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Die Schattenbande und die große Verschwörung / Die Schattenbande Bd.4

(5)

Wir sind die Schatten, schnell und schlau, keiner sieht sie je genau.
Klara, Otto, Paule und Lina sind: Die Schattenbande! Neugierig, flink und furchtlos sind sie immer da, wo ein Verbrechen Aufklärung fordert.
Die Schatten sind schwer beschäftigt. Klara kellnert in der Schwarzen Katze und führt ihre Taschendieb-Tricks vor, Otto muss für Billy Barrakuda einspringen und ein wichtiges Interview führen. Die Interviewpartner sind keine Geringeren als der deutsche Reichskanzler und Aussenminister Gustav Stresemann und der kalimbesische König Buhert der Achtzehnte. Doch anstatt die luxuriöse Atmosphäre im piekfeinen Hotel Adlon geniessen zu können, gestaltet sich das Treffen für Otto ziemlich knifflig. Plötzlich fallen Schüsse und er rettet mit seiner Geistesgegenwart den König vor einem fiesen Anschlag.
Klara hingegen kann sich es einfach nicht verkneifen und stibitzt im Varieté eine dick gefüllte Brieftasche. Obwohl Geldbörsen eigentlich tabu sind. Doch als sie das Portmonee reumütig zurückgeben will, ist der Gast plötzlich verschwunden.
Während Otto zum speziellen Stadtführer des kalimbesischen Königs aufsteigt, ist Klara schon wieder in der Bredouille: Die Frau, die sie zufällig vor dem Verfolger gerettet hat, wurde tot aufgefunden. Und es sieht so aus, als wäre ihr Mörder auf der Suche nach Klara und der gestohlenen Brieftasche gewesen …

Portrait
Frank M. Reifenberg absolvierte eine Ausbildung zum Buchhändler und arbeitete danach als Presse- und Öffentlichkeitsreferent der Aids-Hilfe in Bonn. Im Jahr 2000 begann er eine Ausbildung als Drehbuchautor in Köln und engagiert sich seit 2008 für die Förderung leseschwacher Jungen. Er hält zu diesem Thema Seminare, Vorträge für Eltern und Workshops nur für Jungen. 2012 wurde er vom Centre national de littérature in Luxemburg mit dem mit 5000 Euro dotierten Stipendium 'Struwwelpippi kommt zur Springprozession' ausgezeichnet.
Gina Mayer, 1965 in Ellwangen geboren, lebt mit ihrer Familie in Düsseldorf. Sie studierte Grafik-Design und arbeitete einige Zeit als Werbetexterin. Nach der Geburt ihrer beiden Kinder, begann sie Bücher zu schreiben. 2006 erschienen ihre ersten Romane. Sie schreibt für Erwachsene und Jugendliche, am liebsten Krimis.
Gerda Raidt, 1975 in Berlin geboren, studierte zunächst freie Grafik an der Burg Giebichenstein in Halle dann Illustration an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig bei Prof. Volker Pfüller, bei dem sie anschliessend auch ein Meisterschülerstudium absolvierte. Seit 2004 arbeitet sie als freie Illustratorin und als Lehrbeauftragte an der HGB.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 240
Altersempfehlung 10 - 12
Erscheinungsdatum 31.03.2015
Serie Die Schattenbande 4
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8458-0604-4
Reihe Schattenbande 4
Verlag arsedition
Maße (L/B/H) 340/325/6 mm
Gewicht 476
Abbildungen schwarzweisse Abbildungen
Illustratoren Gerda Raidt
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen


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Rollet Mikri
von einer Kundin/einem Kunden aus Malsch am 27.05.2015

Im vierten Band der "Schattenbande" sind die vier Berliner Kids Otto, Paule, Lina und Klara mal wieder schneller in ein super spannedes Abenteuer verwickelt wie sie überhaupt schauen können. Es kommt ganz großer Besuch in Berlin an. König Buhert der 18.te aus Kalimbesien. Otto soll für den Reporter Billy... Im vierten Band der "Schattenbande" sind die vier Berliner Kids Otto, Paule, Lina und Klara mal wieder schneller in ein super spannedes Abenteuer verwickelt wie sie überhaupt schauen können. Es kommt ganz großer Besuch in Berlin an. König Buhert der 18.te aus Kalimbesien. Otto soll für den Reporter Billy Barakuda einspringen und ein Interview mit ihm und Gustav Stresemann führen. Doch wie soll er sich das alles merken, denn schreiben kann Otto nicht. Doch noch bevor er sich weitere Gedanken darüber machen kann, fallen Schüsse. Und schon geht das Abenteuer für die Schattenbande los... "Die Schattenbande und die große Verschwörung" von Frank M. Reifenberg ist das zweite Buch aus der Reihe, das wir, mein Sohn und ich gelesen haben. Es spielt in Berlin der 20er Jahre. Gleich zu Beginn des Buches, ist wie auch in den anderen, ein Stadtplan vom damaligen Berlin eingezeichnet, ebenso wie wichtige Orte die in der Geschichte vorkommen. U.a. die schwarze Katze und das Hotel Adlon. Jedes Kapitel beginnt mit einem Ausschnitt der Berliner Lokal Anzeigers und einer kleinen " Überschrift". Wunderschöne Skizzen in den Texten machen das Lesen noch schöner, vor allem für die jungen Leser, aber auch ich finde es erfrischend zwischendurch so wunderschöne Zeichnungen zu sehen. Wie schon im ersten Band, beginnt die Spannung schon recht schnell und hält sich auch kontinuirlich durch das Buch hindurch. Man kann das Buch eigentlich gar nicht aus den Händen legen, da man als Leser selbst so mitfiebert um wen es ich bei dem Attentäter handelt, so dass man einfach so durch die Seiten fliegt. Mein Sohn liebt Krimis und hat das Buch in ca. 1,5 Tagen verschlungen ( die Nacht war eben dazwischen ;-) ) Auch ist er ganz begeistert von der Beschreibung der vier verschiedenen Charaktere am Anfang des Buches,und wie die Kinder aussehen. Denn 1920 war die Mode doch etwas anders als heute ;-) Fazit: Wir lieben diese Reihe und können sie einfach nur weiterempfehlen! Natürlich nur für Kids mit nicht so schwachem Nervenkostüm und welchen die die Spannung und das Abenteuer mögen! Bei meinem Sohn stehen schon die beiden anderen Bände auf dem Wunschzettel zum Geburtstag, und diese Wünsche erfülle ich doch gerne! 5 Sterne von uns für diesen wunderbaren Kinderkrimi!

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Eine absolute Leseempfehlung für diesen spannenden, humorvollen Kinderkrimi, der uns ins frühere Berlin entführt
von Lesetiger am 06.05.2015

Inhalt: Die Schatten sind schwer beschäftigt. Klara kellnert in der Schwarzen Katze und führt ihre Taschendieb-Tricks vor, Otto muss für Billy Barrakuda einspringen und ein wichtiges Interview führen. Die Interviewpartner sind keine Geringeren als der deutsche Reichskanzler und Außenminister Gustav Stresemann und der kalimbesische König Buhert der Achtzehnte. Doch anstatt... Inhalt: Die Schatten sind schwer beschäftigt. Klara kellnert in der Schwarzen Katze und führt ihre Taschendieb-Tricks vor, Otto muss für Billy Barrakuda einspringen und ein wichtiges Interview führen. Die Interviewpartner sind keine Geringeren als der deutsche Reichskanzler und Außenminister Gustav Stresemann und der kalimbesische König Buhert der Achtzehnte. Doch anstatt die luxuriöse Atmosphäre im piekfeinen Hotel Adlon genießen zu können, gestaltet sich das Treffen für Otto ziemlich knifflig. Plötzlich fallen Schüsse und er rettet mit seiner Geistesgegenwart den König vor einem fiesen Anschlag. Klara hingegen kann sich es einfach nicht verkneifen und stibitzt im Varieté eine dick gefüllte Brieftasche. Obwohl Geldbörsen eigentlich tabu sind. Doch als sie das Portmonee reumütig zurückgeben will, ist der Gast plötzlich verschwunden. Während Otto zum speziellen Stadtführer des kalimbesischen Königs aufsteigt, ist Klara schon wieder in der Bredouille: Die Frau, die sie zufällig vor dem Verfolger gerettet hat, wurde tot aufgefunden. Und es sieht so aus, als wäre ihr Mörder auf der Suche nach Klara und der gestohlenen Brieftasche gewesen … Unserer Meinung: Dieses Buch ist bereits der vierte Band der Schattenbande. Die Geschichte habe ich zusammen mit meinen beiden Kindern gelesen. Wir kannten die Schattenbande bisher noch nicht, was dem Lesevergnügen aber nicht im Geringsten geschadet hat. Der Schreibstil der beiden Autoren Frank M. Reifenberg und Gina Mayer ist leicht und die Geschichte liest sich flüssig. Ideal für das empfohlene Alter von 10 bis 12. Aufgrund des Dialekts bzw. der Sprache einiger Charaktere werden sich jüngere Leser vermutlich an einigen Stellen noch ein bisschen schwer tun. Die Schrift ist groß genug, dass die kleinen Leseratten das Buch auch in die Hand nehmen und zu lesen beginnen. Meine Tochter schaut sich immer erst die Schriftgröße an. Ist ihr die Schrift zu klein, wird das Buch in die Ecke gelegt – egal wie interessant der Inhalt ist. Das war hier nicht der Fall. Die Schattenband ist bei meinen Kindern gut angekommen. Gleich am Anfang findet man einen Zeitungsartikel, der in altdeutscher Schrift verfasst wurde. Das enträtseln derselbigen fanden die Kinder schon recht amüsant. Und mit den Mitgliedern der Schattenbande haben sich meine Kinder sofort angefreundet. Die Protagonisten sind sehr sympathisch. Mein Sohn hat sofort Paule ins Herz geschlossen und amüsierte sich über sein Berlinerisch köstlich. Der Lieblingscharakter meiner Tochter war eindeutig die mutige Klara. Der Fall an sich ist spannend und die Autoren haben eine gehörige Portion Humor eingebaut. Nicht nur einer Stelle mussten die Kinder herzlich lachen. Teils über die skurrilen Situationen, teils aber auch einfach nur wegen der Sprache. Und hier sind wir schon beim heimlichen Highlight dieses Buchs. Die kalimbesische Sprache. Eine uns bis dahin unbekannte Sprache. Anfangs sah ich in den Augen der Kinder nur Fragezeichen, aber sobald sie es raus hatten, versuchten sie auch nur den kleinsten kalimbesischen Satz mit Feuereifer zu entschlüsseln. Manchmal litt der Lesefluss darunter, weil wir erst weiterlesen konnten, wenn die Kinder die Bedeutung der Sätze herausgefunden hatten. Der Kriminalfall an sich ist super spannend und an einigen Stellen gruselig, aber immer kindgerecht. Die Kapitel haben eine angenehme Länge, enden aber ab der Mitte des Buchs meist so spannend, dass dies oft zu zähen Verhandlungen im Kinderzimmer führte, dass man doch unbedingt noch das nächste Kapitel lesen müsse. Ich gebe es offen zu, die Kinder haben meist gewonnen. Die im Buch vorhandenen Illustrationen passen sehr gut zur Geschichte. Die beiden Autoren haben es gut verstanden, geschickt verschiedene Spuren zu legen, so dass man fast bis zum Ende rätselt, wer denn als Täter in Frage kommt und welches Motiv der Täter hat. Die Spannung wird bis zum Schluss gehalten und die Kinder fieberten eifrig mit. Meine Kinder verfolgten auf dem Plan der Innenstadt genaustens die Wege der Schattenbande. Schade, dass es nur 5 Sterne gibt - denn meine Kinder hätten eindeutig mehr Sterne vergeben. Fazit: Eine absolute Leseempfehlung von uns. Diesen spannenden, humorvollen Kinderkrimi, der uns ins frühere Berlin entführt, sollte man sich nicht entgehen lassen!

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Kalimbesisch für Anfänger und die ganz große Verschwörung!
von einer Kundin/einem Kunden aus Greven am 21.04.2015

Mein Sohn (9) hat schon alle drei Vorgängerbände der Schattenbande mit Begeisterung verschlungen und auch Band 4 hatte er in einem Tag durch. Diesmal habe ich dann endlich auch mitgelesen – und jetzt verstehe ich seine Begeisterung. Die Schattenbande, das sind Klara Schlapp und Otto Klarwuttke, die beide gerne die... Mein Sohn (9) hat schon alle drei Vorgängerbände der Schattenbande mit Begeisterung verschlungen und auch Band 4 hatte er in einem Tag durch. Diesmal habe ich dann endlich auch mitgelesen – und jetzt verstehe ich seine Begeisterung. Die Schattenbande, das sind Klara Schlapp und Otto Klarwuttke, die beide gerne die Anführer der Bande sein wollen, aber eigentlich zusammen ein gutes Team darstellen. Und dann sind da noch die Geschwister Paule und Lina Kowalski. Soweit, so normal – Kinderbanden sind uns auch aus anderen Kinderbüchern bekannt. Ab jetzt aber – so finde ich – wimmelt es im Buch nur so von Besonderheiten, so dass ich es eigentlich als Schatzkiste bezeichnen möchte. Da ist schon mal der Anfang – in jedem Band gleich – ein Zeitungsartikel, diesmal aus dem August 1927 aus dem „Berliner Lokal-Anzeiger“. Denn in dieser Stadt und in dieser hochspannenden Zeit spielt die Handlung. Die vier Kinder sind Waisen, Straßenkinder. Sie leben in ihrem Versteck, schlafen auf Matratzen und müssen sich um ihr tägliches Essen selber kümmern. Klara ist eine begnadete Taschendiebin und dies hat sie zu ihrem Beruf gemacht. Sie arbeitet in der „Schwarzen Katze“, einem Varieté, in dem sie den Gästen Gegenstände stiehlt, die dann später in einer Showeinlage wieder an die erstaunten Opfer zurückgegeben werden. Entgegen der Anweisung ihrer Chefin Madame Fatale stiehlt sie einem bleichen Mann sein Portemonnaie – und ab da wird sie verfolgt. Da hilft uns der Zeitungsartikel am Anfang wenig, der über den Besuch des kalimbesischen Königs in Berlin berichtet und darüber, dass der einzige Dolmetscher für Kalimbesisch verschwunden ist. Kalimbesisch ist eine verzwickte Sprache, die man im Laufe des Buches aber fast zwangsläufig lernt! Und man kommt auch den Geheimnissen rund um den königlichen Besuch auf die Spur, eine richtige Verschwörung ist da im Gange und die Schattenbande gerät mitten hinein! Die Spannung muss man allerdings bis zum Ende aushalten. Und auch ich verrate hier nichts! Frank Reifenberg und Gina Mayer präsentieren mit den 4 Schatten eine ungewöhnliche Kinderbande, die im Berlin der Weimarer Republik ihre Abenteuer bestehen muss. Um Kindern und uns den Zugang zu dieser Zeit zu erleichtern, hat Gerda Raidt eine Menge herausragend guter (Bleistift-)Zeichnungen beigesteuert, die neben viel Witz auch die Kleidung und die Umgebung der damaligen Zeit darstellen. Skurrile Fantasieeinlagen gibt es auch, denn die „Schwarze Katze“ ist mehr, als man denkt und der Weg zu Madame Fatale ist magisch und nie gleich. Mein Sohn und ich konnten uns nicht ganz einigen, wen wir von der Schattenbande am liebsten mögen – den ständige „berlinernden“ Paule („wie sieht denn unsere fizanziöse Situierung aus“) mit dem Einbruchbesteck, oder die hellsichtige Lina, seine Schwester – oder doch Klara, die sich ständig als Junge ausgibt? Ganz klar konnten wir uns aber auf die 10 von 5 Sternen einigen! Fazit: Ein richtig guter Kinderbuchschatz mit allem was man braucht –Spaß, Spannung, Abenteuer und einen Einblick in längst vergangene Zeiten. Noch einen letzten, fünften Band wird es geben – und bei dem sind wir ganz sicher mit dabei!

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Die Gefahr ist blau
von mabuerele am 17.04.2015

„...Der Kater hob eine Tatze, ließ seine Krallen ausfahren und betrachtete sie nachdenklich..." Klara, Otto, Paule und Lina sind die vier Mitglieder der Schattenbande. Im Berlin des Jahres 1927 sind sie auf sich gestellt. Klara hat gerade einen Aushilfsjob als Kellnerin bei Madame Fatale. Sie ahnt nicht, dass damit ein lebensgefährliches... „...Der Kater hob eine Tatze, ließ seine Krallen ausfahren und betrachtete sie nachdenklich..." Klara, Otto, Paule und Lina sind die vier Mitglieder der Schattenbande. Im Berlin des Jahres 1927 sind sie auf sich gestellt. Klara hat gerade einen Aushilfsjob als Kellnerin bei Madame Fatale. Sie ahnt nicht, dass damit ein lebensgefährliches Abenteuer beginnt. Otto vertritt den Reporter Billy Barrakuda. Er soll Herrn Stresemann und den König von Kalimbesien, der gerade auf Staatsbesuch ist, interviewen. Dabei trifft er auf Granaten-Jonny. Die Autoren haben einen amüsanten, spannenden und abwechslungsreichen Kinderkrimi geschrieben. Das Buch lässt sich zügig lesen. Gründe dafür sind der kindgerechte Schriftstil und vielen überraschenden Einfälle der Autoren. Gut charakterisiert werden die vier Protagonisten. Das geschieht zum einen durch die Steckbriefe, die sich zu Beginn des Buches befinden, zum anderen durch ihr Tun und Handeln. Vor allem Paules Berliner Mundwerk hat es mir angetan. Alle vier sind Kinder ihrer Zeit mit Stärken und Schwächen. Die Zustände in Berlin der zwanziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts werden detailgenau wiedergegeben. Als Leser fühlte ich mich in die Zeit zurückversetzt. Vor allem die Kneipenkultur zeigt das unterschiedliche Leben der verschiedenen Bevölkerungsschichten. Die „Grüne Minna“ ist eben nicht das Adlon. Der Erzählstil wechselt von humorvoll zu ernsten Abschnitten. Bei manchen Sätzen ist Mitdenken und Phantasie gefragt. Obiges Zitat ist dafür ein Beispiel. In Dialogen legen die Autoren wert darauf, dass die Gesprächsführung dem Wissensstand und den gesellschaftlichen Umgangsformen der Partner entspricht. Ein Herr Stresemann drückt sich anders aus als Otto. Als die Sicherheit des Königs in Gefahr gerät, sind unkonventionelle Lösungen gefragt. Das kommt der Schattenbande entgegen. Ganz nebenbei habe ich als Leser die Sprache Kalimbesisch gelernt. Wie die geht? Da hilft nur, das Buch selbst zu lesen. Die eingefügten Zeitungsartikel fassen wichtige Punkte zusammen und geben der Geschichte einen realistischen Hintergrund. Jedes Kapitel beginnt mit einer passenden Illustration. Auch innerhalb des Buches werden viele Szenen mit treffenden Bildern dargestellt. Schön finde ich die Berlinkarte auf erster und letzter Innenseite. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Mit immer neuen Facetten der Geschichte haben mich die Autoren ausgezeichnet unterhalten. Abgerundet wurde der Roman durch eine Spur Fantasy im Unternehmen von Madame Fatale.

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Ein spannender, wunderbarer Kinderkrimi für Jung UND Alt
von einer Kundin/einem Kunden aus Laatzen am 16.04.2015

"Die Schattenbande und die große Verschwörung" ist der vierte Fall der Schattenbande im Berlin der 1920´er Jahre. Da ich die ersten drei Fälle selbst noch nicht gelesen habe (was ich nachholen werde!), kann ich problemlos sagen, dass man dieses Buch auch ohne die Vorkenntnisse der ersten drei Teile lesen... "Die Schattenbande und die große Verschwörung" ist der vierte Fall der Schattenbande im Berlin der 1920´er Jahre. Da ich die ersten drei Fälle selbst noch nicht gelesen habe (was ich nachholen werde!), kann ich problemlos sagen, dass man dieses Buch auch ohne die Vorkenntnisse der ersten drei Teile lesen und genießen kann. Die Geschichte ist von Beginn an spannend und - im positiven Sinne - verzwickt: Ein rätselhafter Fang in der mysteriösen schwarzen Katze, ein blauer König, eine Leiche. Und die ganz große Frage, wie dies alles zusammenpasst. Stück für Stück kommt die Schattenbande, die in diesem Teil tatsächlich Zuwachs bekommt, dem Rätsel immer ein Stück näher. Beim Lesen habe ich die ganze Zeit mitgefiebert und mitgerätselt, konnte aber bis zum Schluss keine eigene Theorie zu den Geschehnissen entwickeln. Im Finale, das wirklich spannungs- und actiongeladen ist, wird die ganze Story überraschend, aber dennoch sehr überzeugend aufgelöst, so dass alle Fragen beantwortet werden. Genau so muss ein Krimi sein! Die Charaktere sind wirklich liebevoll entworfen und ganz eigen. Allen voran selbstverständlich die Vier von der Schattenbande: Klara, die heimliche Anführerin, Otto, der Wagemutige, Paule, der berlinernde Geschichtenerzähler und Lina, das Nesthäkchen, dass in Sachen Wissen alle anderen locker in die Tasche stecken kann. Die Schattenbande ist eine echt tolle Kombination und bietet sowohl für Jungs als auch für Mädels tolle Identifikationsfiguren! Aber auch die arrondierenden Charaktere, angefangen beim Starreporter Billy Barrakuda bis hin zum blauen König Buhert aus dem fernen Kalimbesien, sind perfekt gelungen und passen perfekt in dieses wunderbare Buch. Der Schreibstil ist flott, abwechslungsreich (auch dank Paules "Berlinern" und dem klasse entworfenen "Kalimbesich"), humorvoll und beschwingt. Es macht richtig Spaß zu lesen! Hier sollten Leser ab ca. 8 keinerlei Probleme mit dem Selbstlesen haben. Für mich steht die "Schattenbande" in der Tradition von wunderbaren Kinder-Krimis wie z.B. "Kalle Blomquist" von Astrid Lindgren oder auch "Emil und die Detektive" von Erich Kästner. Auch wenn dies zwei sehr, sehr große Namen sind, brauchen sich die Autoren der Schattenbande, Frank M. Reifenberg und Gina Mayer, doch in keinerlei Hinsicht hinter diesen zu verstecken! Wer jetzt aber denkt, die Schattenbande sei nur etwas für Kiddies, der irrt: Mir hat dieses Buch mit meinen über 40 Jahren auch sehr gefallen und mich bestenst unterhalten, bis zur letzten Seite: FAZIT: Ein wunderbarer "Kinderkrimi" für Klein UND Groß, der in der Tradition von "Kalle Blomquist" und "Emil und die Detektive" steht. Absolut lesenswert!

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