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Die Ummauerte Stadt

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Seit dem Zusammenbruch der alten Weltordnung sind die Menschen in der Ummauerten Stadt einer totalitären Kontrolle ausgeliefert. Während Ausgangsperren, Wohnungsenteignungen und Verarmung zum Alltag gehören, riskiert Jeremiah mit dem Sammeln von Elektroschrott und Altmetall in den Aussenbezirken regelmässig sein Leben. Obwohl er sich im Besitz von diesen begehrten Tauschobjekten befindet, sehnt er sich danach, aus der Ummauerten Stadt zu entkommen, in der Nahrungs- und Sauerstoffversorgung kontrolliert und Menschen wie Vieh gehalten werden. Zusammen mit Bezirkskommunikator Goran begehrt Jeremiah gegen das System auf. Doch was wird ihn der Wunsch nach Freiheit kosten?
Portrait
Jan Reschke wurde 1981 in Iserlohn geboren und lebt mittlerweile in Haltern am See. In der Zwischenzeit studierte er Sportwissenschaften in Münster und arbeitete einige Jahre in Hamburg als Redakteur für Spiegel Online sowie diverse Printmedien. Nach einem Jahr in Kolumbien, Medellín, ist er mittlerweile als Lehrer tätig und schreibt Bücher.
Mit seinem ersten grossen Werk Die Ummauerte Stadt gewann er den Crowdfunding-Wettbewerb "Gedankenwildwuchs", ein Gemeinschaftsprojekt des Luzifer Verlags und des Papierverzierer Verlags.
Zu seinen Lieblingsautoren zählt er Tad Williams, Stanislaw Lem, George Orwell, Aldous Huxley sowie Arkadi und Boris Strugazki. Wenn er sich nicht gerade mit Büchern beschäftigt, versucht er sich beim Handball, trifft Freunde oder widmet sich der Welt der Computerspiele.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 410, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 08.12.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783944544991
Verlag Papierverzierer Verlag
Illustratoren Timo Kümmel
eBook
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Krass ... einfach nur krass!
von Sandys Welt aus Leipzig am 23.01.2017

Krass ... das ist das Wort, das mir nach der Beendigung der Geschichte als erstes in den Kopf schoss. Echt krass und doch hätte die Geschichte gar nicht anders enden können, oder doch? Ich bin sehr gut in die Geschichte rein gekommen. Auch wenn man die Hintergründe, warum und... Krass ... das ist das Wort, das mir nach der Beendigung der Geschichte als erstes in den Kopf schoss. Echt krass und doch hätte die Geschichte gar nicht anders enden können, oder doch? Ich bin sehr gut in die Geschichte rein gekommen. Auch wenn man die Hintergründe, warum und wieso diese dystopische Welt in ca. 20 Jahren so ist, wie sie ist, nicht erfährt. Erhält der Leser einen sehr guten Überblick über die momentanen Verhältnisse und wie das Leben in den separierten Bereichen abläuft. Ich muss ehrlich gestehen, dass mich dabei so einiges an die geschichtliche Zeit der DDR erinnerte und später dann auch ein wenig an die Zeit des Nazi-Regimes. Geschichtliche Parallelen, die man nicht vergessen sollte. Es geht um Macht, Unterdrückung, Angst, Wut und Überlebenswille. Die Charaktere sind liebevoll gezeichnet, sie haben ihre Ecken und Kanten und handeln im Großen und Ganzen für mich nachvollziehbar. Man merkt ihren Überlebenswillen, aber auch die Angst vor dem Ungewissen. Es gibt mehrere Erzählstränge vorwiegend in der personellen Erzählperspektive bis auf der- oder diejenige aus Zelle 12, welche/r aus der Ich-Perspektive erzählt. Den Hauptprotagonisten Jeremiah mochte ich sehr, wirkte authentisch und hat sofort mein Herz erobert. Der schnörkellose Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Durch die recht häufigen Perspektivenwechsel, da die Kapitel recht kurz gehalten sind, hatte ich als Leser ein gutes Gefühl ständig auf dem Laufenden zu sein und mich mitten im Geschehen zu befinden. Die Umgebung war recht bildhaft beschrieben und konnte sie mir gut vorstellen. Es ist eher düster und grau dargestellt, verfallen und dreckig. Von Anfang an wir ein Spannungsbogen aufgebaut, obwohl es doch eher darum geht, die Gegebenheiten dieser dystopischen Welt zu erklären, so richtig temporeich wird es dann im letzten drittel der Geschichte und obwohl ich mir schon so meine Gedanken über den Ausgang gemacht hatte, wurde ich das ein oder andere Mal überrascht. Natürlich hätte ich mir vermutlich ein andere Ende gewünscht und trotzdem hätte es gar nicht anders enden können. Fazit: "Die ummauerte Stadt" ist eine Dystopie, die verschiedene Parallelen zur menschlichen Geschichte aufweist und nicht nur zwischen den Zeilen zum Nachdenken anregt. Die liebevoll gezeichneten Charaktere hauchen der Geschichte Leben ein und nehmen den Leser auf eine Reise in Ungewisse und doch so Offensichtliche. Mir hat die Geschichte sowohl schöne als auch nachdenkliche Lesestunden beschert und kann sie gutem Gewissens weiterempfehlen.

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Die ummauerte Stadt
von ShangriLadj am 14.12.2014

Klappentext: Seit dem Zusammenbruch der alten Weltordnung sind die Menschen in der Ummauerten Stadt einer totalitären Kontrolle ausgeliefert. Während Ausgangsperren, Wohnungsenteignungen und Verarmung zum Alltag gehören, riskiert Jeremiah mit dem Sammeln von Elektroschrott und Altmetall in den Außenbezirken regelmäßig sein Leben. Obwohl er sich im Besitz von diesen begehrten Tauschobjekten... Klappentext: Seit dem Zusammenbruch der alten Weltordnung sind die Menschen in der Ummauerten Stadt einer totalitären Kontrolle ausgeliefert. Während Ausgangsperren, Wohnungsenteignungen und Verarmung zum Alltag gehören, riskiert Jeremiah mit dem Sammeln von Elektroschrott und Altmetall in den Außenbezirken regelmäßig sein Leben. Obwohl er sich im Besitz von diesen begehrten Tauschobjekten befindet, sehnt er sich danach, aus der Ummauerten Stadt zu entkommen, in der Nahrungs- und Sauerstoffversorgung kontrolliert und Menschen wie Vieh gehalten werden. Zusammen mit Bezirkskommunikator Goran begehrt Jeremiah gegen das System auf. Doch was wird ihn der Wunsch nach Freiheit kosten? Meine Meinung Dies Dystopie besticht durch eine gekonnt geschaffene düstere Atmosphäre mit sehr unterschiedlichen Charakteren, die man abwechselnd in ihren Bemühungen in dieser tristen Welt sich zurechtzufinden und in ihren Gedankengängen begleitet. Die Geschichte baut stark auf die Umstände und das bedrohliche Ambiente und die krassen Unterschiede der diversen "Schichten". Mir hat es sehr gut gefallen, dass der Autor gekonnt mit diesen Elementen die Spannung aufgebaut hat und nicht auf übertriebene effekthascherischen Science-Fiction Szenen zurückgegriffen hat. Dieses Buch lässt dem Leser viel Raum für eigene (beklemmende) Gefühle und regt stark zum denken an: "Wie würde ich selbst in dieser Situation handeln?" war eine Frage, die ich mich oft gestellt habe. Natürlicherweise identifizierte ich mich mit einigen Protagonisten mehr als mit anderen und habe mich auch über gewisse Figuren aufregen können ;), was aber durchaus für das Buch spricht. Fazit: Ich bin normalerweise kein grossen Dystopien-Leser. Diese Buch hat mich aber überzeugen können. Trotz einigen längen im ersten Viertel des Buches, die ein abgehacktes Ende fürchten liessen ist es nicht dazu gekommen. Gerade das Ende (dass ich zwar in der Mitte des Buches schon vermutete) hat überzeugt und dem ganzen Buch noch ein Sahnehäubchen aufgesetzt. Wer auf stimmige Bücher mit einer starken "im-Kopf-sich-abspielenden" Komponente steht ist hier genau richtig. Hat mich etwas an den Klassiker "1984" erinnert und hat mir gut gefallen. Absolute Leseempfehlung!

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Kampf für die Freiheit
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Salzuflen am 23.11.2014

Inhalt: Nach dem Zusammenbruch unserer Weltordnung sind die Menschen in der Ummauerten Stadt der Kontrolle ihrer Regierung ausgeliefert. Durch die Lieferung von Nahrung und Sauerstoff werden sie unter Kontrolle gehalten. Aber es fehlt ihnen an allem und Gewalt und Machtmissbrauch sind an der Tagesordnung. Jeremiah lebt in dieser Welt.... Inhalt: Nach dem Zusammenbruch unserer Weltordnung sind die Menschen in der Ummauerten Stadt der Kontrolle ihrer Regierung ausgeliefert. Durch die Lieferung von Nahrung und Sauerstoff werden sie unter Kontrolle gehalten. Aber es fehlt ihnen an allem und Gewalt und Machtmissbrauch sind an der Tagesordnung. Jeremiah lebt in dieser Welt. Er ist ein Schrottsammler, dass heißt er verlässt die Ummauerte Stadt heimlich um nach Tauschobjekten zu suchen. Allerdings fehlt den Menschen jegliche Freude und so begehrt Jeremiah zusammen mit dem Bezirkskommunikator Goran und der flüchtigen Ivanna auf. Aber welchen Preis müssen sie dafür bezahlen? Meinung: Der Autor Jan Reschke hat mit „Die Ummauerte Stadt“ ein beklemmendes Endzeitszenario geschaffen, in dem Verhältnisse wie in der DDR herrschen. Totale Überwachung und Unterdrückung ist an der Tagesordnung. Die Menschen haben nichts. Nicht einmal Privatsphäre. Ausserdem kommt es immer wieder zu Übergriffen seitens der Soldaten und der Wachmänner. Nur den Menschen im geschlossenen Bezirk und im Werk, wo die Versorgungsmittel hergestellt werden, geht es besser. Jeremiah und Goran möchten den Menschen helfen und die Verhältnisse verändern. Hierbei sind sie bereit ihr Leben zu riskieren. Aber welchen Preis müssen sie noch zahlen? Der Leser darf im Laufe des Buches mehrere Personen begleiten und die Welt als Beobachter ihrer Sichtweisen erleben. Am Häufigsten sind hierbei natürlich Jeremiah und Goran, aber es gibt auch einen weiteren Erzählstrank. In den Kapiteln mit der Überschrift „Zelle 12“ werden hier die Eindrücke einer Person geschildert die alleine in einer Zelle eingesperrt ist und mehrere Variationen von Folter erleben muss. Diese Person hat jegliches Zeitgefühl verloren und verliert sich selbst immer mehr. Um wen es sich herbei allerdings handelt, bleibt bis zum Ende im Unklaren. Am Ende laufen aber alle Geschichten zusammen und schließen das Buch befriedigend, wenn auch beklemmend ab. Dieses Buch ist auf jeden Fall etwas für Endzeitfans, die es etwas dunkler mögen. Allerdings gibt es sehr viel Gewalt in diesem Buch und sehr viel Blut und Mord. Wem das nicht gefällt, der sollte es nicht lesen. Die Umgebung hat mich die ganze Zeit an den Film „The Road“ mit Viggo Mortensen erinnert, oder auch an „I am Legend“ mit Will Smith (nur ohne Zombies). Der Schreibstil ist sehr flüssig und gut zu lesen und die Figuren authentisch. Ich hoffe, dass wir nie in so einem autoritären Staat leben müssen und bin froh, dass wir ohne Sauerstoffstäbchen atmen und uns frei bewegen können. Fazit: Gelungenes beklemmendes Endzeitbuch, mit schockierenden Momenten. Nichts für schwache Nerven, aber gut gemacht.

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Eine spannende Dystopie, die den Leser in Atem hält
von MrsAmy am 23.11.2014

Die Menschen der Ummauerten Stadt leiden. Seitdem die Welt nicht mehr dieselbe, die Natur zusammengebrochen und der Himmel am Tag wie auch in der Nacht von dichten Wolken bedeckt ist, ist nichts mehr, wie es war. Die totalitäre Regierung, zusammengesetzt aus Männern und Frauen, die nur auf ihren eigenen... Die Menschen der Ummauerten Stadt leiden. Seitdem die Welt nicht mehr dieselbe, die Natur zusammengebrochen und der Himmel am Tag wie auch in der Nacht von dichten Wolken bedeckt ist, ist nichts mehr, wie es war. Die totalitäre Regierung, zusammengesetzt aus Männern und Frauen, die nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht sind, denkt sich fast täglich neue Schikanen und Erlässe für die Bewohner der Ummauerten Stadt aus. Und diese sind zu 100% von dem Wohlwollen der Regierung abhängig, denn sie versorgen die Bewohner mit dem notwendigen Sauerstoff und Lebensmitteln. Jeremiah ist einer der Bewohner der Ummauerten Stadt. Bei verbotenen Streifzügen durch die Außenbezirke riskiert er beinahe täglich sein Leben, doch die Dinge, die er dort draußen findet, sind oftmals lebensnotwendig. Jeremiah erkennt, als die Regierung die totale Überwachung ankündigt, dass sie so nicht mehr weiterleben können. Er sehnt sich nach Freiheit, doch welchen Preis wird er zahlen müssen, wenn er sich gegen das Regime stellt? „Die Ummauerte Stadt“ ist das Debüt von Jan Reschke und man kann sagen, es ist ein gelungenes. Reschke versteht es, den Leser bereits von der ersten Seite an in seinen Bann zu ziehen. Die Welt, in der sich die Geschehnisse abspielen, ist eine dunkle und düstere. Leider erfährt man über die ganze Länge nicht, wie es zu einer solch einer verheerenden Zerstörung kommen konnte, so kann man sich nur selbst die wildesten Vermutungen ausdenken. Die Handlung wird aus der Sicht von Jeremiah, wie auch von Goran, einem weiteren wichtigen Charakter, erzählt und zudem vom „Bewohner“ der Zelle 12. Bis fast ganz zuletzt wird die Identität des Zelleninsassens geheim gehalten. Die Ausgestaltung der Charaktere ist gut, wenn sie auch nicht von besonderer Tiefe gekennzeichnet sind. Die Handlung ist logisch aufgebaut und die Spannung wird stets sehr hoch gehalten. Was mich etwas gestört hat, war, dass man wenig vom Zustand der Natur erfährt. Sicher ist nur, dass der Himmel von dichten Wolken bedeckt ist und kein Sonnenstrahl hindurchdringt und es anscheinend häufig mindestens ein Nieselregen niedergeht. Doch kann der Mensch unter solch widrigen Bedingungen überhaupt leben? Sehr gut gefallen hat mir dagegen, dass die Handlung – soviel sei schon einmal verraten – nicht wie sonst bei jeder Dystopie verläuft. Sie birgt für den Leser einige Überraschungen und Entdeckungen, die einem regelrecht das Blut in den Adern gefrieren lassen. Doch lest am Besten selbst!

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erschreckende Zukunftsversion - super geschrieben
von annlu am 15.02.2017
Bewertetes Format: Taschenbuch

Die Welt hat sich verändert, die Versorgung mit Sauerstoff und grundlegenden Dingen ist nicht überall gewährt, sodass die Menschen in der ummauerten Stadt zusammengepfercht wurden. Während die Machthaber sich in den geschlossenen Bereich zurückgezogen haben und dort alle Annehmlichkeiten genießen können, leben die einfachen Leute - kontrolliert und unterdrückt... Die Welt hat sich verändert, die Versorgung mit Sauerstoff und grundlegenden Dingen ist nicht überall gewährt, sodass die Menschen in der ummauerten Stadt zusammengepfercht wurden. Während die Machthaber sich in den geschlossenen Bereich zurückgezogen haben und dort alle Annehmlichkeiten genießen können, leben die einfachen Leute - kontrolliert und unterdrückt von den Wachmännern und Soldaten - zu vielen in unzureichenden Wohnungen und Tiefgaragen, ihre Nahrungsmittelrationen, ihre Strom- und Wasserrationen sowie ihre Bewegungsfreiheit sind eingeschränkt. Als die Bevölkerung immer unzufriedener wird, reagiert der Kanzler und der Rat mit weiteren Verordnungen und Androhungen von Gewalt. Der junge Jeremiah, der sich bereits mit seinen Expeditionen in die Außenbezirke in Gefahr bringt, gehört zu denen, die immer unzufriedener werden. Er entschließt, sich zu wehren. Dazu schließt er sich mit anderen seiner Gesinnung zusammen. Doch wohin wird ihn das führen und was ist er bereit dafür zu opfern? Die Geschichte wird durch viele kurze Kapitel erzählt, die von unterschiedlichen Parteien an unterschiedlichen Plätzen bestritten werden. Neben Jeremiah und seinen Freunden im Wohnblock 19 kommen auch ihre Gegenspieler, die Machthaber, zu Wort. Daneben sind es die Wissenschaftler im Werk, das für die Nahrungsmittelversorgung zuständig ist und die Experimente an Menschen ausführen und ein unbekannter Gefangener in seiner Zelle, von dem unklar ist, ob es sich um Mann oder Frau handelt, die mich zum Spekulieren angeregt haben. Nicht nur diese Abschnitte sind es, die düster erscheinen. Auch die Beschreibung der Ummauerten Stadt und der prekären Wohnsituation dort haben ein schreckliches Bild abgegeben. Immer wieder wird der Verfall und das Elend angesprochen, sodass der Luxus im geschlossenen Bezirk sich noch deutlicher davon unterschied und eine Verschwendungssucht preisgab, die grotesk anmutete. Schon bald entwickelte ich eine schreckliche Theorie, was es mit der Gesellschaft dieser Welt auf sich hat. Dadurch wurde die ohnehin schon hoffnungslose Stimmung, die durch die Szenen vermittelt wurde, noch verstärkt. Die Einblicke in die besseren Bereiche haben mir zwar nicht sehr viel mehr Informationen gegeben, dafür aber die großen Unterschiede zwischen Privilegierten und Unterdrückten unterstrichen. Die Menschen erschienen rücksichtslos und nur an ihren eigenen Vorteilen interessiert. Nicht nur in dieser Situation, sondern auch in Bezug auf die Politik und die Foltermethoden hat mich die Geschichte über Episoden unserer Vergangenheit aber auch unserer Gegenwart nachdenken lassen. Dass dabei nicht die Glanzmomente im Vordergrund standen, lässt sich sicher aus meiner bisherigen Beschreibung der Erzählung schließen. Das Buch ist keine typische Dystopie mit sympathischen, mutigen Helden, die sich gegen die Unterdrücker auflehnen und damit das System stürzen. Bis zum Ende hin blieb besonders die Identität des Gefangenen spannend, da sich meine Spekulationen diesbezüglich immer wieder änderten.

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Wie weit würdest Du gehen?
von einer Kundin/einem Kunden aus Mannheim am 25.12.2016
Bewertetes Format: Taschenbuch

Und was würdest Du tun, wenn der Regierung immer neue Regeln einfallen? Das Leben in der ummauerten Stadt ist streng geregelt. Es gibt Ausgangsperren, zugewiesene Nahrungsrationen und sogar der Sauerstoff ist nur in begrenzten Mengen für jeden zu haben. Eine eigene Wohnung? So etwas gibt es hier schon lange nicht... Und was würdest Du tun, wenn der Regierung immer neue Regeln einfallen? Das Leben in der ummauerten Stadt ist streng geregelt. Es gibt Ausgangsperren, zugewiesene Nahrungsrationen und sogar der Sauerstoff ist nur in begrenzten Mengen für jeden zu haben. Eine eigene Wohnung? So etwas gibt es hier schon lange nicht mehr. Viele Menschen auf einem engen Raum, zusammengepfercht, so sieht die Zukunft aus. Und dann gibt es da Block 19. Hier lebt Jeremiah. Er ist ein Sammler, der sich immer wieder illegal nach draußen wagt um Sachen zu sammeln und ebenso von einer besseren Welt zu träumen. Zum Glück steht ihm hier der Bezirkskommunikator Goran zur Seite. Goran wechselt hierbei sogar die Seiten. Er geht in das Werk um von dort aus für seine Leute zu arbeiten. Jeremiah bleibt hingegen in der Stadt. Wird es den beiden gelingen am Leben in der Stadt etwas zu ändern? Und was ist der Preis hierfür? Ich kann nur eines sagen. Das Buch ist echt beeindruckend. Immer wenn ich gedacht habe, schlimmer kann es nicht mehr werden, hat es der Autor geschafft noch einmal einen drauf zu setzen. An manchen Stellen musste ich echt schlucken. Und ich bin bestimmt nicht zart besaitet beim Lesen. Es ist so schrecklich zu lesen, was Menschen anderen Menschen antun nur dass es ihnen selbst ein bisschen besser geht und sie ihr Leben in Ruhe und mit einigen Annehmlichkeiten leben können. Wer dieses Buch gelesen hat, wird sich echt die Frage stellen? Kann so etwas in der Zukunft denkbar sein? Vielleicht sollte jeder mal überlegen, wie er so lebt und was er jeden Tag so tut! Manches in diesem Buch scheint mir gar nicht so weit her geholt. Ich kann hier gerne 5 Sterne geben und hoffe trotz Ende in diesem Buch, da dieses in bisschen offen ist, dass es eines Tages weiter gehen wird.

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Das Leben im Jahre 2034
von einer Kundin/einem Kunden aus Hersbruck am 01.11.2016
Bewertetes Format: Taschenbuch

Zum Inhalt: Jeremiah ist Sammler in dieser Welt, wo Menschen nur leben können wenn sie unter der städtischen Kuppelanlage leben. Sonst gibt es noch den geschlossen Bezirk und das Werk, wo man die nun übliche Nahrung bestehend aus Algen und Fleisch herstellt. Um diese in bestimmten Rationen den Menschen... Zum Inhalt: Jeremiah ist Sammler in dieser Welt, wo Menschen nur leben können wenn sie unter der städtischen Kuppelanlage leben. Sonst gibt es noch den geschlossen Bezirk und das Werk, wo man die nun übliche Nahrung bestehend aus Algen und Fleisch herstellt. Um diese in bestimmten Rationen den Menschen in der ummauerten Stadt zukommen lässt. Jeremiah als Sammler versucht aus der Außenwelt unter Einsatz seiner Lebens zusammen mit seinem Partner Frederick immer wieder Gegenstände wie zum Beispiel Stifte den Menschen in der ummauerten Stadt zubringen. Denn solche Sachen werden schon lange nicht mehr produziert. Leider mag die Regierung solche Aktivitäten gar nicht und schickt Soldaten in die Außenwelt und macht jagt auf die Sammler und tötet dabei dann Partner Frederick. Und so sieht Jeremiah jetzt doch sein Leben in Gefahr und sinnt über eine neue und ungefährliche Möglichkeit der Lebensgestaltung nach. Ihm kommt der Gedanken, dass man ja die Algenproduktion durchaus in die Hände der Menschen in der ummauerten Stadt legen könnte. Doch auch hier mag die Regierung keine Eigenverantwortung der Menschen und lässt die Waffen sprechen. Was passiert im Werk, denn immer wieder verschwinden Menschen aus Jeremiahs Umfeld. Also auch noch seine Freundin verschleppt wird, beginnt Jeremiah zu ahnen, da stimmt etwas nicht und fängt an der Sache um Algen und dem Verschwinden der Menschen auf der Grund zugehen. Und kommt furchtbaren Praktiken auf die Spur... Meine Meinung: Ohne Vorgeschichte wie es zum Leben der Menschen im Jahre 2034 kommt, kommt diese Geschichte des Autoren Jan Reschke locker aus. Denn er kann mit seinen zwei Handlungssträngen einfach die Leser und Leserin fesseln. Erste Handlungsstrang eine Person sitzt in einer Zelle und wird gequält und gefoltert. Keiner kann sagen, ob männlich oder weiblich alles wird fast erst am Ende geklärt. Zweiter Handlungsstrang Jeremiah und Goran, zwei Männer, die jeder für sich versuchen die Situation der Menschen in der ummauerten Stadt zu verändern. Und letzten Endes über sich hinaus wachsen. Sehr gut beschrieben greift der Autor hier eigentlich auch schon bei uns aktuelle Themen auf, wie allgemeiner Hunger, die ständige Zunahme der Kontrolle über Menschen und den Wahn der Wissenschaft. Dieser Wahn hat hier im Roman erschreckende Formen angenommen und beim Lesen kann sich schon eine Schockreaktion beim Leser oder der Leserin einstellen. Also bitte mit Vorsicht lesen, wenn man eher etwas zartbesaitet ist. Da geht es schon hart zur Seite. Zusammengefasst eine sehr spannende erzählte Geschichte, die eigentlich niemand gerne so erleben möchte. Aber einem zu Nachdenken anregt.....auf alle Fälle.

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Dystopie die nichts für schwach Nerven ist, dennoch ist sie unglaublich gut geschrieben!
von Viktoria K. am 10.10.2016
Bewertetes Format: Taschenbuch

„Getrieben von Angst. Der Angst vor seinen Verfolgern. Der Angst vor der Dunkelheit.“ - Zitat aus dem Buch Die alte Ordnung gibt es nicht mehr, die Menschen müssen unter widrigen Umständen in der Ummauerten Stadt leben. Totale Kontrolle, Verarmung, Hunger, Gewalt und der Tod gehören zum Alltag der Menschen. Inmitten... „Getrieben von Angst. Der Angst vor seinen Verfolgern. Der Angst vor der Dunkelheit.“ - Zitat aus dem Buch Die alte Ordnung gibt es nicht mehr, die Menschen müssen unter widrigen Umständen in der Ummauerten Stadt leben. Totale Kontrolle, Verarmung, Hunger, Gewalt und der Tod gehören zum Alltag der Menschen. Inmitten all dem lebt Jeremiah, mit seinen verbotenen Touren durch die Außenbezirke riskiert er sein Leben um nützliche Dinge für die Menschen zu finden. Jahre vergehen und die Lebensbedingungen verschlimmern sich. Zusammen mit Bezirkskommunikator Goran versucht Jeremiah gegen die Regierung aufzubegehren, nichts ahnend welche Konsequenzen dies für das Leben aller haben wird. Das was er bisher an Grausamkeit erlebt hat, ist nichts gegen das was noch auf ihn zukommen wird. Zum Cover: Das Cover wirkt düster und bedrohlich, die Stimmung des Ganzen passt perfekt zum Buch. Die Gesamtgestaltung ist stimmig, das Zusammenspiel der Farben passend. Als Motiv die Ummauerte Stadt zu wählen war eine gute Idee. Die Person davor in einem Anzug darzustellen ebenso. Auf diese Weise hat der Leser selbst die Möglichkeit sich vorzustellen wer nun die Person auf dem Cover ist. Zum Inhalt: Schon ab dem ersten Kapitel ist man mitten im Geschehen, was mir persönlich sehr gut gefällt. Ich mag es nicht wenn die Geschichte nur sehr langsam anläuft. Der Autor hat einen angenehmen und flüssigen Schreibstil, mit seiner Art zu Schreiben hat er meine Gedanken gefesselt, die Spannung war teilweise kaum auszuhalten. Wenn ich nicht gelesen habe, hat mich die Geschichte in meinen Gedanken verfolgt. Ständig musste ich darüber nachdenken, warum die Menschen so behandelt werden, was dahinter steckt und wer die Person in der Zelle ist. Die Stimmung welche für eine Dystopie sehr wichtig ist, konnte der Autor sehr gut einfangen und vermitteln. Die Umgebung, die Gefühle der Menschen, das Leiden, all jene Dinge waren greifbar und fühlte sich zum Teil beinahe real an. Die ummauerte Stadt ist verstörend sowie erschreckend zugleich. Es ist kaum zu glauben unter welchen Bedingungen die Menschen dort „hausen“ müssen. Anders kann man das nicht nennen, denn sie werden wie Tiere behandelt, müssen auf sehr beengtem Raum leben und haben keinerlei Rechte. Die Grausamkeit mit der Regierung herrscht ist unvorstellbar, jeden Tag werden die Menschen immer mehr gequält. Ich muss zugeben, dass mich das Ende des Buches sehr verstört hat. Ich habe mit vielem gerechnet, aber nicht damit. Das Buch ist definitiv nichts für schwache Nerven. Die Grausamkeit wird in den letzten Kapiteln noch einmal übertroffen. In den letzten Kapiteln ging ich durch ein Wechselbad der Gefühle, es war grausam, verstörend, ich wurde wütend und habe Hass empfunden. Das Ende des Buches ist offen. Nach dem Beenden des Buches war ich fassungslos und musste mich erst einmal wieder sammeln. Daher empfehle ich unbedingt, dass man mindestens 16 Jahre alt ist, da das Ganze einem wirklich zu setzt. Trotz dieser ganzen Punkte konnte ich das Buch nicht zur Seite legen. Die Protagonisten: Der Hauptprotagonist Jeremiah ist ein Mann mit großem Herzen, er möchte am liebsten allen helfen und ihr Leiden beenden. Leider gelingt ihm das nicht wirklich. Er selbst löst so einige Ereignisse aus und muss unglaublich viel ertragen. Seine Verzweiflung, den inneren Zwiespalt und seinen Willen etwas zu ändern sowie sein Gefühlschaos waren absolut zu spüren. Riana ist eine liebevolle Frau die Gewalt genauso wie Jeremiah verabscheut. Aus Liebe zu ihm ist sie bereit einiges zu tun. Auch Goran ist ein Mann der immer versucht hat, seinen Menschen das Leben in der Ummauerten Stadt zu erleichtern. Irgendwann erkennt er, dass es so nicht weitergehen kann und holt sich Jeremiah ins Boot, zusammen mit ihm möchte er versuchen einiges zu verändern bzw. an wahre Informationen kommen. Ob dies gelingt ist fraglich, denn jeder weiß, dass es unmöglich ist, Informationen von der Regierung zu bekommen bzw. das Leben hier zu verändern. Ivanna musste in ihrem Leben bereits grausame Dinge ertragen, trotzdem hat sie einen unglaublichen Willen weiter zu kämpfen. Natürlich kommen noch einige weitere Personen vor, bewusst gehe ich hier nur auf diese 4 Personen ein, damit ich nicht spoilere. Jeder einzelne Protagonist hat eine sehr intensiv ausgearbeitete Persönlichkeit die einem beim Lesen auch bewusst wird. Auf diese Weise hat es der Autor geschafft, alle Protagonisten authentisch wirken zu lassen. Mein Fazit: Dieses Buch ließ mich auf eine Reise voller gegensätzlicher Emotionen gehen. Mit Spannung habe ich die Geschichte verfolgt, allerdings habe ich auch Hass und Wut empfunden, ebenso war ich fassungslos und schockiert. Trotz all dem hat mich das Buch in seinen Bann gezogen und ich würde es wiederlesen!

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erschreckend real
von Sabrina W. aus Kirchen am 24.01.2017
Bewertetes Format: Taschenbuch

~~Meinung~~ Das Cover finde ich gelungen, auch wenn es mich als Fantasyleser nicht so anspricht. Es sieht für mich mehr nach Science Fiction aus, aber nicht nach einer Dystopie, was es ja eigentlich ist. ~~Zum Inhalt~~ Es begann mit einer etwas verstörenden Szene in einer Zelle, in der eine Person gequält... ~~Meinung~~ Das Cover finde ich gelungen, auch wenn es mich als Fantasyleser nicht so anspricht. Es sieht für mich mehr nach Science Fiction aus, aber nicht nach einer Dystopie, was es ja eigentlich ist. ~~Zum Inhalt~~ Es begann mit einer etwas verstörenden Szene in einer Zelle, in der eine Person gequält wird, mit der ich noch nicht so viel anfangen konnte. Im nächsten Kapitel aber ging das Lesen leichter von der Hand, denn ich lernte Jeremaih kennen, welcher ein Sammler ist. Er sammelt Alltagsgegenstände, diese findet es außerhalb der ummauerten Stadt. Dies ist nicht immer ganz legal und auch mit Gefahren verbunden und in solch einer Gefahr befindet sich Jeremaih am Anfang der Geschichte. So war es direkt spannend. Außerdem lernt man die Stadt, welche der Überrest eine frühere prachtvolle Metropole gewesen sein muss. Die Menschen leben auf engsten Raum und ihre Essen ist rationiert und auch dieser enge Raum reicht nicht aus. So teilen sich viele Menschen mehrere Räume und gehen Ehen ein ohne sich zu kennen. Alle, die erst mal keine Wohnung haben, müssen in Notdürftigen Unterkünften leben, welche mich an die Wellblechhäuser in Afrika erinnerten. Mir lief es da schon ein Schauer über den Rücken. Im Verlauf der Geschichte beginnt Jeremia das System zu hinterfragen und möchte endlich etwas ändern. Koste es, was es wolle. Die Geschichte wird auch immer düsterer und strömt immer mehr ein beklemmendes Gefühl aus. Obwohl ich nicht in der Welt lebe, ist sie so real und greifbar. Immer mehr stellte ich mir die Frage, wie das alles passieren konnte und warum. Durch die Perspektivenwechsel kommen Leute aus allen Schichten zu Wort, was einem einen sehr guten Einblick in die Gefühlswelt der dort lebenden Menschen gibt. Obwohl ich keine Beziehung zu einer Figur aufbauen konnte, fing ich an über die ummauerte Stadt und meine Welt nachzudenken und fand immer mehr Übereinstimmungen. Es war erschreckend. Genau dieser Faktor schaffte es, dass mich die Geschichte immer mehr interessierte. Das Ende war für mich gelungen, aber für mich blieb einiges offen. Man erfährt nicht, wie es zu dem Ganzen gekommen ist. Jedoch spielt dies auch keine Rolle, es hätte mich nur sehr interessiert. ~~Schreibstil~~ Mit einem einfachen und schon fast nüchternen Schreibstil wird man in die erschreckende düstere Welt gezogen. Und es geht einem durch Mark und Bein. Ich kam nicht Drumherum, parallel zu unserer Welt zu ziehen. An einigen Stellen fand ich es ein wenig sehr düster. Die Geschichte wird aus der Sicht von Jeremaih, Goran, dem Rat und der Person aus Zelle. ~~Fazit~~ Der Autor schafft es mit seinem besonderen Schreibstil die unverblümten Gefühle der Personen einzufangen und es einem erschreckend nahe zu bringen. Dieses Buch lohnt es sich zu lesen, gerade weil es eine nicht so typische Dystopie ist. Ich empfehle es jedem, wer mehr auf dunklen Seiten einer Dystopie eingehen will. ~~Bewertung~~ 4 von 5 Traumwolken

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Spannende Dystopie...
von einer Kundin/einem Kunden aus Neukieritzsch am 22.01.2017
Bewertetes Format: Taschenbuch

"Ich kann nicht träumen. Nicht mehr hoffen. Nicht mehr leben oder das tun, was ich vorher Leben Nun sitze ich auf meinem metallenen Bett, in Erinnerungen an vergangene Tage, und frage mich, ob ich noch leben will. Doch auch wenn ich mich gegen den Tod entscheide, dieser Raum ist... "Ich kann nicht träumen. Nicht mehr hoffen. Nicht mehr leben oder das tun, was ich vorher Leben Nun sitze ich auf meinem metallenen Bett, in Erinnerungen an vergangene Tage, und frage mich, ob ich noch leben will. Doch auch wenn ich mich gegen den Tod entscheide, dieser Raum ist kein Leben. Er ist die Hölle. Sie ist sechs Quadratmeter groß." nannte. Damals. In irgendeiner Zeit. An irgendeinem Ort." Worum geht es? Die Zeiten sind düster. Stellt euch vor, es gibt keine richtige Nahrungsversorgung und dir bleibt nichts anderes übrig als den ganzen tag in deinen vier Wänden zu bleiben, sofern du welche hast. Als Lebensmittel gibt es nur Algen oder Fleisch, aber dieses rationiert. Zum Duschen gibt es Marken, die dafür sorgen, dass man 3 Minuten lang sich waschen kann. 3x die Woche, nicht täglich. Die Stromversorgung ist nicht stabil und Müll stapelt sich auf den Straßen. Zur Mangelware ist auch Sauerstoff geworden und wenn du die Stadt verlassen und nach draußen willst, bekommst du diesen gibt auch nur auf Zuteilung. Die Menschen in der Ummauerten Stadt haben alles verloren und jeder Versuch eines Widerstands macht es noch schlimmer. Auf eine Aktion der "Bürger", folgt eine Gegenreaktion der Regierung, welche noch Schlimmer ist. Widerspruch wird nicht geduldet und Zweifler am bestehenden System, die eventuell für Unruhen sorgen, braucht keiner. Die Regierung schreckt vor nichts zurück. Wer nicht für mich ist, ist gegen mich. Doch das ist kein Leben. Wie weit würdest du gehen, um für deine Freiheit zu kämpfen? Meine Meinung: Dieses Buch ist düster ohne Ende und regt zum Nachdenken an. Wer also eher seichte Kost mag, ist hier falsch. Das Buch wird aus der Sicht verschiedener Protagonisten erzählt und man bekommt sowohl Einblick in das Leben von Jeremiah, dem Bezirksvorsteher Goran, dem Bewohner von Zelle 12 und der Regierung. Bei allen kristallisieren sich die unterschiedlichen Lebensbedingungen heraus und man sieht schnell, dass die Regierung und ihre Vertreter ein wesentlich angenehmeres Leben führen. Schonungslos bekommt der Leser Einblick in das Leben der Menschen und diese sind alles andere als rosig. Teilweise sogar ziemlich brutal. Dieses Buch ist leicht verstörend und beeindruckend zu gleich. Die Sprünge in den Kapiteln sind gelungen und meiner Meinung nach findet man sich gut im Buch zurecht, ohne verwirrt zu sein. Kritikpunkt.: Ein Beleuchtung des Hintergrundes, warum alles so wurde, wie es war hätte ich ganz gefunden. Fazit: Für mich definitiv eine positive Überraschung, mit einem erschreckend realitätsnahen Szenario, dass so hoffentlich nie Wirklichkeit wird.

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Die ummauerte Stadt
von einer Kundin/einem Kunden aus Annaberg-Buchholz am 02.01.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Jeremiah lebt in der ummauerten Stade. Hier leben die Menschen in totaler Abhängigkeit von der Regierung, welche die Nahrungs- und Sauerstoffzufuhr kontrollieren und die Menschen in der ummauerten Stadt wie Vieh halten. Es gibt Ausgangssperren, Wohnungsenteignungen und Armut. Jeremiah ist ein Sammler, der jeden Tag sein Leben riskiert um... Jeremiah lebt in der ummauerten Stade. Hier leben die Menschen in totaler Abhängigkeit von der Regierung, welche die Nahrungs- und Sauerstoffzufuhr kontrollieren und die Menschen in der ummauerten Stadt wie Vieh halten. Es gibt Ausgangssperren, Wohnungsenteignungen und Armut. Jeremiah ist ein Sammler, der jeden Tag sein Leben riskiert um sich mit dem Sammeln von Schrott etwas zu verdienen. Die Regierung verkündet immer mehr Einschränkungen und er schmiedet zusammen mit Goran, dem Bezirkskommunikator einen Plan um gegen das System aufzubegehren. Aber welchen Preis müssen sie dafür bezahlen? In „Die ummauerte Stadt“ zeigt uns Jan Reschke ein Zukunftsszenario voller Intrigen, Unterdrückung, Kontrolle und Elend auf, dass den Leser immer wieder dazu animiert über die Frage nachzudenken, was man selbst tun würde in so einer Situation und wie viel man selbst bereit wäre zu zahlen um ein bisschen Freiheit zu erlangen. In dieser Geschichte gibt es keinen typischen Helden, denn am Ende verlieren alle, auch wenn das Ende recht offen gehalten ist und durchaus auch Raum für weitere Bücher lässt ohne dabei aber unvollständig zu wirken. Die Parallelen zu geschichtlichen Ereignissen und der Schreibstil des Autors, lassen die Geschichte so wirken, als könnte sie tatsächlich genau so passieren und zieht den Leser förmlich in die düstere Zukunft. Man will das Buch eigentlich gar nicht aus der Hand legen. Es ist durchweg Spannung vorhanden und es passiert so wahnsinnig viel, dass es auch zu keinen Längen beim Lesen kommt. Die Charaktere sind ausreichend gezeichnet. Mir fiel es hierbei schwer, eine emotionale Bindung aufzubauen, was in dem Falle aber auch nicht so schlimm war, denn es hat mit seinen unheimlich vielen Ereignissen genug Spannung aufgebaut, dass man trotzdem weiterliest, auch wenn man nicht komplett mitfiebert. Mir persönlich hat zu Beginn eine Rückblende gefehlt in der dem Leser berichtet wird, wie es zu diesen Zuständen kommen konnte. Warum gibt es plötzlich nicht mehr genug Sauerstoff ausserhalb der ummauerten Stadt, was ist geschehen? Nachdem ich fertig gelesen habe, ist mir klar geworden, dass es so eine Rückblende gar nicht braucht. Alles wichtige für die Geschichte erfährt man und eine Rückblende wäre in dem Falle irrelevant gewesen, da die Charaktere von dem Zustand wie er jetzt ist, so stark geprägt sind, dass es eigentlich egal ist, wie es früher war. Ich kann dieses Buch wirklich jeden ans Herz legen, der Dystopien mag, allerdings würde ich es nicht für zu junge Leser empfehlen, da es doch stellenweise recht brutal ist und auch das Ende nicht ganz so leicht zu verdauen ist. Ansonsten ist es ein wunderbares Erstlingswerk, was sehr großen Spaß macht zu lesen und in einem Dystopien-Bücherregal nicht fehlen darf.

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Nichts für schwache Nerven!
von einer Kundin/einem Kunden aus Großsulz am 02.02.2017
Bewertetes Format: Taschenbuch

Meine Meinung: Auch dieses Buch habe ich im Zuge der laufenden Blogtour gelesen. Und was soll ich sagen? Dieses Buch ist anders, es ist erschreckend und schockierend aber lest selbst: Cover: Das Cover sieht interessant aus und macht auch ein bisschen neugierig. Man weiß nicht genau welche Geschichte sich dahinter versteckt und... Meine Meinung: Auch dieses Buch habe ich im Zuge der laufenden Blogtour gelesen. Und was soll ich sagen? Dieses Buch ist anders, es ist erschreckend und schockierend aber lest selbst: Cover: Das Cover sieht interessant aus und macht auch ein bisschen neugierig. Man weiß nicht genau welche Geschichte sich dahinter versteckt und das hat einen bestimmten Reiz. Der Schreibstil: Erstmal habe ich eine Zeit lang gebraucht bis ich wirklich in die Geschichte hineingekommen bin. Anfangs hat sich die Geschichte ein bisschen hingezogen und hatte für mich keinen richtigen Höhepunkt. Aber nach einer bestimmten Zeit hat sich das gebessert und der Schreibstil war sehr flüssig. Die Charaktere: Jeremiah ist ein sehr komischer Charakter. Ich konnte ihn ehrlich gesagt nicht einschätzen und trotzdem mochte ich ihn. Auch wenn ich einige Handlungen nicht so ganz verstehen konnte haben wir viel über seine Gefühle erfahren und das hat gut in die Geschichte gepasst. Über seine Geschichte will ich nicht zu viel sagen, ich will nicht spoilern. Die Geschichte: Die Geschichte kommt langsam ins Rollen und man bekommt viele Infos über die Welt in der Jeremiah lebt. Die Stadt in der er lebt ist sehr gut beschrieben und ich konnte mir die Geschichte auch sehr gut vorstellen. Jedoch musste ich das Ende des Buches wirklich verdauen und das hat einige Zeit gedauert. Denn ich habe nach dieser Story viel erwartet aber definitiv nicht so ein Ende. Auch wenn es wahrscheinlich besser so war, ging das Ende doch ein wenig zu schnell! Und ehrlich gesagt ist das bewerten von diesem Buch ziemlich schwer. Empfehlung: Nichts für schwache Nerven! Mein Fazit: Auf jeden Fall schwer zu bewerten!

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Eine gelungene Dystopie
von einer Kundin/einem Kunden aus Hengersberg am 17.11.2016
Bewertetes Format: Taschenbuch

Bewertung: 3,5/5 Sterne Meine Meinung: Ich bin auf dieses Buch durch eine Leserunde auf Lovelybooks.de aufmerksam geworden. Der Klappentext hörte sich sehr interessant an, da dachte ich mir ich versuche einmal mein Glück und bewerbe mich für die Leserunde. Meine Glücksfee war mir hold und ich durfte das Buch im... Bewertung: 3,5/5 Sterne Meine Meinung: Ich bin auf dieses Buch durch eine Leserunde auf Lovelybooks.de aufmerksam geworden. Der Klappentext hörte sich sehr interessant an, da dachte ich mir ich versuche einmal mein Glück und bewerbe mich für die Leserunde. Meine Glücksfee war mir hold und ich durfte das Buch im Rahmen der Leserunde lesen und nun euch davon berichten. Meinen Dank, an dieser Stelle an den Verlag und an den Autor. Die Geschichte beginnt in einer persönlichen Hölle eines Menschens. Es wird nicht verraten, wer diese Person ist, lediglich der Raum, in dem er gefangen ist wird beschreiben. Zudem erhält der Leser einen Einblick in die Psyche des Gefangenen. Diese Einführung ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen, denn dadurch entstanden sofort Fragen, wer diese Person sei, wie sie dorthin gekommen ist und was die Menschen diesem angetan haben. Jan Reschke lässt sich hierbei sehr viel Zeit mit der Auflösung des Geheimnisses. Bis zum bitterem Ende darf der Leser Vermutungen anstellen, hoffen und bangen. Ich persönlich finde es sehr toll, dass es dem Autor gelungen ist die Antwort auf diese Fragen so lange geheim zu halten.Die Geschichte wird hauptsächlich aus der Sicht des Protagonisten Jeremiah erzählt, aber zwischendurch gibt es Kapitel, die Versammlungen des Rates, der besser gestellten Menschen, beschreiben. Eine sehr gelungene Mischung, da hierdurch der Leser die Möglichkeit erhält beide Seiten der neuen Weltordnung kennen zu lernen. Die Ordnung der armen und der reichen Menschen.Wobei ich hier sagen muss, dass diese reichen Menschen im Rat meinen Zorn selbst immer wieder erweckt hatten. Jan Reschke hat somit erreicht, das ich persönlich in diese Welt hinein gezogen worden bin, und selbst Gefühle für die Menschen, sei es nun Mitleid oder Wut, entwickelt habe. Nach der Hälfte des Buches jedoch hatte die Story einen langen Atem. Der Protagonist schien auf der Stelle stehen zu bleiben, entwickelte sich nicht weiter. Hier standen die Gedanken und Meinungen von Jeremiah im Vordergrund, doch diese wiederholten sich immer wieder. Hier hätte ich mehr Spannung und Action erwartet. Doch dieser Verlust des Spannungsbogen ist durch das Ende des Buches wieder gut gemacht worden. Selten hatte ich bisher ein Buch gelesen, dessen Schluss so extrem war. Ich saß vor meinem E-Book und konnte das Lesen nicht mehr aufhören. Die Spannung und vor allem das Extrem waren kaum auszuhalten. Es ist schwer das was ich genau meine zu schreiben ohne zu spoilern. Aber wirklich, alleine dieser Ausgang der Geschichte ist es schon wert, dieses Buch zu lesen. Ich bekomme heute noch Gänsehaut, wenn ich darüber berichte. Einen einzigen Kritikpunkt habe ich zur Story noch anzumerken. Leider erfährt man in dem Buch nicht, was mit der Erde geschehen ist. Nichts erklärt, wieso die alte Weltordnung zu Bruche gegangen ist, und wie die neue Ordnung entstand. Jan Reschke hat diese Frage im Rahmen der Leserunde beantwortet, aber die Leser, die dieses Buch ohne den Zugriff auf die Leserunde lesen, können nur vermuten, was damals geschehen ist. Meiner Meinung nach hätte dies in einer Dystopie erscheinen sollen, da ich persönlich genau diese Veranschaulichung sehr interessant und spannend finde. Das Cover veranschaulicht hier dem Leser, wie er sich die Welt in diesem Buch vorstellen darf. Im Hintergrund befindet sich die ummauerte Stadt, mitten in einer trostlosen Ebene. Der Mensch im Vordergrund ist meiner Vermutung nach der Protagonist, der sein Leben riskiert durch die Suche nach Materialien in der Außenwelt. Die düstere Stimmung ist ein Spiegel der Menschen, die in dieser Stadt unterdrückt werden und sich der Herrschaft der besser gestellten Menschen beugen müssen. So zumindest interpretiere ich dieses Bild. Ein Bezug zur Geschichte ist somit definitiv hergestellt. Das Fazit: Für die Leser von Dystopien kann ich dieses Werk weiter empfehlen, aber auch für Leser, die gerne ein wenig Horror und extreme Veränderungen der Welt lieben. Jan Reschke hat mich mit seinem Werk überzeugt und erhält deswegen 3,5 Sterne. Abzüge wegen dem zwischendurch fehlendem Spannungsbogen und aufgrund der fehlenden Erklärung, was mit der Erde und deren Menschen geschehen ist. Sehr gut gelungen ist ihm wirklich die Geheimhaltung der Person in der Zelle, sowie das gigantisch tolle Ende der Geschichte. Ich selbst hoffe noch weitere Bücher des Autors lesen zu dürfen.

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Dystopie mit kleinen Schwächen
von einer Kundin/einem Kunden aus Duisburg am 19.01.2016
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Inhalt: Jeremiah lebt in der ummauerten Stade. Hier leben die Menschen in totaler Abhängigkeit von der Regierung, die Nahrungs- und Sauerstoffzufuhr werden streng kontrolliert und die Menschen werden eher wie Vieh gehalten als wie Menschen. Es gibt Ausgangssperren, Wohnungsenteignungen und Armut. Jeremiah ist ein Sammler, der jeden Tag sein Leben... Inhalt: Jeremiah lebt in der ummauerten Stade. Hier leben die Menschen in totaler Abhängigkeit von der Regierung, die Nahrungs- und Sauerstoffzufuhr werden streng kontrolliert und die Menschen werden eher wie Vieh gehalten als wie Menschen. Es gibt Ausgangssperren, Wohnungsenteignungen und Armut. Jeremiah ist ein Sammler, der jeden Tag sein Leben riskiert um sich mit dem Sammeln von Schrott etwas zu verdienen. Er schmiedet zusammen mit Goran, dem Bezirkskommunikator einen Plan um gegen das System aufzubegehren. Aber welchen Preis müssen sie dafür bezahlen? Dieses Buch ist eine klassische Dystopie: die Gesellschaft der Zukunft hat sich aufgrund eines Ereignisses zum Negativen entwickelt. Schreibstil: Der Schreibstil ist flüssig, die Sätze jedoch eher kurz gehalten. Der Autor versteht es, die düstere Stimmung rüber zu bringen. Charaktere: Der Autor erzählt von mehreren Charakteren, wobei Jeremiah definitiv der Protagonist ist. Leider bleiben die Charaktere für mich weitestgehend ein wenig blass und nicht greifbar. Grade um Jeremiah hätte ich mir mehr Informationen gewünscht. Sonstiges: Mir fehlt leider einiges an Informationen. Wie ist es zu dieser Welt genau gekommen? Wo spielt das Buch bzw in welchem ehemaligen Land/Staat spielt es? Uvm. Neben den dystopischen Elementen finden sich auch Thriller- und Horrorelemente, was mir gut gefallen hat. Fazit: Dieses Buch ist nichts für schwache Nerven und auch eher für Lese ab 16 Jahren zu empfehlen. Das Szenario ist bedrückend und erschreckend. Das Ende ist ziemlich offen und würde einen zweiten Band zulassen, wirkt dabei aber trotzdem vollständig. Die Fantasie wird angeregt und die Handlung wird nicht tot geschrieben ;)

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