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Die Reise mit der gestohlenen Bibliothek

Roman

(3)
Bobby Nusku fristet seine Tage damit, Haare, Kleidungsstücke und weitere Spuren seiner verschwundenen Mutter zu sammeln und zu archivieren. Er fühlt sich im Haus seines grobschlächtigen Vaters und dessen wasserstoffblonder Freundin ziemlich einsam, besonders nachdem sein einziger Freund Sunny eines Tages wie vom Erdboden verschluckt ist. Die Freundschaft zum Nachbarsmädchen Rosa und ihrer Mutter Val, die Putzfrau in einem Bücherbus ist, gibt ihm Hoffnung und macht ihm Mut, sich gegen sein Schicksal aufzulehnen. Als alles drunter und drüber geht, machen sich Val, Rosa und Bobby gemeinsam mit dem sympathischen Outlaw Joe auf eine verrückte Reise mit Vals Bücherbus quer durch England. Im Gepäck haben sie nur das Nötigste: ihre Freundschaft und eine Menge guter Bücher.
Rezension
»Ein wirklich grosser Roman über wahre Freundschaft und die Liebe zur Literatur.« Arndt Stroscher, astrolibrium.de, 9.4.2015 »Rasant, witzig, warmherzig geschrieben... Eine Hommage an das Geschichtenerzählen und an das Leben mit und trotz allen Widrigkeiten.« Silke Arning, SWR1, 5.4.2015 »Ein melancholischer, wütender, aber auch sehr komischer Roman über die Suche nach dem richtigen Leben.« Kathrin Horster, Stuttgarter Zeitung, 5.3.2015 »Dieser tolle Roman erzählt über die Sehnsucht nach Liebe, über den Tod, über Väter und Söhne, über Bücher und die Kraft der Fantasie.« Aachener Zeitung, 21.3.2015 »Der zweite Roman des 33-jährigen Schriftstellers David Whitehouse ist ein fantastischer Road-Trip durch die Welt der Literatur. Das Tragische versteckt sich hinter dem Schönen, zeigt sich immer wieder mit erschreckender Deutlichkeit und wird durch die überbordende Fantasie und den unbedingten Lebenswillen eines zwölfjährigen Jungen wieder in die Schranken gewiesen. Ein ungewöhnlicher Roman: tragisch, komisch und herzergreifend.« Mainpost, 17.2.2015 »Selten habe ich ein Buch abgeschlossen, das einfach nur schön war. "Die Reise mit der gestohlenen Bibliothek" hat dieses Prädikat mehr als verdient.« Jutta Ladwig, Literatur-Community, 21.2.2015
Portrait
David Whitehouse wurde 1981 in Nuneaton, England geboren. Sein Debut »Bed« wurde 2010 mit dem »To Hell with Prizes Award« ausgezeichnet. Er lebt in London.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kopiergeschützt i
Seitenzahl 320, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 21.02.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783608107746
Verlag Tropen
Verkaufsrang 8.124
eBook (ePUB)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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Unerwartet außergewöhnlich.
von einer Kundin/einem Kunden am 02.06.2015

Bobbys Mutter ist vor Jahren verschwunden, sein Vater straft ihn mit Nichtachtung und sein bester Freund Sunny liegt seit einem Unfall im Krankenhaus. Es droht, ein sehr einsamer Sommer zu werden, doch dann trifft Bobby Rosa und ihre Mutter Val und das Abenteuer seines Lebens nimmt seinen Lauf. Herzergreifend!... Bobbys Mutter ist vor Jahren verschwunden, sein Vater straft ihn mit Nichtachtung und sein bester Freund Sunny liegt seit einem Unfall im Krankenhaus. Es droht, ein sehr einsamer Sommer zu werden, doch dann trifft Bobby Rosa und ihre Mutter Val und das Abenteuer seines Lebens nimmt seinen Lauf. Herzergreifend!

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berührendes, liebenswertes Leseerlebnis
von einer Kundin/einem Kunden am 19.02.2015

..."Sie gingen vorbei an den gierigen Kamerateams und den wartenden Krankenwagen. Sie gingen immer weiter, bis sie den Eiswagen erreichten........Inspektor Jimmy Samas näherte sich dem Bücherbus........Bobby drehte sich erst um, als das vom Feuer geschmolzene Eis über seine zitternden Finger lief"..... Seit sein Freund Sunny nach einem Unfall aus... ..."Sie gingen vorbei an den gierigen Kamerateams und den wartenden Krankenwagen. Sie gingen immer weiter, bis sie den Eiswagen erreichten........Inspektor Jimmy Samas näherte sich dem Bücherbus........Bobby drehte sich erst um, als das vom Feuer geschmolzene Eis über seine zitternden Finger lief"..... Seit sein Freund Sunny nach einem Unfall aus seinem Leben verschwunden ist, hängt Bobby Nusku unglücklich und einsam in der Gegend herum. Erst seine Mama, jetzt sein bester Freund. Von seinem Vater, einem Grobian, ist wenig Zuneigung und Aufmerksamkeit zu bekommen, zumal der mit Bobbys neuer Stiefmutter beschäftigt ist. Zaghaft freundet er sich mit Rosa, dem Nachbarsmädchen und Rosas Mutter Val an. Val ist Putzfrau in einem Bücherbus. Der Bücherbus und die kleine Familie von Rosa und Val wird zum Zufluchtsort für Bobby. Als Bobbys Stiefmutter Gerüchte über Val in die Welt setzt verhängt sein Vater ein Bücherbusverbot. Er bedroht Val und untersagt Bobby strikt, auch nur in die Nähe von Val zu kommen Als die Situation eskaliert, schnappt sich Val den Bücherbus und verschwindet mit Rosa, Bobby und Bert. Auf ihrer Flucht, begegnen sie Joe, der sich der kleinen Gruppe anschließt. Mit einem Bücherbus quer durch England und als Gepäck nur das Nötigste: ihre Freundschaft und eine Menge guter Bücher. Berührendes, liebenswertes Leseerlebnis

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Ein Traum wird wahr
von einer Kundin/einem Kunden am 25.06.2015

Bobby Nusku ist 12 Jahre und lebt mit seinem lieblosen und brutalem Vater in einem Vorort mitten in England. Seine Tage verbringt er mit warten auf seine plötzlich verschwundene Mutter. Sein einziger Freund Sunny zieht weg und so kommt es gerade Recht als er die kleine Rosa und ihre... Bobby Nusku ist 12 Jahre und lebt mit seinem lieblosen und brutalem Vater in einem Vorort mitten in England. Seine Tage verbringt er mit warten auf seine plötzlich verschwundene Mutter. Sein einziger Freund Sunny zieht weg und so kommt es gerade Recht als er die kleine Rosa und ihre Mutter Val kennenlernt. Rosa hat das Downsyndrom und ihre alleinerziehende Mutter Val nehmen sich Bobby an und er fühlt sich sehr zu den beiden hingezogen. Als Val ihren Job als Putzfrau in einem Bücherbus verliert, treffen die Drei einen wahnwitzigen Plan - sie stehlen den Bus und reisen quer durch England. Immer verfolgt von der Polizei. Ein wunderbares Buch zum Lachen und Weinen schön.

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Wilde Reise in einem Bücherbus
von einer Kundin/einem Kunden am 27.07.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Bobby Nuskus Mutter ist verschwunden. Er lebt nun bei seinem Vater und dessen neuer Freundin Cindy und wartet sehnsüchtig auf die Rückkehr seiner Mutter. Soviel sei vorab verraten: Der Verbleib der Mutter wird im Laufe des Buches geklärt und meine dahingehenden Vermutungen bestätigt. Die Zeit vertreibt er sich mit seinem... Bobby Nuskus Mutter ist verschwunden. Er lebt nun bei seinem Vater und dessen neuer Freundin Cindy und wartet sehnsüchtig auf die Rückkehr seiner Mutter. Soviel sei vorab verraten: Der Verbleib der Mutter wird im Laufe des Buches geklärt und meine dahingehenden Vermutungen bestätigt. Die Zeit vertreibt er sich mit seinem einzigen Freund Sunny Clay, der Bobby um jeden Preis beschützen will. Deswegen hat er sich in den Kopf gesetzt, ein Cyborg zu werden. Der scheitert natürlich. Anstatt eine Gestalt – halb Mensch, halb Maschine – zu werden, wird Sunny nur schwer verletzt. Vielleicht ist genau das der Grund, warum Sunny mit seiner Mutter nach Südengland zieht. Nun hat Bobby auch noch seinen besten Freund verloren. Man würde Bobby nicht zwingend als mutig bezeichnen. Aber er hat ein großes Herz. Eines Tages – noch vor Sunnys Umzug – trifft er die etwa gleichaltrige und geistig behinderte Rosa Reed. Das Zusammensein währt nicht lange, denn drei stadtbekannte Rowdies erscheinen auf der Bildfläche. Entgegen Bobbys Rate ergreift die gutmütige Rose nicht die Flucht. Von den Schlägern wird ihr mächtig zugesetzt. Bobby, der in seinem Versteck alles mit angehört hat, begleitet Rosa nach Hause, wo ihre Mutter Bobby für den Übeltäter hält oder zumindest einen Freund der Schläger. Bobby beschließt, die Sache in seine Hände zu nehmen. Die Rache ist zwar äußerst wirkungsvoll, handelt Bobby aber noch mehr Ärger ein. Dabei hat er davon schon mehr als Genug. Seinem Vater kann er es nicht recht machen. Vielleicht ist das auch nur die Rache für das Verschwinden seiner Frau. So oder so ist Bobby den Handgreiflichkeiten seines Vaters ausgesetzt. Hämatome zieren ständig seinen Körper. Val putzt ihrerseits den Bibliotheksbus, dessen Betrieb nun eingestellt werden soll und sie ihre Anstellung verliert. Diese Arbeit gibt ihr ausreichend Freiraum, sich um die speziellen Belange ihrer Tochter zu kümmern. Schnell entwickelt sich eine tiefe Verbundenheit zwischen den dreien (Val, Rosa und Bobby); eine Freundschaft, die Bobbys Vater nicht gutheißt und den Umgang mit seinem strikt untersagt. Als Val eines Tages die zahlreichen Blessuren auf Bobbys bemerkt, lädt sie Bobby zu einer Abenteuerreise im Bücherbus ein. Eine verrückte Reise quer durch das vereinigte Königreich beginnt. Die Geschichte ist ansprechend geschrieben. Jede einzelne Hauptfigur hat ihr (mehr oder weniger dunkles) Geheimnis und ein (mehr oder weniger schweres) Los zu tragen. Eine sehr rührende Geschichte, die trotzdem nicht ins Sentimentale oder Melancholische verfällt. Nebenbei wird auf zahlreiche weltbekannte Bücher Bezug genommen, wobei ich die Umsetzung hier wesentlich besser finde, als im Buch "Die Seiten der Welt". Einfach nur ein wunderbar erzähltes Buch, das ich auf jeden Fall noch ein weiteres Mal lesen werde. Ein richtiger Lesegenuss.

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Literatur im Gepäck
von einer Kundin/einem Kunden aus Krefeld am 20.06.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Der zwölfjährige Junge Bobby Nusku hat es nicht leicht im Leben. Wenn sein Vater ihn überhaupt mal beachtet, dann um ihn zu schlagen. Auch seine neue Freundin kümmert sich nicht um ihn. Bobby hofft, dass seine Mutter endlich nach Hause zurückkehrt. Zum Glück gibt es da noch seinen besten... Der zwölfjährige Junge Bobby Nusku hat es nicht leicht im Leben. Wenn sein Vater ihn überhaupt mal beachtet, dann um ihn zu schlagen. Auch seine neue Freundin kümmert sich nicht um ihn. Bobby hofft, dass seine Mutter endlich nach Hause zurückkehrt. Zum Glück gibt es da noch seinen besten Freund Sunny, der ihn immer beschützen will und deshalb mit Bobbys Hilfe ein Cyborg werden will. In seiner Nachbarschaft lebt auch noch das Mädchen Rosa zusammen mit ihrer Mutter Val. Auch sie haben es nicht leicht im Leben. Rosa ist nicht wie normale Kinder. Durch einen Zufall lernt Bobby sie kennen und freundet sich mit ihr an. Er verbringt viel Zeit mit den beiden, da ihn zu Hause ja keiner vermisst. Val nimmt Bobby mit zu ihrem Arbeitsplatz. Sie putzt den Bücherbus. Bobby darf sich Bücher ausleihen und wird zum begeisterten Leser. Nach den Ferien geschehen unheilvolle Dinge. Sunny kommt nicht mehr zur Schule und Val verliert ihre Arbeit. In einer Kurzschlussreaktion beschließt Val den Bücherbus zu stehlen und sich mit den beiden Kindern auf die Reise zu machen. Unterwegs treffen sie auf Joe, dessen Vergangenheit auch alles andere als glücklich war. Zusammen erlebt diese neue "Familie" eine skurrile Abenteuerreise quer durch England. Mich hat das Buch von der ersten Seite an gefesselt. Die Charaktere sind so liebevoll und authentisch beschrieben, dass sie mir schnell ans Herz gewachsen sind. Die Story ist oft tragisch, es bleibt aber auch immer Hoffnung auf ein gutes Ende. Das Buch bringt gut zum Ausdruck, wie wichtig Freundschaft, Liebe und Geborgenheit im Leben sind. Was mir natürlich auch gefallen hat, ist die Begeisterung der Protagonisten für die Literatur. Wie schön kann es doch sein, in einem Buch zu versinken. In diesem Buch konnte ich versinken! Von mir aus hätte die Reise etwas länger sein können. Das Buch war viel zu schnell zu Ende!!!

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von Maren Mähnß aus Trier am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Eine detaillierte und bildliche Sprache, die liebevolle Behandlung schwieriger Themen und Charaktere, die einem ans Herz wachsen machen dieses Buch zu etwas Besonderem!

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Mit Büchern reisen, was gibt es schöneres!

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Die Reise mit der gestohlenen Bibliothek
von miss.mesmerized am 02.01.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Der 12-jährige Bobby und sein Freund Sunny versuchen letzteren in einen Cyborg zu verwandeln, damit dieser sie vor den mobbenden Kindern in der Schule und Nachbarschaft beschützen kann. Doch sie scheitern bei ihrem Versuch und plötzlich steht Bobby alleine da und muss mit den Widrigkeiten des Lebens ohne seinen... Der 12-jährige Bobby und sein Freund Sunny versuchen letzteren in einen Cyborg zu verwandeln, damit dieser sie vor den mobbenden Kindern in der Schule und Nachbarschaft beschützen kann. Doch sie scheitern bei ihrem Versuch und plötzlich steht Bobby alleine da und muss mit den Widrigkeiten des Lebens ohne seinen Freund fertig werden. Als der auf die kleine Rosa und deren Mutter Val trifft, erlebt er erstmals eine liebende Familie, die so ganz anders ist wie sein Vater, der ihn regelmäßig verprügelt. nach einem Zwischenfall in der Schule beschließt Val mit den Kinder in einer mobilen Bücherei, die sie zuletzt betreute und die vor der Schließung steht, auf einen unglaublichen Roadtrip durch England zu gehen. Unterwegs erleben sie so einiges und treffen auf Joe, einen weiteren Außenseiter, der die kleine Pseudofamilie jedoch perfekt komplettiert. Ein liebenswertes Buch, das zwischen großer Unterhaltung, die man mit einem Lächeln auf den Lippen liest und jeder Menge Stoff zum nachdenken. Die Familienbeziehungen, die vorgestellt werden, die allesamt katastrophal, insbesondere die Jungs/Männer haben unglaublich unter ihren Vätern zu leiden und müssen permanente Demütigungen und physische Gewalt aushalten. Daneben gibt es geradezu märchenhafte Elemente, die einem wirklich Freude bereiten. David Whitehouse gelingt es auch mit seinem Schreibstil immer wieder urkomische Situationen zu kreieren, die einem laut auflachen lassen, insbesondere die Episode um die Cyborg Verwandlung ist herrlich, die Naivität, die er den Jungs in den Mund legt, macht das Buch zu einem großen Lesevergnügen.

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Die reise mit der gestohlenen B....
von einer Kundin/einem Kunden aus Mengen am 28.11.2015
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Nachdem ich die Leseprobe des Buches gelesen hatte, bin ich mit gemischten Gefühlen an das Buch herangegangen. Aber das Buch hat mich im wahrsten Sinne des Wortes wirklich positiv überrascht. Es ist sehr schön, einfühlsam und spannend geschrieben, so dass ich Mühe hatte, es nicht in einem Zug durchzulesen. Das... Nachdem ich die Leseprobe des Buches gelesen hatte, bin ich mit gemischten Gefühlen an das Buch herangegangen. Aber das Buch hat mich im wahrsten Sinne des Wortes wirklich positiv überrascht. Es ist sehr schön, einfühlsam und spannend geschrieben, so dass ich Mühe hatte, es nicht in einem Zug durchzulesen. Das zentrale Theam des Buches dreht sich um den Begriff " Familie". Nicht die Familie, in die man hineingeboren wurde, sondern die durch das Zusammensein verschiedener Leute, entstehen kann. Die Personen die hier aufeinandertreffen sind von ihrem bisherigen Leben nicht besonders verwöhnt. Da gibt es den zwölfjährigen Bobby, dessen schwangere Mutter, bereit in seiner frühen Kindheit durch einen tragischen Autounfall ums Leben gekommen ist. Er wächst bei seinem Vater und dessen Freundin in einem lieblosen zu Hause auf. Eine weiter wichtige Rolle spielt die Nachbarin Val, die Putzfrau im Bücherbus ist und eine behinderte Tochter, nämlich Rosa hat. Nachdem Bobbys bester Freund, Sunny weggezogen ist, freundet er sich mit den beiden an. Gemeinsam beschließen sie, mit dem Bücherbus wegzufahren. Da beginnt dann die abenteurliche Reise, während derer sie noch auf Joe stoßen. Joe hat auch ein bewegte Vergangenheit hinter sich. Mehr möchte ich jetzt aber nicht verraten. Das Buch ist absolut lesenswert. Wirklich sehr grandios geschrieben. Ich werde mir die Autorin auf jeden Fall merken.

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Literarisches Abenteuer
von La novelera am 21.09.2015
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

David Whitehouse erzählt in seinem Buch "Die Reise mit der gestohlenen Bibliothek" die Geschichte des Jungen Bobby Nusku. Bobby könnte ein normaler Junge sein. Jedoch leidet er unter dem Verlust seiner Mutter, die einfach verschwunden ist (wobei er von nichts mehr überzeugt ist als ihrer Rückkehr), dem gewalttätigen Vater... David Whitehouse erzählt in seinem Buch "Die Reise mit der gestohlenen Bibliothek" die Geschichte des Jungen Bobby Nusku. Bobby könnte ein normaler Junge sein. Jedoch leidet er unter dem Verlust seiner Mutter, die einfach verschwunden ist (wobei er von nichts mehr überzeugt ist als ihrer Rückkehr), dem gewalttätigen Vater und dessen neuer Freundin. Akribisch führt der Junge Tagebuch über alles was passiert, um es seiner Mutter zu zeigen, wenn sie wiederkommt. In der Schule gehänselt und verlacht, lernt er eines Tages Rosa kennen, die irgendwie anders ist. Ihre Mutter Val wird für ihn zur Lichtgestalt und sie begeben sich auf eine spannende Reise in einem Bücherbus. Diese kurze Beschreibung zeigt eigentlich nur einen Ausschnitt aus diesem wundervollen Abenteuer. Whitehouse gelingt es, die Charaktere besonders, individuell und vielleicht ein klein wenig schrullig (jeder auf seine Art) zu gestalten. Und gerade deshalb werden sie beim Lesen zu Freunden. Mitgefühl für Bobby, Wut auf den Vater und die Menschen, die ihm wehtun, der kleinen geschundenen Seele des Jungen. Und trotz der zum Teil irren Wendungen springt doch der Funke der Wahrheit immer wieder über, der in allen Teilchen stecken kann. Es ist ein wundervolles Buch, das viel über Freundschaft und Mitgefühl füreinander erzählt. Personen, die am Rande der Gesellschaft stehen, der vernachlässigte Bobby, die behinderte Rosa, die alleinerziehende Val und der Mann, der sich im Wald versteckt. Diese vier werden zu einer Familie, die sich aneinander wärmt und zusammenhält. Ein großartiges Werk, weder schmalzig noch pathetisch. Ansprechend und mitfühlend. Der ein oder andere findet sich sicher wieder, denn die Charaktere sind realistisch erdacht und auf den Punkt gebracht. Voll verdiente fünf Sterne!

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Die Reise mit.....
von einer Kundin/einem Kunden am 30.05.2015
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Der Jungstar der britischen Literatur hat ein einnehmendes Buch geschrieben. Es nimmt mit, dass der Junge Bobby Nusku unter seinem Vater und dessen neuer Freundin so leidet. Die Abwesenheit seiner Mutter lässt ihn Haare und andere Dinge von ihr sammeln. Er lernt die behinderte Rosa kennen und deren Mutter.... Der Jungstar der britischen Literatur hat ein einnehmendes Buch geschrieben. Es nimmt mit, dass der Junge Bobby Nusku unter seinem Vater und dessen neuer Freundin so leidet. Die Abwesenheit seiner Mutter lässt ihn Haare und andere Dinge von ihr sammeln. Er lernt die behinderte Rosa kennen und deren Mutter. Das scheint die Familie zu sein, die ihn braucht und die er braucht. Die Reise mit dem Bücherbus startet und ein tolles Roadmovie beginnt. Bei aller Tragik am Beginn, hat dieses Buch echt herzliche Momente. Man muss geduldig sein beim Lesen, aber es lohnt!

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ein Roman, den ich so nicht erwartet hatte
von Manja Teichner am 10.05.2015
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Kurzbeschreibung Bobby Nusku fristet seine Tage damit, Haare, Kleidungsstücke und weitere Spuren seiner verschwundenen Mutter zu sammeln und zu archivieren. Er fühlt sich im Haus seines grobschlächtigen Vaters und dessen wasserstoffblonder Freundin ziemlich einsam, besonders nachdem sein einziger Freund Sunny eines Tages wie vom Erdboden verschluckt ist. Die Freundschaft zum... Kurzbeschreibung Bobby Nusku fristet seine Tage damit, Haare, Kleidungsstücke und weitere Spuren seiner verschwundenen Mutter zu sammeln und zu archivieren. Er fühlt sich im Haus seines grobschlächtigen Vaters und dessen wasserstoffblonder Freundin ziemlich einsam, besonders nachdem sein einziger Freund Sunny eines Tages wie vom Erdboden verschluckt ist. Die Freundschaft zum Nachbarsmädchen Rosa und ihrer Mutter Val, die Putzfrau in einem Bücherbus ist, gibt ihm Hoffnung und macht ihm Mut, sich gegen sein Schicksal aufzulehnen. Als alles drunter und drüber geht, machen sich Val, Rosa und Bobby gemeinsam mit dem sympathischen Outlaw Joe auf eine verrückte Reise mit Vals Bücherbus quer durch England. Im Gepäck haben sie nur das Nötigste: ihre Freundschaft und eine Menge guter Bücher. (Quelle: Tropen Verlag) Meine Meinung Bobby lebt bei seinem Vater und dessen Freundin. Seine Mutter ist bei einem Autounfall ums Leben gekommen, ein Umstand der Bobby schwer fällt zu akzeptieren. Er hofft immer noch auf ihre Rückkehr. In der Schule wird Bobby gemobbt und verprügelt. Doch auch zu Hause geht es ihm nicht besser. Sein Vater vernachlässigt ihn und auch er schlägt immer wieder zu. Nur Sunny, Bobbys Freund, ist für ihn da. Doch der zieht plötzlich weg und Bobby ist wieder auf sich gestellt. Eines Tages lernt er die geistig behinderte Rosa und deren Mutter Val kennen. Die beiden haben es auch nicht unbedingt leicht. Als Bobby wieder mal verprügelt wurde flieht er zu den beiden in ihre fahrende Bibliothek. Eine abenteuerliche riese beginnt … Der Roman „Die Reise mit der gestohlenen Bibliothek“ stammt von Autor David Whitehouse. Es ist sein zweiter Roman, für mich war es das erste Buch des Autors. Angesprochen vom amüsant klingenden Titel habe ich mich hier in ein Abenteuer gestürzt, das ich so keinesfalls erwartet hatte. Die Charaktere des Buches sind ungewöhnlich und wirklich sehr gut und vor allem lebendig gestaltet. Bobby, der Protagonist, ist nicht unbedingt schnell zu durchschauen. Er vermisst seine Mutter, archiviert ihre Haare, und hofft auf eine Rückkehr von ihr. Bobby wirkt wirklich wie ein Freak, dabei ist er eigentlich nur einsam und alleine. Sein Vater kümmert sich nicht um ihn, schlägt ihn lieber. Ehe man sich versieht hat sich Bobby ins Herz des Lesers geschlichen, mit seiner an sich zerbrechlichen Art. Aber tief im Inneren ist Bobby ein ganz starker Junge, den ich wirklich sehr gerne gemocht habe. Auch die anderen Charaktere sind wirklich tiefgründig und authentisch gestaltet. So zum Beispiel Rosa, Sie ist Vals Tochter. Rosa ist geistig behindert und eigentlich ein richtiger Sonnenschein, zeigt sie doch den Menschen in ihrer Umgebung immer wieder die Schönheiten am Leben. Val ist Rosas Mutter und auch sie hat es nicht leicht im Leben. Ihre einzige große Liebe hat sie verlassen, weil er sich nicht im Stande sah sich mit um Rosa zu kümmern. Und dann gibt es noch Joe, der auch so seine Probleme mit sich herumträgt- Alle diese genannten Charaktere haben eigentlich nur einen großen Wunsch. Sie suchen die richtige Familie, mit Liebe und Geborgenheit. Der Schreibstil des Autors ist ganz wunderbar. Er schreibt sehr bildhaft und eindringlich. Man kommt als Leser gar nicht drum herum als sich ins Geschehen ziehen zu lassen, von der Handlung gefesselt zu sein. Doch es ist nicht nur ernst, auch eine Prise Humor fehlt nicht. Die Handlung selbst ist großartig. Es ist ganz anders als erwartet. Bobbys Geschichte hat mich berührt, ganz tief im Herzen getroffen. Sie stimmt traurig und nachdenklich. Die Bücher geben nicht nur ihm, sondern auch Val und Rosa Kraft. Sie vermitteln Hoffnung in schweren Zeiten, bieten etwas wo sich die Charaktere hin flüchten können. Leider kamen sie mir ein wenig zu kurz, ich hätte gerne mehr über die jeweilige Lektüre erfahren. Es wird nur ab und an am Rande erwähnt welches Buch gerade gelesen wird. Neben dem tragischen gibt es auch noch abenteuerliche und wirklich spannende Momente. Das Ende empfand ich als sehr gelungen. Es ist recht offen gehalten, bietet so jede Menge Raum für die Leser sich weitere Gedanken machen zu können. Das passt hier bei diesem Buch wirklich sehr gut. Fazit Alles in Allem ist „Die Reise mit der gestohlenen Bibliothek“ von David Whitehouse ein unglaubliches Buch, das ich so wirklich nicht erwartet hätte. Die sympathischen Charaktere, der mitreißende sehr bildhafte Stil des Autors und eine Handlung, die einerseits spannend ist aber auch nachdenklich stimmt, haben mich hier auf ganzer Linie unterhalten und letztlich bewegt. Ganz klar zu empfehlen!

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Eine äußerst skurrile Reise mit einem Bücherbus
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 31.03.2015
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Bobby Nusku ist zwölf Jahre alt. Seine Mutter ist verschwunden, er vermisst sie sehr und sammelt verschiedene Sachen, bis sie wiederkommt. Zu Hause erlebt der Junge viel Gewalt von seiten des Vaters und Unverständnis von dessen neuer Lebenspartnerin. Auch in der Schule ist er zum Außenseiter geworden und wird... Bobby Nusku ist zwölf Jahre alt. Seine Mutter ist verschwunden, er vermisst sie sehr und sammelt verschiedene Sachen, bis sie wiederkommt. Zu Hause erlebt der Junge viel Gewalt von seiten des Vaters und Unverständnis von dessen neuer Lebenspartnerin. Auch in der Schule ist er zum Außenseiter geworden und wird von anderen Kindern schikaniert. Eines Tages lernt er Rosa und deren Mutter kennen. Bei ihnen lernt er die Wärme einer Familie und das Behütetsein kennen, das er seit dem Verschwinden seiner Mutter vermisst. Doch dann müssen alle drei mit dem gestohlenen Bücherbus flüchten. Es beginnt eine abenteuerliche Fahrt durch Großbritannien, der sich auch Joe anschließt. Unterwegs finden sich alle vier zusammen und würden am liebsten als Familie zusammenbleiben… David Whitehouse fabuliert eine gelungene Geschichte über seine vier Protagonisten zusammen, die sich im Laufe der Erzählung immer weiter steigert bis zu dem überraschenden Ende. Dabei beginnt er zunächst mit dem Ende der Geschichte und steigt auf den letzten Seiten noch einmal dort ein, um die Geschichte zu einem passenden Abschluss zu bringen. Die Geschichte ist aus Bobbys Sicht erzählt, und genau das lässt dem Leser manchmal das Blut in den Adern gefrieren. Wie sehr gönnt man doch den vieren ein Happy End, dabei ist es überhaupt nicht in Sicht! Letztendlich ist es Bobby, der eine Lösung findet, passenderweise ist es eine Geschichte, die ihm die Idee dazu liefert, denn Bücher sind Lebenshilfe in der Not. Ein äußerst einfühlsames, brillant geschriebenes Buch, das seine Protagonisten in manch skurrile Situation bringt und damit ein exquisites Lesevergnügen mit einem gehörigen Schuss Spannung bietet. Der Leser erlebt die Reise quasi als blinder Passagier mit, fiebert mit bis zum Schluss, sprichwörtlich bis zur letzten Seite. Es gibt nicht viele Bücher, die ich immer wieder lesen möchte – dieses gehört auf jeden Fall dazu!

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Bücher lesen heißt wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben, über die Sterne (Jean Paul)
von Xirxe aus Hannover am 30.03.2015
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Der 12jährige Bobby hat es nicht leicht: Seine Mutter ist von einem Tag auf den andern verschwunden und so lebt er nun alleine mit seinem jähzornigen Vater und dessen klatschsüchtiger Freundin unter einem Dach. Sein einziger Halt ist sein Freund Sunny und die Spuren seiner Mutter zu archivieren: Haare,... Der 12jährige Bobby hat es nicht leicht: Seine Mutter ist von einem Tag auf den andern verschwunden und so lebt er nun alleine mit seinem jähzornigen Vater und dessen klatschsüchtiger Freundin unter einem Dach. Sein einziger Halt ist sein Freund Sunny und die Spuren seiner Mutter zu archivieren: Haare, Kleidungsstücke, Bürsten, alles was er finden kann. Doch dann verschwindet auch noch Sunny und er droht zu verzweifeln, aber die plötzliche Freundschaft zu Rosa, einem Nachbarmädchen und deren Mutter Val gibt ihm neuen Mut. Als sich dann plötzlich jede Menge Schlamassel ankündigt, brechen die drei mit einem gestohlenen Bibliotheksbus zu einer Abenteuerfahrt auf. Und ein Abenteuer wird es... Eine richtig schöne herzerwärmende Geschichte, die jedoch ebenso ein nicht gerade kleines Maß an Traurigkeit zu bieten hat. Wie Bobby seine Mutter vermisst, von seinem Vater und Klassenkameraden drangsaliert wird ebenso wie Rosa von größeren Jungs, wie bei der ganzen Unternehmung stets die Ahnung mitschwingt, dass es kein gutes Ende nehmen wird - das ist nicht gerade amüsante Unterhaltung. Doch dem Autor gelingt es immer wieder, diese allzu traurigen Momente mit wenigen Worten in eine heitere Situation zu verwandeln. So war ich beim Lesen hin und her gerissen zwischen traurig und wunderschön - ach, es ist einfach Beides. Natürlich kommen auch die Bücher nicht zu kurz, schließlich findet die Reise ja in einem Bibliotheksbus statt. Val, die Rosa viel vorliest, führt auch Bobby ans Lesen heran. Und so beginnt er alles zu verschlingen, was ihm in die Finger fällt und stellt fest, dass viele Abenteuer die er kurz zuvor gelesen hatte, er selbst in ähnlicher Form erlebt. Auch das Ende (das ich natürlich nicht verrate) ereignet sich durch die Inspiration eines Buch. Alles in allem: einfach schön!

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Eine Reise, die berührt!
von einer Kundin/einem Kunden aus Erkelenz am 16.03.2015
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Das Buch "Die Reise mit der gestohlenen Bibliothek" von David Whitehouse hat mir mehr als gefallen. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Bobby, der schon in ganz jungen Jahren vom Leben gezeichnet ist. Sein Vater straft ihn mit Missachtung und Prügel. Seine einzige Hoffnung ist die Rückkehr seiner Mutter, die ihm alles... Das Buch "Die Reise mit der gestohlenen Bibliothek" von David Whitehouse hat mir mehr als gefallen. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Bobby, der schon in ganz jungen Jahren vom Leben gezeichnet ist. Sein Vater straft ihn mit Missachtung und Prügel. Seine einzige Hoffnung ist die Rückkehr seiner Mutter, die ihm alles bedeutet. Gleichzeitig gibt ihm sein Freund Sunny Rückhalt. Er soll sein Schutzschild, sein Cyborg werden, um alle Gefahr von ihm abzuhalten. Doch der Plan misslingt, weil Sunny plötzlich verschwunden ist. Dafür tritt Rosa und ihre Mutter Val in Bobbys Leben. Diese Begegnung spielt für Bobby Schicksal in positivem Sinne. Die Drei spinnen ein Band, das Freundschaft und Familie mehr als vereint. In einem gestohlenen Bücherbus gehen sie auf große Abenteuerreise. Was sich im ersten Moment nach einem Kinderbuch anhört, ist eine Geschichte, die jeden packen muss, der solch eine Situation selbst schon erlebt hat. Wildfremde Menschen begegnen sich und merken, dass sie zueinander gehören und sich nicht mehr trennen möchten. Besonders David Whitehouse gelingt es durch seine bildhafte Sprache diese Situation hervorragend zu verdeutlichen. Das Buch will man gar nicht aus der Hand legen, weil man wissen möchte, wie die Reise endet. Die Protagonisten lassen den Leser ebenfalls mit ihren persönlichen Befindlichkeiten mitfühlen. Man kann sich sehr gut in die einzelnen Rollen hineinversetzen: Bobby, der am Verlust seiner Mutter zu zerbrechen droht, aber mit seiner "neuen Familie" ungewohnte Stärke offenbart. Val, die als Putzfrau den Bücherbus reinigte, muss sich damit abfinden, dass sie wegen der Behinderung ihrer Tochter verlassen wurde. Rosa, die in ihrer Art wirkt, als ob die äußeren Umstände ihr nichts anhaben könnten und sie selbst noch positive Energie daraus zieht. Joe, der einen sprichwörtlichen Rucksack voller Altlasten mit sich trägt und sich eigentlich nur nach Verständnis und Zusammengehörigkeit sehnt. Ich kann dieses Buch mehr als empfehlen, da hier Glück, Tragik, Enttäuschung, Liebe und Geborgenheit in einem bunten literarischen Blumenstrauß vereint sind!

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Das Puzzle Familie
von Wortschätzchen am 06.03.2015
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Bobby Nusku ist ein einsamer, kleiner Junge, der seine Mutter schmerzlich vermisst. Sein Vater ist ein gewalttätiger Säufer, der sich für nichts außer sich, seinem Suff und seiner seltsamen Freundin interessiert. Sein Sohn ist ein lästiges Übel für ihn. Bobby freundet sich mit Sunny an, der das Dilemma erkennt... Bobby Nusku ist ein einsamer, kleiner Junge, der seine Mutter schmerzlich vermisst. Sein Vater ist ein gewalttätiger Säufer, der sich für nichts außer sich, seinem Suff und seiner seltsamen Freundin interessiert. Sein Sohn ist ein lästiges Übel für ihn. Bobby freundet sich mit Sunny an, der das Dilemma erkennt und für Bobby zum Cyborg werden möchte. Doch dann verschwindet Sunny plötzlich. Bobby ist verzweifelt. Da trifft er auf Rosa, einem ganz besonderen Mädchen, das eine ganz besondere Mama hat: sie ist die Putzfrau des Bücherbusses. Bobby fühlt sich endlich wohl, doch das ist seinem Vater ein Dorn im Auge und er verbreitet schlimme Gerüchte. Bobby, Val, Rosa und Hund Bert schnappen sich den Bücherbus und machen sich auf einen ganz besonderen Road-Trip, der so ganz anders enden wird, wie man glauben mag ... David Whitehouse hat einen wunderbaren Roman geschrieben, der ganz viel Literatur-Tipps in sich trägt. Immer wieder tauchen Bücher, Protagonisten aus Büchern und Stellen und Zitate aus Büchern auf. Das noch dazu so geschickt gestreut, dass es eine wahre Freude ist und kein bißchen nervig oder aufdringlich wird. Es tauchen immer wieder ganz besonders originelle Protagonisten auf, die – selbst wenn sie böse und gemein sind – auch Seiten an sich haben, die man einfach mag. Und umgekehrt geht das auch: die guten Protagonisten haben kleine, schwarze Fleckchen auf den weisen Westen und werden dadurch noch sympathischer. Der Stil liest sich flüssig und spannend. Langeweile kommt in diesem Buch nicht eine Sekunde lang auf. Immer wieder findet man neue, geniale Beschreibungen und frische, bezaubernde Ideen. Auch wenn es voller Gefühl steckt, ist das Buch alles andere als kitschig oder schnulzig. Trotzdem wandert es ganz still und heimlich in das Herz der Leser. Auch die Liebe zu Büchern, zu Literatur ist ein großes Thema. So erklärt Val beispielsweise, dass in jedem Buch ein Hinweis auf das eigene Leben versteckt ist und die Geschichten auf diese Weise alle miteinander verbunden sind. Sie sagt Bobby – und beweist das im Laufe des Buches auch – dass es nie ein Ende gibt und die Geschichte immer weiter geht. Insgesamt steckt „Die Reise mit der gestohlenen Bibliothek“ voller philosophischer Gedanken und Ideen und das gefällt mir sehr gut. Das Lesen dieses Buches ist ebenfalls eine Reise mit einer – wenn auch nicht gestohlenen – Bibliothek. Es ist fast, als wäre das Buch selbst seine eigene Bibliothek. David Whitehouse ist ein Autor, in dem eindeutig noch sehr viele Bücher stecken und ich hoffe, er gehört bald zu den Vielschreibern, denn ich möchte liebend gern mehr von ihm lesen. Wer ein Buch zum Thema Freundschaft, Verbundenheit und Familie sucht, der ist hier genau richtig. Von mir ganz klar fünf Sterne, denn schon jetzt ist dieses Buch ein Herzensbuch für mich und auf meiner Highlight-Liste für das Jahr 2015!

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Das Puzzle Familie
von Wortschätzchen am 06.03.2015
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Bobby Nusku ist ein einsamer, kleiner Junge, der seine Mutter schmerzlich vermisst. Sein Vater ist ein gewalttätiger Säufer, der sich für nichts außer sich, seinem Suff und seiner seltsamen Freundin interessiert. Sein Sohn ist ein lästiges Übel für ihn. Bobby freundet sich mit Sunny an, der das Dilemma erkennt... Bobby Nusku ist ein einsamer, kleiner Junge, der seine Mutter schmerzlich vermisst. Sein Vater ist ein gewalttätiger Säufer, der sich für nichts außer sich, seinem Suff und seiner seltsamen Freundin interessiert. Sein Sohn ist ein lästiges Übel für ihn. Bobby freundet sich mit Sunny an, der das Dilemma erkennt und für Bobby zum Cyborg werden möchte. Doch dann verschwindet Sunny plötzlich. Bobby ist verzweifelt. Da trifft er auf Rosa, einem ganz besonderen Mädchen, das eine ganz besondere Mama hat: sie ist die Putzfrau des Bücherbusses. Bobby fühlt sich endlich wohl, doch das ist seinem Vater ein Dorn im Auge und er verbreitet schlimme Gerüchte. Bobby, Val, Rosa und Hund Bert schnappen sich den Bücherbus und machen sich auf einen ganz besonderen Road-Trip, der so ganz anders enden wird, wie man glauben mag ... David Whitehouse hat einen wunderbaren Roman geschrieben, der ganz viel Literatur-Tipps in sich trägt. Immer wieder tauchen Bücher, Protagonisten aus Büchern und Stellen und Zitate aus Büchern auf. Das noch dazu so geschickt gestreut, dass es eine wahre Freude ist und kein bißchen nervig oder aufdringlich wird. Es tauchen immer wieder ganz besonders originelle Protagonisten auf, die – selbst wenn sie böse und gemein sind – auch Seiten an sich haben, die man einfach mag. Und umgekehrt geht das auch: die guten Protagonisten haben kleine, schwarze Fleckchen auf den weisen Westen und werden dadurch noch sympathischer. Der Stil liest sich flüssig und spannend. Langeweile kommt in diesem Buch nicht eine Sekunde lang auf. Immer wieder findet man neue, geniale Beschreibungen und frische, bezaubernde Ideen. Auch wenn es voller Gefühl steckt, ist das Buch alles andere als kitschig oder schnulzig. Trotzdem wandert es ganz still und heimlich in das Herz der Leser. Auch die Liebe zu Büchern, zu Literatur ist ein großes Thema. So erklärt Val beispielsweise, dass in jedem Buch ein Hinweis auf das eigene Leben versteckt ist und die Geschichten auf diese Weise alle miteinander verbunden sind. Sie sagt Bobby – und beweist das im Laufe des Buches auch – dass es nie ein Ende gibt und die Geschichte immer weiter geht. Insgesamt steckt „Die Reise mit der gestohlenen Bibliothek“ voller philosophischer Gedanken und Ideen und das gefällt mir sehr gut. Das Lesen dieses Buches ist ebenfalls eine Reise mit einer – wenn auch nicht gestohlenen – Bibliothek. Es ist fast, als wäre das Buch selbst seine eigene Bibliothek. David Whitehouse ist ein Autor, in dem eindeutig noch sehr viele Bücher stecken und ich hoffe, er gehört bald zu den Vielschreibern, denn ich möchte liebend gern mehr von ihm lesen. Wer ein Buch zum Thema Freundschaft, Verbundenheit und Familie sucht, der ist hier genau richtig. Von mir ganz klar fünf Sterne, denn schon jetzt ist dieses Buch ein Herzensbuch für mich und auf meiner Highlight-Liste für das Jahr 2015!

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Familie: Ein Puzzle aus Menschen
von einer Kundin/einem Kunden am 04.03.2015
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Bobby Nusku ist 12 Jahre und ist seit dem Verschwinden seiner geliebten Mutter den Schnapslaunen seines gewaltbereiten Vaters schutzlos ausgeliefert. Auch in der Schule ist er öfter das Opfer von stänkernden Jungs, die sich einen Spaß daraus machen, ihn zu demütigen. Nachdem dann auch noch sein einziger Freund Sunny... Bobby Nusku ist 12 Jahre und ist seit dem Verschwinden seiner geliebten Mutter den Schnapslaunen seines gewaltbereiten Vaters schutzlos ausgeliefert. Auch in der Schule ist er öfter das Opfer von stänkernden Jungs, die sich einen Spaß daraus machen, ihn zu demütigen. Nachdem dann auch noch sein einziger Freund Sunny von einem Tag auf den anderen verschwindet, ist er komplett auf sich alleine gestellt. Erst als er das Nachbarsmädchen Rosa, die am Down-Syndrom leidet, und deren Mutter Val kennenlernt, erfährt er, was Familie wirklich bedeutet. Dieses „Puzzle aus Menschen“ geht mit einem Bücherbus, in dem Val eine Putzstelle hat, auf eine abenteuerliche Fahrt. David Whitehouse ist eine wundervolle Reise durch die Literatur in einer poetischen Geschichte über Verlust, Liebe und Freundschaft gelungen. Mein Fazit: Ein herzerwärmendes Märchen für Erwachsene mit äußerst liebevollen Charakteren.

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Bestimme das Ende der Geschichte selbst
von einer Kundin/einem Kunden aus Linnich am 04.03.2015
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Eine Geschichte, die mit dem Ende beginnt, denn die abenteuerliche Reise mit dem gestohlenen Bücherbus findet am Meer, umringt von Polizisten, die die vermeintliche Entführung beenden wollen, seinen Halt. Im Bus sind Valerie Reed, ihre Tochter Rosa (13 Jahre alt), der Nachbarsjunge Bobby Nuska ( 12 Jahre alt), einem... Eine Geschichte, die mit dem Ende beginnt, denn die abenteuerliche Reise mit dem gestohlenen Bücherbus findet am Meer, umringt von Polizisten, die die vermeintliche Entführung beenden wollen, seinen Halt. Im Bus sind Valerie Reed, ihre Tochter Rosa (13 Jahre alt), der Nachbarsjunge Bobby Nuska ( 12 Jahre alt), einem seit Monaten gesuchter Mann und der Hund Bert. Doch dann geht die Geschichte an den Anfang zurück und man kann über das traurige und lieblose Leben von Bobby und seinem besten und einzigen Freund Sunny lesen, wie Val und Rosa in sein Leben treten, wie es zu ihrer abenteuerlichen Reise kommt, Joe zu ihnen kommt und wie diese Reise ihrer aller Leben verändert.. Einfach und doch so prägnant, fast poetisch geschrieben. Fünf unterschiedlichste Menschen, die doch eines verbindet, der Wunsch glücklich zu leben mit Menschen die man liebt und von denen man geliebt wird. Ein Buch voller Poesie und Wärme, Traurigkeit und Hoffnung. Und immer wieder die Verbindung zu Büchern, „denn all jene gewaltigen Schicksalsstürme, die über einen Menschen hereinbrechen, waren auf den Seiten der Bücher so oft überwunden wurden, dass man sich ihnen niemals wieder alleine gegenüberstellen musste.“ Lange schon hat mich ein Buch nicht mehr so gepackt.

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Bewegend
von vielleser18 aus Hessen am 01.03.2015
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

"Für jedes Problem, dem sie in Zukunft gegenüberstanden, war in zahllosen Kapiteln längst eine Lösung gefunden worden. Liebe, Verlust, Leben, Tod, alle jene gewaltigen Schicksalsstürme, die über einen Menschen hereinbrechen, waren auf den Seiten der Bücher so oft überwuden worden, dass man sich ihnen niemlas wieder allein gegenüberstelen musste."(S... "Für jedes Problem, dem sie in Zukunft gegenüberstanden, war in zahllosen Kapiteln längst eine Lösung gefunden worden. Liebe, Verlust, Leben, Tod, alle jene gewaltigen Schicksalsstürme, die über einen Menschen hereinbrechen, waren auf den Seiten der Bücher so oft überwuden worden, dass man sich ihnen niemlas wieder allein gegenüberstelen musste."(S 301) Bobby ist zwölf Jahre. Er lebt bei seinem gewalttätigen Vater und dessen Freundin. Ungeliebt, nicht nur von den Eltern, auch die meisten Kinder seiner Schule meiden ihn oder misshandeln ihn. Nur einer hält zu ihm : Sunny. Doch als er nach einem längeren Krankenhausaufenthalt, an dem Bobby nicht ganz unschuldig ist, wegzieht, ist er ganz alleine. Doch er trifft Rosa, das behinderte Mädchen aus seiner Straße, und deren Mutter Val, die Putzfrau eines Bücherbusses ist. Sie gibt ihm Halt, ist die einzige, die ihm zuhört und die ihn versteht. Doch bald werden ihnen mächtige Steine in den Weg gelegt, sie werden verleumdet und sehen daraufhin nur noch eine Chance...Flucht ! Eine abenteuerliche, kuriose Fahrt beginnt, eine Fahrt, die den Leser zutiefst berührt. David Whitehouse hat liebevoll Charaktere geschaffen. Die Figur des Jungen Bobby geht unter die Haut. Man leidet mit ihm und versteht ihn. Seine "Macken" alles zählen und sammeln zu müssen - um zu überleben, machen ihn symphatisch und berühren doch so. Seine Suche nach der Mutter, die ihm fehlt. Auf die er wartet, das treibt einen die Tränen in die Augen. Das Schicksal (oder sein Vater) ist so grausam zu ihm gewesen und dennoch ist aus ihm so ein bezaubernder Junge geworden. Val, die mütterliche Gefühle für ihn entwickelt und ihm endlich ein zuhause bietet. Rosa, die ihn von anfang an liebt, akzeptiert und ohne Fragen ein offenes Herz bietet. Die gemeinsame Reise, voller Gefahren entdeckt zu werden, voller Abenteuer, nicht nur auf der Landstraße, sondern auch in der Welt der Bücher, die sie während dessen lesen. Whitehouse schildert die Geschichte als allwissender Beobachter, Gefühle der Protagonisten werden geschildert, so daß man alle Beweggründe kennt. Dennoch gibt es immer wieder überraschende Momente, bei dem einen der Atem stockt, die Geschichte hält unvorhersehbare Wendungen bereit. Der Sprachstil ist gut zu lesen und enthält viele tiefgehende Passagen, die einem unter die Haut gehen. Die Geschichte lebt auch von den Büchern, die die Kinder im Bücherbus gemeinsam mit Val entdecken, aus denen sie Kraft und Mut schöpfen. Eine tolle Geschichte, eine Geschichte, die unter die Haut geht und mich berührt hat !

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