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Die Walfängerin

Historischer Roman

(9)

Eine Frau und das wilde Meer...
Sylt im 18. Jahrhundert: Die junge Maren lebt als Tochter eines Fischers in Rantum. Ihre Zukunft liegt klar vor ihr: Sie wird Thies Heinen heiraten, mit dem sie aufgewachsen ist. Doch plötzlich hält der mächtigste Mann der Insel um ihre Hand an: Kapitän Rune Boys. Maren wagt das Undenkbare. Sie lehnt ab. Als ihre Familie jedoch nach einem Sturm finanziell ruiniert ist, muss sie ausgerechnet Boys um Hilfe bitten. Er macht ihr einen ungeheuerlichen Vorschlag: Sie soll mit ihm auf Walfang gehen, danach seien alle Schulden beglichen.
Eine grosse, schicksalhafte Liebesgeschichte vor historischer Sylt-Kulisse. Von einer Meisterin des historischen Romans.

Portrait

Ines Thorn wurde 1964 in Leipzig geboren. Nach einer Lehre als Buchhändlerin studierte sie Germanistik, Slawistik und Kulturphilosophie. Sie lebt und arbeitet in Frankfurt am Main. Zuletzt erschienen ihre Romane »Das Mädchen mit den Teufelsaugen«, »Teufelsmond« und »Wolgatöchter«.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 336
Erscheinungsdatum 14.03.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-352-00663-0
Verlag Ruetten & Loening
Maße (L/B/H) 219/139/30 mm
Gewicht 458
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 13.515
Buch (gebundene Ausgabe)
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inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
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Top
von ChrisYo aus Lutherstadt Wittenberg am 27.09.2016

Die junge Maren ist die Tochter eines armen Sylter Fischers und dessen Frau. Doch das Mädchen ist aufgeweckt und weiß ganz genau, was sie will. So ist es für sie nur verständlich, dass sie den jungen, aber armen Thieß heiraten wird. Die beiden wissen, dass es nicht leicht werden... Die junge Maren ist die Tochter eines armen Sylter Fischers und dessen Frau. Doch das Mädchen ist aufgeweckt und weiß ganz genau, was sie will. So ist es für sie nur verständlich, dass sie den jungen, aber armen Thieß heiraten wird. Die beiden wissen, dass es nicht leicht werden wird, aber sie sind sich ihrer Liebe sicher und glauben fest daran, dass sie es schaffen werden, sich und ihren Familien ein gutes Heim zu schaffen. Das junge Glück scheint perfekt, doch nicht jeder sieht gern, dass Maren und Thieß ein Paar sind. So ist da die Grit, die ebenfalls ein Auge auf Thieß geworfen hat, jedoch noch mit einem alten Fischer verheiratet ist. Und auch Marens Eltern sehen in der Verbindung einige Probleme, besonders aus finanzieller Sicht, auch wenn sie Thieß mögen. Als bei einem Fest der hoch angesehene Walfischfängerkapitän Rune Boys um die Hand von Maren anhält, weist diese ihn vehement zurück. Gedemütigt tritt der raue Kapitän den Rückzug an. Doch als ein Unglück über Maren und ihre Familie einher fällt, muss sie Rune Boys um Hilfe bitten. Und darauf scheint der Kapitän nur gewartet zu haben, denn er zwingt das Mädchen ihre Familie und ihren Lieben auf Sylt zurück zu lassen und bei ihm auf dem Walfängerschiff als Schiffsjunge anzuheuern. Für Maren beginnt eine abenteuerliche Reise, die das Mädchen für immer verändern wird. Ich hatte das Glück dieses Buch bei einer Buchverlosung zu gewinnen und muss sagen, dass ich es einfach liebe. Es war ein Buch voller neuer Eindrücke, es gab viel zu lernen und zu entdecken. Die Schreibweise des Buches war wirklich gut, leicht verständlich sind die Worte dahin geflossen und haben mich ab der ersten Seite gefesselt. Das Buch habe ich an einem Tag gelesen und war wirklich traurig, als es zu Ende war. Zu gern hätte ich gewusst, wie es weiter geht. Maren als Protagonistin kommt zu Beginn sehr hochnäsig daher. Sie sagt alles, wie sie es denkt und tut auch alles, wie es ihr in den Sinn steht. Dabei denkt sie nur an sich und bringt nicht nur sich, sondern auch andere damit in beschämende Situationen. Dass sie so vernarrt in Thieß ist, glaubt man der Figur sofort und man muss schon schmunzeln, wenn sie sich mit Grit anlegt und ihren Thieß verteidigt. Neben ihrer aufmüpfigen Art ist sie aber eine sehr aufopferungsvolle Person, die alles für ihre Eltern tun würde. Sie tat mir außerdem sehr leid, als die Hochzeit mit Thieß verschoben werden musste, als das Unglück über die Familie hereinbricht. So etwas hat einfach niemand verdient. Trotzdem hat der Leser aber immer wieder das Gefühl, dass sie die eine oder andere Lehre für ihr junges Leben durchaus verdient hat, auch wenn man eigentlich Mitleid mit ihr haben müsste. Thieß hingegen als ihr Freund hat eher einen ruhigen Charakter, weiß aber, was er im Leben erreichen will. Trotzdem ist er in seiner Sache nicht so zielstrebig wie Maren und wägt die eine oder andere Situation doch ab. Er ist ein fleißiger Bursche, der sich viel um seinen Familie kümmert. Trotzdem spielt aber Geld eine große Rolle in seinem Leben und man sieht, dass er Maren freigeben würde, wenn sie sich für einen reicheren entscheiden würde. Das macht ihn als guten Partner für Maren natürlich fragwürdig und man muss doch darüber nachdenken, ob die beiden wohl jemals heiraten werden, denn oft sieht es in der Geschichte nicht danach aus. Rune Boys als weiterer Protagonist ist zu beginn ein rauer Seebär, der eine Macht auf das Dorf ausübt, die man beim Lesen regelrecht spüren kann. Selbstsicher hat er sich die Maren als seine Frau erwählt und man spürt, dass er sich seiner Sache auch sehr sicher ist. Dass er natürlich abgewiesen wird, scheint ihn fuchsteufelswild zu machen und er scheint es ab da zu genießen Maren in beschämende Situationen zu bringen, auch wenn er nicht gleich aufgibt. Als er Maren schließlich in der Hand hat und sie zwingt mit auf sein Schiff zu kommen, weiß der Leser, dass sie einiges wird erdulden müssen und man weiß nicht so recht, ob man den Mann hassen oder mögen soll. Doch auch Rune hat weiche Seiten. Trotzdem bleibt er fast über das ganze Buch ein Rätsel. Mal mag man ihn, mal will man ihn rücklings am besten erdolchen. Er ist wirklich ein ganz toller Charakter und es hat Spaß gemacht, ihn als Figur zu erleben. Das Buch möchte ich allen empfehlen, die Liebesgeschichten mit einer ordentlichen Portion Drama mögen. Es geht um Abenteuer, es geht um geschichtliche Hintergründe und die Geschichte plätschert so schön vor sich dahin, dass man sie wahrlich nicht freiwillig mehr aus der Hand legen mag. Dieser Roman hat wahrlich Suchtpotential. Er strotzt vor bildreichen Beschreibungen, Witz und doch sind auch ernsthafte Thematiken enthalten.

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Einmal angefangen, kann man nicht mehr aufhören
von einer Kundin/einem Kunden aus Kamp-Bornhofen am 14.05.2016

Der Roman " Die Walfängerin" entführt den Leser nach Sylt ins 18. Jahrhundert. Die Fischertochter Maren ist verliebt in den Fischer Thies Heinen und beide wollen heiraten. Doch die Zeiten sind alles andere als einfach, die Menschen auf Sylt sind arm. Deshalb ist es umso bedeutsamer, dass Maren den... Der Roman " Die Walfängerin" entführt den Leser nach Sylt ins 18. Jahrhundert. Die Fischertochter Maren ist verliebt in den Fischer Thies Heinen und beide wollen heiraten. Doch die Zeiten sind alles andere als einfach, die Menschen auf Sylt sind arm. Deshalb ist es umso bedeutsamer, dass Maren den Heiratsantrag des mächtigsten Mannes der Insel ausschlägt: Kapitän Rune Boys. Als ein Sturm Maren und ihre Eltern finanziell ruiniert, muss Maren ausgerechnet Kapitän Rune Boys um Hilfe bitten... Die Autorin hat mit diesem Roman ein sehr gutes Bild der damaligen Bevölkerung von Sylt geschaffen. Man kann die Armut förmlich spüren, so wie der Wind und die Kälte, die durch die Ritzen der einfachen Häuser dringen. Am Anfang dachte ich, dass es eine typische Liebesgeschichte werden würde. Dem ist aber nicht so. Relativ schnell wird es so spannend, dass man als Leser nur so durch die Seiten fliegt und nur zwangsweise aufhören kann. Dabei nimmt die Geschichte den Leser völlig gefangen. Bis zum Schluß habe ich mich wunderbar unterhalten gefühlt und selbst die Beschreibungen auf See vom Walfang waren kein bischen langweilig. Obwohl man die Lösung ahnt, bleibt das Buch bis zum Schluß fesselnd. Das liegt vor allem an dem Charakter Maren, der im Laufe des Buches eine starke Wandlung durchmacht. Als Leser Ist man nicht sicher, welche Entscheidung sie als nächstes treffen wird, mehr als einmal hat sie nach ihren Gefühlen gehandelt. Auch der Kapitän Rune Boys ist interessant. Zu Anfang fand ich ihn eher unsympathisch. Seine Figur gewinnt im Laufe des Buches stark an Sympathie. Die Walfängerin ist gute historische Unterhaltung für ein paar schöne Stunden. Ein Roman, in den man abtauchen kann und den man zum Schluß mit einem Seuzfen schließt. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich werde von der Autorin gerne noch weitere Bücher lesen.

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Die Walfängerin - historischer Roman mit Tradition
von Lese gerne am 10.05.2016

1763 auf Sylt: Die 17jährige Maren ist in Thies verliebt und würde ihn am liebsten gleich heiraten. Beim Biike Fest geben sie sich das Versprechen. Doch kurz vor der Hochzeit passiert ein Unglück und Maren wird von dem Kapitän Rune Boys aufgefordert als Schiffsjunge die Schulden der Familie auf... 1763 auf Sylt: Die 17jährige Maren ist in Thies verliebt und würde ihn am liebsten gleich heiraten. Beim Biike Fest geben sie sich das Versprechen. Doch kurz vor der Hochzeit passiert ein Unglück und Maren wird von dem Kapitän Rune Boys aufgefordert als Schiffsjunge die Schulden der Familie auf seinem Walfängerschiff abzuarbeiten. Rune war selbst an Maren interessiert, doch hat sie aus Liebe zu Thiess, eine Hochzeit mit ihm abgelehnt. Maren lernt das derbe und nicht ungefährliche Leben auf einem Schiff auf dem Weg nach Grönland zum Walfang kennen. Als sie ein gutes Jahr später nach Sylt zurück kommt hat sich ihr Leben und die Begebenheiten auf Sylt sehr verändert. Mir ist aufgefallen, dass der Klappentext des Buches etwas andere Inhalte hat. Gesine ist eigentlich Maren und ihr Verlobter heißt nicht Tjart sondern Thies. Der Kapitän nicht Markusson sondern Rune Boys. Auch handelt die Geschichte nicht Anfang des 19. Jahrhunderts sondern Mitte des 18. Jahrhunderts. Was das zu bedeuten hat? Vielleicht gab es die Geschichte schon mal und hier handelt es sich um eine Neuauflage mit neuem Titel? Ich weiß es nicht. Ich habe in dieser Geschichte keine rebellische Heldin erwartet, da mir diese Romane immer etwas unrealistisch vorkommen. Frauen hatten in diesen Zeiten wenig Gelegenheiten ihren Freiheitsdrang auszuleben. Viel mehr war mir wichtig das einfache Leben und die Traditionen der Insel Sylt kennenzulernen. Wie z. B. das alljährliche Bike-Rennen, das immer am 21. Februar stattfindet. Am Folgetag verlassen die Seemänner die Insel Sylt und kehren im Herbst wieder zurück. Oder auch nicht. Denn das Leben auf einem Schiff birgt auch Gefahren und ist nicht gerade bequem gewesen. Genauso wie das Leben der Fischer, die zu dieser Zeit auch nicht schwimmen konnten. Ich wusste auch nicht, dass der Name eines unehelichen Kindes damals im Taufbuch auf dem Kopf stand. Oder die Bewohner der Insel Sylt auf Strandgut wie Treibholz oder auch auf angeschwemmte Leichen angewiesen waren um von ihren Schuhen, Kleidung oder eventuellen Wertgegenständen zu leben. Mir hat dieser historische Roman sehr gut gefallen. Ich kann ihm jedem, der Interesse an Land und Leute und dem damaligen Leben hat dieses Buch empfehlen.

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Ein Pageturner, der hohe emotionale Wellen schlägt
von Klaudia K. aus Emden am 29.04.2016

Sylt im 18. Jahrhundert; Maren Lürsen, Tochter eines Fischers liebt schon seit langer Zeit Thies Heinen mit dem sie aufgewachsen ist.. Thies ist ein attraktiver junger Mann, der sich der Aufmerksamkeit jedes Mädchens sicher sein kann. Schließlich jedoch kam die lang herbeigesehnte Zeit und Thies versprach Maren die ewige Treue. Als nun... Sylt im 18. Jahrhundert; Maren Lürsen, Tochter eines Fischers liebt schon seit langer Zeit Thies Heinen mit dem sie aufgewachsen ist.. Thies ist ein attraktiver junger Mann, der sich der Aufmerksamkeit jedes Mädchens sicher sein kann. Schließlich jedoch kam die lang herbeigesehnte Zeit und Thies versprach Maren die ewige Treue. Als nun auch noch der mächtigste und angesehenste Mann der Gegend, Kapitän Rune Boys, um die Hand von Maren anhält wird dieser von Maren brüsk abgelehnt. Sie möchte nur aus Liebe heiraten. Boys hätte sie und ihre Eltern zwar viel besser finanziell versorgt, jedoch zählte dies in den Augen Marens nichts. Als ein fürchterlich wütender Sturm ihre Familie finanziell ruiniert, muss sie nun aber ausgerechnet Boys finanziell um Hilfe bitten. Boys bindet das Abzahlen der Schulden noch daran, dass Maren ihn auf einen Walfang begleitet. Sie willigt ein und erlebt eine Reise, die ihre Seele und ihr Herz verändert. "Die Walfängerin" war für mich der erste Roman aus der Feder von Ines Thon. Dieser sehr unterhaltsame Roman bietet seinem Leser eine spannende, dramatische und äußerst fesselnde Geschichte. Die Reise Marens zum Walfang ist für den Leser ungewöhnlich, daher sehr interessant und über seine emotional recht bewegende Beschreibung ein wahrer Pageturner. Die Autorin schickt ihren Leser - einem Schiff in rauer See gleich - in ein gefühlvolles Auf- und Ab emotionaler Empfindungen. Die ungeklärten Gefühle, die vermeintliche Liebe zu Thies und später die Zuneigung zu Kapitän Boys ließen mich während der Lektüre einfach nicht mehr los und fesselten mich an jede einzelne Seite des Buches: Ich wollte unbedingt erfahren wie sich nun Maren endgültig entscheiden wird. Der klare Stil des Romans ist mühelos zu lesen, was eine unbeschwerte Lektüre garantiert. Die Charaktere, interessant gestaltet, vielfältig angelegt und lebhaft dargestellt, lassen den Leser im Geschehen mit ihnen "leben". Die Autorin bedient sich einer ausdrucksvollen, nahezu bildgewaltigen Sprache - gerade wenn es darum geht Land und Leute zu beschreiben. Das Ende des Romans war für mich völlig überraschend und die Auflösung der Geschichte verblüffend. Dieser Roman war für mich eine historische Geschichte aus gänzlich anderer Perspektive. Die Handlung nimmt den Leser mit auf eine Reise in die stürmische See des Meeres, die nur ein äußeres Abbild der emotional aufgewühlten Seele eines Menschen während dieser Fahrt zu sein scheint, und lässt uns, ganz nebenbei, etwas über die schweren Arbeitsbedingungen erfahren, unter denen die Männer ihrer Arbeit nachgingen, um zu überleben. Für mich ist "Die Walfängerin" ein wertvoller, spannender und lehrreicher historischer Roman den man wirklich nicht verpassen sollte, wenn man dieses Genre mag. Ein großes Dankeschön an die Autorin für die gründlichen und sicher mühevollen Recherchen. Ich kann diesen Roman wirklich sehr empfehlen!

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Entscheidungen auf Sylt
von Betsy aus Wien am 04.04.2016

"Die Walfängerin" entführt den Leser in das Jahr 1764 auf Sylt und erzählt von der 16jährigen Maren, die hofft am Biike-Feuer von ihrer großen Liebe Thies Heinen gefragt zu werden ob sie ihn heiraten will. Doch auch der einflußreiche und mächtige Kapitän Rune Boys, der bislang keinerlei Hochzeitspläne hatte,... "Die Walfängerin" entführt den Leser in das Jahr 1764 auf Sylt und erzählt von der 16jährigen Maren, die hofft am Biike-Feuer von ihrer großen Liebe Thies Heinen gefragt zu werden ob sie ihn heiraten will. Doch auch der einflußreiche und mächtige Kapitän Rune Boys, der bislang keinerlei Hochzeitspläne hatte, hält um ihre Hand an. Maren lehnt ab, doch mehrere Schicksalsschläge sorgen dafür, dass sie auf Runes Hilfe angewiesen ist und als letztendlich ein Kredit fällig wird, bietet er ihr an auf seinem Walfangschiff als Schiffsjunge anzuheuern um die Schulden ihrer Familie abzuarbeiten. Eine wirklich grandiose Geschichte, die ich quasi in einem rutsch durchgelesen habe. Entgegen meiner anfänglichen Befürchtung ist es keine simple kitschige Liebesgeschichte, sondern zeigt vielmehr wie sich Menschen in schweren Zeiten entwickeln. Man spürt hier in jeder einzelnen Zeile wie hart das Leben auf Sylt ist, aber auch wie die Nachbarn zusammenhalten und dass es nichtsdestotrotz auch unbeschwerte Momente gibt. Man kennt sich untereinander und freut sich wenn die Männer nach dem Walfang alle wieder gesund zurückkommen. Die Hauptfigur Maren ist jemand, der genau weiß was sie will, auch wenn sie sich dabei in ihren kindlichen Fantasien verrennt und alle guten Ratschläge ablehnt. Sie versucht auf eigenen Beinen zu stehen um zu zeigen, dass sie zu ihrer Liebe steht und es wird eine lange Reise, die sie oft bis an die Grenzen des erträglichen bringt. Zu Beginn sehr naiv und verliebt, kämpft sie verbissen darum, dass ihr Traum von einem gemeinsamen Leben mit Thies in Erfüllung geht. Das er vielleicht nicht unbedingt so willensstark ist wie sie, kann man schon zu Beginn erahnen. Auch wenn Maren für viele egoistisch rüberkommt, da der Antrag von Kapitän Boys nicht nur ihr, sondern auch den armen Eltern zugute käme, kann man sie auch verstehen, weil sie mit ganzem Herzen Thies liebt. Egal wie hart es kommt sie bleibt sich treu und kämpft für ihr Glück, doch dieses wird durch besondere Umstände immer wieder auf die Probe gestellt und nicht nur Maren erkennt, dass die erste Liebe auch Enttäuschungen bereithalten kann. Maren und Rune haben mich teilweise hier stark an die Akteure aus „Stolz und Vorurteil“ erinnert, da beide ihren eigenen Kopf haben, aber nach einigen gemeinsamen Erlebnissen doch auch ein Verständnis für den jeweils anderen zeigen. Besonders Rune bleibt dem Leser bis zum Ende, genau wie Maren auch, ein Rätsel, da er ziemlich widersprüchlich agiert und man einfach nicht so ganz schlau aus ihm wird. Er wirkt unterkühlt und beherrscht, nur um dann in bestimmten Situationen wieder sehr viel Emotion zu zeigen. Die verschiedensten Nebenfiguren tragen ihr übriges zu einer von Anfang bis Ende stimmungsgeladenen Handlung bei und halten noch so die eine oder andere Überraschung bereit. Bis zum Schluss bleibt es spannend, wie es mit Maren ausgeht und auch wenn es ruhig noch etwas mehr ausgeschmückt hätte werden können, war das Ende gelungen und sehr schön. Fazit: Ein wirklich wunderbares Buch, das teilweise so ganz anders verläuft als gedacht. Maren ist eine wirklich starke Figur, die zu Beginn noch sehr unbedarft ist und nur darauf brennt Thies zu heiraten. Sie will ihr Glück nicht aufgeben und bleibt sich selbst treu, indem sie ungeachtet der Konsequenzen den Heiratsantrag von Boys ablehnt. Sie muss so einiges durchmachen und wächst über sich selbst hinaus, wobei sie das kindliche ablegt und erkennt, dass wahre Stärke nicht nur vom Körperbau abhängt und nicht alles so einfach ist, wie es auf den ersten Blick scheint.

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Spannend und nicht so vorhersehbar, wie erwartet
von S. Degenhardt alias Smilla aus Rheinland Pfalz am 01.04.2016

Sylt im 18. Jahrhundert: Maren schlägt beim jährlichen Biike-Fest den Heiratsantrag des höchst angesehenen Kapitäns Ruben Boys aus, denn sie ist ja schon so gut wie verlobt mit Thies. Doch das Schicksal hält einige Überraschungen bereit für die junge Frau aus Rantum. Leider verrät der Klappentext schon recht viel vom... Sylt im 18. Jahrhundert: Maren schlägt beim jährlichen Biike-Fest den Heiratsantrag des höchst angesehenen Kapitäns Ruben Boys aus, denn sie ist ja schon so gut wie verlobt mit Thies. Doch das Schicksal hält einige Überraschungen bereit für die junge Frau aus Rantum. Leider verrät der Klappentext schon recht viel vom Inhalt des Buches, aber zum Glück nicht alles. Dennoch werden Ereignisse genannt, die recht weit im Verlauf der Handlung geschehen und somit etwas die Spannung nehmen. Deshalb: Am Besten ganz schnell vergessen, was da angekündigt wird. Die historische Kulisse und das damalige, raue Leben auf der Insel Sylt wird sehr authentisch beschrieben. Ines Thorn hat den nordischen Flair und das „typisch nordische“ wunderbar eingefangen. Nebenher erfährt man einiges darüber, wie die Sylter während des 18. Jahrhunderts lebten, wie christlicher Glaube und Aberglaube nebeneinander existierten. Um ehrlich zu sein: Maren war mir eine Zeit lang wenig sympathisch. So verbohrt und stolz, naiv und unbelehrbar! Ich hätte sie gerne geschüttelt. Aber das macht natürlich einen großen Reiz dieses Romans aus und ist ein wichtiger Bestandteil der Handlung. Auch alle weiteren Romanfiguren sind gut herausgearbeitet, jeder hat seinen eigenen Charakter. Zu Beginn hatte ich ja die Befürchtung, dass der Roman arg kitschig werden könnte. Aber dem ist nicht so. Natürlich ist das Ende vorhersehbar, aber dazwischen entwickelte sich dann doch nicht alles so, wie ich erwartet hätte. Und die Autorin weiß den Leser zappeln zu lassen. Dementsprechend bin ich durch die Seiten gerauscht wie der Wind. Fazit: Ein spannender und äußerst unterhaltsamer Ausflug auf die Insel Sylt, die damals noch wesentlich ärmer war als heute. Ich habe jetzt richtig Lust auf Nordsee-Urlaub und Museumsbesuche.

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Der Kapitän und das Mädchen
von Danie >SABO< Schuster am 29.03.2016

Ines Thorn - Die Walfängerin - RL-Verlag 1764, Sylt Das kleine Örtchen Rantum ist den Naturgewalten ausgesetzt. Früher einmal, war die Insel ein Oval, an der Südspitze sieht sie nun aus, wie ein zerfetztes Stück Tang und von der Nordsee zum Wattenmeer, zählt man keine 1000 Schritte über Land. Die Menschen, die... Ines Thorn - Die Walfängerin - RL-Verlag 1764, Sylt Das kleine Örtchen Rantum ist den Naturgewalten ausgesetzt. Früher einmal, war die Insel ein Oval, an der Südspitze sieht sie nun aus, wie ein zerfetztes Stück Tang und von der Nordsee zum Wattenmeer, zählt man keine 1000 Schritte über Land. Die Menschen, die dort wohnen, sind bitter arm, sie leben vom Fischfang, der immer weniger werdenden Heringsschwärme. In der wilden sandigen Gegend wächst kein Baum, selbst die winzigen Gärten beansprucht die Natur für sich. Kein Feuerholz gegen den kalten Wind, der durch die Hütten pfeift, weder Obst noch Gemüse für die Gesundheit oder gegen den Hunger. Manchmal leben sie von dem, was das Meer wieder hergibt. Sie sind sogar so arm, das sie für einen Schiffbruch dankbar sind und die armen Seelen dafür, in ihre Gebete aufnehmen. Alle freuen sich auf Biike-Brennen, das Fest, das den Winter davonjagt und den Sommer willkommen heisst. Burschen springen über das Feuer, um sich zu ihren Mädchen zu bekennen. Die 16 jährige Maren ist verliebt und kann es kaum erwarten, das der junge Thies der Tradition folgt. Der schöne und reiche Kapitän Rune Boys, genießt eine gottgleiche Verehrung auf dem Eiland, mit starker, unbeugsamer, aber gerechter Hand, befehligt er sein Schiff, einen Walfänger. Der 30 jährige Boys will sich eine Frau suchen und ausgerechnet der eigensinnigen Maren macht er einen Antrag, den sie wegen Thies ablehnt. Rune Boys könnte jede Frau haben, doch er will nicht jede, er will Maren. Ein "Nein" hat noch keine zu ihm gesagt, doch kann er es akzeptieren, sein wildes Herz sieht das anders.. Die Dorfhexe verliert sich in düsteren Prophezeiungen, ein Orkan verwüstet Rantum. Ein Buch, wie der Orkan, der über die gottverlassene Insel fegt, liest man die ersten Zeilen, kann man nicht mehr aufhören, die Spannung ist ernorm, die Geschichte, keine, die man schon kennt.. Einfach großartig! Ein Drama um das Leben und eine trotzige Liebe. Feiner Humor, verhindert die Düsternis, die Autorin schafft eine Art Optimismus, die der Ernsthaftigkeit entgegenwirkt. Empfehlenswert!

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Das Mädchen, der Kapitän und das Meer
von Eliza am 21.08.2016

Mir hat der neue historische Roman von Ines Thorn gut gefallen. Er ist ein Liebesroman und ein Roman der den Weg einer Frau zu sich selbst beschreibt. Das Cover vermittelt einen guten Eindruck, worum es in dem Roman geht. Es ist eher düster gehalten, den Wind in den Dünen... Mir hat der neue historische Roman von Ines Thorn gut gefallen. Er ist ein Liebesroman und ein Roman der den Weg einer Frau zu sich selbst beschreibt. Das Cover vermittelt einen guten Eindruck, worum es in dem Roman geht. Es ist eher düster gehalten, den Wind in den Dünen kann man förmlich spüren, wenn man das Bild betrachtet. Es spiegelt die raue Landschaft sehr gut wieder. Maren ist eine junge Frau, die ihren eigenen Weg gehen will, sie will das machen was sie möchte und damit auch den Mann heiraten den sie liebt. Doch die Umstände lassen dies nicht zu. Um ihre Familie vor dem Ruin zu retten, fährt Maren, als Küchenjunge mit dem Kapitän Rune auf Walfang. Diese Fahrt ändert ihr Leben, sie ist danach nicht der Mensch, der sie vorher war. Ines Thorn beschreibt sehr gut die Zerrissenheit der jungen Frau, wir bekommen als Leser einen sehr guten Einblick in ihr Seelenleben. Andere Figuren hingegen bleiben teilweise etwas blass und man kann sich auch nach Abschluss des Romans kein endgültiges Urteil erlauben. Der Roman ist schnell gelesen, mit etwas mehr als 300 Seiten unterhält uns die Autorin. Die Spannung ist da, denn man will ja schließlich wissen, ob Maren nach Sylt zurückkehrt und sie ihren Traumprinzen heiratet, ob sich ihr Opfer gelohnt hat. Froh bin ich um das Ende, welches ich verständlicher Weise nicht vorweg nehmen möchte. Es war für mich der richtige Abschluss. Der Roman ist für alle Leser des Genres „Historische Romane“ geeignet. Sicherlich werden Frauen eher zu diesem Roman greifen als Männer. Auch wenn der Walfang und das Leben an Bord des Schiffes Raum haben (wenn auch nicht allzu viel), wird der Roman sehr wahrscheinlich die Männer nicht so begeistern, auch wenn Kapitän Rune eine Identifikationsfigur für die männliche Leserschaar bietet. Alles in Allem hat mir der Roman gut gefallen. Ich hätte aber lieber noch von einigen Figuren mehr erfahren, somit hat mir etwas die Vielschichtigkeit der Charaktere gefehlt. Von daher leichter Punktabzug bei der Bewertung.

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ein Roman der sich gut liest, Wendungen bereit hält und vermag seine Lese zu fesseln
von Buchwurm am 31.03.2016

Mit ihren historischen Roman „Die Walfängerin“, entführt die Autorin Ines Thorn ihre Leser nach Sylt ins 18. Jahrhundert Inhalt: Maren ist noch sehr jung, hat sich aber in den Kopf gesetzt unbedingt den in sehr ärmlichen Verhältnissen lebenden Nachbarsjungen Thies zu heiraten. Mit ihm ist sie aufgewachsen und viele Kindheitserinnerungen... Mit ihren historischen Roman „Die Walfängerin“, entführt die Autorin Ines Thorn ihre Leser nach Sylt ins 18. Jahrhundert Inhalt: Maren ist noch sehr jung, hat sich aber in den Kopf gesetzt unbedingt den in sehr ärmlichen Verhältnissen lebenden Nachbarsjungen Thies zu heiraten. Mit ihm ist sie aufgewachsen und viele Kindheitserinnerungen verbinden die Beiden. Durch einen Sturm der über die Insel wütet gerät ihre Familie in den finanziellen Ruin und Maren ist gezwungen beim reichsten und mächtigsten Mann Kapitän Rune Boys einen Kredit zu erwirken. Dies wäre eigentlich nicht so schlimm aber sie hat ihn gerade in der Öffentlichkeit vor den Kopf gestoßen indem sie seinen Heiratsantrag abgelehnt hatte. Es kommt aber noch schlimmer durch den plötzlichen Tod des Vaters kann die Familie den Kredit nicht mehr zurückzahlen, Boys verlangt deshalb von Maren diesen abzuarbeiten. So nimmt er sie als Schiffsjungen mit auf seine Reisen und mit zum Walfang. Hier jagt ein Unglück das Nächste. Mehr soll an dieser Stelle aber noch nicht verraten werden. Meinung: Zuerst muss ich sagen das der Titel „Die Walfängerin“ hier etwas irreführend ist, denn mit dem eigentlichen Walfang hat die Hauptprotagonistin nicht viel zu tun, es geht in der Hauptsache um eine Liebesgeschichte vor der Kulisse von Sylt. Der Einstieg kam mir langatmig vor und etwas Geduld war gefragt bis es so richtig spannend wurde. Doch dann war ich so gefesselt, das ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte. Die Handlung hat mich durch einige Wendepunkte überrascht und mitgerissen, das Ende kam dabei ebenfalls überraschend, aber für den ganzen Handlungsverlauf zu schnell und zu abrupt. Der Schreibstil ist gut, wenn auch manchmal etwas zu ausführlich und liest sich flüssig und schnell. Die Gedanken und das Handeln der Hauptprotagonisten waren für mich nicht immer nachvollziehbar und kamen mir stellenweise für die damalige Zeit etwas unrealistisch und sehr naiv vor, dennoch habe ich mit ihr mitgelitten und gefiebert. Allgemein liest sich der Roman gut, er hält einige Wendungen bereit und vermochte mich mitzureißen. So kann ich ihn Fans historischer Romane nur empfehlen. In Kürze: Schreibstil: gut, liest sich schnell und flüssig Charaktere: vermochten mich mitzureißen Inhalt: hält einige Überraschungen bereit Fazit: ein Roman der sich gut liest, Wendungen bereit hält und vermag seine Leser zu fesseln

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Spannender historischer Roman aus dem Sylt des 18. Jahrhunderts
von Yari am 02.04.2016
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Sylt im 18. Jahrhundert: Die junge Maren, eine Fischerstochter, freut sich auf das Biike-Fest, ist sie doch verliebt in Thies, mit dem sie schon fast verlobt ist. Da macht ihr der angesehene und reiche Kapitän Rune Boys einen Heiratsantrag, den Maren jedoch ablehnt, wohlwissend, dass Rune ihr und ihren... Sylt im 18. Jahrhundert: Die junge Maren, eine Fischerstochter, freut sich auf das Biike-Fest, ist sie doch verliebt in Thies, mit dem sie schon fast verlobt ist. Da macht ihr der angesehene und reiche Kapitän Rune Boys einen Heiratsantrag, den Maren jedoch ablehnt, wohlwissend, dass Rune ihr und ihren Eltern eine bessere Zukunft bieten könnte als Thies. Eines Tages verwüstet ein Sturm die Insel Sylt, und Maren ist gezwungen, Rune um einen Kredit zu bitten, den er ihr auch gewährt. Jedoch stirbt Marens Vater, der Fischer Klaas, ganz unerwartet und Maren sieht sich nicht mehr dazu in der Lage den Kredit zurückzuzahlen. Rune Boys verlangt nun von der jungen Frau, dass sie den Kredit auf seinem Schiff als Küchenjunge abarbeitet. Ines Thorn hat mit "Die Walfängerin" einen wunderschönen und atmosphärisch dichten Roman über das karge Leben auf der Insel Sylt, die raue Landschaft und das Leben auf See sowie den grausamen Walfang geschrieben. Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft, sodass man sich die Protagonisten, aber auch die Landschaft Sylts und das damalige Leben sehr gut vorstellen kann. Wunderbar recherchiert ist das damalige Leben auf Sylt sowie der Walfang, der sehr detailliert beschrieben ist, und zeigt, wie grausam die Jagd auf diese Tiere war, und auch für die Besatzung tödlich enden konnte. Die Charaktere sind authentisch und facettenreich geschildert. Maren entwickelt sich im Laufe der Handlung von einem eigenwilligen, naiven und unbelehrbaren Mädchen in eine junge Frau, die durch ihre Erfahrungen gereift ist, und lernt auf ihre wahren Gefühle zu hören. Kapitän Rune Boys ist ein großmütiger Mann, der wohl durch Marens Zurückweisungen verletzt ist, ihr aber immer hilfreich zur Seite steht. Seine wahren Gefühle verbirgt er geschickt unter einen rauen Schale. "Die Walfängerin" hat mich spannend, mit überraschenden Wendungen und fesselnd unterhalten. Dieser wundervolle und gut recherchierte historische Roman ist sehr empfehlenswert und erhält von mir fünf Sterne.

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hartes Leben
von leseratte1310 am 11.05.2016
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

Sylt 1774: Für die junge Maren ist es klar, dass sie Thies, den Nachbarsjungen, heiraten wird. Aber da gibt es auch noch den reichen Kapitän Rune Boys, der schon vergebens um ihre Hand angehalten hat. Doch dann gibt es einen fürchterlichen Sturm. Der kleine Ort Rantum wird förmlich zerfetzt.... Sylt 1774: Für die junge Maren ist es klar, dass sie Thies, den Nachbarsjungen, heiraten wird. Aber da gibt es auch noch den reichen Kapitän Rune Boys, der schon vergebens um ihre Hand angehalten hat. Doch dann gibt es einen fürchterlichen Sturm. Der kleine Ort Rantum wird förmlich zerfetzt. Die Eltern von Maren stehen vor dem Ruin und sind daher auf die Hilfe von Rune angewiesen. Dafür muss Maren einen Sommer als Küchenjunge auf seinem Walfängerschiff arbeiten. Es wird sehr hart für Maren. Die Menschen auf Sylt, die hauptsächlich von der Fischerei leben, sind bitterarm. Jeder Tag ist ein Kampf ums Überleben. Während die Männer auf See sind, kümmern sich die Frauen um alles andere. Man ist froh über alles, was die Natur hergibt und das ist nicht gerade viel, denn es ist karges Land. Daher ist man dankbar, wenn ein Schiff Schiffbruch erleidet und Treibgut an Land gespült wird. Ein Höhepunkt ist daher das Biike-Brennen. Dabei wird der Winter vertrieben und die jungen Männer springen mit ihren Angebeteten übers Feuer. Das ist es auch, was sich Maren erhofft. Sie sieht sich schon als Frau von Thies. Maren ist jung und naiv. Ihre Eltern sind enttäuscht, dass sie den Antrag von Rune ablehnt, lassen ihr aber ihren Willen. Manchmal ging sie mir mit ihrer Art auf die Nerven, aber mit der Zeit wurde sie reifer und verhielt sich nicht mehr so bockig. Rune will Maren, aber er will, dass sie sich für ihn entscheidet, daher ist er sehr geduldig. Er ist ein sympathischer Mann, den alle anerkennen, denn er ist zwar auch fordernd und hart, aber gerecht. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und gut zu lesen. Das raue Leben wird sehr drastisch und glaubhaft dargestellt. Auch die Charaktere sind sehr authentisch beschrieben, so dass ich mir ein gutes Bild von ihnen machen konnte. Das Buch nimmt einen von Anfang an gefangen, denn es ist spannend und unterhaltsam.

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