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Die tote Schwester

Kriminalroman

(2)
Im seinem zweiten Fall muss der Kölner Kommissar Zbigniew Meier um das Leben seiner Freundin Lena bangen und gerät in den Sog eines lange zurückliegenden Verbrechens.



Endlich! Lena, Zbigniew Meiers Freundin, ist volljährig geworden. Um das zu feiern, verbringen die beiden zwei Wochen in New York. Kaum zurück in Deutschland, wird Lena vor Zbigniews Augen entführt. Die Sonderkommission unter der Leitung seines ins Präsidium aufgestiegenen Freundes Zeynel geht von einem Racheakt aus und ermittelt in Richtung Organisierte Kriminalität. Doch Zbigniew hat eine dunkle Ahnung: In New York bat ihn ein alter deutscher Emigrant, nach seiner am Ende des Zweiten Weltkriegs in Deutschland verschwundenen Schwester zu suchen, und für Zbigniew mehren sich die Anzeichen, dass es zwischen dieser Bitte und Lenas Entführung einen direkten Zusammenhang gibt. Er beginnt auf eigene Faust zu ermitteln ...
Portrait
Stephan Brüggenthies, geboren 1968 in Münster, studierte zunächst Musikwissenschaft sowie Betriebswissenschaft und arbeitete als Journalist. Seit einem weiteren Studium an der Filmakademie Baden-Württemberg schreibt er Drehbücher (u.a. "Tatort") und ist Komponist für Filmmusik. Er lebt mit Frau und Sohn in Köln.
Zitat
"Die tote Schwester zählt zum Besten, was in den letzten Jahren auf dem deutschen Krimimarkt erschienen ist."(Rüdiger Busch, Rhein-Neckar-Zeitung, 16. März 2011) "... Brüggenthies Tote Schwester (ist) ein spannendes Lesevergnügen- und knüpft damit nahtlos an die Klasse seines Erstlings an, der für den Friedrich-Glauser-Preis 2010 in der Kategorie Debüt nominiert war."(Buchjournal extra, 01. Februar 2011) "Reichlich Dramatik ist ... garantiert bei diesem Roman mit Lokalkolorit ... Stephan Brüggenthies ... bietet mit seinem solide gearbeitetem Krimi locker zu lesende, spannende Unterhaltung und wartet am Ende des logisch aufgebauten Konstrukts mit einer überraschenden Auflösung auf. Empfehlenswert!"(Gerd Klingenberg, Weser Kurier / Kurier am Sonntag, 20. März 2011) "Nervenaufreibend bis zum letzten Absatz ..."(Westdeutsche Zeitung, 28. April 2011) "Autor Stephan Brüggenthies schreibt auch Tatort-Drehbücher, entsprechend spannend ist sein zweiter Roman ..."(Kölner Stadt-Anzeiger, 10. März 2011) "Wie schon Der geheimnislose Junge ist auch Die tote Schwester ein erstklassiger, in sich mit vielerlei Strängen ... verwobener Krimi mit einem nicht nur dem Vornamen nach ungewöhnlichen Kommissar."(Aschaffenburger Stadtmagazin, März 2011) "Stephan Brüggenthies hat mit Die tote Schwester bewiesen, dass er schriftstellerisch garantiert kein One-Hit-Wonder bleiben wird. Auch in seinem zweiten Roman legt er wieder eine begeisternde Rasanz an den Tag, die dem Leser kaum Verweildauer in den Lesepausen gestattet. ... Wer klare und schnörkellose, spannende und actionreiche Kriminalromane aus deutschen Landen liebt, der wird in den kommenden Jahren an dem Duo Brüggenthies/Meier nicht vorbeikommen und hoffentlich noch viele unterhaltsame Stunden mit diesen beiden verleben."(Christoph Mahnel, literaturmarkt.info, 21. Febrar 2011) "Brüggenthies erweist sich auch in seinem zweiten Roman als ein Meister der spannenden Unterhaltung. ... Niemals bedient sich Brüggenthies in seinem Kriminalroman einer, in diesem Genre zu beliebten vordergründigen Action, sondern er versteht es hervorragend, die Spannung durch Schilderung detektivischer Kleinarbeit zu halten und im Lauf der Handlung sogar zu erhöhen. Das Finale ist atemberaubend und erzähltechnisch ohne Übertreibung als grosse Literatur zu bezeichnen. Wer intelligente und spannende Unterhaltun sucht, der wird mit deisem Roman auf seine Kosten kommen."(inkultura-online.de, 31. März 2011) "Wieder ist dem Kölner Filmemacher und Drehbuchautor ein spannender Kriminalromen gelungen, der in New York, Köln und den Niederlanden spielt, vielschichtige Charaktere beschreibt, eine berührende Geschichte von Freundschaft und Verrat schildert und in einem atemberaubenden Showdown zu Ende bringt."(Irmgard Behnke, ekz.bibliotheksservice, 28. März 2011) "Klar, oft knapp-kompakt, teilweise lakonisch, aber nie emotionslos."(lovelybooks.de, 02. März 2011) "Das Buch bietet Qualität von der ersten bis zur letzten Seite. ... Brüggenthies versteht es, ohne blutrünstig zu werden, einen konstanten Spannungsbogen zu erzeugen ... Die tote Schwester gehört eindeutig zu den Top Ten-Büchern, die ich in meinem Leben gelesen habe ..."(necroweb.de, Juli 2011) "Insgesamt sicherlich ein überdurchschnittlicher Krimi und von Brüggenthies ist in Zukunft noch viel Gutes zu erwarten."(lovelybooks.de, 19. Februar 2011) "Präzise recherchiert, voller überraschender Wendungen."(culturmag.de, April 2011) "... ganz wunderbar gemacht."(Jan Drees, 1LIVE, 03. Mai 2011) "... hochspannend, wie es sich für einen Krimi gehört, punktet aber vor allem durch die akribische und immer wieder überraschende, puzzleartige Suche ... Ein fesselnder, stilistisch schnörkelloser Regionalkrimi ..."(Christina Liebeck, media-mania.de, 03. Mai 2011)
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz
Seitenzahl 440, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.12.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783838723549
Verlag Bastei Entertainment
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Kundenbewertungen


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Spannend bis zum Schluss
von einer Kundin/einem Kunden aus Hemer am 17.05.2016

Ich tue mich ja immer schwer mit Büchern von Autoren, die ich noch nicht kenne und von denen man auch noch nicht so viel gehört hat. Zu oft bin ich enttäuscht worden: Unstimmigkeiten in der Handlung, schlecht recherchierte Hintergründe, zu platte Charaktere. Anders erging es mir mit diesem Krimi!... Ich tue mich ja immer schwer mit Büchern von Autoren, die ich noch nicht kenne und von denen man auch noch nicht so viel gehört hat. Zu oft bin ich enttäuscht worden: Unstimmigkeiten in der Handlung, schlecht recherchierte Hintergründe, zu platte Charaktere. Anders erging es mir mit diesem Krimi! Spannend bis zum Schluss und ein wirklich interessanter historischer Hintergrund rund um das Köln der Nazi-Zeit. Das Buch hat mir so gut gefallen, dass ich unbedingt weitere von Stephan Brüggenthies lesen muss. Ganz klare Empfehlung, gehört auf die Bestsellerliste!

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"Die tote Schwester" von Stephan Brüggenthies
von Lena Heitkamp aus Bad Oeynhausen am 18.11.2013

Als der Kölner Polizist Zbigniew mit seiner wesentlich jüngeren Freundin Lena eine Reise nach New York antritt, ahnt noch keiner was für Folgen es für sie haben wird. Die beiden lernen einen alten jüdischen Mann namens Samuel Weissberg kennen, dem im Kindesalter geholfen wurde in die USA zu fliehen... Als der Kölner Polizist Zbigniew mit seiner wesentlich jüngeren Freundin Lena eine Reise nach New York antritt, ahnt noch keiner was für Folgen es für sie haben wird. Die beiden lernen einen alten jüdischen Mann namens Samuel Weissberg kennen, dem im Kindesalter geholfen wurde in die USA zu fliehen und der Deportation durch die Nazis zu entkommen. Für Weissberg stellt sich sich nur eine Frage: Was ist mit seiner jüngeren Schwester Eva geschehen. Zbigniew soll dies für Samuel herausfinden. Als Lena kurz nach ihrer Ankunft am Flughafen in Köln entführt wird, ist für Zbigniew klar, dass es etwas mit Eva Weissberg zu tun haben muss. Er beginnt sofort mit seinen Ermittlungen. Ein mitreißender Kriminalroman, in den man sich schell hineinversetzen kann, mit einem Ende das keine Fragen offen lässt.

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Fesselnd
von Gabriele Brohm aus Karlsruhe am 01.03.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Er ist wieder auf Tätersuche, der Kölner Ermittler mit dem unaussprechbaren Vornamen, und der neue Fall betrifft ihn auch noch höchst persönlich. Schon den ersten "Zbigniew Meier-Krimi" konnte ich nicht mehr aus der Hand legen, jetzt, nach der Lektüre von "Die Tote Schwester", bin ich bekennender Fan und hoffe auf... Er ist wieder auf Tätersuche, der Kölner Ermittler mit dem unaussprechbaren Vornamen, und der neue Fall betrifft ihn auch noch höchst persönlich. Schon den ersten "Zbigniew Meier-Krimi" konnte ich nicht mehr aus der Hand legen, jetzt, nach der Lektüre von "Die Tote Schwester", bin ich bekennender Fan und hoffe auf baldigen Lese-Nachschub.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Guter Ermittlerkrimi,dessen "Held" sich privat ziemlich.dumm verhält..Aber die Handlung ist spannend u.komplex gestrickt.Eine Entführung u.ein Fall aus der Nazizeit verquickensich

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Sehr spannender Krimi !!

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Spannend bis zur letzten Seite!
von einer Kundin/einem Kunden am 30.03.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Dieser Krimi hat mir eine Nacht geraubt. Die Geschichte ist gut recherchiert und wahnsinnig spannend. Zbigniew Meier kommt mit seiner Freundin aus New York und sie wird vor seinen Augen entführt. Warum? Hat es mit Samuel zu tun, ein alter deutscher Emigrant, der ihn in New York bat seine tote... Dieser Krimi hat mir eine Nacht geraubt. Die Geschichte ist gut recherchiert und wahnsinnig spannend. Zbigniew Meier kommt mit seiner Freundin aus New York und sie wird vor seinen Augen entführt. Warum? Hat es mit Samuel zu tun, ein alter deutscher Emigrant, der ihn in New York bat seine tote Schwester zu finden? Oder hat Lena mit Terroristischen Kreisen zu tun? Viele Fragen und viele Wendungen machen diesen Krimi so spannend, dass man ihn nicht aus der Hand legen will.

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Einer der besten Krimis der Saison!
von einer Kundin/einem Kunden am 21.03.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Der zweite Fall für Kommissar Zbigniew Meier. Nach einem USA-Urlaub wird seine junge Freundin entführt, ein Baby, das kurz vor Kriegsende verschunden ist, gibt neue Rätsel auf... Wie hängen die beiden Ereignisse zusammen? Spannend bis zu allerletzten Seite! Ein toller Krimi!

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Der zweite Fall...
von einer Kundin/einem Kunden am 17.03.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Nach dem geheimnislosen Jungen kommt hier der zweite Fall des Kölner Kommissars Zbigniew Meier, und hier trifft ihn das Verbrechen persönlich. Seine Freundin Lena wird entführt und es stellt sich die Frage des Warums, hat es etwas mit Ihrem New York Urlaub und dem dortigen Zusammentreffen mit einem Holocaust... Nach dem geheimnislosen Jungen kommt hier der zweite Fall des Kölner Kommissars Zbigniew Meier, und hier trifft ihn das Verbrechen persönlich. Seine Freundin Lena wird entführt und es stellt sich die Frage des Warums, hat es etwas mit Ihrem New York Urlaub und dem dortigen Zusammentreffen mit einem Holocaust Überlebenden zutun? Genauso düster, spannend und sprachlich gut wie Brüggenthies Erstling, macht dieser Krimi Lust auf mehr!

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Der zweite Fall des Kölner Ermittlers mit dem unaussprechlichen Namen
von einer Kundin/einem Kunden am 03.03.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Nach Stephan Brüggenthies Debüt "Der geheimnislose Junge", ermittel Zbigniew Meier in seinem zweiten Fall. Hier wird seine sehr viel jüngere Freundin (gerade 18 geworden) nach einem gemeinsamen New York Aufenthalt in Deutschland entführt. So ist Kommissar Meier mittendrin und selber betroffen. Bevor er die Suche nach seiner Freundin Lena... Nach Stephan Brüggenthies Debüt "Der geheimnislose Junge", ermittel Zbigniew Meier in seinem zweiten Fall. Hier wird seine sehr viel jüngere Freundin (gerade 18 geworden) nach einem gemeinsamen New York Aufenthalt in Deutschland entführt. So ist Kommissar Meier mittendrin und selber betroffen. Bevor er die Suche nach seiner Freundin Lena beginnen kann, muss er jedoch erst einen 60 Jahre alten Fall aufklären. Wir Leser dürfen teilhaben an einer spannenden und aufregenden Suche in der Vergangenheit, sowie im Hier und Jetzt. Wieder ein sehr gelungener Kriminalroman, der es wert ist gelesen zu werden!

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Gute Fortsetzung!
von einer Kundin/einem Kunden am 07.03.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Nach seinem Debüt "Der geheimnislose Junge", ist Stephan Brüggenthies eine spannende Fortsetzung gelungen, die sich zu lesen lohnt. Aus einem angenehmen, privaten New York Aufenthalt wird direkt nach ein paar Seiten ein spannender Krimi. Meier glaubt, dass die Polizei bei der Suche nach seiner entführten Freundin auf der falschen Fährte ist... Nach seinem Debüt "Der geheimnislose Junge", ist Stephan Brüggenthies eine spannende Fortsetzung gelungen, die sich zu lesen lohnt. Aus einem angenehmen, privaten New York Aufenthalt wird direkt nach ein paar Seiten ein spannender Krimi. Meier glaubt, dass die Polizei bei der Suche nach seiner entführten Freundin auf der falschen Fährte ist und deshalb folgt er einer anderen Spur in die Vergangenheit. Man erfährt nebenbei auch wieder mal interessante Dinge über deutsche Geschichte.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Die gesuchte Schwester ist kurz vor Kriegsende verschwunden, aber ihr Bruder glaubt nicht an ihren Tod. Wenn nach und nach Dinge ans Licht kommen finde ich das spannend!

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Zbigniew Meier reiht sich endgültig ein in die Phalanx der großen deutschen Ermittler...
von einer Kundin/einem Kunden am 09.08.2013
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Seit Jahren entwickelt der deutsche Kriminalroman seine eigene Stimme, polyfon einerseits, aber immer mehr gemeinsame stilistische Mittel nutzend. Am ehesten sehe ich eine gesunde Verwandschaft zum skandinavischen Kriminalroman, der im Zuge des Erfolgs der Wallanderromane in den Neunzigern groß wurde. Viele deutsche Autoren müssen sich hinter den großen Nordeuropäern... Seit Jahren entwickelt der deutsche Kriminalroman seine eigene Stimme, polyfon einerseits, aber immer mehr gemeinsame stilistische Mittel nutzend. Am ehesten sehe ich eine gesunde Verwandschaft zum skandinavischen Kriminalroman, der im Zuge des Erfolgs der Wallanderromane in den Neunzigern groß wurde. Viele deutsche Autoren müssen sich hinter den großen Nordeuropäern nicht mehr verstecken! Stephan Brüggenthies reiht sich mit seinem zweiten Roman um den sympathischen Kölner Ermittler ein in diese Phalanx. Zbigniew ist hartnäckig, stur und eher introvertiert und schlittert nach einem interessanten New York Aufenthalt mit seiner endlich volljährigen Freundin unvermutet in eine Geschichte, die aktuelles Zeitgeschehen ebenso wie deutsche Geschichte beinhaltet. Man merkt an vielen Stellen, dass Brüggenthies ein guter Skripteschreiber für den 'Tatort' ist. Wenn er das Korsett - ich muß für neunzig Minuten schreiben - ablegt, wird er sicherlich für den dritten Fall für Z.M. wieder fünf Sterne bekommen. An manchen Stellen war er dann doch fast zu geschliffen... Nichtsdestoweniger habe ich jede Minute mit diesem Krimi genossen!

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Hochkarätiger deutscher Krimi
von einer Kundin/einem Kunden am 05.06.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Zbigniew Meier (38), Kölner Kommissar mit (sicher gewollt) unaussprechlichem Vornamen, hat seiner Freundin Lena zu deren Volljährigkeit eine Reise nach New York geschenkt. Bei ihrer Rückkehr wird Lena am Flughafen in ein Auto gezerrt und entführt. Klar, das die eingesetzte Sonderkommission den Kollegen Zbigniew aufgrund seines persönlichen Involviertseins als Ermittler... Zbigniew Meier (38), Kölner Kommissar mit (sicher gewollt) unaussprechlichem Vornamen, hat seiner Freundin Lena zu deren Volljährigkeit eine Reise nach New York geschenkt. Bei ihrer Rückkehr wird Lena am Flughafen in ein Auto gezerrt und entführt. Klar, das die eingesetzte Sonderkommission den Kollegen Zbigniew aufgrund seines persönlichen Involviertseins als Ermittler ausschliesst. Insofern bieten sich ihm jedoch Möglichkeiten, nicht ganz legal auf eigene Faust Untersuchungen anzustellen. Dabei beisst er sich an einer Spur fest, die ihren Ursprung in New York hat. Dort hatten Lena und er einen älteren Herrn kennen gelernt, das als jüdisches Kind 1943 in die USA geschleust wurde und der den deutschen Kripo-Beamten gebeten hatte, in Deutschland noch einmal dem rätselhaften Schicksal seiner jüngeren Schwester nachzuspüren. Die allerdings wurde bereits 1961 für tot erklärt.... Während die SK immer noch in viele andere Richtungen ermittelt, kommt Meier immer näher perfiden Ereignissen auf die Spur, die tief im Nazi-Deutschland wurzeln und deren "Ausläufer" heute noch die Nachkommen einst befreundeter Familien beeinflussen. Raffiniert, interessant und bis zuletzt die Spanung haltend beweist Brüggenthies, dass auch deutschsprachige Autoren durchaus in der Lage sind, hochkarätige Krimis zu schreiben. Und: da viele Bezüge zu Zbigniew Meiers erstem Fall hergestellt werden, sollte man -falls nicht längst geschehen- auch dem Buch "Der geheimnislose Junge" Aufmerksamkeit schenken.

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Die tote Schwester...
von einer Kundin/einem Kunden am 25.03.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

... ist ein toller zweiter Roman des kölner Autors Stephan Brüggenthies. Kaum ist Komissar Zbigniew Meier mit seiner jungen Freundin in Urlaub in den USA, schliddert er wie nebenbei in einen neuen Fall. Er wird gebeten, nach einer vermeintlich toten Schwester eines deutschen Auswanderers zu suchen. Die Ereignisse gehen... ... ist ein toller zweiter Roman des kölner Autors Stephan Brüggenthies. Kaum ist Komissar Zbigniew Meier mit seiner jungen Freundin in Urlaub in den USA, schliddert er wie nebenbei in einen neuen Fall. Er wird gebeten, nach einer vermeintlich toten Schwester eines deutschen Auswanderers zu suchen. Die Ereignisse gehen zurück bis ins 3. Reich, wo die Geschwister im Krieg getrennt wurden. Angeblich soll das Mädchen dann in die Eifel verschleppt worden sein. Meier lehnt den Fall ab, aber seine Freundin lässt das Erfahrene nicht mehr los und sie beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Kurz darauf wird sie gekidnappt und die Polizei tappt im Dunkeln. Nur Zbigniew Meier vermutet einen Zusammenhang zwischen den Ereignissen, aber er darf nicht ermitteln, wegen "Befangenheit". Also, dann erst recht... Spannend und fesselnd mit vielen verschiedenen Schauplätzen. Unbedingt lesen!!!

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Fesselnd
von einer Kundin/einem Kunden am 31.01.2011
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Der Polizist Zbigniew Meier begegnet uns hier mit dem zweiten Fall. Diesmal geht es um ihn selbst. Direkt nach der Landung aus New York wird seine mittlerweile volljährige Freundin vom Flughafen weg entführt. Welche Spur der vielen führt zum Erfolg? Für Zbigniew Meier beginnt ein Albtraum. Stephan Brüggenthies ist... Der Polizist Zbigniew Meier begegnet uns hier mit dem zweiten Fall. Diesmal geht es um ihn selbst. Direkt nach der Landung aus New York wird seine mittlerweile volljährige Freundin vom Flughafen weg entführt. Welche Spur der vielen führt zum Erfolg? Für Zbigniew Meier beginnt ein Albtraum. Stephan Brüggenthies ist mit dem zweiten Krimi eher noch besser als mit dem "Geheimislosen Jungen".

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ein Verbrechen aus der Nazi-Zeit fordert seinen Tribut
von Kerstin Stutzke aus Berlin am 15.01.2012
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Zbigniew Meier macht mit seiner Freundin Lena, die gerade volljährig geworden ist, Urlaub in New York. Der Kölner Kommissar und seine Freundin wollen sich einfach etwas Zeit für sich nehmen und sich die Stadt New York anschauen. Während ihres Aufenthaltes lernen sie den deutschstämmigen Samuel Weissberg kennen. Samuels Eltern haben... Zbigniew Meier macht mit seiner Freundin Lena, die gerade volljährig geworden ist, Urlaub in New York. Der Kölner Kommissar und seine Freundin wollen sich einfach etwas Zeit für sich nehmen und sich die Stadt New York anschauen. Während ihres Aufenthaltes lernen sie den deutschstämmigen Samuel Weissberg kennen. Samuels Eltern haben es während des 2. Weltkrieges geschafft, ihren Sohn aus Deutschland herauszubringen, denn Samuel entstammt einer so genannten "Mischehe". Seine Mutter war eine Deutsche, sein Vater ein Jude und lange Zeit schützte sein deutsches Erbe ihn vor Verfolgung und Tod. Doch je länger der 2. Weltkrieg dauerte, desto schlimmer wurden die Zustände, sodass sich das Ehepaar Weissberg entschied, ihren Sohn auf die Flucht nach Amerika zu schicken. Samuels Flucht gelang, er landete in New York und wurde von Verwandten aufgezogen; seine Eltern jedoch wurden wenige Tage nach seiner Flucht erschossen. Doch was passierte mit seiner kleinen Schwester Eva? Diese wurde kurze Zeit nach Samuels Flucht geboren, doch dann verschwand sie. Samuel selbst hat in den 1960er Jahren versucht, den Verbleib seiner Schwester herauszufinden, jedoch blieb ihm nur, sie für tot erklären zu lassen - er hat keine Spur von ihr gefunden. Nun ist Samuel ein alter Mann und todkrank. Er bittet Zbigniew, noch einmal nach seiner Schwester zu suchen. Zbigniew lehnt dies ab, denn wie soll er jemanden finden, nach 60 Jahren, dessen Geburt nirgends verzeichnet ist? Lena hingegen ist schon eher gewillt, Samuel zu helfen - woraufhin das Liebespaar einige Unstimmigkeiten miteinander hat. Zurück in Deutschland wollen beide wieder ihr gewohntes Leben aufnehmen, doch direkt am Flughafen wird Lena entführt, als Zbigniew kurz nicht bei ihr ist. Sofort wird eine Sonderkommission ins Leben gerufen, aber auf ein Lebenszeichen von Lena wird vergeblich gewartet. Zbigniew, der selbst involviert ist, da die Entführte ja seine Freundin ist, wird von den Ermittlungen ausgeschlossen. Er beschließt, auf eigene Faust zu ermitteln und stößt dabei immer wieder auf das Rätsel der Existenz von Eva Weissberg. Wird er es schaffen, Lena zu befreien, wenn er das Geheimnis um Eva lüftet? Doch wie soll er das nach mehr als 60 Jahren anstellen, zumal nirgends etwas über eine Eva Weissberg dokumentiert wurde? Bei diesem Kriminalroman, dem 2. Band der Reihe um Kommissar Zbigniew Meier, handelt es sich um das 1. Buch des Autoren, das ich je gelesen habe. Der Plot war sehr detailliert ausgearbeitet, teilweise etwas zu detailliert für mich, da an diesen Stellen leider einige längere Längen in dem Schreibstil aufgetaucht sind, die es zu überwinden galt. Durchaus interessant finde ich die Idee des Plots, ein Verbrechen aus dem 2. Weltkrieg, das bis heute seine Schatten wirft. Die Figuren wurden interessant dargestellt, auch wenn ich immer wieder über den Vornamen des Protagonisten gestolpert bin und ihn letztendlich irgendwann einfach nur überlesen habe. Ich hätte mir von Seiten der Figuren auch mehr Tiefe gewünscht, denn nicht immer waren mir die Beweggründe derselben klar ersichtlich.

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