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Die verbotene Zeit

Roman

(1)
1975: Nach einem schweren Autounfall sind Carlas Erinnerungen wie ausgelöscht, und sie setzt alles daran, die verlorene Zeit zu rekonstruieren. Der Journalist David Grant behauptet, sie sei auf der Suche nach ihrer Schwester gewesen, die vor sechzehn Jahren spurlos an der Küste von Cornwall verschwand. Doch kann sie ihm vertrauen? Lügen ihre Eltern sie an? Die Wahrheit führt Carla weit zurück in die Vergangenheit, in das Berlin der Dreissigerjahre, zu einer ungewöhnlichen Freundschaft und einer verbotenen Liebe, aber auch einer schrecklichen Schuld ...


Berlin, 1922: Trotz ihrer unterschiedlichen Herkunft verbindet Edith und Dora von Kindheit an eine so enge und treue Freundschaft, als wären sie Schwestern. Dora ist die Tochter eines einfachen Hausmädchens, Edith die eines reichen Papierfabrikanten. Die beiden wachsen im schillernden Treiben der Grossstadt heran, und ihre Verbundenheit bleibt ihnen auch als Erwachsene erhalten. Dora findet ihr Glück mit dem ehemaligen Sportler Paul Behringer, und Edith heiratet den Adeligen Maximilian von Stettenheim. Doch wahre Liebe begegnet Edith erst mit dem charismatischen Violinisten Jules Cohn. In den gefährlichen politischen Zeiten der Dreissigerjahre lässt Edith sich auf ein gewagtes Spiel ein, denn Jules ist Jude und im Widerstand aktiv. Dora bleibt der einzige Mensch, dem sie vertrauen kann. Und Edith wird schliesslich gezwungen, die Freundin um etwas zu bitten, das ihrer aller Leben auf dramatische Weise für immer verändern wird ...


Rezension
"Mit ihren Romanen gelingt Claire Winter so gute Unterhaltung wie sonst nur noch einer Lucinda Riley. Während der Lektüre von 'Die verbotene Zeit' bekommt man heftiges Herzklopfen."
Portrait
Claire Winter studierte Literaturwissenschaften und arbeitete einige Jahre als Journalistin, bevor sie entschied, sich ganz dem Schreiben zu widmen. Sie liebt es, in fremde Welten einzutauchen, und hat schon immer eine Schwäche für die mystischen Landschaften Englands und Schottlands gehabt. Nach Die Schwestern von Sherwood ist Die verbotene Zeit ihr zweiter Roman im Diana Verlag. Die Autorin lebt heute in Berlin.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kopiergeschützt i
Seitenzahl 576, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 14.04.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783641159627
Verlag Diana Verlag
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Sensationell
von einer Kundin/einem Kunden aus Dorsten am 07.11.2016

Ein toller Roman, wie eine warme Decke zum reinkuscheln. Die Autorin baut sehr geschickt zwei Geschichten auf, die sich aus dem Jahr 1976 und aus dem Jahr 1913 aufeinander zu bewegen. Carla, im Jahr 1976, die ihr Gedächtnis verloren hat, versucht das letzte Jahr ihres Lebens zu rekonstruiren und... Ein toller Roman, wie eine warme Decke zum reinkuscheln. Die Autorin baut sehr geschickt zwei Geschichten auf, die sich aus dem Jahr 1976 und aus dem Jahr 1913 aufeinander zu bewegen. Carla, im Jahr 1976, die ihr Gedächtnis verloren hat, versucht das letzte Jahr ihres Lebens zu rekonstruiren und taucht tief in die Vergangenheit ein. Wunderschön und auch spannend geschrieben. Habe ich auch schon einige Male empfohlen.

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Zwei Frauen, eine Freundschaft und ein tragisches Geheimnis
von Karin Wenz-Langhans aus Limbach am 12.06.2015
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

London 1975: Die 28-jährige Carla Whiteman leidet nach einem Autounfall unter retrograder Amnesie, ihr fehlen die Erinnerung von sieben Monaten. Da sie das Gefühl hat, ihr Mann Tom verheimlicht ihr etwas, versucht sie, ihre fehlenden Erinnerungen zu rekonstruieren. Dabei trifft sie auf den Journalisten David Grant, der wenige Monate... London 1975: Die 28-jährige Carla Whiteman leidet nach einem Autounfall unter retrograder Amnesie, ihr fehlen die Erinnerung von sieben Monaten. Da sie das Gefühl hat, ihr Mann Tom verheimlicht ihr etwas, versucht sie, ihre fehlenden Erinnerungen zu rekonstruieren. Dabei trifft sie auf den Journalisten David Grant, der wenige Monate vor ihrem Unfall Kontakt zu ihr aufgenommen hatte, da er auf der Suche nach Edith von Stettenheim ist, einer alten Freundin von Carlas Mutter Dora, die seit 1946 verschwunden ist. Ihre Spurensuche führt Carla ins Berlin der Weimarer Republik und des Hitler-Regimes, sie stößt auf eine besondere Freundschaft zwischen zwei Frauen und ein düsteres Geheimnis, das womöglich mit dem spurlosen Verschwinden ihrer Schwester vor sechzehn Jahren in Zusammenhang stehen könnte. Mit Spannung habe ich den zweiten Roman der Autorin erwartet, nachdem mir „Die Schwestern von Sherwood“ so gut gefallen haben. Und wieder ist Claire Winter ein spannender, bewegender und emotionaler Roman gelungen, der bis in die finsterste Epoche der deutschen Geschichte reicht. Auch diesmal spielt der Roman wieder auf mehreren Zeitebenen: der Leser begleitet Carla Whitemans Suche nach der Vergangenheit ihrer Mutter und deren besten Freundin Edith, und wird Zeuge der außergewöhnlichen Freundschaft zweier jungen Frauen, die in den 1920er Jahren das pralle Leben in Berlin geniessen und die während des Nazi-Regimes ihren Weg finden müssen. Die Atmosphäre der damaligen Zeit wurde sehr gut eingefangen, sowohl die Jahre der Unbeschwertheit der jungen Frauen trotz Wirtschaftskrisen, wie auch das spätere Klima, das durch Angst und Unterdrückung sowie Denunziation und Menschenverachtung geprägt ist. Carla Whiteman leidet verständlicherweise unter ihrem Gedächtnisverlust, ihr Alltag ist durch Unsicherheit und Mißtrauen bestimmt. Daher nimmt sie gerne den Vorschlag ihrer Freundin an, zu versuchen, die fehlenden sieben Monate zu rekapitulieren – was ich sehr gut verstehen kann. Man mag sich nicht vorstellen, wie das ist, wenn ein Teil seines Lebens fehlt. Schon bald ist Carla klar, daß sowohl ihr Ehemann als auch ihr Vater nicht die ganze Wahrheit sagen. Aber warum? Was wollen die beiden verheimlichen? Dora Wilmer ist die Tochter einer Hausangestellten der Familie Theußenberg. Sie rettet der Tochter Edith das Leben, ab da sind die beiden unzertrennliche Freundinnen. Die Familie Theußenberg ist eine moderne und freigeistige Familie und fördern daher nicht nur die Freundschaft der beiden Mädchen. Dora findet Zutritt zu Ediths Freundeskreis der Oberschicht und deren Vergnügungen, bleibt dabei aber dennoch pragmatisch und realistisch. Als sie ihre große Liebe kennenlernt, steht ihrem Traum einer kleinen Familie nichts mehr im Weg. Edith ist eine gutaussehende junge Frau, die bei gesellschaftlichen Ereignissen die Blicke der Männer auf sich zieht. Aber sie langweilt sich auch in ihrem Leben, findet einfach nicht das, was ihr innere Zufriedenheit verschafft – bis zu einem einschneidenden Erlebnis, bei dem sie nicht nur ihre wahre Aufgabe findet, für die sie bereit ist, durch die Hölle zu gehen. Es dürfen auch die Schurken nicht fehlen, von denen es während des Deutschen Reiches genügend gab, die einmal mehr die Wut auf die damalige Zeit in mir haben hoch kochen lassen. Das Ende des Buches ist bewegend, traurig und versöhnlich zugleich und passt für mich perfekt. Ich freue mich jetzt schon auf weitere Werke der Autorin.

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Der Mantel des Schweigens
von Eliza am 20.03.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Ein fantastischer Roman der unter die Haut geht. Claire Winter muss sich vor den großen des Genres wie Kate Morton oder Lucinda Riley wirklich nicht verstecken, denn dieser Roman zieht einen in den Bann, beschert Gänsehaut und lässt einen ein paar Tränen verdrücken. In dem einen Handlungsstrang nimmt uns Claire... Ein fantastischer Roman der unter die Haut geht. Claire Winter muss sich vor den großen des Genres wie Kate Morton oder Lucinda Riley wirklich nicht verstecken, denn dieser Roman zieht einen in den Bann, beschert Gänsehaut und lässt einen ein paar Tränen verdrücken. In dem einen Handlungsstrang nimmt uns Claire Winter mit in das Berlin der 20er Jahre. Die goldenen Zwanziger lassen sich erahnen, aber auch die Zeit des Umsturzes ist schon erkennbar, bis schließlich die Nationalsozialisten an die Macht kommen. Als Leser leiden und lieben wir mit Paul, Dora, Edith und Jules. Wir begleiten die vier durch die wohl schwerste Zeit ihres Lebens. In dem anderen Handlungsstrang lernen wir Clara kennen, die Tochter von Paul und Dora, die sich nach einem Unfall nicht an das Erinnern kann, was kurz vorher geschehen ist. Getrieben von der inneren Unruhe macht Clara sich auf die Suche nach den Ereignissen die vor ihrem Unfall geschehen sind und ist dabei, den Mantel des jahrelangen Schweigens zu Lüften. Beeindruckt hat mich vor allen Dingen die Erzählweise von Claire Winter. Sie hat die beiden Erzählstränge gekonnt verwoben und erzählt immer mal wieder aus einer anderen Perspektive, sodass es uns als Leser nicht langweilig wird und wir jede Figur hautnah erleben dürfen. Dieser Roman geht wahrhaft unter die Haut, denn das Schicksal dieser vier jungen Menschen zur Zeit des NS-Regimes wird so eindringlich geschildert, dass man sich am liebsten aus dem Sessel erheben möchte, um den Vieren und so vielen anderen zu helfen. Ein Roman über Freundschaft, Werte, Vertrauen und der Sehnsucht nach dem ganz großen Glück. Das Cover des Buches gefällt mir sehr gut und ich finde es passt auch sehr gut. Für mich sind es Dora und Jules auf dem Cover, nachdem Jules Dora das Leben gerettet hat, Warum Jules der besten Freundin seiner Geliebten das Leben rettet und wie? Tja, das müssen Sie dann wohl oder übel selber lesen ;-) Ich wünsche Ihnen jedenfalls schöne und intensive Lesestunden mit diesem herausragenden und fantastischen Roman. Volle Leseempfehlung!

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Spannende Familiengeschichte,die auf zwei Zeitebenen erzählt wird.Der Spannungsbogen bleibt bis zum Ende erhalten. Vielschichtiger,spannender aber auch emotional bewegender Roman

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Fantastisch
von Lesemaus am 15.02.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Claire Winter - mein Geheimtipp. Schon ihr erstes Buch "Die Schwestern von Sherwood" war genial. Aber das hier übertrifft es noch. Gut recherchiert, tolle Story - in beiden Zeitebenen. Einfach lesenswert.

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Vorsicht Suchtgefahr!
von einer Kundin/einem Kunden am 07.02.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Liebe Leser,ich möchte Sie gerne warnen:wenn Sie diesen Roman anfangen zu lesen,werden Sie ihn so schnell nicht wieder weglegen! Aber dieses Risiko lohnt sich,denn die Geschichte ist so vielseitig und emotional tiefgründig,daß sie Sie nicht mehr loslässt.Schon beim ersten Buch von Claire Winter war ich absolut begeistert und mittlerweile... Liebe Leser,ich möchte Sie gerne warnen:wenn Sie diesen Roman anfangen zu lesen,werden Sie ihn so schnell nicht wieder weglegen! Aber dieses Risiko lohnt sich,denn die Geschichte ist so vielseitig und emotional tiefgründig,daß sie Sie nicht mehr loslässt.Schon beim ersten Buch von Claire Winter war ich absolut begeistert und mittlerweile finde ich,daß sie sogar noch Kate Morton übertrifft.Der Erzählstil ist sehr atmosphärisch und man hat das Gefühl die Autorin muss selbst in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts gelebt haben,so authentisch schreibt sie. Eine klare Leseempfehlung meinerseits mit dem Hinweis ein Taschentuch bereitzuhalten.

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Eine bewegende Geschichte
von zauberblume am 06.01.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Ein Wahnsinnsbuch „Die verbotene Zeit“ von Claire Winter ist nach ihrem Erfolgsroman „Die Schwestern von Sherwood“ ein absolutes Traumbuch, das für mich ein Bestseller wird. Die Autorin entführt uns nach England und hier lernen wir die Protagonistin Carla kennen. Wir befinden uns im Jahr 1975: Carla hat nach einem schweren Autounfall... Ein Wahnsinnsbuch „Die verbotene Zeit“ von Claire Winter ist nach ihrem Erfolgsroman „Die Schwestern von Sherwood“ ein absolutes Traumbuch, das für mich ein Bestseller wird. Die Autorin entführt uns nach England und hier lernen wir die Protagonistin Carla kennen. Wir befinden uns im Jahr 1975: Carla hat nach einem schweren Autounfall ihre Erinnerungen an die letzten 6 Monate in ihrem Leben verloren. Sie versucht, die verlorene Zeit zu rekonstruieren. In einem Notizbuch stößt sie auf die Telefonnummer des Journalisten David Grant. Dieser behauptet, sie wäre vor dem Unfall auf der Suche nach ihrer seit 16 Jahren verschwundenen Schwester gewesen. Doch kann Carla dem Journalisten vertrauen? Und was verbergen ihre Eltern vor ihr? Die Wahrheit führt Carla weit zurück in die Vergangenheit, in das Berlin der Dreißigerjahre, zu einer ungewöhnlichen Freundschaft und einer verbotenen Liebe, aber auch einer schrecklichen Schuld…. Die bewegende Geschichte hat mich von Anfang an gefesselt. Und als ich das Buch beendet habe, befand ich mich noch immer mitten in der Geschichte, die den Leser unwahrscheinlich berührt und auch manche Ereignisse, die in Vergessenheit geraten sind, ans Tageslicht befördert. Mit Carla habe ich mich auf eine Zeitreise gegeben und befand mich plötzlich in Berlin im Jahr 1922. Hier sind Carlas Mutter, die Tochter eines Hausmädchens, und Edith, die Tochter eines Papierfabrikanten aufgewachsen. Die beiden verbindet von jeher eine tiefe Freundschaft. Und auch als Dora den ehemaligen Sportler Paul Behringer heiratet und Edith den Adeligen Maximilian von Stettenheim, verlieren sich die beiden nie aus den Augen. Doch dann lernt Edith den jüdischen Violinisten Jules Cohn kennen. Und die beiden verbindet etwas ganz besonderes. Dies ist für den Leser zu spüren. Wir befinden uns in den Dreißigerjahren und Edith lässt sich auf ein gefährliches Spiel ein. Wenn ich die Augen schließe, sehe ich Dora und Edith vor mir im schillernden Berlin und plötzlich ändert sich alles. Der zweite Weltkrieg bricht aus, Berlin wird zerstört und nichts ist mehr wie es wahr. Ich habe mit Dora und Edith gelitten, gebangt und auf ein Wunder gehofft. Das Schicksal dieser Frauen hat mich bis in die Seele berührt. Ich war froh, dass Carla David bei ihrer Suche an der Seite hatte. Ein Wahnsinnsbuch, das für mich schon jetzt zu den absoluten Lesehighlights 2016 gehört. Das Cover passt wunderbar zur Geschichte und wirkt auf den Leser melancholisch, aber das passt zu den ganzen Ereignissen hervorragend. Selbstverständlich vergebe ich 5 Sterne und freue mich schon riesig auf das nächste Buch der Autorin.

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"Für immer im Herzen und nie vergessen"
von einer Kundin/einem Kunden aus Recklinghausen am 09.06.2015
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Carla Whiteman versucht 1975 nach ihrem schweren Autounfall Licht in ihr früheres Leben und ihre Gedächtnislücken zu bringen . Die Zeit um den Unfall herum ist weg , wie ausgelöscht . So sehr Carla sich auch bemüht sie kann sich nicht erinnern . Ihr Mann Tom tut nur so als... Carla Whiteman versucht 1975 nach ihrem schweren Autounfall Licht in ihr früheres Leben und ihre Gedächtnislücken zu bringen . Die Zeit um den Unfall herum ist weg , wie ausgelöscht . So sehr Carla sich auch bemüht sie kann sich nicht erinnern . Ihr Mann Tom tut nur so als wenn er sie bei ihren Bemühungen unterstützt , auch ihr Vater Paul scheint nicht wirklich daran interessiert zu sein , dass Carla sich an die verlorene Zeit erinnert . Erst der Journalist David Grant hilft ihr die richtige Spur zu finden . Carla hatte damals Kontakt zu ihm aufgenommen , weil sie in der Vergangenheit ihrer Eltern auf ein Geheimnis gestoßen war , das eventuell auch zu ihrer vor 16 Jahren verschwundenen Schwester Anastasia und nach Deutschland in die Zeit von 1922 bis 1943 führen könnte . Im Haus ihrer Eltern in Cornwall , findet Carla auf dem Dachboden alte Fotoalben aus dem die meisten Bilder entfernt wurden und ein altes Adressbuch , das wohl ihrer Mutter gehört hatte . Was waren das für Bilder und warum sind sie weg ? Carla nimmmt ihren Nachforschungen wieder auf , die sie immer wieder zu Edith Theußenberg führen . Ihre Mutter Dora , die schwer depressive ist , reagiert auf Ediths Namen mit einer Panikattacke , ihr Vater will Edith nur flüchtig gekannt haben . Was verbergen ihre Eltern vor ihr ? Zusammen mit David Grant , der von dem berühmten jüdischen Violinisten Jules Cohn den Auftrag bekommen hat Edith von Stettenheim für ihn zu finden , begibt sich Carla auf eine Reise in die Vergangenheit ihrer Eltern . Sie führt in das Jahr 1922 nach Berlin in Deutschland , zu zwei jungen Mädchen , die sich die ewige Freundschaft geschworen und dies mit ihrem Blut besiegelt haben . Edith die Tochter des Papierfabrikanten Theußenberg und Dora , die Tochter des Hausmädchen , sind seid dem Vorfall auf dem See , als Dora Edith das Leben rettete unzertrennlich . Die enge Freundschaft begleitet die beiden Mädchen weit über zwei Jahrzehnte in ihrem Leben , welches schillernde und aufregende Partys in Berlin beinhaltet , sowie die gnadenlose Zeit des Nationalsozialismus mit all seinen Widerlichkeiten im Namen des Führers . Der Holocaust zur "Bereinigung des Deutschen Volkes" hinterlässt eine unauslöschliche Spur , bis in die Zeit von Carla ... -= Fazit =- Ich weiß leider gar nicht wie ich diesem wunderbaren Buch gerecht werden kann ! Ich glaube ich kann nicht mit Worten beschreiben wie toll dieser Roman ist . Claire Winter hat meiner Meinung nach , ein Stück unserer dunkelsten, Zeitgeschichte wunderbar einfühlsam , packend und sehr berührend in einen ganz tollen Roman verpackt . Die Zeitreise durch die bewegende Geschichte von Dora und Edith zu Carla hin , hat mich mehr als gefesselt , sie hat mich feiern und leben lassen in Berlin , in Zeiten des Friedens . Entsetzt sein und aufstöhnen lassen , über die unmenschlichen Taten , ich habe mitgelitten in den dunkelsten Zeiten , geweint und gehofft auf ein gutes Ende . Die Entstehung des Nationalsozialismus , das warum konnte so was passieren und wieso war es möglich , dass so wenige , so vielen Menschen Leid zufügen konnten . Mit welcher Grausamkeit und Willkür die angebliche Spreu vom Weizen getrennt wurde, nur des Glaubens und des nicht arischen Aussehehens wegen . Claire Winter hat hier unglaublich intensive Recherchen betrieben , so macht Zeitgeschichte auch noch Spass zu lesen und bereichert das Wissen :) Carlas Suche nach der Vergangenheit ihrer Eltern , bringt jedes Kapitel neue Erkenntnisse die sich Schritt für Schritt wie ein Puzzle zusammen fügen und keine offene Fragen stehen lassen . Die Geschichte ist in zwei Zeitebenen eingeteilt , und fängt 1975 mit der ersten Ebene und Carla an . Sie ist im spannenden perspektiven Wechsel geschrieben und jedes der Kapitel ist einem der Protagonisten im Wechsel der Jahreszahlen gewidmet , so das man sich sehr gut zurechtfindet im Zeitablauf . Die zweite Zeitebene fängt 1922 mit Dora und Edith an und führt uns ins historische Deutschland von 1922 - 1946 mit all seinen Facetten . Ich liebe diese Konstellation , das macht die Geschichte noch spannender , am liebsten würde ich das Buch dann gar nicht mehr aus der Hand legen und nur noch lesen . Die Autorin hat hier mit einfühlsamer Feder und großem literarischen Können einen sehr erlesenen Roman der Extraklasse geschrieben . Einen Roman der weit zurück in unsere dunkelste Deutsche Zeit reicht , der aber auch von Hoffnung , Liebe , Glauben und Vergebung an die Menschheit erzählt . Eine tiefe Freundschaft , die über alle Zeiten geht und durch das Schicksal auf ewig verbunden ist , mit der Vergangenheit . Wer hier nur eine Erzählung von Kriegserlebnissen erwartet , der wird enttäuscht ! Das , was dieses Buch ausmacht ist, die großartige Handlung die von Menschen erzählt , die den Mut haben Menschlichkeit zu zeigen , in einer Zeit des Grauens und des Antisemitismus . Menschen die in Liebe einander zu getan sind und sich doch verloren haben, in den Wirren des Krieges ohne ein Leben lang die Hoffnung zu verlieren , dass es ein Wiedersehen gibt mit dem vermissten , geliebten Menschen . Diesem Buch kann man nicht gerecht werden oder es angemessen beschreiben , man muss es selber lesen damit man weiß was ich meine . Selten hat mich ein Roman so aufgewühlt , berührt und auch nachdenklich gemacht . Gerade in der heutigen Zeit sollten wir alles tun , damit nie wieder so etwas passiert oder zugelassen wird ! Ich möchte diesen exelenten Roman sehr gerne mehr als 5 Sterne geben weil er es wirklich verdient hat ! Von mir daher 5+++++ Sterne und eine unbedingte, absolute Leseempfehlung an alle die gerne lesen !

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Eine Geschichte die fesselt,berührt und den Leser in die Vergangenheit schickt.
von Petra Donatz am 16.05.2015
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Klappentext Berlin, 1922: Trotz ihrer unterschiedlichen Herkunft verbindet Edith und Dora von Kindheit an eine so enge und treue Freundschaft, als wären sie Schwestern. Dora ist die Tochter eines einfachen Hausmädchens, Edith die eines reichen Papierfabrikanten. Die beiden wachsen im schillernden Treiben der Großstadt heran, und ihre Verbundenheit bleibt ihnen... Klappentext Berlin, 1922: Trotz ihrer unterschiedlichen Herkunft verbindet Edith und Dora von Kindheit an eine so enge und treue Freundschaft, als wären sie Schwestern. Dora ist die Tochter eines einfachen Hausmädchens, Edith die eines reichen Papierfabrikanten. Die beiden wachsen im schillernden Treiben der Großstadt heran, und ihre Verbundenheit bleibt ihnen auch als Erwachsene erhalten. Dora findet ihr Glück mit dem ehemaligen Sportler Paul Behringer, und Edith heiratet den Adeligen Maximilian von Stettenheim. Doch wahre Liebe begegnet Edith erst mit dem charismatischen Violinisten Jules Cohn. In den gefährlichen politischen Zeiten der Dreißigerjahre lässt Edith sich auf ein gewagtes Spiel ein, denn Jules ist Jude und im Widerstand aktiv. Dora bleibt der einzige Mensch, dem sie vertrauen kann. Und Edith wird schließlich gezwungen, die Freundin um etwas zu bitten, das ihrer aller Leben auf dramatische Weise für immer verändern wird ... Über die Autorin Claire Winter studierte Literaturwissenschaften und arbeitete einige Jahre als Journalistin, bevor sie entschied, sich ganz dem Schreiben zu widmen. Sie liebt es, in fremde Welten einzutauchen, und hat schon immer eine Schwäche für die mystischen Landschaften Englands und Schottlands gehabt. Nach »Die Schwestern von Sherwood« ist »Die verbotene Zeit« ihr zweiter Roman im Diana Verlag. Die Autorin lebt heute in Berlin. Meine Meinung Story Dies ist bereits der zweite Roman, den ich von der Autorin, Claire Winter, lese. Genau wie der erste, die Schwestern von Sherwood, konnte sie mich auch diesmal wieder begeistern. Die Handlung ist wieder ziemlich Umfangreich und doch recht anspruchsvoll. Das Buch hat zwei Handlungsstränge, die im Laufe der Geschichte zusammenfließen. Der erste Handlungsstrang beginnt 1922 in Berlin und schildert das Leben von den zwei Freundinnen Edith und Dora, die aus völlig anderen Gesellschaftsschichten kommen, dennoch verbindet die beiden ihr Leben lang eine innige und aufrichtige Freundschaft. Man erlebt als Leser den Beginn des Naziregimes und wie sich die Lage im Land zuspitzt, bis hin zum zweiten Weltkrieg. Die Autorin vermittelt einem das Schicksal der Juden zu der damaligen Zeit, und gewährt einem den Einblick in die Geschichte Deutschland. Der zweite Handlungsstrang spielt Mitte der siebziger Jahre in England und schildert das Leben von Clara, Doras Tochter, die nach einem Unfall an Amnesie leidet. Sie kann sich an die Dinge, die vor kurzem passiert sind nicht mehr erinnern, weiß aber das sie irgendetwas schwerwiegendes vergessen hat. Denn ihr Vater und ihr Mann Tom, scheinen etwas vor ihr zu verbergen. Bei ihren Recherchen kommt sie einem Familiengeheimnis auf die Spur, das ihr Leben verändert. Schreibstil Der Schreibstil ist sehr bildhaft und Kopfkino pur. Ich würde dennoch sagen, dass das Buch anspruchsvoll geschrieben ist und man schon genau lesen muss um alles mitzubekommen. Es lässt sich zwar leicht lesen, aber man muss schon eine gewisse Konzentration aufbringen. Das Buch wird immer aus den unterschiedlichen Perspektiven der verschiedenen Protagonisten erzählt, so das man sich von allen ein sehr gutes Bild machen kann und alles von mehreren Blickwinkeln sieht. Zudem muss ich noch erwähnen, dass von der Autorin wieder sehr gut recherchiert wurde. Charaktere Die Charaktere sind alle sehr detailliert und authentisch dargestellt. Man ist schnell mit ihnen vertraut und findet sofort Zugang zu ihnen. Ich mochte die drei Protagonistinnen sehr, die unterschiedlicher nicht hätten sein können. Doch jede war auf ihre Art sympatisch und sind mir nach kurzer Zeit schon ans Herz gewachsen. Claire Winter schafft es immer tolle Charaktere zu erschaffen, die den Leser packen, fesseln und in eine andere Zeit katapultieren. Mein Fazit Wieder ein tolles Buch aus der Feder von Claire Winter, das mich sofort begeistern konnte. Das Buch ist sehr kompakt und die Handlung hat mich sofort mitgerissen. Ich vergebe hier volle fünf von fünf Sternen und eine Leseempfehlung.

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Verboten gut!
von einer Kundin/einem Kunden am 25.04.2015
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Schon der Vorgänger von Claire Winter "Die Schwestern von Sherwood" hat mich durch die atmosphärische und mitreissende Geschichte begeistert. Ihr neues Buch "Die verbotene Zeit" ist nicht minder spannend und hat mich wirklich mitgerissen. Das Schicksal -und die Machtergreifung der Nazis- verkettet mehrere Leben miteinander und zeigt, wozu man... Schon der Vorgänger von Claire Winter "Die Schwestern von Sherwood" hat mich durch die atmosphärische und mitreissende Geschichte begeistert. Ihr neues Buch "Die verbotene Zeit" ist nicht minder spannend und hat mich wirklich mitgerissen. Das Schicksal -und die Machtergreifung der Nazis- verkettet mehrere Leben miteinander und zeigt, wozu man aus Liebe fähig ist... Absolut lesenswert!

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