese Zahlen sind wahrlich beeindruckend, genauso wie sein literarisches Schaffen. Manch böse Zungen vermuten hinter seinem öffentlichkeitsscheuen Verhalten, was seine Person und die Vorveröffentlichung der Bücher anbelangen, eine raffinierte Marketingstrategie. Das hat der bisherige Anwärter auf dem Literaturnobelpreis gar nicht nötig! Aber zurück zum Inhalt seines neuem kreativen Schaffens: Gleich in den ersten Kapiteln fand ich die offen versteckte Zahlenmystik interessant. Der jugendliche Tsukuru ist unsicher und weiß eigentlich gar nicht so recht wieso er von dieser Gruppe von Jugendlichen aufgenommen worden ist. Sie unternehmen immer etwas zu fünft und wenn nicht alle fünf sich getroffen haben, waren sie zu dritt oder zu zweit. Der aufmerksame Leser fragt sich nun wieso nie zu viert? Ursula Gräfe ist die deutsche Stimme Haruki Murakamis und eben in jenem altbekannten Stil der Erzählung beginnt er auf den ersten Seiten der Geschichte damit, tief in die lebensmüde Gedankenwelt des erwachsenen Hauptprotagonisten zu blicken: „Vielleicht war seine Sehnsucht nach dem Tod zu wahrhaftig und zu tief, um tatsächlich den Versuch zu machen, sich umzubringen. (..) Hätte es in seiner Reichweite eine Tür gegeben, die direkt in den Tod führte, er hätte sie ohne Zögern aufgestoßen.“ Seine Worte berühren tief im Inneren, sie lassen einem aus einer ökonomisierten Welt flüchten und in seine oft Absurden und Irrealen Welten abtauchen. Wenngleich auch in „Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki“ diese kafkaesken Welt dem Leser nur gelegentlich als erotischer Traum streifen. Mal verkehrt er darin mit zweien seiner früheren Freundinnen und einmal stößt sogar ein befreundeter Mann dazu. Hier und in weiteren wiederkehrenden Elementen, die sich der Schriftsteller bedient, findet sich der Leser selbst wieder. Jedenfalls ist es mir immer beim Lesen so ergangen. Immer wenn ich einen neuen Haruki Murakami in den Händen halte, frage ich mich: „Kann er das vorige Werk schon wieder toppen?“ Soviel verrate ich noch an dieser Stelle: „Ja er kann.“

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Ein wahrer Meister.
von einer Kundin/einem Kunden am 29.03.2014

Großartig!!! Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki war, das erste Geschriebene das ich von Haruki Murakami gelesen habe. Ich bin total begeistert von seiner Art zu schreiben, er ist wirklich ein wahres Genie darin, einem die verschiedensten Gefühle in einfach verständliche Metaphern wirklich nahe zu bringen. Mir fehlen die Worte...einfach großartig.... Großartig!!! Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki war, das erste Geschriebene das ich von Haruki Murakami gelesen habe. Ich bin total begeistert von seiner Art zu schreiben, er ist wirklich ein wahres Genie darin, einem die verschiedensten Gefühle in einfach verständliche Metaphern wirklich nahe zu bringen. Mir fehlen die Worte...einfach großartig. Er hat in mir definitiv einen neuen Fan auf Lebenszeit gewonnen, unbedingt lesen!

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Murakamis bestes Buch
von Ulrike Seine aus Rheine am 24.02.2014

Tsukuru Tazaki führt mit seinen 36 Jahren ein sehr überschaubares Leben in Tokio. Seine Leidenschaft waren von Kind an Bahnhöfe und sehr zielstrebig hat er deren Konstruktion zu seinem Beruf gemacht. Er hat wenig soziale Kontakte aber das scheint ihn nicht weiter zu stören. Dann lernt er Sara kennen,... Tsukuru Tazaki führt mit seinen 36 Jahren ein sehr überschaubares Leben in Tokio. Seine Leidenschaft waren von Kind an Bahnhöfe und sehr zielstrebig hat er deren Konstruktion zu seinem Beruf gemacht. Er hat wenig soziale Kontakte aber das scheint ihn nicht weiter zu stören. Dann lernt er Sara kennen, eine zaghafte Liebesbeziehung beginnt und er vertraut ihr. Und so erzählt er ihr von dem schrecklichen Verrat seiner vier Freunde, den er nie verwunden hat und der nach über 15 Jahren noch schmerzt. Was dann passiert lesen Sie besser selbst. Ich finde Murakami ist ein großartiger Roman gelungen, für mich ist es sein bestes Buch.

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Sehr lesenswert!
von einer Kundin/einem Kunden am 20.02.2014

Das ist die Geschichte von Tsukuru Tazaki, eines jungen Mannes aus dem modernen Japan, der in Tokio studiert und Eisenbahningenieur wird. Früher war er oft mit vier Freunden zusammen und glücklich. Eines Tages aber wurde er aus ihm unbekannten Gründen aus dieser der Gruppe ausgeschlossen....

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Die Suche nach sich Selbst
von einer Kundin/einem Kunden am 18.02.2014

Tsukuru Tazaki und seine vier Freunde sind unzertrennlich und machen eigentlich alles zusammen. Zwar stört es Tazaki, dass alle seine Freunde eine Farbe im Namen tragen und er nicht, aber trotzdem tut dies ihrer innigen Freundschaft keinen Abbruch. Als er jedoch nach Tokyo geht, um dort zu studieren, brechen... Tsukuru Tazaki und seine vier Freunde sind unzertrennlich und machen eigentlich alles zusammen. Zwar stört es Tazaki, dass alle seine Freunde eine Farbe im Namen tragen und er nicht, aber trotzdem tut dies ihrer innigen Freundschaft keinen Abbruch. Als er jedoch nach Tokyo geht, um dort zu studieren, brechen nach einiger Zeit seine Freunde plötzlich den Kontakt ab und Tsukuru weiß nicht warum. Dies interessiert ihn auch nicht weiter, und erst als er Sara kennenlernt und diese ihn ermutigt sich seiner Vergangenheit zu stellen begibt er sich auf die Suche nach einer Antwort und findet mehr, als er gehofft hatte. Haruki Murakami ist wieder ein wundervoller Roman gelungen. Er versteht es meisterhaft dem Leser die Gefühle seiner Protagonisten näher zu bringen und so empfindet man und leidet mit ihnen mit. Ein traumhafter Roman über Freundschaft, die Suche nach sich selbst und auch über die Liebe. Einfach lesen und genießen.

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Ein Buch, welches die existenziellen Fragen eines jeden Menschen wiederspiegelt
von Sarah aus Halle am 05.02.2014

Ich habe dieses Buch regelrecht verschlungen. Murakami hat wirklich so seine ganz eigene Art Geschichten zu erzählen, Charaktere zu erschaffen und den Leser somit voll und ganz in seinen Bann zu ziehen. Ich habe mich dem Protagonisten Tsukuru Tazaki wirklich verbunden gefühlt auf seinem Weg der Selbstfindung. In diesem... Ich habe dieses Buch regelrecht verschlungen. Murakami hat wirklich so seine ganz eigene Art Geschichten zu erzählen, Charaktere zu erschaffen und den Leser somit voll und ganz in seinen Bann zu ziehen. Ich habe mich dem Protagonisten Tsukuru Tazaki wirklich verbunden gefühlt auf seinem Weg der Selbstfindung. In diesem Roman werden genau die Fragen gestellt, die sich jeder Mensch früher oder später einmal selbst stellt .. ganz egal in welcher Situation er sein mag. Irgendwann kommt jeder an den Punkt an dem er sich fragt "Wer binich?", "Was mache ich hier überhaupt?", "Hat das was ich tue überhaupt den geringsten Sinn?" oder "Warum passiert ausgerechnet mir das?". Ich ziehe denHut vor Herrn Murakami, denn meiner Meinung nach habe ich selten ein Buch in der Hand gehabt von dem ich behaupten kann, dass sich darin in irgendeiner Art und Weise jeder Mensch darinwiederfindet. In allen von uns steckt irgendwo ein farbloser Tsukuru Tazaki.

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Fesselnde Identitätssuche
von einer Kundin/einem Kunden am 23.01.2014

Tsukuru Tazaki ist ein Mann ohne Eigenschaften. Alles was ihn definiert, sind seine vier Freunde und ein Interesse für Bahnhöfe. Als seine Freunde eines Tages, scheinbar ohne Grund, jeglichen Kontakt zu ihm abbrechen, beginnt für Tsukuru eine Zeit des Schmerzes, und eine Reise zu sich selbst... Genau wie seine... Tsukuru Tazaki ist ein Mann ohne Eigenschaften. Alles was ihn definiert, sind seine vier Freunde und ein Interesse für Bahnhöfe. Als seine Freunde eines Tages, scheinbar ohne Grund, jeglichen Kontakt zu ihm abbrechen, beginnt für Tsukuru eine Zeit des Schmerzes, und eine Reise zu sich selbst... Genau wie seine Protagonisten, wirkt auch der Stil des neuen Romans von Haruki Murakami zurückgenommen, introvertiert und klar. Der Leser begleitet Tsukuru auf der Suche nach den Geheimnissen seiner Vergangenheit, und erfährt dabei auch vieles über sich selbst. "Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki" ist ein eingängiger und faszinierender Roman, und ein weiterer Geniestreich Murakamis.

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