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Die Vermessung der Frau

Von Botox, Hormonen und anderem Irrsinn

(3)
Tatort Körper: Warum wir alles für die Schönheit tun ― und trotzdem nicht glücklicher werden




Botox, Turbo-Diäten, Schönheitsoperationen oder Schamlippen-Bleaching. Was bringt immer mehr Frauen dazu, sich willig zur Schlachtbank der Körperindustrie führen zu lassen? Scharfzüngig und faktenreich geht Regula Stämpfli der Frage nach, warum sich gerade Frauen seit Jahrhunderten vermessen, wiegen und durchbuchstabieren lassen. Ist der Schönheitswahn unserer heutigen Zeit nur eine medial angefeuerte Marketingstrategie oder schon eine neue Religion?


Mit einem philosophischen Blick auf Kunst, Literatur und Geschichte lotet Stämpfli die Untiefen einer Welt aus, in der nur noch ein optimales Kilo- und Zentimeterverhältnis zählt – und natürlich das richtige Geburtsjahr. In einer plakatierten Welt voller vom Hungertod bedrohter Size-Zero-Models geht die Autorin der Frage nach, wie wir wieder lernen können, unser eigenes Begehren und unsere eigene Schönheit zu finden.








Botox, Turbo-Diäten, Body-Mass – oder was macht Frauen wertvoll?
Eine freche und faktenreiche Abrechnung mit dem Diktat fragwürdiger Schönheits- und Gesundheitsideale


Rezension
„Ein kluges, spannendes und diskussionswürdiges Buch. Entschlossen rechnet die scharfsinnige Analytikerin und streitbare Schweizer Kolumnistin mit dem Diktat gängiger Schönheits- und Gesundheitsideale ab.“
Portrait
Regula Stämpfli ist Doktorin der Geschichte, Philosophin/Politologin, Autorin und Dozentin. Die Schweizerin sitzt in mehreren europäischen Gremien, unterrichtet dreisprachig an diversen Bildungsinstitutionen und hat über 15 Jahre in Brüssel gewohnt. Die Mutter dreier Kinder wirbelt den deutschsprachigen Raum als scharfsinnige Analytikerin auf und wurde deshalb von ihren Studenten auch schon als "Lara Croft der Politologie" betitelt. Sie lebt in München.
Zitat
"Eine leidenschaftliche Abhandlung, welche den Drang zur körperlichen Leistung in der Gesellschaft in Frage stellt. Hier wird der Tatort Körper aus der Sicht einer Philosophin rasant wiedererforscht."
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Erscheinungsdatum 28.05.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783641105242
Verlag Gütersloher Verlagshaus
eBook
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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Großartig
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 23.06.2013

Das richtige Buch zur richtigen Zeit ! Das Deutschlandradio Kultur bringt es in seiner Besprechung genau auf den Punkt: " Eindringlich warnt Regula Stämpfli mit "Die Vermessung der Frau" vor einer Welt, in der körperliche Abweichungen nicht geduldet werden. Das komplexe Thema Biopolitik bereitet die Soziologin verständlich auf - manchmal... Das richtige Buch zur richtigen Zeit ! Das Deutschlandradio Kultur bringt es in seiner Besprechung genau auf den Punkt: " Eindringlich warnt Regula Stämpfli mit "Die Vermessung der Frau" vor einer Welt, in der körperliche Abweichungen nicht geduldet werden. Das komplexe Thema Biopolitik bereitet die Soziologin verständlich auf - manchmal aber allzu schablonenhaft und undifferenziert. Klarer Fall - hier kämpft eine engagierte Wissenschaftlerin gegen ein klar definiertes Feindbild: In Kapiteln wie "Warum wir unseren Verstand im OP-Saal der Schönheitschirurgie abgeben" beklagt Regula Stämpfli die freiwillige Unterwerfung vieler Frauen unter ein Diktat der Schönheitsindustrie, das Turbo-Diäten, Botox-Spritzen und Schamlippen-Operationen als persönliche Heilsbringer verkauft. Der Körperkult sei in westlichen Gesellschaften zu einer neuen Religion geworden, so die Autorin, eine Religion der menschlichen Dingwerdung, die Menschen vorwiegend als biologischen Apparat versteht. "Gott ist tot, es lebe der Körper", so die Devise der heutigen "Vermesser-Wissenschaften", die vor allem den weiblichen Körper als Objekt mit einem festen Kilo- zu Zentimeterverhältnis und eingebautem Verfallsdatum betrachten. Selbst Liebe und Begehren wolle man heute mit Fruchtbarkeitszyklen und biologistischen Merkmalen erklären. Die Soziologin, Philosophin und Doktorin der Geschichte Regula Stämpfli betont in ihrem Buch "Die Vermessung der Frau", dass unsere Vorstellungen über einen "schönen" oder gar "normalen" Körper historische Konstruktionen sind. Schönheit ist weder naturgegeben noch objektiv, sondern "in den Körper eingeschriebene Politik". " Dem kann ich nach der Lektüre nicht mehr viel dazufügen. Lesen und die Welt mit anderen Augen betrachten !

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Na, endlich...
von einer Kundin/einem Kunden am 13.06.2013
Bewertet: Buch (gebunden)

Ärgern Sie sich auch immer über diese Werbung, in der makellose Models Bacardi oder sonst was schlürfen, oder H&M Mädels knapp an der Magersucht vorbei Kleidung vorführen. Ganz zu schweigen von den Botoxdamen der Seitenblicke-Gesellschaft. Regula Stämpfli räumt auf, mit dem ganzen Gschistgschasti der Mode- und Schönheitsindustrie, welches den... Ärgern Sie sich auch immer über diese Werbung, in der makellose Models Bacardi oder sonst was schlürfen, oder H&M Mädels knapp an der Magersucht vorbei Kleidung vorführen. Ganz zu schweigen von den Botoxdamen der Seitenblicke-Gesellschaft. Regula Stämpfli räumt auf, mit dem ganzen Gschistgschasti der Mode- und Schönheitsindustrie, welches den Frauen ein Schönheitsideal vorgaukelt, das zu erreichen nicht das Ziel einer mitdenkenden Frau sein kann.

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