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Die Tote am Lago Maggiore

Ein Fall für Matteo Basso

(32)
Ein verhängnisvolles Unglück am traumhaft schönen Lago Maggiore: Matteo Bassos erster Fall.
Am italienischen Ufer des Lago Maggiore, wo die Frühlingssonne das klare Wasser wärmt, versucht Matteo Basso vergeblich, seinen ersten Fisch zu fangen. Der ehemalige Mailänder Polizeipsychologe hat seinen Job an den Nagel gehängt und ist zurückgekehrt nach Cannobio, um die Macelleria seiner verstorbenen Eltern zu übernehmen. Am Wochenende soll das grosse Oldtimer-Rennen stattfinden und Gisella ihm bei den Salsiccia-Kreationen helfen, die ihm leider noch regelmässig misslingen. Doch dann wird Gisellas Leiche am Ufer des Sees gefunden. Man vermutet, sie sei ertrunken. Matteo glaubt nicht an einen Unfall, denn Gisella war eine exzellente Schwimmerin. Er ermittelt auf eigene Faust. Warum wollte sie ihn in der Nacht zuvor so dringend sprechen? Und was hatte sie mit Maldini, dem windigen Gran Signore aus Stresa, zu tun? Als es beim Autorennen zu einem mysteriösen Unglück kommt und Matteo selbst in Gefahr gerät, ahnt auch Kommissarin Zanetti, dass sie es mit einem verzwickten Fall zu tun haben. Die aufreibenden Ermittlungen führen die beiden bis ins luxuriöse Mailand und tief in die Geschichte der Region.
Rezension
"Wen es nach Italien zieht, der sollte sich dieses Buch zur Hand nehmen - um nebenbei ein paar besonders liebenswerte Urlaubsbekanntschaften zu machen." vormagazin
Portrait

Bruno Varese lebt im Valle Vigezzo und in der Schweiz. »Die Tote am Lago Maggiore« ist sein erster Kriminalroman.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 304
Erscheinungsdatum 18.02.2016
Serie Matteo Basso 1
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-04819-3
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 189/126/22 mm
Gewicht 226
Verkaufsrang 2.768
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
32 Bewertungen
Übersicht
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11
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1
0

Sonnige Sündenplätze
von einer Kundin/einem Kunden am 05.04.2016

Der ehemalige Polizeipsychologe Basso kehrt in seine Heimat zurück u.übernimmt die Metzgerei seiner Eltern u.wird gleich in einen Mordfall hineingezogen. Leichte Unterhaltung mit viel Italien-Flair u.dank des Lago Maggiore u.seines Helden Basso macht das Krimidebüt von Varese richtig Spaß !

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2 0
Ein klassischer Krimi mit viel Flair
von einer Kundin/einem Kunden aus Leonding am 18.04.2016

Dieses Buch ist ein richtig schöner, atmosphärisch gelungener Krimi, der ohne Blut und viel Action auskommt, aber mit einer aktuell angehauchten und gut durchdachten Geschichte aufwarten kann. Mit Charme und Charisma ermittelt Matteo Basso, von Hauptberuf Fleischer, auf eigene Faust und mit glücklicherweise den richtigen Kontakten, im... Dieses Buch ist ein richtig schöner, atmosphärisch gelungener Krimi, der ohne Blut und viel Action auskommt, aber mit einer aktuell angehauchten und gut durchdachten Geschichte aufwarten kann. Mit Charme und Charisma ermittelt Matteo Basso, von Hauptberuf Fleischer, auf eigene Faust und mit glücklicherweise den richtigen Kontakten, im Fall um die ertrunkene Giselle. Dabei hat er - ganz der unvollkommene Held - immer wieder mit seinen Gefühlen zu kämpfen, war er doch mit der Toten befreundet. Doch nicht nur das mit Basso glaubhaft und sympathisch, auch seine bisherige Lebensgeschichte, von der nicht alles erzählt wird, macht neugierig auf diesen Charakter und wirkt nicht konstruiert. Ebenso vielfältig und glaubhaft beschrieben sind die anderen Personen – man merkt, dass der Autor, weiß, über welches Volk er schreibt – und auch die Landschaft, die Umgebung, das Wetter, rufen Sehnsucht nach einem Italienurlaub hervor. Das Zusammenspiel der Dorfbewohner, die Atmosphäre auf den Bergen und die richtige Prise Humor lesen sich sehr stimmig. Auch die italienische Küche kommt nicht zu kurz und macht das Flair dieses Buches perfekt. Doch trotz der privaten Erzählungen wird die Aufmerksamkeit des Lesers nie weit von der Krimihandlung abgelenkt, in der der Autor gekonnt falsche Fährten mit interessanten Wendungen kombiniert. Ganz nebenbei findet sich auch Platz für aktuelle Gesellschaftskritik. Stichwort Lampedusa. In meinen Augen ist dieser leichte Krimi ein guter Start für eine Serie mit Herrn Basso und ich bin gespannt, ob er noch weitere Fälle lösen darf.

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1 0
Krimi mit italienischem Flair
von Badeamsel aus Traunstein am 01.03.2016

"Die Tote am Lago Maggiore" erscheint im Februar 2016 im KiWi-Verlag als Taschenbuch Für den Autor Bruno Varese ist es der erste Kriminalroman, er wohnt in der Gegend des Lago Maggiore. Das Cover des Buches zeigt den Blick von einer Terrasse auf den Lago Maggiore, ich würde gern selbst von dort... "Die Tote am Lago Maggiore" erscheint im Februar 2016 im KiWi-Verlag als Taschenbuch Für den Autor Bruno Varese ist es der erste Kriminalroman, er wohnt in der Gegend des Lago Maggiore. Das Cover des Buches zeigt den Blick von einer Terrasse auf den Lago Maggiore, ich würde gern selbst von dort aus auf den See schauen. Besonders gut gefallen mir auch die Innenseiten, sowohl vorn als auch hinten sind Karten von der Gegend des Lago Maggiore zu sehen. So kann sich auch ein Ortsunkundiger besser vorstellen, wo ein Großteil der Handlung stattfindet. Zum Buch: Matteo Basso war Polizeipsychologe in Mailand, hat den Job dort aber an den Nagel gehängt und ist in seine Heimat nach Cannobio am Lago Maggiore zurückgekehrt, um dort die Macelleria (Metzgerei) seines verstorbenen Vaters weiterzuführen. Das Fleischerhandwerk hat er schon in jungen Jahren von seinem Vater gelernt. Seine Probleme hat er allerdings mit der Herstellung schmackhafter Salsiccia, die kriegt er einfach nicht hin. Dabei unterstützt ihn Gisella Tonetti, seine Angestellte und (platonische) Freundin. Diese wird eines Morgens tot im Wasser aufgefunden - ertrunken. Doch warum wollte sie ihren Chef mitten in der Nacht vor ihrem Tod telefonisch erreichen? Außerdem war Gisella eine ausgezeichnete, erfahrene Schwimmerin. Matteo Basso zweifelt daran, dass Gisellas Tod nur ein tragischer Unglücksfall sein soll. Er beginnt auf eigene Faust zu ermitteln und findet schon bald heraus, dass Gisella ein Restaurant eröffnen wollte und bereits ein Gebäude gekauft und fleißig renoviert hat. Doch woher stammen die 50 000 Euro, die Matteo in Gisellas Wohnung findet? Matteo hält Franco Maldini, den Mann für den Gisella an ihrem letzten Abend gearbeitet hat, für verdächtig und spioniert dem Mann nach. Er wird aber beim Schnüffeln in dessen Haus erwischt und von der Polizei in Gewahrsam genommen. Außerdem erhält Matteo einen Droh-Anruf, er soll dem mysteriösen Anrufer "das geben, was er will". Kommissarin Zanetti ist die Einzige, die nicht an einen Unglücksfall glaubt, sie und Matteo unterstützen sich gegenseitig bei Spurensuche und Ermittlungen. Mehr von diesem Buch verrate ich nicht, um dem Buch nicht die Spannung zu nehmen. Meine Meinung: Das Buch ist ein eher ruhiger Krimi, in dem erfreulicherweise kein Blut fließt. Der Autor schafft es von der ersten Seite weg, den Leser ins Geschehen einzubinden, es wird bis zum Schluss auf keiner Seite langweilig. Die Charaktere sind ganz toll beschrieben, besonders die drei Alten aus der Autowerkstatt hatten es mir angetan (besonders gelacht habe ich, als sie sich um Matteos Macelleria kümmern...). Die Spannung bleibt bis zum Schluss erhalten, es gibt viele Spuren und Verdächtige, auf den tatsächlichen Täter hätte ich nie im Leben getippt. Sehr stimmiges Buch, allein das Vorleben Matteos und die Frage warum er in seine Heimat zurückkehrt, wird nicht beantwortet. Das ist allerdings auch nicht wichtig für das Buch und bietet Raum für weitere Fälle und Geschichten. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, ich würde auch gern eine Fortsetzung lesen. 5 Sterne und mein Tipp: LESEN !!

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1 0
Die Tote am Lago Maggiore
von Inge Weis aus Pirmasens am 18.02.2016

Literarischer Kurztrip an den sonnigen Lago Maggiore der blendend unterhält, jedoch eher Lesern zu empfehlen ist, die sich auch an der Schönheit der Sprache erfreuen und von der Erzählung treiben lassen können. Echter italienischer, kurzweiliger und kulinarischer Krimi. Pflichtlektüre für Krimifans - nicht nur im Reisegepäck! Locker zu lesen... Literarischer Kurztrip an den sonnigen Lago Maggiore der blendend unterhält, jedoch eher Lesern zu empfehlen ist, die sich auch an der Schönheit der Sprache erfreuen und von der Erzählung treiben lassen können. Echter italienischer, kurzweiliger und kulinarischer Krimi. Pflichtlektüre für Krimifans - nicht nur im Reisegepäck! Locker zu lesen und doch mit Fakten, die zu denken geben. Ich wette ein verregneter Sonntag vergeht wie im Flug. Matteo Basso, ehemalige Mailänder Polizeipsychologe, Liebhaber von Opern und Oldtimern, will am malerischen Ufer des Lago Maggiore zur Ruhe kommen und endlich lernen, schmackhafte Salsiccia zu machen, die ihm leider noch regelmäßig misslingen. Doch als seine Freundin Gisella tot aufgefunden wird und sich die Hinweise häufen, daß es kein Unfall war ermittelt er, obwohl er seinen Job an den Nagel gehängt hat, auf eigene Faust und gerät bald selbst in Gefahr...Was zunächst aussieht wie ein verhängnisvolles Unglück am traumhaft schönen Lago Maggiore, entwickelt sich zu einem komplizierten Fall, aber Matteo glaubt nicht an einen Unfall, denn Gisella war eine exzellente Schwimmerin. So einfach fängt es an, aber das, was der Autor daraus macht ist vom Feinsten. Charmant, spannend, clever und mit leisem Humor. Der Start einer neuen Krimireihe, der erste Fall für Matteo Basso erfüllt alles, was man von ihm erwartet, ein äußerst gelungenes kriminelles Kleinkunstwerk. Blauer Himmel, klares Meer, idyllische Buchten von Mailand bis an den Lago Maggiore - und trotzdem Gänsehaut! Bruno Varese versteht es wie kein anderer, die Landschaften anderer Länder nachzuzeichnen und mit düsterer Krimispannung zu erfüllen. Die Auflösung des Falles selbst gestaltet sich frappierend und spitzfindig, dabei wie selbstverständlich einleuchtend. Sympathische Figuren, lebendige Beschreibungen und eine spannende Handlung machen diesen Krimi zur idealen Lektüre - im Urlaub ebenso wie zuhause, in Italien genau wie anderswo! Gott sei Dank gibt es noch Krimis, dessen in seinem Temperament und in seinen Macken kaum zu bremsender Hauptakteur die Erwartungen der Leser weiterhin voll und ganz erfüllt. Varese erzählt mit Hochspannung und in einer schönen Sprache, sympathisches ungleiches Ermittlerduo, toller Roman: Wie ein Tatort zum Lesen.. Vareses Hauptfigur, Matteo Basso, gilt als Inbegriff italienischer Lebensart und einfallsreicher Kriminalistik. Ein kleiner feiner Krimi der gekonnt italienisches Flair verbreitet.

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Unfall oder Mord?
von einer Kundin/einem Kunden aus Teningen am 12.06.2016

Matteo Basso hat seinem Job als Polizeipsychologe in Mailand den Rücken gekehrt und lebt jetzt wieder in Cannobio am Lago Maggiore. Nach dem Tod seines Vaters hat er die kleine Fleischerei übernommen. Er versucht zur Ruhe zu kommen und sich im Dorfleben einzufügen. Doch in gewisser Weise holt ihn... Matteo Basso hat seinem Job als Polizeipsychologe in Mailand den Rücken gekehrt und lebt jetzt wieder in Cannobio am Lago Maggiore. Nach dem Tod seines Vaters hat er die kleine Fleischerei übernommen. Er versucht zur Ruhe zu kommen und sich im Dorfleben einzufügen. Doch in gewisser Weise holt ihn sein alter Beruf ein, als Gisella, eine gute Freundin tot am Ufer des Sees gefunden wird. Doch Matteo kann nicht glauben, dass sie grundlos ertrunken sein soll. Bestärkt wird sein Verdacht, als er eine Nachricht auf seiner Mailbox findet. Mitten in der Nacht sollte sie zum Haus von Signore Maldini kommen. Als Matteo hinfährt um herauszufinden worum es ging, benimmt sich dieser undurchsichtige Maldini reichlich merkwürdig, so dass Matteo vermutet, er hätte etwas mit Gisellas Tod zu tun. Nach und nach findet er einige Dinge über seine Freundin heraus, welche ich glauben lassen, dass er sie gar nicht gekannt hat. Wieso hatte sie ein Haus in den Bergen, woher hatte sie plötzlich 50000 Euro, was hatte sie mit Maldini zu schaffen? Im neuen Haus Gisellas findet er einen Ordner mit diversen Zeitungsartikeln, auf die er sich aber nicht wirklich einen Reim machen kann. Dann stirbt Maldini auf mysteriöse Weise bei einem Autorennen. Am Ende findet Matteo natürlich die genauen Umstände heraus und kann die ganze Geschichte aufklären. Das Cover zeigt einen wunderschönen Ausblick auf den Lago, welcher direkt Lust auf Urlaub macht. Wenn das nicht geht, kann man zum Trost wenigstens das Buch lesen. Für das selbst nicht anwesend sein können entschädigen zum Teil aber die schönen, detaillierten Beschreibungen der Umgebung. Fast hat man das Gefühl einen Reiseführer zu lesen. Die Erzählungen über die Landschaft sind aber keineswegs langweilig. Im Gegenteil fügen sie sich sehr schön in das Buch ein und lockern die Geschichte auf. Die Entwicklung und Beschreibung der Charaktere gefällt mir ebenfalls sehr gut. Von der Vorgeschichte von Matteo Basso erfährt man zwar nur Wenig, lässt aber vermuten, dass in Mailand etwas für ihn schlimmes vorgefallen sein muss. Schließlich hat er sein Leben komplett umgekrempelt. Da es sich hier um seinen ersten Fall handelt vermute ich, dass in wir in weiteren Büchern immer wieder etwas mehr erfahren werden. Gisella lernen wir als lebenslustige Frau kennen, die sich nicht unbedingt an die üblichen Konventionen hält - was ihrer Schwester überhaupt nicht gefällt. Im Laufe des Buches können einem schon Zweifel kommen, ob sie nicht in zwielichtige Kreise geraten ist, was man aber eigentlich nicht recht glauben mag. Doch die vielen Geheimnisse und der Kontakt mit dem zwielichtigen Maldini lassen Matteo zumindest stutzig werden. Gut gefallen mir die drei alten Männer, Liebhaber alter Autos, gute Freunde, ständig am Foppen und Frotzeln und doch immer zur Stelle, wenn Hilfe nötig ist. Mit dem Kriminalfall haben sie zwar nur ganz am Rande zu tun, trotzdem finde ich sie sehr gut ausgesucht. Besonders da sie das typisch italienische Dorfleben representieren (bzw. das, was man sich allgemein darunter vorstellt). Passend dazu gibt es diverse andere Charaktere. Mit der Zeit hat man das Gefühl, dass man die Dorfbewohner fast persönlich kennt. In all der locker-leichten Urlaubsatmosphäre fehlen aber auch aktuelle Themen nicht. Skrupellose Geschäftemacher verdienen sich an den Flüchtlingsströmen, die über Lampedusa ins Land kommen eine goldenen Nase. Da hilft es natürlich ungemein, dass man dank der Angst der Flüchlinge diese kräftig unter Druck setzten kann. Dabei reichen die Fäden bis in die hohe Politik, denn ohne ein nettes Schutzmäntelchen von oben wären solche Schweinereien nicht durchführbar. Natürlich wäre da auch noch der Mord an sich. Wie schon gesagt wird am Ende alles aufgeklärt, wobei sich kurz vorher noch eine unerwartete Wendung einschleicht. Eine Familientragödie, bei der völlig unnötigerweise ein paar Leben zertört werden. Trotzdem ist für mich der Mord und die Aufkärung eher eine Nebenhandlung. Unheimlich spannend ist dieser Teil eigentlich nicht, ist aber notwendig für die Entwicklung der anderen Handlungsstränge. Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen. Die verschiedenen Aspekte wurden sehr gut ineinander verwoben und verpackt. Allerdings würde ich das Buch nicht als Krimi bezeichnen, eher als Roman mit kriminalistischen Einflüssen. Ich freue mich schon auf eine Fortsetzung.

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Die Tote am Lago Maggiore
von einer Kundin/einem Kunden aus Mengen am 04.06.2016

Das wunderschöne Cover und der Titel haben mich neugierig auf das Buch gemacht. Der Schreistil ist sehr spannend und angenehm zu lesen. Die einzelnen Charaktere sind vortrefflich gewählt. Matteo, ein ehemaliger Polizeipsychologe hat sich aus seinem Beruf zurückgezogen. Er... Das wunderschöne Cover und der Titel haben mich neugierig auf das Buch gemacht. Der Schreistil ist sehr spannend und angenehm zu lesen. Die einzelnen Charaktere sind vortrefflich gewählt. Matteo, ein ehemaliger Polizeipsychologe hat sich aus seinem Beruf zurückgezogen. Er führt jetzt eine Metzgerei, die vorher seinem Vater gehört hat. Jeden Morgen geht er am See angeln. Am nächsten Wochenende soll das legendäre Autorennen stattfinden, bei dem Matteo auch einen Stand hat. Gieselle, die ihm immer wieder in der Metzgerei hilft, hat ihn dazu überredet. Doch Gieselle erscheint nicht zum Dienst. Matteo sucht nach ihr. Doch erst nach einiger Zeit wird sie Tod im See aufgefunden. Matteo glaubt nicht an einen natürlichen Tod. Als auch noch ein Rennfahrer stirbt, kommt ihm alles verdächtig vor und er beginnt eigene Nachforschungen zu betreiben. War es Mord, Selbstmord oder Unfall? Um die Spannung zu erhalten, möchte ich an dieser Stelle nicht mehr von dem Buch erzählen. Ein sehr angenehm geschriebener Krimi, den ich sehr gerne und zügig gelesen habe. Etwas schade fand ich, dass nirgends erwähnt wird, weshalb Matteo aus dem Polizeidienst ausgetreten ist. Aber vielleicht wird das ja in der Fortsetzung herauskommen.

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Italienische Ermittlungen vor traumhafter Kulisse
von Alex am 05.02.2016

Fesselnder Auftakt zu einer hoffentlich neuen Krimiserie rund um den Ermittler Matteo Basso. Matteo Basso war Polizeipsychologe und hat nach dem Tod seiner Eltern deren Macelleria am Lago Maggiore übernommen. Erst stirbt Gisella, die ihm in der Fleischerei geholfen hat, bei einem mysteriösen Badeunfall, dann gerät er selbst bei einem... Fesselnder Auftakt zu einer hoffentlich neuen Krimiserie rund um den Ermittler Matteo Basso. Matteo Basso war Polizeipsychologe und hat nach dem Tod seiner Eltern deren Macelleria am Lago Maggiore übernommen. Erst stirbt Gisella, die ihm in der Fleischerei geholfen hat, bei einem mysteriösen Badeunfall, dann gerät er selbst bei einem Oldtimer-Rennen in Gefahr. Nun glaubt auch die ermittelnde Kommissarin Zanetti, dass die alles keine Zufälle sind und beide beginnen gemeinsam zu ermitteln. In diesem Krimi lernt man die Hauptfigur Matteo Basso sehr gut kennen und der Autor gewährt viele Einblicke in das Leben des Ermittlers. Ihm ist gutes Essen genauso wichtig wie seine Freunde und die Landschaft rund um den Lago Maggiore. Aber auch als er mit den Ermittlungen rund um den Tod von seiner Freundin Gisella beginnt, kommt die Beschreibung der Hauptfigur nicht zu kurz. Das Cover macht auch direkt Lust auf Urlaub am Lago Maggiore und passt auch gut zu diesem Krimi, der nicht mit zu großer Brutalität geschrieben ist. Bruno Varese hat einen schönen, nicht allzu brutalen Krimi, mit ausreichend Spannung geschrieben, der sich flüssig lesen lässt und mich auf weitere Fälle rund um den traumhaften Lago Maggiore mit dem Ermittler Matteo Basso hoffen lässt.

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Guter Krimi der auch den Flair der Gegend mit einfängt.
von einer Kundin/einem Kunden aus Leiben am 23.01.2016

Ein verhängnisvolles Unglück am traumhaft schönen Lago Maggiore: Matteo Bassos erster Fall Am italienischen Ufer des Lago Maggiore, wo die Frühlingssonne das klare Wasser wärmt, versucht Matteo Basso vergeblich, seinen ersten Fisch zu fangen. Der ehemalige Mailänder Polizeipsychologe hat seinen Job an den Nagel gehängt und ist zurückgekehrt nach... Ein verhängnisvolles Unglück am traumhaft schönen Lago Maggiore: Matteo Bassos erster Fall Am italienischen Ufer des Lago Maggiore, wo die Frühlingssonne das klare Wasser wärmt, versucht Matteo Basso vergeblich, seinen ersten Fisch zu fangen. Der ehemalige Mailänder Polizeipsychologe hat seinen Job an den Nagel gehängt und ist zurückgekehrt nach Cannobio, um die Macelleria seiner verstorbenen Eltern zu übernehmen. Am Wochenende soll das große Oldtimer-Rennen stattfinden und Gisella ihm bei den Salsiccia-Kreationen helfen, die ihm leider noch regelmäßig misslingen. Doch dann wird Gisellas Leiche am Ufer des Sees gefunden. Man vermutet, sie sei ertrunken. Matteo glaubt nicht an einen Unfall, denn Gisella war eine exzellente Schwimmerin. Er ermittelt auf eigene Faust. Warum wollte sie ihn in der Nacht zuvor so dringend sprechen? Und was hatte sie mit Maldini, dem windigen Gran Signore aus Stresa, zu tun? Als es beim Autorennen zu einem mysteriösen Unglück kommt und Matteo selbst in Gefahr gerät, ahnt auch Kommissarin Zanetti, dass sie es mit einem verzwickten Fall zu tun haben. Die aufreibenden Ermittlungen führen die beiden bis ins luxuriöse Mailand und tief in die Geschichte der Region . Zum Cover: Passend für einen sogenannten "Heimatkrimi". Man weiss gleich um das Genre und die Quantität bescheid. Zum Buch: Ein guter Krimi mit nicht voraussehbaren Wendungen. Das Flair der italienischen Gegend mit ihren Einwohnern wird gut in das Buch mit integriert. Matteo Basso ist in seiner Person gut strukturiert und hat auch so seine Schwächen. An manchen Stellen ist er auch ein wenig "blauäugig" - vor allem, da er ja vor seiner Zeit als Metzger im Polizeidienst tätig war. Bis zum Ende hin wird vieles aufgelöst, aber es bleiben auch Stellen noch verschwommen, die in den nächsten Fällen auch wieder aufgegriffen werden können. Zum Beispiel die Vergangenheit von Matteo, oder wie es mit der Familie des Koches weitergeht. Mal sehen, wie es mit der Komissarin und Matteo in Zukunft weiter geht. Wenn sie schon kein Paar werden, werden sie sicher noch zusammen arbeiten. Das Buch macht Lust auf eine Fortsetzung und hat mir sehr gut gefallen. p.s. Ein bisschen weniger Tabakkonsum würde Matteo nicht schaden.

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Ein gemütlicher Italokrimi
von Jennifer aus Stadtroda am 19.01.2016

INHALT Der ehemalige Mailänder Polizeipsychologe Matteo Basso kehrt in seine Heimat zurück. Im kleinen Örtchen Cannobio, direkt am Lago Maggiore, wagt er einen Neustart als Metzger in der elterlichen Macelleria (Fleischerei). Kurz darauf wird Matteos Kollegin Gisella tot im See gefunden. Der 43-Jährige glaubt nicht an einen Badeunfall und beginnt... INHALT Der ehemalige Mailänder Polizeipsychologe Matteo Basso kehrt in seine Heimat zurück. Im kleinen Örtchen Cannobio, direkt am Lago Maggiore, wagt er einen Neustart als Metzger in der elterlichen Macelleria (Fleischerei). Kurz darauf wird Matteos Kollegin Gisella tot im See gefunden. Der 43-Jährige glaubt nicht an einen Badeunfall und beginnt auf eigene Faust zu recherchieren, was der lokalen Polizei nicht verborgen bleibt. MEINUNG Bruno Vareses Erstling konnte mich durch seine ruhige Grundstimmung und seinen ungemein gescheit agierenden Ermittler überzeugen. Ich bin kein großer Krimifan, vor allem wenn es sehr blutig und brutal zugeht, möchte ich das Buch nur zuschlagen. Vareses Krimi hebt sich deutlich von der Masse an Gewalt-Geschichten ab. Im Stile von Donna Leona Commissario Brunetti setzt der Autor auf einen feinsinnigen und logisch vorgehenden Detektiv. Was sollte man bei einem Ex-Psychologen wie Matteo Basso auch erwarten? Mir hat der kettenrauchende Gourmet und Hobbyangler mit seiner bedächtigen, schon väterlichen Art sehr gefallen. Nur das Fleischerberuf scheint so gar nicht zu ihm zu passen, da er nicht mal die landestypischen Salsiccias schmackhaft zubereiten kann. Aber dies sei ihm verziehen, denn aufgrund seiner Ermittlertätigkeit hat er nicht viel Zeit, Wurst & Co herzustellen. Der Tod der quirligen Gisella und die folgenden Anschläge bzw. Morde machen ihn stutzig. Gibt es einen Zusammenhang? Seite für Seite taucht der Leser tiefer in die regionalen Verstrickungen und Familiengeschichten ein. Diese tröpfenweise Fütterung mit Information lässt die Spannung nie abflauen. Besonders das Ende konnte mich mitreißen, weil es einige Überraschungen bereithält und man als Leser einfach erkennen muss, dass voreilige Verdächtigungen nicht immer der Wahrheit entsprechen. Den Schauplatz der Handlung, der Lago Maggiore und seine Umgebung, hat der Autor atmosphärisch, d.h. realitätsnah, sehr schön eingefangen. Ohne Umschweife konnte sich der Leser sofort nach Cannobio wähnen. Auch das italienische Lebensgefühl bzw. die italienische Lebenswelt kam nicht zu kurz. Hierbei konnten mich vor allem die kulinarischen Sequenzen und Naturbeschreibungen überzeugen. Abgesehen von den alles und jedem überstrahlenden Charakter Matteo gab es noch einige mit großer Detailliebe angelegte Figuren, wie z.B. Kommissarin oder die drei Männer von der Werkstatt, die perfekt in den Plot integriert wurden und mich zum Schmunzeln brachten. An den flüssigen, charmanten und mit italienischen Vokabeln versetzen Sprachstil habe ich mich schnell gewöhnt. Ich mag es sehr, wenn Fragmente aus der Landessprache mit einfließen, weil dies der Story das nötige Lokalkolorit verleiht. Die 300 Buchseiten schmeichelten dem Leserauge sehr, so dass das Buch schnell ausgelesen war. Ich kann nur hoffen, dass dies nicht Matteo Bassos letzter Fall gewesen ist. Denn mir hat der Krimi ausgesprochen gut gefallen. Das Cover hat meine Urlaubslust geweckt. Die gesamte Atmosphäre strahlt Ruhe und viel italienisches Flair aus und erinnert damit keinesfalls an einen Krimi. Mein Lieblingszitat (S. 12): "Wer Seelen sezieren kann, der wird es doch mit ein paar Kalberhälften aufnehmen können." FAZIT Ein ruhiger Krimi, bei dem man sehr gut in die italienische Lebenswelt eintauchen kann und von Reiselust gepackt wird.

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4,5 Sterne für einen gemächlichen Start und ein super Finale
von einer Kundin/einem Kunden aus Gundelfingen a.d.Donau am 18.01.2016

Bruno Varese hat mit die „Tote am Lago Maggiore“ ein wirklich vielversprechendes Debüt vorgelegt und ich freue mich schon jetzt auf mehr aus seiner Feder. Polizeipsychologe Matteo, hat warum auch immer seinen Job in Mailand an den Nagel gehängt und führt jetzt in seinem Heimatort Cannobio die Macelleria (Fleischerei) seiner... Bruno Varese hat mit die „Tote am Lago Maggiore“ ein wirklich vielversprechendes Debüt vorgelegt und ich freue mich schon jetzt auf mehr aus seiner Feder. Polizeipsychologe Matteo, hat warum auch immer seinen Job in Mailand an den Nagel gehängt und führt jetzt in seinem Heimatort Cannobio die Macelleria (Fleischerei) seiner verstorbenen Eltern weiter. Bei seiner Arbeit geht ihm Gisella zur Hand, die ihm bereits zur Vertrauten geworden ist. Für den kommenden Tag ist ein Oltimerrennen geplant und Gisella soll ihm bei der Herstellung der Salsicca (Würste) helfen, erscheint jedoch nicht. Kann sie auch gar nicht, denn sie wird wenig später tot aufgefunden. Die Polizei geht von einem Badeunfall aus, für Matteo steht aber fest, dass sich die geübte Schwimmerin nie selbst in Gefahr begeben hätte. Hier muss jemand nachgeholfen haben. Warum nur hat er ihren nächtlichen Anruf überhört, bei dem sie ihn um Hilfe bittet? Matteo, der sich eigentlich geschworen hat nicht mehr im Leben anderer herumzustochern, wirft der Gisellas Tod aus der Bahn und er beginnt zu ermitteln. „Die Tote am Lago Maggiore“ ist ein Krimi der ruhigeren Art, zumindest was den Anfang betrifft. Die Personen und die Gegend rund um den Lago Maggiore werden langsam eingeführt. Man bekommt traumhafte Kulissen beschrieben, kann sich richtig in die Gegend träumen und bekommt das Gefühl die Bewohner dieses kleinen Dorfes selbst zu kennen. Matteos Ermittlungen gehen gemächlich voran und man hat fast das Gefühl, dass er nicht immer die besten Methoden wählt. Geheimnisse um Gisella und auch um Matteos Vorgeschichte sorgen für etwas Spannung. Wäre das Buch nach knapp 200 Seiten zu Ende gewesen, hätte es mir deutlich an Spannung gefehlt, auch wenn Gisella nicht die einzige Tote bleibt. Aber dann legt der Autor dermaßen an Spannung zu, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Richtig beeindruckt hat mich auch welche genial ausgedachte Wendungen und Überraschungen der Autor bereit hatte. Zugeklappt habe ich diesen Krimi mit einem WOW Gefühl. Die Charaktere sind wirklich aussagekräftig dargestellt und toll ausgewählt. Matteo war mir von Anfang an sympathisch. Der besondere Mann mit dem großen Geheimnis darum, was in Mailand vorgefallen ist, lebt recht zurückgezogen. Sein morgendliches Angelritual ist ihm extrem wichtig, ebenso wie seine traditionelle Tabakmarke Futura. Sein Oldtimer lässt ihn immer wieder im Stich, trotzdem liebt er seine Diva, wie er den alten Dacia nennt. Erwähnen möchte ich noch seine Nussallergie, die ihm noch so manchen ganz besonderen Dienst tut. Richtig gut hat mir auch Kommissarin Nina Zanetti gefallen. Bei ihr hatte ich manchmal den Eindruck sie kann in Matteo blicken, außerdem hat sie für viele witzige Dialoge gesorgt. Mit Beppo, Luigi und Flavio von der Oldtimerwerkstatt, haben sich Drei gefunden, die Matteo nicht nur bei seinem Dacia wertvolle Hilfe leisten. Dino mit seiner Osteria ist eigentlich bekannt dafür, dass er ein echtes Händchen für schlechte Köche hat, aber bei Ibrahim hat er endlich einen Glücksgriff getan. Mir hat wirklich sehr gut gefallen, dass ein Lampedusa Flüchtling eine Rolle spielen darf und sein Schicksal hat mich auch wirklich betroffen gemacht. Ich könnte noch ein Weilchen weiter aufzählen, aber kurz auch alle anderen Nebendarsteller sind toll gezeichnet. Das Regionalkolorit ist hier wirklich ein kleines Highlight. Man bekommt traumhafte Landschaftsbeschreibungen. Besonders gut finde ich den tollen Blick auf die einheimische Bevölkerung, auch in den Bergen rund um den Lago. Kulinarische Genüsse gehören ebenso dazu und ab und an ist mir wirklich das Wasser im Mund zusammen gelaufen. Gut hat mir auch gefallen, dass ich immer wieder schmunzeln durfte. Die Dialoge zwischen Matteo und Nina sind köstlich, gerne hätte ich davon noch etwas mehr gehabt. Auch Matteo hat mich oft zum Schmunzeln gebracht mit seinen Gedanken. So ist er z.B. froh, dass ihn der liebe Gott nicht mit Reichtum ausgestattet hat, als er mörderische Schuhe in den Auslagen der Mailänder Modegeschäfte entdeckt. Normal bewerte ich das Cover und Buchgestaltung nicht. Hier muss ich aber sehr lobend die Umschlaginnenseiten erwähnen. Man bekommt nämlich farbige Karten der Gegend geliefert, auf denen alle Orte, die auch im Krimi vorkommen, eingetragen sind, was mir wirklich sehr gut gefallen hat. Alles in allem ein wirklich tolles Debüt, das von mir wegen dem doch sehr gemächlichen Anfang 4,5 Sterne bekommt, die aber wegen des tollen Finales zu 5 aufrunde.

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Feine Pinselstriche
von einer Kundin/einem Kunden aus Wangen am 15.01.2016

Matteo Basso, Polizeipsychologe im mondänen Mailand, hat seinen Job an den Nagel gehängt und kehrt zurück nach Cannobio am Lago Maggiore, um die Metzgerei seines verstorbenen Vaters zu übernehmen. Aus welchem Grund Matteo seinen Beruf im Polizeidienst aufgegeben hat, erfährt man – noch- nicht, aber es wird schon deutlich,... Matteo Basso, Polizeipsychologe im mondänen Mailand, hat seinen Job an den Nagel gehängt und kehrt zurück nach Cannobio am Lago Maggiore, um die Metzgerei seines verstorbenen Vaters zu übernehmen. Aus welchem Grund Matteo seinen Beruf im Polizeidienst aufgegeben hat, erfährt man – noch- nicht, aber es wird schon deutlich, dass es mit einem schlimmen Erlebnis zu tun hat. Vielleicht erfährt man in einem Folgeband Näheres darüber? In diesem Krimi gibt es, zumindest zu Beginn, keine hektische Action, sondern eher ein Dahinschlendern. Anmutig wird die frühmorgendliche Landschaft am See wie ein Gemälde mit feinen Pinselstrichen gezeichnet. Die ruhige, etwas schwermütige Stimmung Matteos, die auch über dem Ort zu liegen scheint, ist nun zwar nicht Krimi-typisch und in keinster Weise reißerisch, berührt einen aber umso mehr. Wer Cannobio und seine idyllische Lage am Westufer des Lago Maggiore kennt, weiß auch, dass es sich dennoch seine Bescheidenheit bewahrt hat. Dies macht sich auch in den Figuren in Vareses Roman positiv bemerkbar. Hier wird kein typisches dolce vita Italien-Klischee ausgebreitet, sondern authentisch wirkende, sympathische und unsympathische Figuren vorgestellt. Obwohl es sich um einen Regionalkrimi handelt, bleibt man glücklicherweise von seitenlangen Szenen verschont, in denen die Ermittler ausdauernd irgendwelche Spezialitäten kochen und essen, wie inzwischen schon inflationär in vielen (italienischen) Krimis. Die Handlung beginnt eher bedächtig, steigert sich aber zum Ende hin umso mehr. Und aus dem melancholischen Matteo wird ein waghalsiger Ermittler, dem aber sympathischerweise auch so mancher Fehler unterläuft. Und Matteo – obwohl Psychologe – muss seine Menschenkenntnis deutlich auf den Prüfstand stellen, da sich so manche Person ganz anders entpuppt, als sie auf den ersten Blick auf ihn gewirkt hat. Für Leute, die Cannobio kennen, ein absolutes Muss. Für alle, die atmosphärische Krimis mögen, unbedingt lesenswert. Gerne mehr von Matteo, Cannobio und dem Lago Maggiore!

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Alte Geheimnisse bringen den Tod mit sich
von Tina Bauer aus Essingen am 13.01.2016

Matteo will seine Vergangenheit vergessen und kehrt zurück in sein Heimatdorf am Lago Maggiore und übernimmt die alte Metzgerei seines verstorbenen Vaters. Dank der Hilfe von Gisella gelingt ihm ein guter Neustart. Doch als Gisella vor dem wichtigsten Autorennen tot treibend im Lago gefunden wird steht für Mateo fest,... Matteo will seine Vergangenheit vergessen und kehrt zurück in sein Heimatdorf am Lago Maggiore und übernimmt die alte Metzgerei seines verstorbenen Vaters. Dank der Hilfe von Gisella gelingt ihm ein guter Neustart. Doch als Gisella vor dem wichtigsten Autorennen tot treibend im Lago gefunden wird steht für Mateo fest, dass es kein Unfall war. Er fängt selbst an zu ermitteln und gerät dabei mehr als einmal selbst in Verdacht und macht sich keine Freunde bei der Polizei. Doch da wäre noch die junge Ermittlerin… Ein spannender Lokalkrimi, der einem den Lago doch noch schmackhaft macht und mit wunderbaren Charakteren Lust auf eine Fortsetzung macht! Vabene!

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Keine Ruhe am Lago Maggiore
von Layla (Bücher in meiner Hand) am 01.09.2016

Der Einstieg ins Buch war nicht so einfach: viele italienische Wörter, die man auch auf Deutsch schreiben hätte können oder zumindest nur einmal auf Italienisch. Macelleria tönt halt netter als Metzgerei, aber es wirkte aufgesetzt. Zudem musste ich mich auch noch über die Unüberlegtheit von Matteo ärgern: Pflutschnass dringt... Der Einstieg ins Buch war nicht so einfach: viele italienische Wörter, die man auch auf Deutsch schreiben hätte können oder zumindest nur einmal auf Italienisch. Macelleria tönt halt netter als Metzgerei, aber es wirkte aufgesetzt. Zudem musste ich mich auch noch über die Unüberlegtheit von Matteo ärgern: Pflutschnass dringt er in ein Haus ein und hinterlässt natürlich Spuren, dann setzt er sich auch noch mit einem Buch hin und beginnt zu lesen... Jo also chumm hey... Dazu raucht er wie ein Schlot und hat überall Kopfschmerztabletten verteilt für den Notfall. Nein, der Protagonist hatte wahrlich keinen guten Start bei mir. Ich bin mir auch jetzt noch nicht sicher, wie ich ihn finde; ans Herz gewachsen ist er mir nicht. Dennoch macht er einen guten Job und hat auf jeden Fall den richtigen Riecher. Als seine Bekannte Gisella eines Morgens nicht auftaucht, macht er sich auf die Suche nach ihr und gibt nicht auf, obwohl er oft sehr träge daher kommt. Auf den 304 Seiten bringt Matteo Erstaunliches ans Licht. Gisella war eine Freundin, doch augenscheinlich hat er sie nicht wirklich gekannt. Genau so geht es dem Leser bei Matteo: man erfährt, dass er früher Polizeipsychologe war und er seinen Job aufgab, doch nicht nur weil er die Metzgerei seines Vaters fortführen will. Es gibt zwar viele Andeutungen, aber der tiefere Grund dazu erschliesst sich dem Leser nicht. Einige Charaktere, die bei einer allfälligen Fortsetzung sicher wieder auftauchen, hab ich im Gegensatz zu Matteo sofort ins Herz geschlossen: Sergio, Luigi und Flavio. Ihnen gehört die Autowerkstatt und sie haben das Herz am rechten Fleck. Leider trifft dies nicht auf Kommissar Buffon zu, der skeptisch gegenüber Matteo ist und ihn sogar verdächtigt. Zum Glück dient Kommissarin Nina Zanetti als Puffer, sie gibt Matteo oft Rückendeckung. Der Plot ist bis auf die erwähnten Schwächen durchdacht. Auch die Szenen in Mailand fand ich spannend und aktuell. Das überraschend inszenierte Ende lässt den schleppenden Anfang und die vielen Wiederholungen fast vergessen. Einem zweiten Teil würde ich jedenfalls eine Chance geben. Für Ortsunkundige ist auf der ersten Seite eine Karte der Umgebung abgedruckt, was ich sehr hilfreich empfand, da ich nur die Schweizer Seite des Lago Maggiore kenne. Fazit: Ein Erstling an schöner Location, aber mit schleppendem Anfang, der sich zum Glück zum Ende hin beachtlich steigert. Knappe 4 Punkte.

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In den Bergen liegt das Versprechen von Frieden
von einer Kundin/einem Kunden am 29.08.2016

Bis vor kurzem Polizeipsychologe in Mailand, jetzt spärlicher Metzger und einsamer Mensch am traumhaft schönen Lago Maggiore - Matteo redet nicht gern über Wein, weiß aber einen guten zu schätzen. Bald scheint überhaupt alles möglich oder nichts. Ungewöhnlich in der politischen Aussage.

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Spurensuche auf italienische Art
von einer Kundin/einem Kunden aus Euskirchen am 16.03.2016

„Die Tote am Lago Maggiore“ ist ein Kriminalroman von Bruno Varese, erschienen 2016, Inhalt: Matteo ist als Nachfolger in die Metzgerei seines Vaters am Lago Maggiore zurückgekehrt. An einem morgen fehlt jede Spur von seiner Mitarbeiterin Gisella. Sie wird am Lago Maggiore tot aufgefunden.Die Polizeit geht von einem Unfall aus, doch... „Die Tote am Lago Maggiore“ ist ein Kriminalroman von Bruno Varese, erschienen 2016, Inhalt: Matteo ist als Nachfolger in die Metzgerei seines Vaters am Lago Maggiore zurückgekehrt. An einem morgen fehlt jede Spur von seiner Mitarbeiterin Gisella. Sie wird am Lago Maggiore tot aufgefunden.Die Polizeit geht von einem Unfall aus, doch Matteo vermutet einen Mord an Gisella und ermittelt daraufhin auf eiegene Faust. Schnell hat er einen Verdächtigen gefunden, doch auch dieser stirbt wenige Tage später bei einem mysteriösen Autounfall. Matteo hat den Verdacht, dass Gisella sich in dunklen Kreisen aufgehalten haben musste. Matteo selbst erhlät anonyme Anrufe und gerät bei seinen Ermittlungen selber in Gefahr. Meine Meinung: Von diesem Kriminalroman hatte ich etwas mehr erwartet. Der Anfang war eher langgezogen, dann plätscherte die Geschichte vor sich hin und war stellenweise träge. Die Spannung war nicht so gut ausgeprägt, erst gegen Ende. Die idyllische Region um den Lago Maggiore, sowie die italienische Lebensart war schön und bildlich beschrieben. Mit dem Hauptprotagonisten Matteo konnte ich mich nicht identifizieren. Ein Psychologe, der jetzt ungelernt als Fleischer arbeitetet und unausgebildetet einen Mordfall besser ermittelt als alle Kommissare zusammen passte meiner Meinung nach nicht. Ist die italienische Polizei wirklich so schlecht, dass ein Laie einspringen muss? Das Ende war dann doch überraschend spannend und gut gewesen, mit einer unvorhersehbaren Wendung. Dafür gibt es einen Stern extra, insgesamt 4 Sterne.

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Stimmungsvoll geschriebener Krimi vor traumhafter Kulisse
von sommerlese am 05.03.2016

Der Autor führt den Leser in die traumhafte italienische Gegend am Lago Maggiore und in seinen ausführlichen Beschreibungen fängt er das landschaftliche Umfeld in seinem Krimi sehr stimmungsvoll ein. Man ist als Leser von Anfang an in das Geschehen eingebunden und erlebt die vielfältige Atmosphäre wunderbar mit. Das typische... Der Autor führt den Leser in die traumhafte italienische Gegend am Lago Maggiore und in seinen ausführlichen Beschreibungen fängt er das landschaftliche Umfeld in seinem Krimi sehr stimmungsvoll ein. Man ist als Leser von Anfang an in das Geschehen eingebunden und erlebt die vielfältige Atmosphäre wunderbar mit. Das typische Dolce Vita erlebt man bei den Ausflügen in die Welt der Oper, mit den noblen gediegenen Oldtimern der Reichen der Gegend oder in den Restaurants mit ihrer schmackhaften italienischen Küche. Es ist wie ein richtiger Urlaub in dieser traumhaft schönen Ecke am Lago Maggiore, der vor dem geistigen Auge des Lesers abläuft. Die Krimihandlung ist unblutig, sehr ruhig und lebt in erster Linie von den Ermittlungen und den vielseitigen Charakteren. Diese sind durch die Bank weg alle interessant und vielschichtig beschrieben. Matteos alte Freunde, die mit Enthusiasmus eine Autowerkstatt betreiben und auch in der Schlachterei aushelfen können, haben mir besonders gut gefallen. Ihre Aktionen brachten Humor mit ins Buch. Der Mordfall entwickelt sich ganz allmählich zu einer echten Mordserie und gewinnt langsam an Spannung. Der Fall ist interessant aufgebaut und der Täter ist bei den vielen Spuren und Verdächtigen nicht offensichtlich zu entdecken. Matteo deckt schliesslich skrupellose Machenschaften auf. Matteos wahrer Grund für seinen Wegzug von Mailand wird nicht genauer erklärt, das bietet also noch Potential für einen weiteren Fall dieses psychologisch geschulten Schlachters. Dieser stimmungsvolle Krimi besticht durch seine landschaftlichen Schönheiten, das Dolce Vita und tolle Charaktere. Mit dem Kartenmaterial kann man die Gegend selbst erkunden und den Krimiermittlungen örtlich folgen.

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Bruno Varese – Die Tote am Lago Maggiore
von einer Kundin/einem Kunden aus Moers am 03.03.2016

Bruno Varese – Die Tote am Lago Maggiore Mitten in der Nacht versucht versucht Giselle Tonetti ihren guten Freund und Chef Matteo Basso telefonisch zu erreichen, doch dieser sieht erst am nächsten Morgen, dass sie angerufen hat. Was wollte Giselle von ihm und warum kommt sie nicht zur Arbeit? Doch nur... Bruno Varese – Die Tote am Lago Maggiore Mitten in der Nacht versucht versucht Giselle Tonetti ihren guten Freund und Chef Matteo Basso telefonisch zu erreichen, doch dieser sieht erst am nächsten Morgen, dass sie angerufen hat. Was wollte Giselle von ihm und warum kommt sie nicht zur Arbeit? Doch nur wenige Stunden später hat der ehemalige Polizeipsychologe aus Mailand Matteo seine Antwort: Giselle wird tot aufgefunden, die Behörden meinen, es sei ein Unfall. Doch Matteo kann und will sich nicht damit abfinden und hat auch schnell einen Verdächtigen. Doch dieser stirbt ebenfalls bei einem Unfall. Matteo ermittelt auf eigene Faust, obwohl die Komissarin Zanetti ihn dabei unterstützt, gerät er selbst sehr schnell ins Visier des Täters und erlebt einige Überraschungen. Der Roman ist flüssig, bedrückend, trotzdem locker, temporeich und fesselnd geschrieben und hat mich von Anfang an gefangen genommen. Ich konnte mich gut in die Geschichte einlesen und hatte das Gefühl direkt im Geschehen zu stehen. Der Spannungsbogen wurde überwiegend im gesamten Buch aufrecht erhalten. Die Handlung ist zwar detailreich, dennoch erschlägt sie nicht mit weitschweifenden Beschreibungen. Ich konnte mich sehr gut in die Gefühlswelt von Matteo reinversetzen, der mir sehr sympathisch und gut ausgearbeitet erschien. Er hat noch mit den Dämonen der Vergangenheit zu kämpfen und beendet deswegen seinen Dienst als Polizeipsychologe in Mailand. Er übernimmt die Fleischerei von seinen Eltern. Hilfe bekommt er dabei von Giselle, die zu einer Freundin wird, bevor sie zu Tode kommt. Komissarin Zanetti ist ebenfalls ein sehr sympathischer Charakter, sie kennt Matteo zwar nicht persönlich, aber ihr Vater, der ebenfalls bei der Polizei war, hatte Matteo sein Leben zu verdanken. Immer wieder unterstützt sie Matteo bei den Ermittlungen oder hilft ihm aus brenzligen Situationen. Auch die weiteren Charaktere waren mir je nach Rollenverteilung sympathisch/unsympathisch, gut ausgearbeitet und haben die Geschichte gut abgerundet. Die Örtlichkeiten und das Geschehen rundherum sind gut beschrieben, was mich noch besser in die Geschichte hinein finden ließ. Dieses Buch bereitete mir Freude beim Lesen. Aufgrund des Klappentextes hatte ich mir zwar etwas anderes vorgestellt, aber ich war überrascht, dass mir das Buch so gut gefiel und es hat meine Erwartungen übertroffen. Die eine oder andere Passage hätte etwas weniger ausgeschmückt werden können, trotz allem hat mir das Buch gut gefallen. Der Autor verbindet am Ende des Buches alle Handlungsstränge und nur wenige Fragen unbeantwortet. Eine Fortsetzung mit Matteo Basso kann ich mir gut vorstellen. Ein Roman, der die Langeweile vertreibt und ein paar schöne Lesestunden garantiert. Das Cover ist leider gar nicht mein Geschmack, passt jedoch hervorragend zum Titel und zur Handlung des Buches. Der idyllische Ausblick aufs Meer macht zwar Freude, ist aber meines Erachtens zu unspektakulär für dieses Buch. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4 Sterne.

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Ein neuer Ermittler....
von einer Kundin/einem Kunden am 20.02.2016

Matteo war in Mailand ein Polizeipsychologe. Nun hat er die Metzgerei seiner Eltern übernommen. Doch eines Tages wird seine Freundin Gisella tot aufgefunden. Matteo ist überzeugt, das es kein Unfall war. Ein sehr spannender Krimi mit viel italienischem Flair. Bin gespannt auf weitere Fälle mit Matteo. Idealer Lesestoff, wenn... Matteo war in Mailand ein Polizeipsychologe. Nun hat er die Metzgerei seiner Eltern übernommen. Doch eines Tages wird seine Freundin Gisella tot aufgefunden. Matteo ist überzeugt, das es kein Unfall war. Ein sehr spannender Krimi mit viel italienischem Flair. Bin gespannt auf weitere Fälle mit Matteo. Idealer Lesestoff, wenn man in Italien Urlaub macht.

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Schönes Flair, kleine Schwächen
von einer Kundin/einem Kunden aus Markt Rettenbach am 05.02.2016

Ich habe das Buch vor der Veröffentlichung erhalten, deshalb rezensiere ich schon heute. Beginnen wir mit dem Cover. Es verströmt mediterranes Flair, was ja für einen Lago- Maggiore- Krimi mehr als passend ist. Einzig die mittig platzierte Raute stört den Eindruck, das soll wahrscheinlich grafisch- modern wirken, ich finde es... Ich habe das Buch vor der Veröffentlichung erhalten, deshalb rezensiere ich schon heute. Beginnen wir mit dem Cover. Es verströmt mediterranes Flair, was ja für einen Lago- Maggiore- Krimi mehr als passend ist. Einzig die mittig platzierte Raute stört den Eindruck, das soll wahrscheinlich grafisch- modern wirken, ich finde es eher ein bisschen zu retro. Schön sind aber die auf der Innenseite des Einbandes abgedruckten Karten des Gebiets, die sind sicher kein Muss, lassen das recht kleine und schmale Buch aber "wertiger" erscheinen. Einen kleinen Meckerpunkt habe ich an der Optik noch: die Schriftgröße, mir ist sie etwas zu klein, das strebt bei längeren Lesesessions ziemlich an. Zur Geschichte selbst: der Polizeipsychologe Matteo Basso hat der Metropole Mailand den Rücken gekehrt und hat am Lago Maggiore die Fleischerei seines Vaters übernommen. Mir als Vegetarierin waren die Fleischerhandwerk- Beschreibung manchmal etwas zu viel und recht ekelig (Sopressata...), aber das ist eine persönliche Befindlichkeit und dem Buch nicht negativ anzulasten. Dort lebt er ruhig und etwas einsam, bis seine Freundin und Fleischereigehilfin Gisella tot im See aufgefunden wird, obwohl sie eine gute Schwimmerin war. Die Geschichte verströmt viel Flair, gerade wenn man schon mal in Mailand und am Lago Maggiore war, hat man die Orte gut vor Augen, sie sind wirklich gut und passend beschrieben. Die Charaktere werden gut eingeführt, einzig Matteos Vorgeschichte in Mailand wird nur angedeutet und bleibt größtenteils im Dunkeln. Die Spannung lässt in der Mitte des Buches etwas nach, da zieht es sich ein bisschen, aber nur um dann auf den letzten 100 Seiten wieder richtig spannend zu werden. Am Ende bleiben zum Fall keine Fragen mehr offen, auch wenn ich die Auflösung so nicht erwartet hätte, auf jeden Fall keine 08/15- Story. Krimifreunden die gerne Geschichten mit "regionalem Flair" lesen, kann man den Krimi nur empfehlen.

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Matteo muss noch mal ran
von leseratte1310 am 25.01.2016

Matteo Basso hat eine eigenwillige Laufbahn. Zunächst arbeitete er als Polizeipsychologe, nun führt er die elterliche Macelleria (Fleischerei) in Cannobio. Unterstützt wird er von Gisella. Hier möchte er die Ruhe genießen. Doch das geplante Oldtimer-Rennen verpricht alles andere als Ruhe. Gisella hat ihn überredet, seine Salsicca-Würste neben der Rennstrecke... Matteo Basso hat eine eigenwillige Laufbahn. Zunächst arbeitete er als Polizeipsychologe, nun führt er die elterliche Macelleria (Fleischerei) in Cannobio. Unterstützt wird er von Gisella. Hier möchte er die Ruhe genießen. Doch das geplante Oldtimer-Rennen verpricht alles andere als Ruhe. Gisella hat ihn überredet, seine Salsicca-Würste neben der Rennstrecke zu verkaufen. Er hat sich überreden lassen unter der Bedingung, dass ihm Gisella hilft. Doch sie erscheint nicht und schon bald wird auch bekannt warum. Sie wird tot aufgefunden. Die Polizei interessiert nicht, dass Giselle eine gute Schwimmerin war, es wird von einem Unfall ausgegangen. Doch Matteo sieht das anders. Er macht sich nochmal an die Klärung eines Falles. Das italienische Flair kommt in diesem Buch sehr gut zur Geltung. Die Beschreibung der Gegend rund um den Lago Maggiore bringt einen direkt in Urlaubsstimmung. Die Charaktere sind gut und authentisch geschildert. Matteo ist ein sympathischer Typ. Warum er seinen Job als Polizeipsychologe in Mailand aufgegeben hat, erfahren wir nicht. Er pflegt seine kleinen Marotten, wie das morgendliche Angeln. Das Rauchen und seinen fahrbaren Untersatz, seine Diva“, mag er nicht aufgeben. Auch Kommissarin Nina Zanetti gefällt mir gut, aber am tollsten finde ich Matteos alte Freunde, die immer zur Stelle sind, wenn man sie braucht. Beppo, Luigi und Flavio von der Autowerkstatt können auch Macelleria. Sie brachten viel Humor in die Geschichte. Trotzdem gibt es auch ernste Töne, den auch das aktuelle Flüchtlingsthema wird angeschnitten. Es bleibt nicht bei dem einen Todesfall und trotzdem ist es ein eher ruhiger Krimi, bei dem die Ermittlungsarbeit im Vordergrund steht. Trotzdem ist die Geschichte spannend und immer neue Wendungen sorgen dafür, dass das so bleibt und sich zum Schluss sogar noch steigert. Ein toller Krimi mit besonderer Atmosphäre.

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