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Die Reise nach Petuschki

Ein Poem. Aus d. Russ. v. Natascha Spitz

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Dieser Roman ist ein singuläres Meisterwerk - und es ist zweifellos ein hochprozentiger Text der Weltliteratur. Seit 1978 hat sich die absurde Schilderung einer Sauftour, die innerhalb der russischen Literatur ihresgleichen sucht, vom Geheimtip zum Dauerseller gewandelt.
Rezension
"Ich habe noch nie ein lustigeres und nie ein traurigeres Buch gelesen.", Die Welt, 27.06.2015 20151120
Portrait
Wenedikt Jerofejew wurde 1938 in Kirowsk geboren. Wegen seiner antisowjetischen Haltung von der Universität relegiert, schlug er sich mit verschiedenartigsten Gelegenheitsarbeiten durch. Sein Meisterwerk »Die Reise nach Petuschki« entstand 1969, es wurde 1973 erstmals auf russisch in Israel publiziert, in der Sowjetunion erschien es erst 1988. Am 11. Mai 1990 ist Wenedikt Jerofejew in Moskau gestorben.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 169
Erscheinungsdatum 01.03.1987
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-20671-6
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 188/128/20 mm
Gewicht 174
Originaltitel Moskva - Petuski
Auflage 13. Auflage
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen


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Einfach Kult
von einer Kundin/einem Kunden am 30.12.2008

Das „Poem“ (so der der vermeintlich gattungsbezeichnende Nebentitel) des streitbaren Russen ist seit seinem Erscheinen 1978 auch in Deutschland zu einem absoluten Kultbuch avanciert. Das erste Mal wurde der Roman in einer israelischen Zeitschrift veröffentlicht, denn in der Sowjetunion war es dem unbequemen Schriftsteller nicht ohne Weiteres möglich zu... Das „Poem“ (so der der vermeintlich gattungsbezeichnende Nebentitel) des streitbaren Russen ist seit seinem Erscheinen 1978 auch in Deutschland zu einem absoluten Kultbuch avanciert. Das erste Mal wurde der Roman in einer israelischen Zeitschrift veröffentlicht, denn in der Sowjetunion war es dem unbequemen Schriftsteller nicht ohne Weiteres möglich zu publizieren – oder auch nur sein Studium zu Ende zu führen. Also schlug er sich mit allen Möglichen Arbeiten durch, geißelte als Autor nebenberuflich das sozialistische System und karikierte wie in diesem Roman auf brüllend komische Art und Weise den befohlenen „realistischen“ Schreibstil. Der Titel würde in seiner wörtlichen Übersetzung die Handlung deutlicher vorwegnehmen: Moskau – Petuschki. Der Erzähler, der sich als der Autor Jerofejew vorstellt, möchte mit dem Zug an einem Freitagmorgen seine Geliebte (Affäre trifft es wohl eher) im zwei Zugstunden entfernten Petuschki besuchen. Die letzen 12 Wochen hat das prima funktioniert, aber bei seinem 13. Versuch wird er kläglich scheitern. Die Katastrophe geht bereits in Moskau (wo sonst!) los: Da erwacht der Trunkenbold in einem wildfremden Treppenhaus und ist immer noch blau wie der Enzian. Das hindert ihn aber nicht daran, im Verlauf des Romans (die erzählte Zeit entspricht der Zugreise) sich ins absolute Delirium zu saufen und zwar mit allem, was er in seinem Koffer an Trinkbarem findet. Die Monologe des Erzählers und seine Gespräche mit den anderen Zugreisenden werden mit jedem Drink und jeder passierten Station absurder. Na gut, mit Engeln, denen er zu seinem Unglück vertraut, spricht er schon vorher. Später kommt dann noch der Satan hinzu…Gekonnt vermischt Jerofejew eine salbungsvolle manierierte Sprache mit derben Vulgarismen, einer gründlichen Portion Ironie und allem an Pathos und Melancholie, was das slawische Gemüt aufzubieten hat. Dazu kommt ein kleiner Schuss Gelehrsamkeit, die sich aber darin genügen kann, hin und wieder aufzublitzen, wenn sie nicht ohnehin unmittelbar demontiert wird. Keine Spur von akademischer Gespreiztheit, keine Millisekunde wird es langweilig oder gewöhnlich. Heiter wird hier der Weg in die „Sphären des Fatalen“ beschritten, zur unvermeidlichen Katastrophe führt er trotzdem.

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Zum Brüllen komisch !
von einer Kundin/einem Kunden am 30.04.2014

Wenja reist mit dem Zug von Moskau nach Petuschki, wo er endlich seine Geliebte wiedersehen wird. Da er sich etwas zuviel mit Alkohol in den verschiedensten Darreichungsformen beschäftigt, wird aus einer beschaulichen Reise bald eine der wildesten Sauftouren der Weltliteratur. Den Inhalt hier zu beschreiben ist einfach unmöglich, zu wild die... Wenja reist mit dem Zug von Moskau nach Petuschki, wo er endlich seine Geliebte wiedersehen wird. Da er sich etwas zuviel mit Alkohol in den verschiedensten Darreichungsformen beschäftigt, wird aus einer beschaulichen Reise bald eine der wildesten Sauftouren der Weltliteratur. Den Inhalt hier zu beschreiben ist einfach unmöglich, zu wild die Erlebnisse und Gedanken des Protagonisten. Die eigentlich einzige Frage, die in seinen Gesprächen über Gott und die Welt offen bleibt, ist, "wie Puschkin sich den Tod geholt hat". Dafür kennt der geneigte Leser ab sofort die richtige Rezeptur für die Cocktails "Kuss der Tante Klara", "Kanaanbalsam" und "Geist von Genf", weiss, warum Schiller Champagner trank und Goethe nicht, und wie das damals war mit Simone de Beauvoir und Sartre in Paris. Beste Unterhaltung voller Wahnsinn und Anspielungen, ein zum Brüllen komisches Buch mit einem leider herzzerreissenden Ende. Unvergesslich !

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Pflichtlektüre für Zug-Reisende
von Sandra am 21.04.2010

Das Reisebuch schlechthin, es lädt ein zum Mitdenken, Mitfühlen, Mittrinken. Eines der ganz, ganz seltenen Bücher, die zum ständigen Begleiter werden dürfen, ohne ihren Besitzer bieder wirken zu lassen. Ich verneige und bedanke mich!

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Wenn einer eine Reise tut.....
von sabatayn76 aus Deutschland am 20.03.2010

Inhalt: Der Alkoholiker Wenedikt Jerofejew befindet sich im Zug von Moskau nach Petuschki. Dort möchte er die 'Favoritin unter den Flittchen' treffen, die er 12 Wochen zuvor kennengelernt und seitdem jede Woche besucht hat. In seinem Gepäck hat er jede Menge Schnaps, und die Zugfahrt entwickelt sich schließlich zu... Inhalt: Der Alkoholiker Wenedikt Jerofejew befindet sich im Zug von Moskau nach Petuschki. Dort möchte er die 'Favoritin unter den Flittchen' treffen, die er 12 Wochen zuvor kennengelernt und seitdem jede Woche besucht hat. In seinem Gepäck hat er jede Menge Schnaps, und die Zugfahrt entwickelt sich schließlich zu einem Saufgelage und einem Monolog über Politik, sowjetische Lebens- und Arbeitsbedingungen, Frauen u.v.m. Mein Eindruck: Der Ich-Erzähler ist ein einsamer und vom Leben enttäuschter Misanthrop, dessen einzige Lichtblicke der Alkoholrausch und die Frau in Petuschki sind. Der Autor schildert nicht nur das Problem des exzessiven Alkoholkonsums in Russland/der Sowjetunion, sondern der Leser erhält auch Einblicke in politische Begebenheiten und Lebenssituationen. 'Die Reise nach Petuschki' lässt sich nicht immer einfach lesen, denn die Sprache ist bisweilen konfus und spiegelt so die zerrissenen Gedankengänge des alkoholkranken Protagonisten perfekt wider. Als Gegnerin des übermäßigen Alkoholkonsums machte mich die Lektüre von Zeit zu Zeit ungeduldig und aggressiv. Ich hatte mehrmals das Gefühl, ich säße mit dem betrunkenen und dennoch immer weiter saufenden und sich in Kleinigkeiten verlierenden Wenedikt im Zug und müsste mir fortwährend seine surrealen Schilderungen anhören. 'Die Reise nach Petuschki' ist somit eine (erschreckend) authentische und glaubhafte Beschreibung einer Zugfahrt und eines Lebens am Abgrund. Mein Resümee: Sehr zu empfehlen!

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