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Die Vegetarierin

Roman. Ausgezeichnet mit dem Man Booker International Prize 2016

(10)
Ein seltsam verstörendes, hypnotisierendes Buch über eine Frau, die laut ihrem Ehemann an Durchschnittlichkeit kaum zu übertreffen ist – bis sie eines Tages beschliesst, kein Fleisch mehr zu essen.
»Bevor meine Frau zur Vegetarierin wurde, hielt ich sie für nichts Besonderes. Bei unserer ersten Begegnung fand ich sie nicht einmal attraktiv. Mittelgross, ein Topfschnitt, irgendwo zwischen kurz und lang, gelbliche unreine Haut, Schlupflider und dominante Wangenknochen. So fühlte ich mich weder von ihr angezogen noch abgestossen und sah daher keinen Grund, sie nicht zu heiraten.«
Yeong-Hye und ihr Ehemann sind ganz gewöhnliche Leute. Er geht beflissen seinem Bürojob nach und hegt keinerlei Ambitionen. Sie ist eine zwar leidenschaftslose, aber pflichtbewusste Hausfrau. Die angenehme Eintönigkeit ihrer Ehe wird jäh gefährdet, als Yeong-Hye beschliesst, sich fortan ausschliesslich vegetarisch zu ernähren und alle tierischen Produkte aus dem Haushalt entfernt. »Ich hatte einen Traum«, so ihre einzige Erklärung. Ein kleiner Akt der Unabhängigkeit, aber ein fataler, denn in einem Land wie Südkorea, in dem strenge soziale Normen herrschen, gilt der Vegetarismus als subversiv. Doch damit nicht genug. Bald nimmt Yeong-Hyes passive Rebellion immer groteskere Ausmasse an. Sie, die niemals gerne einen BH getragen hat, fängt an, sich in der Öffentlichkeit zu entblössen und von einem Leben als Pflanze zu träumen. Bis sich ihre gesamte Familie gegen sie wendet.
Die Vegetarierin ist eine kafkaeske Geschichte in drei Akten über Scham und Begierde, Macht und Obsession sowie unsere zum Scheitern verurteilten Versuche, den Anderen zu verstehen, der ja doch, wie man selbst, Gefangener im eigenen Leib ist. Der Roman wurde mit dem Man Booker International Prize 2016 ausgezeichnet.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 190
Erscheinungsdatum 15.08.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-351-03653-9
Verlag Aufbau
Maße (L/B/H) 222/134/22 mm
Gewicht 314
Originaltitel The Vegetarian
Auflage 4. Auflage
Verkaufsrang 8.151
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
5
2
2
0
1

Unglaublich!
von einer Kundin/einem Kunden am 27.11.2016

Selten habe ich drei Erzählungen gelesen, die mich noch nach der Lektüre des Buches nachhaltig prägten. Die Geschichten sind miteinander verwoben, werden jedoch aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Man merkt dem Text sofort an, dass es kein klassisch "westlicher" Text ist, sondern der Erzählstil kulturelle Unterschiede aufweist. Fans von Murakami... Selten habe ich drei Erzählungen gelesen, die mich noch nach der Lektüre des Buches nachhaltig prägten. Die Geschichten sind miteinander verwoben, werden jedoch aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Man merkt dem Text sofort an, dass es kein klassisch "westlicher" Text ist, sondern der Erzählstil kulturelle Unterschiede aufweist. Fans von Murakami werden dieses Buch lieben, da auch in "die Vegetarierin" schon leicht kafkaeske Elemente aufzufinden sind. Dieses Buch habe ich in einem Rutsch durchgelesen und jede Seite genossen. PS: Als ein großer Fan des asiatischen Filmlabels Ghibli, habe ich mich sehr über eine Anspielung des Film "Prinzessin Mononoke" gefreut. Ein Buch für Murakami Leser, Absurditäten Liebhaber und Schätzer guter Literatur.

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Der Durchschnitt wird zu etwas Besonderem
von einer Kundin/einem Kunden am 12.11.2016

Den Ausführungen ihres Mannes zur Folge ist Yeong-Hye an Durchschnittlichkeit kaum zu überbieten und genau deswegen hat er sie ausgesucht. Sie ist nicht besonders hübsch, nicht besonders klug, aber eine gute und gehorsame Hausfrau. Mehr will ihr Ehemann nicht und aus diesem Grund muss auch er sich nicht anstrengen.... Den Ausführungen ihres Mannes zur Folge ist Yeong-Hye an Durchschnittlichkeit kaum zu überbieten und genau deswegen hat er sie ausgesucht. Sie ist nicht besonders hübsch, nicht besonders klug, aber eine gute und gehorsame Hausfrau. Mehr will ihr Ehemann nicht und aus diesem Grund muss auch er sich nicht anstrengen. Doch dann entscheidet sich Yeong-Hye dazu künftig auf Fleisch zu verzichten... Der Autorin Han Kang ist es auf diesen wenigen Seiten gelungen einen erstaunlich tiefgründigen Roman zu verfassen, der einen noch lange über das Lesen hinaus beschäftigt. Die Protagonistin selbst kommt eigentlich nie zu Wort. In den drei Teilen des Buches wird sie zuerst aus der Sicht ihres Mannes beschrieben, anschließend von ihrem Schwager und zu guter Letzt von ihrer Schwester. Es entsteht eine sehr detaillierte Beschreibung, die allerdings eines sehr deutlich zeigt: Niemand kennt den anderen wirklich und weiß was dieser denkt. Ein wirklich unfassbar fesselnder Roman, der sich weit weg der Mainstream-Literatur bewegt und mit seiner ganz besonderen Art, den Leser unweigerlich tiefer und tiefer in sich hinein zieht. So entsteht ein Werk von psychologischer Tiefe, in der nichts so ist, wie es zu sein scheint und alles letztendlich eine ganz andere Bedeutung hat, als vorerst angenommen. Es ist eine Geschichte über Macht und Obsession, Scham und Begierde, Liebe und Leidenschaft, aber eben auch ein Roman darüber, dass es eigentlich unmöglich ist, den anderen wirklich zu verstehen und zu begreifen!

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Ein außergewöhnliches Werk!
von Sabine Mach aus München am 06.10.2016

Yong-Hye hat einen Traum. Dieser bewirkt, dass sie von einem Tag auf den anderen beschließt, ab sofort keine tierischen Produkte mehr zu essen. In einem Land wie Korea, dessen Esskultur sehr stark auf Fleisch und tierische Produkte basiert, ist das ein schwieriges Unterfangen. Die ganze Familie ist entsetzt und... Yong-Hye hat einen Traum. Dieser bewirkt, dass sie von einem Tag auf den anderen beschließt, ab sofort keine tierischen Produkte mehr zu essen. In einem Land wie Korea, dessen Esskultur sehr stark auf Fleisch und tierische Produkte basiert, ist das ein schwieriges Unterfangen. Die ganze Familie ist entsetzt und versucht mit allen Mitteln sie wieder auf den "rechten Weg" zu bringen, allen voran der Ehemann, der eine ganz normale, angepasste, unscheinbare Frau geheiratet hat und nun die Welt nicht mehr versteht. Die zwar kurze, aber dennoch ausdrucksstarke Geschichte dieser Rebellion gegen das Angepasste und die strengen Dogmen der koreanischen Kultur wird aus drei unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Zuerst kommt der Ehemann zu Wort, der dem Ganzen sehr unverständlich gegenübersteht und seine heile Welt bedroht sieht. Er versucht mit Hilfe der Familie, Yong-Hye dazu zu bringen, wieder "normal" zu werden. Als zweiter Erzähler fungiert der Schwager, ein Künstler, der sich hauptsächlich seine erotischen Phantasien erfüllen möchte und die Protagonistin als Kunstobjekt missbraucht. Im dritten Erzählstrang berichtet die Schwester, die sich als einzige der Familie noch um Yong-Hye kümmert, nachdem diese in der Psychiatrie gelandet ist. Das Buch ist verstörend und faszinierend zugleich. Der Leser wird in einen tiefen Strudel gezogen und kommt nicht mehr davon los. Selten hat mich ein Roman so sehr berührt und verstört zurückgelassen. Die Geschichte ist in einer wunderbaren, poetischen Sprache verfasst, die die Brutalität und Gewalt noch stärker hervortreten lässt, vor allem der Zerfall der Protagonistin ist so beklemmend detailliert und realistisch beschrieben, dass man ihr Bild richtig vor Augen hat. Die Autorin zeigt uns, wie gesellschaftliche Konventionen und die Kultur eines Landes einen Menschen zerstören können. Für mich ist das Buch eine große Entdeckung und ein Plädoyer an uns Menschen, mehr Toleranz zu zeigen. Auch die Übersetzung ist meiner Meinung nach mehr als gelungen.

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Gewinnerin des Man Booker International Prize 2016
von einer Kundin/einem Kunden am 29.09.2016

Verstörend, skurril, traurig, sinnlich, prickelnd... das sind nur einige der Adjektive mit denen man "Die Vegetarierin" beschreiben kann. Für mich ein absolut einzigartiges Leseerlebnis!

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Noch 5 Sterne für ein Buch, das mich von Anfang bis Ende regelrecht in seinen Bann gezogen hat
von einer Kundin/einem Kunden aus Gundelfingen am 01.09.2016

„Ein seltsam verstörendes, hypnotisierendes Buch“, damit wird „Die Vegetarierin“ beworben und ganz genau so habe ich dieses Buch empfunden. Selten ist es mir so schwer meinen Leseeindruck in Worte zu fassen. Es beginnt damit, dass ein Ehemann seine Frau beschreibt, von der er sich weder angezogen, noch abgestoßen fühlte, und... „Ein seltsam verstörendes, hypnotisierendes Buch“, damit wird „Die Vegetarierin“ beworben und ganz genau so habe ich dieses Buch empfunden. Selten ist es mir so schwer meinen Leseeindruck in Worte zu fassen. Es beginnt damit, dass ein Ehemann seine Frau beschreibt, von der er sich weder angezogen, noch abgestoßen fühlte, und deshalb keinen Grund sah, sie nicht zu heiraten. Sie war die ideale, zwar leidenschaftslose, aber pflichtbewusste Ehefrau, die über seine Unzulänglichkeiten hinwegsah und für die man sich nicht bemühen musste. Allerdings nur bis zu dem Tag an dem sie morgens nach einem Traum alle tierischen Produkte in der Wohnung entsorgt und beschließt, kein Fleisch mehr zu essen. Das Buch ist in drei Teile gegliedert, die Yeong-Hyes Entwicklung jeweils aus einer anderen Perspektive erzählen. Im ersten Teil kommt der Ehemann zu Wort. Seine abschätzige Betrachtungsweise hat mir teilweise wirklich die Luft zum Atmen genommen. Von Liebe zu seiner Ehefrau ist nichts zu spüren und dies steigert sich noch in eine Art Abscheu, nachdem seine Schimpftriaden keinen Erfolg zeigen. Er versucht Yeong-Hyes Familie zu mobilisieren. Hier war ich bei manchen Szenen regelrecht geschockt darüber, wie viel Brutalität in einer Familie herrschen kann, ganz besonders beim Familienvater. Auch wenn dies ein stückweit vielleicht auch an den strengen soziale Normen, die in Südkorea herrschen, liegen mag, wo auch der Vegetarismus als anarchistisch und rebellisch gilt, hat mich das mehr als sprachlos gemacht. Zwischendurch sind düstere, brutale und teils auch eklige Traumsequenzen und Erinnerungen aus der Sicht Yeong-Hyes eingestreut, die so brutal sie sein mögen, regelrecht zu fesseln vermögen. Der zweite Teil wird aus der Perspektive des Schwagers von Yeong-Hye erzählt. Dieser Teil hat mir am wenigsten gut gefallen, da er relativ sexlastig ist, was nicht so mein Ding ist. Aber während ich andere Bücher zur Seite legen würde, wäre das bei diesem Buch nie eine Option gewesen. Die Besessenheit des Schwagers von Yeong-Hye, die sich aus einem Hirngespinst um ihren Mongolenfleck entwickelt, hat mich selbst diese Seiten gebannt lesen lassen. Im dritten Teil berichtet die Autorin aus Sicht der vier Jahre älteren Schwester Kim-In-Hye. Trotz der Besessenheit ihres Ehemannes und dem damit einhergehenden Ehebruch, ist sie die letzte Familienangehörige, die nicht mit ihr bricht. Von Sorge und Schuldgefühlen getrieben berichtet sie vom letzten Aufenthalt ihrer Schwester in der Psychiatrie, in der die Essensverweigerung und auch der Wunsch, einem mit der Erde verschmolzenen Baum zu werden, ins Unermessliche steigert. Das ist ein grober Überblick über den Inhalt, aber in diesem Roman schwingt so viel mehr mit, dass dieser ihm in keiner Weise gerecht wird. Es ist eine Geschichte der Rebellion, der Verweigerung und zwar nicht nur von tierischen Produkten. In einer Gesellschaft wie Korea, hat jeder einzelne wie ein Rädchen im Getriebe zu funktionieren. Eine Ehefrau hat ihrem Ehemann das Leben bequem zu machen, dem Vater wird Respekt gezollt und Widerworte haben keinen Platz. Wo kann man ansetzten, um diese Regeln einzuhalten und trotzdem Widerstand zu leisten, eigentlich doch nur an sich selbst. Essensverweigerung bis ins Extreme oder auch Zurschaustellung der weiblichen Brust als einziger Weg sich bemerkbar zu machen, um sich von anderen abzugrenzen? Ich weiß es nicht, es könnte genauso gut ein Kindheitstrauma sein, bei dem gewalttätigen Vater, oder auch ein Ausbruchsversuch aus einer völlig gefühlskalten Ehe. Hier gibt es in diesem Buch keine Antwort, die muss sich jeder Leser selbst suchen, wenn er eine für sich braucht. Drastisch ist, egal warum, auf jeden Fall die Schilderung ihres Weges, der bis zur völligen Selbstauflösung führt. Das kann niemanden kalt lassen. Der Schreibstil ist einfach und locker, leicht zu lesen. Man kann regelrecht durch die Seiten fliegen. Hier wird klar, nüchtern und ohne große Emotionen erzählt, allerdings derart eindringlich, dass dies bei mir als Leser eine Vielzahl an Emotionen ausgelöst hat. Ich war schockiert, sprachlos und verwirrt. Einzelne Szenen haben mich regelrecht abgestoßen, einiges konnte ich nicht nachvollziehen, vieles dafür umso besser verstehen. Das Buch hat bei mir eine Achterbahnfahrt der Gefühle ausgelöst und wird auch sicher noch eine Weile nachklingen. Wenn ich behaupten würde, mir hat jede Seite, jedes Wort in diesem Buch gefallen, das wäre gelogen. Vor allem mit den sexuellen Begierden im zweiten Teil war ich nicht ganz so glücklich, aber ich war von der ersten Seite bis zur letzten Seite derart gefesselt, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen hätte wollen. 4,5 Sterne, die ich auf 5 aufrunde, weil es mich derart in seinen Bann gezogen hat.

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Ich hatte einen Traum
von einer Kundin/einem Kunden am 15.10.2016

... und dieser Traum ändert das Leben einer durchschnittlichen Frau und ihrer Familie komplett. Ein skurriles, seltsam verstörendes Buch für diejenigen, die es gerne außergewöhnlich mögen.

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Lesenswertes aus Fernost
von Forti am 29.08.2016

Vorab: "Die Vegetarierin" von Han Kang ist ein wirklich lesenswertes Buch. Ich würde empfehlen, es zu lesen, ohne vorher viele Rezensionen und Inhaltsangaben zu lesen, und sich somit einfach unvoreingenommen überraschen zu lassen. Also: huschhusch - ab in die Buchhandlung, auf den Kaufen-Button oder in die Bücherei und hier... Vorab: "Die Vegetarierin" von Han Kang ist ein wirklich lesenswertes Buch. Ich würde empfehlen, es zu lesen, ohne vorher viele Rezensionen und Inhaltsangaben zu lesen, und sich somit einfach unvoreingenommen überraschen zu lassen. Also: huschhusch - ab in die Buchhandlung, auf den Kaufen-Button oder in die Bücherei und hier nicht weiter lesen ;-) Jetzt für die, die dennoch etwas mehr wissen möchten, bevor sie sich zur Lektüre entschließen - auch ok, kein Vorwurf ;-) Yong-Hye ist seit einigen Jahren mit ihrem Mann verheiratet. Es war nie die große Liebe und sie führen ein eher langweiliges Leben - aber bis jetzt schien es, dass sie beide damit zufrieden wären. Aufgrund eines Traumes entscheidet Yong-Hye dann aber, vegetarisch (eigentlich vegan) zu leben. Sie stößt bei ihrem Mann und ihrer Familie mit dieser Entscheidung auf absolutes Unverständnis und teils rabiate Gegenwehr. Wie Yong-Hye und ihr Verhältnis zu der Familie sich dann weiter entwickeln möchte ich hier nicht vorwegnehmen. Der Roman besteht aus drei Teilen, die man auch als einzelne, eigene Geschichten sehen kann. Jeder Teil wird aus einer anderen Perspektive erzählt. Yong-Hyes Ehemann beginnt als Ich-Erzähler, im zweiten Teil setzt sich die Handlung aus dem Blickwinkel von Yong-Hyes Schwager fort, bis im dritten Teil ihre Schwester den Hauptpart übernimmt. Wir erfahren also alles über Yong-Hye von außen, von Beobachtern, die ihr zwar nahe stehen, sie aber nicht (mehr) verstehen können. Dieser Blickwinkel ist ein großer Reiz des Buches. Er lässt den Leser einerseits etwas ratlos zurück, ermöglicht aber auch verschiedene Interpretationen von Yong-Hyes Innenleben. Der Roman ist anders als alles andere, das ich in letzter Zeit gelesen habe und ich empfehle, ihn zu lesen. Ich bin keine Südkorea-Expertin und möchte deshalb nicht behaupten, dass wir im Buch etwas über Südkorea lernen - aber wir lernen etwas neues kennen, eine ungewöhnliche Literatur. Bei mir sind nach der Lektüre noch einige Fragen offen und ich denke, dass es ein Buch ist, bei dem sich auch mehrmalige Lektüre lohnt. Es ist kein Buch für nebenbei, sondern eins, das zum Nachdenken und Interpretationen einlädt. Kein einfaches Buch, aber für Literatur-Interessierte, die auch gerne abseits des Mainstream lesen, durchaus lohnend.

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Verstörend
von eulenmatz aus Hamburg am 27.09.2016

INHALT: Ein seltsam verstörendes, hypnotisierendes Buch über eine Frau, die laut ihrem Ehemann an Durchschnittlichkeit kaum zu übertreffen ist – bis sie eines Tages beschließt, kein Fleisch mehr zu essen. Die Vegetarierin ist eine kafkaeske Geschichte in drei Akten über Scham und Begierde, Macht und Obsession sowie unsere zum Scheitern verurteilten... INHALT: Ein seltsam verstörendes, hypnotisierendes Buch über eine Frau, die laut ihrem Ehemann an Durchschnittlichkeit kaum zu übertreffen ist – bis sie eines Tages beschließt, kein Fleisch mehr zu essen. Die Vegetarierin ist eine kafkaeske Geschichte in drei Akten über Scham und Begierde, Macht und Obsession sowie unsere zum Scheitern verurteilten Versuche, den Anderen zu verstehen, der ja doch, wie man selbst, Gefangener im eigenen Leib ist. Der Roman wurde mit dem Man Booker International Prize 2016 ausgezeichnet. COVER: Das Cover ist Abstand eines der Schönsten, welches ich bisher gesehen habe...wäre da nicht das Stück rohe Fleisch, die Zunge und die Finger, welche in den Orchideen hängen. Auf den ersten Blick ist mir das tatsächlich nicht aufgefallen, da sich die drei Elemente sich farblich relativ gut den Blumen angleichen und denen quasi verschwinden. Alle Elemente stehen im Zusammenhang mit dem Inhalt des Romans. Das Buch ist im Laden auf jeden Fall einer absoluter Eye-Catcher. MEINUNG (Achtung! Spoiler): Der Roman ist in drei Teile eingeteilt. Der erste Teil wird aus der Ich-Perspektive von Yong-Hyes Ehemann erzählt. Zwischendrin gibt es immer wieder kursive Passagen, die vermutliche die Gedanken und Träume von Yong-Hye sein sollen. Den zweiten Teil bekommen wir aus der Sicht von dem Ehemann von Yonge-Hyes Schwester In-Hye erzählt und den dritten Teil von In-Hye selbst. Beide allerdings in der dritten Person geschrieben. Auch wenn die Erzählperspektive wechselt, schreitet die Zeit in der Geschichte voran. Einige Teile werden nochmals aus andere Sicht geschildert, aber es wird weitestgehend auf Wiederholungen verzichtet. Yong-Hyes Sicht bleibt uns allerdings fast gänzlich verborgen. Mir fällt es nicht leicht das Buch in richtige Worte zu fassen. Zunächst einmal sind mir die kulturellen Unterschiede aufgefallen. Die Geschichte spielt im Heimatland der Autorin, Südkorea. Es wird deutlich, dass Südkorea zwar ein modernes Land ist, aber dennoch herrscht in der Familie und der Ehe noch ein Patriarchat vor. Da wird auch nicht vor Gewalt zurück geschreckt und das vor den Augen der ganzen Familie. Ehebruch gilt als strafbar, aber Vergewaltigung in der Ehe scheint dann wieder in Ordnung zu sein. Ich war oft erschrocken mit welcher Gewalt und Wut die Leute Yong-Hye begegnet sind. Ihr permanenter Widerstand kein Fleisch essen zu wollen hat bei ihrer Familie sofort zu Eskalationen geführt bei denen es mir manchmal kalt den Rücken herunter gelaufen ist. Das war weit entfernt von einem normalen menschlichen Umgang, wie wir ihn in unserer deutschen Kultur haben. Es ist die Geschichte eines Zerfalls, scheinbar nur dadurch ausgelöst, dass Yong-Hye kein Fleisch mehr essen will. Yong-Hyes Vegetarismus ist wie ein Makel, mit dem in keinster Weise in dieser Kultur, die unter strengen sozialen Normen steht, umgegangen werden kann. Er führt dazu, dass sich fast die ganze Familie von ihr abwendet und ihr Mann sich von ihr scheiden lässt. Das erschien mir völlig grotesk und wäre es nicht so furchtbar, hätte ich wirklich lachen müssen. Auch die Familie ihrer Schwester zerbricht daran. Ich sehe hier aber nicht den Vegetarismus als alleiniges Problem, sondern er ist lediglich eine Folge aus Yong-Hyes psychischer Erkrankung. Sie leidet ganz offensichtlich an Wahnvorstellungen und es handelt sich nicht um irgendeinen Spleen oder einen Akt der Unabhängigkeit, so wie es zunächst der Klappentext vermuten lässt. Mit zunehmenden Leseverlauf hat mich das Buch immer weiter runter gezogen und wirklich verstört. Die menschlich Abgründe, die sich hier auftun, ist nichts für zarte Gemüter. Wer hier auf ein Happy End oder einen kleinen Funkten Licht erhofft, der hofft vergebens. Auch das Ende ist relativ offen und frei interpretierbar. FAZIT: Die Aneinanderkettung der Umstände aus dem Vegetarismus von Yong-Hye, die als Folge eine ganze Familie und Existenzen zerstört, ist zweifelsohne ein Stück weit genial ausgearbeitet. Dennoch ist es kein Buch, was ich ein zweites Mal lesen werde, denn es war wirklich an meiner persönlichen Grenze des Ertragbaren und vieles hat bei mir auch absolutes Unverständnis hervorgerufen. Ich vergebe 3 von 5 Sternen.

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Zerbrochene Seelen
von einer Kundin/einem Kunden am 16.08.2016

Mit diesem bedrückenden Roman über soziale Zwänge, Scham, Obsession und Unterdrückung hat die südkoreanische Autorin Han Kang den "Man Booker International Prize" gewonnen. Yeong-hye ist eine pflichtbewusste junge Frau, die in einer stabilen, wenngleich vollkommen lieblosen Ehe lebt. Als sie, von schlimmen Träumen geplagt, beschließt Vegetarierin zu werden, verändert diese... Mit diesem bedrückenden Roman über soziale Zwänge, Scham, Obsession und Unterdrückung hat die südkoreanische Autorin Han Kang den "Man Booker International Prize" gewonnen. Yeong-hye ist eine pflichtbewusste junge Frau, die in einer stabilen, wenngleich vollkommen lieblosen Ehe lebt. Als sie, von schlimmen Träumen geplagt, beschließt Vegetarierin zu werden, verändert diese Entscheidung nicht nur ihr eigenes Leben... Dieser Roman wird von drei Personen, Yeong-hyes Ehemann, Schwager und Schwester, erzählt und schildert den langsamen Verfall der Hauptfigur und wie dieser von den Leuten um sie herum erlebt wird. Ich finde diesen Roman sehr bedrückend. Die totale Abwesenheit jeglicher Form von Liebe, die ständige Unterordnung der Frau und die Tatsache, dass jeder dieser einsamen Charaktere sein eigenes Problempäckchen zu tragen hat, ohne mit jemandem darüber reden zu können, machen diesen Roman zu einer anstrengenden Lektüre. Ob mir "Die Vegetarierin" gefällt, fällt mir schwer zu sagen. Die Geschichte ist definitiv interessant, für meinen Geschmack allerdings zu unversöhnlich. Wovon ich allerdings begeistert bin, ist das Cover - das ist einfach grandios gestaltet!

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Kafkaeske Kurzgeschichten mit angeschnitten Andeutungen hinterlassen einen verwirrenden Eindruck
von TheUjulala am 01.09.2016

Bisher ist dies mein erster Titel aus Südkorea und dem asiatischen Raum, den ich so bewusst lese. Er hinterlässt bei mir einen etwas verwirrten Eindruck, was wohl auch eher an der Unkenntnis der dortigen Kultur und Gesellschaftsnormen liegen könnte, um den tieferen Sinn zu erkennen. Das Buch: Der in der Originalfassung... Bisher ist dies mein erster Titel aus Südkorea und dem asiatischen Raum, den ich so bewusst lese. Er hinterlässt bei mir einen etwas verwirrten Eindruck, was wohl auch eher an der Unkenntnis der dortigen Kultur und Gesellschaftsnormen liegen könnte, um den tieferen Sinn zu erkennen. Das Buch: Der in der Originalfassung preisgekrönte Roman "Die Vegetarierin" der südkoreanischen Autorin Han Kang ist 2016 im aufbauverlag auf deutsch erschienen. Das Werk wurde 2007 zusammen mit Han Kangs Englisch-Übersetzern Deborah Smith mit dem Man Booker International Prize ausgezeichnet und 2010 verfilmt. Buchcover: Interessant erscheint vor allem das Buchcover! Zunächst denkt man: "Ein nettes Blumenbouquet mit tollen rosafarbenen Lilien". Aber bei näherer Betrachtung erkennt man dazwischen die weiteren fleischig rohen Elemente. Aus einem zarten Blütenblatt wird eine ekelhafte Zunge. Ja, ekelhaft, denn das liebliche Bild wandelt sich durch diese Zusätze und erweckt in dem Betrachter abstößige Gefühle. Ich würde sagen, das Cover erfüllt seinen Zweck, oder? Inhalt: Das Buch ist in drei Kurzgeschichten aufgeteilt, die jeweils aus der Sicht verschiedener Personen in abwechselnden Perspektiven und Zeiten erzählt wird. Dabei wird unklar, welche Person eigentlich der/die Hauptprotagonist*in ist, trotzdem ist der Kern der psychische Zerfall einer jungen Frau namens Yong-Hye und die damit verbundenen Auswirkungen auf Gesellschaft und Familie. Erster Abschnitt "Die Vegetarierin" Der unsympatisch wirkende Mann namens Chong mit Minderwertigkeitskomplexen ist mit der unscheinbaren, gefügigen aber leidenschaftslosen Yong-Hye verheiratet. Eine Heirat nicht aus Liebe, sondern aus gesellschaftlichen Gründen, um keine lästigen Beziehungsprobleme zu haben. Da das Buch mit seinen 190 Seiten recht dünn ist, geht die Geschichte auch schon direkt los mit der Verwandlung seiner ansonsten frigiden und gewöhnlichen, der Gesellschaft angepassten Ehefrau zu einer traumatisierten und psychopatischen Vegetarierin. Dem aber nicht genug, sperrt sie sich komplett gegenüber allen tierischen Produkten, ohne Rücksicht auf ihre Umwelt, auf soziale Normen und zwischenmenschliche Werte. Das ganze eskaliert zum Ende dieses Abschnittes soweit, dass ihre Verweigerung auch noch zu einem Familiendrama führt. Ihr Vater zwingt sie mit Gewalt Fleisch zu essen. Der Abschnitt ist aus der Ich-Perspektive des Ehemannes in nüchterner aber flüssiger Sprache erzählt. Dazwischen tauchen Passagen aus den Träumen und Gedanken von Yong-Hye in der Ich-Perspektive auf, die nicht nur verwirrend sind, sondern auch brutal und gewalttätig, für zartbesaitete Leser unter anderem auch sehr verstörend. Wobei man aber auch nicht unterscheiden kann, ob es sich dabei nur um Träume, oder doch auch um echte Erinnerungen handelt. Tatsächlich hat mich das Buch, wie viele andere Leser auch, überrascht. Bin ich zunächst von einer Rebellion gegen Massentierhaltung, Fleischverzehr und gesellschaftlichen Zwängen ausgegangen. Ganz im Gegenteil geht es um eine Frau, die durch gewaltsame Kindheitserfahrungen psychotische Träume bekommt die sie zu diesen Maßnahmen zwingen. Sie verfällt in eine krankhafte Manie bis hin zu schizophrenen Zügen. Durch ihr Verhalten bricht sie natürlich mit den in Südkorea vorherrschenden Konventionen und gesellschaftlichen Normen. Zweiter Abschnitt "Der Mongolenfleck" Im zweiten Abschnitt wechselt die Geschichte zum personalen Erzähler aus der Perspektive des Schwagers von Yong-Hye und wirkt erst mal als krasser Schnitt zum ersten Abschnitt. Der Mann von Yong-Hyes Schwester In-Hye ist ein durchschnittlicher und unerotischer Künstler, der sich in sexuelle Phantasien mit seiner Schwägerin soweit hineinsteigert, so dass er mitten in einer Sinn- und Schaffenskrise feststeckt. Die zunächst phlegmatisch wirkende Yong-Hye läßt sich auf seine Phantasien emotionslos ein, bricht aber damit für sich selber den Bann zu ihren verstörenden Träumen. Sie hat ihn eher benutzt um sich selber von ihren Träumen zu befreien. Er war nur mittel zum Zweck. Im Gegensatz zum recht krassen ersten Abschnitt wirkt dieser Teil eher langweilig. Die Sprache ist eingängig und gut lesbar, trotzdem muss man die sexuellen Phantasien des Mannes miterleben. Sie ziehen aber einen nicht wirklich in den Bann. Yong-Hye erlebt man hier extrem apatisch und letargisch. Es trägt nicht wirklich zur weiteren Aufklärung noch vieler offenen Fragen bei, oder gibt einem einen tieferen Einblick in Yong-Hyes Psyche, um ihr Verhalten besser nachvollziehen zu können. Man bleibt genauso unschlau zurück wie nach dem ersten Abschnitt. Dritter Abschnitt "Bäume in Flammen" Im letzten Teil wird aus der personalen Perspektive von In-Hye beschrieben, wie sie Yong-Hye in der Psychiatrischen Klinik besucht und den Verfall ihrer Schwester begleitet. Ihre Schwester hat nicht nur an der veganen Lebensweise festgehalten, sondern möchte sich in einen Baum verwandeln, der sich nur noch von Wasser nährt. Also verweigert Sie nun die gesamte Nahrungsaufnahme bis hin zu bulemischen Anfällen, um sich der über Sonden eingeflößten Nahrung zu entledigen. In-Hye, eine einsame Frau aber fürsorgliche Mutter, reflektiert während ihren Besuchen sich und die Geschehnisse in ihrem Leben im Zusammenhang mit ihrem Mann und ihrer Schwester und verfällt dabei in Selbstvorwürfe. Es wird ihr klar, dass die krankhafte Entwicklung der Schwester die ganze Familie ins Unglück gestürzt hat. Durch ständige Rückblicke und Zeitsprünge wird das Lesen sehr anstrengend und mühselig. Vieles wiederholt sich und wirkt extrem in die Länge gezogen, auch wenn es sich dabei um ein Stilmittel handelt, um das zermürbende Warten auf den Tod zu verdeutlichen. Es wird aber trotzdem nicht klar, worum es der Autorin eigentlich geht. Geht es um die Kritik an der Sterbehilfe? Darum, dass eine sterbewillige Frau gewaltsam durch Ärzte und Medizin am Leben erhalten wird? Um Vorurteile und Voreingenommenheiten gegenüber andersartigen oder kranken Menschen? Meine Meinung zum gesamten Buch: Für mich ist das kein Roman, alle drei Abschnitte sind eher Kurzgeschichten, die für sich alleine stehen. Sie haben zwar inhaltlich Bezug zueinander, helfen aber nicht die Thematik zu erfassen und zu vertiefen. Die Frage, warum Yong-Hye überhaupt in diesen psychischen Verfall geraten ist, wird nicht aufgeklärt. Es werden nur Andeutungen angerissen. Ich habe mich am Schluss nur noch durch die Seiten gequält und bin eher stutzig und verwundert über dieses Buch. Ich kann es nicht empfehlen, auch wenn die Meinungen darüber doch sehr auseinander gehen. Ich habe eher das Gefühl, dass wir Europäer vielleicht dieses Buch nicht verstehen, weil wir die Kultur und Gesellschaft nicht kennen und die Kritik deswegen nicht erkennen?

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von einer Kundin/einem Kunden am 08.10.2016
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Ein unglaublich gut geschriebenes Buch und eine wirklich gute Idee.

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von einer Kundin/einem Kunden am 01.10.2016
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Provokant und sonderbar. Ein Traum der Alles verändert und eine Welle aus unglaublichen Ereignissen mit sich bringt. Schwere Kost die sich alledings wirklich lohnt.

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von einer Kundin/einem Kunden am 01.10.2016
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Eine ungewöhnliche Geschichte über Scham, Begierde und Zwänge in einem von strengen Konventionen und Normen geprägten Leben. Schwer zu fassen aber doch ergreifend.

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von einer Kundin/einem Kunden am 01.10.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Anfangs hat mich das Buch mit seinem einzigartigen Schreibstil sehr fasziniert. Nach der Hälfte wurde es dann aber langweilig und der anfängliche Wow-Effekt war nicht mehr da.

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