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Die Reise zum Mittelpunkt der Erde

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Im Familienabenteuer "Die Reise zum Mittelpunkt der Erde" wagen sich drei Forscher tief in das fremde Reich unter der Erdoberfläche und machen auf ihrer ebenso fantastischen wie äusserst gefährlichen Reise die erstaunlichsten Entdeckungen. Während einer wissenschaftlichen Expedition auf Island geraten der visionäre Professor Trevor Anderson (Brendan Fraser), sein Neffe Sean (Josh Hutcherson) und ihre attraktive ortskundige Führerin Hannah (Anita Briem) unversehens in eine Höhle, aus der es nur einen Ausweg gibt: tiefer und tiefer ins Innere der Erde. Auf der Reise durch unbekannte Welten begegnet das Trio surrealen, unvorstellbaren Kreaturen, darunter menschenfressenden Pflanzen, gigantischen Flug-Piranhas, leuchtenden Vögeln und grausigen Dinosauriern aus der Urzeit. Sehr bald merken die drei Abenteurer, dass von einer vulkanischen Aktivität um sie herum eine tödliche Gefahr ausgeht. Es hilft nur noch die Flucht zurück zur Erdoberfläche, bevor es zu spät ist!
RezensionBild
DIE REISE ZUM MITTELPUNKT DER ERDE besitzt das Bildformat 1,78:1. Besprochen werden soll hier vornehmlich die 2D-Fassung. Da der Film in digitalem HD gedreht wurde, fällt die Schärfe sehr überzeugend aus. Konturen werden klar gezeichnet sowie Details tadellos herausgearbeitet. Vereinzelt kann man die Nachteile des typisch-glatten Digital-Looks ausmachen, was sich in einer nicht ganz optimalen Feinzeichnung äussert. Der Rauschpegel dagegen kann als quasi nicht existent bezeichnet werden. Auch die Kompression gibt sich keine Blösse in Form von Artefakten. Die Farbreproduktion erweist sich zudem als absolut tadellos mit natürlichen wie satten Tönen. Die Durchzeichnung der ausgewogenen Kontrastbalance könnte besser kaum sein und kann auch mit einem tiefen Schwarz punkten. Schmutz sowie analoge Defekte gibt es nicht zu sehen, da der Film komplett digital gedreht wurde und die Bilder direkt aus dem Rechner kommen.
Die 3D-Fassung setzt auf das preisgünstige Rot-Grün-Verfahren, das allerdings nicht sehr augenfreundlich ist, da die Farben extrem verfälscht erscheinen. Der 3D-Effekt kommt aber bei DIE REISE ZUM MITTELPUNKT DER ERDE exzellent zur Geltung. Der Blu-ray Disc liegen vier 3D-Brillen aus Pappe bei. Die Schärfewerte fallen im Vergleich zur 2D-Fassung nicht wesentlich ab.
RezensionTon
In Sachen Sound hat die deutsche Dolby TrueHD 5.1-Spur gegenüber dem englischen Original in Dolby Digital 5.1 leicht die Nase vorn, was Volumen und Druck der Abmischung angeht. Der Mix setzt in den Actionszenen sehr viele direktionale Effekte ein, kann aber auch in ruhigeren Sequenzen mit kleineren Aktionen von hinten sowie netten Umgebungsklängen punkten. Die Musik schallt ebenfalls räumlich in den Hörraum. Der Subwoofer kommt entsprechend häufig zum Zuge und darf mit viel Druck seine Muskeln spielen lassen. Die Dialoge sind in beiden Sprachfassungen zu jedem Zeitpunkt bestens zu verstehen. Die allgemeine Klangqualität bietet ein dynamisches Spektrum an Lagen von glasklaren Höhen über mächtige Mitten bis zu satten Bässe. Hier gibt es kaum etwas zu mäkeln, auch wenn der Abmischung zur absoluten Top-Liga noch der letzte Tick Dynamik sowie Aggressivität fehlt.
RezensionBonus
Untertitel für DIE REISE ZUM MITTELPUNKT DER ERDE sind in Deutsch und Englisch vorhanden. Den Film begleitet optional ein Audiokommentar von Regisseur Eric Brevig sowie Hauptdarsteller Brendan Fraser, welcher auf die Darsteller und Locations eingeht. Zudem werden in lockerer Runde ein paar Anekdoten vom Dreh preisgegeben. Das Bonusmaterial enthält den zehnminütigen Beitrag \"Eine Welt im Inneren unserer Welt\" befasst sich mit der Vorstellung einer Welt im Inneren der Erde und wird von Darstellerin Anita Briem moderiert. In \"Joshs Leben\" führt Jungdarsteller Josh Hutcherson den Zuschauer sechs Minuten lang durch das Set sowie den Alltag eines Schauspielers. Zum Schluss bekommt man dann noch gezeigt, wie man Dino-Spucke herstellt. Knapp drei Minuten lang erfährt man, aus welchen Zutaten diese besteht und wohnt der Entstehung der entsprechenden Filmszene bei.
Zitat
Der aktuelle Trend zu Kinoproduktionen in 3D bringt mehr oder weniger qualitativ überzeugende Werke hervor. Auch DIE REISE ZUM MITTELPUNKT DER ERDE springt auf diesen Zug auf und präsentiert unter der Regie von Serien-Regisseur Eric Brevig (XENA) ein Fantasy-Werk, welches eher durch gute 3D-Effekte denn Spannung und Action von sich reden macht. Der Film wurde überwiegend vor Greenscreen gedreht, was einen etwas sterilen Eindruck hinterlässt. Der Fokus auf familienfreundliche Unterhaltung ist dem Unterhaltungsfaktor etwas abträglich, denn ältere Zuschauer werden in Sachen Action sowie Handlung nicht gerade verwöhnt. Die Bilder dienen vor allem dem 3D-Effekt, was bei ähnlichen Produktionen wie MY BLOODY VALENTINE 3D schon negativ auffiel. Ausser den zugegeben netten Effekten hat der Film zu wenig zu bieten, was den Zuschauer begeistern könnte. Die CGI-Effekte sind gut, aber zu viele und oftmals deutlich als solche zu erkennen. Schöne handwerklich gestaltete Kulissen sind eher Mangelware.
Die Handlung folgt dem Original von Jules Verne sowie den bereits erfolgten Verfilmungen. Brendan Fraser (DIE MUMIE) spielt Trevor Anderson, einen Vulkanologen, den es nach Island verschlägt, wo er mit seinem Neffen Sean (Josh Hutcherson, WINGED CREATURES) dessen verschollenen Vater suchen will. Begleitet von der einheimischen Führerin Hannah (Anita Briem, THE NUN) erkunden Sie die Insel auf der Suche nach Seans Vater, der Jules Vernes Theorie von einer Welt im Inneren der Erde erforschen wollte. Die Gruppe wird nach einem Unwetter in einer Höhle verschüttet und muss sich somit immer weiter ins Innere vorkämpfen, als sie schliesslich doch auf ein riesiges unterirdisches Reich stossen... Insgesamt bekommen mit DIE REISE UM MITTELPUNKT DER ERDE vor allem 3D-Fans hochwertige Kost geboten. Wer einen Abenteuerfilm der alten Schule mit fantasiereicher Handlung und intensiver Atmosphäre erhofft, wird hier womöglich enttäuscht werden.
Die Blu-ray Disc von Warner Home Video lässt technisch keine Wünsche offen und enthält sowohl 2D- als auch 3D-Fassung. Das Bonusmaterial ist kurz, aber auch kurzweilig.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium Blu-ray
FSK Freigegeben ab 12 Jahren
Erscheinungsdatum 10.07.2009
Regisseur Eric Brevig
Sprache Deutsch, Englisch (Untertitel: Deutsch; Englisch)
EAN 5051890005045
Genre Abenteuer/Fantasy
Studio Warner Bros. Entertainment
Originaltitel Journey to the Center of Earth
Spieldauer 92 Minuten
Bildformat 16:9 Widescreen
Tonformat Deutsch DD 5.1; Englisch DD TrueHD 5.1
Film (Blu-ray)
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Kundenbewertungen


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Unterirdisch, aber nicht tiefschürfend
von SPASSPREDIGER aus www.spassprediger.de am 04.01.2010

Jules Vernes Romane dienen dem Kino schon seit mehr als einem Jahrhundert als literarische Vorlagen. Eric Brevigs Leinwand-Adaption von „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“ aus dem Jahr 2008 geht mit dem Klassiker sehr frei um. Leider degradiert der Film das Buch dabei zum MacGuffin. Den Begriff des MacGuffins prägte... Jules Vernes Romane dienen dem Kino schon seit mehr als einem Jahrhundert als literarische Vorlagen. Eric Brevigs Leinwand-Adaption von „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“ aus dem Jahr 2008 geht mit dem Klassiker sehr frei um. Leider degradiert der Film das Buch dabei zum MacGuffin. Den Begriff des MacGuffins prägte der legendäre Kriminalfilm-Regisseur Alfred Hitchcock für „mehr oder weniger beliebige Objekte oder Personen, die in einem Film meist dazu dienen, die Handlung auszulösen oder voranzutreiben, ohne selbst von besonderem Interesse zu sein“ – treffender als die Online-Enzyklopädie Wikipedia könnte ich den Begriff des MacGuffin auch nicht erläutern; und mehr als den einen oder anderen lapidaren Verweis ist dem Film Vernes Roman nicht wert: „Ich wünschte, ich hätte das Buch gelesen“, legt das Drehbuch einer der Hauptfiguren an einer reichlich fortgeschrittenen Stelle der Handlung in den Mund. Ja, hättste mal!, möchte man Sean Anderson (Josh Hutcherson) zurufen. Der 13-jährige Sean ist eine der drei Hauptfiguren in einer Filmhandlung, die Regisseur Brevig vor allem als Vorwand dient, einen enormen digitalen Budenzauber zu veranstalten. In Kinos, die bereits mit der erforderlichen Technik ausgestattet sind, war der Film in 3D zu bewundern. Wie stark sich der Film auf den Stereoskopie-Effekt verlässt, wird auch in der 2D-Version fürs Heimkino deutlich: Die Szenen, in denen dem Zuschauer Piranhas ähnelnde Flugfische, Lenkdrachen und Pusteblumen-Samen förmlich um die Ohren fliegen, sind wohl vor allem mit Blick auf die räumliche Tiefenwirkung konzipiert worden. Leider fehlt es dem Regie-Debütanten Brevig, der bislang vor allem als Experte für Spezialeffekte in Erscheinung getreten ist, an der visionären Kraft, um dem unterirdischen Themenpark Leben einzuhauchen. Wo Kollegen wie Terry Gilliam oder Guillermo del Toro dem Kino mit Wonne neue Fabelwesen beschert hätten, begnügt Brevig sich damit, seine Helden von einer gefährlichen Situation in die nächste zu hetzen. Logik wie auch halbwegs intelligente Dialoge bleiben dabei leider auf der Strecke; vor allem Jungdarsteller Hutcherson muss in einem fort Dinge aufsagen, die vermuten lassen, dass die Drehbuchautoren 13-jährige Jungs vor allem vom Hörensagen kennen: „Das bedeutet mir sehr viel“, stelzt Sean zum Beispiel brav, als ihm sein Onkel Trevor (Sonnyboy Brendan Fraser) ein Erinnerungsstück an seinen verstorbenen Vater überreicht. Dass Sean und sein Onkel Trevor einander zuletzt vor sechs Jahren gesehen haben, hindert die beiden auch keineswegs daran, innerhalb von kürzester Zeit gute Buddies zu werden – Teenager von heute fremdeln offensichtlich nicht. Warum auch? „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“ ist ja auch kein Beziehungsdrama, sondern Popcorn-Kino – trotzdem hätte dem Film eine etwas glaubwürdigere, feinfühligere Charakterzeichnung sicher gut getan. Das Bild der Blu-ray Disc bewegt sich auf dem Niveau besserer DVDs, der Ton schneidet im Vergleich etwas besser ab. Das Bonusmaterial beschränkt sich auf einen leidlich interessanten, weil allzu oberflächlichen Audiokommentar von Regisseur Brevig und Hauptdarsteller Fraser sowie drei überaus entbehrliche Kurzbeiträge, die allenfalls für ein jugendliches Publikum von Interesse sein dürften. Neben der 2D-Version bietet die Disc außerdem eine nach dem Anaglyphen-Prinzip aufbereitete 3D-Version; die Rot-Grün-Brille, die zur Erzielung des räumlichen Effektes benutzt werden muss, liegt familienfreundlich in vierfacher Ausführung bei.

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