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Die Schule der Atheisten

Novellen-Comödie in 6 Aufzügen

(1)

›Novellen-Comödie‹
ein Bündel komischer Handlungen vor versetztem Zeithorizont, worin die Zukunft eine über den Rücken der Gegenwart transportierte wohlvertraute Vergangenheit ist.

›Isis in Tellingstedt‹
Die Zeit: 2014. Nach einer Weltkatastrophe existieren nur noch zwei Weltmächte, USA und China. Ein deutsches Reservat an der Eider, in dem die Zeit stehen geblieben ist, vegetiert unterm Schutz der USA. Dortselbst residiert in Tellingstedt der weise alte Friedensrichter William T. Kolderup mit Enkelin Suse inmitten seiner Bücherschätze.
Aufgeschreckt erfahren sie, dass Isis, die mächtige der von Frauen beherrschten USA, zur Inspektion ins Reservat fliegt, mitsamt Gefolge herkulischer Leibpolizistinnen, Hofpoeten Cosmo Schweighäuser, Hauptbegatter Tim Hackensack und einem Schwarm Touristen. Von China naht der Aussenminister Yuan Schi Kai. Ein gegenseitiger Duldungsvertrag soll abgeschlossen werden, nachdem bedrohliche Flugapparate vom Mars neuerlich in Tschekiang gelandet sind. Als Verhandlungsort bietet sich des Friedensrichters Haus an, dessen Innenwelt durch die exotischen Gäste alsbald auf den Kopf gestellt wird.
Der frustrierte Hofpoet Cosmo verliebt sich unsterblich in die unerfahren-schüchterne Hausgenossin Nipperchen, angeheizt von der hitzigen Suse und ihrem APOthekenjüngling Fritz Dümpfelleu. Für den seines Amts überdrüssigen Hackensack wird als Ersatzmann ein Knecht aus dem Ort beschafft. Burleske Zwischenfälle am laufenden Band.

›Kolderups Erzählungen‹
Zur Unterhaltung am Abend findet man sich ein in Kolderups Bibliothek, zu geistigen Exkursionen duch Welten und Zeitalter, angespornt durch die Raritäten seiner Bücherschränke.
Als Kolderup erkennt, dass Cosmo der Sohn eines Gefährten seiner Jugend ist, mit dem er auf einer Schiffsreise im Stillen Ozean die Mutter der Isis kennengelernt, beginnt er, von dieser phantastischen Fahrt zu erzählen.
Gelegenheit bieten die Musestunden auf einer anderen Schiffsreise, die Kolderup und seine Gäste nach der Insel Fanö unternehmen. Szenen von dieser Fahrt wechseln jetzt ab mit den Schilderungen Kolderups von seiner Seereise von einst.
Es ist Hochsommer 1969, an Bord der »Königin Kandace«. Auf dem kleinen Frachter fünf Passagiere: drei reisende Atheisten, Kumpane unterschiedlicher Art – ausser Kolderup Cosmo’s Kater, Gotthelf Schweighäuser und Professor Butt, genannt Scheibe; dazu zwei Missionare, die verführerische Majorie Kennan, Mutter der Isis, mit dem athletisch gebauten Hoseas Chadband, ein undurchsichtiges Gespann.
Nach merkwürdigen Vorfällen gerät der Dampfer in Seenot, brutal werden die Passagiere zur Nacht auf Klippern vor einer Felseninsel ausgesetzt, bleiben sich selbst überlassen, hangend zwischen Himmel und Meer.
Mühsam an das unwirtliche Ufer des Eilands gelangt, sehen sie sich in dessen Innern gefährlichen Situationen, gefährlicheren »Erscheinungen« ausgesetzt – es beginnt die grosse Legende des Spiels. Wie sie, in Robinsons Lage, die Grenzsituation bestehen, macht die Schule der Atheisten aus.

›Mit zwei Netzen gearbeitet‹
Die Novellen-Comödie arbeitet mit zwei Netzen. Die Vorgänge in Tellingstedt und auf Fanö sind kompliziert aber in logischer Folge verknüpft: die Geschehnisse auf Spenser-Eiland hingegen unsichtbar unterm Tuch verknotet. Die Schlingen und Knoten liegen zur Lösung griffbereit, doch ist es ratsam, rechtzeitig auch nebensächlich scheinende Indizien zu sammeln, um Ursachen und Abläufe zu sichern, die hinter der Szene bleiben.
Die richtige Deutung ergibt sich dem, der die Motive der Figuren erkennt, die Bestimmung, die sie sich geben. Hierauf kommt alles an. Er wird verstehen, wenn die Isis am Ende ihr »Wir werden scheitan« ausspricht, und lächeln, wenn einer redenden Teetasse eine wichtige Botschaft übertragen wird. Die Geste des Grossen Pun.
Finde den Weg!

›Szenarium für Gedankenspiele‹
Die Novellen-Comödie ruft den Leser als Mitspieler auf den Plan, leitet ihn an, die Figuren der Handlung noch einmal in Gang zu bringen, die ihn durch ihre Gegenwart bewegen sollen. Er ist mehr als ein Konsument.
Eine Frucht des dialogisierten Romans ist Anschaulichkeit. Die Gestalten werden nach vorn geholt, an die Rampe. Was geschieht, bekommt räumlichen Umfang, zeitliche Tiefe, wird greifbarer Auftritt. Aus Pantomime, Wechselrede, Gedankengespinst entstehen lebende Bilder.
Der Leser, mit dem Text als Regiebuch der Phantasie, ist Einbläser. Beleuchter, Wind- und Regenmacher, Kulissenschieber, Choreograph, Dirigent der Szene, spart nicht Prospekte und Maschinen. Eine buntere, wildere Welt.
Kein Lesedrama. Eingebracht aber als Erzählferment die erweiterte Szenenbeschreibung, Regiebemerkungen in Fülle, innere Monologe des Autors wie der Figuren, Kommentare und »Stimmen am Rande«: sie alle bilden den Fluss, der die Barke trägt.

›Abreisen, Ankommen, Scheitern, Sichretten‹
Fortwährende Dislokation in Raum und Zeit. Provisorium des Einrichtens, des Verweilens, des Verlassens.
Vom Theater hat die Novellen-Comödie übernommen die Stringenz der Zeit. Aufzüge, Szenen, Auftritte – rund 80 auf 269 Seiten – stellen in ihrer Abfolge eine strengere zeitliche Ordnung her. Sechs Aufzüge, die Tage knapp einer Woche deckend, bestätigen die Herrschaft des Kalenders.
Doch die Tage sind nicht gleich, sind unterschieden nach einem verborgnen Metronom. Erst langsames Anlaufen, stagnierendes Verrinnen der Stunden des alten Kolderup, kreiselnd sich drehende Flut; angehoben durch Erwartung und Eintreffen hoher Gäste, beschleunigt durch dringende Staatsgeschäfte, Entflammung sinnlicher Leidenschaften, gesteigert im hastigen Aufbruch nach und zurück von Fanö, verdoppelt durch die immer wieder unterbrochene Erzählung der Abenteuer im Pazifik im V. und VI. Akt.

›Kolderup-Klause und Grosse Zauberposse‹
Im Kern Kolderups melancholisches Kabinett, die Bücherklause des pessimistischen philosophischen Weltbürgers, des Hypochonders, der zu viel weiss, um, anders lachen zu können als mit ironischem Zucken. Das bunte Bild der Welt als durchsichtiger Grauschleier eingefangen.
Rundum das Shakespeare-Raimundsche Wunder- und Zaubertheater mit dem Fundus komischer Masken aller Zeiten. Die lächerliche Robinsonade des Professors, die Gerichtsszene mit seinen hurenden Zwillingstöchtern, die Klistierspritze des Quacksalbers, die Koppelung des Riesen mit der Zierlichen, der Resoluten mit der Schüchternen. Komik des weisen alten Mannes mit den undichten Verschlüssen; über allem die Fürstin von Tönning mit Schärpe, Schleppe, Federhut und grand geste im Stile älterer Hoftheater. Hilfreiche Apparaturen bedenkenlos eingesetzt. Missionare als geübte Taschenspieler, lindwürmig kriechende Nebel, rechtzeitig explodierende und rechtzeitig wieder seetüchtige Steamer, Palmen mit zweideutigen Gesten als Menschen, auf Spenser-Eiland ein Genarrtwerden ohn’ Ende.

›Das Typoskript als Grundriss und Aufriss‹
Das Typoskript bietet durch Breite, unterscheidende Anordnung grössere Freiheit, setzt andere schriftstellerische Antriebe frei; die freiere Form der Darbietung verändert die Texturen von innen. Das Schreiben wird offner für Einfälle, sensibler, verletzlicher, intimisierender. Virulente Bereitschaft zur Konfession am Rande. Im äusseren Bild zeigt der ruhige Fluss oder auffällige Stückelung des Feldes ein Abbild der Erzähl-Landschaft und des Zeitmasses, in dem durcheilt, überflogen, gemächlich durchmessen wird.

›Eine Übung für Zettel-Träumer‹
Eine so offene Form einer so bunten Erzählung lässt das Lesen eines Typoskriptbuches leicht werden. Was in Zettels Traum aus vielfältig gedrehtem Strang sich entgliedert, wird im Spiel der Novellen-Comödie auseinander gelegt; eine Lese-Vorschule auf Zettels Traum. Auf der Reise nach Fanö. Insel der Phantasie, wird Zettels Traum zeitlichem Schlaf entrissen und zur Genugtuung aller, oder doch der Wissenden, nach Tellingstedt, Erzählungsstatt, zurückgebracht.

Portrait
Arno Schmidt wurde am 18. Januar 1914 in Hamburg geboren und starb am 3. Juni 1979 an einem Schlaganfall im Krankenhaus in Celle. Er wuchs in Hamburg auf. Nach dem Tod des Vaters 1928 zog die Mutter mit ihm und seiner älteren Schwester nach Lauban in Schlesien. Arno Schmidt absolvierte das Abitur und arbeitete von 1934 an in der Textilindustrie in Greiffenberg, wo er auch Alice Murawski heiratete. 1940 wurde er zur Artillerie der Wehrmacht eingezogen. Zunächst stand er im Elsass, ab 1942 dann in Norwegen. Im letzten Kriegsjahr meldete er sich an die Front, um einen kurzen Heimaturlaub zu bekommen, in dem er die Flucht seiner Frau nach Westen organisierte. Er kam nach kurzem Kampfeinsatz in Niedersachsen in englische Kriegsgefangenschaft in ein Lager bei Brüssel. Nach dem Zweiten Weltkrieg arbeitete Arno Schmidt zunächst als Dolmetscher und trat 1949 mit der Erzählung "Leviathan" erstmals hervor. Nach sechsjährigen Vorarbeiten veröffentlichte Schmidt 1970 sein Hauptwerk "Zettel's Traum". 1973 erhielt Schmidt den Goethe-Preis der Stadt Frankfurt am Main. 1981, zwei Jahre vor ihrem Tod, gründete Alice Schmidt mit Jan Philipp Reemtsma die Arno Schmidt Stiftung.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 271
Erscheinungsdatum 01.03.1972
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-10-070601-0
Verlag S. Fischer
Maße (L/B/H) 215/140/34 mm
Gewicht 2005
Auflage 5. Auflage
Buch (gebundene Ausgabe)
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"Alles ist Spaß auf Erden, der Mensch ein geborener Tor;...
von Zitronenblau am 06.04.2012

...(und dünkt er sich weise zu werden, ist er dümmer noch, als zuvor)." Schmidts "Schule der Atheisten" gehört zum "post-zettelschen" Spätwerk des Schriftstellers. - Und ich verneige mich vor dessen Genius!!! Um was geht`s? In der "Novellen-Comödie (nicht Novell'n=Kommöd'je?!) in sechs Aufzügen dreht es sich vordergründig um Herrn William T. Kolderup,... ...(und dünkt er sich weise zu werden, ist er dümmer noch, als zuvor)." Schmidts "Schule der Atheisten" gehört zum "post-zettelschen" Spätwerk des Schriftstellers. - Und ich verneige mich vor dessen Genius!!! Um was geht`s? In der "Novellen-Comödie (nicht Novell'n=Kommöd'je?!) in sechs Aufzügen dreht es sich vordergründig um Herrn William T. Kolderup, Senator und Friedensrichter eines Reservats um Tellingstedt, das eine Art Museum darstellt für die zwei anno 2014 übrig gebliebenen Großmächte USA und China (wir kennen es: nach dem Krieg >>> s. "Die Gelehrtenrepublik" - nur da sind's die USA und die Russen). K. wohnt zusammen mit seiner Enkelin Suse in seinem Heim, holt das kleine Nipperchen noch hinzu: leben ihren Alltag. Doch da heißt's, ISIS, die mächtige Außenministerin der MATRIARCHALISCH beherrschten USA, käme ins Reservat, zugleich eine chinesische Delegation, die ihrerseits patriarchalisch organisiert sind - und das versetzt alle Bewohner in helle Aufregung, nicht zuletzt ob des Erhalts ihres Lebensortes. Ende gut? Dies hängt unmittelbar mit K.s Vergangenheit zusammen (Szenen des "Dazwischenstücks"), als er mit Butt, dem Philosophen, und anderen auf Propaganda-Tour für den Atheismus auf einem Schiffchen sich befand und plötzlich strandete ("Schule der Robinsons" von Verne). Durch das Verwandtschaftsgeflecht der Personen (interessant auch das der ISIS) und anderen relationalen Zusammenhängen stellt sich endlich das Ende ergo gut dar... Hier ist nicht genügend Platz, alles inhaltlich wie formal zu umreißen. Der "Witz" dieser Lektüre liegt nicht zwingend im vordergründigen Geschehen, sondern in Schmidts literarisierender Methode: Etym-Mystik (so werden viele Lexeme, Morpheme auf Sexuelles zurückgeführt (ich erinnere mich an den Penix aus der Arsche...)), seine Zitationsmystik (das Intertextualitätsniveau kann höher nicht sein und verdient absolute Bewunderung!), so werden hunderte, wenn nicht mehr Bezüge zu Schriftstellern, Musikern, ihren Werken, bis hin zu ihren einzelnen Zitaten (in Reinform, abgeändert, transkribiert, übersetzt, pervertiert (im eher witzig-originellem Sinne) und persifliert) in den Text eingebaut und machen ihn zu einem intellektuellen Gaumenschmaus! Ferner unterjocht Schmidt die Orthographie zu einer (dennoch leserfreundlichen) idiosynkratischen Sprache. Dabei kommen wir Leser nicht nur in den Genuss der Anwesenheit bekannter Schriftsteller (wie ETA Hoffmann, Wieland, Verne, Joyce, Fouqué, Goethe, Shakespeare, Poe, Paul - und Schmidt) denn auch in jenen der vergessenen Schreiberlinge, von den deutschsprachigen nenne ich einen Bruchteil: Gutzkow, Däubler, Hackländer... Vielleicht noch ein Zitat aus einem Dialog zwischen ISIS und Kolderup zum Abschluss: (Und Sie hat auch einmal,als Sie des süßn 'OLD CROW' ziemlich voll war, die WER'se Möglichkeitn aufgemacht...)). - Sei ehrlich Exarch : hat Mutti Dich,damals, vernascht ?! -";((?) :nein was der Alte Herr glüht !...: s ü ß = D u !! - ( :d'ß es sowas noch gibt ! -(Kunststükk :MEIN RESERVAT!)) - N'abba sag ma):" Hätts'Du Se nich gemocht ? -"; (befremdit :?!- (Aber K. -(Er weiß wirklich kaum wohin=sehen !)- ... Stellt sich jedoch dem groß'n (doch irgndwie 'FÜRSTLICHEN') Gesicht der FRAU ISIS...- K. (bescheidn : 'Ich war doch ganz vermagert; &=unkenntich'. - Er gesteht):" Doch. Ich hätt's gern... -";(verschämt):"(einMal iss er Mir, innerhalb der Hose, auch ganz=lang gewordn)..." ISIS (gleichzeitg erfreut=&=befremdit):" Aba d'ss ham Wir doch GERN ! -"

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