orellfuessli.ch

Die Rosen von Abbotswood Castle

Roman

(13)
Hetty ist frustriert. Ihre Familie scheint in ihr nur die Putzfrau und Köchin zu sehen. Nicht mal an ihrem Geburtstag nimmt man sich Zeit für sie. Da muss sich was ändern. Sie folgt dem Rat ihrer Freundin Pippa, lässt ihren Mann und die achtzehnjährige Tochter in London zurück und fährt nach Schottland, zu ihrem kranken Grossonkel in Abbotswood Castle. Auf der Reise zu sich selbst, jagt sie mit dem attraktiven Schreiner aus der Nachbarschaft einem Tagebuch hinterher, um dem schusseligen Schlossgespenst Rose zu helfen, endlich zu ihrem Liebsten zu kommen. Ihr eigenes Herz geht auf dieser Suche hoffnungslos verloren ...
Von Alexandra Görner sind bei Forever erschienen:
Ein Bett in Cornwall
Ein Ticket nach Schottland
Die Rosen von Abbotswood Castle
Forever. Lesen. Lieben. Träumen.
Portrait
Alexandra Zöbeli wurde 1970 in der Schweiz geboren und ist im Berner Oberland aufgewachsen. Ein Sprachaufenthalt in London infizierte sie mit dem Grossbritannien-Virus, der mit Übernahme des eigenen Gartens vollständig ausbrach. Zusammen mit ihrem Mann lebt sie im Zürcher Oberland und arbeitet als Sachbearbeiterin einer Schulverwaltung. Ihre kreative Seite lebt sie auch beim Seifensieden, Gärtnern, Nähen und Basteln aus. Aber ihr liebstes Hobby ist das Schreiben, weil man dabei die erstaunlichsten Abenteuer und Geschichten erleben kann, ohne dass einem Grenzen aufgesetzt sind.
… weiterlesen
Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 304, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 12.02.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783958180796
Verlag Forever
Verkaufsrang 4.106
eBook (ePUB)
Fr. 5.50
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
In der Cloud verfügbar
Premium Card
Fr. 5.50 Umsatz sammeln
Weitere Informationen

Andere Kunden interessierten sich auch für

  • 43942650
    Herz verloren in den Highlands
    von Julia London
    eBook
    Fr. 6.00
  • 45088091
    Der Sommer der Sternschnuppen
    von Ava Jordan
    (1)
    eBook
    Fr. 4.50
  • 47725155
    Leuchtturmtage
    von Anni Deckner
    (26)
    eBook
    Fr. 4.50
  • 42379076
    Winterzauber im Kerzenschein
    von Jenny Hale
    eBook
    Fr. 9.50
  • 45741018
    Barfuß am Strand
    von Anni Deckner
    eBook
    Fr. 4.50
  • 40942262
    Der Palazzo am See
    von Sophia Cronberg
    (1)
    eBook
    Fr. 11.50
  • 47529079
    Weihnachten am Kaminfeuer
    von Katie Fforde
    eBook
    Fr. 4.50
  • 43584654
    Die Sturmschwester
    von Lucinda Riley
    (12)
    eBook
    Fr. 15.10 bisher Fr. 18.90
  • 42850972
    Ein Sommer in Irland
    von Ricarda Martin
    (6)
    eBook
    Fr. 11.50
  • 47746089
    Wollsockenwinterknistern
    von Karin Lindberg
    (3)
    eBook
    Fr. 3.50

Kundenbewertungen


Durchschnitt
13 Bewertungen
Übersicht
6
4
3
0
0

wieder ein toller Roman
von nane 2408 am 02.03.2016

Dies ist nun das dritte Buch von Alexandra Zöbeli, das ich gelesen habe. Und genau wie die anderen beiden hat mir dieses auch sehr gut gefallen. Ich mag einfach ihren Schreibstil und dass ihre Geschichten nicht einfach so dahinplätschern. Denn wenn man meint, jetzt kommt es zum Happy End, ... Dies ist nun das dritte Buch von Alexandra Zöbeli, das ich gelesen habe. Und genau wie die anderen beiden hat mir dieses auch sehr gut gefallen. Ich mag einfach ihren Schreibstil und dass ihre Geschichten nicht einfach so dahinplätschern. Denn wenn man meint, jetzt kommt es zum Happy End, „biegt“ sie noch mal ab. In diesem Buch geht es nicht nur um Liebe und Freundschaft sondern auch um Gleichgültigkeit, Habgier und Gewalt. Und diese Gewalt gegen eine Frau war schon starker Tobak. Ich habe richtig mitgelitten. Umso schöner war es mitzuerleben, wie selbstbewusst und stark die Protagonistin aus dieser Geschichte hervorgeht. Angeblich gehört zu jedem schottischen Schloss ein Schlossgespenst. Ich dachte erst, dies würde die Geschichte kitschig erscheinen lassen. Aber das habe ich nicht so empfunden. Im Gegenteil, denn ist es schon eine witzige Idee, ein Gespenst als beste Freundin zu haben. Dies ist sehr berührend umgesetzt worden. Zum Ende hin wurde es richtig dramatisch, ich konnte das Buch gar nicht aus der Hand legen, ich musste unbedingt wissen, ob alles ein gutes Ende nimmt.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
1 0
famile ist sehr anstrengend
von Silja Ritzau aus Berlin am 05.07.2016

das buch cover zeigt eindeutig das herrenhaus von dem der titel verkündet. für hetti ist die reise nach schottland ein neuanfang da ihre familie sie nur als hilfswillige dame braucht. selbst ihre mutter und ihre schwester vergessen ihr zum geburtstag zu gratulieren und ihr mann meint das seine geschäfte... das buch cover zeigt eindeutig das herrenhaus von dem der titel verkündet. für hetti ist die reise nach schottland ein neuanfang da ihre familie sie nur als hilfswillige dame braucht. selbst ihre mutter und ihre schwester vergessen ihr zum geburtstag zu gratulieren und ihr mann meint das seine geschäfte viel wichtiger sind als eine kleine feier mit seiner frau. da ihre mutter sich mit ihrer schottischen famile überworfen hat, kennt niemand den großonkel zu dem hetti gehen soll. für mich wird die gelangweilte oberschicht aus england super beschrieben, obwohl hetti eher zu denen gehört die wissen was sie wollen, aber nicht zu potte kommen. das buch wird für mich eine tolle erleichterung sein nach den schweren fantasie schmöckern der letzten monate. meine erwartung wurde voll erfüllt. ich habe mich mit dem buch nicht lange aufgehalten, es innerhab von 2 tagen verschlungen und die geschichte einfach nur genossen. alle fäden die in der leseprobe begonnen haben sind beendet worden und haben sich zwwar in der mitte des buches etwas verwirrt doch zum ende in eine wunderschöne landschafts stickerei aufgelöst. in dem buch kann man die landschaft von england und schottland einatmen. die mischung aus geheimniss und liebesgeschichte ist wunderbar und es gibt wieder eine frau die von schwach auf stark umgemodelt wird.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Traumhaft!
von einer Kundin/einem Kunden am 17.05.2016

Vorweg möchte ich erwähnen, dass ich "Ein Bett in Cornwall" von Alexandra Zöbeli schon gelesen habe und mir das Buch sehr gut gefallen. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir auch in diesem Buch wieder sehr. Ich war von Anfang an in dem Buch drin und hatte ein genaues Bild von... Vorweg möchte ich erwähnen, dass ich "Ein Bett in Cornwall" von Alexandra Zöbeli schon gelesen habe und mir das Buch sehr gut gefallen. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir auch in diesem Buch wieder sehr. Ich war von Anfang an in dem Buch drin und hatte ein genaues Bild von Hetty in meinem Kopf. Ich finde sie sehr sympatisch und kann mir gut vorstellen wie sie sich fühlt. Es tut ihr vermutlich wirklich gut etwas Abstand zu ihrem Alltag zu bekommen und sich um ihren Großonkel Maxwell zu kümmern. Auch die anderen Protagonisten sind gut beschrieben und besonders Pipa, Max und Jules habe ich auch sofort ins Herz geschlossen. Klar gibt es oft Geistergeschichten, grade in einem Schloss. Die Autorin hat den Schlossgeist Rose sehr gut in die Geschichte integriert und es ist ein lieber Geist, der allerdings nicht seinen Frieden finden kann. Dafür soll Hetty nun sorgen und macht sich auf die Suche, nach ihrem Tagebuch. Das finde ich recht spannend. Neben der eigentliche Geschichte um Hetty wird hier nach und nach die Geschichte von Rose vor über 300 Jahren aufgedeckt. Die Geschichte hat mich sehr gepackt. Es wurde mir nie langweilig und ich habe ihn einigen Szenen die Luft angehalten, weil es wirklich spannend war. Einziger Kritikpunkt sind die recht unterschiedlich langen Kapitellängen. Ich persönlich bevorzuge eher Kapitellänegn von 20-30 Minuten Lesezeit, sodass man vor dem Schlafengehen auch noch ein Kapitel schafft und nicht mitten drin aufhören muss. Fazit: Schöne Kombinierung mehrerer Geschichten. Viel Herz, aber auch Schmerz und Leid. Schöner Roman, den ich gerne weiterempfehle.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Die Rosen von Abbotswood Castle
von einer Kundin/einem Kunden aus Amberg am 04.03.2016

Hetty ist 38, lebt als Hausfrau mit ihrem Mann, Oliver - erfolgreicher Banker - in London. Der Mann geht am Geburtstag lieber mit Geschäftsfreunden Golf spielen. Die studierende Tochter kommt nur zum Wäsche waschen nach Hause. Hetty ist für alle nur die Frau für alle Fälle. Kommt ein Problem... Hetty ist 38, lebt als Hausfrau mit ihrem Mann, Oliver - erfolgreicher Banker - in London. Der Mann geht am Geburtstag lieber mit Geschäftsfreunden Golf spielen. Die studierende Tochter kommt nur zum Wäsche waschen nach Hause. Hetty ist für alle nur die Frau für alle Fälle. Kommt ein Problem ist Hetty die Richtige. So bestimmen ihre Eltern an ihrem Geburtstag, daß Hetty nach Schottland zum kranken Onkel Max fahren soll um diesen zu pflegen... Hetty unterstützt von ihrer Freundin Pippa nutzt diese Auszeit von ihrer Familie und fährt nach Schottland. Dort erwartet sie ein alte griesgrämiger Kauz Max, der Nachbar Jules und das Schlossgespenst Rose... Als ich gesehen habe, daß das Buch auf meinem Ebook-Reader 799 Seiten hat, bin ich im ersten Moment erschrocken: was soll in einem Liebesroman auf 800 Seiten passieren? Aber ich wurde positiv überrascht. Der Roman flog nur so dahin. Die Protagonisten sind super sympathisch und realistisch. Die Wendungen des Lebens waren nachvollziehbar. Der Roman hat alles was "Frau" sich wünscht: Probleme, Liebe, Romantik und Spannung. Die Autorin schafft es wie immer, einen zu fesseln und eine Geschichte lustig leicht und nachvollziehbar zu schreiben. Das Schlossgespenst Rose passte perfekt in das Schloß (in Schottland hat ja angeblich jedes Schloss seinen Geist).

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Liebesgeschichte mit Spannung und einem Geist
von einer Kundin/einem Kunden aus Zellertal am 27.02.2016

Das Buch „Die Rosen von Abbotswood Castle“ hat mir ausgesprochen gut gefallen. Fünf Sterne gibt es dafür von mir. Es geht um die Geschichte von Hetty, verheiratet mit einer erwachsenen Tochter, doch alle behandeln sie nur als ein besseres Dienstmädchen. Als dann die Chance kommt noch Schottland zu reisen,... Das Buch „Die Rosen von Abbotswood Castle“ hat mir ausgesprochen gut gefallen. Fünf Sterne gibt es dafür von mir. Es geht um die Geschichte von Hetty, verheiratet mit einer erwachsenen Tochter, doch alle behandeln sie nur als ein besseres Dienstmädchen. Als dann die Chance kommt noch Schottland zu reisen, um nach ihrem Großonkel zu sehen, ergreift die die Gelegenheit. In Schottland begreift sie, was ihrem Leben fehlt und kann neu beginnen. Außerdem gibt es da auch noch das Geheimnis um den Schlossgeist Rose zu lüften. Am Anfang ist das Buch ein typischer Frauenroman, natürlich ist absehbar, dass auch ein neuer Mann in ihr Leben tritt. Diese Passagen sind wirklich sehr schön erzählt, sehr romantisch und träumerisch. Allein das fand ich schon 5 Sterne wert und es hätte mich auch nicht groß gestört, wenn es so zu Ende gegangen wäre. Aber dann kommen tatsächlich einige Stellen, die eher in einen Krimi oder gar in einen Thriller passen. Das hat mich nochmal positiv überrascht. Hier wird wirklich Spannung mit Romantik und vielen gefühlvollen Stellen vermischt. Der Schreibstil ist herrlich leicht und locker und auch sehr lebendig, ich habe wirklich mitgelebt, wenn wieder einmal blöde Kommentare gefallen sind und wollte am liebsten irgendetwas tun, damit die sehr sympathische Hauptperson besser behandelt wird. Die wunderbare Kulisse von Schottland und dem Schloss bietet auch sehr viel, macht richtig Reiselust. Vielleicht könnten sich einige an der Gespenstergeschichte stören, da sie natürlich ziemlich übernatürlich und fantasievoll ist, aber mir hat es sehr gut gefallen, eine weitere Liebesgeschichte wird erzählt (wenn auch nicht ohne pikante Zwischenfälle), ein Geheimnis muss gelüftet werden und es wird neue Spannung mithinein gebracht. Also ein Roman für alle, sie eine klassische Liebesgeschichte mögen, gemischt mit ein bisschen mehr Spannung als für das Genre gewohnt, und ein klein bisschen Geisterei.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Die Rose von Abbotswood castle
von Erika Ritterswürden aus Dorsten am 24.02.2016

Meine Meinung: Ein wunderschönes Buch das sich leicht lesen ließ. Der Schreibstil ist flüssig und die Hauptpersonen sehr sympathisch. Eine wundervolle Geschichte die es auch im wirklichen Leben gibt. Nur weiß ich nicht ob es wirklich Gespenster gibt. Auf alle Fälle war es ein sehr liebes Geschöpf und man mochte... Meine Meinung: Ein wunderschönes Buch das sich leicht lesen ließ. Der Schreibstil ist flüssig und die Hauptpersonen sehr sympathisch. Eine wundervolle Geschichte die es auch im wirklichen Leben gibt. Nur weiß ich nicht ob es wirklich Gespenster gibt. Auf alle Fälle war es ein sehr liebes Geschöpf und man mochte das Gespenst sofort. Schon alleine die tragische Geschichte ging sehr zum Herzen. Auch die schottische Landschaft kam nicht zu kurz. Man konnte sich das alte Schloß mit allem drum herum gut vorstellen, als ob man mit dabei gewesen wäre. Die Autorin hat hier wieder ein sehr schönes Buch geschrieben. Mit viel Liebe, unvorhergesehenes und abscheuliche Taten. Ich hoffe das ich bald wieder so ein tolles Buch von Alexandra Zöbeli lesen kann.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Auszeit in Schottland
von Jennifer aus Stadtroda am 04.03.2016

INHALT Die Londonerin Hetty ist 38 und seit Jahren Hausfrau. Für ihre Familie und ihren Mann hat sie die eigenen Bedürfnisse immer hintenan gestellt. Doch damit ist nun Schluss. Als Hettys Großonkel Maxwell in Schottland Hilfe braucht, überlegt sie nicht lang und verlässt London. Maxwells Anwesen Abbotswood Castle ist groß... INHALT Die Londonerin Hetty ist 38 und seit Jahren Hausfrau. Für ihre Familie und ihren Mann hat sie die eigenen Bedürfnisse immer hintenan gestellt. Doch damit ist nun Schluss. Als Hettys Großonkel Maxwell in Schottland Hilfe braucht, überlegt sie nicht lang und verlässt London. Maxwells Anwesen Abbotswood Castle ist groß und voller Geheimnisse; Hausgeist eingeschlossen. Und einen smarten und hilfsbereiten Schreiner gibt es auch noch. MEINUNG Die Schweizer Autorin Alexandra Zöbeli hat einen romantischen und gleichzeitig emotional sehr aufwühlenden Roman geschrieben. Die Story verlief anfangs etwas schleppend, wurde dann aber im letzten Drittel spannender. Hettys eingestaubte Familienverhältnisse bzw. Ehe wurde sehr realistisch betrachtet. Auch die Auszeit in Schottland mit seiner urigen Landschaft und den geschichtsträchtigen Schlössern konnte überzeugen. Hetty ist ein sehr warmherzige und aufopferungsvoll agierende Frau. Jahrelang hat sie ihr Leben in den Dienst der Familie gestellt und gerade jetzt verhält sich ihr Mann so kalt und mies zu ihr. Während ich mit Hetty im Verlauf der Handlung sehr mitgelitten habe, habe ich für ihren Ehemann, den unaufrichtigen Banker Oliver, keine Sympathie entwickeln können. Seine Gleichgültigkeit und Arroganz hat mich regelrecht angewidert, aber die Story natürlich spannungstechnisch hochgehalten. Von den weiteren Nebencharakteren waren mir der liebevolle und einfühlsame Schreiner Jules und Hettys etwas kauziger Großonkel Maxwell die liebsten. Denn beide haben mit Hetty kein falsches Spiel gespielt. Hausgeist Rose, die seit 300 Jahren mit Schloss herumgeistern, nimmt eine Sonderstellung unter den handelnden Personen ein, weil nur relativ selten in Romanen eine solche Figur vorkommt. Ich habe sie sofort in mein Leserherz geschlossen, weil sie die Lebenden nicht erschrecken wollte und Hetty freundschaftlich gesinnt gewesen ist. Sprachlich weiß Zöbeli den Leser auf eine wohl durchdachte und leichte Reise mitzunehmen. Es fällt nicht schwer, den Gedanken von Hetty & Co zu folgen, was vor allem am flüssigen und beschreibenden Erzählstil liegen mag. Einfühlsam und sehr treffsicher fühlt sich Zöbeli in ihre sehr unterschiedlich komponierten Figuren ein. Das Cover hat mit auf den ersten Blick wegen des geradezu "märchenhaften" Motiv verzaubert. Als romantisch veranlagte Frau ist das nur allzu verständlich oder? FAZIT Wer einen unterhaltsamen Frauenroman mit britisch-schottischen Charme/Lokalkolorit sucht, sollte dieses Buch zur Hand nehmen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Rosen mit vielen Dornen
von melange aus Bonn am 28.02.2016

Zum Inhalt: Nachdem Hetty bemerkt, wie unglücklich sie sich in ihrer Ehe fühlt, gibt sie kurzentschlossen dem Drängen ihrer Mutter nach und fährt nach Schottland, um sich um den erkrankten Großonkel Matthew zu kümmern. Dort angekommen, trifft sie nicht nur auf den brummigen Verwandten, sondern lernt zusätzlich einen attraktiven Schreiner... Zum Inhalt: Nachdem Hetty bemerkt, wie unglücklich sie sich in ihrer Ehe fühlt, gibt sie kurzentschlossen dem Drängen ihrer Mutter nach und fährt nach Schottland, um sich um den erkrankten Großonkel Matthew zu kümmern. Dort angekommen, trifft sie nicht nur auf den brummigen Verwandten, sondern lernt zusätzlich einen attraktiven Schreiner und das Schlossgespenst Rose kennen. Turbulente Tage und Wochen beginnen, die sich in jeder Hinsicht anders gestalten, als es sich Hetty und die Leser dieses Buchs zu Beginn der Geschichte erwartet haben. Mein Eindruck: Einmal angefangen, lässt sich der Reader mit diesem E-Book fast nicht mehr aus der Hand legen. Das liegt zum Einem an dem Humor, mit dem die Autorin ihre Geschichte spickt. Dieser reicht von Wortwitz über reinen Slapstick hin zu drolligen Passagen, die einem oft ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Zum Anderen ist "Die Rosen von Abbotswood Castle" nicht einfach nur die übliche "Von dahinplätscherndem Eheleben frustrierte attraktive Frau trifft Naturburschen mit rauer Schale und weichem Kern" Story, sondern bindet Aspekte von Fantasy, psychologischem Drama und handfester Kriminalgeschichte ein. Obwohl sich die Autorin den Teil mit dem Drama gut hätte sparen können (eher an den Haaren herbeigezogen und durch die Verwicklung eines Kindes verstörend), führt genau diese Mischung dazu, dass sich ein wahrer Pageturner für die weibliche Leserschaft entblättert. Keine Sekunde Langeweile, immer ist etwas an den unterschiedlichsten Schauplätzen los und wenn es manchmal etwas plakativ gerät und man insbesondere Mutter und Tochter Hettys gerne einmal schütteln möchte, ist das Gesamtpaket gut geschnürt und die perfekte Unterhaltung zu einem dafür sehr moderaten Preis. Hier hätte ich gut und gerne noch ein paar Seiten weiterlesen wollen, obwohl das Ende arg rosarot wirkt Fazit: Bekömmliches Allerlei mit Zuckerschock am Schluss 4 Sterne

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Erfrischend andere Liebesgeschichte
von Mia_liest am 26.02.2016

"Die Rosen von Abbotswood Castle" ist ein Roman von Alexandra Zöbeli, der im Februar 2016 im Forever-Verlag als eBook erschienen ist. Die Handlung spielt in unserer heutigen Zeit, sowohl in London, als auch in einem schottischen Ort in der Nähe von Aberdeen. Hauptperson ist die 38jährige Henrietta, die von allen... "Die Rosen von Abbotswood Castle" ist ein Roman von Alexandra Zöbeli, der im Februar 2016 im Forever-Verlag als eBook erschienen ist. Die Handlung spielt in unserer heutigen Zeit, sowohl in London, als auch in einem schottischen Ort in der Nähe von Aberdeen. Hauptperson ist die 38jährige Henrietta, die von allen nur Hetty genannt wird. Desweiteren spielen nachfolgende Personen eine wichtige Rolle: Oliver, ihr Mann. Becky, ihre Tochter. Maxwell, ihr Onkel. Jules, ihre neue Liebe. Pippa, ihre Freundin und Rose, das Schloßgespenst. Sowie am Rande auch Hettys Eltern, ihre Schwester Lucy und ihre Tante Liz. Der Roman beginnt an Hettys 38. Geburtstag, der jedoch völlig anders verläuft, als sie es sich vorgestellt hatte. Ihr Mann Oliver lässt sie den ganzen Tag alleine, um mit Geschäftspartnern Golf zu spielen. Tochter Becky studiert in Oxford und kann nur telefonisch gratulieren. Den Vogel schießen jedoch ihre Eltern und ihre Schwester ab: Diese vergessen nämlich komplett, dass sie eigentlich Geburtstag hat. Einzig auf ihre Freundin Pippa ist Verlass! Diese öffnet Hetty nachdrücklich die Augen und macht ihr bewusst, wie schäbig sie von ihrer Familie im Grunde behandelt wird. Hetty, die die vergangenen 18 Jahre komplett ihrer Familie und dem Haushalt gewidmet hat, wird mit einem Mal bewusst, dass sie für die Anderen lediglich zu einer konstanten "Selbstverständlichkeit" geworden ist. Aus diesem Grund folgt sie dem vermeintlichen Hilferuf des ihr bis dahin völlig unbekannten Onkels Maxwell, verlässt ihre Familie und bricht alleine nach Schottland auf. Dort angekommen verliebt sie sich in den Schreiner Jules, freundet sich mit ihrem ziemlich kauzigen Onkel an und lernt das Schloßgespenst Rose und deren tragisches Schicksal kennen. Zusammen mit Jules versucht sie Rose, die irgendwie "zwischen den Welten" stecken geblieben ist, zu befreien, damit diese endlich - nach über dreihundert Jahren - ins Reich der Toten und zu ihrem Mann William gehen kann. Ganz am Rande spielen sogar die Machenschaften der russischen Mafia eine entscheidende Rolle. Also, alles zusammen ergibt ein Buch, welches mich doch etwas überrascht hat. Ursprünglich ging ich nämlich davon aus, dass es sich um einen typischen Liebesroman nach gängigem Muster handeln würde. Aber weit gefehlt! Nicht nur das Würzen mit einigen, unerwarteten Komponenten macht diesen Roman zu einem gelungenen Leseerlebnis, sondern auch der Schreibstil der Autorin. Sie schafft es, in ihrer wundervoll flüssigen und lebhaften Sprache, dem Leser das Gefühl zu vermitteln, Hettys Selbstfindungsprozess persönlich mitzuerleben. Überhaupt entstand, dank Frau Zöbeli, ein ziemlich lebhaftes Bild der Protagonisten in meinem Kopfkino. Deren Denken, Fühlen und Handeln durchaus realistisch auf mich wirkte. Manche von ihnen, allen voran natürlich Hetty, Jules, Rose und Maxwell, habe ich richtig in mein Leserherz geschlossen. Aber auch der miese Charakter von Oliver kam absolut authentisch rüber und ergab so ein stimmiges Bild für mich. Was mir sehr gut gefallen hat, war das Einweben einer gewissen mystischen Note. Das Schicksal von Rose hat sehr gut zu der Hauptstory gepasst, wie ich finde. Denn auch bei ihr spielten die Themen "Selbstreflexion", "Selbstvergebung" und "Blick nach vorne" durchaus eine wichtige Rolle. Überhaupt waren das Themen, die sich quasi als roter Faden quer durch die komplette Story gezogen haben. Mein Fazit: "Die Rosen von Abbotswood Castle" haben mich positiv überrascht. Der Roman hebt sich deutlich aus dem üblichen 08/15-Liebesroman-Genre ab. Von mir gibt es dafür gute vier Sterne und eine Leseempfehlung für all jene Leser, die sich von Geschichten angesprochen fühlen, welche in Großbritannien spielen und die Happy-End-Storys sowie ein klein wenig Mystik mögen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Erfrischend andere Liebesgeschichte
von Mia am 15.02.2016

"Die Rosen von Abbotswood Castle" ist ein Roman von Alexandra Zöbeli, der im Februar 2016 im Forever-Verlag als eBook erschienen ist. Die Handlung spielt in unserer heutigen Zeit, sowohl in London, als auch in einem schottischen Ort in der Nähe von Aberdeen. Hauptperson ist die 38jährige Henrietta, die von allen... "Die Rosen von Abbotswood Castle" ist ein Roman von Alexandra Zöbeli, der im Februar 2016 im Forever-Verlag als eBook erschienen ist. Die Handlung spielt in unserer heutigen Zeit, sowohl in London, als auch in einem schottischen Ort in der Nähe von Aberdeen. Hauptperson ist die 38jährige Henrietta, die von allen nur Hetty genannt wird. Desweiteren spielen nachfolgende Personen eine wichtige Rolle: Oliver, ihr Mann. Becky, ihre Tochter. Maxwell, ihr Onkel. Jules, ihre neue Liebe. Pippa, ihre Freundin und Rose, das Schloßgespenst. Sowie am Rande auch Hettys Eltern, ihre Schwester Lucy und ihre Tante Liz. Der Roman beginnt an Hettys 38. Geburtstag, der jedoch völlig anders verläuft, als sie es sich vorgestellt hatte. Ihr Mann Oliver lässt sie den ganzen Tag alleine, um mit Geschäftspartnern Golf zu spielen. Tochter Becky studiert in Oxford und kann nur telefonisch gratulieren. Den Vogel schießen jedoch ihre Eltern und ihre Schwester ab: Diese vergessen nämlich komplett, dass sie eigentlich Geburtstag hat. Einzig auf ihre Freundin Pippa ist Verlass! Diese öffnet Hetty nachdrücklich die Augen und macht ihr bewusst, wie schäbig sie von ihrer Familie im Grunde behandelt wird. Hetty, die die vergangenen 18 Jahre komplett ihrer Familie und dem Haushalt gewidmet hat, wird mit einem Mal bewusst, dass sie für die Anderen lediglich zu einer konstanten "Selbstverständlichkeit" geworden ist. Aus diesem Grund folgt sie dem vermeintlichen Hilferuf des ihr bis dahin völlig unbekannten Onkels Maxwell, verlässt ihre Familie und bricht alleine nach Schottland auf. Dort angekommen verliebt sie sich in den Schreiner Jules, freundet sich mit ihrem ziemlich kauzigen Onkel an und lernt das Schloßgespenst Rose und deren tragisches Schicksal kennen. Zusammen mit Jules versucht sie Rose, die irgendwie "zwischen den Welten" stecken geblieben ist, zu befreien, damit diese endlich - nach über dreihundert Jahren - ins Reich der Toten und zu ihrem Mann William gehen kann. Ganz am Rande spielen sogar die Machenschaften der russischen Mafia eine entscheidende Rolle. Also, alles zusammen ergibt ein Buch, welches mich doch etwas überrascht hat. Ursprünglich ging ich nämlich davon aus, dass es sich um einen typischen Liebesroman nach gängigem Muster handeln würde. Aber weit gefehlt! Nicht nur das Würzen mit einigen, unerwarteten Komponenten macht diesen Roman zu einem gelungenen Leseerlebnis, sondern auch der Schreibstil der Autorin. Sie schafft es, in ihrer wundervoll flüssigen und lebhaften Sprache, dem Leser das Gefühl zu vermitteln, Hettys Selbstfindungsprozess persönlich mitzuerleben. Überhaupt entstand, dank Frau Zöbeli, ein ziemlich lebhaftes Bild der Protagonisten in meinem Kopfkino. Deren Denken, Fühlen und Handeln durchaus realistisch auf mich wirkte. Manche von ihnen, allen voran natürlich Hetty, Jules, Rose und Maxwell, habe ich richtig in mein Leserherz geschlossen. Aber auch der miese Charakter von Oliver kam absolut authentisch rüber und ergab so ein stimmiges Bild für mich. Was mir sehr gut gefallen hat, war das Einweben einer gewissen mystischen Note. Das Schicksal von Rose hat sehr gut zu der Hauptstory gepasst, wie ich finde. Denn auch bei ihr spielten die Themen "Selbstreflexion", "Selbstvergebung" und "Blick nach vorne" durchaus eine wichtige Rolle. Überhaupt waren das Themen, die sich quasi als roter Faden quer durch die komplette Story gezogen haben. Mein Fazit: "Die Rosen von Abbotswood Castle" haben mich positiv überrascht. Der Roman hebt sich deutlich aus dem üblichen 08/15-Liebesroman-Genre ab. Von mir gibt es dafür gute vier Sterne und eine Leseempfehlung für all jene Leser, die sich von Geschichten angesprochen fühlen, welche in Großbritannien spielen und die Happy-End-Storys sowie ein klein wenig Mystik mögen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Ein wunderbar kitschiger Roman
von Tina Bauer aus Essingen am 06.10.2016

Hetty hat es satt, als Dienstmagd von ihrer eigenen Familie behandelt zu werden. Ihr Mann ignoriert sie und ihre Tochter Becky missbraucht sie als Wäscherin und Hofdame. An Hettys Geburtstag platzt ihr der Kragen und sie flieht Hals über Kopf als Notfallpflegedienst ins ferne Schottland zu ihrem bis jetzt... Hetty hat es satt, als Dienstmagd von ihrer eigenen Familie behandelt zu werden. Ihr Mann ignoriert sie und ihre Tochter Becky missbraucht sie als Wäscherin und Hofdame. An Hettys Geburtstag platzt ihr der Kragen und sie flieht Hals über Kopf als Notfallpflegedienst ins ferne Schottland zu ihrem bis jetzt unbekannten Onkel Max. Max stellt sich als wahrer Plagegeister heraus und hält nichts von Hettys Angebot der häuslichen Pflege. Er versucht sie mit alten Spukgeschichten und dem Geist Rose zu vertreiben. Doch Hetty, die in Jules, dem Freund von Max einen Seelenverwandten gefunden zu haben, gibt nicht so leicht auf. Als Rose ihr urplötzlich selbst erscheint, bringt diese damit einen gehörigen Stein ins Rollen und Schlag auf Schlag ändert sich alles in Hettys Leben und sie ist in ernsthafter Gefahr! Ein wunderbar kitschiger Roman über das Leben, die Liebe und ein altes Schloss mit Hausgespenst.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Alexandra Zöbeli – Die Rosen von Abbotswood Castle
von einer Kundin/einem Kunden aus Moers am 03.03.2016

Alexandra Zöbeli – Die Rosen von Abbotswood Castle Hetty ist von ihrer Familie enttäuscht. Selbst an ihrem Geburtstag wird sie von ihnen enttäuscht: ihr Mann Oliver geht lieber golfen, ihre Tochter Becky ruft nur an, um ihr mitzuteilen, dass sie am Wochenende gerne ihre Wäsche gewaschen hätte und als sie... Alexandra Zöbeli – Die Rosen von Abbotswood Castle Hetty ist von ihrer Familie enttäuscht. Selbst an ihrem Geburtstag wird sie von ihnen enttäuscht: ihr Mann Oliver geht lieber golfen, ihre Tochter Becky ruft nur an, um ihr mitzuteilen, dass sie am Wochenende gerne ihre Wäsche gewaschen hätte und als sie zu dem Familienessen auch noch ihren eigenen Geburtstagskuchen mitbringen soll, denkt Hetty, es könnte ja nicht mehr schlimmer werden. Doch wie sich herausstellt, ist das „nette Geburtstagsessen“ nur ein Vorwand, damit Hetty sich um ihren schwerkranken Großonkel Max in Schottland kümmert. Ihre beste Freundin Pippa ermutigt sie dazu, einfach mal „Urlaub“ von ihrer Familie zu machen und nach einem Streit mit ihrem Ehemann Oliver fährt Henrietta tatsächlich zu Max, der anfänglich alles andere als begeistert ist. Als sie dann auch noch das Schlossgespenst Rose kennen lernt, die sie um Hilfe bittet, ihr verschollenes Tagebuch zu finden, macht sichHetty mit dem charmanten Nachbarn Jules auf die Suche danach. Doch das die Zeit in Schottland sie in Lebensgefahr bringt, damit hätte sie nicht rechnen können. Wow! Ich hab den Roman gewonnen, am selben Tag angefangen und ihn bereits wenige Stunden später beendet (bei knappen 800 Seiten Ebook). Hier handelt es sich nicht um einen typischen Liebesroman oder Frauenroman im eigentlichen Sinne. Auch wenn ihm etwas Mystisches anhaftet, ist der Roman spannend mit vielen zahlreichen Überraschungen und Wendungen. Natürlich kommt die Liebe und Leidenschaft mit ein wenig Erotik angehaucht nicht zu kurz. Der Roman ist flüssig, locker, humorvoll, spannend, teilweise beklemmend und düster, temporeich und fesselnd geschrieben und hat mich von Anfang an gefangen genommen. Die Handlung ist spannend und gut durchdacht. Ich konnte mich gut in die Geschichte einlesen und hatte das Gefühl direkt im Geschehen zu stehen. Dieses Buch hat mich in die komplette Palette der Emotionen entführt, von Wut über Verzweiflung, Trauer, Angst bis hin zur Liebe, Freundschaft, Erleichterung und Leidenschaft war alles vertreten.. Der Spannungsbogen wurde im gesamten Buch aufrecht erhalten. Schon nach den ersten Seiten konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen (und bei knapp 800 Ebook-Seiten soll das schon was heißen!). Ich konnte mich sehr gut in die Gefühlswelt der verschiedenen Charaktere reinversetzen. Hetty war mir von Anfang an sympathisch. Ihre Familie nimmt sie als selbstverständlich hin und regt sich auf, als sie dann tatsächlich nach Schottland geht, um sich um ihren kranken Onkel Max zu kümmern. Schnell muss sie erkennen, dass ihr die Veränderung gut tut und das läßt sie über ihr Leben nachdenken. Aus der anfänglich unsicheren Frau wird eine starke Persönlichkeit, die mir sehr imponiert hat. Rose ist das Schlossgespenst, die vor über dreihundert Jahren verstorben ist und seit dem von ihrer großen Liebe William getrennt ist, weil Rose ein schreckliches Geheimnis hat. Nun ich bin ehrlich, anfänglich hab ich gestutzt was ein Gespenst in einem Liebesroman soll, aber die Autorin hat es geschafft, in diese wundervoll, spannende Liebesgeschichte das Mystische einzuweben. Das hat mir sehr gut gefallen. Onkel Maxwell ist ein alter Mann mit einer harten Schale und einem weichen Kern. Auch er ist mir sehr schnell ans Herz gewachsen. Sein Charakter weist die richtigen Ecken und Kanten auf, dass man ihn einfach mögen muss. Jules, der charmante Nachbar von nebenan, hat ebenfalls gleich mein Herz erobert, bodenständig, aber trotzdem liebevoll muss auch er mit den Dämonen seiner Vergangenheit kämpfen. Oliver dagegen ist das genaue Gegenteil von sympathisch, ein Banker, ein nicht gerade liebevoller Ehemann, zu viel will ich nicht verraten, aber er verdient mehr, als er am Ende des Buches bekommen hat. Auch die weiteren Charaktere waren mir je nach Rollenverteilung sympathisch/ unsympathisch, gut ausgearbeitet und haben die Geschichte gut abgerundet. Alle Charaktere sind detailreich beschrieben, glaubhaft dargestellt und es machte mir beim Lesen Spaß, mit ihnen Zeit in ihrer Welt zu verbringen. Die Örtlichkeiten und das Geschehen rundherum sind gut beschrieben, was mich noch besser in die Geschichte hinein finden ließ. Die Handlung war abwechslungsreich, spannend, emotional, ein bisschen mystisch und überraschend. Dieses Buch hat mich berührt, war großartig, mitreißend und bereitete mir Freude beim Lesen. Da kann ich getrost über ein paar Logikfehler (aus einem zerbeulten Mercedes wird ein zerbeulter Jaguar) und die Rechtschreibfehler hinwegsehen. Die Perspektivwechsel machten das Buch spannend und schon nach kurzer Zeit konnte ich mich in die Geschichte fallen lassen. Die Autorin verbindet am Ende des Buches alle Handlungsstränge und lässt keine weiteren Fragen offen. Da ich noch keines der Bücher Alexandra Zöbeli kenne, werde ich das in Zukunft ändern, denn der Schreibstil und die Story hat mir sehr gut gefallen. Das Cover ist ansprechend, idyllisch und angenehm gestaltet. Das Cover(ein idyllisches kleines Schloss) und auch der Titel stehen im Einklang mit dem Buch. Hervorheben möchte ich das Schlusswort, von dem ich normalerweise kein Fan bin. Aber hier hat es mir sehr gut gefallen und ich musste schmunzeln. Warum? Lest selbst. Fazit: Zwei Liebesgeschichten mit viel Spannung, Abwechslung und Herzschmerz, einem Schlossgespenst und einem griesgrämigen Onkel, einer unmöglichen Familie und einer besten Freundin verwoben zu einer tollen Story. Ich bin begeistert. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 5 Sterne.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Hetty in Schottland
von spozal89 am 25.02.2016

Hetty lebt ein eher langweiliges Leben in Londin. Für ihren Ehemann und ihre Tochter ist sie nur die Putzfrau und Köchin und auch der Rest der Familie behandelt sie eher wie ein Dienstmädchen. Als Hettys Großonkel erkrankt, soll Hetty nach Schottland reisen, um Max im Haushalt zu helfen. Eigentlich... Hetty lebt ein eher langweiliges Leben in Londin. Für ihren Ehemann und ihre Tochter ist sie nur die Putzfrau und Köchin und auch der Rest der Familie behandelt sie eher wie ein Dienstmädchen. Als Hettys Großonkel erkrankt, soll Hetty nach Schottland reisen, um Max im Haushalt zu helfen. Eigentlich will Hetty die Reise nicht auf sich nehmen, denn sie kennt Max gar nicht. Auch ihr Ehemann Oliver ist von der Reise nicht begeistert. Er droht ihr sogar an, ihr die Konten zu sperren, sollte sie wirklich das Land verlassen. Doch Hettys Helfersyndron lässt sich nun mal nicht so leicht ausschalten und so macht sie sich nach langem hin und her doch auf ins unbekannte. In Abbotswood Castle angekommen erwartet sie nicht nur ein mürrischer Max, der Hetty zu Beginn nur schwer an sich ran lässt, sondern auch ein Hausgeist Namens Rose, die nun schon seit über 300 Jahren dort ihr Unwesen treibt. Und was hat es mit dem Nachbarn Jules auf sich, der sich zusätzlich um Max kümmert? Für Hetty beginnt in Schottland ein neues Leben und Schritt für Schritt merkt sie, dass sie in ihrem alten Leben nicht glücklich war und so nicht weiter machen kann. Wie wird sich Hetty entscheiden und was kommt wohl noch alles auf sie zu? "Die Rosen von Abbotswood Castle" war das erste Buch der Autorin Alexandra Zöbli, dass ich gelesen habe. Der Schreibstil an sich hat mir total gut gefallen, er ist wunderbar flüssig und ich kam gut in die Geschichte rein. Allerdings bin ich mit dem Verlauf der Geschichte nicht ganz glücklich. Leider kamen mir hier doch zu viele Handlungsstränge auf einmal vor und ich habe mir was ganz anderes erwartet. Ich will nicht zu viel verraten, aber gegen Ende des Buches entwickelt sich der Roman eher zu einer Art Action-Thriller und das war mir dann einfach doch zu übertrieben. Das mit Rose hat mich am Anfang ein wenig verwirrt, wobei dieses übersinnliche Thema sehr gut zu Schottland passt und sich das alles gut in die Handlung eingefügt hat. Die Charaktere fand ich ein wenig blass und bis auf Hetty und Jules hat man niemanden so recht besser kennengelernt. Das fand ich doch recht schade, da ich z.B. gerne mehr über Max und sein Leben erfahren hätte. Daher habe ich lange überlegt, wie ich das Buch bewerten soll. Da ich mich die eine Hälfte des Buches gut unterhalten hat und die andere Hälfte eher übertrieben war, gebe ich drei Sterne - ein gutes Mittelmaß.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0

Wird oft zusammen gekauft

Die Rosen von Abbotswood Castle

Die Rosen von Abbotswood Castle

von Alexandra Zöbeli

(13)
eBook
Fr. 5.50
+
=
Ein Bett in Cornwall

Ein Bett in Cornwall

von Alexandra Zöbeli

(12)
eBook
Fr. 5.50
+
=

für

Fr. 11.00

inkl. gesetzl. MwSt.

Alle kaufen

Kundenbewertungen