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Die stille Revolution

Führen mit Sinn und Menschlichkeit

(2)
Führung ist Dienstleistung und kein Privileg


Ein erfolgreicher Mensch ist nicht unbedingt glücklich, aber ein glücklicher Mensch ist erfolgreich. Eine Lebensweisheit, die Bodo Janssen auf die harte Tour gelernt hat: Als Student wurde er entführt – eine Grenzerfahrung, die den Unternehmersohn auf seine schiere Existenz zurückgeworfen hat. Als er später ins elterliche Unternehmen einstieg, ergab eine Mitarbeiterbefragung niederschmetternde Ergebnisse: ein anderer Chef sollte her. Bodo Janssen begann umzudenken, radikal. Und er entwickelte völlig neue Formen der Unternehmensführung – Grundsätze, die genug Sprengstoff in sich tragen, um unser Verhältnis zueinander in der gesamten Gesellschaft zu verändern. Einer seiner Glaubenssätze: »Wenn jemand als Führungskraft etwas verändern möchte, ist er gut damit beraten, zunächst und ausschliesslich bei sich selbst anzufangen.«


Portrait
Bodo Janssen studierte BWL und Sinologie und stieg im Anschluss ins elterliche Hotel-Unternehmen ein. Nachdem sein Vater bei einem Flugabsturz ums Leben gekommen war, übernahm er die Führung der Hotelkette. Als er bei einer Mitarbeiterbefragung vernichtende Ergebnisse erhalten hatte, beschloss er, für eineinhalb Jahre ins Kloster zu gehen. Nach dieser Zeit der inneren Einkehr leitete er in seinem Unternehmen einen Paradigmenwechsel ein mit dem Ziel, eine authentische Unternehmenskultur zu entwickeln, in der jeder Mitarbeiter im Unternehmen das leben kann, was ihm als Mensch wichtig ist.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kopiergeschützt i
Seitenzahl 288, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 21.03.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783641171629
Verlag Ariston
Verkaufsrang 12.518
eBook (ePUB)
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Kundenbewertungen


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Das Buch ist ein Knaller!
von einer Kundin/einem Kunden aus Münster am 24.03.2016

Das Buch habe ich in einem Rutsch durchgelesen. An einigen Stellen sind mir die Tränen gekommen, weil mich das, was Bodo Janssen beschrieben hat, wirklich tief berührt hat. Ich finde es unglaublich mutig, mit welcher Ehrlichkeit und Klarheit er seinen Werdegang beschreibt und es ihm dabei vollkommen gleichgültig ist,... Das Buch habe ich in einem Rutsch durchgelesen. An einigen Stellen sind mir die Tränen gekommen, weil mich das, was Bodo Janssen beschrieben hat, wirklich tief berührt hat. Ich finde es unglaublich mutig, mit welcher Ehrlichkeit und Klarheit er seinen Werdegang beschreibt und es ihm dabei vollkommen gleichgültig ist, wie irgendjemand das beurteilt, Hut ab dafür!!! Menschen grundsätzlich wertzuschätzen, an sie zu glauben und sie so zu behandeln, als wären sie schon die, die sie sein könnten, lässt diese über sich hinauswachsen. Denn es braucht ein völliges Umdenken, um wegzukommen von der Defizitorientierung, mit der wir in den westlichen Gesellschaften von klein auf aufwachsen, hin zu einer Potenzialorientierung. Umso mehr finde ich seinen Weg bewundernswert und ich werde sicherlich meinen Teil dafür tun, dass das Buch gerade bei Führungskräften bekannt wird. Der von ihm beschriebene Weg ist aus meiner Sicht der einzige, der auf Dauer Erfolg und Glück für alle Beteiligten mitbringt, Mitarbeiter, Kunden, Geschäftspartner, das Unternehmen und die Gesellschaft. Und Bodo Janssen schafft es mit seiner authentischen und wohlwollenden Art, dass die Botschaft nicht nur im Verstand, sondern im Herzen ankommt! Vielen Dank dafür!!!

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Der gute Mensch und das Glück
von einer Kundin/einem Kunden aus Emden am 14.04.2016

Autorin: Ute Lipperheide --- Emder Zeitung Ein Tunichtgut, einer, der mit einem goldenen Löffel im Mund geboren wurde und für den Selbstdarstellung ein wichtiger Teil seines Lebens war: So beschreibt sich der Emder Unternehmer Bodo Janssen (Upstalsboom-Gruppe) und seine ersten Jahre als Student in Hamburg. Student, Barkeeper, Model: Sein Lebenswandel... Autorin: Ute Lipperheide --- Emder Zeitung Ein Tunichtgut, einer, der mit einem goldenen Löffel im Mund geboren wurde und für den Selbstdarstellung ein wichtiger Teil seines Lebens war: So beschreibt sich der Emder Unternehmer Bodo Janssen (Upstalsboom-Gruppe) und seine ersten Jahre als Student in Hamburg. Student, Barkeeper, Model: Sein Lebenswandel klingt wie aus einem Hochglanzmagazin - schicke Autos, Alkohol und was sonst noch so dröhnt. Und jede Menge High Society. 1998 der Bruch: Bodo Janssen wird entführt. Scheinhinrichtungen, unerfüllbare Lösegeldforderungen, Befreiung in letzter Minute. Tage, die das Leben des Jet-Setters vollkommen umkrempelten. „Heute bin ich dankbar für Krisen, für jede Krise und insbesondere für die meiner Entführung”, schreibt Janssen in seinem Sachbuch „Die stille Revolution - Führen mit Sinn und Menschlichkeit”. Das klingt zunächst unglaublich. „Denn Krisen sind für mich zu Wegbereitern eines glücklichen Lebens und des Erfolgs geworden”, führt er weiter aus. Vor der Entführung spielte sich Bodo Janssens Leben an der Oberfläche ab, Äußerlichkeiten waren der Maßstab. Und auch bei der zweiten Krise, eine, die an Bodo Janssen als Unternehmer geknüpft war und die ihm zeigte, dass seine Mitarbeiter alles andere als zufrieden mit dem Führungsstil bei Upstalsboom waren, fasst er ebenfalls unter der Rubrik „Äußerlichkeiten” zusammen: „Bei der unternehmerischen Krise, die an meine Person geknüpft war und ist, besteht die Oberflächlichkeit in einer perfekten Außendarstellung und in einem kurzfristigen, möglichst hohen Profit.” „Bodo, Du hättest Pastor werden sollen”, wird Janssens Ehefrau Claudia in diesem Buch zitiert. Diesem Vergleich kann der Leser sich nicht ganz verschließen. Janssen hat Sendungsbewusstsein, stellenweise erinnern seine Ausführungen an eine Predigt. Dies aber im positiven Sinn. Es geht ihm nicht darum, die Menschen mit Zwang zu überreden, ihnen etwas zu verbieten oder sie zu lenken. Janssen setzt auf Beispiele. Er verlangt allen etwas ab, sich selbst am meisten, und das macht seine Überzeugung so überzeugend. Vorbild sein, leben, wovon er beseelt ist und die Menschen dabei emotional berühren, sind sein Rezept, um Menschen auf seinem Weg mitzunehmen. Dabei indoktriniert er nicht, Bodo Janssen spielt mit Bildern, die erheblich kraftvoller sind als Argumente: „Ich möchte später in meinem Ohrensessel sitzen und meinen Enkelkindern Geschichten von glücklichen Menschen erzählen können.” Diese heile Welt wie in einem Kinderbuch, wer möchte sie nicht? Bodo Janssen will selber seinen Beitrag dazu leisten. Mag er ein Fantast, ein Spinner, ein Träumer in den Augen seiner Kritiker sein - er versucht es dennoch. Hilfe für Ruanda, soziales Engagement seiner Mitarbeiter, von der Firma gefördert, Auszubildende, denen etwas zugetraut wird, mit denen er auf den Kilimandscharo steigt, Vorgesetzte, die statt Druck mit Verständnis handeln sollen, Weiterbildung für alle, und zwar nicht nur auf dem beruflichen Feld. Menschenbildung, hin zum besseren Menschen, zu mehr Miteinander, alle diese Vorstellungen pflanzt Janssen in die Köpfe seiner Mitarbeiter und macht sie zur Unternehmensphilosophie. Eine Familie statt einer Firma. Und der Erfolg gibt ihm recht. Unglaublich für die, die auf das altbewährte Führungsmodell bauen. Vertrauen, Offenheit - eine schonungslose Ehrlichkeit, die alle Kritiker entwaffnet. Da ist kein Arg zu spüren, keine Hinterhältigkeit. Das alles kann nur aus einer tiefen Menschenliebe entspringen. Zwischen den Zeilen lugt sie überall hervor. Respekt vor der Schöpfung könnte es genannt werden. Sicher, ein wenig pastoral ist das schon. Sendungsbewusstsein zwischen zwei Buchdeckeln . Es geht um Menschenführung auf eine andere Art, als sie bisher in Lehrbüchern der Ökonomen zu finden ist. Janssen berichtet von seiner „Erleuchtung”. Im Kloster fand er zu sich. Auch das beschreibt er eindrucksvoll, ohne Scheu, sich als verletzlichen Menschen zu präsentieren. Er meditiert, er spart seine Schwächen nicht aus, zeigt seine Ängste und hinterfragt sich. Genau dies macht das Buch - obwohl es ein Sachbuch ist - so spannend. Fast wie ein Roman liest es sich. Seite für Seite hat der Leser das Gefühl, diesem Bodo Janssen näherzukommen. So nah, dass man seine Zeilen immer wieder gerne zur Hand nimmt und in einen stillen Dialog mit ihm und seinen Thesen tritt . Philosophie zum Anfassen könnte man das nennen. Kaum finden sich abgedroschene Phrasen in diesem Buch. Die, die es gibt, sind so aktuell und in den Sprachalltag eingebunden, dass sie nicht ins Gewicht fallen. Es geht in diesem Buch nicht um Literatur, sondern um Anschauung. Hinter der „stillen Revolution” steht kein Autor, der um jede Formulierung kämpft, der jedes Wort auskostet. Bodo Janssen kommt so herrlich uneitel daher. So etwas gibt es doch gar nicht? Doch das gibt es, aber es klingt wie im Märchen und wirkt für diese Welt zu gut. Wo stehen wir? Was liegt in unserer Hand? Wie sehr sind wir von unseren Egoismen gesteuert? Bodo Janssen versucht Antworten zu geben und Modelle aufzuzeigen, wie es auch funktionieren kann. Glücklich sein, das wollen wir doch alle. Aber wie wird man das? Mit der Befriedigung der eigenen Bedürfnisse klappt es nicht, weiß Bodo Janssen dem Leser zu berichten. Zum Glücklichsein braucht es andere Menschen. Nur wer gibt, der bekommt, könnte es kurz zusammengefasst lauten. Bodo Janssen gibt mit seinem Buch Denkanstöße und setzt sich hinweg über die These, der Mensch ist des Menschen Wolf. Auch wenn es auf Dauer nicht funktioniert: Alleine, dass es einer versucht, einen anderen Weg einzuschlagen und den Menschen in den Chefetagen einen so gänzlich anderen Führungsstil präsentiert, lässt alle die hoffen, die sich den Glauben an das Gute und an gemeinschaftliches Handeln, trotz aller unerfreulichen Erfahrungen und grausamster Erkenntnisse, bewahrt haben. Autorin: Ute Lipperheide --- Emder Zeitung

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