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Die Unbelangbaren

Wie politische Journalisten mitregieren

»Eine solche Jagd hat es in der Geschichte der Bundesrepublik bis dato nicht gegeben.« Mit diesen Worten beschrieb Heribert Prantl die Berichterstattung in der Affäre um Christian Wulff. Wie kaum ein anderes Ereignis in den vergangenen Jahren hat uns die Causa Wulff das spannungsreiche Verhältnis von Presse und Politik vor Augen geführt. Ein spektakulärer Fall. Aber nicht der erste und sicher nicht der letzte seiner Art, denn Journalisten, so die These von Thomas Meyer, nutzen ihre Position immer häufiger, um in der politischen Arena mitzumischen. Eine problematische Entwicklung, schliesslich können wir Fernseh- und Zeitungsmacher, anders als Politiker, nicht einfach abwählen.
Rezension
»In seinem herausragenden Essay beschreibt Thomas Meyer ausführlich, wie die destruktive Selbstüberschätzung eines massgeblichen Teils der politischen Journalisten das Zusammenwirken zwischen Politik und Gesellschaft verändert.«
A. Manutscharjan, Das Parlament 26.05.2015
Portrait
Thomas Meyer, geboren 1943, ist Prof. em. für Politikwissenschaft an der TU Dortmund. In der edition suhrkamp erschien 2001 sein vieldiskutiertes Buch Mediokratie. Die Kolonisierung der Politik durch die Medien (es 2204).
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 180, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 06.04.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783518740835
Verlag Suhrkamp
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