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Die Sonne war der ganze Himmel

Roman. Ausgezeichnet mit dem Guardian First Book Award 2012, dem Hemingway Foundation/PEN Award, dem Flaherty-Dunnan First Novel Prize und dem American Academy of Arts and Letters' Sue Kaufman Prize for First Fiction

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Danke. Bitte. Bombe. Das sind die Wörter, die John Bartle, 21, während seines Einsatzes im Irak auf Arabisch lernt. Als amerikanischer Soldat wird er zusammen mit Daniel Murphy, 18, in einen Krieg geschickt, auf den sie niemand vorbereitet hat. Was die beiden in der glühenden Hitze der Wüste am Leben hält, ist ihre Angst und ein Versprechen, das John Daniels Mutter gegeben hat: Er wird auf Daniel aufpassen, was immer kommen mag…
Ein grosser Roman über Freundschaft und Verlust – mit emotionaler Wucht erzählt.

Portrait

Kevin Powers war von 2004 bis 2005 als US-Soldat im Irak stationiert, wo er als Maschinengewehrschütze in Mosul und Tal Afar kämpfte.
Aufgewachsen in Richmond, Virginia, studierte er an der Virginia Commonwealth University und der University of Texas, Austin, wo er Poetry Fellow am Michener Center war. ›Die Sonne war der ganze Himmel‹ ist sein Romandebüt. Es wurde zum New York Times-Bestseller und mit dem Guardian First Book Award, dem Hemingway Foundation/PEN Award, dem Flaherty-Dunnan First Novel Prize und dem Sue Kaufman Prize for First Fiction ausgezeichnet. Kevin Powers lebt heute in New York.

Henning Ahrens lebt als Schriftsteller und Übersetzer in Frankfurt am Main. Er veröffentlichte die Lyrikbände ›Stoppelbrand‹, ›Lieblied was kommt‹ und ›Kein Schlaf in Sicht‹ sowie die Romane ›Lauf Jäger lauf‹, ›Langsamer Walzer‹ und ›Tiertage‹. Für S. Fischer übersetzte er Romane von Richard Powers, Kevin Powers, Khaled Hosseini. Zuletzt erschien ›Glantz und Gloria. Ein Trip‹, 2015, der mit dem Bremer Literaturpreis ausgezeichnet wurde.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum 27.11.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-19553-4
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 190/123/17 mm
Gewicht 184
Originaltitel The Yellow Birds
Auflage 1
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen


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geht unter die Haut
von einer Kundin/einem Kunden am 26.11.2014

John, 21 und Daniel, 18 Jahre alt, lernen sich im militärischen Trainingscamp in New Jersey kennen. Der Aufbruch in den Irak rückt näher. Davor gibt es noch ein Treffen mit ihren Familienangehörigen. Ohne besonders viel darüber nachzudenken, verspricht John Daniels Mutter - auf Daniel aufzupassen. Einige Flugstunden später befinden... John, 21 und Daniel, 18 Jahre alt, lernen sich im militärischen Trainingscamp in New Jersey kennen. Der Aufbruch in den Irak rückt näher. Davor gibt es noch ein Treffen mit ihren Familienangehörigen. Ohne besonders viel darüber nachzudenken, verspricht John Daniels Mutter - auf Daniel aufzupassen. Einige Flugstunden später befinden sie sich im Krieg. Ab sofort ist das pure Grauen Alltag. Ihr Leben wird anders sein - danach. Kevin Powers war von 2004 bis 2005 im Irak stationiert. Dieses Buch geht unter die Haut. Unbedingt lesen.

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Ergreifend
von einer Kundin/einem Kunden am 09.02.2015

Bartle und Murphy sind Freunde seit Kindertagen. Abenteuerlustig und naiv melden sie sich bei der US Armee zum Einsatz im Irak. Was aber im Krieg geschieht, trifft sie unvorbereitet. Das Erschrecken und Grauen verstecken die Soldaten zunächst hinter markigen Sprüchen, die im krassen Gegensatz zu dem gleichsam nebenher geschilderten... Bartle und Murphy sind Freunde seit Kindertagen. Abenteuerlustig und naiv melden sie sich bei der US Armee zum Einsatz im Irak. Was aber im Krieg geschieht, trifft sie unvorbereitet. Das Erschrecken und Grauen verstecken die Soldaten zunächst hinter markigen Sprüchen, die im krassen Gegensatz zu dem gleichsam nebenher geschilderten Grauen stehen. Ich glaube, dass es genau diese, dem Inhalt oftmals widersprechende Art der Schilderung ist, die einfach, poetisch und authentisch ist und den Leser für das Geschehen einnimmt. Besonders ergreifend ist das Buch aber dort, wo in einem vertraulichen Blick die psychischen Befindlichkeiten der Freunde deutlich werden. „Die Sonne war der ganze Himmel“ ist ein erschütternder autobiographisch gefärbter Roman aus dem Irakkrieg und zugleich die Schilderung einer Freundschaft, die im Krieg Unbefangenheit und Unschuld verliert.

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ein Leseschatz
von Marita Robker-Rahe aus Belm am 04.07.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

"Die Sonne war der ganze Himmel" ein literarisches Debüt, was Seinesgleichen sucht. Ein Buch, dass die "Fratze" des Krieges in allen Einzelheiten zeigt und durch die treffende Sprache des Autor noch mehr an Intensität gewinnt und den Leser berührt und voller Schrecken angesichts des Schicksals seines Protagonisten Private John... "Die Sonne war der ganze Himmel" ein literarisches Debüt, was Seinesgleichen sucht. Ein Buch, dass die "Fratze" des Krieges in allen Einzelheiten zeigt und durch die treffende Sprache des Autor noch mehr an Intensität gewinnt und den Leser berührt und voller Schrecken angesichts des Schicksals seines Protagonisten Private John Bartle zurücklässt. Kevin Power findet für diese Schrecken des Krieges Worte und Sätze, die das Geschehene noch intensiver spürbar machen.Private John Bartle zieht mit 21 in den Irakkrieg, sicherlich nicht wissend, was ihn dort erwartet.Doch die Realität übertrifft alles. Die Toten, die auf der Straße oder auf den Feldern liegen, werden nicht weggeräumt , sondern verwesen an Ort und Stelle. Menschlichkeit ist hier nicht gefragt, sondern einzig und allein das Überleben.Jeden Tag kämpft man darum, nicht getroffen zu werden und überlässt nichts dem Zufall. Da durchlöchert man die Leichen , um sicher zu gehen, dass dieser Mensch wirklich tot ist, oder nicht eine Bombe bei sich hat..Da werden Zivilisten getroffen, Greise, Frauen und Kinder, weil sie zufällig im Weg stehen.Doch nicht alle kommen mit diesem Leben klar, werden sensibler und somit unvorsichtiger und zahlen mit dem Tod.So wie Johns 18 jährigen Freund, der den Tod findet, der ihm wie eine Erlösung erscheint. Doch John stürzt er in eine tiefe emotionale Krise. Hat er Murphs Mutter doch das Versprechen gegeben, ihn lebend und gesund wieder nach Hause zu bringen. Dieses Debüt des Autors Kevin Powers, das autobiographische Züge trägt, zeigt deutlich die Wunden , die der Krieg den Soldaten schlägt, die zu Hause angekommen, nicht mehr fähig sind ein normales Leben zu führen, sich vielleicht sogar das Leben nehmen. Die wunderbare Sprache des Autors macht das Buch zu einem wunderbaren Leseerlebnis, trotz all der Grausamkeiten, die diese Geschichte offenbart." Die Sonne war der ganze Himmel" ist ein Leseschatz, den man sich nicht entgehen lassen sollte

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Ergreifend
von Chantal Trauth aus Karlsruhe am 06.06.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Kevin Powers beschreibt in seinem Roman sehr real und direkt, wie das Leben eines amerikanischen Soldaten im Irak aussieht. Kein Buch für Leser mit schwachen Nerven! Unglaublich ergreifend!

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Der Krieg wollte uns im Frühling töten.
von Karthause aus Duisburg am 07.05.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

"Der Krieg wollte uns im Frühling töten." Mit diesen Worten beginnt dieser beeindruckende und aufwühlende Roman. Aber schnell wird deutlich, er tötet nicht nur im Frühling, er ist allgegenwärtig und mit ihm der Tod. Das wird dem Leser auf beklemmende Weise deutlich gemacht. Der 21-jährige John Bartle war schon... "Der Krieg wollte uns im Frühling töten." Mit diesen Worten beginnt dieser beeindruckende und aufwühlende Roman. Aber schnell wird deutlich, er tötet nicht nur im Frühling, er ist allgegenwärtig und mit ihm der Tod. Das wird dem Leser auf beklemmende Weise deutlich gemacht. Der 21-jährige John Bartle war schon vor dem Kriegseinsatz bei der Army, als es plötzlich ernst wurde. "Es war eine ganz gute Zeit gewesen, die Army bot mir die Möglichkeit, abzutauchen. Ich muckte nicht auf und tat, was man mir auftrug. Niemand erwartete viel von mir, und ich verlangte wenig. Ich hatte so gut wie nie einen Gedanken an einen Kriegseinsatz verschwendet, und nun, da er kurz bevorstand, suchte ich vergeblich nach einem Gefühl innerer Dringlichkeit, das den Ereignissen entsprach, die sich in meinem Leben zu entfalten begannen." John Bartle, Protagonist des Romans, kann ohne weiteres als Alter Ego des Autors angesehen werden. Kevin Powers war wie er von 2004 bis 2005 im Irak stationiert. In diesem Roman verarbeitet er seine eigenen Erfahrungen auf literarische Weise. Beeindruckend ist der sprachliche Stil, der durch die Übersetzung ins Deutsche kaum Schaden genommen zu haben scheint. Der Übersetzer Henning Ahrens hat ausgezeichnete Arbeit geleistet. Auf schon fast poetische Weise beschreibt der Autor die Schrecken des Irak-Krieges, die Gluthitze in der Wüste und die Ängste der Soldaten und ihrer Angehörigen. Dies scheint auf den ersten Blick ein Widerspruch zu sein, Kevin Powers beweist aber eindringlich, auch das Grauen hat schöne Worte verdient und wird dadurch nur noch empathischer und bedrückender. Ich kann mich nicht erinnern in den letzten Jahren einen Roman gelesen zu haben, bei dem sich Schönheit und Gräuel so hervorragend ergänzten. Der Leser begleitet den Private John Bartle in der Zeit von 2003 bis 2009 und bekommt Einblicke ins Leben und Sterben der us-amerikanischen Kampfeinheit. Aber das Leben ist ein blanker Überlebenskampf und das Sterben ein Verrecken. Powers entreißt dem Irak-Krieg jede Art von Glorifizierung und Mythos, er stellt ihn dar, wie er ist, grauenvoll, brutal, unmenschlich. Diese Geschichte erzählt Kevin Powers nicht chronologisch, sondern wechselt zwischen den verschiedenen Zeitebenen. In den Kapiteln, die die Zeit nach Bartles Irakeinsatz betreffen, wird deutlich, dass der Krieg die Soldaten nicht nur physisch, sondern auch psychisch zerstört. Kevin Powers hat mit "Die Sonne war der ganze Himmel" ein beeindruckendes Romandebüt abgeliefert. Er schont den Leser nicht und führt sie sprachgewaltig in die Welt des Krieges, des Tötens und getötet Werdens, der Angst und des Schreckens. Dieser unglaublich intensive Roman hat mich tief berührt und nachhaltig beeindruckt. Dafür gibt es von mir eine unbedingte Leseempfehlung.

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Es hat sich nichts geänder
von einer Kundin/einem Kunden am 02.05.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Seit Erich Maria Remarques 2Im Westen nichts Neues" hat sich nicht viel geändert. Ja, die Waffentechnologie ist eine gänzlich andere. Aber die Grausamkeit des Krieges an sich bleibt, das Verheizen von Soldaten zum Wohl des Vaterlandes, und, im Falle des Irak-Krieges, zur Rettung der Bevölkerung sind gleich geblieben.... Seit Erich Maria Remarques 2Im Westen nichts Neues" hat sich nicht viel geändert. Ja, die Waffentechnologie ist eine gänzlich andere. Aber die Grausamkeit des Krieges an sich bleibt, das Verheizen von Soldaten zum Wohl des Vaterlandes, und, im Falle des Irak-Krieges, zur Rettung der Bevölkerung sind gleich geblieben. Powers schildert Krieg, seine Gefühle, sein Leben, sein Kampf ums Überleben. Die Frage der Rechenschaft: eine sinnlose. Mr. Bush lässt es sich gut gehen, auf seiner Ranch in Texas....

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Kein Kriegsbericht, sondern ein Roman über den Krieg
von Chariklia Agelidou aus Brühl am 01.04.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Ein schmales aber starkes Buch über den amerikanischen Irakkrieg. Powers lässt beim Erzählen immerwieder die Zeiten wechseln, was den Spannungsbogen hält. Sein Soldat erinnert sich schonungslos an seine Zeit an der Front und ist in der Jetztzeit anderseits gequält von Schuldfragen. Nicht nur ein wichtiges und gutes Buch für Amerika,... Ein schmales aber starkes Buch über den amerikanischen Irakkrieg. Powers lässt beim Erzählen immerwieder die Zeiten wechseln, was den Spannungsbogen hält. Sein Soldat erinnert sich schonungslos an seine Zeit an der Front und ist in der Jetztzeit anderseits gequält von Schuldfragen. Nicht nur ein wichtiges und gutes Buch für Amerika, sondern für jeden, der die Dinge, die auf der Welt passieren hinterfragt. Powers Kunst ist es durch scheinbar kleine Vorkommnisse auf grosse und existenzielle Dinge hinzuweisen.

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Kein leichtes Buch
von einer Kundin/einem Kunden am 25.03.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Fast täglich hört und liest man in den Nachrichten von diversen Kampfeinsätzen im Krieg gegen den Terror. Die Schauplätze wechseln (Afghanistan, Irak...) und bleiben für uns dennoch meist sehr abstrakt. Das Fernsehen holt zwar die Bilder heran, gibt den Geschehnissen jedoch einen unwirklichen Charakter. Kevin Powers Roman dagegen schafft Unmittelbarkeit.... Fast täglich hört und liest man in den Nachrichten von diversen Kampfeinsätzen im Krieg gegen den Terror. Die Schauplätze wechseln (Afghanistan, Irak...) und bleiben für uns dennoch meist sehr abstrakt. Das Fernsehen holt zwar die Bilder heran, gibt den Geschehnissen jedoch einen unwirklichen Charakter. Kevin Powers Roman dagegen schafft Unmittelbarkeit. Zwischen 2004 und 2005 war er selbst im Irak stationiert und so gelingt es ihm die anonymisierende Distanz zu überwinden. Herausgekommen ist bei seiner Arbeit ein aufrüttelndes aber auch unangenehmes Buch. Powers beschönigt nichts. Er stellt die amerikanischen Soldaten nicht als die heldenhaften Befreier dar. Seine Protagonisten wanken durch die Unmenschlichkeiten des Schlachtfeldes, werden zum gedrillten Werkzeug, und selbst nach der Rückkehr in die Heimat noch vom Nachhall ihrer Taten verfolgt. „Die Sonne war der ganze Himmel“ ist ein wichtiges Buch, welches nicht nur in den USA für Diskussionen sorgen dürfte.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein erschütternder autobiographischer Roman der zeigt was der Krieg aus einem Menschen macht und wie er ihn psychologisch deformiert. Realitätsnah und bestürzend geschrieben.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Eine unfassbare Freundschaft und ihre Folgen...

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Krieg und Trauma
von einer Kundin/einem Kunden am 26.04.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Ich habe mich beim Lesen dieses Buches häufig an die furchtbaren Schilderungen aus den Schützengräben des ersten Weltkrieges erinnert gefühlt. Wer sich dem stellen will, was auch heutige Kriege mit Menschen anrichten, erfährt es hier unmittelbar und mit quälender Genauigkeit. Der Autor, der selbst als Soldat im Irak-Krieg gekämpft hat,... Ich habe mich beim Lesen dieses Buches häufig an die furchtbaren Schilderungen aus den Schützengräben des ersten Weltkrieges erinnert gefühlt. Wer sich dem stellen will, was auch heutige Kriege mit Menschen anrichten, erfährt es hier unmittelbar und mit quälender Genauigkeit. Der Autor, der selbst als Soldat im Irak-Krieg gekämpft hat, verarbeitet seine Erinnerungen zu einem Roman, der ein gänzlich anderes Bild der amerikanischen Kriegseinsätze zeigt, als es in den oft ästhetisierenden Fernsehberichterstattungen geschieht. Es ist ein Buch über junge Menschen in einem Krieg, dessen Sinn ihnen verschlossen bleibt, und der sie zerstört, auch wenn sie ihn überleben. Nie sentimental, aber ergreifend und mit sprachlicher Schönheit und großer Bilderkraft erzählt. Ein beeindruckendes Buch gegen den Krieg.

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Ein verhängnisvolles Versprechen
von einer Kundin/einem Kunden am 28.03.2013
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Bartle und Murph sind zwei junge amerikanische Soldaten, die gemeinsam in den Irak-Krieg ziehen. Kaum dem Teenageralter entwachsen, müssen sie Menschen töten und Dinge mitansehen, auf die niemand sie vorbereitet hat. Als sie zusammen die Grundausbildung absolviert haben, hat Bartle Murphs Mutter versprechen müssen, auf ihren Sohn aufzupassen und... Bartle und Murph sind zwei junge amerikanische Soldaten, die gemeinsam in den Irak-Krieg ziehen. Kaum dem Teenageralter entwachsen, müssen sie Menschen töten und Dinge mitansehen, auf die niemand sie vorbereitet hat. Als sie zusammen die Grundausbildung absolviert haben, hat Bartle Murphs Mutter versprechen müssen, auf ihren Sohn aufzupassen und für seine sichere Heimkehr zu sorgen. Wie man bereits auf den ersten Seiten erfährt, hat Murph es nicht geschafft und ist irgendwo in oder um die Stadt Al Tafar gefallen. Wie es zu Murphs Tod kommt und wie es der traumatisierte und psychisch gebrochene Bartle wieder in die Heimat schafft, davon handelt dieser intensive und literarisch feinfühlige Antikriegsroman. Kein perfektes Buch - manches hätte ich mir näher ausgeführt gewünscht -, alles in allem aber ein klarer 4-Sterne-Kandidat.

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