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Die tödliche Tugend der Madame Blandel / Gardienne Lucie Bd. 1

Kriminalroman. Originalausgabe

(16)
Gardienne Lucie: Ordnung geht über Leichen
Paris, Place des Vosges: Seit vielen Jahren wacht die Gardienne Lucie über das Wohl des Hauses Nr. 3 und seiner Bewohner. Als die Leiche der kaltherzigen Vanessa Blandel aus der Seine geborgen wird, befürchtet Lucie das Schlimmste. Denn sie hat in der Wohnung der Blandels Spuren verwischt - und Kommissar Legrand wird sie für die Täterin halten! Es steht Spitz auf Knopf. Lucie muss unbedingt vor der Polizei herausfinden, wer Vanessa auf dem Gewissen hat …
Rezension
"Dank Paris und seiner Heldin Lucie macht das Krimidebüt der Heidelbergerin Marie Pellissier richtig Spass." BRIGITTE, aus: "Die 30 besten Bücher für den Sommer"
Portrait
Marie Pellissier, 1971 geboren, verliebte sich mit Anfang zwanzig in die Stadt Paris, wo sie viele Jahre verbrachte. "Die tödliche Tugend der Madame Blandel" ist ihr erster Kriminalroman. Heute lebt die Autorin mit ihrer Familie in Heidelberg.
… weiterlesen
Beschreibung

Produktdetails


Einband Klappenbroschur
Seitenzahl 336
Erscheinungsdatum 12.05.2014
Serie Gardienne Lucie 1
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-35767-9
Verlag Diana Verlag
Maße (L/B/H) 187/120/32 mm
Gewicht 317
Buch (Klappenbroschur)
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Kundenbewertungen


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16 Bewertungen
Übersicht
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Die tödliche Tugend der Madame Blandel
von dorli am 13.06.2014

Paris. Lucie Ferreira ist Gardienne des Hauses Nr. 3 am Place des Vosges – und sie nimmt diesen Hausmeisterposten ausgesprochen ernst. Leider schießt sie mit ihrer Fürsorge für die Bewohner ein wenig über das Ziel hinaus, als sie unbefugt die Wohnung der Familie Blandel betritt und deren Schlafzimmer aufräumt... Paris. Lucie Ferreira ist Gardienne des Hauses Nr. 3 am Place des Vosges – und sie nimmt diesen Hausmeisterposten ausgesprochen ernst. Leider schießt sie mit ihrer Fürsorge für die Bewohner ein wenig über das Ziel hinaus, als sie unbefugt die Wohnung der Familie Blandel betritt und deren Schlafzimmer aufräumt – sie wollte doch nur, dass Monsieur Blandel nichts vom Seitensprung seiner Frau bemerkt. Doch jetzt ist Vanessa Blandel tot – ermordet! Lucie bekommt es mit der Angst zu tun, hat sie möglicherweise wichtige Spuren verwischt? Um nicht selbst als Täter ins Visier der Polizei zu geraten, begibt sie sich auf Mördersuche… „Die tödliche Tugend der Madame Blandel“ von Marie Pellissier lässt sich zügig lesen. Ich war schnell mittendrin im Geschehen und habe mich am Place des Vosges sofort wohlgefühlt. Der Krimi hat eine Menge Pariser Flair und französische Lebensart im Gepäck. Lucie ist eine sehr herzliche, liebenswerte ältere Dame, die möchte, dass alles in „ihrem Haus“ seine Ordnung hat. Daher rückt sie gern die Dinge gerade, die ihrer Meinung nach in Schieflage geraten sind. Doch durch ihre Ordnungsliebe katapultiert sie sich selbst in eine prekäre Lage, versucht zu retten, was zu retten ist und stolpert dadurch von einem Schlamassel in den nächsten. Alles gerät durcheinander, ihre eigentlichen Aufgaben bleiben auf der Stecke, sie vergisst sogar ihren Hochzeitstag. Es ist einfach herrlich zu beobachten, wie sie als ganz und gar unerfahrene Ermittlerin versucht, im Rahmen ihrer Möglichkeiten an die nötigen Informationen zu kommen, um den Mörder dingfest zu machen. Marie Pellissier schickt in diesem Krimi nicht nur eine toughe Ermittlerin ins Rennen, sondern auch einen sehr raffinierten Mörder, der ausgeklügelt und durchdacht handelt – es geht hier weder brutal noch blutig zu. Schwierigkeiten hatte ich mit der Figur des Kommissars Legrand. Bis zum Ende des Krimis hatte ich kein klares Bild von ihm vor Augen. Ist er der miesepetrige Kollege? Ein überheblicher Besserwisser? Oder einfach nur der Trottel in dieser Geschichte? Er hat so viele unterschiedliche Eigenschaften, dass ich ihn einfach nicht einordnen konnte und das Gefühl hatte, ihn nicht wirklich kennengelernt zu haben. „Die tödliche Tugend der Madame Blandel“ ist ein Krimi, der nicht mit atemberaubender Spannung, sondern mit charmantem Witz daherkommt. Das Lesen hat Spaß gemacht, ich habe mich durchweg gut unterhalten gefühlt.

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Französicher, unblutiger Krimi mit viel Flaire und Witz
von Lasszeilensprechen aus Lübeck am 08.11.2015

Paris, Place de Vosges: Lucie ist die gute Seele und Hausmeisterin des Hauses Nr. 3. Sie mischt sich gerne in die Belange der Anwohner ein, aber diesmal bringt sie ihr ausgeprägtes Helfersyndrom in Gefahr: Sie beseitigt kurzerhand bei einer der Bewohner die Spuren eines Ehebruchs - leider wird diese... Paris, Place de Vosges: Lucie ist die gute Seele und Hausmeisterin des Hauses Nr. 3. Sie mischt sich gerne in die Belange der Anwohner ein, aber diesmal bringt sie ihr ausgeprägtes Helfersyndrom in Gefahr: Sie beseitigt kurzerhand bei einer der Bewohner die Spuren eines Ehebruchs - leider wird diese Nachbarin am Folgetag tot aus der Seine geborgen. Lucie hat ein schlechtes Gewissen, hat sie doch womöglich Spuren des Täters verwischt. Die Polizei nimmt langsam ihre Spur auf und so gerät auch Lucie in Verdacht. Lucie schickt die Polizei auf eine falsche Fährte, um selbst den Täter dingfest zu machen… Lucie arbeitet seit mehreren Jahrzehnten als Gardienne ihres Hauses. Sie weiß über alles Bescheid, was sich im Haus abspielt und übernimmt gerne Tätigkeiten, die nicht zu ihrem Aufgabenfeld gehören. Die Bewohner schätzen sie, bis auf die arrogante Bewohnerin Vanessa, die ihr das Leben schwer macht. Als diese tot aufgefunden wird, ist Lucies Ermittlerdrang trotz allem geweckt. Die Beschreibung Paris‘ ist wirklich mit viel Liebe zum Detail. Marie Pellissier weiß es, den Leser direkt in die Stadt der Liebe zu versetzen. Das Buch schwankt zwischen einen Krimi und einem Roman, der das Familienleben von Lucie betrachtet. Dieser Mix geht in diesem Buch aber völlig auf. Auch wenn es phasenweise ruhig ist, plätschert das Buch nicht belanglos rum. Ich habe die Geschichte zu jeder Zeit gerne gelesen und auch der Fall selbst ist interessant und nicht von Anfang an vorhersehbar. Kommissar Legrand ist wunderbar mürrisch und ein guter Kontrast zu der gutmütigen Lucie. Die vielen Nebencharaktere bekommen alle ihre eigene Geschichte, sodass sie keine gesichtslosen Figuren bleiben. Was mir sehr gut gefallen hat, ist, dass das Buch mal nicht mit einem Mord beginnt, sondern man die relevanten Personen und auch das Mordopfer erst einmal kennenlernt. Das Buch ist sehr humorvoll geschrieben, einige Szenen sind allerdings etwas zu überspitzt und erinnern eher an eine Komödie. „Die tödliche Tugend der Madame Blandel“ ist ein französischer Krimi mit viel Charme und Witz und beweist, dass Krimis nicht immer blutig sein müssen. Ein unterhaltsames Buch, welches man gerne an einem Sonntagnachmittag mit auf die Couch nimmt. Ich freue mich auf den nächsten Teil, der bereits in meinem Regal steht, und vergebe 5 Sterne.

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Rezension zu "Die tödliche Tugend der Madame Blandel"
von Zsadista am 05.02.2015

Paris, Place des Vosges Nr. 3. Lucie ist dort seit über 40 Jahren Gardienne, zu Deutsch Hausmeisterin. Das aber mit Leib und Seele. Sie ist zu jeder Zeit für jeden mit seinen Problemchen da. Lucie ist die Seele des Hauses. Nur mit diesen neureichen Blandels kommt sie nicht klar.... Paris, Place des Vosges Nr. 3. Lucie ist dort seit über 40 Jahren Gardienne, zu Deutsch Hausmeisterin. Das aber mit Leib und Seele. Sie ist zu jeder Zeit für jeden mit seinen Problemchen da. Lucie ist die Seele des Hauses. Nur mit diesen neureichen Blandels kommt sie nicht klar. Schon gar nicht, als sie den Seitensprung von Madame Vanessa Blandel heraus bekommt. Um die Ehe der beiden nicht zu zerstören verschweigt sie diese Entdeckung. Doch dann wird Vanessa tot aus der Seine gezogen. Das kann Lucie nicht auf sich sitzen lassen und beginnt mit ihren eigenen Ermittlungen. Denn wer weiß schließlich mehr von den Mietern des Hauses als sie? Und Lucies Meinung nach macht der Kommissar ja schließlich seine Arbeit auch nicht richtig. Da bleibt ihr quasi ja nichts anders übrig, als den Fall selbst zu lösen. „Die tödliche Tugend der Madame Bladel“ ist ein wunderbarer Krimi mit Humor. Er ist die Art alter Krimi in dem die Protagonisten im Vordergrund stehen und kein blutiger Mord. Die Dame Lucie erinnerte mich etwas an Mrs. Marple und ihre Fälle. Herrlich sympathisch und eine Schnüffeltante in Person. Der Schreibstil ist flott und man mag das Buch gar nicht mehr aus den Händen legen. Der Roman ist perfekt für gemütliche Abende auf dem Sofa oder als spannende Strandlektüre. Der Inhalt versprüht den Pariser Charme, warmherzige Personen, viel schmunzeln und blumige Bilder. Allerdings weder Gewalt, Blut oder andere Abartigkeiten die in heutigen Krimis gerne veranschaulicht werden. Daher kann ich das Buch nur weiter empfehlen, denn mir hat es eindeutig gefallen.

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Tolles Pariser Flair
von Beate Senft aus Ludwigshafen am Rhein am 05.06.2014

Lucie lebt seit vielen Jahren am Place des Vosges Nr. 3 in Paris und wacht dort als Gardienne über die Bewohner des Hauses und kümmert sich liebevoll um sie. Besonders Justinien ist sie liebevoll zugetan, hat sie ihn doch schon als Kind betreut und mag seine Mutter Georgette sehr... Lucie lebt seit vielen Jahren am Place des Vosges Nr. 3 in Paris und wacht dort als Gardienne über die Bewohner des Hauses und kümmert sich liebevoll um sie. Besonders Justinien ist sie liebevoll zugetan, hat sie ihn doch schon als Kind betreut und mag seine Mutter Georgette sehr gerne. Darum denkt sie auch nicht lange darüber nach als sie seine Wohnung in schlimmem Zustand vorfindet und räumt kurzerhand auf. Was sich als großer Fehler erweist. Denn Justiniens Frau Vanessa wurde ermordet und Lucie hat aus versehen die Spuren beseitigt. Weil sie große Angst hat von der Polizei wegen Behinderung der Ermittlungen verhaftet zu werden, setzt sie alles daran um diesen Fall aufzuklären und gerät plötzlich selbst in Gefahr.... Ich hatte großes Glück dieses Buch in einer Leserunde bei Lovelybooks lesen zu dürfen, denn ich weiß nicht, ob ich es sonst entdeckt hätte. Mir wäre ein wunderschönes Buch entgangen. "Die tödliche Tugend der Madame Blandel ist eher ein leiser Krimi, der mit zarten Tönen daher kommt und den Leser mit wunderschönen Beschreibungen von Paris betört und mit seinem französischem Flair begeistert. Es gibt auch einen spannenden Kriminalfall, der aber ganz ohne Brutalität auskommt. Die Charaktere des Buches sind wundervoll. Besonders sticht die Gardienne Lucie heraus. Eine warmherzige Frau, die immer für die Bewohner des Hauses zur Stelle ist und viel mehr tut als sie eigentlich müsste. Sie ist Ansprechpartnerin, Seelentrösterin und einfach die gute Seele des Hauses. Und dann gibt es da noch Kommissar Legrand, der vorübergehend nach Paris versetzt wurde und in diesem Mordfall ermitteln soll. Er ist, ja wie soll ich das nett ausdrücken? Er ist ein Idiot, eine Nervensäge, ein Versager? Frauenfeindlich und sexistisch? Ja das passt alles, wird ihm aber dennoch nicht gerecht. Ich habe mich jedenfalls köstlich über ihn amüsiert. Er belebt die Geschichte ungemein, auch wenn man über ihn immer nur den Kopf schütteln kann. Man muss das Buch einfach lesen um das zu verstehen. Die anderen Figuren sind genauso toll gezeichnet. Der Schreibstil ist wunderbar bildhaft und ich hatte oft das Gefühl mit Lucie durch die Straßen von Paris zu laufen oder mit ihr gemeinsam die Schönheit des Hauses zu bewundern, das sie so sehr liebt und in dem sie schon so lange lebt. Ich flog geradezu durch die Seiten und wurde des öfteren auf eine falsche Spur gebracht. Wie konnte ich mich im Mörder nur so irren? Das passiert mir wirklich nicht oft. Jetzt wo ich das Buch beendet habe, bin ich sehr traurig darüber und hoffe, dass es bald eine weitere Geschichte um Lucie und die Bewohner des Hauses geben wird. Da für mich alles zusammen genommen den perfekten Krimi ergibt vergebe ich für "Die tödliche Tugend der Madame Blandel" 5 von 5 Punkten, den Favoritenstatus und eine Leseempfehlung an alle, die sich gerne durch wunderschöne Beschreibungen verzaubern lassen. Ich würde das Buch am Liebsten gleich noch einmal lesen. © Beate Senft

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Ein humorvoller KRimi
von vielleser18 aus Hessen am 01.06.2014

Paris. Lucie ist schon seit über 40 Jahren Gardienne (Hausmeisterin) in Haus Nr. 3, Place des Vosges, doch als sie nichtsahnend einen Korb Wäsche in die Wohnung von Vanessa Blandel stellt, bekommt sie einen Schrecken. Vanessa hat anscheinend eine Affäre. Danach sieht jedenfalls das Schlafzimmer aus. Lucie hat... Paris. Lucie ist schon seit über 40 Jahren Gardienne (Hausmeisterin) in Haus Nr. 3, Place des Vosges, doch als sie nichtsahnend einen Korb Wäsche in die Wohnung von Vanessa Blandel stellt, bekommt sie einen Schrecken. Vanessa hat anscheinend eine Affäre. Danach sieht jedenfalls das Schlafzimmer aus. Lucie hat in der Wohnung eigentlich nichts zu suchen - den Wohnungsschüssel hat sie noch von der Schwiegermutter Vanessas - doch um Vanessas Ehemann zu schützen, befreit sie die Wohnung von allen verräterischen Spuren. Doch als am nächsten Tag Vanessa tot aus der Seine geborgen wird, gerät Lucie in Gefahr Spuren eines Tatorts beseitigt zu haben. Daher macht sie sich nun selbst auf die Suche nach dem Mörder und gerät in große Gefahr. Marie Pellisier hat einen wunderbaren Roman geschrieben, der zwar ein Krimi ist, der spannend geschrieben wurde, dennoch kommt das Vergnügen, das Humoristische und das Skurile nicht zu kurz. Die Progagonisten sind alle etwas eigenartig, schrullig, aber nichtsdestotrotz liebevoll gezeichnet. Man versinkt beim Lesen in das Pariser Milieu, oft genug hatte ich im Kopf einen Film "mitlaufen". Lucie, die kurz vor ihrem 42. Hochzeitstag mit Antoine, alles außer Acht lässt, sich immer tiefer verstrickt, die neugierig ist, beharrlich und dennoch so symphatisch wirkt. Der Kommissar Legrande, der weder beharrlich noch effizient wirkt, eher die französische Küche als das Arbeiten liebt und immer auf der falschen Fährte ist. Viele kleine Szenen, Dialoge, und vor allem die Beschreibungen der Denkweise der Akteure haben mich mitraten lassen, haben mich gefesselt und so habe ich das Buch kaum aus der Hand legen können und es innerhalb von zwei Tagen gelesen. Es hat mich amüsiert, mich nach Paris entführt und nicht mehr losgelassen - bis zum Ende. Wäre schön, wenn dieses Buch mal verfilmt würde !

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Lucie ermittelt:
von Jasia am 12.05.2014

Ich habe den Krimi innerhalb von ein par Tagen durchgelesen und muss gestehen, dass ich mich total in Lucie verliebt habe. Jeder wünscht sich so eine Gardienne! Ich finde die Story ist für jedermann geeignet, da das Buch von allem etwas enthält. Es ist spannend, weil Lucie versucht auf eigene... Ich habe den Krimi innerhalb von ein par Tagen durchgelesen und muss gestehen, dass ich mich total in Lucie verliebt habe. Jeder wünscht sich so eine Gardienne! Ich finde die Story ist für jedermann geeignet, da das Buch von allem etwas enthält. Es ist spannend, weil Lucie versucht auf eigene Faust den Mörder zu finden und sich dabei selbst weiter in Gefahr bringt. Aber auch für Paris-Liebhaber ist das Buch super, da die Autorin die Umgebung sehr gut beschreibt, und man sich so fühlt, als sei man gerade persönlich dort. Auch finde ich es sehr toll, dass das Ende sehr überraschend ist. Kann das Buch nur weiterempfehlen!

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Eine Haushälterin ermittelt!
von einer Kundin/einem Kunden am 19.09.2016

Die Gardienne (Hausdame) Lucie wacht seit vielen Jahren über die Bewohner des Place des Vosges, Haus No.3 in Paris. Eines Tages lässt ihr Sinn für Sauberkeit und Ordnung sie aus Versehen die Spuren eines Tatorts verwischen und schon ist die umtriebige Lucie in ein Verbrechen verwickelt. Ein amüsanter Wettlauf gegen... Die Gardienne (Hausdame) Lucie wacht seit vielen Jahren über die Bewohner des Place des Vosges, Haus No.3 in Paris. Eines Tages lässt ihr Sinn für Sauberkeit und Ordnung sie aus Versehen die Spuren eines Tatorts verwischen und schon ist die umtriebige Lucie in ein Verbrechen verwickelt. Ein amüsanter Wettlauf gegen die Zeit beginnt: Lucie muss es gelingen, den Mörder vor der Polizei zu finden! Nicht nur ihr guter Ruf als Haushälterin, sondern auch ihr Leben steht auf dem Spiel! Für Fans von Krimi-Helden wie Miss Marple oder Hercule Poirot: Liebenswert, ein bisschen schrullig und immer auf Verbrecherjagd! Das Flair der Stadt Paris und die spannenden Krimi-Handlung sind gekonnt dargestellt. In der Innenseite des Umschlags ist der Stadtplan von Paris aufgedruckt. Der Leser kann mit der Protagonistin in das sommerliche Paris eintauchen ? ein kurzweiliger Krimispaß, gerade auch für frankophile Leser.

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Ein guter Krimi
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Windsheim am 01.05.2015

Paris. Lucie ist, Gardienne (Hausmeisterin) am Place des Vosges 3. Sie kümmert sich liebevoll und mit großer Aufopferung bereits seit 42 Jahren um die Belange aller Bewohner dort, bis sie durch einen dummen Zufall in eine sehr missliche Lage gerät. Eigentlich will sie der Ehe des Paares Blandel nur... Paris. Lucie ist, Gardienne (Hausmeisterin) am Place des Vosges 3. Sie kümmert sich liebevoll und mit großer Aufopferung bereits seit 42 Jahren um die Belange aller Bewohner dort, bis sie durch einen dummen Zufall in eine sehr missliche Lage gerät. Eigentlich will sie der Ehe des Paares Blandel nur etwas Gutes tun als sie die Spuren des Seitenspungs von Vanessa Blandel ungefragt beseitigt. Doch plötzlich ist sie die Letzte, die Vanessa lebend gesehen hat und hat Angst von der Polizei als Hauptverdächtige gesehen zu werden. Daher beschließt sie, dass sie dieser lieber nichts erzählen sollte. Stattdessen beginnt sie auf eigene Faust im Mordfall Vanessa Blandel zu ermitteln und bringt sich dabei in große Gefahr. Das Buch hat mir mal wieder gut gefallen. Das Cover ist ziemlich schlicht gehalten. Ein paar Blutstropfen, ein angebissener Macarone, 2 Eiffeltürme, ein paar Schörkel und eine Lupe, welche ein Stück Stadtplan von Paris vergrößert. Es passt alles perfekt zu dem Buch aber drängt sich nicht auf und besticht er durch seine Schlichtheit, während die Lupe in der Mitte ein Eyecatcher ist. Der Titel passt sehr gut zum Buch und verwirrt bis ganz zum Ende, denn in diesem Buch gibt es 3 Madame Blandels und dadurch bezieht man den Titel viel zu lange auf die Falsche, wo er dann nicht wirklich Sinn gibt. Jedoch klärt er sich zum Ende des Buches auf. Die Protagonistin Lucie war eine sehr sympathische Person, welche mir aber irgendwann anfing sehr Leid zu tun. Sie ist sehr gründlich, zuvorkommend, immer auf das Wohlergehen von allen bedacht, hilfsbereit und eine große Bereicherung für ihr Umfeld. Doch nachdem sie in diese Zwangslage kommt verliert sie zunehmend die Kontrolle über die Lage. Ihre Angst von der Polizei treibt sie an und ihre alltäglichen Dinge wachsen ihr, während der eigenen Ermittlungen über den Kopf. Sie riskiert nicht nur ihren guten Ruf, ihren Job und ihre Ehe sondern auch ihr Leben stehen auf dem Spiel. Einfach eine couragierte, ältere Dame, die man einfach mögen muss. Auch die Nebencharaktere waren in dieser Geschichte sehr gut herausgearbeitet und alle wichtigen haben in irgendeiner Form einen Background bekommen, so dass sie nicht nur Namen waren, sondern jeder ein eigenes kleines Schicksal in dieser Geschichte, welches man neben dem Handlungsstrang gerne mitverfolgt hat. Die Idee hinter der Geschichte ist keine neue, aber dennoch ist sie gut umgesetzt. Der Schreibstil ist lockerflockig, so dass man es prima lesen und ganz in dem Buch abtaucht. Man gleitet nur so durch das Buch und kann sich immer wieder über über überraschende Wendungen freuen, dennoch ist es gerade zu Beginn etwas schwer für jemanden, der kein Französisch kann in das Buch reinzukommen, da immer wieder französische Begriffe und Redewendungen genutzt werden, welche nicht übersetzt werden und zumindest bei mir dann ein großes Fragezeichen hervorgerufen haben. Natürlich verliehen gerade sie ihm einen gewissen Charme und machen das Paris-Feeling noch etwas authentischer. Ich würde das Buch auf jeden Fall empfehlen, denn es ist mal eine Loslösung vom allgemeinen Ermittlerklischee. Die alte Dame ist einfach sympathisch und ganz anders all die Detektive und Kommissare in den üblichen Krimis. Von mir gibts daher insgesamt 4 von 5 Punkten.

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Eine sehr spezielle Ermittlerin
von einer Kundin/einem Kunden aus Mülheim am 06.10.2014

„So wie er war konnte sie den Raum auf keinen Fall lassen, auch wenn die Szenerie im Dämmerlicht schon weniger hässlich wirkte. Lucie musste Ordnung schaffen! Bestimmt würde die äußere Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes eine heilsame Wirkung auf das Innenleben der Eheleute haben. … Zurück im Schlafzimmer räumte sie... „So wie er war konnte sie den Raum auf keinen Fall lassen, auch wenn die Szenerie im Dämmerlicht schon weniger hässlich wirkte. Lucie musste Ordnung schaffen! Bestimmt würde die äußere Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes eine heilsame Wirkung auf das Innenleben der Eheleute haben. … Zurück im Schlafzimmer räumte sie den Tisch ab, steckte den Blister in ihre Schürze, nahm die zwei Kelche in die Hand und brachte sie in die Küche. Lucie wusch und trocknete die Gläser sorgfältig ab und stellte sie in die Vitrine. … Sie legte Vanessas Kleidung ordentlich über den Stuhl. Dann machte sie sich daran, die schwarzen Tücher von den Betten zu lösen, was viel schwerer war, als sie vermutet hatte. An diesen Knoten musste jemand sehr stark gezogen haben. … Sie stopfte die Tücher in ihre Schürze, zog das Bett ab und bezog die Decken mit den frisch gebügelten Laken. Es duftete herrlich und sah so frisch gemacht aus wie das Bett eines Hotelzimmers…“ Lucie hatte es doch gut gemeint. Obwohl sie eigentlich nur die Gardienne ist, ist das Haus am Place des Vosges Nr. 3 seit über 40 Jahren ihre Heimat, den Menschen dort fühlt sie sich eng verbunden. Sie sorgt nicht nur für die Postverteilung und die Sauberkeit, sondern kennt manchen Bewohner schon sein ganzes Leben lang. Auch Justinien Blandel hat sie schon Pflaster auf die Knie geklebt, als er ein kleiner Junge war. Als sie nun in seinem Schlafzimmer die Spuren eines offensichtlichen Ehebruchs seiner Frau entdeckt, erwacht ihr Beschützerinstinkt. So macht sie gründlich sauber und räumt alles weg, was dem armen Justinien Schmerzen bereiten könnte. Dumm nur, dass kurz danach die untreue Vanessa Blandel ermordet aus der Seine gezogen wird. Lucie wird klar, dass sie vermutlich nicht nur wichtige Spuren beseitigt hat, sondern sich damit auch selber verdächtig gemacht hat. Da gibt es nur eine Lösung: Sie muss selber den Täter finden. Diese Lucie hatte gleich mein Herz gewonnen. Sie erschien mir wie eine Seele von Mensch, ausgestattet mit dem Wunsch, bei jedem Mitmenschen etwas Nettes zu entdecken. Unerschütterlich bemüht sie sich sogar um die Personen, die sie selbst schlecht behandelten. Vermutlich kann man ihr ein Übermaß an Naivität zuschreiben. Das sorgt auch dafür, dass sie immer wieder in haarsträubende Situationen gerät. Manches Mal dachte ich: „Oh nein! Sie wird jetzt doch wohl nicht…“ oder „Was tut sie denn jetzt schon wieder?“ Dabei kann sie durchaus pfiffig schlussfolgern, kommt auf gute Ideen. Und sie ist mutig, nicht selten zum Leidwesen ihrer Familie. Ihrem Mann und den Kindern verlangt sie mit ihrer Art, sich und ihre Gesundheit unter „Ach, anderes ist wichtiger“ einzusortieren, einiges ab. Aber letztlich ist sie eine Frau, der man wohl nicht böse sein kann. Die Polizei, insbesondere der ermittelnde Commissaire, kommt dafür hier umso schlechter weg. Natürlich ist mir klar, dass hieraus ein besonderer Reiz entstehen soll, aber es war mir ein bisschen zu viel des Guten. Sicher sollte Lucie bei ihren Ermittlungen der Polizei überlegen sein, aber der Commissaire erschien mir einfach zu unbeholfen, um realistisch zu sein. Amüsant waren die Passagen mit ihm trotzdem. Vor allem, wenn Lucie ihn nötigt, mit ihr gemeinsam die Bettwäsche zusammenzulegen ;-) Auch sonst gefiel mir der Krimi gut. Auf Blut muss der Leser hier verzichten, aber dafür ergeben sich im Laufe der Handlung immer neue Aspekte und Tatverdächtige. Eine Weile dachte ich, dass hier beinahe jeder irgendetwas zu verbergen hat. Das machte die Lektüre für mich interessant und spannend. Was zudem schön war, war die französisch-leichte Grundstimmung im Buch. Irgendwie bekam ich ständig Lust, jetzt sofort nach Paris aufzubrechen ;-) Ich konnte mich über liebevolle Beschreibungen von Gebäuden und Plätzen freuen, Clochards beobachten und bei dem häufigen Auftischen landesüblicher Köstlichkeiten Appetit bekommen. Fazit: Charmant, amüsant, intelligent und unterhaltsam – mir hat dieser Krimi mit einer sehr speziellen Ermittlerin gut gefallen. Dürfte aber nichts für strenge Anhänger der harten Linie sein.

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Krimi mit Charme
von einer Kundin/einem Kunden am 02.08.2014

Die Hausmeisterin Lucie gerät ganz ahnungslos mitten in einen Mordfall.Unabsichtlich entfernt sie vom Tatort alle Spuren,sie fallen ihrem Ordnungssinn zum Opfer und als es ihr bewußt wird hat sie ein schlechtes Gewissen und fängt an den Täter zu suchen. Sie hat eine liebenswerte,schrullige Art rumzuschnüffeln und hält auch die Polizei... Die Hausmeisterin Lucie gerät ganz ahnungslos mitten in einen Mordfall.Unabsichtlich entfernt sie vom Tatort alle Spuren,sie fallen ihrem Ordnungssinn zum Opfer und als es ihr bewußt wird hat sie ein schlechtes Gewissen und fängt an den Täter zu suchen. Sie hat eine liebenswerte,schrullige Art rumzuschnüffeln und hält auch die Polizei zum Narren. Ein unblutiger aber spannender Krimi mit einer ordentlichen Portion Humor.

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Unterhaltsamer Krimi mit Pariser Flair
von mabuerele am 02.06.2014

Clochard Paul beobachtet, wie in der Nacht ein Körper in die Seine geworfen wird. Lucie, Hauswirtin eines Pariser Hauses, hat andere Sorgen. Vanessa Brandel hat verlangt, dass sie ihre Wäsche bügelt. Doch die Tür zur Wohnung bleibt verschlossen, als Lucie mit dem fertigen Wäschekorb erscheint. Kurz entschlossen schließt sie... Clochard Paul beobachtet, wie in der Nacht ein Körper in die Seine geworfen wird. Lucie, Hauswirtin eines Pariser Hauses, hat andere Sorgen. Vanessa Brandel hat verlangt, dass sie ihre Wäsche bügelt. Doch die Tür zur Wohnung bleibt verschlossen, als Lucie mit dem fertigen Wäschekorb erscheint. Kurz entschlossen schließt sie auf und betritt die Wohnung. Das durcheinander im Schlafzimmer bringt sie in Ordnung. Justinien Blandel soll nichts von der Untreue seiner Frau Vanessa mitbekommen. Vanessa aber wird diesen Tag nicht überleben. Die Autorin hat einen stimmungsvollen Krimi geschrieben. Das Pariser Flair wird gut vermittelt. Nützlich dazu ist der Stadtplan in der inneren Umschlagseite. Die Protagonisten sind gut charakterisiert. Vanessa Brandel ist eine selbstsüchtige und geldgierige Person. Nicht nur gegenüber der Hauswirtin tritt sie überheblich auf. Ihr Kind war Mittel zum Zweck, um Justinien heiraten zu können. Justinien hat als Geschäftsmann gerade finanzielle Probleme. Seine ganze Liebe und Zuneigung gilt seiner Tochter Julie. Im Mittelpunkt aber steht die Hauswirtin Lucie. Eigentlich könnte sie sich zur Ruhe setzen, doch sie fühlt sich für ihr Haus und seine Bewohner verantwortlich. Ihr unbefugtes Betreten der Wohnung von Vanessa bringt die taffe Frau völlig aus dem Tritt. Bei ihren eigenen Ermittlungen stößt sie zwar auf Ungereimtheiten, aber ihre Aufgaben als Hausmeisterin bleiben plötzlich auf der Strecke. Antonio, der Mann an ihrer Seite, und ihre Familie geben ihr Halt und Geborgenheit. Kommissar Legrand wurde gerade nach Paris abgeordnet. Nun möchte er sich beweisen. Gegenüber seiner jungen Assistentin kehrt er nicht nur den Vorgesetzten, sondern auch den Macho hervor. Die Autorin hat eine Reihe von Verdächtigen und Motiven präsentiert. Vanessa hat sich viele Feinde, aber keine Freunde gemacht. Die Handlung ermöglicht mir das Mitdenken und Miträtseln. Die Spannung nimmt der Roman vor allem aus der Tatsache, dass Lucie immer neue Puzzleteile findet, die sich aber nicht zu einem Großen und Ganzen zusammenfügen wollen. Der Roman lässt sich zügig lesen. Die Sprache passt zu den Protagonisten. Neben den Ermittlungen finden sich auch humorvolle Abschnitte. Vor allem Lucie hat mich mit ihrem Auftreten häufig zum Lächeln gebracht. Die Frau hat ein großes Herz. Das Cover mit dem stilisierten Eiffeltürmen und den Ranken sowie den unter der Lupe vergrößerten Stadtplan von Paris passt ausgezeichnet zum Inhalt des Buches. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Dazu hat vor allem die sympathische Protagonistin beigetragen.

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Das Savoir-vivre des alten Paris
von Silke Schröder aus Hannover am 18.05.2014

Mit "Die tödliche Tugend der Madame Blandel " beschreibt Marie Pellissier ein Paris, das noch aus jenen alten Zeiten zu stammen scheint, als noch die berüchtigten Gardiennes über das Wohl eines Hauses wachten. Sie wussten über alle Bewohner Bescheid, waren die guten Seelen der Gebäude, doch man tat auch... Mit "Die tödliche Tugend der Madame Blandel " beschreibt Marie Pellissier ein Paris, das noch aus jenen alten Zeiten zu stammen scheint, als noch die berüchtigten Gardiennes über das Wohl eines Hauses wachten. Sie wussten über alle Bewohner Bescheid, waren die guten Seelen der Gebäude, doch man tat auch gut daran, sich gut mit ihnen stellen. Lucie ist so eine gute Seele. Sie kennt jeden im Haus und ist über alles informiert, eine Ausnahme im modernen Großstadtgewimmel. Doch die Autorin beschreibt ihre Figur so liebevoll, dass in den Augen ihrer Protagonistin das berühmte Paris-Flair sofort wieder auflebt. Auch wenn alles ein wenig betulich daher kommt und fast jedes Frankreich-Klischee bereitwillig bedient wird, darf man nicht vergessen, dass hier auch ermittelt wird. Und da baut die Autorin so manche amüsant-chaotische, aber auch gefährliche Situation in ihre Story ein. Fazit: Touché! - ein Leckerbissen für alle, die das Savoir-vivre des alten Paris lieben

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Eine Hausmeisterin auf der Suche nach einem Mörder
von Katzenpersonal Kleeblatt aus Berlin am 12.05.2014

Die Gardienne Lucie ist schon über 40 Jahre für das Haus Place des Vosges Nr. 3 zuständig. Als Hausmeisterin ist sie nicht nur für Ordnung und Sauberkeit in Haus und Hof verantwortlich, sie ist zudem sowas wie die Mutter des Hauses. Hilft, wo Hilfe nötig ist, ohne lange zu... Die Gardienne Lucie ist schon über 40 Jahre für das Haus Place des Vosges Nr. 3 zuständig. Als Hausmeisterin ist sie nicht nur für Ordnung und Sauberkeit in Haus und Hof verantwortlich, sie ist zudem sowas wie die Mutter des Hauses. Hilft, wo Hilfe nötig ist, ohne lange zu fragen. Die Bewohner lieben sie. Zusätzlich zu den Hausmeisteraufgaben verdient sie sich ein kleines Zubrot, indem sie für einige Bewohner die Wäsche wäscht und diese bügelt. Sie kommt mit allen gut aus, bis auf Madame Vanessa Blandel, die ihr gegenüber hochmütig und kleinlich auftritt. Als Lucie einmal zu Madame Blandel in die Wohnung mittels ihrem Zweitschlüssel geht, weil sie nur schnell die Wäsche wegbringen wollte, sieht sie, das es im Schlafzimmer ziemlich wüst aussieht. Sie weiß, dass Madame einen Liebhaber im Haus hatte, räumt aber still und heimlich alles auf, damit der Mann das nicht sehen muss. Ein paar Tage später wird Madame Blandel tot aus der Seine gezogen. Als Lucie das bewusst wird, weiß sie auch, dass sie eventuelle Spuren des Mörders durch ihre Aufräumaktion hat verschwinden lassen. Nun ist guter Rat teuer. Um den Verdacht nicht auf sich selbst zu lenken, muss es ihr gelingen, selbst den Mörder zu finden. Eine Hausmeisterin auf den Spuren von Sherlock Holmes und das in der Stadt der Liebe, Paris, ist mal was ganz neues. Um von sich selbst abzulenken und nicht in das Visier der Polizei zu geraten, versucht eine Hausmeisterin, den Mörder selbst zu finden. Ihr Mann Antonio will, dass sie aufgrund ihrer nun festgestellten Diabetes endlich ein wenig kürzer tritt, aber Lucie kann nicht aus ihrer Haut. Eher vergisst sie sich selbst und ihre Belange, als dass sie andere im Stich lässt. Antonio weiß von all dem, was Lucie so treibt, nichts und würde es auch nicht gutheißen. Ganz langsam kommt Lucie mit ihren Ermittlungen weiter. Sie zapft den unfähigen aber ehrgeizigen Polizisten Legrand an, um an Informationen zu gelangen. Ein für mich unsympathischer großkotziger Polizist. Lange Zeit bleibt man als Leser im Ungewissen, in welche Richtung sich die Ermittlungen entwickeln. Man rätselt mit und ist bei jeder neuen Erkenntnis überrascht. Die Autorin versteht es geschickt, den Leser immer wieder ins neue Ungewisse zu schicken, so dass es lange dauert, bis sich ein wenig Licht am Horizont zeigt. Die Protagonistin Lucie ist eine Frau, die man gern als Freundin hätte. Hilfsbereit, loyal, wahrheitsliebend und ein klein wenig verrückt ist sie, aber das muss sie wohl sein, wenn sie sich auf die Suche nach einem Mörder macht. Sie gerät zum Teil auch in Situationen, die nicht nur peinlich sein könnten, sondern den Leser auch noch zum Schmunzeln animieren. Nachdem sie sich in die Suche nach dem Mörder verbissen hat, lässt sie auch nicht mehr locker und bringt sich auch selbst in Gefahr. Obwohl der Krimi ein paar Längen hatte, ließ er sich gut lesen. Die Story hat einen interessanten Plot, der von der Autorin sehr gut umgesetzt wurde. Ein Krimi mit einem unüblichen Ermittler in der französischen Hauptstadtmetropole und einem überraschenden Ende.

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"Pariser Krimi"
von einer Kundin/einem Kunden am 10.05.2014

Gardienne Lucie klärt am Place des Voges einen Mord auf; das Buch gibt auch Einblicke in das Leben einer Hausmeisterin. Leichte Krimikost für Parisinsider.

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Spannende Ermittlungen!
von Bettina Gastager aus Bad Ischl am 15.03.2014

Bei meinem eher spärlichen Krimikonsum heisst es etwas, wenn ich ein Buch ruck-zuck durchgelesen habe! Die Geschichte rund um die schrullige Hausverwalterin und ihre Ermittlungen im Mordfall Blandel war so kurzweilig und unterhaltsam, wirklich empfehlenswert! Die Polizei bekommt ihr Fett weg, und Paris zeigt sich von seiner besten Seite... Bei meinem eher spärlichen Krimikonsum heisst es etwas, wenn ich ein Buch ruck-zuck durchgelesen habe! Die Geschichte rund um die schrullige Hausverwalterin und ihre Ermittlungen im Mordfall Blandel war so kurzweilig und unterhaltsam, wirklich empfehlenswert! Die Polizei bekommt ihr Fett weg, und Paris zeigt sich von seiner besten Seite - ein Tipp für die Reiselektüre!

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Die tödliche Tugend...
von Mel aus Hiddenhausen am 07.11.2015

Gardienne Lucie ist so etwas wie die gute Seele eines Mietshauses in Paris. Selbstlos kümmert sie sich um verschiedene Belange der Mieter, wäscht hier mal die Wäsche und näht dort mal Knöpfe an. Ihren Job als Hausmeisterin führt sie gewissenhaft aus und versucht es auch dann noch, als ein... Gardienne Lucie ist so etwas wie die gute Seele eines Mietshauses in Paris. Selbstlos kümmert sie sich um verschiedene Belange der Mieter, wäscht hier mal die Wäsche und näht dort mal Knöpfe an. Ihren Job als Hausmeisterin führt sie gewissenhaft aus und versucht es auch dann noch, als ein Mord ihr ach so geliebtes Häuschen überschattet. Lucie war mir von Anfang an sympathisch. Die aufgeweckte ältere Dame mimt eine französische "Miss Marple" und möchte der hiesigen Polizei zuvor kommen. Auch der eigenbrötlerische Kommissar Legrand war sehr humorvoll dargestellt und bei seiner knauserigen und selbst überschätzten Art musste ich ein paar Mal während des Lesens schmunzeln und das passiert mir nicht oft! Leider empfand ich das Buch aber über weite Strecken hinweg oftmals zäh und auch langweilig, da war zwischendurch wohl die französische Luft raus. Hier und da hätte ich mir mehr Pfiff gewünscht, so dümpelte das Büchlein so vor sich hin. Mein Fazit Nette Krimigeschichte mit Humor, leider über manche Strecken langweilig und ohne Elan.

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