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Die verbotene Zeit

Roman

(11)
1975: Nach einem schweren Autounfall sind Carlas Erinnerungen wie ausgelöscht, und sie setzt alles daran, die verlorene Zeit zu rekonstruieren. Der Journalist David Grant behauptet, sie sei auf der Suche nach ihrer Schwester gewesen, die vor sechzehn Jahren spurlos an der Küste von Cornwall verschwand. Doch kann sie ihm vertrauen? Lügen ihre Eltern sie an? Die Wahrheit führt Carla weit zurück in die Vergangenheit, in das Berlin der Dreissigerjahre, zu einer ungewöhnlichen Freundschaft und einer verbotenen Liebe, aber auch einer schrecklichen Schuld ...
Berlin, 1922: Trotz ihrer unterschiedlichen Herkunft verbindet Edith und Dora von Kindheit an eine so enge und treue Freundschaft, als wären sie Schwestern. Dora ist die Tochter eines einfachen Hausmädchens, Edith die eines reichen Papierfabrikanten. Die beiden wachsen im schillernden Treiben der Grossstadt heran, und ihre Verbundenheit bleibt ihnen auch als Erwachsene erhalten. Dora findet ihr Glück mit dem ehemaligen Sportler Paul Behringer, und Edith heiratet den Adeligen Maximilian von Stettenheim. Doch wahre Liebe begegnet Edith erst mit dem charismatischen Violinisten Jules Cohn. In den gefährlichen politischen Zeiten der Dreissigerjahre lässt Edith sich auf ein gewagtes Spiel ein, denn Jules ist Jude und im Widerstand aktiv. Dora bleibt der einzige Mensch, dem sie vertrauen kann. Und Edith wird schliesslich gezwungen, die Freundin um etwas zu bitten, das ihrer aller Leben auf dramatische Weise für immer verändern wird ...
Rezension
"Mit ihren Romanen gelingt Claire Winter so gute Unterhaltung wie sonst nur noch einer Lucinda Riley. Während der Lektüre von 'Die verbotene Zeit' bekommt man heftiges Herzklopfen."
Portrait
Claire Winter studierte Literaturwissenschaften und arbeitete einige Jahre als Journalistin, bevor sie entschied, sich ganz dem Schreiben zu widmen. Sie liebt es, in fremde Welten einzutauchen, und hat schon immer eine Schwäche für die mystischen Landschaften Englands und Schottlands gehabt. Nach Die Schwestern von Sherwood ist Die verbotene Zeit ihr zweiter Roman im Diana Verlag. Die Autorin lebt heute in Berlin.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 576, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 14.04.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783641159627
Verlag Diana Verlag
Verkaufsrang 664
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Sensationell
von einer Kundin/einem Kunden aus Dorsten am 07.11.2016

Ein toller Roman, wie eine warme Decke zum reinkuscheln. Die Autorin baut sehr geschickt zwei Geschichten auf, die sich aus dem Jahr 1976 und aus dem Jahr 1913 aufeinander zu bewegen. Carla, im Jahr 1976, die ihr Gedächtnis verloren hat, versucht das letzte Jahr ihres Lebens zu rekonstruiren und... Ein toller Roman, wie eine warme Decke zum reinkuscheln. Die Autorin baut sehr geschickt zwei Geschichten auf, die sich aus dem Jahr 1976 und aus dem Jahr 1913 aufeinander zu bewegen. Carla, im Jahr 1976, die ihr Gedächtnis verloren hat, versucht das letzte Jahr ihres Lebens zu rekonstruiren und taucht tief in die Vergangenheit ein. Wunderschön und auch spannend geschrieben. Habe ich auch schon einige Male empfohlen.

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Zwei Frauen, eine Freundschaft und ein tragisches Geheimnis
von Karin Wenz-Langhans aus Limbach am 12.06.2015
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London 1975: Die 28-jährige Carla Whiteman leidet nach einem Autounfall unter retrograder Amnesie, ihr fehlen die Erinnerung von sieben Monaten. Da sie das Gefühl hat, ihr Mann Tom verheimlicht ihr etwas, versucht sie, ihre fehlenden Erinnerungen zu rekonstruieren. Dabei trifft sie auf den Journalisten David Grant, der wenige Monate... London 1975: Die 28-jährige Carla Whiteman leidet nach einem Autounfall unter retrograder Amnesie, ihr fehlen die Erinnerung von sieben Monaten. Da sie das Gefühl hat, ihr Mann Tom verheimlicht ihr etwas, versucht sie, ihre fehlenden Erinnerungen zu rekonstruieren. Dabei trifft sie auf den Journalisten David Grant, der wenige Monate vor ihrem Unfall Kontakt zu ihr aufgenommen hatte, da er auf der Suche nach Edith von Stettenheim ist, einer alten Freundin von Carlas Mutter Dora, die seit 1946 verschwunden ist. Ihre Spurensuche führt Carla ins Berlin der Weimarer Republik und des Hitler-Regimes, sie stößt auf eine besondere Freundschaft zwischen zwei Frauen und ein düsteres Geheimnis, das womöglich mit dem spurlosen Verschwinden ihrer Schwester vor sechzehn Jahren in Zusammenhang stehen könnte. Mit Spannung habe ich den zweiten Roman der Autorin erwartet, nachdem mir „Die Schwestern von Sherwood“ so gut gefallen haben. Und wieder ist Claire Winter ein spannender, bewegender und emotionaler Roman gelungen, der bis in die finsterste Epoche der deutschen Geschichte reicht. Auch diesmal spielt der Roman wieder auf mehreren Zeitebenen: der Leser begleitet Carla Whitemans Suche nach der Vergangenheit ihrer Mutter und deren besten Freundin Edith, und wird Zeuge der außergewöhnlichen Freundschaft zweier jungen Frauen, die in den 1920er Jahren das pralle Leben in Berlin geniessen und die während des Nazi-Regimes ihren Weg finden müssen. Die Atmosphäre der damaligen Zeit wurde sehr gut eingefangen, sowohl die Jahre der Unbeschwertheit der jungen Frauen trotz Wirtschaftskrisen, wie auch das spätere Klima, das durch Angst und Unterdrückung sowie Denunziation und Menschenverachtung geprägt ist. Carla Whiteman leidet verständlicherweise unter ihrem Gedächtnisverlust, ihr Alltag ist durch Unsicherheit und Mißtrauen bestimmt. Daher nimmt sie gerne den Vorschlag ihrer Freundin an, zu versuchen, die fehlenden sieben Monate zu rekapitulieren – was ich sehr gut verstehen kann. Man mag sich nicht vorstellen, wie das ist, wenn ein Teil seines Lebens fehlt. Schon bald ist Carla klar, daß sowohl ihr Ehemann als auch ihr Vater nicht die ganze Wahrheit sagen. Aber warum? Was wollen die beiden verheimlichen? Dora Wilmer ist die Tochter einer Hausangestellten der Familie Theußenberg. Sie rettet der Tochter Edith das Leben, ab da sind die beiden unzertrennliche Freundinnen. Die Familie Theußenberg ist eine moderne und freigeistige Familie und fördern daher nicht nur die Freundschaft der beiden Mädchen. Dora findet Zutritt zu Ediths Freundeskreis der Oberschicht und deren Vergnügungen, bleibt dabei aber dennoch pragmatisch und realistisch. Als sie ihre große Liebe kennenlernt, steht ihrem Traum einer kleinen Familie nichts mehr im Weg. Edith ist eine gutaussehende junge Frau, die bei gesellschaftlichen Ereignissen die Blicke der Männer auf sich zieht. Aber sie langweilt sich auch in ihrem Leben, findet einfach nicht das, was ihr innere Zufriedenheit verschafft – bis zu einem einschneidenden Erlebnis, bei dem sie nicht nur ihre wahre Aufgabe findet, für die sie bereit ist, durch die Hölle zu gehen. Es dürfen auch die Schurken nicht fehlen, von denen es während des Deutschen Reiches genügend gab, die einmal mehr die Wut auf die damalige Zeit in mir haben hoch kochen lassen. Das Ende des Buches ist bewegend, traurig und versöhnlich zugleich und passt für mich perfekt. Ich freue mich jetzt schon auf weitere Werke der Autorin.

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Familiengeheimnisse
von einer Kundin/einem Kunden aus Nittendorf am 08.03.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

London 1975 - Carla nach einem schweren Autounfall und längeren zeit im Krankenhaus hat Teil von ihrer Erinnerungen verloren, sie erinnert sich nicht am zeit vor ihren Unfall. Sie probiert die vergessene Zeit rekonstruieren , durch ein Notiz in ihren alten Kalender sie findet ein Telefonnummer von Journalist David... London 1975 - Carla nach einem schweren Autounfall und längeren zeit im Krankenhaus hat Teil von ihrer Erinnerungen verloren, sie erinnert sich nicht am zeit vor ihren Unfall. Sie probiert die vergessene Zeit rekonstruieren , durch ein Notiz in ihren alten Kalender sie findet ein Telefonnummer von Journalist David Grant, er erzählt Carla dass sie vor  den Unfall mit ihre spurlos verschwundene Schwester, Anastasia, beschäftig war und mit Aufklärung wer Edith von Stettenheim war und welche Rolle sie hat in Leben von ihren Eltern gespielt. Carla will der Spur verfolgen und reist zu ihren Vater nach Cornwall , doch hier trifft sie auf dicke Mauer von Familiengeheimnissen  und Schweigen. Sie ist entschlossen die Vergangenheit aufzuklären und ihre Erinnerungen wieder haben... Das Buch ist geschrieben aus mehreren Erzählperspektiven und auf verschiedenen Zeitebenem , ich begleite Carla im London 1975 aber auch Edith und Dora , die beste Freundinnen in Berlin 1922. Dora, die Mutter von Carla ist eine Tochter von Küchenhilfe , Edith ist von die "obere Klasse " , trotz die sehr unterschiedlichen Herkunft die zwei verbindet eine besondere Freundschaft , Freundschaft auf Leben und Tod.... Claire Winter hat schönes Buch geschrieben über Liebe, Leidenschaft und Freundschaft in sehr gefährlichen Zeiten, während die zweite Weltkrieg tobt . Die Autorin ist gut gelungen die historische Kulisse mit die Geschichte verbinden , ich als Leser bekomme  hier viel  Fakten aus diesen gnadenlosen Zeit. Die Stimmung ist eher bedrückend , durch die Familiengeheimnisse, Schweigen und die Eheprobleme verdunkelt sich die Atmosphäre immer mehr, aber der Spannung steigt von erste Seite und ist gut erhalten. Lesenswerte Lektüre !!!

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