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Die Ungehörigkeit des Glücks

Roman. Deutsche Erstausgabe

(28)
Aktuell und zeitlos zugleich, zutiefst menschlich und authentisch – einfach grosse Frauenunterhaltung.
Das Leben der 17-jährigen Katie nimmt eine dramatische Wendung, als ein Anruf ankündigt, dass ihre Grossmutter Mary bei ihr zu Hause einziehen wird. Ihre Mutter Caroline hat dem widerwillig zugestimmt, denn sie hatte seit vielen Jahren keinen Kontakt zu Mary und ist nicht gut auf sie zu sprechen. Katie muss mit der ihr fremden Grossmutter das Zimmer teilen. Und sie fängt an, sich für Marys Geschichte zu interessieren. Katie will dem Familiengeheimnis auf die Spur kommen. Das ist nicht einfach, weil Mary an Alzheimer leidet. Doch Katie erkennt verblüffende Ähnlichkeiten zwischen sich und Mary: beide haben eine ungehörige Vorstellung vom Glück …
Rezension
"Mit Mary hat die Autorin eine unvergessliche, zutiefst berührende Figur erschaffen, deren Abenteuerlust von jeder Seite sprüht." Daily Mail
Portrait
Jenny Downham war Schauspielerin, bevor sie mit ihrem ersten Roman Bevor ich sterbe einen Weltbestseller schrieb. Sie lebt mit ihren beiden Söhnen in London.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 480
Erscheinungsdatum 22.02.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-570-10292-3
Verlag Bertelsmann
Maße (L/B/H) 223/149/37 mm
Gewicht 653
Originaltitel Unbecoming
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Kundenbewertungen


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Die Ungehörigkeit des Glücks (Jenny Downham)
von Stefanie Jani am 03.08.2016

Klappentext: Das Leben der 17-jährigen Katie nimmt eine dramatische Wendung, als ein Anruf ankündigt, dass ihre Großmutter Mary bei ihr zu Hause einziehen wird. Ihre Mutter Caroline hat dem widerwillig zugestimmt, denn sie hatte seit vielen Jahren keinen Kontakt zu Mary und ist nicht gut auf sie zu sprechen. Katie... Klappentext: Das Leben der 17-jährigen Katie nimmt eine dramatische Wendung, als ein Anruf ankündigt, dass ihre Großmutter Mary bei ihr zu Hause einziehen wird. Ihre Mutter Caroline hat dem widerwillig zugestimmt, denn sie hatte seit vielen Jahren keinen Kontakt zu Mary und ist nicht gut auf sie zu sprechen. Katie muss mit der ihr fremden Großmutter das Zimmer teilen. Und sie fängt an, sich für Marys Geschichte zu interessieren. Katie will dem Familiengeheimnis auf die Spur kommen. Das ist nicht einfach, weil Mary an Alzheimer leidet. Doch Katie erkennt verblüffende Ähnlichkeiten zwischen sich und Mary: beide haben eine ungehörige Vorstellung vom Glück. Cover: Das Cover ist recht schlicht in Lila gehalten. Man sieht im Vordergrund eine recht junge Frau oder ein junges Mädchen liegen. Sie ist zum Teil hinter Stoff versteckt. Das Cover strahlt eine gewisse Leichtigkeit aus und wirkt trotz der schlichten Gestaltung schön und ansprechend. Mein Fazit Inhalt & Gedanken: Nachdem Mary ihre Tochter Caroline bekam, war sie nicht in der Lage eine gute Mutter zu sein, sie hatte andere Pläne und Angst zu versagen. Sie übergab ihre Tochter in die Hände ihrer Schwester, von der sie vermutete, dass diese das Kind schon großziehen würde. Doch wie dem so ist, vermisst Mary ihre Tochter und versucht sie zu sehen. Die Geschichte spielt im Jetzt, der Pubertät der Enkeltochter Katie. Diese versucht zusammen mit Mary, die an Demenz leidet, herauszufinden, was damals passiert ist und warum zwischen Mutter und Tochter eine so unüberwindbare Hürde steht. Sie beginnt ein Erinnerungstagebuch zu schreiben, damit Mary sich nicht nur ab und zu an die Vergangenheit erinnert, sondern immer nachlesen kann. Während Mary durch Katies Hilfe immer mehr zu sich und zu ihrer früheren Selbst findet, findet auch Katie mehr und mehr zu sich selbst und muss sich eingestehen, dass sie auf Frauen steht. Besonders Simona, die Kellnerin aus Marys Lieblingscafe hat es ihr angetan. Demenz ist eine ernstzunehmende und für alle Beteiligten schwierige Krankheit. Doch die Geschichte beschreibt schön, wie man trotz der Krankheit und einem alten Familiendrama wieder zueinander finden kann. Wie viel ein kleiner Schritt in die Richtung eines Menschen bewirken kann und wie stark manche Bindungen sind, die zwischen den verschiedenen Menschen entstehen können (Mutter-Tochter, Großmutter-Enkelin, Mädchen-Mädchen). Sprache und Stil: Die Kapitel waren schön untergliedert, sie waren nicht zu lang und entsprechend schön fand ich es sie zu lesen. Es war alles sehr kurzweilig. Die Einschübe der Erinnerungen, die Mary hat, waren thematisch und inhaltlich passend hineingefügt. Man konnte so genau nachvollziehen, was damals passiert ist und konnte dann auch Marys Gefühle bezüglich einer bestimmten Situation oder einem Café gut nachvollziehen. Lieblingsstelle / Zitat Eine Geschichte, beschloss Katie, als sie über den Hof zum Eingangstor ging, ist wie ein Stück Stoff oder ein Wollschal, aus dem man mutig einen Faden rausziehen und ihn betrachten kann, weil man ihn in der Hand hat. Aber sie besteht aus zahllosen miteinander verwobenen Fäden, von denen manche einem selber und andere anderen Leuten gehören, und Widersprüche und Ungereimtheiten fließen in das Gewebe ein. (Seite 450) Meine Meinung: Ich fand das Thema Demenz und Familie und die Darstellung der einzelnen Aspekte beider Teile sehr gelungen. Jenny Downham zeigt sehr schön, wie wichtig Liebe und Familie ist, sowohl für die Genesung oder für den Umgang mit Krankheiten, als auch für den Umgang mit eigenen Gefühlen oder Neigungen. Mich hat nur das offene Ende bezüglich Simona und Katie etwas gestört. ^^ Das Buch war super schön zu lesen und ist auf jeden Fall weiterzuempfehlen. Danke an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar. Bewertung Spannung/Handlung o o o o Romantik o o o o Charaktere o o o o Schreibstil o o o o o Gesamt o o o o

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eine herzzereißende Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankenberg am 12.05.2016

Das Buch hat mich von Anfang an durch sein Farbkonzept angesprochen. Mir gefällt das Cover sehr gut. Ich wäre wohl auch im Laden an dem Buch „hängen“ geblieben. Es wirkt sehr schlicht, aber der Blick der Frau zieht einen direkt in seinen Bann. Aber auch der Inhalt hat mich... Das Buch hat mich von Anfang an durch sein Farbkonzept angesprochen. Mir gefällt das Cover sehr gut. Ich wäre wohl auch im Laden an dem Buch „hängen“ geblieben. Es wirkt sehr schlicht, aber der Blick der Frau zieht einen direkt in seinen Bann. Aber auch der Inhalt hat mich sehr überzeugt. Vor allem Katie, die meiner Meinung nach die Hauptfigur in diesem Buch ist, hat mich überzeugt. Sie ist eine junge Frau, die sich bisher immer klein gemacht hat. Sei es in der Familie, in der sie es vor allem ihrer Mutter immer Recht machen wollte oder in ihrem sehr kleinen Freundeskreis. Katie hat sich in dieser Geschichte stark weiterentwickelt. Anfangs hatte sie vor allem in Bezug auf ihre Gefühle starke Selbstzweifel, wollte sich und ihre Gefühle nicht akzeptieren. Doch im Laufe des Buches ist sie aufgeblüht, hat ignoriert, was andere über sie reden oder von ihr halten und das getan, was sie glücklich macht. Diese Entwicklung zu beobachten war richtig schön. Schwieriger ist es dann aber mit Mary. Die ältere Dame hat Alzheimer und erinnert sich nur noch bruchstückartig an einzelnen Situationen ihrer Vergangenheit. Es hat mich zwischendurch immer wieder sehr berührt wenn Mary merkt, dass sie wieder etwas vergessen hat oder etwas nicht zuordnen konnte. Zwischendurch gab es immer wieder Situationen, in denen sie ihre eigene Tochter Caroline oder ihre Enkel nicht erkennt und glaubt, sie wäre bei fremden Menschen zu Hause. Doch auf der anderen Seite hat sie so eine starke Persönlichkeit und eine Willensstärke, die diese Vergesslichkeit in den Hintergrund schiebt. Sie steht für das ein, was sie interessiert und lässt sich nicht davon abbringen. Und das, obwohl ihre Vergangenheit ganz und gar nicht einfach war. Meine Meinung zu Katies Mutter Caroline hat innerhalb des ganzen Buches geschwankt. Anfangs hatte ich großes Mitleid mit ihr, als klar wurde, dass Mary ihre eigene Tochter bei ihrer Schwester gelassen und ihr Leben allein gelebt hat. Doch auch diese Geschichte hat zwei Seiten und im Laufe des Buches wird klar, dass Caroline nicht nur ein „Opfer“ ist. Sie ist für mich der unsympathischste Charakter in dieser Geschichte. Sie kontrolliert ihre beiden Kinder auf Schritt und Tritt. Sie dürfen nichts ohne ihre Zustimmung machen. Ihr Sohn Chris (14 Jahre alt) darf noch nicht mal allein vor die Tür. Caroline hat beide Kinder von Anfang an sehr stark eingeschränkt in ihrer Entwicklung. Das ist schade. Doch durch das Zusammenleben mit Mary lockert es sich ein wenig und man merkt, dass beide Kinder aufblühen. Katies Bruder Chris ist eine Sache für sich. Er wurde mit einer Entwicklungsstörung geboren und hat eine sehr starke Bindung zu seiner Mutter. Das kann auch damit zusammenhängen, dass er sich bzw. seiner Krankheit unterbewusst die Schuld an der Trennung seiner Eltern gibt und sich nach der Trennung sehr an seine Mutter klammert. Im Laufe des Buches wird aber deutlich, dass er sich sehr über die Gesellschaft von Mary freut und sie gerne um sich hat. Auch wenn er die Verantwortung für sie nicht übernehmen möchte. Das scheint ihn noch zu überfordern. Mir gefällt der Schreibstil von Downham richtig gut. Sie wechselt von Kapitel zu Kapitel die Perspektive, sodass man die Geschichte wirklich aus jeder Sicht erfährt. An einigen Stellen springt sie außerdem in die Vergangenheit. So erfährt der Leser genauer, was damals alles passiert ist, nachdem Mary ihre Tochter bekommen hat. Die gegenwärtige Situation ist sehr verzwickt. Caroline hat ihre Mutter nie vor ihren Kindern erwähnt. Doch dann wird sie angerufen, als Marys Lebenspartner verstorben ist. Sie soll sich nun um die an Alzheimer erkrankte Frau kümmern. Schnell wird klar, dass in der Vergangenheit einiges passiert ist, was die Beziehung der Beiden auf Eis gelegt hat. Doch man erfährt erst nach und nach von der umfangreichen Geschichte. Für Katie und Christ ist es natürlich eine Überraschung, als sie erfahren, dass sie eine Oma haben und diese vorübergehend bei ihnen einzieht. Doch man merkt schnell, dass sich vor allem Katie sehr darüber freut. Sie interessiert sich sehr für Mary und ihre Geschichte, beschäftigt sich mit ihr und ist schnell für sie verantwortlich. Caroline möchte sie so schnell es geht in ein Pflegeheim abschieben, doch das ist nicht so einfach. Sie muss sich also – ob sie will oder nicht – mit ihrer Vergangenheit und den Fehlern in der eigenen Familie auseinandersetzen. Abgesehen von dieser „Hauptgeschichte“ erfahren wir sehr viel über Katie und ihr Gefühlsleben. Nachdem sich ihre Eltern getrennt haben und sie mit ihrer Mutter und ihrem Bruder umgezogen ist, hat sie eine neue Schule besucht. Doch sie hat nur sehr schwer Anschluss gefunden. Als sie dachte, eine gute Freundin gefunden zu haben, funkt das Leben dazwischen, wodurch sie erstmal wieder auf sich allein gestellt ist. Im Laufe der Geschichte merkt man, dass sie noch ihren Platz im Leben finden muss. Doch sie schlägt sich wacker, macht neue Bekanntschaften und zeigt dadurch, dass man aus alten Gewohnheiten und Situationen ausbrechen kann.

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Die Ungehörigkeit des Glücks
von Landbiene am 06.05.2016

Cover: Das Cover finde ich jetzt nicht sonderlich schön. Mir hätte ein Titelbild einer alten Frau und einem jungen Mädchen viel besser gefallen. Eigene Inhaltsangabe: Caroline, alleinerziehende Mutter von Chris (14 Jahre) und Katie (17 Jahre) wird eines Tages in ein Krankenhaus bestellt. Dort stellt sich heraus, dass der Lebensgefährte ihrer Mutter... Cover: Das Cover finde ich jetzt nicht sonderlich schön. Mir hätte ein Titelbild einer alten Frau und einem jungen Mädchen viel besser gefallen. Eigene Inhaltsangabe: Caroline, alleinerziehende Mutter von Chris (14 Jahre) und Katie (17 Jahre) wird eines Tages in ein Krankenhaus bestellt. Dort stellt sich heraus, dass der Lebensgefährte ihrer Mutter gestorben ist und ihre Mutter auf Grund ihrer Demenz nicht alleine in einem Haushalt leben kann. Caroline hatte seit Jahren keinen Kontakt zu ihrer Mutter und sieht diese auch nicht als ihre Mutter an, weil sie bei deren Schwester Pat aufgewachsen ist. Demnach ist sie alles andere als begeistert Mary bei sich aufzunehmen und versucht sich dagegen zu sträuben. Doch vorerst bleibt keine andere Lösung und das Chaos in der Familie beginnt. Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin war in den ersten paar Seiten etwas verwirrend, doch das legte sich nach ein paar Seiten sehr schnell. Die Geschichte ist in der personellen Erzählperspektive geschrieben. Jedoch gibt es auch Rückblenden in die Vergangenheit, die gut gekennzeichnet sind und somit als Leser nicht durcheinander gerät. Das hat mir sehr gut gefallen. Weiterhin werden auch Briefwechsel dargestellt, was die Geschichte dem Leser zusätzlich der Geschichte näher bringt. Ansonsten ließ sich das Buch wunderbar flüssig und vor allem fesselnd lesen. Hauptprotagonisten: In dem Buch geht es hauptsächlich um 3 Personen. Mary, Caroline und Katie. Drei Generation die aus der Not heraus nun in einem Haushalt leben müssen. Die Charaktere sind sehr gut ausgereift, authentisch und liebenswert. Einzig das das Alter von Katie hat meiner Meinung nach nicht zu ihr gepasst. Sie verhält sich eher wie eine 14 oder 15 Jährige, aber keinesfalls wie eine 17 Jährige. Allgemeine Meinung: Das Buch und die damit verbundene Geschichte der 3 Frauen haben mich regelrecht gefesselt. Ich konnte das Buch kaum auch der Hand legen, weil der Schreibstil und die Handlung einfach sehr gut waren. Im Vordergrund steht das Thema Demenz, doch auch Homosexualität ist ein weiteres Hauptthema. Anfangs kam es mir unpassend in dem Buch vor. Im Nachhinein fand ich es aber sehr schön eingearbeitet. Die Ungehörigkeit des Glücks ist ein Buch das viele Probleme im alltäglichen Leben behandelt und mit viel Gefühl umgesetzt wurde. Langeweile kam bei mir kein einziges Mal auf! Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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Es gehört Mut dazu man selbst zu sein!
von einer Kundin/einem Kunden aus Rottweil am 24.04.2016

Die Ungehörigkeit des Glücks von Jenny Downham erzählt von: - Drei Frauen- Frei Generationen und - Drei Lebensgeschichten deren Begegnung alte Wunden aufbrechen lässt. Inhalt: Das Leben der 17 jährigen Katie nimmt eine dramatische Wendung als ein Anruf ankündigt, dass ihre Großmutter Mary bei ihr zu... Die Ungehörigkeit des Glücks von Jenny Downham erzählt von: - Drei Frauen- Frei Generationen und - Drei Lebensgeschichten deren Begegnung alte Wunden aufbrechen lässt. Inhalt: Das Leben der 17 jährigen Katie nimmt eine dramatische Wendung als ein Anruf ankündigt, dass ihre Großmutter Mary bei ihr zu Hause einziehen wird. Ihre Mutter Caroline hat dem widerwillig zugestimmt, denn sie hatte seit vielen Jahren keinen Kontakt zu Mary. Schon bei ihrer ersten Begegnung hat Mary deutliche Anzeichen von Alzheimer. Im Gegensatz zu Caroline erkennt Katie das Liebenswerte und Faszinierende an der alten Dame und beginnt Marys Geschichten und alte Erinnerungen aufzuschreiben. Katie kann ein lang vergrabenes Familiengeheimnis förmlich riechen und ist ihm auf der Spur. Jedoch ist es nicht so einfach, weil Mary immer öfter Aussetzer hat. Kann Katie das Geheimnis dennoch lüften? Je mehr Zeit sie mit Mary verbringt desto mehr entdeckt sie die verblüffende Ähnlichkeit zwischen sich und Mary: beide haben eine ungehörige Vorstellung vom Glück... Meinung: Mir persönlich hat Jenny Downham's zweites Buch "Die Ungehörigkeit des Glücks"sehr gut gefallen. Wie schon in ihrem ersten Buch "Bevor ich sterbe" setzt sie sich mit keiner leichten Materie auseinander. Was im ersten Buch der Krebs war ist nun der Alzheimer. Dabei ist nicht die Krankheit im Vordergrund sondern die Charaktere und wie es ihr Leben und auch ihr handeln verändert. Ihr Schreibstil gefällt mir sehr gut, denn es ist flüssig geschrieben und man kann sich leicht ein Bild aus den Personen und der Umgebung machen. Außerdem fehlt es dem Buch, trotz ernster Materie, nicht an Witz! Die einzelnen Geschichten der Frauen sind sehr bewegend geschrieben und regt uns Leser zum nachdenken an. Man hat das Gefühl - auch wenn sich die Personen nicht unbedingt ähneln, das Drama beginnt von Generation zu Generation aufs Neue. Alle 3 Frauen sich auf der Suche nach sich selber und ihre persönlichen Glück . Es ist nicht so einfach glücklich zu sein bzw. zu werden, wenn man nicht sich selbst sein darf. Das haben wohl alle 3 Frauen am eigenem Leib spüren müssen und Mary bringt es mit ihrem Satz: "Es gehört Mut dazu - man selbst zu sein" auf den Punkt. Meine persönliche Heldin, in dieser Geschichte, war ganz klar Mary. Sie hatte die besten Ideen, die tollsten Ratschläge und die absurdesten Witze parat. Sie hat mich oft zum lachen, nachdenken aber auch zum weinen gebracht. Sind wir mal ehrlich jeder von uns brauch eine Mary in seinem Leben, die einem das Leben einfacher macht. Ihre Geschichte fand ich sehr bewegend, denn sie zeigt uns das wir niemals im Leben aufgeben dürfen. Mary war all die Jahre eine Kämpferin - sie hat um das Herz ihrer Tochter gekämpft und es letztendlich doch gewonnen. Besonders inspirierend fand ich ihre Liebe zu Jack. Auch wenn er nicht allzu oft im Buch vorkam, weil er leider viel zu früh gestoben ist, habe ich ihn ins Herz geschlossen. Grund hierfür war unter anderem die wundervollen Post-it's die er für Mary gemacht hat. Ich hoffe wenn ich alt und "zerbrechlich" bin habe ich jemanden wie Jack an meiner Seite. Das Geheimnis des Glücks liegt nicht am Besitz sondern im Geben und das dass Glück nicht immer Perfekt ist gehört zum Leben genauso dazu wie die Erkenntnis das es nicht nur Schwarz und Weiß gibt. Es gibt keine Wahrheit, denn jeder hat seine eigene! Fazit: Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen, denn es hat alles was ein gutes Buch brauch. Interessante und einzigartige Charaktere mit denen man sich leicht identifizieren kann, ein Thema das einem zum denken anregt und jede Menge Frauenpower. Diese Geschichte ist wahrlich eine zutief berührende und wundervoll aber auch schmerzhaft geschrieben Familiengeschichte die 5 Sterne mehr als nur verdient hat!

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Diesen Buch macht einen glücklich!
von einer Kundin/einem Kunden am 13.04.2016

Von heute auf morgen soll sich das Leben von der 17-jährigen Katie komplett ändern, denn eines Tags soll ihre Großmutter Mary bei ihr zu Hause einziehen. Nur durch ganz viel Widerspruch ihrer Mutter Caroline hat sich die besondere Situation ergeben, denn eigentlich hat Caroline seit Jahren keinen Kontakt zu... Von heute auf morgen soll sich das Leben von der 17-jährigen Katie komplett ändern, denn eines Tags soll ihre Großmutter Mary bei ihr zu Hause einziehen. Nur durch ganz viel Widerspruch ihrer Mutter Caroline hat sich die besondere Situation ergeben, denn eigentlich hat Caroline seit Jahren keinen Kontakt zu Mary und ist deswegen eigentlich nicht sehr gut auf sie zu sprechen. Für Katie ändert sich ihr Leben ab dem Moment drastisch, da sie jetzt ihr Zimmer mit der ihr unbekannten Großmutter teilen muss. Doch sie fängt sehr schnell an sich für die Geschichte ihrer Großmutter zu interessieren und kommt einem Familiengeheimnis auf die Spur. Und so merk Katie schnell wie viele Gemeinsamkeiten sie mit ihrer Großmutter Mary hat. Dieses Buch geht ans Herz und man lernt schnell das Vergangenheit nicht immer Vergangenheit ist. Es beschreibt eine rührende Familiengeschichte und die ganz individuelle Suche nach dem eigenen Glück.

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Die Ungehörigkeit des Glücks
von einer Kundin/einem Kunden am 25.02.2016

Die sechzehnjährige Katie lebt zusammen mit ihrem Bruder und ihrer Mutter Caroline in einer kleinen Wohnung, in die sie seit der Trennung ihrer Eltern gezogen sind. Als ihre Großmutter Mary, zu der sie jahrelang keinen Kontakt hatten und die an Alzheimer erkrankt ist, zu ihnen ziehen muss, kümmert sich... Die sechzehnjährige Katie lebt zusammen mit ihrem Bruder und ihrer Mutter Caroline in einer kleinen Wohnung, in die sie seit der Trennung ihrer Eltern gezogen sind. Als ihre Großmutter Mary, zu der sie jahrelang keinen Kontakt hatten und die an Alzheimer erkrankt ist, zu ihnen ziehen muss, kümmert sich Katie rührend um ihre Großmutter. Katie erfährt nach und nach bruchstückhaft die Lebensgeschichte von Mary und ihrer Familie, sehr zum Leidwesen von Caroline, die nicht bei ihrer leiblichen Mutter, sondern deren Schwester aufwachsen musste und vor lauter Verbitterung den zarten Kontakt von Katie und Mary nicht unterstützt. Doch Katie erfährt von Mary während ihrer klaren Tage die ganze Familiengeschichte und die Rolle von Mary als Mutter und Caroline als Tochter, tragisch erzählt.

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Ein wunderschönes Buch, voller Emotionen und Dramen
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 08.11.2016

Kurzbeschreibung: Im Leben von Katie und ihrer Familie gibt es eine dramatische Wende, als ihre Großmutter Mary auftaucht und bei ihnen einziehen muss. Mary hat Alzheimer und hat immer wieder Flashbacks in die Vergangenheit, wodurch schnell klar wird, dass die Familie ein Geheimnis verbirgt und Katie setzt alles daran,... Kurzbeschreibung: Im Leben von Katie und ihrer Familie gibt es eine dramatische Wende, als ihre Großmutter Mary auftaucht und bei ihnen einziehen muss. Mary hat Alzheimer und hat immer wieder Flashbacks in die Vergangenheit, wodurch schnell klar wird, dass die Familie ein Geheimnis verbirgt und Katie setzt alles daran, dieses zu enthüllen. Doch die Familie ist nicht Katies einziges Problem. Cover: Mir gefällt das Cover sehr gut. Erstens ist die Farbgestaltung sehr schön und zweitens wird man sofort darauf aufmerksam, durch das Gesicht mit dem intensiven Blick, der einen persönlich anzublicken scheint. Man wird dadurch total gefesselt. Trotzdem wirkt der Blick irgendwie nachdenklich und regt einem natürlich auch zum Nachdenken an. Meine Meinung: Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen. Jenny Downham hat einen wunderschön leichten und flüssigen Schreibstil, wodurch einem das Lesen richtig Spaß macht. Es wird in einem Perspektivenwechsel berichtet, wodurch man sehr schön in die Geschichte eingezogen wird. Das ist vorallem nötig um alle Personen zu verstehen, insbesondere Mary. Besonders gefallen haben mir die Rückblicke von Mary, die immer wieder ein kleines bisschen mehr von der Vergangenheit auflösen. Dadurch, dass nicht alles auf einmal aufgelöst wird, wird die Spannung gehalten und man ist durchgehend neugierig und will mehr wissen. Die Geschichte ist sehr real. Es wird mit alltäglichen Problemen gekämpft und wahrscheinlich kann man sich deshalb so gut mit den Personen identifizieren. An manchen Stellen des Buches fand ich die Geschichte etwas in die Länge gezogen, so dass es etwas schlauchte, aber alles in allem ist die Geschichte wunderschön und sehr berührend. Empfehlung: Für alle, die ein schönes Drama oder Bücher von Jenny Downham lieben. Aber auch für alle anderen, die mal wieder ein gutes Buch lesen wollen.

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Das ureigene Glück
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Mary und Jack sind ein älteres Ehepaar, das einen friedlichen Lebensabend miteinander verbringt. Sie lieben einander noch immer und geben aufeinander acht. Ihre Liebe ist ohne Forderung, sondern ein reines Geben. Doch ihr Glück endet, als Jack stirbt und Mary allein zurückbleibt. Zwar ist Mary soweit noch fit, doch... Mary und Jack sind ein älteres Ehepaar, das einen friedlichen Lebensabend miteinander verbringt. Sie lieben einander noch immer und geben aufeinander acht. Ihre Liebe ist ohne Forderung, sondern ein reines Geben. Doch ihr Glück endet, als Jack stirbt und Mary allein zurückbleibt. Zwar ist Mary soweit noch fit, doch alleine leben kann sie nicht, denn sie hat Alzheimer und muss daher betreut werden. Das Krankenhaus informiert ihre Tochter Caroline über die Situation. Diese ist alles andere als begeistert, davon zu erfahren. Nicht nur, dass sie seit Jahren keinen Kontakt mehr mit ihrer Mutter hatte, nun soll sie sich auch noch um sie kümmern, bis ein Platz in einer Pflegeeinrichtung frei wird. Als hätte sie nicht schon genug zu tun, ohne Mann, dafür aber mit Nachwuchs in Form ihrer 17-jährigen Tochter Katie und ihrem behinderten Sohn Chris. Alles in allem so schon keine leichte Situation und jetzt noch die Verantwortung für eine Alzheimerkranke zu übernehmen - das ist zu viel, zumal es sich dabei um die Frau handelt, die sie einst weggegeben hat. Doch zähneknirschend fügt sie sich in ihr Schicksal, mit dem Wissen, dass sie den Behörden ordentlich Dampf machen wird, um ja schnellstmöglich einen Pflegeplatz für Mary zu bekommen. Derweil wird Mary in Katies Zimmer mit einquartiert. Katie entdeckt schnell, dass ihre Großmutter, so sehr sie auch in der Vergangenheit leben mag, eine überaus interessante Persönlichkeit ist und freundet sich mit ihr an. Es fällt ihr nicht schwer, wahre Gefühle für die alte Frau zu entwickeln, denn sie fühlt: sie sind einander sehr ähnlich. Katie ist geradezu fasziniert von ihrer Großmutter und versucht, so viel wie möglich über deren Leben zu erfahren und wie es zu dem Bruch zwischen ihr und ihrer Mutter kam. Nach und nach taucht sie in die Vergangenheit Marys ein und muss feststellen - ein jeder hat eine ganz eigene Vorstellung vom Glück ... Das ureigene Glück! Der Plot des Buches wurde sehr einfühlsam und bildhaft erarbeitet. Besonders schön fand ich die Szenen dargestellt, die Mary aus ihrer Vergangenheit erneut erlebt und wie sich vor meinen Augen so ein Bild herauskristallisiert hat, was vor so vielen Jahren wirklich passiert ist. Die Figuren wurden facettenreich erarbeitet. Begeistert hat mich die Figur der Katie zurückgelassen, denn diese geht so offen und ehrlich mit ihren Mitmenschen um, dass sie fast zu gut für diese Welt ist. Interessant erarbeitet empfand ich auch die Figur der Caroline, denn diese (teils verbitterte) Frau, die es wirklich nicht immer leicht hatte ein ihrem eigenen Leben, erkennt erst sehr spät, dass nicht immer als so ist, wie es auf den ersten Blick erscheint. Diese Einsicht jedoch fällt ihr sehr schwer. Den Schreibstil empfand ich als sehr einfühlsam erarbeitet, ich bin förmlich in dem Buch versunken und erst nach Beendigung der Lektüre wieder aufgetaucht.

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....lesenswert....
von einer Kundin/einem Kunden am 13.05.2016

Katie ist siebzehn Jahre alt und lebt mit ihrem Bruder und ihrer Mutter zusammen. Eines Tages taucht plötzlich Mary auf die Oma von Katie. Ihre Mutter hatte jahrelang keinen Kontakt zu ihr. Doch nun ist Marys Freund bei einem Unfall gestorben und da sie Demenz hat, kann man sie... Katie ist siebzehn Jahre alt und lebt mit ihrem Bruder und ihrer Mutter zusammen. Eines Tages taucht plötzlich Mary auf die Oma von Katie. Ihre Mutter hatte jahrelang keinen Kontakt zu ihr. Doch nun ist Marys Freund bei einem Unfall gestorben und da sie Demenz hat, kann man sie nicht mehr alleine lassen. Doch was ist vorgefallen, da der Kontakt abgebrochen wurde? Ein Familiengeheimnis brennt darauf gelüftet zu werden. Ein Roman der die Geschichte von drei Generationen erzählt. Traurig, anrühren und sehr spannend.

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Es ist nicht immer leicht sein Glück zu finden und es auch zu erkennen, wenn es da ist...
von einer Kundin/einem Kunden aus Ulm am 10.05.2016

Buchinfo: Das Leben der 17-jährigen Katie nimmt eine dramatische Wendung, als ein Anruf ankündigt, dass ihre Großmutter Mary bei ihr zu Hause einziehen wird. Ihre Mutter Caroline hat dem widerwillig zugestimmt, denn sie hatte seit vielen Jahren keinen Kontakt zu Mary und ist nicht gut auf sie zu sprechen.... Buchinfo: Das Leben der 17-jährigen Katie nimmt eine dramatische Wendung, als ein Anruf ankündigt, dass ihre Großmutter Mary bei ihr zu Hause einziehen wird. Ihre Mutter Caroline hat dem widerwillig zugestimmt, denn sie hatte seit vielen Jahren keinen Kontakt zu Mary und ist nicht gut auf sie zu sprechen. Katie muss mit der ihr fremden Großmutter das Zimmer teilen. Und sie fängt an, sich für Marys Geschichte zu interessieren. Katie will dem Familiengeheimnis auf die Spur kommen. Das ist nicht einfach, weil Mary an Alzheimer leidet. Doch Katie erkennt verblüffende Ähnlichkeiten zwischen sich und Mary: beide haben eine ungehörige Vorstellung vom Glück. Seiten: 480 Seiten Cover: Das Cover kommt mir sehr melancholisch vor und macht mich irgendwie total traurig. Ich hoffe aber, dass es auch schöne Momente in dem Buch geben wird… Die Farben sind nicht so meins, also lilau und pink. Allerdings finde ich die Augen und das Gesicht schön. Bin daher ein wenig zwiegespalten. Wir werden sehen, ob es zum Buch passt… Danach kann ich sagen, ob es mir passend vorkommt. Ich hätte das Buch jetzt aber vermutlich nicht wegen dem Cover gekauft. Ich finde ja nicht, dass die Frau verträumt in die Zukunft schaut oder nostalgisch in die Vergangenheit. Ich hab eher das Gefühl, dass sie traurig ist über die Gegenwart. Aber vielleicht ist sie auch einfach nur müde und geschafft? Kann man schlecht beurteilen finde ich… Meinung zum Buch: Mir hat dieses Buch insgesamt sehr gut gefallen. Eigentlich ist es ja nicht so mein Genre, aber seit ich bei lovelybooks bin, lese ich öfters mal was außerhalb von meinem Radius und manchmal ist es dann sogar richtig gut. Ich finde, dass das Thema Demenz hier sehr gut dargestellt wird. Es wird gezeigt, dass diese Menschen sehr oft in der Vergangenheit leben, vor allem ihrer Kindheit. Genauso war es bei meiner Oma auch. Und dass diese Menschen sehr oft gerade die eigenen Kinder nicht mehr erkennen, was für diese dann besonders hart ist. Auch hier ist dies so. Trotzdem muss das Leben dann nicht furchtbar sein. Auch das wird hier gut dargestellt. Mir haben es vor allem Jacks liebevolle Post-Its angetan und das Café, in das Mary auch nach Jahren immer noch geh, auch wenn lange niemand den Grund dafür kennt. Die Perspektivenwechsel führen dazu, dass man sich in alle wichtigen Personen gut einfühlen kann und diese verstehen und auch deren Handlungen nachvollziehen kann. Andere Themen des Buches sind zum Beispiel das Erwachsenwerden und die Schwierigkeiten, die damit verbunden sind wie das Entdecken der eigenen Sexualität (Homo-/Heterosexualität), das Lösen aus dem Kontrollgriff der Eltern, dem Herausfinden, was man später mit seinem Leben anfangen will und wer man eigentlich sein möchte. Man könnte meinen, dass das zu viele Themen für ein Buch seien. Ja, vielleicht ist es so, aber insgesamt wird hier jedes Thema gut besprochen, es wird nichts nur mal kurz angesprochen und dann wieder fallen gelassen, sondern die Themen sind in den realistisch dargestellten Alltag der Charaktere eingebunden und werden aus deren Sicht beleuchtet. Das alles hat mir sehr gut gefallen! Negativ sind mir nur ein paar Längen im Buch aufgefallen und es gab ein Thema, das mir nicht so zusagte, aber das wäre ein Spoiler... Fazit: Eine schöne Familiengeschichte, die alltägliche Probleme beleuchtet und sehr gut darstellt.

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Eine rührende Familieneschichte
von Buecher_bewertungen1 aus Bamberg am 09.05.2016

Zusammenfassung: Aktuell und zeitlos zugleich, zutiefst menschlich und authentisch – einfach große Frauenunterhaltung. Das Leben der 17-jährigen Katie nimmt eine dramatische Wendung, als ein Anruf ankündigt, dass ihre Großmutter Mary bei ihr zu Hause einziehen wird. Ihre Mutter Caroline hat dem widerwillig zugestimmt, denn sie hatte seit vielen Jahren keinen Kontakt... Zusammenfassung: Aktuell und zeitlos zugleich, zutiefst menschlich und authentisch – einfach große Frauenunterhaltung. Das Leben der 17-jährigen Katie nimmt eine dramatische Wendung, als ein Anruf ankündigt, dass ihre Großmutter Mary bei ihr zu Hause einziehen wird. Ihre Mutter Caroline hat dem widerwillig zugestimmt, denn sie hatte seit vielen Jahren keinen Kontakt zu Mary und ist nicht gut auf sie zu sprechen. Katie muss mit der ihr fremden Großmutter das Zimmer teilen. Und sie fängt an, sich für Marys Geschichte zu interessieren. Katie will dem Familiengeheimnis auf die Spur kommen. Das ist nicht einfach, weil Mary an Alzheimer leidet. Doch Katie erkennt verblüffende Ähnlichkeiten zwischen sich und Mary: beide haben eine ungehörige Vorstellung vom Glück … Cover: Ich finde das Cover einfah nur wunderschön! Erst dadurch bin ich überhaupt auf das Buch aufmerksam geworden. Die pinke Schrift passt perfekt zu dem dunkelvioletten Hintergrund, und das abgebildete Mädchen erinnert mich an die Protagonistin Katie. Kathas Meinung: In Jenny Downhams Roman "Die Ungehörigkeit des Glücks" wird die Familiengeschichte dreier Frauen erzählt - Katie, Caroline und Mary. Nachdem Marys überalles geliebter Mann Jack gestorben ist muss diese zu ihrer Tochter Caroline und deren Kindern ziehen. Caroline, die von ihrer Tante Pat wie ihr eigenes Kind aufgezogen wurde, hat vor einigen Jahren den Kontakt zu ihrer Mutter komplett abgelehnt, und beide haben seit vielen Jahren gar keinen Kontakt, deswegen möchte Caroline ihre Mutter eigentlich so schnell wie möglich am liebsten in ein Pflegeheim abschieben statt sie bei sich in der Nähe zu haben. Die einzige die sich wirklich über Mary freut, ist Carolines 17-jährige Tocher Katie, die sich mit ihrer eigenen Sexualität noch nicht wirklich sicher ist. Die Geschichte mit den ganz vielen Facetten gefällt mir sehr gut und auch der Schreibstil der Autorin war sehr flüssig, so dass sich das Buch sehr gut lesen lies. In dem Buch werden Themen wie Alzheimer, eigene Sexualität, Familie, Geheimnisse und Vergebung thematisiert. Schnell merkt man, dass sich zwischen Katie und ihrer Großmutter Mary immer mehr eine Bindung aufbaut, da beide auch sehr viel Zeit miteinander verbringen. Katie versucht Mary, bei der die Krankheit Alzheimer immer mehr ausbricht, zu helfen indem sie alles für Mary aufschreibt an was sie sich erinnert. Die Geschichte wird zwischendurch auch aus der Vergangenheit und Sichtweise von Mary erzählt. Und so kommen immer mehr Familiengeheimnisse ans Licht, mit denen keiner rechnet. Im Großen und Ganzen hat mir das Buch wirklich sehr gefallen, deswegen vergebe ich dem Buch 4 Sterne.

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Drei Frauen, drei Geschichten
von LadyIceTea aus Essen am 03.05.2016

In dieser Geschichte geht es um drei Frauen. Drei Frauen, mit ihren eigenen Geschichten. Es geht um die an Alzheimer erkrankte Mary, um ihre Tochter Caroline und um die Enkelin Katie. Carolin möchte ihre Mutter am liebsten wieder los werden. Sie ist bei ihrer Tante aufgewachsen und möchte mit ihrer... In dieser Geschichte geht es um drei Frauen. Drei Frauen, mit ihren eigenen Geschichten. Es geht um die an Alzheimer erkrankte Mary, um ihre Tochter Caroline und um die Enkelin Katie. Carolin möchte ihre Mutter am liebsten wieder los werden. Sie ist bei ihrer Tante aufgewachsen und möchte mit ihrer leiblichen Mutter nichts zu tun haben. Sie hat sie schließlich einfach weggeben. Mary fällt es sehr schwer sich einzuleben. Besonders aufgrund ihrer Krankheit. Sie muss sich ihr Zimmer mit Katie teilen. Diese freundet sich schnell mit ihrer Großmutter an und beginnt, in deren Geschichte einzutauchen. Sie entdeckt ein Geheimnis und versucht diesem, mit Hilfe Marys auf den Grund zu gehen. Während dieser Reisen in die Vergangenheit, entdeckt Katie auch unbekannte Seiten an sich selbst. So fühlt sie sich in letzter Zeit immer mehr zu Frauen hingezogen. Das diese Veränderungen Katie etwas verwirren, kann man sich nur allzu gut vorstellen. Der Schreibstil war gut und flüssig, jedoch manchmal etwas verwirrend. Obwohl sich das zum Ende hin gelegt hat, als ich mich dran gewöhnt hatte. Jeder Autor schreibt ja anders. Ich finde die Geschichte der drei Frauen toll und gut umgesetzt. Viele Stellen haben mich berührt und auch die Spannungskurve blieb bis zum Schluss so, dass es nicht langweilig wurde. Katie kümmert sich rührend um ihre Oma. Die Beziehung der Beiden war echt schön zu verfolgen. Gut gefallen haben mir auch die Blicke in die Vergangenheit, wenn Mary etwas erzählt hat. So kam man mit Katie der Story Stück für Stück näher. Die Krankheit Alzheimer wird hier gut thematisiert. Mein Opa war an Demenz erkrankt und so konnte ich gut nachvollziehen, was mit Mary grade geschieht. Die Krankheit war gut beschrieben. Das Verhältnis von Mary und Caroline ist echt schade aber auch da konnte ich mich gut reinversetzen. Es gab keine Situationen, in denen ich mich gefragt habe, was das soll. Nur Katies Auseinandersetzung mit Homosexualität fand ich etwas unpassend. Das wäre eigentlich ein wichtiges Thema für ein eigenes Buch. Das Homosexualität thematisiert wird, ist heutzutage wichtiger denn je aber hier irgendwie nebensächlich. Das Buch wäre gut ohne das Thema ausgekommen, da die Story um Mary ausreichend war. Das ist etwas schade. Trotzdem ein ganz schönes Buch. Kann ich empfehlen.

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Emotional und aus dem Leben heraus
von Worttaenzer aus NRW am 30.04.2016

Cover Ein wunderschönes Cover. Die Farbgebung ist harmonisch und einladend. Auch die dezente Typografie ist passend gewählt. Das nur angeschnittene Gesicht bringt eine Spannung in die sonst so klaren Linien des Covers. Die Augen stechen hervor und ziehen den Betrachter in den Bann, so als wollen sie ihn gleich in die... Cover Ein wunderschönes Cover. Die Farbgebung ist harmonisch und einladend. Auch die dezente Typografie ist passend gewählt. Das nur angeschnittene Gesicht bringt eine Spannung in die sonst so klaren Linien des Covers. Die Augen stechen hervor und ziehen den Betrachter in den Bann, so als wollen sie ihn gleich in die Story hineinziehen. Schreibstil Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Er ist flüssig und leicht lesbar und nicht zu langatmig. Er passt auch sehr gut zu den drei unterschiedlichen Generationen die vertreten sind und spricht somit nicht nur die jüngere Generation an, sondern wahrscheinlich auch Erwachsene. Was mir nicht gefallen hat Einzig das Ende fand ich einfach schon zu perfekt. Einer der Charaktere hat sich zum Schluss sehr schnell verändert, was einerseits schön zu sehen ist, aber dann doch eine Spur zu unrealistisch. Es ist dennoch ein Manko über das man auf den letzten paar Seiten wirklich drüber weg gucken kann. Was mir gefallen hat Eigentlich alles. Die Charaktere waren klasse. Jeder hatte seine eigene Persönlichkeit und Entwicklung in der Geschichte. Die Idee, drei Geschichten von drei Generationen aus der gleichen Familie zu erzählen ist klasse, da dort sehr deutlich wird, wie unterschiedlich die einzelnen Charaktere sind, obwohl sie in direkt Verwandtschaft zu einander stehen. Auch die Nebencharaktere fand ich gut umgesetzt. Selbst Jack, ein Charakter der nicht so direkt vor kommt, war nur durch Marys Erzählungen so lebendig, dass man ihn einfach lieben musste. Besonders gefallen hat mir auch, dass einige Abschnitte aus Marys Sicht geschrieben wurden und wir somit einen Blick in den Kopf einer Demenzkranken bekommen haben und einem die Verwirrung und Angst sehr gut vermittelt wurde. Es war so noch sehr viel einfacher, sich in die Story und die Charaktere zu versetzen. Die ganze Idee der Story ist auch super. Es gibt so viele Geheimnisse in dieser Familie und im Laufe der Geschichte stellen sich so viele Fragen, die jedoch am Ende allesamt gelöst werden. Alles ist nachvollziehbar und super gelöst Fazit „Die Ungehörigkeit des Glücks“ ist ein wunderbares Familiendrama für jüngere und auch ältere Leser. Ich kann jedem dieses Buch wirklich ans Herz legen und zum Lesen motivieren.

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Die Ungehörigkeit des Glücks
von Henny176 am 29.04.2016

Inhalt: Das Leben der 17-jährigen Katie nimmt eine dramatische Wendung, als ein Anruf ankündigt, dass ihre Großmutter Mary bei ihr zu Hause einziehen wird. Ihre Mutter Caroline hat dem widerwillig zugestimmt, denn sie hatte seit vielen Jahren keinen Kontakt zu Mary und ist nicht gut auf sie zu sprechen. Katie... Inhalt: Das Leben der 17-jährigen Katie nimmt eine dramatische Wendung, als ein Anruf ankündigt, dass ihre Großmutter Mary bei ihr zu Hause einziehen wird. Ihre Mutter Caroline hat dem widerwillig zugestimmt, denn sie hatte seit vielen Jahren keinen Kontakt zu Mary und ist nicht gut auf sie zu sprechen. Katie will dem Familiengeheimnis auf die Spur kommen. Das ist nicht einfach, weil Mary an Alzheimer leidet. Doch Katie erkennt verblüffende Ähnlichkeiten zwischen sich und Mary: beide haben eine ungehörige Vorstellung vom Glück... (Quelle: Verlagshomepage) Meinung: Das Buch war genau wie das Cover, ganz nett, aber es haut mich nicht um. Insgesamt hat mir die Geschichte ganz gut gefallen, besonders der Umgang mit dem Thema Alzheimer. Sie ließ sich flüssig lesen aber hat mich leider nicht wirklich fesseln können. Ich habe für meine Verhältnisse sehr lange für dieses Buch gebraucht weil ich leider nie ganz in die Geschichte eintauchen konnte. Mein größtes Problem dabei war wohl, dass ich mich mit keinem der Charaktere identifizieren konnte und meine Sympathien für die verschiedenen Charaktere auch ständig hin und her schwankten. Katie benimmt sich ihrer Großmutter gegenüber toll ist aber ansonsten ziemlich kindisch für ihr Alter. Caroline war mir eher unsympathisch und die Veränderungen die sie dann sympathischer machen passieren einfach viel zu plötzlich. Mary hat in ihrem Leben viele Fehler begangen die man ihr als Leser nicht so leicht verzeihen würde wenn sie gesund wäre. Und die männlichen Figuren bleiben für meinen Geschmack viel zu sehr im Hintergrund. Enttäuscht hat mich auch die Auflösung darüber worin die ungehörige Vorstellung von Glück in Katies Fall besteht. Vielleicht liegt es darin, dass ich einer anderen Generation angehöre als die Autorin, denn ich sehe darin keine besondere Ungehörigkeit. Eigentlich wollte ich dem Buch ursprünglich nur 3 von 5 Stern geben, aber da mir die Kapitel aus Marys Sicht in denen man einen sehr guten Einblick davon bekommt wie verwirrend es für jemanden mit Alzheimer sein kann auf der Suche nach seinen eigenen Erinnerungen zu sein, gebe ich dem Buch doch 4 Sterne. Fazit: Kann man lesen, muss man aber nicht.

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Drei Frauen und das Leben
von einer Kundin/einem Kunden aus Kelkheim am 28.04.2016

"Die Ungehörigkeit des Glücks" handelt von drei Frauen: Mary, ihrer Tochter Caroline und deren Tochter Katie. Alle drei hatten und haben es nicht leicht im Leben und haben sich auf unterschiedliche Weise voneinander entfernt. Mary leidet an Demenz und kann sich daher an vieles nicht erinnern, spürt aber die... "Die Ungehörigkeit des Glücks" handelt von drei Frauen: Mary, ihrer Tochter Caroline und deren Tochter Katie. Alle drei hatten und haben es nicht leicht im Leben und haben sich auf unterschiedliche Weise voneinander entfernt. Mary leidet an Demenz und kann sich daher an vieles nicht erinnern, spürt aber die Lücke in ihrem Gedächtnis. Als Marys Mann Jack stirbt wird Caroline informiert und muss ihre Mutter bei sich aufnehmen, obwohl sie den Kontakt vor Jahren abgebrochen hat. Katie versteht sich auf Anhieb mit ihrer Oma und kümmert sich rührend um sie. Sie beginnt damit, die Erinnerungen von Mary aufzuschreiben und setzt so nach und nach das Puzzle zusammen. Da wurde viel verschwiegen und vergessen... Neben den Passagen der Handlung "im jetzt" und Rückblicken in die Vergangenheit findet Katie außerdem ein Tagebuch und bekommt zum Schluss auch aus ihrer Mutter Caroline etwas heraus. Diese Erzählweise fand ich sehr abwechslungsreich und spannend zu lesen. Dadurch wurden auch uninteressante Passagen (wie Katies Liebesleben) nicht so langweilig.  Die Charaktere waren für mich unheimlich lebendig und realistisch. Die Autorin schafft es, dass man die gleiche Person erst unsympathisch findet, dann Verständnis hat, dann wieder hasst, am Ende mag... Je nachdem, welche Facetten der Persönlichkeit und welche Ereignisse gezeigt wurden. Einige Stellen waren für mich schwer zu lesen, weil sie sehr emotional waren. Alles in allem ein schönes und lesenswertes Buch! Die Handlung ist spannend, die Charaktere interessant. Eine klare Leseempfehlung von mir!

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Auf der Suche nach dem Glück
von VroniMars aus Coburg am 24.04.2016

In Jenny Downhams Roman „ Die Ungehörigkeit des Glücks“ wird die Familiengeschichte dreier Frauen erzählt – Katie, Caroline und Mary. Großmutter Mary leidet an Demenz und zieht nach dem Tod ihres geliebten Jack zu ihrer Tochter Caroline. Diese hat seit Jahren den Kontakt zu ihrer Mutter abgelehnt und möchte... In Jenny Downhams Roman „ Die Ungehörigkeit des Glücks“ wird die Familiengeschichte dreier Frauen erzählt – Katie, Caroline und Mary. Großmutter Mary leidet an Demenz und zieht nach dem Tod ihres geliebten Jack zu ihrer Tochter Caroline. Diese hat seit Jahren den Kontakt zu ihrer Mutter abgelehnt und möchte sie so schnell wie möglich in eine Pflegeheim abschieden. Carolines Tochter Katie hingegen freut sich über den Familienzuwachs und schließt sie schnell ins Herz. Mit der Zeit werden die drei aber von der Vergangenheit eingeholt. Die Handlung des Buches zeigt viele Facetten. Es werden Aspekte wie Demenz, Depression, Erziehung, Sexualität thematisiert, ohne zu belehren. Eines der wichtigsten Themen ist wohl die Familie. Was macht eine Familie aus und vor allem was hält eine Familie zusammen? Ich denke, dass man daraus mitnehmen kann, dass jeder Mensch Fehler hat, aber gerade wenn es um die Familie geht, muss man auch verzeihen können und daran glauben, dass sich jemand ändern kann. Leider fehlte dem Texte die Spannung. Vieles konnte man sich im Voraus erschließen bzw. war absehbar. Dafür gab es aber auf viele emotionale, herzergreifende Momente. Die Hauptfiguren des Buches haben gemeinsam, dass sie auch auf der Suche nach ihrem persönlichen Glück sind/waren. Sie versuchen sich ihre Freiräume zu erkämpfen. Mary ist ein spontaner, leidenschaftlicher Mensch, der sich sehr schnell und für vieles begeistert. Ich mag ihren Charakter sehr gerne, auch wenn sie Vieles falsch gemacht hat. Caroline hingegen ist eine neurotische, pedantische Person, die vor allem Angst hat, vor allem bewährte Pfade zu verlassen. Katie ist ein typisches pubertierendes Mädchen, welches alles ihrer Mutter Recht machen will, sich aber andererseits von Marys Tatendrang und Mut begeistern lässt. Auf diesen drei Frauen liegt der Fokus in der Geschichte. Der Schreibstil ist leicht und flüssig. Es wird oft zwischen den Perspektiven und Zeitebenen gesprungen. Trotzdem kann man dem Romaninhalt gut folgen. Manche emotionale Momente waren sehr schön und anschaulich beschrieben. Alles in allem ist dieser Roman auf jeden Fall lesenswert. Er regt zum Nachdenken an und man reflektiert vielleicht auch sein eigenes Verhalten in der Familie.

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Ein schöner, generationenübergreifender Roman
von Book-addicted am 23.04.2016

"Die Ungehörigkeit des Glücks" ist ein Roman der Autorin Jenny Downham. Vielleicht kennt der ein oder andere ja noch ihren Roman "Bevor ich sterbe", der eigentlich hauptsächlicher Anlass dafür war, dass ich mich bei Lovelybooks für die Leserunde zu "Die Ungehörigkeit des Glücks" bewarb. Da ich sehr gerne Romane... "Die Ungehörigkeit des Glücks" ist ein Roman der Autorin Jenny Downham. Vielleicht kennt der ein oder andere ja noch ihren Roman "Bevor ich sterbe", der eigentlich hauptsächlicher Anlass dafür war, dass ich mich bei Lovelybooks für die Leserunde zu "Die Ungehörigkeit des Glücks" bewarb. Da ich sehr gerne Romane lese, denen etwas Dramatik innewohnt und die Autorin mich mit ihrem ersten Roman mehr als begeistern konnte, war ich natürlich sehr gespannt darauf, wie mir dieses Buch gefallen würde. Was die Dramatik angeht, so konnte mich dieses Buch absolut überzeugen, denn Jenny Downham versteht es, einiges an familiären/zwischenmenschlichen Konflikten in ihre Bücher einfließen zu lassen, sodass dies keinesfalls zu kurz kommt. Was die Story angeht, so habe ich dann aber doch den ein oder anderen Kritikpunkt einzubringen... Die Hauptgeschichte als solches gefiel mir wahnsinnig gut, denn wir erfahren nicht nur jede Menge über die familiäre Vergangenheit von Mary, Caroline und Pat (Marys Schwester), sondern auch einiges über die Konflikte zwischen den einzelnen Parteien, die sich bis in die heutige Zeit ziehen. Zeitgleich schreitet Marys Alzheimer weiter fort, dabei versucht sich Mary oft krampfhaft an manche Dinge zu erinnern. Enkelin Katie hilft dabei tatkräftig und zieht dabei den unbändigen Zorn ihrer Mutter Caroline auf sich, die ihre eigene Mutter Mary am liebsten auf die Straße setzen würde, anstatt ihr beim erinnern zu helfen. Der Nebenstrang, der sich hauptsächlich mit Katies sexueller Orientierung beschäftigt, ist zwar an sich auch recht interessant, besonders weil sie sehr stark damit zu kämpfen hat, sich selbst zu akzeptieren, an sich jedoch ein völlig nebensächlicher und wenig notwendiger Akt. Auch wenn ich die Entwicklung dieser Geschichte an sich absolut befürworten kann, so hätte ich doch den Fokus eher auf die Hauptgeschichte gelegt, die für sich eigentlich schon ein ganz großes Thema ist, bei dem es keinerlei Nebenstory bedarf. Was die Charaktere angeht, so kann man zweifelsfrei sagen, dass sie an und für sich sehr schön ausgearbeitet und durchdacht sind, man aber Katies Bruder Chris viel zu wenig erlebt. Durch seine besondere und außergewöhnliche Art spielt er sich sehr in den Vordergrund, wird dafür von der Autorin dann aber doch viel zu wenig thematisiert, was ich sehr schade fand. Gerne hätte ich etwas mehr über diesen Jungen erfahren und hätte dafür auch auf einige Situationen zwischen Katie und ihren Klassenkameradinnen (die schon fast zum Fremdschämen waren) verzichtet. Katie selbst wirkt phasenweise wie der typische, nachtragende und zickige Teenager, der nicht groß über die Folgen seiner Handlungen nachdenkt, was ich besonders schade finde, denn schaut man sich ihre Figur ansonsten an, wirkt sie viel erwachsener und reifer, als es in besagten Situationen der Fall ist. Dieses Buch regt zum nachdenken an, denn die Thematik ist ernst und lässt uns so manches Mal überlegen: Wie verhält man sich als Mutter, als Kind, als Enkelin, wie viel muss man sich zumuten, was erwartet uns, in unserem Lebensalter? Würden wir alles genau so machen, wie es unsere Eltern (Mütter!) getan haben, oder würden wir vielleicht komplett anders handeln? Haben wir unseren Lieben jemals gesagt, wie viel sie uns bedeuten, oder könnte es morgen dafür zu spät sein? Insgesamt konnte ich mich mit diesem Buch ein Stück weit identifizieren und auch, wenn ich einige Kritikpunkte anzubringen habe, gefiel mir dieser Roman doch unwahrscheinlich gut. Die Autorin weiß schwierige Themen mit viel Feingefühl anzugehen und ihre Schreibweise ist so leichtgängig, dass die Seiten stellenweise nur so dahinfliegen. Wertung: 4 von 5 Sterne!

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Tolle Geschichte mit viel Tiefgang
von Michaela Fränzer am 22.04.2016

Das Cover gefällt mir total gut und gibt gut die Stimmung aus dem Buch wieder. Der Schreibstil von Jenny Downham gefällt mir großteils sehr gut. Sie beschreibt alles sehr lebendig, dass man sich Situationen und Personen direkt vor dem inneren Auge vorstellen kann, lässt aber auch Platz für die eigenen... Das Cover gefällt mir total gut und gibt gut die Stimmung aus dem Buch wieder. Der Schreibstil von Jenny Downham gefällt mir großteils sehr gut. Sie beschreibt alles sehr lebendig, dass man sich Situationen und Personen direkt vor dem inneren Auge vorstellen kann, lässt aber auch Platz für die eigenen Vorstellung. Stellenweise springt die Geschichte aber sehr schnell zwischen einzelnen Momenten, sodass immer wieder Lücken entstehen. Es wird aus Katies und Marys Sicht erzählt und zum Teil auch aus verschiedenen Jahren. Hier muss man zwischendurch etwas aufpassen, weil nicht alles chronologisch passiert. Trotz, dass man in die wichtigsten Ereignisse aus verschiedenen Perspektiven Einsicht bekommt, bleiben doch viele Fragezechen beim Lesen bis fast ganz zum Schluss erhalten. Es ist wie bei einem Puzzel, für das man immer neue Teile bekommt, aber das Motiv noch nicht erkennen kann. Jenny Downham hat mit Die Ungehörigkeit des Glücks eine einzigartige Geschichte geschaffen, die sehr sensibel mit vielen schwierigen Themen umgeht. Zum einen mit dem Thema Demenz/Alzheimer. Es zeigt gut, wie sich Leute mit dieser Krankheit fühlen, wie überfordert Familien damit sein können, aber auch wie mit Alzheimer-Patienten umgegangen werden sollte. Außerdem wird das Thema Familie und der Generationskonflikt sehr stark thematisiert. Was mich nicht so überzeugen konnte war LGBT-Strang der Geschichte. Neben allen anderen Ereignissen wirkte er einfach nicht gut genug ausgeführt und geht unter. Die Charaktere haben fast alle eine (zum Teil ziemlich große) Macke. Mir persönlich haben die meisten Charaktere nicht wirklich zugesagt, weil sie mir doch etwas zu abgedreht waren. Außer Mary, die fand ich toll. <3 Die hat mich irgendwie an meine eigenen Oma erinnert. Mein Fazit: Ein Buch, das auf jeden Fall kein leichter Lesestoff ist und viel zum Nachdenken anregt (nicht zuletzt wegen der vielen tollen Sprüche). Es werden sehr viele verschiedene schwierige Themen angesprochen, wodurch einige etwas untergehen und die meisten Charaktere waren mir einen Ticken zu abgedreht. Trotzdem hat die Geschichte mich gepackt und nicht mehr losgelassen, weil immer wieder Unerwartetes hinter der nächsten Seite wartete. Die Autorin hat einfach eine wunderbare Geschichte geschaffen, die mich zum Teil auch sehr an meine Familie erinnert.

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Großmutter-Enkeltochter-Tochter....
von einer Kundin/einem Kunden am 21.04.2016

Mary,Katie und Caroline - drei Generationen und drei Frauen,die den Leserinnen in dieser Geschichte durchaus nahe kommen werden. Mary,lebenshungrig, rebellisch,Papas Liebling, aber nur so lange bis sie schwanger wird , ohne dazugehörigen Jungen/Mann (und das in den 50ern!),deren Geschichte in Rückblenden erzählt wird, Caroline, ihre Tochter, die von Marys älterer Schwester... Mary,Katie und Caroline - drei Generationen und drei Frauen,die den Leserinnen in dieser Geschichte durchaus nahe kommen werden. Mary,lebenshungrig, rebellisch,Papas Liebling, aber nur so lange bis sie schwanger wird , ohne dazugehörigen Jungen/Mann (und das in den 50ern!),deren Geschichte in Rückblenden erzählt wird, Caroline, ihre Tochter, die von Marys älterer Schwester Pat großgezogen wird und genauso organisiert und angepasst ist wie die Tante und schließlich die Enkelin und Ausgangsfigur , Katie, jüngstes Mitglied des Trios, die zwar mit ihrer feuerroten Mähne aussieht wie ihre Grandma früher, aber durchaus anders tickt und momentan mit der Situation durch Trennungseltern, behindertem Bruder und kontrollsüchtiger Mutter klarkommen muss. Da Katie außerdem gerade geoutet wurdet, dass sie auf Mädchen steht und noch nicht weiss, wie sie damit umgehen soll, trifft es sie heftig, als plötzlich die alte Mary in ihrer Familie einschlägt wie ein Komet. Marys Lebensgefährte Jack ist an einem Herzinfarkt verstorben und sie,die an Alzheimer erkrankt ist,ohne ihn komplett aufgeschmissen.Bis die entsetzte Caroline einen Heimplatz für sie gefunden hat, muss also Mary bei ihren Enkelkindern und der Tochter wohnen ,mit denen sie ewig keinen Kontakt hatte- eine für alle erst nervenaufreibende Angelegenheit. Aber die empathische Katie findet einen Zugang zu der alten Frau, der ihrer Tochter Caroline lange verwehrt bleibt und beginnt ein Erinnerungstagebuch für ihre Grandma,das einige Geheimnisse der Vergangenheit lüftet.. Auch wenn Längen vorhanden sind, ist Downhams Stil alles in allem wieder eingängig und flüssig, ihre "Heldinnen " sind Menschen mit Ecken und Kanten, wie wir sie alle haben und Gefühle schlagen hohe Wellen in dieser Geschichte. Schauen Sie doch mal in die Leseprobe !

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Von Müttern und Töchter
von Jenny Vogler am 21.04.2016

Erzählt wird hier die Familiengeschichte dreier Frauen, in der Gegenwart und mittels Rückblenden auch in der Vergangenheit. Mary, die Großmutter leidet an Alzheimer und kehrt nach dem Tod ihres Lebensgefährten in den Schoß der Familie zurück. Dort erwartet sie die ablehnende Haltung ihrer Tochter Caroline und die eher aufgeschlossen,... Erzählt wird hier die Familiengeschichte dreier Frauen, in der Gegenwart und mittels Rückblenden auch in der Vergangenheit. Mary, die Großmutter leidet an Alzheimer und kehrt nach dem Tod ihres Lebensgefährten in den Schoß der Familie zurück. Dort erwartet sie die ablehnende Haltung ihrer Tochter Caroline und die eher aufgeschlossen, interessierte Enkeltochter Kathie. Während Caroline mit ihrer Mutter abgeschlossen hat, weil diese nie wirklich eine Mutterrolle für sie eingenommen hat, beginnt Kathie mit einem Tagebuch, welches der alten Frau ihre immer schneller schwindenden Erinnerungen zurückbringen und erhalten soll. Doch mit der Zeit müssen sich alle drei darüber klarwerden, wer sie sind, wer sie sein wollen und wer sie waren. Auf diesen Roman und seine Geschichte habe ich mich sehr gefreut und ihn sofort nach Erscheinen auf meine Wunschliste gesetzt, weil mir sowohl die Thematik Alzheimer als auch dramatische Familiengeschichten immer große Freude bereiten und absolut in mein Beuteschema fallen. Doch so ganz hat er meine Vorstellungen nicht erfüllt, er war einfach anders als erwartet. Meine Kritikpunkte beziehen sich zum einen auf die entworfene Nebenhandlung, die sich mit Kathies sexueller Orientierung auseinandersetzt und die 17-Jährige als ein sehr unerfahrenes, unentschlossenes Mädchen darstellt, die ihre Position im Leben und in der Liebe erst noch herausfinden muss und zum anderen auf die Vernachlässigung der Erkrankung Alzheimer, die hier nur oberflächlich als Aufhänger der Geschichte dient. Diese beiden Aspekte haben dazu geführt, dass ich für das Buch doch eine Weile gebraucht habe, weil sie den Lesefluss unterbrochen haben. Die Pluspunkte des Romans überwiegen dennoch. Ein leichter, erzählerischer Schreibstil mit gut gewählten Schauplätzen und abwechslungsreichen Szenen bereitet generell Lesefreude. Auch die zentrale Aussage des Buches gefällt mir sehr, denn es geht in erster Linie darum, wie man es als Mutter schafft, den Balanceakt zwischen der persönlichen Freiheit und einem zuverlässigen Zuhause für die Kinder herzustellen. Welche Abstriche muss man machen? Wo sollte man sich vielleicht zurücknehmen? Und wer sagt eigentlich, was eine gute Mutter ausmacht? Diesbezüglich erörtert der Roman sehr intensiv, gibt Denkanstöße und erhebt niemals den Zeigefinger, denn der Grundtenor geht in die Richtung: Jeder macht Fehler, niemand ist perfekt und doch kann man trotz persönlicher Schwächen ein liebenswerter Mensch sein, der um seiner selbst willen angenommen und geliebt werden sollte. Jenny Downham widmet sich ausführlich dem Verzeihen, dem Mut über den eigenen Schatten zu springen und der bestehenden Möglichkeit, auch spät im Leben eine Kehrtwende einzuschlagen. Fazit: Ein lesenswertes Buch, welches ich dem Genre Jugendbuch viel lieber zuordnen würde, weil es die Belange und Gedanken einer Jugendlichen fokussiert und eher für junge Leser zugeschnitten ist. Eine Erzählung, die sich am Leben selbst orientiert und eigene Interpretationen zulässt. Ich vergebe eine Leseempfehlung für alle, die Familiengeschichten mögen und ein Buch für Zwischendurch suchen, denn an Nachklang fehlt es der Erzählung etwas.

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