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Die Ummauerte Stadt

Science Fiction-Thriller

(3)
Seit dem Zusammenbruch der alten Weltordnung sind die Menschen in der Ummauerten Stadt einer totalitären Kontrolle ausgeliefert. Während Ausgangsperren, Wohnungsenteignungen und Verarmung zum Alltag gehören, riskiert Jeremiah mit dem Sammeln von Elektroschrott und Altmetall in den Aussenbezirken regelmässig sein Leben. Obwohl er sich im Besitz von diesen begehrten Tauschobjekten befindet, sehnt er sich danach, aus der Ummauerten Stadt zu entkommen, in der Nahrungs- und Sauerstoffversorgung kontrolliert und Menschen wie Vieh gehalten werden. Zusammen mit Bezirkskommunikator Goran begehrt Jeremiah gegen das System auf. Doch was wird ihn der Wunsch nach Freiheit kosten?
Portrait
Jan Reschke wurde 1981 in Iserlohn geboren und lebt mittlerweile in Haltern am See. In der Zwischenzeit studierte er Sportwissenschaften in Münster und arbeitete einige Jahre in Hamburg als Redakteur für Spiegel Online sowie diverse Printmedien. Nach einem Jahr in Kolumbien, Medellín, ist er mittlerweile als Lehrer tätig und schreibt Bücher.
Mit seinem ersten grossen Werk Die Ummauerte Stadt gewann er den Crowdfunding-Wettbewerb "Gedankenwildwuchs", ein Gemeinschaftsprojekt des Luzifer Verlags und des Papierverzierer Verlags.
Zu seinen Lieblingsautoren zählt er Tad Williams, Stanislaw Lem, George Orwell, Aldous Huxley sowie Arkadi und Boris Strugazki. Wenn er sich nicht gerade mit Büchern beschäftigt, versucht er sich beim Handball, trifft Freunde oder widmet sich der Welt der Computerspiele.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 410, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 18.11.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783944544991
Verlag Papierverzierer Verlag
Illustratoren Timo Kümmel
eBook (ePUB)
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Übersicht
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Die ummauerte Stadt
von ShangriLadj am 14.12.2014

Klappentext: Seit dem Zusammenbruch der alten Weltordnung sind die Menschen in der Ummauerten Stadt einer totalitären Kontrolle ausgeliefert. Während Ausgangsperren, Wohnungsenteignungen und Verarmung zum Alltag gehören, riskiert Jeremiah mit dem Sammeln von Elektroschrott und Altmetall in den Außenbezirken regelmäßig sein Leben. Obwohl er sich im Besitz von diesen begehrten Tauschobjekten... Klappentext: Seit dem Zusammenbruch der alten Weltordnung sind die Menschen in der Ummauerten Stadt einer totalitären Kontrolle ausgeliefert. Während Ausgangsperren, Wohnungsenteignungen und Verarmung zum Alltag gehören, riskiert Jeremiah mit dem Sammeln von Elektroschrott und Altmetall in den Außenbezirken regelmäßig sein Leben. Obwohl er sich im Besitz von diesen begehrten Tauschobjekten befindet, sehnt er sich danach, aus der Ummauerten Stadt zu entkommen, in der Nahrungs- und Sauerstoffversorgung kontrolliert und Menschen wie Vieh gehalten werden. Zusammen mit Bezirkskommunikator Goran begehrt Jeremiah gegen das System auf. Doch was wird ihn der Wunsch nach Freiheit kosten? Meine Meinung Dies Dystopie besticht durch eine gekonnt geschaffene düstere Atmosphäre mit sehr unterschiedlichen Charakteren, die man abwechselnd in ihren Bemühungen in dieser tristen Welt sich zurechtzufinden und in ihren Gedankengängen begleitet. Die Geschichte baut stark auf die Umstände und das bedrohliche Ambiente und die krassen Unterschiede der diversen "Schichten". Mir hat es sehr gut gefallen, dass der Autor gekonnt mit diesen Elementen die Spannung aufgebaut hat und nicht auf übertriebene effekthascherischen Science-Fiction Szenen zurückgegriffen hat. Dieses Buch lässt dem Leser viel Raum für eigene (beklemmende) Gefühle und regt stark zum denken an: "Wie würde ich selbst in dieser Situation handeln?" war eine Frage, die ich mich oft gestellt habe. Natürlicherweise identifizierte ich mich mit einigen Protagonisten mehr als mit anderen und habe mich auch über gewisse Figuren aufregen können ;), was aber durchaus für das Buch spricht. Fazit: Ich bin normalerweise kein grossen Dystopien-Leser. Diese Buch hat mich aber überzeugen können. Trotz einigen längen im ersten Viertel des Buches, die ein abgehacktes Ende fürchten liessen ist es nicht dazu gekommen. Gerade das Ende (dass ich zwar in der Mitte des Buches schon vermutete) hat überzeugt und dem ganzen Buch noch ein Sahnehäubchen aufgesetzt. Wer auf stimmige Bücher mit einer starken "im-Kopf-sich-abspielenden" Komponente steht ist hier genau richtig. Hat mich etwas an den Klassiker "1984" erinnert und hat mir gut gefallen. Absolute Leseempfehlung!

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Kampf für die Freiheit
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Salzuflen am 23.11.2014

Inhalt: Nach dem Zusammenbruch unserer Weltordnung sind die Menschen in der Ummauerten Stadt der Kontrolle ihrer Regierung ausgeliefert. Durch die Lieferung von Nahrung und Sauerstoff werden sie unter Kontrolle gehalten. Aber es fehlt ihnen an allem und Gewalt und Machtmissbrauch sind an der Tagesordnung. Jeremiah lebt in dieser Welt.... Inhalt: Nach dem Zusammenbruch unserer Weltordnung sind die Menschen in der Ummauerten Stadt der Kontrolle ihrer Regierung ausgeliefert. Durch die Lieferung von Nahrung und Sauerstoff werden sie unter Kontrolle gehalten. Aber es fehlt ihnen an allem und Gewalt und Machtmissbrauch sind an der Tagesordnung. Jeremiah lebt in dieser Welt. Er ist ein Schrottsammler, dass heißt er verlässt die Ummauerte Stadt heimlich um nach Tauschobjekten zu suchen. Allerdings fehlt den Menschen jegliche Freude und so begehrt Jeremiah zusammen mit dem Bezirkskommunikator Goran und der flüchtigen Ivanna auf. Aber welchen Preis müssen sie dafür bezahlen? Meinung: Der Autor Jan Reschke hat mit „Die Ummauerte Stadt“ ein beklemmendes Endzeitszenario geschaffen, in dem Verhältnisse wie in der DDR herrschen. Totale Überwachung und Unterdrückung ist an der Tagesordnung. Die Menschen haben nichts. Nicht einmal Privatsphäre. Ausserdem kommt es immer wieder zu Übergriffen seitens der Soldaten und der Wachmänner. Nur den Menschen im geschlossenen Bezirk und im Werk, wo die Versorgungsmittel hergestellt werden, geht es besser. Jeremiah und Goran möchten den Menschen helfen und die Verhältnisse verändern. Hierbei sind sie bereit ihr Leben zu riskieren. Aber welchen Preis müssen sie noch zahlen? Der Leser darf im Laufe des Buches mehrere Personen begleiten und die Welt als Beobachter ihrer Sichtweisen erleben. Am Häufigsten sind hierbei natürlich Jeremiah und Goran, aber es gibt auch einen weiteren Erzählstrank. In den Kapiteln mit der Überschrift „Zelle 12“ werden hier die Eindrücke einer Person geschildert die alleine in einer Zelle eingesperrt ist und mehrere Variationen von Folter erleben muss. Diese Person hat jegliches Zeitgefühl verloren und verliert sich selbst immer mehr. Um wen es sich herbei allerdings handelt, bleibt bis zum Ende im Unklaren. Am Ende laufen aber alle Geschichten zusammen und schließen das Buch befriedigend, wenn auch beklemmend ab. Dieses Buch ist auf jeden Fall etwas für Endzeitfans, die es etwas dunkler mögen. Allerdings gibt es sehr viel Gewalt in diesem Buch und sehr viel Blut und Mord. Wem das nicht gefällt, der sollte es nicht lesen. Die Umgebung hat mich die ganze Zeit an den Film „The Road“ mit Viggo Mortensen erinnert, oder auch an „I am Legend“ mit Will Smith (nur ohne Zombies). Der Schreibstil ist sehr flüssig und gut zu lesen und die Figuren authentisch. Ich hoffe, dass wir nie in so einem autoritären Staat leben müssen und bin froh, dass wir ohne Sauerstoffstäbchen atmen und uns frei bewegen können. Fazit: Gelungenes beklemmendes Endzeitbuch, mit schockierenden Momenten. Nichts für schwache Nerven, aber gut gemacht.

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Eine spannende Dystopie, die den Leser in Atem hält
von MrsAmy am 23.11.2014

Die Menschen der Ummauerten Stadt leiden. Seitdem die Welt nicht mehr dieselbe, die Natur zusammengebrochen und der Himmel am Tag wie auch in der Nacht von dichten Wolken bedeckt ist, ist nichts mehr, wie es war. Die totalitäre Regierung, zusammengesetzt aus Männern und Frauen, die nur auf ihren eigenen... Die Menschen der Ummauerten Stadt leiden. Seitdem die Welt nicht mehr dieselbe, die Natur zusammengebrochen und der Himmel am Tag wie auch in der Nacht von dichten Wolken bedeckt ist, ist nichts mehr, wie es war. Die totalitäre Regierung, zusammengesetzt aus Männern und Frauen, die nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht sind, denkt sich fast täglich neue Schikanen und Erlässe für die Bewohner der Ummauerten Stadt aus. Und diese sind zu 100% von dem Wohlwollen der Regierung abhängig, denn sie versorgen die Bewohner mit dem notwendigen Sauerstoff und Lebensmitteln. Jeremiah ist einer der Bewohner der Ummauerten Stadt. Bei verbotenen Streifzügen durch die Außenbezirke riskiert er beinahe täglich sein Leben, doch die Dinge, die er dort draußen findet, sind oftmals lebensnotwendig. Jeremiah erkennt, als die Regierung die totale Überwachung ankündigt, dass sie so nicht mehr weiterleben können. Er sehnt sich nach Freiheit, doch welchen Preis wird er zahlen müssen, wenn er sich gegen das Regime stellt? „Die Ummauerte Stadt“ ist das Debüt von Jan Reschke und man kann sagen, es ist ein gelungenes. Reschke versteht es, den Leser bereits von der ersten Seite an in seinen Bann zu ziehen. Die Welt, in der sich die Geschehnisse abspielen, ist eine dunkle und düstere. Leider erfährt man über die ganze Länge nicht, wie es zu einer solch einer verheerenden Zerstörung kommen konnte, so kann man sich nur selbst die wildesten Vermutungen ausdenken. Die Handlung wird aus der Sicht von Jeremiah, wie auch von Goran, einem weiteren wichtigen Charakter, erzählt und zudem vom „Bewohner“ der Zelle 12. Bis fast ganz zuletzt wird die Identität des Zelleninsassens geheim gehalten. Die Ausgestaltung der Charaktere ist gut, wenn sie auch nicht von besonderer Tiefe gekennzeichnet sind. Die Handlung ist logisch aufgebaut und die Spannung wird stets sehr hoch gehalten. Was mich etwas gestört hat, war, dass man wenig vom Zustand der Natur erfährt. Sicher ist nur, dass der Himmel von dichten Wolken bedeckt ist und kein Sonnenstrahl hindurchdringt und es anscheinend häufig mindestens ein Nieselregen niedergeht. Doch kann der Mensch unter solch widrigen Bedingungen überhaupt leben? Sehr gut gefallen hat mir dagegen, dass die Handlung – soviel sei schon einmal verraten – nicht wie sonst bei jeder Dystopie verläuft. Sie birgt für den Leser einige Überraschungen und Entdeckungen, die einem regelrecht das Blut in den Adern gefrieren lassen. Doch lest am Besten selbst!

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Das Leben im Jahre 2034
von einer Kundin/einem Kunden aus Hersbruck am 01.11.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Zum Inhalt: Jeremiah ist Sammler in dieser Welt, wo Menschen nur leben können wenn sie unter der städtischen Kuppelanlage leben. Sonst gibt es noch den geschlossen Bezirk und das Werk, wo man die nun übliche Nahrung bestehend aus Algen und Fleisch herstellt. Um diese in bestimmten Rationen den Menschen... Zum Inhalt: Jeremiah ist Sammler in dieser Welt, wo Menschen nur leben können wenn sie unter der städtischen Kuppelanlage leben. Sonst gibt es noch den geschlossen Bezirk und das Werk, wo man die nun übliche Nahrung bestehend aus Algen und Fleisch herstellt. Um diese in bestimmten Rationen den Menschen in der ummauerten Stadt zukommen lässt. Jeremiah als Sammler versucht aus der Außenwelt unter Einsatz seiner Lebens zusammen mit seinem Partner Frederick immer wieder Gegenstände wie zum Beispiel Stifte den Menschen in der ummauerten Stadt zubringen. Denn solche Sachen werden schon lange nicht mehr produziert. Leider mag die Regierung solche Aktivitäten gar nicht und schickt Soldaten in die Außenwelt und macht jagt auf die Sammler und tötet dabei dann Partner Frederick. Und so sieht Jeremiah jetzt doch sein Leben in Gefahr und sinnt über eine neue und ungefährliche Möglichkeit der Lebensgestaltung nach. Ihm kommt der Gedanken, dass man ja die Algenproduktion durchaus in die Hände der Menschen in der ummauerten Stadt legen könnte. Doch auch hier mag die Regierung keine Eigenverantwortung der Menschen und lässt die Waffen sprechen. Was passiert im Werk, denn immer wieder verschwinden Menschen aus Jeremiahs Umfeld. Also auch noch seine Freundin verschleppt wird, beginnt Jeremiah zu ahnen, da stimmt etwas nicht und fängt an der Sache um Algen und dem Verschwinden der Menschen auf der Grund zugehen. Und kommt furchtbaren Praktiken auf die Spur... Meine Meinung: Ohne Vorgeschichte wie es zum Leben der Menschen im Jahre 2034 kommt, kommt diese Geschichte des Autoren Jan Reschke locker aus. Denn er kann mit seinen zwei Handlungssträngen einfach die Leser und Leserin fesseln. Erste Handlungsstrang eine Person sitzt in einer Zelle und wird gequält und gefoltert. Keiner kann sagen, ob männlich oder weiblich alles wird fast erst am Ende geklärt. Zweiter Handlungsstrang Jeremiah und Goran, zwei Männer, die jeder für sich versuchen die Situation der Menschen in der ummauerten Stadt zu verändern. Und letzten Endes über sich hinaus wachsen. Sehr gut beschrieben greift der Autor hier eigentlich auch schon bei uns aktuelle Themen auf, wie allgemeiner Hunger, die ständige Zunahme der Kontrolle über Menschen und den Wahn der Wissenschaft. Dieser Wahn hat hier im Roman erschreckende Formen angenommen und beim Lesen kann sich schon eine Schockreaktion beim Leser oder der Leserin einstellen. Also bitte mit Vorsicht lesen, wenn man eher etwas zartbesaitet ist. Da geht es schon hart zur Seite. Zusammengefasst eine sehr spannende erzählte Geschichte, die eigentlich niemand gerne so erleben möchte. Aber einem zu Nachdenken anregt.....auf alle Fälle.

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Dystopie die nichts für schwach Nerven ist, dennoch ist sie unglaublich gut geschrieben!
von Viktoria K. am 10.10.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

„Getrieben von Angst. Der Angst vor seinen Verfolgern. Der Angst vor der Dunkelheit.“ - Zitat aus dem Buch Die alte Ordnung gibt es nicht mehr, die Menschen müssen unter widrigen Umständen in der Ummauerten Stadt leben. Totale Kontrolle, Verarmung, Hunger, Gewalt und der Tod gehören zum Alltag der Menschen. Inmitten... „Getrieben von Angst. Der Angst vor seinen Verfolgern. Der Angst vor der Dunkelheit.“ - Zitat aus dem Buch Die alte Ordnung gibt es nicht mehr, die Menschen müssen unter widrigen Umständen in der Ummauerten Stadt leben. Totale Kontrolle, Verarmung, Hunger, Gewalt und der Tod gehören zum Alltag der Menschen. Inmitten all dem lebt Jeremiah, mit seinen verbotenen Touren durch die Außenbezirke riskiert er sein Leben um nützliche Dinge für die Menschen zu finden. Jahre vergehen und die Lebensbedingungen verschlimmern sich. Zusammen mit Bezirkskommunikator Goran versucht Jeremiah gegen die Regierung aufzubegehren, nichts ahnend welche Konsequenzen dies für das Leben aller haben wird. Das was er bisher an Grausamkeit erlebt hat, ist nichts gegen das was noch auf ihn zukommen wird. Zum Cover: Das Cover wirkt düster und bedrohlich, die Stimmung des Ganzen passt perfekt zum Buch. Die Gesamtgestaltung ist stimmig, das Zusammenspiel der Farben passend. Als Motiv die Ummauerte Stadt zu wählen war eine gute Idee. Die Person davor in einem Anzug darzustellen ebenso. Auf diese Weise hat der Leser selbst die Möglichkeit sich vorzustellen wer nun die Person auf dem Cover ist. Zum Inhalt: Schon ab dem ersten Kapitel ist man mitten im Geschehen, was mir persönlich sehr gut gefällt. Ich mag es nicht wenn die Geschichte nur sehr langsam anläuft. Der Autor hat einen angenehmen und flüssigen Schreibstil, mit seiner Art zu Schreiben hat er meine Gedanken gefesselt, die Spannung war teilweise kaum auszuhalten. Wenn ich nicht gelesen habe, hat mich die Geschichte in meinen Gedanken verfolgt. Ständig musste ich darüber nachdenken, warum die Menschen so behandelt werden, was dahinter steckt und wer die Person in der Zelle ist. Die Stimmung welche für eine Dystopie sehr wichtig ist, konnte der Autor sehr gut einfangen und vermitteln. Die Umgebung, die Gefühle der Menschen, das Leiden, all jene Dinge waren greifbar und fühlte sich zum Teil beinahe real an. Die ummauerte Stadt ist verstörend sowie erschreckend zugleich. Es ist kaum zu glauben unter welchen Bedingungen die Menschen dort „hausen“ müssen. Anders kann man das nicht nennen, denn sie werden wie Tiere behandelt, müssen auf sehr beengtem Raum leben und haben keinerlei Rechte. Die Grausamkeit mit der Regierung herrscht ist unvorstellbar, jeden Tag werden die Menschen immer mehr gequält. Ich muss zugeben, dass mich das Ende des Buches sehr verstört hat. Ich habe mit vielem gerechnet, aber nicht damit. Das Buch ist definitiv nichts für schwache Nerven. Die Grausamkeit wird in den letzten Kapiteln noch einmal übertroffen. In den letzten Kapiteln ging ich durch ein Wechselbad der Gefühle, es war grausam, verstörend, ich wurde wütend und habe Hass empfunden. Das Ende des Buches ist offen. Nach dem Beenden des Buches war ich fassungslos und musste mich erst einmal wieder sammeln. Daher empfehle ich unbedingt, dass man mindestens 16 Jahre alt ist, da das Ganze einem wirklich zu setzt. Trotz dieser ganzen Punkte konnte ich das Buch nicht zur Seite legen. Die Protagonisten: Der Hauptprotagonist Jeremiah ist ein Mann mit großem Herzen, er möchte am liebsten allen helfen und ihr Leiden beenden. Leider gelingt ihm das nicht wirklich. Er selbst löst so einige Ereignisse aus und muss unglaublich viel ertragen. Seine Verzweiflung, den inneren Zwiespalt und seinen Willen etwas zu ändern sowie sein Gefühlschaos waren absolut zu spüren. Riana ist eine liebevolle Frau die Gewalt genauso wie Jeremiah verabscheut. Aus Liebe zu ihm ist sie bereit einiges zu tun. Auch Goran ist ein Mann der immer versucht hat, seinen Menschen das Leben in der Ummauerten Stadt zu erleichtern. Irgendwann erkennt er, dass es so nicht weitergehen kann und holt sich Jeremiah ins Boot, zusammen mit ihm möchte er versuchen einiges zu verändern bzw. an wahre Informationen kommen. Ob dies gelingt ist fraglich, denn jeder weiß, dass es unmöglich ist, Informationen von der Regierung zu bekommen bzw. das Leben hier zu verändern. Ivanna musste in ihrem Leben bereits grausame Dinge ertragen, trotzdem hat sie einen unglaublichen Willen weiter zu kämpfen. Natürlich kommen noch einige weitere Personen vor, bewusst gehe ich hier nur auf diese 4 Personen ein, damit ich nicht spoilere. Jeder einzelne Protagonist hat eine sehr intensiv ausgearbeitete Persönlichkeit die einem beim Lesen auch bewusst wird. Auf diese Weise hat es der Autor geschafft, alle Protagonisten authentisch wirken zu lassen. Mein Fazit: Dieses Buch ließ mich auf eine Reise voller gegensätzlicher Emotionen gehen. Mit Spannung habe ich die Geschichte verfolgt, allerdings habe ich auch Hass und Wut empfunden, ebenso war ich fassungslos und schockiert. Trotz all dem hat mich das Buch in seinen Bann gezogen und ich würde es wiederlesen!

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Die ummauerte Stadt
von einer Kundin/einem Kunden aus Annaberg-Buchholz am 02.01.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Jeremiah lebt in der ummauerten Stade. Hier leben die Menschen in totaler Abhängigkeit von der Regierung, welche die Nahrungs- und Sauerstoffzufuhr kontrollieren und die Menschen in der ummauerten Stadt wie Vieh halten. Es gibt Ausgangssperren, Wohnungsenteignungen und Armut. Jeremiah ist ein Sammler, der jeden Tag sein Leben riskiert um... Jeremiah lebt in der ummauerten Stade. Hier leben die Menschen in totaler Abhängigkeit von der Regierung, welche die Nahrungs- und Sauerstoffzufuhr kontrollieren und die Menschen in der ummauerten Stadt wie Vieh halten. Es gibt Ausgangssperren, Wohnungsenteignungen und Armut. Jeremiah ist ein Sammler, der jeden Tag sein Leben riskiert um sich mit dem Sammeln von Schrott etwas zu verdienen. Die Regierung verkündet immer mehr Einschränkungen und er schmiedet zusammen mit Goran, dem Bezirkskommunikator einen Plan um gegen das System aufzubegehren. Aber welchen Preis müssen sie dafür bezahlen? In „Die ummauerte Stadt“ zeigt uns Jan Reschke ein Zukunftsszenario voller Intrigen, Unterdrückung, Kontrolle und Elend auf, dass den Leser immer wieder dazu animiert über die Frage nachzudenken, was man selbst tun würde in so einer Situation und wie viel man selbst bereit wäre zu zahlen um ein bisschen Freiheit zu erlangen. In dieser Geschichte gibt es keinen typischen Helden, denn am Ende verlieren alle, auch wenn das Ende recht offen gehalten ist und durchaus auch Raum für weitere Bücher lässt ohne dabei aber unvollständig zu wirken. Die Parallelen zu geschichtlichen Ereignissen und der Schreibstil des Autors, lassen die Geschichte so wirken, als könnte sie tatsächlich genau so passieren und zieht den Leser förmlich in die düstere Zukunft. Man will das Buch eigentlich gar nicht aus der Hand legen. Es ist durchweg Spannung vorhanden und es passiert so wahnsinnig viel, dass es auch zu keinen Längen beim Lesen kommt. Die Charaktere sind ausreichend gezeichnet. Mir fiel es hierbei schwer, eine emotionale Bindung aufzubauen, was in dem Falle aber auch nicht so schlimm war, denn es hat mit seinen unheimlich vielen Ereignissen genug Spannung aufgebaut, dass man trotzdem weiterliest, auch wenn man nicht komplett mitfiebert. Mir persönlich hat zu Beginn eine Rückblende gefehlt in der dem Leser berichtet wird, wie es zu diesen Zuständen kommen konnte. Warum gibt es plötzlich nicht mehr genug Sauerstoff ausserhalb der ummauerten Stadt, was ist geschehen? Nachdem ich fertig gelesen habe, ist mir klar geworden, dass es so eine Rückblende gar nicht braucht. Alles wichtige für die Geschichte erfährt man und eine Rückblende wäre in dem Falle irrelevant gewesen, da die Charaktere von dem Zustand wie er jetzt ist, so stark geprägt sind, dass es eigentlich egal ist, wie es früher war. Ich kann dieses Buch wirklich jeden ans Herz legen, der Dystopien mag, allerdings würde ich es nicht für zu junge Leser empfehlen, da es doch stellenweise recht brutal ist und auch das Ende nicht ganz so leicht zu verdauen ist. Ansonsten ist es ein wunderbares Erstlingswerk, was sehr großen Spaß macht zu lesen und in einem Dystopien-Bücherregal nicht fehlen darf.

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Eine gelungene Dystopie
von einer Kundin/einem Kunden aus Hengersberg am 17.11.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Bewertung: 3,5/5 Sterne Meine Meinung: Ich bin auf dieses Buch durch eine Leserunde auf Lovelybooks.de aufmerksam geworden. Der Klappentext hörte sich sehr interessant an, da dachte ich mir ich versuche einmal mein Glück und bewerbe mich für die Leserunde. Meine Glücksfee war mir hold und ich durfte das Buch im... Bewertung: 3,5/5 Sterne Meine Meinung: Ich bin auf dieses Buch durch eine Leserunde auf Lovelybooks.de aufmerksam geworden. Der Klappentext hörte sich sehr interessant an, da dachte ich mir ich versuche einmal mein Glück und bewerbe mich für die Leserunde. Meine Glücksfee war mir hold und ich durfte das Buch im Rahmen der Leserunde lesen und nun euch davon berichten. Meinen Dank, an dieser Stelle an den Verlag und an den Autor. Die Geschichte beginnt in einer persönlichen Hölle eines Menschens. Es wird nicht verraten, wer diese Person ist, lediglich der Raum, in dem er gefangen ist wird beschreiben. Zudem erhält der Leser einen Einblick in die Psyche des Gefangenen. Diese Einführung ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen, denn dadurch entstanden sofort Fragen, wer diese Person sei, wie sie dorthin gekommen ist und was die Menschen diesem angetan haben. Jan Reschke lässt sich hierbei sehr viel Zeit mit der Auflösung des Geheimnisses. Bis zum bitterem Ende darf der Leser Vermutungen anstellen, hoffen und bangen. Ich persönlich finde es sehr toll, dass es dem Autor gelungen ist die Antwort auf diese Fragen so lange geheim zu halten.Die Geschichte wird hauptsächlich aus der Sicht des Protagonisten Jeremiah erzählt, aber zwischendurch gibt es Kapitel, die Versammlungen des Rates, der besser gestellten Menschen, beschreiben. Eine sehr gelungene Mischung, da hierdurch der Leser die Möglichkeit erhält beide Seiten der neuen Weltordnung kennen zu lernen. Die Ordnung der armen und der reichen Menschen.Wobei ich hier sagen muss, dass diese reichen Menschen im Rat meinen Zorn selbst immer wieder erweckt hatten. Jan Reschke hat somit erreicht, das ich persönlich in diese Welt hinein gezogen worden bin, und selbst Gefühle für die Menschen, sei es nun Mitleid oder Wut, entwickelt habe. Nach der Hälfte des Buches jedoch hatte die Story einen langen Atem. Der Protagonist schien auf der Stelle stehen zu bleiben, entwickelte sich nicht weiter. Hier standen die Gedanken und Meinungen von Jeremiah im Vordergrund, doch diese wiederholten sich immer wieder. Hier hätte ich mehr Spannung und Action erwartet. Doch dieser Verlust des Spannungsbogen ist durch das Ende des Buches wieder gut gemacht worden. Selten hatte ich bisher ein Buch gelesen, dessen Schluss so extrem war. Ich saß vor meinem E-Book und konnte das Lesen nicht mehr aufhören. Die Spannung und vor allem das Extrem waren kaum auszuhalten. Es ist schwer das was ich genau meine zu schreiben ohne zu spoilern. Aber wirklich, alleine dieser Ausgang der Geschichte ist es schon wert, dieses Buch zu lesen. Ich bekomme heute noch Gänsehaut, wenn ich darüber berichte. Einen einzigen Kritikpunkt habe ich zur Story noch anzumerken. Leider erfährt man in dem Buch nicht, was mit der Erde geschehen ist. Nichts erklärt, wieso die alte Weltordnung zu Bruche gegangen ist, und wie die neue Ordnung entstand. Jan Reschke hat diese Frage im Rahmen der Leserunde beantwortet, aber die Leser, die dieses Buch ohne den Zugriff auf die Leserunde lesen, können nur vermuten, was damals geschehen ist. Meiner Meinung nach hätte dies in einer Dystopie erscheinen sollen, da ich persönlich genau diese Veranschaulichung sehr interessant und spannend finde. Das Cover veranschaulicht hier dem Leser, wie er sich die Welt in diesem Buch vorstellen darf. Im Hintergrund befindet sich die ummauerte Stadt, mitten in einer trostlosen Ebene. Der Mensch im Vordergrund ist meiner Vermutung nach der Protagonist, der sein Leben riskiert durch die Suche nach Materialien in der Außenwelt. Die düstere Stimmung ist ein Spiegel der Menschen, die in dieser Stadt unterdrückt werden und sich der Herrschaft der besser gestellten Menschen beugen müssen. So zumindest interpretiere ich dieses Bild. Ein Bezug zur Geschichte ist somit definitiv hergestellt. Das Fazit: Für die Leser von Dystopien kann ich dieses Werk weiter empfehlen, aber auch für Leser, die gerne ein wenig Horror und extreme Veränderungen der Welt lieben. Jan Reschke hat mich mit seinem Werk überzeugt und erhält deswegen 3,5 Sterne. Abzüge wegen dem zwischendurch fehlendem Spannungsbogen und aufgrund der fehlenden Erklärung, was mit der Erde und deren Menschen geschehen ist. Sehr gut gelungen ist ihm wirklich die Geheimhaltung der Person in der Zelle, sowie das gigantisch tolle Ende der Geschichte. Ich selbst hoffe noch weitere Bücher des Autors lesen zu dürfen.

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Dystopie mit kleinen Schwächen
von einer Kundin/einem Kunden aus Duisburg am 19.01.2016
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Inhalt: Jeremiah lebt in der ummauerten Stade. Hier leben die Menschen in totaler Abhängigkeit von der Regierung, die Nahrungs- und Sauerstoffzufuhr werden streng kontrolliert und die Menschen werden eher wie Vieh gehalten als wie Menschen. Es gibt Ausgangssperren, Wohnungsenteignungen und Armut. Jeremiah ist ein Sammler, der jeden Tag sein Leben... Inhalt: Jeremiah lebt in der ummauerten Stade. Hier leben die Menschen in totaler Abhängigkeit von der Regierung, die Nahrungs- und Sauerstoffzufuhr werden streng kontrolliert und die Menschen werden eher wie Vieh gehalten als wie Menschen. Es gibt Ausgangssperren, Wohnungsenteignungen und Armut. Jeremiah ist ein Sammler, der jeden Tag sein Leben riskiert um sich mit dem Sammeln von Schrott etwas zu verdienen. Er schmiedet zusammen mit Goran, dem Bezirkskommunikator einen Plan um gegen das System aufzubegehren. Aber welchen Preis müssen sie dafür bezahlen? Dieses Buch ist eine klassische Dystopie: die Gesellschaft der Zukunft hat sich aufgrund eines Ereignisses zum Negativen entwickelt. Schreibstil: Der Schreibstil ist flüssig, die Sätze jedoch eher kurz gehalten. Der Autor versteht es, die düstere Stimmung rüber zu bringen. Charaktere: Der Autor erzählt von mehreren Charakteren, wobei Jeremiah definitiv der Protagonist ist. Leider bleiben die Charaktere für mich weitestgehend ein wenig blass und nicht greifbar. Grade um Jeremiah hätte ich mir mehr Informationen gewünscht. Sonstiges: Mir fehlt leider einiges an Informationen. Wie ist es zu dieser Welt genau gekommen? Wo spielt das Buch bzw in welchem ehemaligen Land/Staat spielt es? Uvm. Neben den dystopischen Elementen finden sich auch Thriller- und Horrorelemente, was mir gut gefallen hat. Fazit: Dieses Buch ist nichts für schwache Nerven und auch eher für Lese ab 16 Jahren zu empfehlen. Das Szenario ist bedrückend und erschreckend. Das Ende ist ziemlich offen und würde einen zweiten Band zulassen, wirkt dabei aber trotzdem vollständig. Die Fantasie wird angeregt und die Handlung wird nicht tot geschrieben ;)

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