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Die Stimmen über dem Meer

Roman

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Eigentlich wollte die Halbfranzösin und Übersetzerin Morgane ihr geerbtes Häuschen nur rasch verkaufen und zurück nach Deutschland. Doch mit dem Haus hat sie auch Schulden geerbt - und die alte Paulette, der Morganes Tante angeblich ein lebenslanges Wohnrecht zugesichert hat. Ausserdem bemerkt Morgane gleich am ersten Tag: Diese raue, wunderschöne Landschaft löst etwas in ihr aus und die bretonische Sagenwelt scheint auch ihre Geschichte zu erzählen. Kein Wunder: Hier ganz in der Nähe ist ihre Mutter aufgewachsen und bei einem mysteriösen Badeunfall ums Leben gekommen. Morgane bleibt und beschliesst zu kämpfen: um ihr Haus, ihre Unabhängigkeit und um die Wahrheit über den Tod ihrer Mutter zu erfahren. Sie findet Freunde und verliert eine Liebe. Sie findet Antworten und droht den Glauben an ihren Traum zu verlieren. Aber Morgane hat auch die bretonische Sturheit geerbt...
Portrait
Bettina Storks, geboren 1960 in Waiblingen, lebt in Bodman-Ludwigshafen am Bodensee. Sie studierte Germanistik, Deutsche Philologie und Kulturwissenschaften und promovierte sich 1994 an der Universität Freiburg über die Prosa Ingeborg Bachmanns. Danach war sie mehrere Jahre als Redakteurin beschäftigt. 2007 begann sie mit dem Schreiben belletristischer Texte und erhielt im Jahre 2008 ein Stipendium vom Förderkreis Deutscher Schriftsteller Baden-Württemberg.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 05.10.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8270-1252-4
Verlag Berlin Verlag
Maße (L/B/H) 187/138/34 mm
Gewicht 479
Buch (Paperback)
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Himmel und Erde
von einer Kundin/einem Kunden aus Mülheim am 09.10.2015

»Das Haus hatte ihre Seele berührt, das Meer, der Wind, die Landschaft ihrer Kindheit. Der einzige Ort auf der Welt, an dem Morganes Mutter in jeder Welle, die ans Ufer schwappte, spürbar war.« Finistère, ein kleiner Küstenort in der Bretagne. Ein altes Steinhaus an den Klippen hat Morganes Tante Fanny... »Das Haus hatte ihre Seele berührt, das Meer, der Wind, die Landschaft ihrer Kindheit. Der einzige Ort auf der Welt, an dem Morganes Mutter in jeder Welle, die ans Ufer schwappte, spürbar war.« Finistère, ein kleiner Küstenort in der Bretagne. Ein altes Steinhaus an den Klippen hat Morganes Tante Fanny ihr dort hinterlassen. Seit vielen Jahren war Morgane nicht mehr dort gewesen, schon lange mied sie den Ort, mit dem sie so viele glückliche Kindheitserinnerungen verband. Den Ort, an dem ihre Mémé ihr so viele wundervolle Geschichten erzählt hatte, den Ort, den sie so oft gemeinsam mit ihrer Mutter, einer gebürtigen Bretonin besucht hatte. Und an dem ihre Mutter eines Tages bei einem Badeunfall ums Leben gekommen war. Eigentlich will Morgane nur ihr Erbe antreten, das Haus dann verkaufen und nach Deutschland zurückkehren. Aber das Meer und die ganz eigene Landschaft üben einen starken Reiz aus, dem sich die Halbbretonin nicht entziehen kann. Was, wenn sie hierbleibt? Ein neues Leben beginnt? Wenn sie endlich versucht, die Wahrheit über den mysteriösen Tod ihrer Mutter herauszufinden? Was für ein Buch! Ich sitze hier, habe es beendet, zugeklappt und bekomme es nicht aus meinem Kopf. Immer noch schwingt seine ganze Atmosphäre in mir, immer noch habe ich das warme Gefühl im Bauch, das sich beim Lesen eingestellt hatte. Bettina Storks hat es mit wundervollen Worten geschafft, die Küste der Bretagne vor meinem geistigen Auge entstehen zu lassen. Ich war noch nie dort und habe doch das Gefühl, als müsste ich mich auskennen, würde ich jetzt dorthin fahren. (Was ich übrigens am liebsten sofort tun würde ;-) So, wie sie die raue Schönheit der Landschaft beschreibt und den besonderen Charme der Bretonen, vermute ich, dass sie die Gegend sehr lieben muss. »Die Menschen hier sind anders. Sehr direkt. Sie sagen, was sie meinen, und sie meinen, was sie sagen. Dies ist nicht Paris, hier ist ein anderes Frankreich, die wahre Bretagne, Madame … Sie müssen hinter die touristische Maske blicken, um uns zu finden. Hier sind die Rebellen zu Hause, die Kämpfer. Sie werden sich an diesen Menschenschlag gewöhnen und uns, wenn es erst einmal so weit ist, nicht mehr missen wollen.« Sehr intensiv begleitet der Leser Morgane auf ihrem Weg. Einem Weg, der nicht nur zur Wahrheit führt, sondern auch zu sich selbst. Deutlich spürt man, was der plötzliche Tod der Mutter bei der damals Zehnjährigen angerichtet hat. Wie all die unbeantworteten Fragen eine Wunde rissen, die bis zum heutigen Tag nicht heilen konnte. Wird die Wahrheit ihr helfen können? Oder vielleicht alles noch schlimmer machen? Wie kann es sein, dass sie hier immer wieder Menschen begegnet, die mehr über ihre Mutter wissen, als sie selbst? Bis zum Ende wird Morgane – und der Leser mit ihr – eine Achterbahn der Gefühle durchleben. Sie wird hoffen und verzweifeln, neu anfangen und aufgeben, glücklich sein und trauern. Neue Menschen werden in ihr Leben treten, neue Beziehungen werden entstehen, andere sich verändern oder enden. Das Ende wird sie mit einer Gewissheit belohnen, die auch dem Leser in chaotischen Zeiten Mut machen und den Blick in die Zukunft erleichtern kann. Fazit: Ganz großes Kino! Ein wundervolles Leseerlebnis, das ich nur empfehlen kann. »Nirgendwo auf der Welt liegen Himmel und Erde so nah beieinander wie in der Bretagne.«

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Morgane und die Nebel der Vergangenheit
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Morgane Schneider, Ende dreißig, frisch getrennt, Halbbretonin-Halbdeutsche und Übersetzerin französischer Belletristik macht sich auf nach Frankreich, um dort im äußersten Zipfel der Bretagne, im Finistère, ein geerbtes Haus zu verkaufen. Erst vor Ort, in einem kleinen, verschlafenem Fischerort, den Füller schon in der Hand, erfährt sie, dass das Haus in... Morgane Schneider, Ende dreißig, frisch getrennt, Halbbretonin-Halbdeutsche und Übersetzerin französischer Belletristik macht sich auf nach Frankreich, um dort im äußersten Zipfel der Bretagne, im Finistère, ein geerbtes Haus zu verkaufen. Erst vor Ort, in einem kleinen, verschlafenem Fischerort, den Füller schon in der Hand, erfährt sie, dass das Haus in zweifacher Weise belastet ist. Zur Immobilie hat ihr ihre Tante Fanny leider auch eine Bankforderung von 20.000 Euro und eine kauzige, wortkarge ältere Dame, ihre Freundin Paulette vermacht, der sie ein Wohnrecht auf Lebenszeit zugestanden haben soll. Morgane entscheidet sich mehr aus Trotz, eine Eigenschaft mit der sie wenig erwachsen auf vermeintliche Einmischungsversuche männlicher Ratgeber reagiert, als aus Überzeugung für ihr Haus. Mit dem alten, auf einem Felsen über dem Meer liegenden Haus, das seit Generationen im Besitz ihrer bretonischen Familie ist, kommen die verblassten Erinnerungen an ihre Kinderzeit. In dieser ließ ihre Mutter wie eine Getriebene oft alles stehen und liegen, um, nur mit Morgane, in diesen Landstrich der schweigsamen Menschen zu reisen. Die raue, wunderschöne Landschaft erweckt bald den verkümmerten Teil ihrer Persönlichkeit, der durch den mysteriösen Badeunfall ihrer Mutter, der sie als Zehnjährige aus dem Paradies der Mythen und Sagen vertrieben hat, zum Leben. Sie findet Antworten auf Fragen, von denen sie gar nicht wusste, dass sie sich diese stellt, verliert eine Liebe und wird von ganz viel neuer Liebe umschlossen. Trotz aller ihr unüberwindbar erscheinen Hindernisse besinnt sich Morgane auf die ihr innewohnenden Stärke, die mit jedem Hindernis, dass sich ihr in den Weg stellt, nach jeder zweifelnden Gegenwehr wächst, und die Angst zu scheitern in ihre Schranken weist. Man kann DIE STIMMEN ÜBER DEM MEER von Bettina Storks als einen Emanzipationsroman einer Zerrissenen lesen. Dazu war es für mich aber zu vorhersehbar in seinem Handlungsablauf, glichen die Protagonisten zu sehr den immer gleichen Stereotypen der Frauenwelt: Da ist Morgane, körperlich wie geistig ausgezerrt, die wie ihre Namensgeberin, die Heldin der Nebel von Avalon, ihren persönlichen Kampf gegen die über sie verfügenden Männer führt, und ihre eigentliche Gegnerin nicht erkennt. Oder ihre Freundin, ihr Pendant, die sinnliche Annick, ein Vollweib und begnadete Geniesserin auf allen Gebieten. Eine Königin der Liebe, die auf der Suche nach der Huldigung des Einen, für den auch sie die Einzige ist, bei jedem geküssten Frosch die innere Stärke hat, nach einem kurzen, tränenreichen Schütteln aufzustehen und auf den nächsten Prinzen zu hoffen, an dem sie mehr die Leidenschaft der Gefühle schätzt als ihn wirklich zu brauchen. Dann waren da die Nebenfiguren der Handlung: die kauzige Paulette, der Ex, der zu viel sagte, der Liebhaber, der nichts sagen wollte, der geheimnisvolle Mann in schwarz aus der Vergangenheit ihrer Mutter, und natürlich Filou, dieser, die antagonistischen Charaktere vereinigende, wunderbare Hund. Fürwahr ein charmantes Grüppchen, aber um mich wirklich fesseln zu können, ein doch sehr typisches Beiwerk. Die weibliche Selbstbefreiung außer acht, liest sich dieser Roman für mich als eine besondere Liebesgeschichte. Eine Art literarischer Liebeserklärung an diese wundersame, von Mythen und Sagen beherrschte Region, an die raue und karge Landschaft, die eine gewisse Ähnlichkeit mit ihren Bewohnern nicht leugnen kann, von der man sich aber nicht täuschen lassen sollte, an die Kulinarik im Glas und auf dem Teller und an das wilde, alles beherrschende, unbezähmbare Meer. So wunderschön beschrieben, dass es einem Kurzurlaub gleich kommt.

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